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Kaufberatungen Plattenspieler etc.

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claurus30
Neuling
#1 erstellt: 13. Okt 2016, 09:40
Kaufberatung Plattenspieler

Hallo in die Runde. Durch Umzug möchte ich mir gern eine kleine Anlage für die Stube kaufen.

Mein Wunsch, einen Plattenspieler, 2 Regal-Boxen und ein Verstärker. Zur Zeit lebe ich von Bose Boxen und Spotify.

Die Stube ist ca. 20 m2 groß.

Folgender Vorschlag wurde mir unterbreitet, Vorteil des Verstärkers...Streaming etc möglich

Yamaha PianoCraft MCR-N670 DAB silber Set
Q Acoustics 3020 hochglanz weiss
Pro-Ject RPM 1 Carbon hochglanz weiß Stück
Ortofon 2M / 2 M Blue
Pro-Ject Phono Box S schwarz Stück
QED Original Lautsprecher Kabel
QED Performance Audio Graphite.

Mein Wunsch, optisch schick und kompakt....der Sound sollte natürlich auch passen.

Budget max. 1800

Danke im Voraus für eure Meinung und Ergänzungen.
haltelinie
Stammgast
#2 erstellt: 13. Okt 2016, 10:07
Moin,

das sollte eine feine Anlage geben. Passt schon.

Angesichts des Plattenspielers wird aber hier in wenigen Minuten das Drama mit Beschimpfungen ("Bretchenspieler") losgehen und es werden dir irgendwelche halbvergammelten Modelle des letzten Jahrhunderts angepriesen. Ich habe einen ähnlichen Dreher mit diesem Tonarm als Zweitplattenspieler. Völlig in Ordnung. Und man muß keine Museen ausrauben, falls man Ersatzteile braucht.

Viele Grüße

Sven
kölsche_jung
Inventar
#3 erstellt: 13. Okt 2016, 10:38

claurus30 (Beitrag #1) schrieb:
...der Sound sollte natürlich auch passen.
...

ich stell dann erstmal - wie immer - die Frage "warum es ein Plattenspieler sein soll" ...

ich hab zwar selber ca 4000 Platten und mehrere Plattenspieler ... und ja, mE kann man mit einem Plattenspieler schon ordentrlich Musik hören, "besser" als von CD? ... na da hab ich so meine Zweifel ... auch wenn vereinzelte Medien und vereinzelte Stimmen von den "klanglichen vorteilen" der Lp reden ... in den technischen Daten findet sich das nicht ... im gegenteil ...

wenn es also "nur" um Klang geht, würde ich heute eher zur CD greifen ... wenn du was zum "spielen" haben willst ... viel Spaß

Dann würde ich aber auch mal auf den gebrauchtmarkt einen Blick werfen ... da werden oft solche Dreher wie zB die kleinen Projekts von Neueinsteigern quasi unbenutzt angeboten, meist noch mit ner Handvoll Platten und auch nem Entzerrer ... die "Faszination Vinyl" (die ich seit über 30 Jahren teile), scheint bei Neueinsteigern nicht immer von besonderer Dauer ...

Das Geld für die (mE überteuerten) Kabel kannst du dir sparen, achte bei Lautsprecherkabeln einfach nur darauf, dass diese aus Kupfer (und nicht kupferbeschichtetem Alu, ACC) sind, bei RCA reichen auch "normale" ... wobei deine Auswahl da preislich noch im gerade halbwegs akzeptablen Bereich liegt, ich würde mir das Geld dafür trotzdem sparen und lieber mehr in den Tonabnehmer inverstieren ... der macht nämlich die Musik
höanix
Stammgast
#4 erstellt: 13. Okt 2016, 14:44
Moin,

wegen der Optik würde ich die Phono Box in Silber nehmen.
Und eventuell einen besseren Tonabnehmer.
Ich persönlich finde die 2M nicht so besonders.

LG Jörg
Tywin
Inventar
#5 erstellt: 13. Okt 2016, 17:35
Hallo,


Folgender Vorschlag wurde mir unterbreitet, Vorteil des Verstärkers...Streaming etc möglich

Yamaha PianoCraft MCR-N670 DAB silber Set
Q Acoustics 3020 hochglanz weiss
Pro-Ject RPM 1 Carbon hochglanz weiß Stück
Ortofon 2M / 2 M Blue
Pro-Ject Phono Box S schwarz Stück
QED Original Lautsprecher Kabel
QED Performance Audio Graphite.

