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Qual der Wahl: Tonabnehmersystem

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Autor
Beitrag
C.M.S.
Neuling
#1 erstellt: 12. Nov 2004, 15:25
Guten Tag allerseits,

ich bin auf der Suche nach einem neuen Tonabnehmersystem für meinen TECHNICS SL-1210 MK2, den ich nur zum Hören benutze.

Ich habe in diesem Forum und im Net etwas recherchiert - hänge dabei aber doch noch etwas in der Luft. Kann mir jemand sagen, ob ich als ProgRock-/Jazz-Hörer mit einem der Systeme (dieser Preisklasse) gut bedient bin:

SHURE WHITELABEL
ORTOFON BROADCAST
oder fahre ich im Vergleich dazu mit einem SHURE M35X immer noch besser?

Oder gibt's für meine Suche noch einen aussichtsreichen Kandidaten?

Vielen Dank und beste Grüße,
C.M.S.


[Beitrag von C.M.S. am 12. Nov 2004, 19:47 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#2 erstellt: 12. Nov 2004, 20:01
Nimm mal abstand von den Diskotheken Systemen. Im Hifi Bereich bist du beser aufgehben. Ich hab auf meinen zum horchen ein Ortofon MC NR2 drauf snst ein Grado DJ200 drauf

MfG
uglyripper
Stammgast
#3 erstellt: 12. Nov 2004, 20:55
Hallo,
das Shure M35X soll für den aufgerufenen Preis ganz brauchbar sein. Von den anderen beiden würde ich die Finger lassen, da nur fürs Hören hier das Preis/Leistungsverhältnis nicht stimmt.
Gruß uglyripper
audio-kraut
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 12. Nov 2004, 21:22
Wenns in dein budget passt: Shure V15VxMR. Whitelabel ist. M.E. nur fuer DJ.
A-Abraxas
Inventar
#5 erstellt: 12. Nov 2004, 21:27
Hallo,
wieviel darf´s denn kosten ?
Soll es ein MM oder ein MC sein ?

Ein sehr empfehlenswertes MM für rd. 200,- Euro ist das Goldring 1022 - das spielt ausgesprochen lebendig und hat einen angenehm hohen Ausgangspegel.

Viele Grüße
uglyripper
Stammgast
#6 erstellt: 12. Nov 2004, 21:45
Hallo,
das Shure v15xmr ist ein tolles System (kostet ja auch ne Stange Geld)- beim 1210er Arm wäre ich mir allerdings nicht sicher, ob der mit der wirklich sehr minimalistischen Auflagekraft des V15 gut klarkommt...
Grüße uglyripper
directdrive
Inventar
#7 erstellt: 12. Nov 2004, 22:35
Moin,

zum Tonarm des SL-1210 gibt's die verschiedensten unterschiedlichen Angaben zur effektiven Masse - variiert von 9,5 bis 3,5 Gramm. Technics hat hier wohl auch im Laufe der Jahre irgendwas geändert... In der Bedienungsanleitung steht zumindest 12 Gramm.

Dementsprechend gab und gibt es auch die unterschiedlichsten Tonabnehmerempfehlungen auch in der F(l)achpresse, lt. "Audio" sollten das Shure V-15 und der Technicsarm gut harmonieren, die "Stereo" empfahl Abtaster geringer Compliance wie z.B. das Ortofon X-1 MC.

Bezüglich der grundsätzlichen Konstruktion des Arms hätte ich keine Bedenken auch einen Tonabnehmer mit sehr niedriger Auflagekraft einzusetzen, würde aber eher bei "harten" Systemen bleiben.

Auf niedrigerem Preisniveau gibt's eine recht umfassende Auswahl, falls Du gern bei einer "klassischen" Lösung bleiben willst, sind die kleinen Shure Systeme M-35 und M-44 durchaus empfehlenswert und sehr preiswert, allerdings achte bitte darauf, keine DJ-Version zu erwerben. Klanglich klasse für Rock und Pop, tragen im Bassbereich etwas zu dick auf, aber das kann durchaus Spaß machen. Das Whitelabel und das dänische Broadcast Dingens kann ich für den reinen Hifieinsatz nicht empfehlen.

