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Kenwood KD 3100: Tonabnehmer / Aufstellung

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sigh
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Jul 2016, 11:29
Hallo zusammen,

ich habe aus der Familie einen Kenwood KD 3100 Plattenspieler übernommen. Mir ist klar, dass es sich dabei um keinen besonders guten Plattenspieler handelt, aber ich dachte, dass er für den Start für meine Zwecke ausreicht und wollte ihn aus sentimentalen Gründen erstmal nutzen. Ich habe nur sehr wenige Platten und wollte mir sukzessive auch nur ein paar weitere „Schätzchen“ zulegen, die ich mir in Ruhe zu Gemüte führe – was leider nicht allzu oft der Fall sein wird.

Ich habe zwei Fragen, bei denen ich hoffe, dass Ihr mir helfen könnt:

  1. Ich kann den Plattenspieler leider nicht in unmittelbarer Nähe des Verstärkers (Marantz SR 7008) aufstellen, da dort kein geeigneter Platz ist und müsste ihn daher über ein ca. 4 m langes Cinchkabel verbinden. Ergibt sich aus dem langen Kabel ein Problem?

  2. Ich weiß auch nach einigem Lesen nicht so recht, welchen MM-Tonabnehmer ich montieren soll. Als ich ihn bekommen habe, war ein AT 110E montiert, den ich wegen einer kaputten Nadel jedoch nicht testen konnte. Um zu sehen, ob der Plattenspieler überhaupt noch funktioniert, habe ich mir von einem Freund ein Ortofon DJ S ausgeliehen. Ursprünglich dachte ich, dass ich mir nun einfach eine neue Nadel für das AT 110E kaufen würde, aber die Suche und die Meinungen hier im Forum haben mich zweifeln lassen, ob das wirklich sinnvoll ist. Was würdet Ihr mir denn für den Plattenspieler empfehlen? Das Ortofon klingt zwar für mich in Ordnung, ich habe aber keine Vergleichsmöglichkeiten und gehe davon aus, dass es für eine reine HiFi-Nutzung jetzt nicht unbedingt empfehlenswert ist. Ich habe jetzt schon mehrfach gelesen, dass das Audio Technica AT440MLb ein gutes System wäre. Eigentlich wollte ich zwar nur so bis ca. 100 Euro ausgeben – auch weil der Plattenspieler wahrscheinlich qualitativ nicht unbedingt zu einem teureren Tonabnehmer passt. Aber wenn die Unterschiede doch deutlich hörbar sind und da man das System ja auch an einem anderen Plattenspieler nutzen könnte, falls doch einmal aufgerüstet wird, wären auch die ca. 150 Euro ok. Ach so, Einsatzbereich ist hauptsächlich Pop/Rock, Hip-Hop und elektronische Musik (allerdings kein Techno).


Vielen Dank!
akem
Inventar
#2 erstellt: 13. Jul 2016, 12:19
So schlecht ist der Dreher keineswegs, heute werden für vierstellige Beträge erheblich schlechtere Dreher verkauft... Und der Klang wird letztlich eh vom Tonabnehmer gemacht, insbesondere von dessen Nadel. Der Dreher selbst stellt letztlich nur die Basis dar. Und der Gleichlauf ist eine Zehnerpotenz besser als bei manchem Neugerät...
Leider ist der Tonarm laut Hifi-Wiki sehr schwer. Er hat eine effektive Masse von 24g - das ist enorm viel. Da passen eigentlich nur hart aufgehängte MC-Tonabnehmer so richtig gut. Ein Denon DL103 beispielsweise. Vielleicht kannst Du mal das Headshell ohne Tonabnehmer wiegen. Wenn das sagen wir 15g aufwärts wiegt, kann man durch den Kauf eines leichteren Headshells noch was machen. Ansonsten wirst Du Dir schwer tun, ein MM-System vernünftig zum Laufen zu kriegen.