Mein Wunsch, optisch schick und kompakt....der Sound sollte natürlich auch passen.

Budget max. 1800


da es nicht um möglichst maximalen Klang fürs Geld sondern hauptsächlich um Optik geht, lasse ich Basics mit denen man sich hinsichtlich gutem Klang beschäftigen müsste unerwähnt.

Als klangliche Alternative zu den Boxen von Q Acoustics nenne ich die Speaker Box von Pro-Ject und die coolSound von Saxx. Guten Klang gibt es aber nur wenn Positionierungen von Boxen und Hörplatz und die Raumakustik dies neben der Qualität der Musik hergeben.

Die Kabel sind hinsichtlich Technik/Preis/Nutzen Unsinn. Wenn sie Dir aber gefallen, dann ist das halt so.

Den Pro-Ject RPM 1würde ich aus diversen technischen/praktischen Gründen neu nicht für 0€ kaufen wenn ich das Gerät nicht weiterverkaufen dürfte. Aus guten Gründen nutze ich diverse gebrauchte Plattenspieler aus der Zeit wo Plattenspieler nicht hübsches Spielzeug, sondern die hauptsächlichen Quellgeräte für Musik waren.

Ortofon 2M / 2 M Blue haben hinsichtlich Preis/Klang ein vergleichsweise schlechtes Verhältnis. Es gibt diverse Systeme die mit besseren Nadeln deutlich weniger kosten und Systeme mit deutlich besseren Nadeln die nicht oder kaum mehr kosten.

Die Pro-Ject Phono Box S halte ich bei Deinem Budget für eine gute Wahl.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 14. Okt 2016, 07:11 bearbeitet]
claurus30
Neuling
#6 erstellt: 13. Okt 2016, 18:47
Vielen Dank für die Infos.

Welchen Tonabnehmer würdet ihr als Alternative empfehlen...
.JC.
Inventar
#7 erstellt: 13. Okt 2016, 19:03
Schau mal hier.
ad-mh
Stammgast
#8 erstellt: 13. Okt 2016, 19:05
K1024_PA099081

Du musst nur mal sehen, wo das System aktuell lieferbar ist. Bei Thakker ist es aktuell ausverkauft.

EDIT:
Praktisch zeitgleich der gleiche Tip.


[Beitrag von ad-mh am 13. Okt 2016, 19:06 bearbeitet]
Texter
Stammgast
#9 erstellt: 13. Okt 2016, 19:45
Solider Stereo Verstärker aus 90ern, 40-70€
Technics Plattenspieler aus 90ern 50-150€
oder 1210 Nachbau Reloop 7000 150-220€
Tonabnehmer 25-100€

Neuer Krempel kostet das 3-fache und ist minderwertiger.
höanix
Stammgast
#10 erstellt: 13. Okt 2016, 20:01
Moin Texter,

kann der Verstärker aus den 90ern denn auch streamen

LG Jörg
ad-mh
Stammgast
#11 erstellt: 13. Okt 2016, 20:19
Zum alten Verstärker kann man dann satte 29 EUR addieren.
Mein Nachwuchs nutzt den Bluetooth Adapter an Luxman (L-400) und Telefunken (RA-200).

https://www.amazon.d...chwarz/dp/B00IRCDT7Y
höanix
Stammgast
#12 erstellt: 13. Okt 2016, 20:45
Oder ein Chromecast Audio für 39,-.
Aber darum geht es nicht.
In der Anfrage ging es um eine kleine Anlage.
Und der TE hat sich schon erkundigt und fragte nach unseren Meinungen und Ergänzungen.
Daraus folgere ich das es etwas Neues werden soll. (Kann mich natürlich auch irren)

LG Jörg
Tywin
Inventar
#13 erstellt: 13. Okt 2016, 21:06
Hallo,


Welchen Tonabnehmer würdet ihr als Alternative empfehlen...


wo soll man da anfangen? Hinsichtlich Preis/Leistung nach meiner Meinung besser wenn der TA mechanisch zum Tonarm passt:

