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Thorens TD160 mit Koshin Acos Lustre GST 1

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Autor
Beitrag
Sechsstempelpumpe
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 07. Aug 2016, 20:07
Hallo zusammen,
Ich bin der Thorsten aus Hamburg und habe mir grade einen alten Player gekauft, der jetzt mit Koshin gst1 ausgestattet wird. Auch bereits gekauft.

Ich habe so ein Bock auf unbeschnittene analogen Sound und ärgere mich zur Zeit täglich wenn ich meine Anlage anschalte.
Daher jetzt dieser Schritt einen spitzen Player zu gestalten. Soll heißen, für mich bezahlbare Lösung! Aber mist ist das doch auch nicht

Meine Frage: hat jemand Erfahrungen mit der kombo oder kann mir jemand sagen welche Systeme ( headshell und Tonabnehmer) funktionieren?

PS. Bitte ganz langsam schreiben, Patient ist Anfänger im Bereich, Plattenspieler nicht von der Stange!

Lieben Dank im Voraus,
Thorsten


[Beitrag von Sechsstempelpumpe am 08. Aug 2016, 08:39 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 07. Aug 2016, 20:43
Nabend !

Tonarm:
eff. Länge von 237mm minus 15mm Überhang = Montageabstand 222mm = Rega
Höhenverstellbarkeit: 45 - 60mm
eff. Masse vermutlich mittelschwer

Falls es die Version mir der integrierten Originalbasis ist, weiß ich nicht, wie Du diese auf das zurechtgeschnittene Brettchen für die Öffnung exakt montieren willst. Das Brettchen muß so hoch sein, als daß die Originalbasis bei freischwingendem Subchassis inkl. Tonarmkomplettgewicht ( muß zusätzlich ermittelt werden ) nicht aufsetzt.

Und die Öffnung im Brettchen sollte so groß wie die Öffnung im Subchassis darunter sein. Evtl. paßt der Unterbau des Tonarmes gar nicht durch diese Version des Subchassis. Bei manchen Thorensen paßt z. B. der eine oder andere SME3009er nicht wegen der Hülse mit den Cinchanschlüssen.

U. U. findest Du beim Bilder-Googeln Detailsbilder zu den Subchassis-Versionen und evtl. auch einen fertigen Thorens-Koshin.

Das Original-Headshell ist mir der Krempe ( Rand ) nach unten für einige TA untauglich und sowieso nicht der Brüller. Falls Du die Haube schließen willst, darf das Headshell nicht besonders lang sein. Ansonsten schließt sie nicht mehr.

Deine Idee bedeutet erfahrungsgemäß stundenlange Arbeit.

Viel Erfolg,
Erik
.JC.
Inventar
#3 erstellt: 08. Aug 2016, 05:27
Moin Thorsten,

hast Du mal ein Foto vom Dreher, das erleichtert Tipps sehr.


Wuhduh (Beitrag #2) schrieb:
Deine Idee bedeutet erfahrungsgemäß stundenlange Arbeit.


bei der man auch noch alles richtig machen muss.
Ziemlich gewagte Sache für einen Anfänger (?).

Viel Glück.
Sechsstempelpumpe
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 08. Aug 2016, 08:09
Na ihr macht mir ja mut
Technisches Verständnis ist gegeben und es ist ja nur eine Maschine!!
Mach mir da wenig sorgen.
Ich habe die Teile noch nicht , daher hier die Bilder die ich habe:
Oder auch nicht! Wie funzt das hier mit den Bildern ? Welchen uploader nutzt ihr hier oder egal?
Das mit dem technischen Verständnis nehme ich wieder zurück
Soundtrailer
Stammgast
#5 erstellt: 08. Aug 2016, 08:50
Hi, bei dem Koshin GST 1 darauf achten dass das Antiscating Ok ist! Bricht gerne der Plastigring!
Sechsstempelpumpe
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 08. Aug 2016, 09:32
Guter tip Peter und netter Kaffee Spruch !!!
Erinnert mich an : ohne mampf kein Kampf.
Versuch doch mal quijote Kaffee in Hamburg der ist sehr interessant !!
Flying Pingo für'n Anfang super interessanter Espresso!
Jetzt bitte zurück zum Player
Leider hat man mir den Mut genommen, aber gesagt was ich an Tonabnehmer bzw headshell verwenden sollte leider nicht
Bilder würde ich gerne einstellen, brauche aber mal Unterstützung.
Nicht ganz ernst gemeint,
Thorsten
8erberg
Inventar
#7 erstellt: 08. Aug 2016, 09:36
Hallo Thorsten,

der Tonabnehmer bzw. Nadel ist abhängig davon was Dein Portemonnaie hergibt bzw. was Du an Deinen Verstärker anschließen kannst (MM oder MC).

