Neuer Tonabnehmer oder Pre-amp?

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Sascha301
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 23. Mai 2018, 08:39
Guten Tag!
Ich möchte mittelfristig meinen Hörgenuss des Plattenspielers aufwerten. Dabei ist die Überlegung, entweder in einen neuen TA oder neuen Pre-Amp zu investieren. Beides auf einmal liegt im Ermessen des Preises.
Ich bin mit meinem derzeitigen System sehr zufrieden. Aber es geht ja bekanntlich "immer etwas besser".
Derzeitige Systeme:
Pro-Ject Perspective Anniversary mit 2m Bronze
Musical Fidelity (MF) V90 LPS
an 2 Musical Fidelity m3i (im Bi-Amping-Betrieb)

Mich würde als TA ein MC-system sehr interessieren (Goldring Elite 2 oder AT-OC9/III). Es muss natürlich nicht "das teuerste" sein. Wichtig ist eine evtl. signifikante Steigerung des Hörgenusses. Wichtig ist mir dabei eine neutrale bis leicht warme Musikalität. Beim Pre-Amp schwebt mir natürlich auch ein MF vor. Oder so was wie Pro-Ject Tube Box DS2. Die erwähnten Produkte sind lediglich Sachen, die mir im Netz positiv aufgefallen sind.

Über eure Erfahrungen und Empfehlungen freue ich mich schon...


Grüße
Sascha
bas87
Stammgast
#2 erstellt: 23. Mai 2018, 09:17
Mit einem 2M Black Nadeleinschub kommste schon gut weiter. Günstiger als ein neuer TA. Neuer Pre wird da nicht wirklich etwas ändern.
13mart
Inventar
#3 erstellt: 23. Mai 2018, 10:11

Sascha301 (Beitrag #1) schrieb:

Mich würde als TA ein MC-system sehr interessieren (Goldring Elite 2 oder AT-OC9/III)


Zumindest das audio technica klingt nicht 'warm'. Trotzdem gut.

Gruß Mart
tomtiger
Administrator
#4 erstellt: 23. Mai 2018, 10:40
Hi,

wie immer, Tonabnehmervergleich von 300 bis 6.000 Euro mit Klangbeispiel zum Runterladen und Vergleichen.

Nicht optimal aber ein Anhaltspunkt, zum Einschätzen von Größenordnungen.

LG Tom
Tendaberry
Stammgast
#5 erstellt: 23. Mai 2018, 12:06
Ich würde auch den TAD Excalibur Black mit Shibata-Schliff in die engere Wahl ziehen. Test hier
Sascha301
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 23. Mai 2018, 12:11
Ui, das geht ja schnell mit den Antworten. Erst mal vielen Dank euch dreien für das schnelle Feedback. Den Tonabnehmervergleich kannte ich bisher nicht. Vielen Dank Tom! Und mit dem Nadeleinschub bin ich bisher nicht darauf gekommen. Danke bas87. Den TAD Excalibur Black hatte ich auch nicht im Blick. Sehr interessanter Test. Danke Tendaberry.


[Beitrag von Sascha301 am 23. Mai 2018, 12:25 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#7 erstellt: 23. Mai 2018, 12:57

Tendaberry (Beitrag #5) schrieb:
Ich würde auch den TAD Excalibur Black mit Shibata-Schliff in die engere Wahl ziehen. Test hier

Die beiden Low-MCs "Blue" und "Black" wollen mit mindestens 300 bzw. 400 Ohm abgeschlossen werden. Der vorhandene Mufi bietet aber nur fix 100 Ohm. Da ist also ein andere Phono-Pre mit entsprechenden Werten - am besten einstellbar - vonnöten.


Sascha301 (Beitrag #1) schrieb:
Wichtig ist eine evtl. signifikante Steigerung des Hörgenusses. Wichtig ist mir dabei eine neutrale bis leicht warme Musikalität.

Tja... der Spieltrieb!

Ich persönlich finde im Bereich bis 500 Euro das Audio Technica AT33PTG/II einen hervorragenden MC-Tonabnehmer. Bietet einen filigranen Boron-Nadelträger mit schöner MicroRidge-Nadel, das ist schon ordentlich. Da das System etwas niedriger baut, muss der Tonarm etwas runter, eine dickere Tellermatte auf den Teller, oder man muss die Bauhöhe am Headshell durch entsprechende Spacer etwas erhöhen.

