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MC System für Thorens 126 MKIII

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MasterofPuppets
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Mai 2016, 15:35
Hallo zusammen,

welches MC-System würde meine jetzige Anlage wirklich "hörbar" upgraden?

Aktuell schaut die Kette so aus:

Thorens 126 MK III mit Goldring 1022GX
Yamaha AX 2000
B&W CDM 9 NT

Da der Yamaha AX 2000 beides, MM &MC, kann würde ich gerne mal ein MC System am Thorens ausprobieren.
Ich hatte die möglich an meiner Kette einen Yamaha PF 800 mit Yamaha MC9 zu hören, diese Zusammenstellung hatte aber gegenüber dem Thorens 126 mit dem Goldring 1022 keine Chance.
raindancer
Inventar
#2 erstellt: 16. Mai 2016, 18:12
Erstens: Laß den fred in den Analogbereich verschieben, dort gehört er hin.

Zweitens: Verrate uns welchen Tonarm du hast, sonst kann man das nicht beantworten.

aloa raindancer
MasterofPuppets
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Mai 2016, 06:58
Tonarm ist TP 16 Isotrack mit TP63, also dann TP 16 Mk III
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 17. Mai 2016, 09:39
Hallo!

Bei einem so leichten Tonarm wie dem TP-16/III (7,5 Gramm eff.bewegte Masse) hast du zwei Möglichkeiten.

1.) Systeme mit relativ hoher Nadelnachgiebigkeit für MC´s wie z.B. ein Goldring Eroica (H oder L)

2.) Relativ schwere MC´s ab ca 10 Gramm mit einer Nadelnachgiebigkeit von 12-15 µm wie z.B. die klassischen Ortofon MC-20S MK-II-MC-30S-MK-II Abtaster.

MFG Günther
akem
Inventar
#5 erstellt: 17. Mai 2016, 09:50
Oder ein Audio Technika: die haben auch recht hohe Nadelnachgiebigkeiten (die Katalogangaben beziehen sich auf 100Hz - bei 10Hz liegt sie dann etwa um den Faktor 1,5...2 höher).
Wobei ein AT33 PTG sich schon über nen eher schweren Tonarm freut. Aber ein F7 oder OC9 könnte ich mir gut vorstellen. Allerdings braucht das F7 einen Abschlußwiderstand von 1kOhm während das OC9 auch mit den meist vorhandenen 100 Ohm gut läuft.

Gruß
Andreas
MasterofPuppets
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 17. Mai 2016, 12:00
Hallo
Danke für's Feedback.
Das AT 33 ptg hatte ich mir auch schon mal ausgeguckt. ....hat rein zufällig jemand eines rumliegen das er nicht mehr benötigt......? Oder auch was ähnliches....OC9....?
raindancer
Inventar
#7 erstellt: 17. Mai 2016, 20:49
Den in post #4 gemachten Vorschlag 2) unterstütze ich, MC20 super retro hab ich seit einiger Zeit hier mit TP16III kombiniert, allerdings sind die grad eher schwer zu beschaffen. Ortofon will die wohl wieder auflegen, hoffen wir mal ohne Preiserhöhung. Achja, es sei auf die sehr geringe Ausgangspannung verwiesen.

aloa raindancer
MAG63
Stammgast
#8 erstellt: 18. Mai 2016, 07:19
Die Ortofon Systeme MC20/30 sind sehr gute TA's aus der Serie, ich habe selber ein MC 30 Super MK II Classik und bin davon absolut begeistert.

Der Yamaha AX-2000 hat in seiner Phonosektion einen angegebenen Wert für den MC Eingang von 100 µV/1 KOhm. Die Ortofon MC 20/30 TA-Systeme haben bei einer angegebenen Ausgangsspannung von 0,2mV eine empfohlene Abschlussimpedanz von 10 Ohm. Mit viel Wohlwollen kann man diesen Wert auf bis zu 100 Ohm erhöhen, eine Abschlussimpedanz von 1 KOhm für diese niederohmigen Systeme ist aber eher Suboptimal.

Für die MC Systeme von Audio Technica wird eine Abschlussimpedanz von min. 100 Ohm angegeben und ich vermute das es sich da nicht anders darstellen wird.

Aus diesem Grund würde ich zu einem HO MC-System greifen, wie z.B. dem Goldring Eroica HX, dass am MM Eingang des Yamaha betrieben werden kann.
akem
Inventar
#9 erstellt: 18. Mai 2016, 08:49
Nun ja, man kann von 1kOhm durch Parallelschalten von Widerständen leicht runterkommen. Nur andersrum geht's nicht. Und von Audio Technika gibt es durchaus Systeme, die sich an 100 Ohm nicht so ganz wohl fühlen: F7 (und vermutlich auch die wohl recht ähnlichen F2 und F3) sowie das AT33-PTG (und vermutlich auch die wohl recht ähnlichen AT33-E und -SA).

