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Dual 1249, welches System ist zu empfehlen? (Anfänger)

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Autor
Beitrag
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 07. Feb 2016, 20:44
Hallo
Ich bin ein typischer Anfänger was Plattenspieler angeht.
Habe am Freitag bei meinen Hifi Händler/Werkstatt einen generallüberholten Dual 1249 erstanden.
Mein Händler meinte, um noch ein wenig mehr aus dem Spieler herauszuholen, könnte ich in Zukunft ja in ein anderes System/Nadel investieren.
Was würdet ihr mir empfehlen, in humaner Preisklasse?
Webdiver
Stammgast
#2 erstellt: 07. Feb 2016, 22:30
Na da stellt sich doch die Frage, was jetzt montiert ist?
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 07. Feb 2016, 23:03
Hallo
Vms 5e mk 2 ist montiert.
70erDisco
Gesperrt
#4 erstellt: 07. Feb 2016, 23:26
wie hoch ist denn die eingangskapazität des phono vorverstärkers und welche qualität hat er? in welchem zustand ist die nadel? die verbindung zum vorverstärker muss gut abgeschirmt sein.


[Beitrag von 70erDisco am 07. Feb 2016, 23:33 bearbeitet]
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 07. Feb 2016, 23:37
Im Moment bin ich mir noch nicht sicher an welchem Verstärker ich ihn anschließe endgültig. Zur Zeit am Rotel ra 314.
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 07. Feb 2016, 23:41
Der 1249 ist auf cinch umgerüstet. Habe kein brummen oder ähnliches. Er hört sich am Rotel besser als am Onkyo A 8820 an.
_ES_
Administrator
#7 erstellt: 07. Feb 2016, 23:41
Hi,


wie hoch ist denn die eingangskapazität des phono vorverstärkers und welche qualität hat er? in welchem zustand ist die nadel? die verbindung zum vorverstärker muss gut abgeschirmt sein.


Dazu:


Ich bin ein typischer Anfänger was Plattenspieler angeht.


Zum einen, zum anderen hätte Deine Frage, wenn überhaupt, lauten müssen:
An welchen Amp ist der Dreher angeklemmt.

Das :

wie hoch ist denn die eingangskapazität des phono vorverstärkers und welche qualität hat er?? in welchem zustand ist die nadel?


Ist Bla Bla, sorry.
Nur sehr wenige "Anfänger" kennen die Eingangskapazität ihrer Verstärker, noch viel weniger können die "Qualität" des Phono-Entzerrer-Vorvorverstärkers beurteilen, geschweige den "Zustand" der Nadel vom Tonabnehmers...
Du wahrscheinlich auch nicht, anhand dieser Frage.


die verbindung zum vorverstärker muss gut abgeschirmt sein.


Ja..weiter ?
Wenn nicht, kann es brummen- das ist kein Qualitätsmerkmal bzgl Klang sondern eine Störung...

Die Antwort auf die Frage was am Dual montiert ist, war übrigens eine klare Ansage.
Darüber hinaus fragte er nach einen System, für den Fall, das Dir das entgangen sein sollte.
70erDisco
Gesperrt
#8 erstellt: 07. Feb 2016, 23:49
>Darüber hinaus fragte er nach einen System, für den Fall, das Dir das entgangen sein sollte.

@es:
ist es eben nicht. gerade weil er nicht geschrieben hat ob ein amp oder getrennter v v . die schnittstelle ist nunmal der v v, ob im amp oder getrennt. und da ist es für die systemwahl / empfohlene lastkapazität nicht unwichtig, welche eingangskapazität der vorverstärker hat.

wenn der fragesteller hier nicht direkt antworten kann, so kann er ja selbst nachfragen und braucht dafür kein vorab-sprachrohr.