Alternativ käme das AT33EV in Betracht, hat nur einen Alu-Nadelträger und eine elliptische Nadel, angeblich aber etwas mehr "Rumms".

Oder ein HO-MC? Die alten SAE-Systeme, die man als NOS-Ware bei Thakker kaufen kann, sind m. E. beide ganz hervorragend, und passen an einen normalen MM-Eingang.

Parrot
vinyl-gekko
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 23. Mai 2018, 17:05

Die beiden Low-MCs "Blue" und "Black" wollen mit mindestens 300 bzw. 400 Ohm abgeschlossen werden. Der vorhandene Mufi bietet aber nur fix 100 Ohm. Da ist also ein andere Phono-Pre mit entsprechenden Werten - am besten einstellbar - vonnöten.


Korrekt.
Ich habe/hatte (leider geschrottet schnief) ein TAD Excalibur Black und bin klanglich voll überzeugt von dem TA. Aber die Impedanz der Phonostufe muss stimmen-->ab 400 Ohm !Ich hatte beste Ergebnisse mit einem Übertrager, wo man das Problem umgeht. Achtung: die in den Plastik-Korpus eingelassenen Schrauben-Gewinde wollen mit viel Gefühl! behandelt werden, sonst sind sie schnell überdreht-steht auch in der BDA.

Ebenfalls klanglich sehr gut sind die Bruder/Schwester-Systeme von Hana. Die sind vielleicht einen Tick analytischer und haben nicht ganz den Schmelz vom Excalibur, sind aber immer noch sehr sehr ausgewogen und angenehm. Auch hier gilt die Impedanz-Warnung, Hana und Excalibur dürften im wesentlichen den gleichen Generator haben, sind ja beide Excel.

Klanglich ähnlich finde ich das AT 33 EV, ebenfalls ein klasse TA, schnell, detailliert und mit Schmackes, aber kein derber Klotz, wie man manchmal liest. Tonal ausgewogen-neutral-realistisch. Verblüffend gute 3-dimensionale Räumlichkeit, da noch besser als Hana und Excalibur. Fürs Geld 429 beim Thakker ein Best Buy.

Das AT PTG II kenne ich nicht, hat viele gute Bewertungen unter den Fans, muss ich mal testen.

Gruß
Carlo
Sascha301
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 23. Mai 2018, 17:06
Danke ParotHH. Und jetzt sind es schon wieder ein paar Modelle mehr zum Durchforsten
Jemand denn Erfahrung mit einem AT-OC9/III oder dem Goldring Elite2?

So wie es ausschaut, scheint ja jeder eher einen neuen TA zu empfehlen. Aaaahaaaa

Danke Gekko für den Beitrag. Ja, hab's gesehen, dann müsste mein Mufi für einen Mufi mx Platz machen.


[Beitrag von Sascha301 am 23. Mai 2018, 17:16 bearbeitet]
13mart
Inventar
#10 erstellt: 23. Mai 2018, 17:14

Sascha301 (Beitrag #9) schrieb:

Jemand denn Erfahrung mit einem AT-OC9/III oder dem Goldring Elite2?

Bezüglich des audio technica habe ich mich oben aus täglicher
Erfahrung geäussert. Nicht anwärmend, einfach gut.

Gruß Mart
ParrotHH
Inventar
#11 erstellt: 23. Mai 2018, 17:50

Sascha301 (Beitrag #9) schrieb:
So wie es ausschaut, scheint ja jeder eher einen neuen TA zu empfehlen. Aaaahaaaa :D

Nicht unbedingt, aber da muss jeder halt seine eigenen Erfahrungen machen.

Ich habe mittlerweile eine Reihe verschiedener Tonabnehmer, und neben subjektivem Hören auch diverse Tests durchgeführt, um objektiv Unterschiede festmachen zu können, zuletzt in diesem Thread, der auch noch weitergeführt wird.

Verschiedene Tonabnehmer zu besitzen, einzusetzen und sich mit ihnen zu beschäftigen macht mir Spass. Aber ehrlich gesagt: ab einem gewissen Niveau wird die Luft schon dünn mit den angeblich so offensichtlichen Unterschieden, den weggezogenen Vorhängen, usw... Im Alltagsbetrieb geht es mehr um Nuancen und um die tonale Abstimmung. Und selbst das ist - abhängig von der gehörten Musik - blind eher schwer auseinanderzuhalten.

