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Gebrauchte Plattenspieler (Preise/Qualität/Fallen)

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sacx
Stammgast
#1 erstellt: 18. Feb 2016, 12:44
Hallo zusammen,

der Freund meiner Mum hat bei seinen Eltern zu Hause noch Hunderte von Schallplatten und würde sie mir abgeben.

Selber hat er keinen Plattenspieler und ich komme aus der "Generation Spotify&Co.", sprich, ich hab noch nicht sonderlich viel Ahnung von Plattenspielern & Co. Trotzdem bin ich gewillt in das Thema einzusteigen und auch etwas zu investieren.

Eine grundlegende Frage zu Beginn... Ich nehme mal an, das die Schallplatten vor Erstgebrauch gereinigt werden müssen. Immerhin liegen die schon Ewigkeiten ungespielt rum. Wie bewerkstellige ich das am besten?
Und noch eine Frage zum Vinyl an sich: Es werden ja auch aktuelle Hits auf Platte gepresst. Sind die qualitativ wie früher, oder hat sich da im Laufe der Jahrzehnte was geändert?


So, nun aber zum Plattenspieler, Tonabnehmer, usw.:

Ich habe mich hier ein wenig eingelesen und habe zwei Lager ausmachen können. Die Einen, die auf die klassichen Geräte der Blütezeit schwören und die neuen "Bretter" ala Pro-Ject, Rega und Co. schlecht machen und diejenigen, die gerade von diesen Brettern begeistert sind

Ich habe nichts dagegen, ein gebrauchtes Gerät zu kaufen. Ich bin eh im Gebrauchtwarenrausch, weil man da teilweise echt tolle Sachen für gute Preise findet. Mein aktuelles Hifi-Setup sieht wie folgt aus:

Lautsprecher: Wilson Benesch Arc
Subwoofer: SVS Sb12
Verstärker: Musical Fidelity M6si


Der Musical Fidelity hat einen Phono Eingang... somit sollte ein Verstärkerkauf schon einmal hinfällig sein.


Da mein Hifi-Setup komplett aus schwarzer Klavierlackoptik und Carbon besteht, sollte sich auch der Plattenspieler optisch nahtlos einfügen.

Welche Geheimtipps hättet ihr denn hier? Plattenspieler, gebraucht, Klavierlack schwarz
Worauf sollte ich beim Kauf achten?
Was sind so die typischen Fallen, in die man als Laie tappen könnte?

Ich habe keinen Druck sofort zu kaufen, deswegen kann ich auch eine Zeit lang auf das richtige Angebot warten!


Welche Tonabnehmer würdet ihr grundsätzlich empfehlen oder sollte man diese, abgestimmt auf den dann erworbenen Plattenspieler, abstimmen?



Danke schon einmal an alle Vinylbegeisterten.

Grüße, Alex
raphael.t
Inventar
#2 erstellt: 18. Feb 2016, 13:15
Hallo Alex!

Ich hatte mal einen Sansui SR 222 mkV, der war in Klavierlack. Audiomeca Roma fällt mir noch ein, außerdem der Beruf des Lackierers, falls man einen guten kennt.
Auf jeden Fall müssen Arm und Tonabnehmer miteinander harmonieren. Bei einem überschweren Arm, wie dem des oben genannten Sansui, muss man hart aufgehängte System verwenden, das verlangt das Feder-Masse-System Arm/Tonabnehmer. Deshalb ist dir zu raten, dich vor einem Kauf gut zu erkundigen, welche effektive Masse der Tonarm hat. Man findet noch für leichte und für schwere Arme passende TAs, doch die Auswahl ist nicht mehr so groß, wie in der analogen Hochzeit vor der CD-Ära.
Viel Erfolg noch bei deinem Phono-Einstieg!

Grüße Raphael
evilknievel
Inventar
#3 erstellt: 18. Feb 2016, 13:58
Hallo,

das Thema Geheimtip bei Gebrauchtdrehern ist mehr oder weniger durch.
Wirkliche Schnäppchen findet man nur noch, wenn man die ausgetretenden Pfade verläßt und bei Herstellern schaut, die nicht als Geheimtip gehandelt werden. Da ist aber ein wenig Grundkenntnis Vorrausetzung. Wenn man bei den üblichen Verdächtigen bleibt, fährt man in der Regel gut, auch wenn die Preise nicht mehr mit denen von vor 2-3 Jahre vergleichbar sind.

