plattenspieler für den studentengeldbeutel

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Fabilus
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 29. Apr 2020, 20:26
Moin liebes Forum:)
Ich suche einen einfachen Plattenspieler ohne Schnickschnack, der sich gut anhört und nicht so teuer ist.
Ich habe ein paar Klipsch RP160 und einen Denon avr-x2100w
Ausgeben würde ich gerne um die 150 Euro, maximal 200.
hat jemand vielleicht eine Idee wonach ich mich umschauen könnte?
Vor einem gebrauchtkauf schrecke ich nicht zurück, ein neues Gerät wäre mir allerdings lieber.
Liebe Grüße und danke für eure Antworten:)
suran
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 29. Apr 2020, 20:40
Hi,

also für 150-200 Euro incl. einen passablen Tonabnehmer wird man heute leider wohl nichts bekommen was halbwegs gut Musik abspielt.
Selbst ein Denon dp 300f oder Teac TN-280BT liegen da schon deutlich drüber.
Wenn eine Möglichkeit hättest einen gepflegten SABA PSP 250 / 350 / 244 bzw 900 / 910 zu bekommen bei dem der Entstörkondensator gewechselt wurde, hättest mit ca 100-150 Euro sicher mehr Spass beim Platten abhören.


[Beitrag von suran am 29. Apr 2020, 20:42 bearbeitet]
Tattermine
Stammgast
#3 erstellt: 29. Apr 2020, 20:55
So mancher sieht das anders.

Gebrauchtkauf kann zum Lotteriespiel werden, muss aber nicht. Du kannst ja mal in den Kleinanzeigen in Deiner Umgebung schauen, die Links hier posten und die Kommentare der fachkundigen Gemeinde abwarten.
Yamahonkyo
Inventar
#4 erstellt: 29. Apr 2020, 20:56
Hallo Fabilus,

schau dir mal meinen Bericht zum TechniPlayer LP 200 an.

Mit einer Platten schonenderen elliptischen Nadel ist dies in der Preisklasse bis 200 € aus meiner Sicht ein durchaus brauchbares Neugerät.

Vielleicht könnte das was für dich sein.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 29. Apr 2020, 21:01 bearbeitet]
Fabilus
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 29. Apr 2020, 21:07
Vielen Dank ihr lieben.
Ich bin ein kompletter Neuling was Plattenspieler angeht, was zur Hölle ist ein Tonabnehmer.😁
Ich dachte ich nehme nen Plattenspieler und stopf den einfach mit nem Kabel an meinen Receiver und dann geht die Post ab?
Fabilus
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 29. Apr 2020, 21:11
Kennt jemand den Sony »PS-LX310BT? Oder kann auf den ersten Blick sehen ob das was taugt für nen schmalen Taler oder eher nicht.
Vogone
Inventar
#7 erstellt: 29. Apr 2020, 21:40
Hi!

Also ich kenne den PS nur vom Bild. Es ist ein sehr einfacher Dreher.
Nadel ist wohl ein ATN3600L Nachbau, man kann also eine bessere Nadel nachrüsten.
Es ist immerhin ein Automat.
Einstellen kann man nichts (Gewicht, Anti-Skating)

Ich glaube nicht, dass hier jemand so ein BT-Teil hat.

Zum ausprobieren vielleicht ganz witzig.

Für weniger Geld bekommst aber auch eine andere Liga: Grundig SABA


[Beitrag von Vogone am 29. Apr 2020, 21:46 bearbeitet]
Yamahonkyo
Inventar
#8 erstellt: 29. Apr 2020, 21:41
Hallo Fabilus,

das Problem mit den meisten neuen Plattenspielern im unteren Preissegment ist, dass sie entweder richtig schlecht verarbeitet und zudem mit Tonabnehmern ausgestattet sind, die ein hohes Auflagegewicht von 3,0-4,5 g benötigen.

Nur wenige Plattenspieler davon bieten die technischen Voraussetzungen (Einstellbarkeit des Auflagegewichts und des Antiskatings), entweder eine andere Nadel, oder einen ganz anderen Tonabnehmer verwenden zu können.
In diese Kategorie fällt leider auch der Sony PS-LX310BT. Von daher würde ich hier vom Kauf abraten. Hier darf man sich nicht von der zusätzlichen Ausstattung mit Bluetooth blenden lassen.