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 18. Mai 2016, 09:07
Hallo!


......eine Abschlussimpedanz von 1 KOhm für diese niederohmigen Systeme ist aber eher Suboptimal.........


Warum sollte das so sein? Wegen dem geringfügig erhöhtem Restrauschen der Schaltung? Das ist heutzutage ein marginaler Faktotr der allerdings zu den Zeiten der ersten M-Generationen noch wichtig war.

Ansonsten hast du bei einem mindestens 10-Fachen Abschlußwiderstand -gemessem am Innenwiderstand eine vollzogene Spannungsanpassung an der auch ein ungleich höherer Abschlußwiderstand nichts mehr ändert da es halt kein "Noch Spannungsangepasster als Spannungsangepasst gibt.

MFG Günther
akem
Inventar
#11 erstellt: 18. Mai 2016, 09:27
Naja Günther, so ne einfache Schwarz-Weiß-Betrachtung ist das nicht. Der Punkt ist, daß der Abschlußwiderstand ja auch den Stromfluß durch die Generatorspule steuert. Und gemäß dem Induktionsgesetz versucht dieser Stromfluß seiner Ursache (=der Bewegung der Spule) entgegenzuwirken. Das bedeutet, daß der Abschluß eben nicht nur eine mehr oder weniger gute Spannungsanpassung darstellen soll sondern auch eine elektromechanische Bedämpfung einstellt. Je nach Tonabnehmer braucht's mehr oder weniger Dämpfung, manche Systeme klingen dann nicht frei, wenn's zu niederohmig wird, manche Systeme klingen giftig und nervös, wenn's zu hochohmig ist. Eine allgemeingültige Regel kann man da nicht aufstellen, nicht zuletzt, weil die Geschmäcker ja auch noch verschieden sind. Manch einer ist bereit, eine gewisse Nervosität im Klang in Kauf zu nehmen (oder sie tritt bei seiner bevorzugten Musik vielleicht gar nicht erst auf) wenn er dafür ein Maximum an Offenheit ("Luftigkeit"...) und Spielfreude bekommt. Ein anderer Hörer verzichtet vielleicht lieber auf ein bischen Spielfreude wenn er dafür ein Maximum an tonaler Neutralität und Verzerrungsarmut bekommt. Beides zu kriegen ist oft gar nicht so einfach und unterscheidet gute Kombis von hervorragenden Kombis...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 18. Mai 2016, 11:48
Hallo!


.....Und gemäß dem Induktionsgesetz versucht dieser Stromfluß seiner Ursache entgegenzuwirken. Das bedeutet, daß der Abschluß eben nicht nur eine mehr oder weniger gute Spannungsanpassung darstellen soll sondern auch eine elektromechanische Bedämpfung einstellt........


Ach Andreas das sieht vielleicht auf dem Papier bedeutend aus ist es aber nicht. Ob nach einer Vollzogenen Spannungsanpassun nun 20 oder 25 Nanoampere über den ohmschen Teil des Spannungsteilers abfließen beibt gleich und das relativ kleine Gegeninduktionsfeld der Spule das nach dem üblichen assymetrischen Anschluß des Generators übrigbleibt reicht ohnehin für eine merkliche Dämpfung nicht aus.

Anders sieht es natürlich aus wenn ich mit einer Leistungsanpassung oder gar mit einer Stromanpassung arbeiten müßte, (zu kleiner Abschlußwiderstand) hier hätte ich einen jederzeit meßbaren Einfluß auf die Linearität des frequenzabhängigen Generators und könnte durchaus bei derben Anpassungsfehlern in den hörbaren Bereich rutschen.

Nicht aber bei der Spannungsanpassung hier kannst du ohne weiteres auch mit 47 K-ohm Arbeiten ohne das du einen anderen Effekt erzielen würdest als ein minimal erhöhten Rausch der bei durchschnittlichen Lautstärken allenfalls im Leerlauf auffallen könnte .

Aber ein einfaches Experiment sollte dir da selbst aufschluß geben können, miß einfach einmal den Output deines Entzerrers bei einem 1 KHz-Sinus bei vollzogener Spannungsanpassung und dann bei einem deutlich höheren Abschlußwiderstand. Eine merklich höhere Dämpfung durfte sich nun als deutliche Verringerung des Ausgangspegel niederschlagen, noch genauer geht es mit einem gleitendem Sinus 40-Hz-40 KHz und mit einem Rechner mit dem du die Files via Sound-Editor mitscheidest und dann übereinander legst.

MFG Günther
MasterofPuppets
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 20. Mai 2016, 20:35
...ach Du meine Güte....Leute....was geht hier ? - ich möchte einfach nur Musik hören und hier kommen Diskussionen auf da würde Einstein blass....vermutlich das falsch Forum....