Zu 1: Ein so langes Kabel ist für das sehr schwache Tonabnehmersignal ein No-Go. Da ist Brummen vorprogrammiert! Außerdem hat ein so langes Kabel eine ziemlich hohe Kapazität was für MM Tonabnehmer ebenfalls extrem ungut ist (führt zu einem spitzen, schrillen Klang weil es den Frequenzgang beeinflußt). MC-Tonabnehmer sind bezüglich der Kapazität weitgehend immun, jedoch ist ihre Signalspannung nochmal etwa um den Faktor 10 niedriger... Wenn Du den Dreher nicht nahe beim Verstärker aufstellen kannst, brauchst Du eine seperate Phonostufe, deren Ausgangssignal dann stark genug ist für längere Kabelwege. Dann mußt Du beim Verstärker allerdings einen Hochpegeleingang benutzen (z.B. AUX), da der Phonoeingang dann übersteuert wird und im Extremfall sogar kaputt geht.
Zu 2: Wie gesagt: ein MM wird an dem schweren Tonarm nicht vernünftig laufen. Früher gab es noch härter aufgehängte MMs für schwerere Tonarme, die heutigen MMs sind aber alle mit einer Compliance/Nadelnachgiebigkeit um die 20-25 ausgestattet. Warum ist das wichtig? Diese Nadelnachgiebigkeit führt zusammen mit der effektiven Tonarmmasse plus dem Eigengewicht des Tonabnehmers zu einem schwingfähigen Feder-Masse-System mit einer Eigenresonanz. Diese sollte im Bereich zwischen 8 und 12 Hz liegen. Liegt sie zu hoch (Tonarm zu leicht) ergeben sich Auswirkungen auf den Bassfrequenzgang. Liegt sie zu tief (Tonarm zu schwer), wird das System von verwellten Platten zu abenteuerlichen Auslenkungen gezwungen und im Extremfall kann der Nadelträger brechen. Auch kann es passieren, daß die Nadel ab und zu aus der Rille fliegt, z.B. bei Baßimpulsen oder Pegelsprüngen. Wie gesagt, das Denon DL103 wäre ein geeigneter Kandidat. Allerdings hat der nur eine Rundnadel und hat damit gewisse Defizite in Sachen Auflösung, Lebensdauer und Abtastverzerrungen und es ist ein Low-Output MC, das eine MC-taugliche Phonostufe braucht (idealerweise mit unüblichen 1000 Ohm Eingangswiderstand). Das würde den Kauf einer relativ teuren Phonostufe erfordern...

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 13. Jul 2016, 13:34
Hallo !

Die Anleitung zeigt keine Angabe zur Tonarmmasse. Das erwähnte Kenwood N39-MKIII hat eine sphärische Nadel und ist gottseidank so gut wie ausgestorben.

Kenwood KD3100 Kurzdaten

Nachdem Akem's allzu üppiger Buchstabensalat dem Maitre de Cuisine wieder vor die Nase gestellt wurde ... hier meine kurzen Empfehlungen, falls es sich doch um einen Tonarm mit einer hohen eff. Masse handeln sollte:

Audio-Technica AT91, AT71E ( elliptische Nadel ) oder Originalnadel ATN-110E nachkaufen.
Ortofon OM10 super oder FF15XE
Shure M44-G
Nagaoka MP-100

Alles basierend auf dem Budgetrahmen fernab von Erbsenzählerei bzgl. technischer Aspekte wie Nadelnachgiebigkeiten und Abschlußkapazitäten. Natürlich auch ohne klangliche Hurra-Erfolge, die u. U. ausbleiben werden.

Weiterhin muß in einen Vorvorverstärker und in ein weiteres, gut geschirmtes Verbindungskabel investiert werden, der günstigerweise eine Anschlußkapazität von ca. 100 pF haben sollte. Solche Büchsen zwecks Signalverstärkung gibt es im Einsteigerbereich mehrfach.