Es gibt in diesem Preissegment auch noch Technics-Klone mit Direktantrieb. Auch davor möchte ich warnen, da diese meist Probleme mit den Motorlagern haben und Netzteile, die zu Brummen neigen.

Riementriebler sind da nicht so störanfällig.

Neben dem von mit bereits vorgeschlagenen TechniPlayer LP 200, macht für mich der Blaupunkt TT 100 C, der optisch etwa in die Richtung des Sonys geht, einigermaßen brauchbar zu sein. Auch für diesen gilt, mindestens die Nadel gegen eine elliptische zu tauschen.

Gruß Roland
Vogone
Inventar
#9 erstellt: 29. Apr 2020, 21:49
P.S. ein paar dieser Chinaböller habe ich mir im Laden angesehen, da läuft es einem kalt den Rücken runter.
(wackel wackel knartsch knartsch und so ...)
Fabilus
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 29. Apr 2020, 22:40
Bei gebrauchten Geräten habe ich etwas Angst, ein kaputtes Gerät zu bekommen, hatte das schon jemand bzw. kommt das häufig vor?
dan_oldb
Stammgast
#11 erstellt: 29. Apr 2020, 22:49

Fabilus (Beitrag #5) schrieb:
Ich dachte ich nehme nen Plattenspieler und stopf den einfach mit nem Kabel an meinen Receiver und dann geht die Post ab?


Und damit fängt es schon an: Dein AVR hat keinen eingebauten Vorverstärker für einen Plattenspieler, den brauchst du also auch extra damit er das Signal des Plattenspielers aufbereitet und auf den Pegel für einen der Line-Eingänge bringt.

Ciao, Daniel
Fabilus
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 29. Apr 2020, 23:02
Ich habe jetzt mal geschaut, was die Kleinanzeigen in meiner Umgebung so hergeben.
Onkyo cp+1200A für 55 Euro Vb
Dual cs 2215 für 40 Euro
Denon Dp 21F für 50
Technics sl Q300 für 70
Und ein Grundig ps 8000, der auch sehr schön und modern aussieht für 120
Ist da etwas interessantes oder gar ein guter schnapper bei?
Lg
evilknievel
Inventar
#13 erstellt: 30. Apr 2020, 00:08
Hallo,

zum Budget passt der Denon DP21.
Dazu einen einfachen Phonovorverstärker und eventuell eine neue Nadel.
https://www.musicsto...r/art-DJE0001545-000
https://www.thakker....5EAYYASABEgJ6r_D_BwE

Ansonsten:
https://www.ebay-kle...1385874904-172-16475

Hier muß man darauf achten, daß der Arm langsam absenkt. Die haben gerne mal den sogenannten Plumpslift.
Eine weitere Schwachstelle ist das Anschlußkabel welches altersbedingt mit Kanalausfall aufgrund von Kabelbruch auffallen kann.

Ansonsten ein grundsolider Dreher, mit Subchassis und Direktantrieb. Bei dem VB Preis und deinem persönlichen Verhandlungsgeschick, machst du da nur wenig falsch, wenn er funktioniert.
Nadel:
https://mrstylus.com/produkt/me-65-c/

Gruß Evil
Fabilus
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 30. Apr 2020, 00:13
Vielen Dank:) was ist denn Ansich die bessere Wahl, der Cec oder der Denon?
Und gibt es beim Denon auch besondere Schwächen, auf die man besonders achten muss?
Liebe Grüße
Vogone
Inventar
#15 erstellt: 30. Apr 2020, 05:45
... ich würde sagen: derjenige welcher, der im besseren Zustand ist.
Den Denon finde ich etwas schicker.
Der Technics Q300 hat ein T4P Systems, was nicht schlecht sein muss.

Ich habe ein paar gebrauchte Plattenspieler gekauft und alle waren OK.
(no risk, no fun)
Siamac
Inventar
#16 erstellt: 30. Apr 2020, 06:18
Ich Tonarme mit SME-Schraub-Anschluß empfehlen.
Da passen die meisten preiswerten System darunter und der Austausch ist nicht schwer.
Zu empfehlen wären z.B.