Daher verrate mal womit det Janze laufen soll und wieviele sauer erworbene Pennunzen ausgegeben werden dürfen.

Peter
Sechsstempelpumpe
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 08. Aug 2016, 10:56
Ja das ging ja schnell. Bin da Im Moment überfragt. Bin grade nicht zuhause um nachzusehen.
Soll an B&O beocenter 9300 mit hochwertigen Canton Boxen, vielleicht kennst dich ja aus?
Der Arm soll laut Vorbesitzer eher schwer sein und daher sollte ich ne harten Abnehmer verenden.
Was meine Finanzen angeht, dachte ich zumindest, kann das den Rahmen nicht sprengen. Vielleicht liege ich da falsch?
Der Player und der Arm waren teuer. Und es macht sicherlich keinen Sinn jetzt am falschen Ende zu sparen. Soll heißen auf hundert Euro kommt es nicht an.
Ich hoffe das ist genug Info und ihr könnt mir was empfehlen
Gruß
Thorsten
kinodehemm
Inventar
#9 erstellt: 08. Aug 2016, 10:56
Moin

ich habe unter diesem Koshin zB ein AT7V zur vollsten Zufriedenheit laufen..
Im thorens_forum wirst du auch sicher noch zielgerichtetere Tips erhalten als hier..
akem
Inventar
#10 erstellt: 08. Aug 2016, 11:19

Sechsstempelpumpe (Beitrag #8) schrieb:

Der Arm soll laut Vorbesitzer eher schwer sein und daher sollte ich ne harten Abnehmer verenden.

Bei Tonarmen mit SME-kompatiblem Headshell hängt die effektive Masse wesentlich von der verwendeten Headshell ab. Da gibt es ziemlich leichte Exemplare mit mehr oder weniger deutlich unter 10g und es gibt richtig schwere Exemplare mit rund 20g...
Die Serienheadshell dürfte den Arm in die Kategorie "mittelschwer" bringen, also so um die 12g plusminus. Damit sind einige (aber bei Weitem nicht alle!) MCs möglich, bei MMs und MIs geht jedoch fast alles (von ein paar älteren Exoten aus der Ultra-Low-Mass Ära mit einer Compliance von >>30 mal abgesehen). Von daher bist Du mit dem Acos nicht schlecht aufgestellt.

Für die Wahl des Tonabnehmers ganz wesentlich sind jedoch die elektrischen Abschlußbedingungen in der Phonostufe bzw. im Phonoeingang. Bei MM und MI ist der Abschlußwiderstand mit 47kOhm de facto genormt während es bei der Eingangskapazität sehr große Unterschiede gibt, die eine Phonostufe für viele Tonabnehmer disqualifizieren können. Bei MC ist die Eingangskapazität mehr oder weniger egal während der Eingangswiderstand erheblich variieren kann und klanglich eine große Rolle spielt.

Gruß
Andreas
Sechsstempelpumpe
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 08. Aug 2016, 11:48
Ok, ich lerne .
Habe mal geschaut was für Eingänge vorhanden sind . Leider nur Standard, keine umschaltmögkichkeit wie bei meinem alten Yamaha
Mein Bruder mal angerufen ( studierter Tontechniker), der sagte mir ich soll ein normalen Tonabnehmer verwenden, gerne hochpreisig da wol alles bezahlbar. Meine alten Platten sein nicht in der Lage, die deutlich teureren Systeme, auszunutzen.
Gruß
Thorsten
8erberg
Inventar
#12 erstellt: 08. Aug 2016, 11:59
Hallo,

das Beo-Center 9300 hat zwar einen DIN-(ähnlichen) Eingang der mit Phono beschriftet ist aber soviel ich weiß hat der keinen Entzerrer-Vorverstärker vorgeschaltet wenn mein alter B&O-Prospekt stimmt.

Also brauchst Du auf jeden Fall noch einen Entzerrer-Vorverstärker.

Da es dann ein Hochpegel-Signal ist reicht dann auch ein RCA/DIN-Adapterkabel.