Eine Aufnahmereihe einiger Test-LPs führe ich mit meinen neuen Tonabnehmern fort. Die Aufnahmen liegen auf meinem NAS herum, und zwar so, dass man aus der Datei nicht auf den Tonabnehmer schließen kann. Dafür führe ich eine parallele Liste, in der ich selbst nachschauen muss. Da wundert man sich teils dann schon, wie wenig Unterschied man hört, sobald man nicht mehr weiß was spielt.

Trotzdem: da so ein Tonabnehmer im wesentlichen ein edles Stück Verbrauchsmaterial ist, schadet es nicht, mehrere zu haben

Parrot
Sascha301
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 23. Mai 2018, 18:20
Vielen Dank für den Beitrag ParrotHH. Erfahrungen machen ist schon richtig und natürlich wichtig. Noch ist mein Schallplatten-leben ziemlich jung. Da habe ich noch Nachholbedarf bzgl. ausgiebiges Testen. Ich wollte eigentlich keine TA sammeln wie ich in den letzten Jahren "Kinder" (4!) angesammelt habe.
Aber Spass beiseite. Wichtig bei diesem Thema ist/beinahe war, wo ich klanglich mehr bei meiner Kette rausholen kann. Nach dem Motto: Investiere ich 500-800 € in einen Pre oder date ich den TA ab. Oder halt doch besser beides.
ParrotHH
Inventar
#13 erstellt: 24. Mai 2018, 00:53

Sascha301 (Beitrag #12) schrieb:
Wichtig bei diesem Thema ist/beinahe war, wo ich klanglich mehr bei meiner Kette rausholen kann. Nach dem Motto: Investiere ich 500-800 € in einen Pre oder date ich den TA ab. Oder halt doch besser beides.

Jedenfalls lohnt es sich m. E. nicht, viel Geld in einem Phono-Pre zu versenken. Ab einem bestimmten Level, das bei MM-Systemen eigentlich schon mit dem ART DJ Pre II erreicht ist, funktionieren diese Geräte einfach und tun was sie sollen. Das Gerät muss halt zum Tonabnehmer passen, wenn man mehrere Tonabnehmer sein eigen nennt, macht es Sinn, wenn das Gerät einstellbar ist. Eine Pro-ject Phono Box DS erfüllt m. E. die allermeisten Bedürfnisse an Funktion und Konfort zu einem ordentlichen Preis.

Vor ein paar Monaten haben wir uns mit ein bei Foristen getroffen, und einen kleinen Vergleich durchgeführt, bei dem u. a. auch die Vorstufen eine breite Preisspanne abbildeten. Die findest den Thread inkl. der Beschreibung hier, bei Interesse schalte ich die Dateien wieder frei, da kannst Du dann mal versuchen, ob Du einen Unterschied zwischen doch in jeder Hinsicht recht unterschiedlichen Setups feststellen kannst.

Parrot
akem
Inventar
#14 erstellt: 24. Mai 2018, 22:07
Steck eine 2M Black Nadel drauf und gut ist. Erstens sind die genannten MCs auch nicht oder nicht nennenswert besser, bestenfalls ein bischen anders. Und zweitens ist der Project-Tonarm für ein MC schlichtweg zu leicht! Da wird ein MC eh immer unter Wert spielen...

Gruß
Andreas
kempi
Inventar
#15 erstellt: 24. Mai 2018, 23:02
Ganz ehrlich? Mit Deiner Kombi hast Du bereits mehr als 90 % des Möglichen erreicht. Die Nadel des 2m black bringt vielleicht nochmal 1 bis 2 %.
Für 500 bis 800 € kannst Du viele geile Platten kaufen und hast langfristig viel mehr Spaß!
frank60
Inventar
#16 erstellt: 24. Mai 2018, 23:21
Dem Kommentar von kempi kann man sich vorbehaltlos anschließen.

Und sollte doch der Spieltrieb siegen, dann wie schon empfohlen wurde, den TA zum Black aufrüsten. Je nach gehörten Platten wird das keine bis gerade so hörbare Veränderungen bringen.