[Beitrag von 70erDisco am 08. Feb 2016, 10:35 bearbeitet]
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 07. Feb 2016, 23:56
Sind die 2,5mV (MM) gemeint?
70erDisco
Gesperrt
#10 erstellt: 08. Feb 2016, 00:04
leider nicht. wenn in den technischen daten des verstärkers dazu überhaupt angegeben ist, dann müsste es etwas heißen mit "..... pf". oftmals wird so etwas nicht mehr angegeben, wäre aber beim hersteller zu erfragen.

um dieses problem zu umgehen, käme auch statt eines magnet (mm) systems ein sogenanntes mc also moving coil system in frage. dieses ist in weiten grenzen unabhängig von der sogenannten eingangskapazität deines verstärkers. weißt du, ob dieser einen mc eingang hat oder einen schalter, mit dem man zwischen mc und mm umschalten kann?

edit weil du nur die angabe von mm gesehen hattest gehe ich davon aus, dass er nur mm systeme direkt anschließen lässt.

edit ohne die beratung verzögern zu wollen ist die entscheidung für ein system eben erst dann sinnvoll, wenn du endgültig weißt, woran genau der spieler angeschlossen wird. das liegt daran, dass die kapazität des phonoeinganges plus die des anschlusskabels plus die der im tonarm verlegten leitung gleich groß oder unter der vom hersteller des systems empfohlenen lastkapazität liegen sollte, um einen abfall der hohen töne zu vermeiden. für das anschlusskabel könnte man etwa 100pf je meter veranschlagen und für die im tonarm verlegten leitungen vielleicht 50pf. das hört sich jetzt alles schwindelig an, aber durch den beitrag des moderators bin ich jetzt gezwungen worden, dies alles ganz genau aufzubröseln, auch wenn es dir momentan wenig sagen sollte. diese kapazitäten wirken bei diesem elektrischen wechselstrom als kondensator so, dass sie töne umso mehr abschwächen, je höher diese sind und je höher diese kapazität ist.


[Beitrag von 70erDisco am 08. Feb 2016, 00:33 bearbeitet]
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 08. Feb 2016, 00:10
Der Rotel hat alternativ so einen denke ich, der ist mit cer bezeichnet. Aber bei mc habe ich jetzt mehrmals gelesen das dieses System nicht so gut für die Platten wegen des höheren Auflage Gewichtes ist? Und das man für mc keinen photo Vorverstärker braucht. Also könnte ich es ja auch an Aux anschließen?
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 08. Feb 2016, 00:13
Beim Rotel 120mV (ceramic), 120mV (line)
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 08. Feb 2016, 00:14
150mV (line)
70erDisco
Gesperrt
#14 erstellt: 08. Feb 2016, 00:17
das ist ein recht alter verstärker mit 5 poligen din anschlüssen? cer ist ein alter keramik eingang, den kannst du vergessen.

edit hat der verstärker noch einen anderen eingang frei, z.b. aux, tonbandd, tuner den du nicht benötigst?


[Beitrag von 70erDisco am 08. Feb 2016, 00:20 bearbeitet]
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 08. Feb 2016, 00:23
Ok, danke erstmal für deine Mühe.
Mir hätte es auch gereicht wenn mir jemand gesagt hätte, probiere mal TA xy mir der Nadel aus. Das ist das übliche was bei dem Spieler verbaut wird . Und alternativ noch ein anderes. Das was du jetzt drauf hast ist nicht so toll, oder vielleicht doch?
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 08. Feb 2016, 00:25
Ich habe auch noch eine Onkyo Kombi p3060 mit m5060 als möglichkeit
70erDisco
Gesperrt
#17 erstellt: 08. Feb 2016, 00:28

Tim80 (Beitrag #15) schrieb:
Das was du jetzt drauf hast ist nicht so toll, oder vielleicht doch?