AT91 + Thakker EpoE Nadel
Excel QD-700E
AT95 + Shibata Nadel
Sumiko Pearl
Shure M 97 xE
AT440
Expert/Nagaoka Quadra/JT322 3004
Denon DL110
AT F7

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 13. Okt 2016, 21:07 bearbeitet]
Texter
Stammgast
#14 erstellt: 14. Okt 2016, 08:49
Bluetooth Adapter gibts für 29-49€. Streaming (komprimiert, encodiert) ist prima für Küchenradio, Büro und Auto. An der Stereoanlage würde ich nur CD & Vinyl hören oder mind. mit aptx. Aber warum daheim in der guten Stube, wo Platz & Muße ist, komprimiert hören und Kompromisse machen?


[Beitrag von Texter am 14. Okt 2016, 08:49 bearbeitet]
claurus30
Neuling
#15 erstellt: 14. Okt 2016, 19:13
Hi Danke für die Infos. Ja, es soll eine neue Anlage werden. Beim Verstärker gibt es ja keine Einwände und bei den Boxen auch kaum. Der Dreher ist ja soweit auch akzeptiert. Wäre nur noch die Nadel...welche ist denn für diesen Dreher direkt zu empfehlen
Marsilio
Inventar
#16 erstellt: 15. Okt 2016, 18:53

Den Pro-Ject RPM 1würde ich aus diversen technischen/praktischen Gründen neu nicht für 0€ kaufen wenn ich das Gerät nicht weiterverkaufen dürfte. Aus guten Gründen nutze ich diverse gebrauchte Plattenspieler aus der Zeit wo Plattenspieler nicht hübsches Spielzeug, sondern die hauptsächlichen Quellgeräte für Musik waren.


Mein Tipp: Suchfunktion hier im Thread benutzen und sich etwas eingehender einlesen lohnt sich in dieser Frage. Ich teile übrigens Tywins Meinung.

LG
Manuel
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 15. Okt 2016, 19:30
Hallo!


......Den Pro-Ject RPM 1würde ich aus diversen technischen/praktischen Gründen neu nicht für 0€ kaufen wenn ich das Gerät nicht weiterverkaufen dürfte.........


Na ja, das ist ziemlich krass, schließlich läßt sich eigentlich aus jedem Plattenspieler weit mehr rausholen als die Qualität der durchschnittlichen Schallplatte erfordern würde so auch aus einem RPM-1.

Bei meinem HiFi-Händler stand seinerzeit als das Gerät gerade neu war einer rum dem wir dann mit einigen Abtastern auf den Zahn gefühlt haben und das schlußendlich erzielbare Ergebniss war gar nicht so schlecht.

Allerdings würde ich die -"blue" Nadel möglichst schnell gegen die -"bronze" Nadel tauschen.Damit hat man dann auch mit einem RPM-1 zumindest ein so gutes Ergebnis das Pop-/Rock-Schallplatten auch nicht schlechter klingen als mit anderen Geräten, -bei Klassik, Neuer Musik und Jazz würde ich die Finger ohnehin von Schallplatten lassen, -es sei den ich möchte auf bestimmte Aufnahmen die es nie auf die CD geschafft haben nicht verzichten.

Was den Rest betrifft würde ich auf die Kabel verzichten da sie effektiv gegenüber Baumarkt-Lautsprecherkabeln keinen zusätzlichen Nutzen bringen desgleichen kannst du auch mit jedem beliebigen Cinchkabel das gleiche Ergebnis erzielen wie mit den "QED Performance Audio Graphite".

Hier würde ich das eingesparte Geld entweder gleich in die -"bronze" Nadel stecken oder es mit in die nächstbessere Lautsprecherklasse investieren da Lautsprecher (und natürlich die Raumakustik) neben dem Abtaster respektive der Abtastnadel hier die wichtigsten klangbestimmenden Komponenten darstellen.

