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SME 3012R- Neuer TA gesucht

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Rillenrodeo
Stammgast
#1 erstellt: 28. Apr 2016, 08:18
Nach langen Jahren (siebzehn um genau zu sein) mit dem DL103 will ich etwas verändern.

Nicht das ich nicht mehr zufrieden Musik hören könnte, ich denke es ist einfach Zeit für Veränderung... wie das
im mittleren Bereich der Vierziger bei Männern halt so ist :) In diesem speziellen Fall suche ich einen MC-TA der
mit meinem schweren Tonarm harmoniert, meine sehr gemischte Plattensammlung angemessen abtasten kann
und nicht wesentlich mehr als 500 Euro Straßenpreis kostet.

Hat einer der Mitlesenden Erfahrungen in diesem Sektor? Für Vorschläge und Anregungen aus dem echten
Leben bin ich sowohl offen als auch dankbar!
akem
Inventar
#2 erstellt: 28. Apr 2016, 10:18
Was hast Du denn für einen Tonarm? Wie schwer ist "schwer"?
Und an welcher Phonostufe / welchem Phonoeingang soll das System dann spielen (wie hoch ist der Eingangswiderstand)?

Edit: in der Überschrift wär's gestanden...

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 28. Apr 2016, 11:34 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 28. Apr 2016, 11:18
Hallo!

Nun ja mit seinen 14 Gramm eff bewegter Masse ist ein SME-3012R nicht wirklich als "schwer" zu bezeichnen sondern ist deutlich ein mittelschwerer Tonarm.

Bei den alten SME-Tonarmen mit ihren Messerlagern zahlen sich wirklich scharfe Schliffe wie Shibata oder einer der Gyger-Schliffe nicht recht aus.

Hier habe ich deutlich bessere Erfahrungen mit einfachen elliptischen Schliffen und den Ortofon Fine-line-Schliffen gemacht mit denen die alten SME´s eigentlich noch am besten harmonieren.

Also käme hier am ehesten eines der MC´s oder auch ein MM für mittelschwere Arme mit moderatem Schliff in Frage.

Wenn es denn unbedingt MC sein soll wäre hier z.B. ein Ortofon Quintet Bronze meine erste Wahl, -damit dürfte der alte SME voll ausgelastet sein ohne das er überfordert wird.

Diese alten SME´s sind halt schreckliche Diven.

MFG Günther
Rillenrodeo
Stammgast
#4 erstellt: 28. Apr 2016, 16:25
Hallo Günther,
danke für die Gewichtseinschätzungskorrektur und den Tip mit dem Quintet Bronze. Meine Fixierung auf MC-Systeme
hat ihre Ursache im symmetrischen Anschluß an den Aqvox PhonoPre, da will ich nicht von wech :) Ist das Deiner Meinung
nach signifikant besser als das Quintet Blue?
So long-
Sven.
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 28. Apr 2016, 17:41
Hallo!


...... Ist das Deiner Meinung nach signifikant besser als das Quintet Blue? .........


Auch wenn hier einige meinen das die Fine-line Nadeln nicht wesentlich besser abtasten würden als die einfachen elliptischen Ortofon Schliffe die mit dem Fine-line Schliff den kleinen Verrundungsradius gemein haben bestätigt mir das meine Erfahrung sowohl mit Fine-line Schliffen wie mit einfachen elliptischen Schliffe nicht. Zudem können selbst diese Kritiker nicht bestreiten das die Nadeln mit Fine-line-Schliff eine wesentlich höhere Lebensdauer haben als die einfachen elliptischen Schliffe, (ca 500-600 Betriebsstunden mehr) Der Fine-line Schliff ist halt genau genommen ein Shibata-ähnlicher Schliff nur eben mit dem kleinsten Verrundungsmaß von 8µm.