PIONEER PL-516
PIONEER PL-518

https://www.ebay-kle.../1383369913-172-1572

https://www.ebay.de/...c:g:ZwYAAOSwzwxdt12y


Technics SL-Q2

https://www.ebay.de/...d:g:QKoAAOSwpeVeqDEn

Bei Riementriebler nur Geräte mit Pitch-Control kaufen. Ohne kann man die Geschwindigkeit nicht korrekt einstellen. Selbst fabrikneue Riementriebler laufen meist zu schnell oder zu langsam - mit Pitch-Control kein Problem.

Auch zu empfehlen:

DUAL-510 mit tollem Shure M95

https://www.ebay.de/...f:g:bSgAAOSwymteg3e0

DUAL 504

https://www.ebay.de/...cL1&autorefresh=true

Plattenspieler am besten nur Abholung, weil die Leute nicht wissen, wie man sowas verpackt.


[Beitrag von Siamac am 30. Apr 2020, 06:34 bearbeitet]
evilknievel
Inventar
#17 erstellt: 30. Apr 2020, 09:42
Hallo,

beim Denon ist wie immer die volle Funktion zu testen und ob die Softtouchtasten sauber ansprechen (Druckpunkt).
Insbesondere die Start Taste ist mit den anderen weniger benutzten Tasten zu vergleichen.

Gruß Evil
Siamac
Inventar
#18 erstellt: 30. Apr 2020, 19:03
Deswegen würde ich solch einen DENON niemals empfehlen.
straylight23
Stammgast
#19 erstellt: 30. Apr 2020, 19:13
Ein ganz kleines bisschen über dem genannten Budget aber eine klare Empfehlung wert:

Dual 714q vom Spezialisten:

https://www.ebay-kle...t/1389122604-172-941

Damit kann man auch 10 Jahre glücklich werden...

Der wird nicht lange Online sein.


[Beitrag von straylight23 am 30. Apr 2020, 19:16 bearbeitet]
evilknievel
Inventar
#20 erstellt: 30. Apr 2020, 19:33

Siamac (Beitrag #18) schrieb:
Deswegen würde ich solch einen DENON niemals empfehlen. :*


aufgrund der Tasten?
Wenn die vom Vorbesitzer nicht mißhandelt wurden ist das kein KO Kriterium.
Ich hatte die Kisten (DP21, DP23) schon mehrmals und bin nach wie vor überzeugt, daß sie im Low Budget Bereich eine gute Wahl sein können.

Gruß Evil
Wuhduh
Inventar
#21 erstellt: 30. Apr 2020, 20:11
Nabend !

" Bei Riementriebler nur Geräte mit Pitch-Control kaufen. Ohne kann man die Geschwindigkeit nicht korrekt einstellen. "

Danke an siamac für diese pauschale Aussage, denn somit bleibt für andersdenkende Analogies eine große Menge an voll funktionstüchtigen Spielern übrig, die solche Korrekturmittel aus unterschiedlichsten Gründen seit Jahrzehnten oder fabrikneu nicht benötigen.



@ Fabilus:

Eher 200,00 Euro, weil ...
1. Spieler = 140,00 Euro mit neuer Nadel
2. Phono-Vorvorverstärker = ca. 60,00 Euro NEU oder gebraucht für max. 30,00 Euro inkl. Versand.

Wird der Spieler eine sehr stabile Standfläche haben ? Frage so, weil Brettspieler sensibel sind.

MfG,
Erik
Siamac
Inventar
#22 erstellt: 30. Apr 2020, 21:22

Wuhduh (Beitrag #21) schrieb:
Nabend !

" Bei Riementriebler nur Geräte mit Pitch-Control kaufen. Ohne kann man die Geschwindigkeit nicht korrekt einstellen. "

Danke an siamac für diese pauschale Aussage, denn somit bleibt für andersdenkende Analogies eine große Menge an voll funktionstüchtigen Spielern übrig, die solche Korrekturmittel aus unterschiedlichsten Gründen seit Jahrzehnten oder fabrikneu nicht benötigen.


MfG,
Erik


Das ist keine pauschale Aussage, sondern Fakt. In den 70er 80er hatten nur die Einsteiger Riementrieber keinen Pitch.
Alle Top Modelle hatten Pitch. Thorens TD-124, 125, 126, Michell Transcriptor Hydraulic, Pioneer PL-61, Duals, ....