MFG Günther
Tywin
Inventar
#18 erstellt: 15. Okt 2016, 20:01
Hallo Günther,


Na ja, das ist ziemlich krass, schließlich läßt sich eigentlich aus jedem Plattenspieler weit mehr rausholen als die Qualität der durchschnittlichen Schallplatte erfordern würde so auch aus einem RPM-1.


die folgenden konstruktiven/praktischen/technischen Gründe sind für mich ausschlaggebend, weshalb ich das Gerät nicht für 0€ haben wollte, wenn ich es nicht sofort verkaufen dürfte:

Fragliche/geringe Standfestigkeit (geringes Gewicht), fehlende Automatik(z.B. Endabschaltung, Abheben des Tonarms und Tonarmrückführung), fehlende praktische/klappbare Staubschutzhaube, fehlende Möglichkeit die Drehzahl zu kontrollieren, fehlende Drehzahlfeinregulierung, fehlende Quarzsteuerung, fehlende Umschaltmöglichkeit der Geschwindigkeit (Riemen muss mit der Hand umgelegt werden), kraftloser (Einsatz der Reinigungsbürste) und besonders verschleißanfälliger offen laufender Riemenantrieb, fehlende abnehmbare/austauschbare - möglichst kompatible - Headshell (keine SME-Kompatibilität) für einfache Montage/Justage/Austausch/Aufbewahrung.

Es mag aber gerne jeder Mensch andere Anforderungen an einen Plattenspieler stellen.

Dass dieses Gerät für knapp 400€ Platten mit dem Gewicht von zwei Tafeln Schokolade drehen und der Tonarm einen Tonabnehmer führen kann, daran glaube ich ganz fest!

LG Tywin

P.S.: Die schlabberige Filzmatte hatte ich ganz vergessen zu erwähnen ....
Wie man lesen kann, kann ich mich für das hübsche Spielzeug einfach nicht erwärmen


[Beitrag von Tywin am 15. Okt 2016, 20:23 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 15. Okt 2016, 20:21
Hallo!

Hmm,

das sind eigentlich rein geschmackliche Einwände, das alles kann man natürlich so sehen muß es aber nicht.

Das Gerät ist nicht besser und nicht schlechter als das Gros der heutigen Plattenspieler und fällt weder durch besondere Gleichlaufprobleme noch durch besonders hohen Rumpel aus dem Rahmen des heute üblichen.

Auch der Preis ist nach heutigen Maßstäben für das gebotene eher als günstig anzusehen.

Auch die hier verwendete Tonarmgeometrie führt nicht zu Verzerrungen die besonders hoch oberhalb des möglichen Minimalwertes für Drehtonarme liegen (ca 0,7-1%)

Ich denke halt wenn´s optisch passt......

MFG Günther
Marsilio
Inventar
#20 erstellt: 16. Okt 2016, 09:06

Hörbert (Beitrag #19) schrieb:
Hallo!
Das Gerät ist nicht besser und nicht schlechter als das Gros der heutigen Plattenspieler


Und das ist das bittere an der Sache: In neu den Level eines Oberen-Mittelklasse-Gerätes des Jahres 1980 für einen bezahlbaren Preis zu bekommen ist ein Ding der Unmöglichkeit geworden.

Übers Design hingegen diskutiere ich nicht, das ist wirklich Geschmacksache. Jeder soll doch haben dürfen was ihm gefällt.

LG
Manuel
akem
Inventar
#21 erstellt: 16. Okt 2016, 09:22

Hörbert (Beitrag #17) schrieb:

Allerdings würde ich die -"blue" Nadel möglichst schnell gegen die -"bronze" Nadel tauschen.

Du meinst die Black-Nadel, oder? Die Bronze ist ja kaum besser als die Blue, kein Wunder bei identischem horizontalem Verrundungsradius...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 16. Okt 2016, 09:52
Hallo!


.....Du meinst die Black-Nadel, oder?.......


Nein, ich meine in der Tat die -"bronze" Nadel mit ihren Fine-line-Schliff, das ist ein Multifacettenschliff und sein Verrundungsradius reicht locker auf um die auf Schallplatten vorkommenden Frequenzen von 12- allenfalls 14 KHz locker unverzerrt abzutasten.


.....Die Bronze ist ja kaum besser als die Blue........


Das ist ein Irrtum, der einfache ellitische Schliff der -!blue" Nadel unterscheidet sich vom Fine-line-Schliff erheblich und der "horizontalem Verrundungsradius" ist halt nicht alles was die Leistung einer Abtastnadel ausmacht sonst würde alle Welt einen der alten Gyger-I-Schliffe und dessen Kopien nutzen und alles andere wäre vom Markt verschwunden.