Peter
akem
Inventar
#13 erstellt: 08. Aug 2016, 12:05

Sechsstempelpumpe (Beitrag #11) schrieb:

Habe mal geschaut was für Eingänge vorhanden sind . Leider nur Standard, keine umschaltmögkichkeit wie bei meinem alten Yamaha
Meine alten Platten sein nicht in der Lage, die deutlich teureren Systeme, auszunutzen.

Wenn kein Phonoeingang vorhanden ist brauchst Du eine externe Phonostufe. Gibt es ab ca. 30€ bis rauf zu mehreren 10.000€... Vernünftige Modelle gibt es so ab 150€.
Gerade ältere Platten profitieren oft von raffinierten Nadelschliffen. Denn meistens sind ältere Platten von eher einfachen Nadeln bespielt worden, deren Auflagefläche an der Rillenflanke eher klein ist. Scharfe Schliffe haben in der Tiefe mehr Auflagefläche und tasten dadurch Bereiche ab, die oft noch "jungfräulich" sind. Und plötzlich klingen vermeintlich abgerockte Scheiben wieder ganz passabel...
Einfache Schliffe sind Rundnadel=sphärisch=konisch und auch elliptische Schliffe, wobei es bei letzteren schon große Unterschiede gibt: wenn man von DJ-Tonabnehmern absieht gibt es im Hifi-Bereich im Wesentlichen drei Schliffe: 11x18µm, 8x18µm und 5x18µm (bzw. im zölligen Maß: 0,4x0,7mil, 0,3x0,7mil und 0,2x0,7mil). Mit den 5x18µm kann man schon ernsthaft Musik hören, 8x18µm ist so die Feld-Wald-und-Wiesen-Ellipse und 11x18µm ist dann schon eher grob (was nicht heißt, daß es nicht auch ziemlich teure Tonabnehmer damit gibt, z.B. von Nagaoka). Dann kommen Fine-Line und Hyperelliptisch, die sind etwas besser aber noch nicht besonders gut. Und dann kommen die scharfen Schliffe wie Gyger, Shibata, Micro-Ridge, Micor Linear, SAS usw, wobei viele sich recht ähnlich sind. Der Shibata ist der Urvater der scharfen Schliffe, alle anderen sind mehr oder weniger starke Abwandlungen davon weil man halt "was Eigenes" haben wollte und keine Lizenzgebühren bezahlen wollte... So ist ein ganzes Füllhorn an Schliffen entstanden.

Gruß
Andreas
Sechsstempelpumpe
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 08. Aug 2016, 13:07
Phono Eingang für mm vorhanden!
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 08. Aug 2016, 13:16
Hallo,

hast Du schon eine MM-Stufe? Das Beocenter 9300 was ich kenne (mit verbautem Cassettendeck und CD-Player hat keinen verbaut.

In der Anleitung steht auch, dass man einen Plattenspieler mit "RIAA-Vorverstärker" anschließen kann an der 7-poligen DIN-Buchse.

Peter
Wuhduh
Inventar
#16 erstellt: 08. Aug 2016, 17:31
Nabend !

Beim Beocenter dürften von den 7 Kontakten der Phonobuchse nur 4 + Masse belegt sein. Also braucht Thorsten auch noch einen Cinch-DIN-Adapter in Form Stecker ( male ) auf DIN auch male ) , der an den Vorvorverstärker angeschlossen wird.

Mit etwas Glück gibt es bei einigen Tonabnehmern kein Brummen.

@ Thorsten:

Ich finde es etwas früheilig, sich jetzt schon Gedanken zum finalen Tonabnehmer zu machen. Hast Du Deinen Bruder zufällig gefragt, was er unter " normal " versteht ?

Primäres Ziel sollte erstmal die Fertigstellung des Plattenspielers ein. Damit wirste genug zu tun haben.

Bitte ignoriere ALLE Vorvorverstärker, die bereits am Ausgang einen DIN-Stecker haben. Dual DVV 47, Monacor, Welltech, B-Tech, hänänänäh. ALLES minderwertiger Quatsch.

Aber gut, es gibt auch Menschen, die kaufen sich erst die Alufelgen, machen dann Figur wegen der fehlenden ABE, und schnitzen sich dann fürchterlich einen mit der Anschaffung und betriebsbereiten Fertigstellung der Rennsemmel.