Heute lassen sich die Hersteller das teuer bezahlen. Pro-Ject, Transrotor & Co verkaufen zusätzlich noch Pitchgeräte für teures Geld.

Ich finde den Klangunterschied bei zu langsam oder zu schnell laufenden Dreher deutlich gravierender, als der Klang unterschiedlicher Tonabnehmer. Wer das nicht hört, braucht sich über den Klang ja keine Gedanken machen.

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Vogone
Inventar
#23 erstellt: 30. Apr 2020, 21:53
Dual 714Q ist gut
Yamahonkyo
Inventar
#24 erstellt: 30. Apr 2020, 23:56

Vogone (Beitrag #9) schrieb:
P.S. ein paar dieser Chinaböller habe ich mir im Laden angesehen, da läuft es einem kalt den Rücken runter.
(wackel wackel knartsch knartsch und so ...)

Da gebe ich dir Recht. Selbst ein TEAC für etwa 300 Euro ist solch ein "Wackelkandidat".
Ich habe mal in einem Elektronikgeschäft sowas angefasst. Das Tonarmlager war total labberig.

Und genau deshalb habe ich ja das von mir genannte Gerät selbst getestet.
Klar ist das kein High Level Gerät, aber dennoch für Anfänger, Neu- und
Wiedereinsteiger mit schmalem Geldbeutel ein echt brauchbarer Plattenspieler.

Gruß Roland
Wuhduh
Inventar
#25 erstellt: 01. Mai 2020, 00:42
@ siamac:

Entgegen Deiner Aussage haben etliche Einsteiger-Dual mit Riemenantrieb aus den 70zigern Pitch.

Dagegen brauchen die meisten Thorense vom TD 145 bis zum TD 3001 keinen Pitch. Die lassen sich alle mW auch nicht von Mitlaufbesen ausbremsen.

Und der TD124 ist ein Reibradler.

Bitte erst Büldüngslücken füllen und dann weitertrommeln, nicht: -blamieren. ( Netter Rekord: 4 Ü in einem Satz ! )

,
Erik
Siamac
Inventar
#26 erstellt: 01. Mai 2020, 11:25
Die Thorens TD-145-3001 würde ich auch nicht empfehlen.

Sorry, vielmals, daß ich die Reibladler vergessen habe. Ja, DUAL war da vorbildlich und nur die kleinsten Geräte wie DUAL 502, 503, 412, 420 ... hatten keine Regelung.

Das ändert nichts an der Tatsache, daß Plattenspieler, welche in der richtigen Geschwindigkeit laufen, besser klingen, als welche, die falsch laufen.
Ich hatte schon sehr viele Plattenspieler und musste mich oft Ärgern, wenn nach dem Riemenwechsel die Stimmen zu hoch oder zu tief klangen.

Hier meine EX-Thorens:

IMG_07988

26.03.09 326

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Hier mal Videos dazu, um Deine Bildungslücken zu füllen:

https://www.youtube.com/watch?v=P8sHGg7uquI

https://www.youtube.com/watch?v=bP6WZ_HGU4o


[Beitrag von Siamac am 01. Mai 2020, 11:42 bearbeitet]
Siamac
Inventar
#27 erstellt: 01. Mai 2020, 11:34
Der Pitch muss übrigens nicht sichtbar sein. Ein Poti unter dem Plattenteller oder woanders würde auch reichen.
akem
Inventar
#28 erstellt: 01. Mai 2020, 16:00
Ich würde auf einen guten Tonarm achten. Auch bei diesem nicht unbedingt hohen Budget gibt es Modelle mit gutem Tonarm. Die weiter oben angesprochenen Denon DP 21 und der CEC fallen da aber schon mal raus.
Der Dual 714 ist halt ab Werk auf ULM ausgelegt, Adapter auf Halbzoll-Tonabnehmer sind teuer und imho nicht unbedingt die beste Lösung. Da würde ich gleich nach einem Dreher mit SME-kompatiblem Headshell Ausschau halten. Von Technics gibt es da einige Modelle, die nicht gar so teuer gehandelt werden und oft hängt auch ein brauchbarer Tonabnehmer dran, der nur eine neue Nadel braucht. Da tut es für den Anfang dann eine billige Nachbaunadel für ~30€, später kann man dann vielleicht nach was Besserem Ausschau halten. Auch die T4P-Modelle von Technics waren so schlecht nicht, insbesondere die Direkttriebler. Da kann man halt kaum einen besseren Tonabnehmer nachrüsten, weil es a) kaum noch T4P-Tonabnehmer aus laufender Produktion gibt, b) diese Modelle auch nur eher billige Exemplare sind und c) die damaligen Technics-Tonabnehmer mit guter Nadel gar nicht schlecht sind und nur mit halbwegs viel Geld zu toppen sind.
Eine andere Schiene wären die alten Reibradler von Dual. Gut ausgestattet, für die Ewigkeit gebaut und klanglich gar nicht schlecht. Zumindest mit dem entsprechenden Tonabnehmer. Allerdings sollte man nicht eines der damaligen Einstiegsmodelle nehmen (z.B. 1224) da deren Motoren oft mechanisch schlecht sind und zu Brummen führen. Aber ein 1228 oder 1229 sind schon was ziemlich Gutes und mit etwas Geduld vielleicht auch unter 100€ zu bekommen.