wie meinst du das?
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 08. Feb 2016, 00:34
Als Vorverstärker meine ich die P 3060 von onkyo.
Vielleicht habe ich mich mit System falsch ausgedrückt? Ich meinte welchen TA mit Nadel man mir empfehlen kann. Von den ganzen Werten von denen du Sprichst habe ich keine Ahnung. Beschäftige mich erst seit kurzem mit dem Hifi Thema und fange klein an.
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 08. Feb 2016, 00:37
Mit dem drauf hast, meinte ich meinen TA den ich drauf montiert habe/ist. Nicht dich, falls du das so verstanden hast.
Ich meinte wenn einer gesagt hätte der TA den du drauf hast ist nicht der Beste, oder vielleicht doch ok, ausreichend
70erDisco
Gesperrt
#20 erstellt: 08. Feb 2016, 00:39
wie bereits geschrieben, es macht nur sinn das ta system zu projektieren auch in zusammenhang mit seinem eigengewicht und der effektiven masse des tonarms wenn du wirklich endgültig weißt woran es angeschlossen wird. bis dahin schreibe ich dazu nichts weiteres.
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 08. Feb 2016, 00:43
Ok, dann werde ich mich erstmal entscheiden müssen.
Danke dir
70erDisco
Gesperrt
#22 erstellt: 08. Feb 2016, 00:53
keine ursache. es ist nunmal leider so, wenn du es bei diesem guten plattenspieler richtig machen willst. oder schließt ihn erstmal so wie er gerade ist an "magnet mm" an und hörst dich erstmal eine weile lang ein. meine empfehlung. dann kannst du immer noch nach was anderem suchen oder auch gleich zum händler gehen, diesem kannst du dann auch gleich deine preisvorstellung nennen, über die du dich hier nur mit "human" geäußerst hast - denn unter diesem ausdruck verstehen die leute hier so ziemliche preisspannen und vertreten die unterschiedlichsten ansichten. der händler baut es dir dann vielleicht auch sofort fachgerecht ein, dauer für einen geübten etwa 15 minuten wenn er die einstellmittel dazu hat. nix für ungut.
tomtiger
Moderator
#23 erstellt: 08. Feb 2016, 01:17
Hi,


70erDisco (Beitrag #10) schrieb:
leider nicht. wenn in den technischen daten des verstärkers dazu überhaupt angegeben ist, dann müsste es etwas heißen mit "..... pf". oftmals wird so etwas nicht mehr angegeben, wäre aber beim hersteller zu erfragen.


bei Hifiengine kannst Du nach kostenloser Anmeldung das Servicehandbuch runterladen, dort findest Du auch den Schaltplan samt Werte des Phonoeingangs.



um dieses problem zu umgehen, käme auch statt eines magnet (mm) systems ein sogenanntes mc also moving coil system in frage. dieses ist in weiten grenzen unabhängig von der sogenannten eingangskapazität deines verstärkers. weißt du, ob dieser einen mc eingang hat oder einen schalter, mit dem man zwischen mc und mm umschalten kann?


Auch steht im Schaltplan des Servicehandbuchs, dass der Phonoeingang 36dB verstärkt.


LG Tom
70erDisco
Gesperrt
#24 erstellt: 08. Feb 2016, 01:23
meinst du, dass tim80, welcher sich selbst als anfänger bezeichnet, mit diesen hinweisen alleine fertig wird? ich glaube er hört sich am besten erstmal was mit dem spieler ein und fragt dann mal beim händler nach dem system, insofern er es dann überhaupt noch für nötig hält. da ist der einbau auch schnell gemacht. system aus dem internet und dann beim händler einbauen lasen kostet beim händler halt zusätzlich.


[Beitrag von 70erDisco am 08. Feb 2016, 01:42 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#25 erstellt: 08. Feb 2016, 01:48
Hi,

oder er kauft sich eine bessere Ersatznadel, die er selbst einbauen kann?

Ins VMS 5E MKII müsste doch eine D20FL reinpassen, oder? Mit einem nackten FL Diamanten sollte er ins klangliche Nirvana kommen.

LG Tom
70erDisco
Gesperrt
#26 erstellt: 08. Feb 2016, 02:19
guter tipp für ihn in der "zwischenzeit". gut, dass es ein mm system ist, da er hier ja mitliest schreibe ich für ihn, dass man nur bei diesen systemen die nadel alleine wechseln kann, bei mc systemen nicht. dort muss man gleich das ganze system wechseln. nur daher bevorzuge ich für meine wenigkeit mm systeme.

eigentlich sollte bei diesem den angaben nach generalüberholten spieler die nadel noch in ordnung sein. so etwas wird hoffentlich immer mit überprüft, ansonsten beim händler sich das mit dem nadelmikroskop zeigen lassen. dann könnte er diese erst noch etwas herunterspielen (der händler wird schon einschätzen wie viele stunden die noch halten wird) und dann weitersehen mit einer neuen nadel. klar, nicht mit einer abgenutzten die platten anhören. also je nach sachlage dann die neue sofort oder später.