Wenn du ein Budget von 500-600 Euro zur Verfügung hast, wirst du was gescheites finden.
Klavierlack schwarz bei alten Drehern ist eher selten anzutreffen.

Der Sansui wurde genannt, ist aber weder wirklich gut noch zu einem angemessenen Preis zu haben. Da wird bei Auktionen viel auf die Optik geboten.
Für die Preise die er erziehlt bekommt man bessere Qualität von anderen Herstellern (ohne Klavierlackoptik).

Könnte dir so etwas gefallen?
https://www.google.d...IHA&biw=1600&bih=764
https://www.google.d...ILg&biw=1600&bih=764

Es besteht natürlich die Möglichkeit einen alten Dreher zu kaufen und in eine Klavierlackzarge zu verpflanzen.
Mit diversen Thorens oder Dualdrehern ist das problemlos machbar.

Gruß Evil
sacx
Stammgast
#4 erstellt: 18. Feb 2016, 14:31
Okay, ich glaube das Wort "Klavierlackoptik" schränkt zu sehr ein.
Ich sage mal so...

Er sollte möglichst schwarz sein. Kein silber. Kein braun.

Die Optik deiner geposteten Plattenspieler ist gar nicht so schlecht. Bis auf die silbernen Elemente sieht das für mich schon nach "schwarzer Klavierlackoptik" aus, auch wenns in Wirklichkeit vllt keines ist.

Aber ja, in die Richtung darf es gehen. Wenn jetzt noch die silbernen Elemente schwarz wären, könnte er sich gut in die Anlage einfügen.

Der Plattendreher würde später auf einem Echtholzlowboard stehen, welches widerum auf Parkett steht. Was ist hier bei der Entkopplung zu achten. Habe gelesen, dass viele Plattenspieler von früher Freischwinger waren... sprich, die müssten an sich doch schon entkoppelt sein oder?

Hilft hier zusätzlich eine Entkopplung des Lowboards vom Boden durch Gummifüße?
sacx
Stammgast
#5 erstellt: 18. Feb 2016, 16:23
Rein optisch betrachtet, würde mir ja so ein schlichter Thorens TD 203 gut gefallen... allerdings liegt der, für den Einstieg, noch über meinem Budget.
ratfink73
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 18. Feb 2016, 16:29
Kennst. Du niemanden in deiner Nähe der einen Plattenspieler hat. Dort könntest du testen ob dir das Handling mit Vinyl überhaupt zusagt, bevor du großartig investiert.
Dieter
evilknievel
Inventar
#7 erstellt: 18. Feb 2016, 18:42
Hallo,

sag bitte mal deine PLZ und in welchem Umkreis du abholen könntest.

Gruß Evil
sacx
Stammgast
#8 erstellt: 19. Feb 2016, 00:44
Komme aus dem Stuttgarter Raum und bin auch öfter in Tübingen... Die Gegend also :-D

Bist aus der Nähe?
S97
Inventar
#9 erstellt: 19. Feb 2016, 01:07
So Etwas wie mein Technics SL-1600MK2 könnte dir auch zusagen ( Ich behalte meinen aber )

Kosten lagen etwa bei 250 € für den Dreher, 250 € für Überholung, umrüsten der Nadellampe auf blaue LED , Lackierung mit Autolack in Tiefschwarz und neue Anschlußkabel, + etwa 300 € für EPC-205/EPS-205 ( System + Nadel ). Hab ich durchführen lassen vom Kaype ( www.12x0.de ), wo ich mich angemeldet habe und so im Vorwege schon viele Bilder von modifizierten Technics-Drehern sehen konnte.

Turm

sl-1610mk2black_587455

analog

rob1

SL-1600MK2

Turm

Gruß Mario
kaizersosse
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 19. Feb 2016, 09:38
Plattenspieler im schwarzen Klavierlack? Da fällt mir doch spontan dieser ein:

kenwood_kd_990-3

Mit etwas gedult, und Glück bekommt man den für deutlich unter 500€


[Beitrag von kaizersosse am 19. Feb 2016, 09:42 bearbeitet]
sacx
Stammgast
#11 erstellt: 19. Feb 2016, 09:46
Guten morgen und danke für die Bilder.