MfG,
Erik
Sechsstempelpumpe
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 08. Aug 2016, 21:20
Ja da sagst du was, hätte den Arm noch nicht Kaufen sollen. Besser währe es sicherlich, erstmal in den Kasten reinzuschauen. Ich bin leider so und muss immer alles 100%ig machen. Auch wenn ich am Ende oft Lehrgeld bezahle. Aber ich mag mich trotzdem

Natürlich hat das beocenter einen phono Eingang habe grad beim 9500 geschaut. wenn auch nicht chinch, das ist aber bei B&o Standard und ich hatte noch nie Probleme beim anschließen irgendwelcher frendgeräte. Ob der B&O Player allerdings eine Vorstufe verbaut hat weiß ich nicht . Bin im Urlaub und kann grad nicht nachlesen. Danke jedenfalls für den wichtigen tipp, werde drauf achten!

Mit Normalen Tonabnehmer, meinte mein Bruder die starren. MM Systeme und nicht die teuren dynamischen. Ist aber sicherlich kein Experte für Plattenspieler! Außer das er einen ganz ordentlichen hat. Des Weiteren weiß er auch nichts von dem gst1 , dann hätte er mich gleich wieder für bekloppt erklärt

Gruß
Sechsstempelpumpe
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 10. Aug 2016, 23:15
habe mir einen thorens spezi gesucht der mir unter die arme greifen will, glaube das der bessere weg und man macht keine fehler.

9300 hat keinen separaten phono eingang, 9500 schon

doof

ne olle mcintosh röhre wäre toll, aber eben mal kurz geschaut was man da investieren muss, auch doof

also bleibt ne phono vorstufe, da hoffe ich nochmal auf hilfe von den experten, von denen ich hier schon viel gelernt habe, an dieser stelle mal danke!

daher auch die einsicht sich hilfe zu suchen

was sollte ich mir kaufen?

andreas du hast geschrieben ab 150,- gibts was interessantes. bin nicht son freund von standart hersteller, z.b. nad fand ich früher mal interessant

sollte natürlich zu thorens passen und meinen verstärker wisst ihr ja auch. kann auch gerne alt und hochwertiger sein, mach das eigentlich immer so, da ich mir neue sachen nicht leisten kann

weiß da gar nichts und will keine experimente die ich bereue

so bis 300 wäre ok aber muss nicht zwingend könnt aber auch gerne schreiben nimm den für 400 der its deutlich besser, ist auch ok. nur nicht übertreiben bitte.

vielen lieben dankallen, für euren suport,
thorsten
.JC.
Inventar
#19 erstellt: 11. Aug 2016, 04:38
Moin,


Sechsstempelpumpe (Beitrag #18) schrieb:
..bin nicht son freund von standart hersteller, ..


gib mal Aikido in die Suche ein

ich wollte übrigens mal einem TD 150 mit MahagoniZarge mit einem Rega aufbauen..
.. viel zu viel Arbeit

hab mir dann den Technics SL 1710 geholt, der ist schon fertig
u. dessen Tonarm der EPA 170 ist iW von einer Qualität ... und perfekt passend
8erberg
Inventar
#20 erstellt: 11. Aug 2016, 05:50
Hallo,

ich weiß nicht warum Du grundsätzlich das Pferd von hinten aufzäumen willst: hast Du Dir schon ein Abtastsystem ausgesucht was Dir gefällt?
Oder zumindst mal einen Preisrahmen genannt das man Dir was empfehlen kann?

Danach kannst Du dann den Preamp aussuchen.
Alles andere ist - mit Verlaub - nicht wirklich zielführend

Ich kann es ja verstehen wenn man keine 08/15 Anlage haben möchte, aber ein wenig sollte man schon eine Konsequenz in seine Entscheidungsfindung bringen.

Der vorgeschlagene Aikido ist wirklich eine sehr gute Phonopre-Stufe, Herr Otto ist übrigens sehr hilfsbereit und baut einen auch eine "eigene" angepasste Stufe wenns nötig ist. Allerdings sollte man dann schon mal wissen WAS überhaupt "kommen soll".

Ausserdem gehört Herr Otto zu den wirklichen Fachleuten in einer Branche die mittlerweile von Druiden und Zauberkünstlern "durchsetzt" ist.