Mir macht auch das Herumprobieren Spaß, aber nötig wären so viele Tonabnehmer (und ich habe im Vergleich zu anderen Usern noch wenige) absolut nicht. Wobei ich mir in den Jahren vorrangig Oldies als NOS Ware zusammengesucht habe, einige von denen würden Heute als Neuproduktionen vermutlich eher in der Nähe des oberen Drittels der Preisskala gehandelt werden, wie der Yamaha MC-1s, ein absoluter Ausnahme TA, aber auch der Elac ESG 796 würde Heute wohl vermutlich die meisten MM TAs beim Preis toppen. Es lohnt sich durchaus, nach so etwas zu suchen, gelegentlich tauchen in der Bucht und sonstwo Schnäppchen auf, allerdings auch viele gebrauchte Exemplare zu Phantasiepreisen.

Für die allermeisten MCs würde ich den Pro-Ject Arm auch für zu leicht halten. Aber die Goldring MMs/MIs harmonieren z.B. hervorragend damit.
Hörbert
Inventar
#17 erstellt: 25. Mai 2018, 07:55
Hallo!

Da kann ich mich meinen Vorpostern nur vollumfänglich anschließen.

Einige Ergänzungen seien mir trozdem gestattet.

Es wird immer wieder vergessen oder gar ignoriert das der eigentliche "Flaschenhals gar nicht beim Plattenspieler selbst oder beim Abtaster liegt sondern beim Tonträger selbst.

REine handelübliche Sterero LP hat wenn sie bestmöglich gefertigt wurde folgende Daten:

Dynamikumfang...............max. 55 dB bei einem KHz (überall sonst ist sie schlechter)

Geräuschspannungsabstand.............max. 60 dB

Frequenzgang..........nichtlinear von 30 Hz bis 16 KHz

Klirrfaktor................Minimum 0,5%

Gleichlaufschwankungen.........Minimum 0,2%

Angesichts solcher Eckwerte dürfte klar werden das die Grenze dessen was durch gesteigerten Aufwand Anwender seitig "verbessert" werden kann recht eng gesteckt ist und einige zusätzliche Verzerrungen zudem unvermeidlich sind da in aller Regel die tangential geschnittene Scheibe radial abgetastet wird.

Weiterhin sollte man sich einfach einmal vor Augen halten das schon seinerzeit die alte HiFi-Norm DIN-45500 wegen den oben genannten Werten für Schallplatten kräftig nach unten korrigiert wurde, (...und zwar nur für Schallplatten und Schallplattenspielern die somit einen Sonderstatus eingeräumt bekamen) bei allen anderen Geräten hätte das für das HiFi-Prädikat nicht gereicht.

Natürlich kann man sich eine ganze Reihe hochwertiger Abtaster, Tonarm,e und Laufwerke zulegen bei denen die isoliert betrachteten technischen Daten Wunder versprechen aber das ist wie mit einem industriell hergestelltem Essen, -es wird auch durch einen goldenen Teller und Silberbesteck allenfalls virtuell besser-.

MFG Günther
Sascha301
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 25. Mai 2018, 07:59
@Kempi: Vielen Dank für deine ehrliche Antwort. Und tatsächlich, dafür kann man echt viele tolle Platten kaufen. Ich bin ja auch mit dem derzeitigen Equipment sehr zufrieden. Ich hatte die Hoffnung, dass viele schreiben, probiere mal das und das, dann wirst du vom Vergleich her vom Hocker fallen. Aber dem scheint ja derzeit nicht zu sein. Klar weiss ich, dass es immer besser geht, aber es soll sich ja auch preislich in Grenzen halten und noch ein anständiges Verhältnis sein. Und schlussendlich hört die ganze Verbesserung "nie" wirklich auf. Und dann wird man später gefragt, welches RCS oder Phonokabel man benutzt. Und dann soll man ein schon relativ teures durch ein noch teureres ersetzen. Da muss dann auch die Vernunft siegen.

@Frank: Dir auch vielen Dank für die Bestätigung von Kempi und deine Empfehlungen.
Sascha301
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 25. Mai 2018, 08:04
Hörbert,
vielen Dank für die Bestätigung. Und sehr aufschlussreich deine Information zu den technischen Daten. Sehr interessant.
Dann darf ich ja frohen Mutes weiter in Vinyl investieren.
Die nächste Unplugged-Platte kommt heute Mittag.
Hörbert
Inventar
#20 erstellt: 25. Mai 2018, 08:20
Hallo!

@Sascha301


.........Dann darf ich ja frohen Mutes weiter in Vinyl investiere.......