Sowohl der Technics als auch der Kenwood wären nach meinem Geschmack
Muss mir vllt mal ne Liste mit möglichen Plattenspielern erstellen und den Gebrauchtmarkt regelmäßig absuchen!
Burkie
Inventar
#12 erstellt: 19. Feb 2016, 11:04
Hallo,

ich würde dir empfehlen, auf Selbstabholung zu achten, da viele Verkäufer nicht willens oder fähig sind, einen Plattenspieler vernünftig zu verpacken.
Es gibt dazu einen eigenen Thread, Ebay-Verpackungskünstler.

Grüße
sacx
Stammgast
#13 erstellt: 19. Feb 2016, 11:23
Danke für den Tipp
Aber wenn ich ihn abhole, sollte ich ja auch eine sichere Verpackung gewährleisten ... oder schleichend nach Hause gurken


Was ist eigentlich vom Linn Axis mit Basik TA zu halten?
Burkie
Inventar
#14 erstellt: 19. Feb 2016, 11:28

sacx (Beitrag #13) schrieb:
Danke für den Tipp
Aber wenn ich ihn abhole, sollte ich ja auch eine sichere Verpackung gewährleisten ... oder schleichend nach Hause gurken


Quatsch...
Auf dem Versandweg werden die Pakete geworfen und auf dem Kopf abgestellt und alles mögliche drüber gestapelt.
Das machst du bei Selbstabholung eher nicht, oder...

Für Selbstabholung stellst du den Plattenspieler auf die Rückbank, legst eine weiche Decke drüber und schnallst ihn an - fertig.

Grüße


[Beitrag von Burkie am 19. Feb 2016, 11:29 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 19. Feb 2016, 12:36
Hallo,

bei Paketversand ist dann erst ordentlich verpackt wenn das gut einen Rundum-Fallabwurftest aus einer Höhe von 1,50 mtr. "überlebt".

Vorher bezahlt kein Paketdienst auch nur einen lausigen Cent wegen Bruch.
Bei Ebay erwirbt man mit dem Kauf das Eigentum. Wenn Ihr so leichtgläubig seid und lasst Euer Eigentum so stümperhaft versenden ist das einfach nur rausgeworfene Kohle...

Bei Selbstabholung mach:

1. Plattenteller abnehmen
2. Headshell und Gegengewicht abbauen, Tonarm gesondert sichern
3. Subchassis "stillegen"

dafür gibt es Anleitungen bei Vinylengine.

Eine Faltbox (400 x 600 mm) hab ich immer an Bord, da kommt erst ne Decke dann der Dreher rein.

BTW: sich an die StVO zu halten ist nicht "schleichen" oder "gurken".

Peter
sacx
Stammgast
#16 erstellt: 20. Feb 2016, 14:04
Vorab... Unter "gurken" verstehe ich eher, mit 10 km/h durch enge Kurven in der Stadt zu fahren oder mit 50 auf der Landstraße unterwegs zu sein :-P


So, aber wichtiger jetzt:

Hab die Möglichkeit, an einen Dual 721 zu kommen. Der Verkäufer wohnt fast um die Ecke.
Optisch wohl im besten Zustand, Abdeckung keine Kratzer, original Nadel Shure v-15 III montiert. Kostenpunkt um die 250€.

Was haltet ihr von dem Plattenspieler und dem Preis?
Was sind mögliche Kosten, die noch auf mich zukommen könnten?


Danke für Ratschläge.


Grüße
raphael.t
Inventar
#17 erstellt: 20. Feb 2016, 16:32
Hallo!

Wenn die Nadel in Ordnung ist, brauchst du nur einen Phono-Entzerrer, um 50 Euro gibt es schon brauchbare, teurer geht natürlich immer. Selbstabholung ist bei dem Dual um die Ecke auch kein Problem, man nimmt den Teller ab, schaut, dass der Tonarm verriegelt ist, dreht die drei Chassis-Arretierschrauben in Position "Ruhe im Schwing-Chassis" und holt sich das Gerät.
Wenn die Nadel gut ist, finde ich den Preis angemessen, denn der Dual soll ja in einem guten optischen Zustand sein.