So hatten wir hier mal jemanden der sich nen dicken Bohrturm-Dreher holte, dann eine völlig überteuerte chinesische Röhren-Phonovorstufe (ein Nachbau eines Bastelvorschlags von "Jogis Röhrenbude") - und dann sollte ein AT 95-Abtastsystem der Burner sein...
Ja nee, is klar - sagt man dazu bei uns in den westlichen Ausläufern der norddeutschen Tiefebene.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 11. Aug 2016, 05:51 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#21 erstellt: 11. Aug 2016, 06:27
Moin !

Ich orakele mal spontan, daß dies hier ein klassischer, blutarmer Laberthread wird.

Au Mann, gewerbetreibende Plattenspieler-Spezies könnten beim Coaching entspannte 50,00 Euro pro Stunde aufwärts - präventiv und bevorzugt gegen Vorkasse - verdienen ohne sich viel bewegen zu müssen.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#22 erstellt: 11. Aug 2016, 08:00
Peter hat es schon angesprochen: die Phonostufe muß zum Tonabnehmer passen und daher sollte der erstmal ausgewählt werden. Der Tonabnehmer wiederum muß zum Tonarm passen und da kommt es in erster Linie auf die effektive Masse des Tonarms an. Die kannst Du über das Gewicht der verwendeten Headshell beeinflussen. Danach richtet sich die Compliance, die der Tonabnehmer haben muß. Hier ist allerdings etwas Vorsicht geboten: die japanischen Tonabnehmer-Hersteller geben die Compliance unsinnigerweise für 100Hz an. Für die relevanten 10Hz muß man dann "umrechnen", wobei es das Wort "abschätzen" eher trifft. Bei 10Hz ist die Compliance etwa um den Faktor 1,5 bis 2 höher als bei 100Hz.

Gruß
Andreas
Sechsstempelpumpe
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 11. Aug 2016, 09:47
ok verstehe, also den aikido noch nicht kaufen.
ich frage ja nicht weil ich alles weiß. ganz im gegenteil. aber jetzt ist der player und arm gekauft und ich wollte ihn nicht inschrank legen.

uber geld habe ich noch nicht gesprochen mit dem fachman wo ich gestern war. kann zum problem werden

was würdet ihr den in meiner situation machen? gibt es vielleicht eine privaten fachmann der bereitwäre mir zu helfen, und wer ist herr otto?

ich bin ja lernfähig und versuche die tips umzusetzen die ihr mir gebt.

hätte auch schon fotos eingestellt wenn man mir gesagt hätte wie.

danke nochmal
darkphan
Inventar
#24 erstellt: 11. Aug 2016, 09:53

Sechsstempelpumpe (Beitrag #1) schrieb:
Ich habe so ein Bock auf unbeschnittene analogen Sound und ärgere mich zur Zeit täglich wenn ich meine Anlage anschalte.


Na, wenn du da mal nicht enttäuscht wirst! Was für Zuspieler hast du denn jetzt, dass die so viel schlechter sein sollen als ein Plattenspieler?
Sechsstempelpumpe
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 11. Aug 2016, 09:56
rechner mp3
cd
darkphan
Inventar
#26 erstellt: 11. Aug 2016, 10:00
Bei MP3 braucht es natürlich eine hohe Auflösung - ich nutze das auch nicht. Aber CD ist einwandfrei. Wie kommst du drauf, dass Plattenklang der überlegen ist?
8erberg
Inventar
#27 erstellt: 11. Aug 2016, 10:19
Hallo,

Herr Otto ist der gute Knabe der den Aikido konstruiert hat und ihn in Kleinserie baut. Prospekt: Aikido-Prospekt
Im Gegensatz zu den abgehobenen Preisvorstellungen von einigen "Anbietern" ist das Preis-/Leistungsverhältnis hervorragend.

Seitdem Vinyl wieder "in" ist wimmelt es von ähm... merkwürdigen Gestalten, die "gerne" an den Inhalt Deines Portemonnaies wollen, von daher immer grundsätzlich: erst die leidige Frage nach der Knatter ins Spiel bringen.

Nix Idealismus... ein Großteil der Leute die heute groß über die Vinyl-Vorteile redet war zur Glanzzeit noch nicht einmal Quark im Schaufenster.

"Hier" im Forum empfielt jeder das womit er positive Erfahrungen gemacht hat und zum größten Teil sinds gestandene Leute, die damals ihre letzten Kröten zusammengekratzt haben um anständiges Zeuchs zu kaufen als Phono noch Brot & Buttertechnik war.