leider ist es oftmals so, ohne hier tim80 oder anderen zu nahe treten zu wollen, dass es so ist wie in einem fitnessstudio: die meisten betreiber leben von den mitgliedern, die einen 2 jahresvertrag abschließen und nach 3 monaten keine lust mehr haben. will heißen: als lp-anfänger erstmal sich richtig einhören und dann weitersehen. genau das haben wir als jugendliche ja auch so gemacht. interessant wäre es natürlich, das ungefähre alter eines fragestellers zu erfahren, was man bei empfehlungen ruhig im augenschein behalten kann. es verbietet sich allerdings, direkt danach zu fragen: "wie alt bist du denn?" .

edit: als erstes würde ich beim "generalüberholen" nach dem zustand der abtastnadel schauen. einen guten zustand darf man von dieser danach erwarten, wie auch immer. es kann hier aus der ferne nur nach "aktenlage",und ohne sich auf diesen konkreten fall zu beziehen, zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass eine nadel im schlechten zustand damit ersetzt werden soll, dass dem käufer ein besseres system empfohlen wird, welches er dann zusätzlich kaufen muss.

edit zum einlesen an tim80: http://www.audiohq.de/viewtopic.php?id=2281#Schallplatte


[Beitrag von 70erDisco am 08. Feb 2016, 03:21 bearbeitet]
akem
Inventar
#27 erstellt: 08. Feb 2016, 10:29

Tim80 (Beitrag #11) schrieb:
Der Rotel hat alternativ so einen denke ich, der ist mit cer bezeichnet. Aber bei mc habe ich jetzt mehrmals gelesen das dieses System nicht so gut für die Platten wegen des höheren Auflage Gewichtes ist? Und das man für mc keinen photo Vorverstärker braucht. Also könnte ich es ja auch an Aux anschließen?


Daß MCs nicht so gut für die Platten sind wegen der Auflagekraft ist schlichtweg Unsinn. Ja, es gibt welche mit Auflagekräften von 3g und mehr aber das sind Exoten. Üblich sind 2-2,5g, abhängig von Compliance und Nadelschliff. Es ist so, daß insbesondere teure MCs oft scharfe Schliffe haben, die paradoxerweise eine deutlich größere Auflagefläche haben als normale Ellipsen oder gar Rundnadeln. Dadurch verteilt sich die Auflagekraft auf eine deutlich größere Fläche was im Ergebnis sogar eine schonendere Plattenbehandlung bedeutet.
Das Problem ist, daß die allermeisten MCs einen schwereren Tonarm brauchen - den der 1249 nicht hat.

Bzgl. Phono-Vorverstärker: es gibt zwei Sorten MCs. Sog. High-Output MCs sind kompatibel zu MMs und werden am MM-Eingang betrieben. Sog. Low-Output MCs haben eine etwa um den Faktor 10 geringere Ausgangsspannung, so daß sie einen speziellen MC-Eingang oder einen Step-Up-Übertrager zum Betrieb am MM-Eingang brauchen.

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#28 erstellt: 08. Feb 2016, 12:24
Hallo,

auf dem 1249 war ursprünglich ein Shure System verbaut.
Das Dual Kabel hat original ca 160pf falls es jemanden interessiert.
Meiner Meinung nach ist das Thema Kapazität ein wenig überbewertet und für Anfänger nicht wirklich hilfreich. Erstens haben sie keine Vergleichsmöglichkeit wie es bei idealem Abschluß klingt und zweitens werden sie möglicherweise auch mit einem Missmatch zufrieden sein.
Der erfahrene Feuerwerker mit zig Drehern und noch mehr Tonabnehmern macht sich darüber natürlich einen Kopp, auf der Suche nach dem optimalen Klang.

Es gibt in der Tat nur sehr wenige MCs, die rechnerisch mit diesem Tonarm halbwegs klarkommen.
Denon DL110 geht gut, wenn man den Antiresonator stillegt. Es ist ein High Output TA und wird über den MM Eingang angeschlossen.