Grüße Raphael
sacx
Stammgast
#18 erstellt: 20. Feb 2016, 18:14
Danke. Also könnte ich ihn guten Gewissens kaufen...

Eine Frage: Was genau ist ein Phono Entzerrer? Der Musical Fidelity hat einen Phono Eingang. Brauch ich dann so ein Gerät überhaupt noch?

Grüße
Holger
Inventar
#19 erstellt: 20. Feb 2016, 18:16
Nein.

Ein Phono-Entzerrer "übersetzt" die Plattenspieler-Signale für den Verstärker. Manchmal - wie in deinem MF - ist er bereits eingebaut, und manchmal eben nicht. Und dann braucht man einen externen Phono-Entzerrer (oder Phonovorverstärker genannt), der an einen Line-Eingang (also z. B. Aux, Tape In oder Tuner) angeschlossen wird.

Du brauchst sowas aber nicht.


[Beitrag von Holger am 20. Feb 2016, 18:19 bearbeitet]
sacx
Stammgast
#20 erstellt: 20. Feb 2016, 18:26
Okay :-D wieder was gespart.

Auf welche Sachen sollte ich bei der Besichtigung genau achten?
Beim Auto gibt's ja auch so Checklisten ;-)
Holger
Inventar
#21 erstellt: 20. Feb 2016, 18:36
Ich würde mir die Bedienungsanleitung ausdrucken (gibt es hier >>> http://dual.pytalhost.eu/721/) und dann mit Hilfe der Anleitung alles Funktionen durchspielen.
Das Shure sollte so aussehen >>> http://dual.pytalhost.eu/systeme/V15-01.jpg
raphael.t
Inventar
#22 erstellt: 21. Feb 2016, 10:09
Verzeihung!

Der Musical Fidelity hat alles, was man an PHONO braucht, hatte ich überlesen!

Grüße Raphael
Bendias
Stammgast
#23 erstellt: 21. Feb 2016, 13:10
der dual ist ne feine sache, technisch sollte er für 250 okken ok sein. über den dreher gibt es sehr viele informationen in den foren.

interessant und etwas günstiger sind auch die dreher aus der 6er serie (601, 604, 621), oder eben der 1249. wirklich schön sind die duals aber auch nicht.
da haben andere hersteller echte prachtstücke gebaut, die auch gut klingen.

lass dir zeit, lies dich hier ein wenig ein, dann findest du auch von den anderen herstellern die guten teile.

Mahlzeit
sacx
Stammgast
#24 erstellt: 21. Feb 2016, 15:01
Hallo Bendias, danke für die Antwort.
Ich habe es nicht eilig. Jetzt steht eh erst ein Umzug an.

Möchtest du mir mal ein paar gute und schöne Teile anderer Hersteller nennen :-)

Danke dir!
Marsilio
Inventar
#25 erstellt: 21. Feb 2016, 16:59
Hallo Alex

Der Dual 721 ist in jedem Fall eine Empfehlung wert. Der einzige konstruktive Schwachpunkt ist der sogenannte Steuerpimpel für die Automatik. Die Reparatur ist aber keine grosse Sache. Ansonsten: Der Dual 704 ist die halbautomatische Version des 721. d.h. man muss den Tonarm selber über die Platte schieben, am Ende der Platte hebt sich der Tonarm aber automatisch hoch und der Dreher stellt ab. Selber habe ich so ein Teil und bin sehr zufrieden. Leider sind momentan die famosen Ersatznadeln von Jico (SAS-Nadel, hast Du sicher schon gelesen) fürs Shure V15III nicht mehr lieferbar, du müsstest also allenfalls noch ein neues Tonabnehmersystem einkalkulieren.

Ansonsten wenn du auf dunkle/schwarze Optik stehst: Die Wega JPS350 scheinen mir momentan noch ein kleiner Geheimtipp zu sein:
http://www.vinylengi...=1685&image_id=11844
Die bekommt man schon für 70 bis 80 Euro.-, qualitativ sind diese Geräte, die im Grunde gelabelte Sonys sind, ganz ordentlich. Zwar nicht ganz so hochwertig wie die Technics SL-1600 & Co, aber dennoch deutlich besser als die meisten Neugeräte der Unter-1000-Euro-Klasse. Zudem könntest Du mit Deinem Budget bei der Tonabnehmerwahl so richtig aus dem Vollen schöpfen.