Nenn einfach mal Ross und Reiter (sprich: was soll ein System kosten dürfen) und dann schauen wir mal.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 11. Aug 2016, 11:05 bearbeitet]
Sechsstempelpumpe
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 11. Aug 2016, 15:01
@darkpan
weil eine cd immer komprimiert ist!!
hör dir auf eine guten anlage eine floyd erstpressung an und mach hinterher das selbe von cd an, dan weißt du warum!

@ peter
so bis 300 wäre ok aber muss nicht zwingend könnt aber auch gerne schreiben nimm den für 400 der its deutlich besser, ist auch ok. nur nicht übertreiben bitte.

wie ist denn das eigentlich macht es überhaupt sin sich eine röhrenvorstufe vor einem normalen verstärker zu setzen?

gruß
thorsten
.JC.
Inventar
#29 erstellt: 11. Aug 2016, 15:23

Sechsstempelpumpe (Beitrag #23) schrieb:
ok verstehe, also den aikido noch nicht kaufen.


Du verstehst gar nix
zu faul zum suchen, zu ungeschickt um VORHER zu fragen, ...

ein hoffnungsloser Fall, bis jetzt
ich glaube ...
8erberg
Inventar
#30 erstellt: 11. Aug 2016, 15:30
Hallo,

Ortofon 2m black. Ich mag eh die Ortoföner. Elektrisch problemlos, sauber und neutral im Klang, kann sogar Bass.
So wie es sein soll.

Röhren als Vorverstärker? Persönlich halt ich da nix von, macht nur harmonischen Klirr - wirkt "weich", hat aber wenig mit HiFi zu tun.


Peter
darkphan
Inventar
#31 erstellt: 11. Aug 2016, 15:47

Sechsstempelpumpe (Beitrag #28) schrieb:
weil eine cd immer komprimiert ist!!


Das ist Unsinn! Eine CD ist 1:1 genau das, was ein Tonmeister will, wie sie klingt. Es ist das technisch in fast allen Belangen überlegene Medium. Weil unsere Ohren und unser Gehörsinn gnädig sind, kommen wir trotzdem mit Schallplatte gut zurecht. Manche empfinden deren Verzerrungen sogar als angenehm (grundsätzlich, aus Nostalgie oder warum auch immer - auch ich mag zuweilen Vinylklang und hab deshalb einige meiner alten Platten digitalisiert auf HDD).

Für HiFi-Hörer führt also kein Weg an der CD vorbei!

Was allerdings ärgerlich ist, ist in der Tat die Mode, alles volle Suppe aufzunehmen, und so kann es tatsächlich sein, dass ein altes Master für eine LP besser abgemischt wurde als ein Remaster derselben Aufnahme. Eine CD, die mit demselben (alten) Master (-band) gepresst wurde, ist der LP jedoch wiederum überlegen im Sinne von HiFi - außer natürlich, das alte Master hat über die Jahre schwer gelitten (denn auch das Tonband hat ja erhebliche Nachteile gegenüber digital).

Für dich als Neuling in Sachen LP kommen aber weitere Stolpersteine hinzu: das korrekte Justieren eines Plattenspielers, ferner das Rumpeln, das Knistern, das Knacksen, fehlender Tiefbass, fehlende Dynamik ... und vieles mehr, das nur durch hochwertige (und teure) Tonabnehmer und Laufwerke einigermaßen so kompensiert werden kann, dass das highfidele Ohr sich nicht stört). UND: Nicht jede LP ist eine hervorragende Pressung, nicht jede LP basiert auf einem hervorragendem Master - Letzteres ist ein Glücksspiel wie bei CD auch.
Archibald
Inventar
#32 erstellt: 12. Aug 2016, 10:28
Hallo darkphan,

besser hätte ich es nicht sagen können. Chapeau!