Alles weitere ... siehe Suchfunktion rechts oben !

MfG,
Erik
raphael.t
Inventar
#4 erstellt: 13. Jul 2016, 13:46
Hallo!

Entweder die Aufstellung überdenken und doch kurzes Kabel direkt in den Phono-Eingang des Amps oder einen Phono-Pre ordern, dann sind die 4 m Cinch überhaupt kein Problem, denn sie gehen in einen Hochpegel-Eingang.

Grüße Raphael
Albus
Inventar
#5 erstellt: 13. Jul 2016, 14:37
Tag,

reihe mich ein mit einigen Daten.
Der AV-Receiver Marantz SR-7008 präsentiert im Phono-MM-Modus eine Eingangskapazität (...) in Höhe von 320 pF.
Zusammen mit der zu unterstellenden Kapazität des KD-3100 (aus Tonarmkabel plus Audiokabel) in Höhe von ca. 125-150 pF ergeben sich als Einfachlast für einen Tonabnehmer bereits 320+125/150 pF= ca. 450 pF und höher noch. So gesehen blieben nur die Vorschläge von Erik übrig, daraus OM 10 und das FF15XEII (habe ich) sowie das Shure M44G (habe ich), geeignet für auch höhere Kapazitätslasten (sofern dieser Einflussfaktor überhaupt eine Alltagsbedeutung eingeräumt erhält). Kämen noch die Kapazitäten aus 4 m IrgendsoundsoKabel dazu oder auf Forumsempfehlung bei Thomann von Cordial (>250 pF/m), dann hieße die Losung "Oh Schreck, lass nach, bloß weg, Donald kommt!".
KD-3100 - der Arm ist von der Machart mit effektiver Masse von 15 g. Der Überhang von nominell 15 mm ist der übliche japanische Unsinn, richtig sind 18,5 mm. Darauf kann man später noch eingehen, sofern es so weit kommt.
Ausweg - ist in der Tat ein gängiger Phono-Vorverstärker, dem ein passendes langes Kabel mit guter Abschirmung (95% oder höher) folgt. Dann kann der AV-Receiver auch auf reichlich Abstand stehen (nach dem Phono-Vorverstärker spielt die Kapazitätslast keine entscheidende Rolle mehr, typisch betrachtet).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 13. Jul 2016, 15:09 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 13. Jul 2016, 14:43
Hallo,

4 mtr. geht nur mit Phono-Vorverstärker, z.B.

http://www.thomann.de/de/art_deejaypre_ii.htm

dann in den "Aux" Eingang, nicht in den PHONO!

System/Nadel: für den Anfang fürs AT ne Ersatznadel oder für die Ortofon-DJ-Nase ne Hifi-Nadel (sprich Nadel 10) passt und funzt.

Mit der Zeit kannst Dir überlegen was für ein System du kaufen willst. Ach ja, Anleitung findet sich bei http://www.vinylengine.com/library/kenwood/kd-3100.shtml

Anmelden tut dort nicht weh.

Peter
sigh
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Jul 2016, 18:05
Hallo zusammen,
wow, vielen Dank für die vielen Antworten!

Anders aufstellen kann ich leider nicht. Daher hört sich die Lösung mit einem Vorverstärker gut an.

MC klingt zwar gut, wenn das die Probleme mit dem schweren Arm beheben würde, aber bei dem Preis für das Denon System und einer teuren Phonostufe, schieße ich mich schnell aus dem für mich sinnvollen Bereich und wäre dann wahrscheinlich besser mit einem anderen Spieler mit leichterem Arm bedient.
Daher würde es dann wohl der verlinkte Art Vorverstärker mit einem MM System werden.

Wenn das Gewicht eine bedeutende Rolle spielt, sollte ich dann darauf achten, dass das System sehr leicht ist? Das würde ja dann für die Ortofon OM 10 sprechen.

