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MC oder MM System kaufen?

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Kawabundisch
Stammgast
#1 erstellt: 29. Dez 2004, 11:44
Erst einmal Hallo an allle.
Ich bin Neu hier und habe auch schon eine Frage betreffend des System für einen Denon DP45F ,den habe ich günstig bekommen aber die Nadel ist abgebrochen.Ich stehe nun vor dem Kauf eines neuen Systems und da wüsste ich gerne kann ich anstelle vom eingebauten DL110 MC auch ein MM System nehmen, wo man die Nadel auch einmal tauschen kann. Verkraftet der Dreher überhaupt ein MM System?. Hat jemand was günstiges für mich, da ich alles erst wieder anschaffen musste und die Regierung bei teuren Neuanschaffungen nicht mitspielt.
So da hoffe ich auf erleuchtende Antworten,falls jemand ein gebrauchtes Dl103,110,160 verkaufen möchte einfach eine Mail oder hier posten.
Gruß Bernd aus Frankfurt am Main
Tom_Sawyer
Stammgast
#2 erstellt: 29. Dez 2004, 11:56
[quote="Kawabundisch"] Hat jemand was günstiges für mich, da ich alles erst wieder anschaffen musste und die Regierung bei teuren Neuanschaffungen nicht mitspielt.

Endlich jemand, dem es auch nicht besser geht als mir. Sonst hört man hier nur von Leuten die mittleres Vermögen für die Anlage ausgeben.

Tom Sawyer
Albus
Inventar
#3 erstellt: 29. Dez 2004, 12:32
Tag,

kurz und schmerzlos: kaufe ein MM-System Audio Technica AT 95 E für ca. 35 Euro, gibt's überall wo es Tonabnehmer gibt - und das war's dann für lange Zeit.

MfG
Albus
Holger
Inventar
#4 erstellt: 29. Dez 2004, 12:46
Ich hätte - für 10 Euro mehr - noch ein praktisch neuwertiges (<10 Betriebsstunden) Shure M 35 X übrig.
NP 55 Euro.
Lief seinerzeit in einem DP47F sehr schön.

Standort ist Rüsselsheim.
Kawabundisch
Stammgast
#5 erstellt: 12. Jan 2005, 21:11
Ich wollte mich für die zwei Antworten noch bedanken . Als Ergebnis,ich habe mir das AT95E gekauft und es ist zwar nicht ganz so dynamisch wie das Denon DL110 aber ganz i.O und das Neu für 19,95Euro.
Gruß Bernd
baltasar
Stammgast
#6 erstellt: 13. Jan 2005, 09:25
hallo,
zu dem thema (mc oder mm) hätt ich auch mal ne frage:
es gibt ja´auch hochwertige MM systeme (190 euro/ortofon z.b.).lässt sich ein solches mit einem gleichteuren MC vergleichen?
ich bin gerade erst in punkto plattenspieler eingestiegen,habe einen cec-dreher mit ortofon MM system.
damit höre ich schon meines erachtens im vergleich zu meinem cdp auf hohem niveau.
Albus
Inventar
#7 erstellt: 13. Jan 2005, 09:59
Morgen,

wenn man - Marktwirtschaft, wo es für eine Ware immer ein funktionales Äquivalent gibt - von der Nutzeninformation des Preisniveaus ausgeht, dann kann man folglich ein MM mit einem etwa gleichpreisigen MC sinnvoll vergleichen. Preisniveau: günstigstes, mittleres, teuerstes Produkt je Niveau. Der Vergleich bezieht sich zweckmässig stets auf mehrere vorliegende Produkte.

Vergliche einer ein Ortofon MC Nr. 2, etwa Euro 160, mit einem Ortofon-MM Vinyl Master Blue, etwa Euro 180, auch mit einem Shure M97xE, etwa Euro 120, je nach Marktbewegungen mehr oder weniger kostend, schnitten die MM-Typen als konkurrenzfähig, aber anders timbriert ab. Und, da wird die Angelegenheit dann interessant.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 13. Jan 2005, 10:01 bearbeitet]
Chris64
Stammgast
#8 erstellt: 13. Jan 2005, 20:20
Hallo,

ich denke der Frage ob MM oder MC, also dem Prinzip, wird manchmal zuviel Bedeutung beigemessen - vorausgesetzt man kann beide gleich gut an seinen Verstärker anschließen. Letztlich muss es der eigene Hörggeschmack sein, der den Ausschlag gibt.