Gruß Archibald aka Werner
Sechsstempelpumpe
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 12. Aug 2016, 10:36
Eine cd ist immer in den Spitzen abgeschnitten und ist immer ein Kompromiss, da sie auf Kofferradio aber eben auch auf highend klingen muss!
Frag mal einen Tontechniker, du redest blödsinn!
Mein Bruder arbeitet in Stuttgart, falls du aus der Gegend kommst kann ich gerne den Kontakt herstellen. er zeigt dir sicher gerne mal die Studios und du kannst dir das mal vom Fachmann erklären lassen.
Nichts für ungut
Thorsten
darkphan
Inventar
#34 erstellt: 12. Aug 2016, 10:55
Ich geb's auf ... dann viel Spaß mit deinem Plattenspieler und dessen unbeschnittenem, unverzerrtem, von der ersten bis zur letzten Vinyl-Minute homogenem weltallerbesten Klang
ParrotHH
Inventar
#35 erstellt: 12. Aug 2016, 10:55
Vielleicht redest Du vorher mal selbst mit Deinem Bruder darüber...

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 12. Aug 2016, 10:56 bearbeitet]
Archibald
Inventar
#36 erstellt: 12. Aug 2016, 11:04
Hallo Thorsten,

Ironie ein,
Du must es dann ja wissen!
Ironie aus.

Eine CD schafft ohne Problem, 85 dB Dynamik, eine LP mit Glück ca. 50 dB, der Frequenzgang einer LP hört im besten Fall bei ca. 15.000 Hz auf (Ausnahme alle Quadro-Scheiben, die aus einem speziellen Kunststoff der Fa. JVC gepresst wurden, dieser Kunststoff ist aber seit den Siebzigern nicht mehr verfügbar) in der Regel ist schon bei etwas mehr als 12.000 Hz Schluss. Die Kanaltrennung einer LP liegt im Idealfall etwa bei 30 dB, ein CD Player kommt locker auf mehr als 70 dB. Der Bassbereich ist auf der LP im unteren Bereich Mono, dieser Trick ist auf CD nicht nötig. Der Frequenzgang eines guten Tonabnehmers hat eine Linearität von ca. 4dB, den Frequenzgang eines CD-Player kannst du üblicherweise auch mit einem Lineal zeichnen. Diese Tatsachen sind Dir selbtverständlich alle bekannt und Du hast beschlossen sie zu ignorieren - das ist Deine Entscheidung.

Um das klar zu sagen: Ich mag mein "schwarzes Gold" und meine analogen Komponenten sind mit viel Sorgfalt ausgewählt und nicht in der Einsteigerklasse. Ich käme aber nie auf den Gedanken zu behaupten, dass eine Schallplatte besser klingt (im Sinne der natürlichen Wiedergabe) als eine entsprechend gut abgemischte CD. Diesen Sachverhalt hat darkphan, wie ich finde, sehr gut herausgearbetet.

Gruß Werner aka Archibald


[Beitrag von Archibald am 12. Aug 2016, 11:06 bearbeitet]
akem
Inventar
#37 erstellt: 12. Aug 2016, 11:15

Sechsstempelpumpe (Beitrag #33) schrieb:
Eine cd ist immer in den Spitzen abgeschnitten

Wie kommst Du denn auf DIE Idee Das passiert nur bei digitalem Clipping, wenn man bei der Aussteuerung der Aufnahme nicht aufpaßt. Macht man alles richtig ist da gar nix abgeschnitten...
Das ist übrigens bei analogem Equipment nicht anders - auch da gibt die Betriebsspannung einer Verstärkerstufe die maximale Aussteuerbarkeit vor...

Gruß
Andreas
Sechsstempelpumpe
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 12. Aug 2016, 11:45
Der Grund liegt in der Stetigkeit des Signals. Jede digitale Information wird quantisiert, das heißt, Frequenz und Amplitude müssen in ein bestimmtes Raster aufgeteilt werden. Anders ist eine digitale Speicherung nicht möglich. Daher benötigt jeder CD-Spieler einen Digital-Analog-Wandler, der dem menschlichen Gehör einen stetigen Klangverlauf vorgaukelt, der auf der ursprünglichen Klangquelle, nämlich der CD, nicht vorhanden ist.
ParrotHH
Inventar
#39 erstellt: 12. Aug 2016, 12:09

Sechsstempelpumpe (Beitrag #38) schrieb:
einen Digital-Analog-Wandler, der dem menschlichen Gehör einen stetigen Klangverlauf vorgaukelt

Nope!

Mein Vorschlag lautet, dass Du dich zunächst mit ein paar Grundlagen beschäftigst. Da könnte z. B. dieses Video helfen. Darin wird ganz gut erklärt, dass ein D/A-Wandler einen stetigen Klangverlauf nicht etwa vorgaukelt, sondern ihn erzeugt.