Die DJ-Nase muss ich wieder zurückgeben, die war nur zum Testen.
Für das AT eine Ersatznadel würde ich bei dem Preis für das OM 10 eher verwerfen. Habe gerade gesehen, dass die Nadel im Original 55 Euro kostet und das OM10 für 50 zu haben ist.

Grüße
Simon
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 13. Jul 2016, 18:52
Hallo

vom OM10 fallen Dir nicht die Ohren ab.

Peter
akem
Inventar
#9 erstellt: 13. Jul 2016, 18:55
Im Sockel des OM-Bodies ist sogar noch ein Metallplättchen drin, das 2,5g wiegt. Nimmst Du das heraus, wiegt das System nur noch 2,5g! Damit drückst Du die effektive Masse nochmal ein wenig...
Leider ist das OM10 ein bischen Glückssache: zumindest früher gab es durchaus Exemplare, die ernsthaft nach Hifi klangen. Die letzten Exemplare, die mir im Lauf der Jahre so untergekommen sind, klangen aber eher nach Mittelwellenradio... Von daher wäre ein OM20 durchaus überlegenswert, da sind die Streuungen nicht so groß.

Gruß
Andreas
sigh
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 14. Jul 2016, 06:26
Guten Morgen,

ist das OM 20 auch insgesamt deutlich besser oder ist "nur" die Streuung nicht so hoch? Der Preisunterschied ist ja doch ordentlich. Das würde ich nur ausgeben wollen, wenn es sich in jedem Fall lohnt, also wenn auch zu einem guten Exemplar des OM10 ein deutlicher Unterschied zu hören ist.

Grüße
Simon
8erberg
Inventar
#11 erstellt: 14. Jul 2016, 06:56
Hallo,

die 20er Nadel ist ein ganz anderes Kaliber: echte Ellipse, nackter polierter Stein in orientierter Richtung geschliffen.

Bei der 10er Nadel-Produktion hatte dagegen irgendwie die QS bei Ortofon Betriebsausflug oder sowas...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 14. Jul 2016, 07:29 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#12 erstellt: 14. Jul 2016, 07:36
Hi,


sigh (Beitrag #1) schrieb:
.. dass ich mir nun einfach eine neue Nadel für das AT 110E kaufen würde, aber die Suche und die Meinungen hier im Forum haben mich zweifeln lassen, ob das wirklich sinnvoll ist.
..
Eigentlich wollte ich zwar nur so bis ca. 100 Euro ausgeben
..
wären auch die ca. 150 Euro ok.


für bis 150 € ist das die beste Lösung.
Denn es kommen noch die 50 € für den Phonopre ART DJ und ca. 20 € für das Chinch Kabel dazu.

Erstens lernst Du dann, wie man die Nadel bei einem AT 100 Series Body wechselt
und 2. kannst Du später mit einer besseren Nadel (zB die 440 ML) den Klang deutlich verbessern.
Somit hörst Du welchen Unterschied die Nadel macht.

Eine nicht zu unterschätzende Erfahrung.
sigh
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 14. Jul 2016, 08:13
Hi,

so ein Aha-Effekt ist sicherlich nicht zu unterschätzen. Aber irgendwie habe ich mich jetzt schon darauf eingestellt, mein Budget ein wenig zu erhöhen und das OM20 zu kaufen. Ich kann das ja dann im Vergleich zum DJ S hören. Das sollte ja dann hoffentlich auch einen hörbaren Unterschied machen?