Gruß

Chris
baltasar
Stammgast
#9 erstellt: 14. Jan 2005, 08:36
hy,
ich dachte, MC ist tendenziell besser als MM,da die nadeln massefreier sind und somit leichter den rilleninformationen folgen können.ist dem nicht so?ich habe nämlich vor,eine entzerrervorstufe für mm und evtl. mc zu bauen,wenn es keine gravierenden unterschiede gibt,würde MC erstmal wegfallen.
audio-kraut
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 14. Jan 2005, 08:54

MC ist tendenziell besser als MM


Vielleicht wenn mc das drei bis vierfache eines guten mm systemes kosten - wie z.b. shure v15vxmr.
RealHendrik
Inventar
#11 erstellt: 14. Jan 2005, 09:15

baltasar schrieb:
MC ist tendenziell besser als MM,da die nadeln massefreier sind und somit leichter den rilleninformationen folgen können.


Die Nadeln bei MC sind nicht zwangsweise masse"freier" (Anm.: Du meinst sicher: masseärmer) als bei MM. Tendenziell sind allerdings die beweglichen Teile in ihrer Gesamtheit (theoretisch) bei MC-Tonabnehmern masseärmer als bei ihren MM-Kollegen.

Allerdings wird dem in der Tat zuviel Bedeutung beigemessen. Viel wichtiger ist die Nadel und ihr Schliff... der einzige Berührungspunkt zwischen Tonträger und System. Was hier nicht korrekt ausgelesen werden kann, kann auch durch ein noch so "leichtes" kinetisches System nicht wiederhergestellt werden.


ich habe nämlich vor,eine entzerrervorstufe für mm und evtl. mc zu bauen,wenn es keine gravierenden unterschiede gibt,würde MC erstmal wegfallen.


Sieh es mal so: Eine korrekt konzipierte Entzerrervorstufe kann durch den Austausch nur weniger Bauteile in ihrer Verstärkung und in ihrer Eingangsimpedanz geändert werden, so dass es ein Leichtes ist, mit ein und demselben Prinzip (und folglich mit dem gleichen Aufwand) von MM auf MC und umgekehrt umzustellen.

Gruss,

Hendrik


[Beitrag von RealHendrik am 14. Jan 2005, 09:16 bearbeitet]
baltasar
Stammgast
#12 erstellt: 14. Jan 2005, 09:26
hallo,
in meinem fall müsste ich für den umbau auf MC eine 10 fache vorverstärkung (eine röhre zusätzlich) und einen hochohmigeren gitterableitwiderstand einsetzen,ist das richtig?
RealHendrik
Inventar
#13 erstellt: 14. Jan 2005, 11:06
Ich kenne Dein Schaltungskonzept nicht, aber m.A.n. ist eine zusätzliche Röhre nicht unbedingt erforderlich. Da müsste die Verstärkung einer vorhandenen Stufe nur entsprechend verändert werden - wenn sie nicht gerade grenzwertig ausgeführt wird...

Gruss,

Hendrik
baltasar
Stammgast
#14 erstellt: 14. Jan 2005, 11:19
die vorhandenen röhren machen schon hiohe verstärkung,da geht nix mehr.die eingangsimpedanz muss verringert werden für phono mc.je nach system etwa 50 bis 100 ohm,also ziemlich niederohmig,
RealHendrik
Inventar
#15 erstellt: 14. Jan 2005, 22:53
Und gänzlích andere Röhren verwenden? Ich hielte nicht viel davon, eine zusätzliche Stufe einzubauen - macht nur mehr Rauschen und Verzerrungen...

Und warum machst Du Dir Gedanken um die Eingangsimpedanz?

Gruss,

Hendrik
baltasar
Stammgast
#16 erstellt: 15. Jan 2005, 13:58
hallo,
die grundidee ist ja,eine schaltung für MM zu bauen,und diese dann später auf MC zu erweitern.ich werde es einfach probieren,und wenn sich dadurch zu viele nachteile ergeben,muss ich halt ein anderes konzept verfolgen.
Schnullimaus
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 19. Jan 2005, 13:42
Hallo,

soweit ich ich es am Rande verfolgt habe (kenn' mich mit
Röhren nicht so aus, wohl aber mit Phono Pres),
kann man mir Röhren nur schwierig Verstärker für MC
bauen, wegen der benötigten hohen Verstärkung gibt es
mit Röhren dann zunehmend Probleme mit dem Rauschen
und der Mikrofonie.

Der übliche Ansatz ist hier, die Spannung mittels eines
Step-Up-Transformators hochzusetzen, diese Step-Ups
sind, ab einer gewissen Qualität, duchaus keine Schnäppchen. Alternativ gibt es pre-pres (also
Vor-Vorverstärker, Head-Amps), die sind aber
dann mit Halbleitern bestückt, teils diskret,
teils mit ultra-rauscharmen OPAMPs / Instrumentation AMPS.
Ich persönlich habe nichts gegen Solid-State.

Hi-Output-MCs, die direkt MM-Kompatible Spnnungen abgeben,
werden häufig als ein ungünstiger Kompromiss empfunden.
Ich habe mit solchen Systemen keine Erfahrung und kann sie
daher nicht bewerten.

Gruß
Stephan
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