Parrot
akem
Inventar
#40 erstellt: 12. Aug 2016, 12:20
Du weißt schon, daß es da noch einen Rekonstruktions-Tiefpaß gibt, der die "Treppenstufen" ausbügelt...
Wenn da ein Sinus AD-gewandelt wurde, ist es nach der DA-Wandlung auch wieder ein Sinus. Das einzige, womit digitale Medien ein Problem haben, sind Pegelsprünge (also Dirac oder Rechteck - beides kommt in der Musik aber nie vor...). Aber damit haben analoge Systeme wie Lautsprecher und Tonabnehmer mindestens genausoviel Probleme... Lediglich Verstärker kann man so bauen, daß sie ein Rechtecksignal annähernd unverändert passieren lassen.

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#41 erstellt: 12. Aug 2016, 13:08
Hallo,

also ich weiß ja nicht wo Dein Bruder als Tontechniker arbeitet, geschweige denn wo er studiert hat. Wenn digital so bäh ist frag ich mich nur warum vor allen Dingen bei klassischer Musik niemand mehr analog aufnimmt und produziert. Frag ihn mal welche analogen Produktionen wann zum letzten Mal den "Grammy" bekommen haben...

Wir haben damals Freudensprünge gemacht als die CD auf den Markt kam. Endlich kein großer Akt mehr, es funzt alles und immer sauber - auf der HiFi in Düsseldorf waren die Vorführräume immer gerammelt voll und man staunte nicht schlecht über die hervorragende Klangqualität der CD.

Und damals waren die D/A-Wandler noch nicht von der Qualität wie heute (aber dafür richtig schweineteuer).

Vinyl ist ein schönes Hobby, es macht Spaß und viel Freude.
Ich habe viele viele Erinnerungen mit meinen Platten die ich in den 70ern mit großen Opfern mir überhaupt nur leisten konnte.
Als Mitte der 80er Jahre Vinyl nix mehr wert war war ich zu geizig um die teuer erworbenen schwarzen Scheiben für ein paar lumpige Mark zu verscherbeln, hab statt dessen immer (mindestens) einen Plattenspieler gehabt. Neues wurde fast nur noch auf CD gekauft, vor allen Dingen weil die Platten-Pressungen immer lausiger wurden und heute zum Teil ins hundsmiserable gehen, von einigen ganz wenigen Ausnahmen abgesehen.

Natürlich wurde ich in den letzten 30 Jahren von vielen Leuten als "verschrobener Trottel" bezeichnet, nur als plötzlich Vinyl wieder "hip" wurde fragten viele im Bekanntenkreis bei mir nach und bei jeder Party guggten sich immer mehr meinen Wohnzimmerdreher immer genauer an

Ich leb sehr gut mit allen Tonträgern, neben Vinyl und Polycarbonat auch mit Cassette und "Wolke".

Peter


[Beitrag von 8erberg am 12. Aug 2016, 13:09 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#42 erstellt: 12. Aug 2016, 16:50
Hi,


8erberg (Beitrag #41) schrieb:
Natürlich wurde ich in den letzten 30 Jahren von vielen Leuten als "verschrobener Trottel" bezeichnet, nur als plötzlich Vinyl wieder "hip" wurde fragten viele im Bekanntenkreis bei mir nach und bei jeder Party guggten sich immer mehr meinen Wohnzimmerdreher immer genauer an :D


das könnte man jetzt gesellschaftspsychologisch betrachten

machen wir aber nicht (ich jedenfalls nicht), wir legen einfach weiterhin unsere Platten auf

selbstverständlich habe ich auch einen Digitalplayer, sogar Zwei recht gute Dinger.
(Tascam CD 240, Teak CD-P650, beide mit Burr-Brown Wandler)

das Lustige ist: beim ersten Lied hört man (ich, der Besucher) kaum einen Unterschied zw. CD - LP
zB. bei der Pink Floyd - the wall, die sind eben beide recht gut produziert
(die unvermeidbare Kracksler ausgeschlossen)

die CD klingt auf Anhieb etwas brillianter, deutlicher, präziser
aber nach einer gewissen Zeit will ich lieber die LP hören (hab ja beide)
nun, von LP klingt es, gleich danach, wie o.g. nahezu identisch, aber denn doch echter und entspannter,

man kann schon sagen: wirklicher, realer, .. eben nicht so künstlich

also leg ich gleich die LP auf
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