Gruß
Andreas
Marsilio
Inventar
#29 erstellt: 01. Mai 2020, 16:10
In meinem Wohnzimmer werkelt seit einigen Jahren ein Dual 1219 - der war absolut studentenbudget-konform, wird aber auch höheren Ansprüchen gerecht.

Ich möchte an dieser Stelle noch auf einige weiterer empfehlenswerte Loiw-Budget-Modelle hinweisen:
- Grundig PS 3500 und PS4500 (ca. 70.-)
- SABA PSP250 und 350 8ca. 80.-)
- Hitachi HT350, 351, ff. (ca. 80.-)
- Technics SL-D2 und D3 (ca. 80.-)
- Technics SL-Q2 und Q3 (ca. 130.-)
- Lenco L744 und L833 (ca. 90.-)
- Thorens TD280 (ca. 130.-)

LG
Manuel
suran
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 01. Mai 2020, 16:35
Vergessen wir nicht, der Threadersteller ist ein Vinyl Neueinsteiger, kein Sammler etc der Vorkenntnisse besitzt, daher sollte dieser Thread tatsächlich als reine Kaufberatung mit Hinweisen auf Schwachstellen wohl betrachtet werden.
Ich kann aus eigener Erfahrung behaupten, dass man da mit technischen Details, Beschreibungen von Reibrädern etc nicht weiter kommt und im Gegenteil Neueinsteiger eher noch verschreckt.
Die Mehrheit will doch nur paar Platten in annehmbarer Qualität hören und wer von Spurwinkel, Reibrad, Headshell etc. noch nie was gehört hat kommt auch mit Pitch und zehn verschiedenen Tonabnehmern nicht wirklich weiter und wird noch zusätzlich verunsichert.

Daher finde ich gerade die Aufstellung von Manuel z.B für einen Einsteiger sehr hilfreich.
Bei Kaufabsicht kann man ja die genauen Schwachpunkte einzelner Modelle immer noch recherchieren oder anfragen.

Übrigens wenn die Optik gefällt, einen Dual 510 in guten Zustand kann man wohl ohne Weiteres empfehlen.


[Beitrag von suran am 01. Mai 2020, 16:42 bearbeitet]
Siamac
Inventar
#31 erstellt: 01. Mai 2020, 17:22

Siamac (Beitrag #16) schrieb:

Auch zu empfehlen:

DUAL-510 mit tollem Shure M95

https://www.ebay.de/...f:g:bSgAAOSwymteg3e0

DUAL 504

https://www.ebay.de/...cL1&autorefresh=true



Richtig, den DUAL hatte ich schon empfohlen.
Berenhund
Neuling
#32 erstellt: 02. Mai 2020, 12:28
Hallo,nicht zu vergessen
ONKYO CP-1033a
Gleichlaufschwankung: 0,025%
Rumpel-Geräuschspannungsabstand: 75 db
ADC-Anschluß
Quarz geregelter Direktantriebsmotor
Tonarm Rückführautomatik
ca. ab 40€
MfG