Ansonsten bin ich ein Freund des Tonabnehmeraufrüstens. Der verbaute TA ist eine gute Basis.
bessere Nadel:
https://www.thakker....kii-original/a-5898/


Gruß Evil


[Beitrag von evilknievel am 08. Feb 2016, 12:51 bearbeitet]
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 08. Feb 2016, 14:05
Hallo
Erstmal möchte ich mich für eure Antworten bedanken. Und auf die indirekte Frage meines alters Antworten.Das wäre 35.
Ich merke schon das es ein langer Prozess des ausprobieren wird.
Denke ich werde den Ratschlägen folgen und mich erstmal mit der vorhandenen Nadel einhören. Und mir mal eine neue zulegen.
Dann werde ich ja merken ob ich einen Unterschied höre.
Habe im Netz die Nadel gefunden welche jetzt montiert ist ( VMS 5E MK2), liegt bei 25 €. Die Evil mir empfiehlt 150€ (VMS 20E MK2) Dazwischen wird es ja bestimmt auch noch andere geben.
Meine Frage ist, an welcher Bezeichnung erkenne ich das sie Kompatibel mit meinem TA ist? Ist VMS -- MK2 der TA und 5E bzw 20E die Nadel?
Wobei ich jetzt mal rate und denke das E steht für den Schliff elliptisch?
Wobei muss ich beim Nadel kauf achten, oder läßt sich die Qualität zwangsläufig über den Preis bestimmen? Gut, das eine Nadel für 200€ hochwertiger als eine für 20€ sein wird, gehe ich mal von aus. Ich kann mir auch vorstellen das manche sagen,, nimm eine Nadel in der mittleren Preisklasse als Anfänger und leg dir demnächst einen zweiten neuen anderen TA XY zum Vergleich zu.

Gruß Tim
Marsilio
Inventar
#30 erstellt: 08. Feb 2016, 14:28
Hallo Tim

Die Nadel, die Evil dir empfiehlt, habe ich selber - das System heisst damit Ortofon VMS20E. Das ist ein schon ziemlich altes, aber klanglich nicht schlecht klingendes System. Wie lange es dafür allerdings noch Originalnadeln geben wird, ist zumindest fraglich. Leider kosten diese bei Ortofon ziemlich gesalzene Preise.

In deinem konkreten Fall würde ich jetzt statt der Aufrüstung doch eher ein anderes System empfehlen, beispielsweise dieses Sumiko Pearl hier, dessen klangliche Performance über jener des VMS20e stehen dürfte:
http://www.ebay.com/...3:g:QDIAAOSwr81UPjRT
In Deutschland ist es auch erhältlich, hier kostet es etwa 125 Euro (Achtung nicht "Black Pearl", nur "Pearl) .

Plan B wäre ein neues Audio Technica 440Mlb für 164.50 - dieses System hat bereits eine Nadel mit einem feinen Multifacettenschliff (Microline) - sie dürfte daher noch besser auflösen und vor allem deutlich länger halten als eine Nadel mit einem elliptischen Nadelschliff.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 08. Feb 2016, 14:33 bearbeitet]
evilknievel
Inventar
#31 erstellt: 08. Feb 2016, 18:39
Die Nadel für 25 Euro ist ein Nachbau und nicht vergleichbar mit einer Originalnadel.
Ich würde einen nackten Dimanten immer einer gebondeten Nadel vorziehen, auch wenn der Nadelschliff der gebondeten etwas besser ist. Das ist aber auch nur meine Meinung.
Das VMS20 entspricht weitestgehend der OM20 Nadel, sprich nackter Diamant.
hier nochmal günstiger:
http://www.hifi-phon...XT6MoCFdW4GwodU-oChA
Es passt besser an den Tonarm als das Sumiko Pearl, welches eine geringere Nadelnachgibigkeit hat und eher für mittelschwere Tonarme geeignet ist.

Alternativ dazu ist das AT440mlb sicherlich lohnenswert, auch wenn jetzt wieder die Kapazitätsfanatiker kommen und vorrechnen, daß der Phonoeingang maximal 50pf haben darf. Vom Preis/Leistungsverhältnis ist es allerdings sehr gut und in der Preisklasse U200 Euro findet man schlifftechnisch nichts vergleichbares aus aktueller Produktion.

Andersrum muß man zugestehen, daß man auch mit weniger aufwändig geschliffenen Diamanten gut und zufriedenstellend Musik hören kann.