MFG Günther.
akem
Inventar
#23 erstellt: 16. Okt 2016, 10:50
Naja, ich höre selbst zwischen 6 und 5µm noch einen Unterschied... 6µm sind schon die absolute Grenze, was ich noch als "gut" bezeichnen würde. Und klar spielt das Schliffprofil auch noch eine Rolle aber der horizontale Radius ist nach meiner Erfahrung schon der dominierende Faktor bei Auflösung und Abtastverzerrungen.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#24 erstellt: 16. Okt 2016, 12:21
Hallo!

Nur was willst du mit 6µm oder 5µm eigentlich noch auflösen?

Hier ist längst nichts mehr was noch auf die Schallplatte geschnitten wäre und das eine solch kleine Verrundung erfordern würde.

8µm reicht dicke aus um die allenfalls 14 KHz verzerrungsfrei zu übertragen.

Ich bin selbst ein Freund von scharfen Multifacettenschliffen musste aber schon die Erfahrung machen das für die allermeisten Schallplatten die normale Standard-Ellipse mit 8µm völlig ausreichend ist.

Nur bei einigen der seltenen Half-Speed Mastering-Scheiben kann man hier solange sie neu sind noch einige leichte Verzerrungen wahrnehmen die aber fast im Plattenrauschen untergehen und nach spätestens 50 mal Abspielen sind diese Feinheiten ohnehin weggeschliffen.

Gefühlsmäßig würde ich zwar trozdem auf einen schärferen Schliff setzen aber technisch ist es halt nicht notwendig.

Gerade der Fine-line Schliff hat sich nicht umsonst solange am Markt gehalten er ist gegenüber einer einfachen Ellipse störungsunempfindlicher, hält genau so lange wie die anderen Multifacettenschliffe und ist zufdem um einiges Gnädiger bei nicht ganz so guten Pressungen und Aufnahmen.

MFG Günther
akem
Inventar
#25 erstellt: 16. Okt 2016, 12:44
Naja, scheinbar gibt es eben doch Unterschiede, Theorie hin oder her. Scheinbar gibt es da oberhalb von 12kHz eben doch noch hin und wieder was... Gerade im inneren Bereich der Platte kommen die 8µm in arge Bedrängnis, da ist der Klang bisweilen schon so verschmiert, daß man schon Mühe hat, die musikalische Struktur rauszuhören... Ich denke da z.B. an das letzte Stück von Holy Moses "World Chaos", das Lied Too drunk to f*** (das heißt wirklich so... ). Da haben selbst schärfste Schliffe wie ein Ortofon Replikant oder der Micro Linear von Audio Technika echte Mühe, den Überblick zu behalten - verzerren tun sie da alle schon, die einen mehr, die anderen weniger.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 16. Okt 2016, 13:14
Hallo!


.....Scheinbar gibt es da oberhalb von 12kHz eben doch noch hin und wieder was..........


Ja natürlich -Rauschen- und ungewollte Auslenkungen durch die endliche Glätte des PVC´s und der galvanisierten Matzritze respektive der von der 2.Kopiegeneration die von der galvanisierten Matrize gezogen wurde da die erste ja invers ist und ihrerseits kopiert werden muß.

http://grammophon-platten.de/page.php?537

An diesem Verfahren hat sich ja bis heute im Grunde nichts geändert.


....Gerade im inneren Bereich der Platte kommen die 8µm in arge Bedrängnis, da ist der Klang bisweilen schon so verschmiert, daß man schon Mühe hat, die musikalische Struktur rauszuhören............


Daran können auch scharfe Schliffe nicht wirklich etwas ändern, hier hast du ohne wenn und aber ungefähr die gleiche Qualität wie bei alten Schellacks nur mit vermindertem Rauschen und deine obere noch realisierbare Grenzfrequenz liegt hier gerade einmal bei 7-8 KHz. Dazu kommen die zusätzlichen Abtastverzerrungen die alleine schon dadurch entstehen das es sich hier drastisch auswirkt das eine Schallplatte tangential geschnitten aber radial abgetastet wird.

Allerdings kannst du hier mit deiner Justage etwas machen indem du den innerden Durchgang etwas weiter der Mitte zu legst. (Justage nach DIN)

MFG Günther
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