Zum Einstellen habe ich eine Küchenwaage, die Zehntelgramm zuverlässig anzeigt. Dann brauche ich, wenn ich es richtige verstehe nur noch eine Schablone (Ortofon oder reicht der Abdruck aus der Audio)?
akem
Inventar
#14 erstellt: 14. Jul 2016, 08:55
Bei Verwendung einer Küchenwaage (ist die denn überhaupt klein genug??) ist darauf zu achten, daß sie nicht-magnetisch ist. Sonst könnte der Magnet im Tonabnehmer das Wiegeergebnis verfälschen. Bei MM hält sich der Fehler noch in Grenzen, bei MI und MC Tonabnehmern kann das Ergebnis extrem falsch sein, bei MCs kann es sogar passieren, daß das Ding dann auf der Wiegefläche "klebt" und die Nadelaufhängung inklusive Spanndraht überdehnt wird (und evtl. reißt).
Zur Justage: es gibt für Tonarme mit SME-kompatiblen Headshells eine nette Hilfe von Technics.
http://www.ebay.de/i...3:g:u2YAAOSwcu5UUge4
Da steckst Du das Headshell bis zum Anschlag rein und justierst den Tonabnehmer so, daß er parallel zu den Seitenkanten ist und die Nadel genau über dem Ende des Fußes ist. Damit erzielst Du einfach und schnell eine Justage, die zumindest bei allen mir bisher untergekommenen Tonarmen dieser Bauart verblüffend gut paßt.

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#15 erstellt: 14. Jul 2016, 09:46
Tag,

die BDA (Quelle: Library der Vinylengine: http://www.vinylengine.com/library/kenwood/kd-3100.shtml )
dort die Abbildung 13, gibt eine Einstellhilfe der einfachen Art.

Dies, indem die Abbildung zeigt, man möge/solle für den Überhang nur wie folgt montieren:
Der Abstand zwischen dem Gummidämpfer hinten am Headshellsockel bis zur Abtastnadel sei auf 50,5 mm einzurichten.
Der Klammerausdruck in der Abbildung (>2'<), d.i. zwei Zoll = 50,8 mm, weicht davon geringfügig ab, was ich aber zur Realisierung vorschlage (ja, empfehle). Die 50,8 mm sind nämlich der EIAJ-Standard (Elektronik-Industrie-Vereinigung von Japan). So getan ergibt sich ein ordentlicher Verlauf des horizontalen Spurwinkelfehlers über die gesamte Abspielbreite einer Langspielplatte.
Die Nullpunkte sind: 61,2 mm innen, außen 111,4 mm. Gängige Schablonen bieten diese Werte nicht an, helfen insoweit nicht. Aber, man benötigt ja auch nur ein Lineal und einen ruhigen Moment der Hand, um die 50,5 mm bzw. 50,8 mm Sollabstand zu realisieren.

Meinen etwas arg geratenen Zwischenruf (Beitrag Nr. 5, der Absatz mit der Phrase "japanischer Unsinn"...) nehme ich mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück. Die Vorgabe ist nicht optimal, aber gut tauglich (die 15 mm).

Freundlich
Albus
ParrotHH
Inventar
#16 erstellt: 14. Jul 2016, 09:46

sigh (Beitrag #13) schrieb:
Zum Einstellen habe ich eine Küchenwaage, die Zehntelgramm zuverlässig anzeigt.

Mein Tipp: Nimm diese Waage hier. Lieferung dauert etwas, da aus China. Lohnt sich trotzdem.

Wenn es schneller gehen soll, und das Geld egal ist, kannst Du die identische (!) Waage natürlich auch hier (das war meine erste) oder hier kaufen. Oder auch hier, da ist dann kein unnötiges Zubehör mehr dabei, dafür ein wertiger Firmenaufdruck

Parrot
sigh
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 14. Jul 2016, 10:34
Wow, das sind ja heftige Unterschiede!
Der wertige Firmenaufdruck reizt mich schon sehr
Leider habe ich die Waage schon direkt mit dem System bei Thakker für 25 Euro bestellt. Bei ebay gab es zwar noch Händler, die aus Deutschland für 15 Euro verschickt haben, aber die Bestellung war schon in Versandbearbeitung und ich wollte wegen meiner Unaufmerksamkeit keinen Aufwand mit Widerruf und Neubestellung betreiben. Außerdem kommt es so wenigstens zusammen in einem Paket.