Viele Grüße und viel Erfolg

Brent
C.M.S.
Neuling
#8 erstellt: 13. Nov 2004, 13:24

Auf niedrigerem Preisniveau gibt's eine recht umfassende Auswahl, falls Du gern bei einer "klassischen" Lösung bleiben willst, sind die kleinen Shure Systeme M-35 und M-44 durchaus empfehlenswert und sehr preiswert, allerdings achte bitte darauf, keine DJ-Version zu erwerben.


Vielen Dank für Eure Tips. Leider kann ich mir ein 150E-System derzeit nicht leisten und werde es bei dem SHURE M35 belassen - das wird noch einmal spannend, weil ich auch eine Headshell besorgen und anbringen muss.
Was mir nicht ganz klar ist, woran erkenne ich denn, ob das SHURE M35 ein DJ-System ist? Gibt's da mehrere Ausführungen?
Was ließe sich denn zum Vergleich des SHURE M35 mit einem SHURE M97xE oder ORTOFON OM 10 SUPER sagen? Da ich mein ORTOFON CONCORDE PRO auswechseln will: Ist die Nadel des OM 10 SUPER oder OM 20 mit meinem Concorde-System kompatibel? Wäre das nicht eine gute Idee?

Schöne Grüße!

[P.S.: Das einige meiner Vergleiche für den "Wissenden" wohl hinken, liegt daran, dass ich meine Infos derzeit nur über's Herumsurfen beziehe. Habe mich bis heute darum nicht gekümmert ... ONCE I WAS BLIND, NOW I LONG TO SEE ]


[Beitrag von C.M.S. am 13. Nov 2004, 16:05 bearbeitet]
jock
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 14. Nov 2004, 21:57

C.M.S. schrieb:

Was mir nicht ganz klar ist, woran erkenne ich denn, ob das SHURE M35 ein DJ-System ist? Gibt's da mehrere Ausführungen?


Schau mal bei www.needlz.com vorbei. Vom M35 gibt es verschiedene Ausführungen ( C/S/X ). Im reinen Hörbetrieb würde ich das M35X verwenden.

mfg jock
C.M.S.
Neuling
#10 erstellt: 14. Nov 2004, 22:03
Danke - Das Shure M35X wird's werden.

Schöne Grüße!
Albus
Inventar
#11 erstellt: 15. Nov 2004, 11:25
Tag,

der Entschluß zum M35X ist völlig plausibel. - Der Nadeleinschub eines OM 10 SUPER oder OM 20 SUPER kann auf ein CONCORDE PRO S zwar draufgeschoben werden, allerdings um den Effekt eines irregulären Frequenzganges. Die elektrischen Eigenschaften der Modelle sind derartig verschieden (750 Ohm, 450 mH Concorde, 1.000 Ohm, 580 mH deklariert für das OM, gemessen wurden schon 1.200 Ohm, 550 mH). Der Generatorfrequenzgang eines Tonabnehmers ist das Resultat aus mechanischen und elektrischen Eigenschaften. In diesem Vergleichsfall sind die elektrischen Eigenschaften nicht verträglich.

Zusatz: Am SL 1210M5G habe ich mittlerweile ein Shure ULTRA 500 mit 12 mN Auflagekraft laufen, Tiefenresonanz horizontal 7 Hz schwach, vertikal 9 Hz moderat (d.h. Compliance der Nadel VN5MR horizontal 20, vertikal 15 µm/mN), den Tonarm genommen als 12,5 Gramm effektive Masse - vorher mit einem MC 11 von Yamaha und einem M44G von Shure untersucht. Das Ergebnis mit dem ULTRA 500 am SL1210M5G ist sehr angenehm, Amplituden werden bis 90 µ horizontal und 50 µ vertikal (das Maximum) abgetastet. Die neueren Shure-Nadeln haben eine sehr gut bedämpfte Nadelresonanz. Die Resonanz des M44G war horizontal unsichtbar, unhörbar, vertikal gerade zu erkennen.


MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 15. Nov 2004, 11:51 bearbeitet]
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