Friedhelm
DJ_Ronny
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 02. Mai 2020, 13:13
Hi, wenn hier noch keine Entscheidung getroffen ist, meine Empfehlung.
Einen Dual DT210 oder ähnlich und neu! Wird schon seit vielen Jahren gebaut, immer mal wieder mit neuen Aussehen und jetzt auch mit USB.
Ich habe mir selbst mal so ein Teil vor ca 10 Jahren zu Weihnachten geschenkt, um meine kleine Plattesammlung an zu hören. Damals ging es mir nicht so gut und die 80 Euro waren gerade so machbar. Am Anfang habe ich alle meine Schallplatten über ein Denon Mischpult digitalisiert.
Jetzt hab ich den immer noch, steht bei mir im Wohnzimmer und wird im Jahr 3-4 mal für ein paar Stunden benutzt. Über meinen AVR klingt er ganz gut, bis auf leichtes Knacksen und Knistern, aber das gehört dazu. Wenn dir das Hobby Schallplatten Sammeln nach der Studenten Zeit immer noch gefällt und du richtig gut Geld hast, kannst du noch oben offen ja ausbauen. Wirst aber nach Jahrzehnten bestimmt noch ab und zu, deinen alten, billigen Dual anwerfen, in Erinnerung schwelgen und dich wundern, dass der gar nicht sooooo schlecht klingt. Viel Spaß.
straylight23
Stammgast
#34 erstellt: 02. Mai 2020, 13:21

akem (Beitrag #28) schrieb:
Auch die T4P-Modelle von Technics waren so schlecht nicht, insbesondere die Direkttriebler. Da kann man halt kaum einen besseren Tonabnehmer nachrüsten, weil es a) kaum noch T4P-Tonabnehmer aus laufender Produktion gibt, b) diese Modelle auch nur eher billige Exemplare sind und c) die damaligen Technics-Tonabnehmer mit guter Nadel gar nicht schlecht sind und nur mit halbwegs viel Geld zu toppen sind


Das oben geschriebene gilt IMO 1:1 auch für den empfohlenen Dual 714q mit ULM-Tonarm. Warum rätst Du dann von diesem ab?
schlutopia
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 02. Mai 2020, 14:25
Immer wieder ebay Kleinanzeigen durchforsten. So bin ich zu meinem "neuen" alten, einem Universum F2095 gekommen. Inkl. zwei intakter Tonabnehmer mit Nadeln.
Super Zustand, läuft wie ne eins für €80,- inkl. Versand.

http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=27270

Selbst günstige, brauchbare DUAL wirst du finden.
Und vernünftige Nachbaunadeln für jeden Geldbeutel gibt es auch, brauchst halt etwas Geduld...
akem
Inventar
#36 erstellt: 02. Mai 2020, 21:59

straylight23 (Beitrag #34) schrieb:
Das oben geschriebene gilt IMO 1:1 auch für den empfohlenen Dual 714q mit ULM-Tonarm. Warum rätst Du dann von diesem ab?

T4P war eine weltweit gültige Norm mit entsprechend breitem Angebot quer durch alle Anspruchsklassen. Auch wenn das Angebot heute auf einen kümmerlichen Rest zusammengeschrumpft ist.
Die Dual-ULM-Geschichten waren nur Dual-spezifisch, da gab es außerhalb der Dual-Welt überhaupt nix. Und ich habe auch den Eindruck, daß die ULM-Tonarme mechanisch nicht so stabil sind wie die älteren Tonarme mit Halbzoll-TK. Leider hat man diese Konstruktion nach dem Ende der ULM-Mode beibehalten und nur ein Halbzoll-Headshell angeflanscht. Ich hatte mal einen 620q hier und ich habe daran nicht einen Tonabnehmer so richtig zum Klingen gebracht (und das waren noch nicht mal MCs sondern nur MMs). Daher eben die Schlußfolgerung, daß es da mit der Stabilität des Arms in sich nicht sonderlich weit her ist - das ist jedenfalls die einzige Erklärung, die ich für die Beobachtungen habe.

Gruß
Andreas
.JC.
Inventar
#37 erstellt: 02. Mai 2020, 22:15

Marsilio (Beitrag #29) schrieb:
In meinem Wohnzimmer werkelt seit einigen Jahren ein Dual 1219 - der war absolut studentenbudget-konform, wird aber auch höheren Ansprüchen gerecht.


es gibt ihn immer noch

mit einem guten Tonabnehmer ein super Dreher
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