Ja, würde ich auch so machen falls ich noch neue Aufnahmen auf Schallplatten kaufen würde, ( ich tausche nur noch alte Nachpressungen gegen möglichst gut erhaltene Erstpressungen aus, neues Musikmaterial kaufe ich nicht mehr auf Schallplatten habe aber insgesamt 2200-2400 sehr gut erhaltene Exemplare aus der Zeit zwischen 1950 und 1983). bessere Hardware kannst du noch lange kaufen aber die Schallplatten werden möglicherweise nicht mehr aufgelegt und dann kannst du Sammlerpreise zahlen und die sind teilweise erbitternd hoch.

MFG Günther
mkoerner
Stammgast
#21 erstellt: 26. Mai 2018, 12:18
Hi,

hier mal ein Besitzer eines Perspective Anniversary:

Zuerst mal die Empfehlung: such dir zuerst einen besseren Phonopre, da ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, der ist weniger unfallgefährdet als Nadeln und eine langfristige Investition. Bei besseren Pres wird die Fähigkeit zur räumlichen Trennung besser, Schlagzeug klingt "härter", alles kommt etwas sauberer, durchhörbarer, detaillierter.

Du kannst nun entweder einen eher neutralen Pre kaufen (zb. ein größerer MX Vynl) oder einen eher warm abgestimmten. Je nachdem ob du dann eher mit dem Abnehmer steuern willst oder mit dem Pre. Normalerweise würde ich ja sagen neutraler Pre und das Voicing macht der TA, aber in deinem Fall gibt es eine Paarung mit excellentem P/L Verhältnis wo ich eher zu einem "warmen" Pre greifen würde.

Denn das AT-OC9/III ist wie für den Arm gemacht und passt dort perfekt. Klanglich ist das OC9/III etwas auf der schlanken Seite aber nicht so schlimm wie viele andere ATs. Wenn du das mit einer EAR 843p koppelst bringt das die fehlende "Wärme"" und du hast ein schönes Klangbild mit viel Raum, tollem Rhythmus (Saiten klingen wirklich "gezupft" und Schlagzeug klingt nicht wie Pappkarton) und absoluter Langzeithörbarkeit. Zur EAR und seinen Clones gibt es hier einen interessanten Thread:
https://www.analog-f...=1739050#post1739050

Das 2M Black ist auch eine Aufwertung aber eher in Richtung "Neutral" ich würde das nicht als warm bezeichnen, auch da hilft wieder die EAR.

Der Klassische "Warme" Tonabnehmer käme als New-old-Stock von Shure, und Pickering/Stanton. Ein absolutes Dreamteam bei mir war das Shure V15VxMR an dem Arm. Da kann man ja den Body auf Ebay holen und dann mit einer Jico SAS oder NeoSAS/R (Rubin) veredeln. Das an einer Trigon Advance oder ifi iPhono ist wirklich großes Kino und kann mit der OC9/III & EAR Kombo durchaus fast mithalten.

Mike


[Beitrag von mkoerner am 26. Mai 2018, 12:20 bearbeitet]
herrdadajew
Inventar
#22 erstellt: 26. Mai 2018, 12:56

Und sollte doch der Spieltrieb siegen, dann wie schon empfohlen wurde, den TA zum Black aufrüsten. Je nach gehörten Platten wird das keine bis gerade so hörbare Veränderungen bringen.


Hallo!

Also ich betreibe das 2M Black und ein Denon DL 110 abwechselnd an einem Pioneer PLX 1000... und was soll ich sagen... ich kann keinen Unterschied hören und wenn, sind es Nuancen oder es liegt an meinen ins Alter gekommenen Ohren. Ich weiß es nicht. Nun bin ich am Überlegen: Probier ich noch einen anderen TA oder leg ich mir perspektivisch eine Ersatznadel fürs black zu

VG
.JC.
Inventar
#23 erstellt: 26. Mai 2018, 13:42
Hi Sascha,


Sascha301 (Beitrag #1) schrieb:
Musical Fidelity (MF) V90 LPS


den hatte mein Bruder auch, bis ich ihm einen Aikido phono1 ausgeliehen habe.
Kurz danach hat er sich den Aikido gekauft (mit Technics SL 1210 MK2 und AT 150 MLX).

Kannst ja hier im Forum in die Suche mal Aikido eingeben, da gibt´s viel zu lesen.

Da Du die Nadel sowieso irgendwann mal wechseln musst,
kannst du das auch jetzt schon mit der Black machen.
Suche:
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