Vom klanglichen Standpunkt aus gesehen ist der Unterschied zwischen dem Quintet-blue (ganzer elliptischer Stein) und dem Quintet-bronze (Fine-line nackter ganzer Stein) nicht so groß wie zwischen dem Quintet-bronze (Fine-line 8x40 µm) und dem Quintet-black (Shibata 6x50 µm) nur ist das Quintet-black noch einmal rund 150-200 Euro teuerer und kann zudem in den SME-Tonarmen der 30xx Serien seine Qualität nicht so recht ausspielen da diese alten Preciosen zu einer Zeit konzipiert wurden wo an so scharfe Schliffe noch gar nicht gedacht wurde.


...... Meine Fixierung auf MC-Systemehat ihre Ursache im symmetrischen Anschluß an den Aqvox PhonoPre,.........


Verstehen nutzt du eine automatische Anpassung? (Liegt bei symmetrischer Anschlußtechnik eigentlich auf der Hand.)

MFG Günther
raindancer
Inventar
#6 erstellt: 28. Apr 2016, 20:13
An dem Arm wär ein Ortofon SPU eine Möglichkeit, allerdings brauchst du ne Tonarmwaage, da das Auflagegewicht nicht mehr mit dem Reiter allein eingestellt werden kann und ev ein Abstandsadapter für korrekten Überhang. Und dein budget wird gestresst, erst recht wenn du in die oberen Schubladen der SPUs greifst.

aloa raindancer
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 28. Apr 2016, 20:40
Hallo!

@raindancer

Na ich weiß nicht, z.B. 800-900 Euro für ein einfaches Ortofon SPU Classic GM/E mk II mit elliptischer Nadel auf den Tisch zu legen ist nicht jedermanns Sache zumal die Lebensdauer gerade einmal bei ca. 1200 Betriebsstunden liegt und der TE eigentlich recht deutlich sagt das seine Preisvorstellung eher bei 500€ liegt.

Ein Quintet-bronze ist bei günstigen Einkauf irgendwo zwischen 480 und 550 Strassenpreis anzusiedeln und liefert eigentlich eine befridigende Leistung. Nur weil hier ein alter "12"er SME im Spiel ist braucht es doch nicht gleich auch ein genau so altes System nebst Bakelitdose.

MFG Günther
Papa_San
Stammgast
#8 erstellt: 29. Apr 2016, 07:26
Erfahrungen nur mit dem Ortofon MC30S und das harmonierte ausgezeichnet mit dem 3012R,trotz scharfem Schliff. Das Quintett kenne ich nicht,habe aber einige Ortofon MCs und die klingen alle sehr neutral,unterscheiden sich hauptsächlich in der Abtastgüte. Ortofon kann ich empfehlen und @Günther hat recht,was die Haltbarkeit der Fine-Line Nadel angeht: Spar nicht an der falschen Stelle.

Gruß
Siggi
Rillenrodeo
Stammgast
#9 erstellt: 29. Apr 2016, 08:04

..... nutzt du eine automatische Anpassung? .....


Genau, das ist das wunderbar entspannende beim Aqvox. Plug and play. Ich werde mir mal das Quintet Bronze kommen lassen,
geringerer Verschleiß ist immer gut und wenn sich die Lebensdauer damit um rund die Hälfte verlängert erst recht. Gilt das auch für
beispielsweise das AT33EV respektive AT33PTG? Die beiden würden sich ja auch in dem von mir favorisierten Preisbereich aufhalten,
gibt es diesbezüglich Erfahrungswerte?

Über ein SPU habe ich natürlich auch mal nachgedacht, aber das ist mir mittlerweile echt zu teuer und ohne das Getrommel der "image hifi"
in den späten 9ts würde ich die auch nie in Betracht gezogen haben geschweige denn kennen. OT: Denn wenn ich eines gelernt habe ist es
das: Niemals der bezahlten Spezialpresse auch nur im Ansatz Glauben zu schenken. Die imho letzte halbwegs brauchbare Gazette war die
"Hifi Exclusiv" mit dem phänomenal unterhaltsamen Jürgen Egger (RIP). Aber das ist ein anderes Thema...


Schönes Wochenende!
Sven.


[Beitrag von Rillenrodeo am 29. Apr 2016, 08:05 bearbeitet]
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