Immer noch einen leichten Geheimtippstatus haben auch die Hitachi-Plattenspieler PS38, PS48 und PS58. Den PS38 und den PS48 findet man mit etwas Glück für rund 100 Euro, der PS58 (Vollautomat) kostet i.d.R. etwas mehr:
https://www.google.c...rc=gR2G-zU6bkBdnM%3A
Hätte ich die Wahl zwischen Wega und Hitachi, würde ich wohl letzteren nehmen.

Die schönen Kenwood Kd990/7010/8030 sind leider nur noch schwer unter 500.- zu bekommen - und in der Regel braucht es bei einem Gebrauchtgerät ja auch noch eine neue Nadel oder ein neues Tonabnehmersystem.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 21. Feb 2016, 17:06 bearbeitet]
Bendias
Stammgast
#26 erstellt: 21. Feb 2016, 19:49

sacx (Beitrag #24) schrieb:
Hallo Bendias, (...)

Möchtest du mir mal ein paar gute und schöne Teile anderer Hersteller nennen :-)

Danke dir!

Ich nenne dir hier ausdrücklich nur Modelle, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe. Und das ist nur ein WINZIGER (!) Auschnitt deiner Möglichkeiten.
Die Fülle der Möglichkeiten für Dich, einen schönen Dreher zu bekommen, ist einfach RIESIG. Da kann ich dir nur ein paar kleine Hinweise geben, wie Du vielleicht herausfindest, was dir sehr gut gefällt und deine Qualitätsvorstellungen erfüllt. Setz dir ein maximal Budget, was du nicht überschreiten möchtest.
Dann könntest Du für dich filtern, in welcher Dekade Du suchen möchtest: 80er edelplastikbomber ala Pioneer 707 oder 505, also Spätphase? Da gibt es jede Menge feine Dreher, von JVC (QL-Y3F, QL-F6 ist auch schon ganz gut), Denon und und und. Auch Saba hat mit dem PSP 248 einen guten Dreher verkauft.
Oder 70er, die Hochphase der Dreher?: Denon GT 700 ist ein sehr schöner Dreher. Oder sogar zurück in die 60er? Aus der Dekade hatte ich nur den Lenco L78. Ist einer meiner Lieblingsdreher - auch ein feines gerät.
sacx
Stammgast
#27 erstellt: 22. Feb 2016, 12:04
Danke für die ganzen Tipps und Beispiele

Hatte mal noch den DUAL 731Q gefunden. Finde ich persönlich ja auch sehr schick.
Was ist von dem zu halten im Vergleich zum 721?


Eine andere Frage:

Wie findet ihr den Shure V15-III? Was für Alternativen gibt es hierzu? Ortofon M20E?
Ich höre überwiegend "neuere" Musik. Sehr gerne auch im Stil von Daft Punk.

Was kostet so ein originaler, aber gebrauchter TA Shure V15-III?


Danke schon einmal
Marsilio
Inventar
#28 erstellt: 22. Feb 2016, 13:40
Der Dual 731 ist auch gut, hat aber einen sogenannten ULM-Tonarm (das ist so eine ultraleichte Konstruktion). Dies schränkt einem bei der Tonabnehmerwahl stark ein, zudem benötigt man einen (seltenen!) Adapter, wenn man ein anderes als das ab Werk verbaute Tonabnehmersystem verbauten will. Ich persönlich würde daher 704/721 wegen der unkomplizierteren Tonabnehmersache vorziehen (diese haben normale 1/2-Zoll-Anschlüsse, an welchen sich die meisten Tonabnehmer befestigen lassen).

Zum Tonabnehmer: Ein gebrauchtes V15III würde ich an Deiner Stelle nehmen, wenn sich daran auch gleich noch ein guter Plattenspieler befindet.
Andernfalls würde ich einen neuen Tonabnehmer kaufen. Welcher sich besonders eignet kommt dann auch recht stark an den Plattenspieler respektive dessen Tonarm und auch auf Deinen Verstärker respektive dessen Eingangskapazitäten bei der Phonosektion an.

LG
Manuel
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