Wenn du mit verschiedenen Tonabnehmern experimentieren möchtest (ein spaßiger Zeitvertreib, der aber ins Geld geht, wo andere sich einfach ein paar neue Platten kaufen und die Musik genießen) besorge dir für jedes System ein TK24 Headshell, dann kann man sehr schnell zwischen verschiedenen Tonabnehmern wechseln.
Bei ibäh gibt es momentan das Coral 555E für 70 Euro welches defacto ein Sumiko Pearl sein soll. (jedoch new old stock "NOS")
Ich habe es gekauft und wenn das Pearl genauso klingt, halte ich es für schlechter als ein Ortofon OM20. Mir sagt der Klang (ok, Geschmacksfrage) nicht zu.
pro:
Abtastgenauigkeit, spielt sehr sauber
straffer Bass
contra:
schlechte Hochtonauflösung
Am Dual 621 klang es echt mies (gleicher Tonarm wie 1249)
Besser wurde es mit einem mittelschweren Tonarm an meinem Sony Dreher.
Das ist wie gesagt nur mein persönlicher Eindruck und nicht allgemeingültig.

Wenn man Geld sparen möchte, kauft man sich einmal was gescheites aus der 300-500 Euro (zB Ortofon VM Silver) Region, in der Gewissheit, daß bei Tonabnehmern der höhere Preis in 90% aller Fälle einen klanglichen Zugewinn zum günstigeren TA bringt und man sich die Zwischenschritte erspart hat.

Gruß Evil
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 08. Feb 2016, 20:49
Ich merke, alle Varianten haben ihre Vor-und Nachteile.
Original dem Nachbau vorziehen, hört sich einleuchtend an.
In einen neuen TA zu investieren ebenfalls.
Danke erstmal für die Vorschläge und Meinunge. Und natürlich die links, was alles wesentlich vereinfacht.

Manche haben ja von MC anstelle MM System gesprochen.
Aber wenn ich es richtig verstanden habe ist das mit dem Austausch des TA alleine nicht getan. Wobei ich sowieso nicht weiß, wo die Vor-und Nachteile liegen.
Es wurde des öfteren von Kapazität gesprochen
Werde mal versuchen ob ich ein Foto von meinem Vorverstärker hochgeladen bekomme. Ich habe diesen Jahre nicht genutzt und am Freitag abgeholt vom durchschecken.
Ich denke mit den Angaben könnt ihr mehr anfangen als ich.
20160208_201242
Hoffe es ist zu lesen, sonst mache ich ein neues.
20160208_205525


[Beitrag von Tim80 am 08. Feb 2016, 20:59 bearbeitet]
tomtiger
Moderator
#33 erstellt: 08. Feb 2016, 20:57
Hi Tim,

die Frage ist, ob Du als "typischer Anfänger was Plattenspieler angeht" einen Tonabnehmer korrekt justieren kannst. Wenn nein, und unter der Annahme, dass der aktuelle Tonabnehmer korrekt justiert ist, ist der Nadeltausch ein "sicheres" Vorgehen. Es muss nur die Auflagekraft angepasst werden.

LG Tom
Tim80
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 08. Feb 2016, 21:15
Ja da hast du recht. Als Anfänger würde ich wohl mehr kaputt machen als verbessern.
Wenn es um den TA Austausch geht, werde jemanden suchen müssen der mir zeigt und erklärt worauf ich zu achten habe.
Ich finde hier mit Sicherheit viele Anleitungen dazu, aber in der Praxis ist das dann doch was anderes.
Und einmal ist wohl immer das erste mal.
evilknievel
Inventar
#35 erstellt: 08. Feb 2016, 22:11
Beim Dual ist die Tonabnehmerjustage denkbar einfach.

Ich greife auf ein hier schon oft gezeigtes Bild zurück (danke an den Erfinder):

justagedual-

Das Headshell hat eine kleine Kante von der Seite betrachtet. Die Nadelspitze muß senkrecht in der Flucht liegen. Danach nur noch auf Parallelität des Generators achten und fertig ist die quick&dirty Lösung.

Die Vorstufe ist extrem gut bestückt mit verschiedenen Einstellmöglichkeiten. Da bei MM einmal 400pf steht, wird die Normal Stellung möglicherweise bei 100pf oder 200pf liegen.
Dazu gibt es einen Subsonic Filter mit zwei Wählbereichen.
Du kannst viel experimentieren und versuchen einen Unterschied zwischen den verschiedenen Einstellungen zu hören. Erlaubt ist, was den Ohren gefällt.

Gruß Evil
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