@Hörbert: Danke für den Tipp mit dem Goldring Eroica
@MAG63: Danke für den Tipp mit den MC20/30

Wenn man die letzten 3 oder 4 Beiträge zu meiner Frage liest denke ich das einige hier zu viel technischen Backround haben und sich mehr auf Ihre Messinstrumente verlassen als auf Ihre Ohren oder Ihr Gefühl....ja, man kann Musik auch fühlen......bin weg bevor Einstein wiederkommt :-)

Gruß MasterOfPuppets
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 21. Mai 2016, 06:32
Hallo!

@MasterofPuppets

Neben dem Goldring Eroica wäre noch das AT OC-9 MK-II/III ein möglicher Kandidat wobei ich aus persönlichen geschmacklichen Gründen das MK-II vorziehen würde, -der Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt im Nadelschliff, sie schenken sich eigentlich nicht viel bloß klingt das MK-II geringfügig heller ohne das es mehr zischelt.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#15 erstellt: 21. Mai 2016, 06:51
Hi,


MasterofPuppets (Beitrag #13) schrieb:

Wenn man die letzten 3 oder 4 Beiträge zu meiner Frage liest denke ich das einige hier zu viel technischen Backround haben und ...


das war ein Dialog,
für Manche interessant und lehrreich, für Andere nicht.

Man kann´s nicht Jedem recht machen.
MasterofPuppets
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 21. Mai 2016, 10:29
......und Manche kommentieren alles und Andere nicht.....


DANKE an Günther....


[Beitrag von MasterofPuppets am 21. Mai 2016, 10:30 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#17 erstellt: 21. Mai 2016, 19:36
Nabend !

Tja, MoP, hier zeigt sich wieder das klassische Beispiel für lautloses Zutexten versus Vollquatschen.

Ein Upgrade auf die 1042er Nadel würde ca. 280,00 Euro kosten. Macht ca. 120,00 Euro weniger als für ein OC9-ML plus den besseren Nadelschliff Gyger S.

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#18 erstellt: 22. Mai 2016, 06:27
Hallo!

Naja Erik, es geht aber ausdrücklich um einen MC-Abtaster und nicht um einen neuen Nadeleinschub für das vorhandene MM.

...wobei das eine das andere ja gar nicht ausschließt....

MFG Günther
MaxiSingle
Neuling
#19 erstellt: 28. Mai 2016, 06:56
Hallo,

als bekennender EMT Fan würde ich zu einem alten Thorens TMC63 oder zu einem MCH63 raten. Das sind "Ableger" der EMT Tondose TSD15 aus der Zeit der Kooperation von EMT und Thorens in den 80zigern. Sind im guten Zustand nicht ganz billig, können aber immer aufgearbeitet werden, sofern sie grundsätzlich funktionieren. Dafür sind sie m.E. jeden Cent Wert.

Viele Grüße
Maximiljan
Wuhduh
Inventar
#20 erstellt: 28. Mai 2016, 20:48
Nabend !

Yamaha AX-2000 = MC mit 1 KOhm Eingangsimpedanz lt. Hersteller

MfG,
Erik
.JC.
Inventar
#21 erstellt: 28. Mai 2016, 20:53
Hi,


MasterofPuppets (Beitrag #1) schrieb:
welches MC-System würde meine jetzige Anlage wirklich "hörbar" upgraden?


wenn´s kein van den Hul ... sein soll: AT 33 PTG
am Technics erste Sahne, sollte aber auch am Thorens gut spielen.
ein Foto von deinem Dreher würde den Tonarm zeigen ..

ps
http://www.phonophon...d/2029/category/167/
die Kundenmeinungen decken sich mit meinen Erfahrungen: MC ? na ja, wer´s mal probieren will ..
der Unterschied wird hier ansatzweise erklärt

pps
das o.g. AT 33 hat dieselbe Nadel u. Cantilever, wie das AT 150 MLX
und was Besseres als die Nadel mit dem ML Schliff auf Borcantilever ...


[Beitrag von .JC. am 28. Mai 2016, 21:39 bearbeitet]
MasterofPuppets
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 03. Jun 2016, 19:55
Hallo

Danke noch einmal für die zahlreichen Vorschläge:

Ich hab jetzt vor ein paar Tagen ein AT 33 ML/OCC bekommen und muß sagen es klingt für mich besser als das Goldring .....es kommt eventuell in den Höhen nicht ganz an das Goldring ran aber es hat mehr Bühne, ist noch detailreicher ....ich finde es besser.....ob jetzt die Compliance zu 100% zum Tonarm passt oder nicht ist mir da irgendwie auch wurscht.....

Also AT bleibt dran.....

Danke noch mal !

PS: hat zufällig jemand Haubenscharniere für einen TD 126?
MasterofPuppets
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 10. Jun 2016, 12:00
Haubenscharniere gefunden !

DANKE
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