Habe das Kabel ausgewählt, ist das ok?

http://www.thomann.de/de/sommer_cable_onyx_cinchkabel_50.htm

Grüße
Simon
8erberg
Inventar
#18 erstellt: 14. Jul 2016, 10:37
Hallo,

jo, das ist OK aber was soll ein einem popeligen RCA-Kabel kompliziert sein?

Die Aussage mit
warmes und sauberes Klangbild
soll wohl Schwurbelkundschaft holen, aber denen ist so ein Kabel doch viel zu billich...

Na, aber selbst die erkennen im Blindtest eh keinen Unterschied...

Peter
sigh
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 14. Jul 2016, 10:41

8erberg (Beitrag #18) schrieb:

jo, das ist OK aber was soll ein einem popeligen RCA-Kabel kompliziert sein?

Auch wieder wahr. Vielleicht schaue ich erstmal, was daheim noch rumfliegt ...
sigh
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 16. Jul 2016, 18:04
Guten Abend,

Vorverstärker und System sind eingetroffen. Beides nicht ganz, was ich bestellt habe ...

Der Vorverstärker ist gebraucht und geht wieder zurück, aber das spricht ja nicht gegen die Funktion.

Beim System war ein Super OM 20 statt des OM20 drin. Ich habe gelesen, dass beim Super die Nadelaufnahme anders ist und Widerstand und Induktivität, weiß aber nicht, was das für mich bedeutet. Gibt es für meinen Einsatz oder grundsätzlich Nachteile von super gegen normal?

Grüße
akem
Inventar
#21 erstellt: 16. Jul 2016, 19:02
Den alten OM-Generator gibt es nur noch als OM5 und OM10. Ab dem 20 haben alle den "Super" Generator. Der hat mehr Windungen auf der Spule und hat deswegen etwas mehr Ausgangsspannung aber auch eine etwas höhere Empfindlichkeit bezüglich der Abschlußkapazität. Die Nadeln sind aber gleich geblieben, ergo auch die Nadelaufnahme.

Gruß
Andreas
sigh
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 16. Jul 2016, 19:13
Ok, danke.
Aber schon irgendwie komisch, weil der Shop beides angeboten hat und die Preise auch unterschiedlich waren.
8erberg
Inventar
#23 erstellt: 17. Jul 2016, 13:38
Hallo,

muss man sich keinen Kopp drummachen... die Unterschiede zwischen OM und Super OMs sind wirklich im praktischen Gebrauch gleich 0.



Peter
sigh
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 24. Jul 2016, 16:52
Hallo zusammen,

hat etwas gedauert, bis ich alles zum testen beisammen und die Zeit dafür gefunden habe. Jetzt ist es mir endlich gelungen und grundsätzlich klappt es mit dem Vorverstärker und dem System gut. Ich habe allerdings zwei Schwierigkeiten, bei denen ich nicht recht vorankomme.

1. Bei der automatischen Abschaltung und Rückführung des Tonarms am Ende der Platte wird der Tonarm zu spät hochgehoben und die Nadel kratzt deswegen noch einmal kurz über die Platte, bevor Sie weiter oben zurückgeführt wird. Ich habe versucht das über die Höhenverstellung des Tonarmlifts, wie auf Seite 9 der BDA beschrieben, zu beheben. Aber weder der korrekte Wert von 6-8 mm noch ein höherer Abstand hat Abhilfe geschaffen. Komischerweise besteht das Problem mit dem schwerern DJ System nicht.

2. Der Plattenteller läuft nicht ganz rund. Er bewegt sich etwa einen halben Milimeter hoch und runter. Ich habe den Plattenteller auf eine möglichst plane Unterlage gelegt und er schien mir nicht verbogen zu sein, so dass ich vermuten würde, dass die Unwucht aus dem Antrieb kommt. Verstärkt wird das Ganze noch dadurch, dass die Gummimatte auch nicht mehr ganz gleichmäßig aufliegt. Insgesamt bewegt sich der Tonarm daher beim Abspielen etwa 1 mm hoch und runter. Mir ist nicht aufgefallen, ob das Ganze auch einen hörbaren Effekt hat. Allerdings fehlt mir auch der Vergleich. Ist sowas grundsätzlich ein Problem?

Grüße
Simon
Bepone
Inventar
#25 erstellt: 25. Jul 2016, 11:40
Hallo Simon,

ist die Gummiauflage auf der Liftbank vorhanden oder fehlt sie?

Zum Höhenschlag: Einen Millimeter kannst du nicht hören, vielen Platten haben einen weitaus größeren Schlag.


Gruß
Benjamin
sigh
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 25. Jul 2016, 13:40
Hallo Benjamin,

die Auflage ist vorhanden. Sie hat zwar an einer Stelle eine kleine Eindellung, so dass der Tonarm auf seinem Weg zurück noch einmal leicht absackt. Das war aber jetzt (noch) kein Problem.

Grüße
Simon
sigh
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 26. Jul 2016, 11:31
Hallo zusammen,

leider waren meine weiteren Versuche nicht von Erfolg gekrönt. Ich Depp habe die Schraube zur Einstellung des Abstands in der Plattenmitte zu weit rausgedreht, so dass diese aus der Liftbank rausgerutscht und in den Plattenspieler reingefallen ist.

Irgendwelche Tipps, was ich beachten muss, wenn ich das Gerät aufschraube? Ich konnte leider online keine Serviceanleitung finden.
Ich muss gestehen, dass ich mittlerweile etwas genervt bin und mich schon bei den Kleinanzeigen in der Umgebung umgesehen habe, für den Fall, dass ich mit der Automatik nicht weiterkomme. Kennt einer von Euch den Denon DP-DJ101?

Grüße
Simon
Bepone
Inventar
#28 erstellt: 26. Jul 2016, 12:06
Hallo Simon,

wenn ich mich recht entsinne, einfach die Bodelplatte abschrauben...
Vorher den Plattenteller abnehmen sowie System und Gegengewicht. Tonarm sichern.

Gruß
Benjamin
sigh
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 27. Jul 2016, 14:25
Hallo Benjamin,

vielen Dank, werde ich heute Abend mal probieren. Kann ich den Spieler umdrehen? Oder muss ich versuchen, von unten dranzukommen?

Ich glaube, dass ich das Problem ausfindig gemacht habe. Man stellt den Plattenabstand an zwei Stellen ein, einmal mit Tonarmlift in Stellung unten und einmal mit Tonarmlift in Stellung oben. Leider hat der Übersetzer bei der Stellung unten mit seiner Übersetzung Mist gebaut. In der Anleitung steht, dass man die Höhe durch Drehen im oder gegen den Uhrzeigersinn verstellen soll. Ich hatte gedacht, dass der Mechanismus kaputt sei, weil sich das Niveau nur sehr geringfügig verändert hat, aber tatsächlich muss man die Schraube lösen, die Bank einstellen und dann die Schraube wieder festziehen. In der französischen und holländischen Version steht es vermutlich auch so...

Da ich das Gefühl habe, dass die Plattentellerauflage etwas oval geworden ist und nicht mehr ganz plan aufliegt, ist ankleben empfehlenswert? Ich würde das gerne erstmal probieren, bevor ich was neues kaufe.

Grüße
Simon
Bepone
Inventar
#30 erstellt: 29. Jul 2016, 11:41
Hallo Simon,

natürlich kannst du ihn umdrehen. Deswegen auch die Hinweise, den Plattenteller abzunehmen und den Tonarm zu sichern.

Evtl. bekommst du die Gummimatte wieder plan, indem du sie auf eine plane Fläche legst und oben eine plane Platte drauflegst. Dann ggf. noch etwas beschweren. Das Konstrukt in die Sonne zu legen, kann ebenfalls helfen.

Gruß
Benjamin
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