Plattenspieler gefunden - passender TA gesucht

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Einfach_Supi
Stammgast
#1 erstellt: 19. Jul 2021, 18:55
Mich lässt es einfach nicht mehr los, wenn ich meinen Rega P3 so spielen sehe...da müßte eigentlich etwas mächtigeres her. Einfach so für die Optik im Wohnzimmer. Doch ich gucke schon so lange rum und finde mitlerweile viele Spieler toll, dass ich den Überblick verloren habe. Hier nun ein paar Eckpunkte:

Schön wäre...

...ein fetter Plattenteller
...automt. Endabschaltung oder Automatik
... Zarge in Hochglanz oder silber oder einem schönem Holz
...Design á la Braun P4 oder die guten alten Denons, Micro Seiki, Sony und leider noch viele viele mehr
...gern darf er etwas besonderes haben, coole Hebel, extravaganten Tonarm oder was auch immer

Nun kommt der Knackpunkt: Es sollte ein Spieler werden, der technisch zuverlässig ist und robust.
Mein Budget liegt so gummimäßig zwischen 400 und 800 Euro.

Welches Modell könnt ihr empfehlen?

Und was muß ich z.B. beachten, sollte mich eines dieser Modelle interessieren, die aus Japan versendet werden?

P.S.: Einzige Ausnahme ist, dass ich keinen Technics suche...so eine besitze ich bereits als Zweitdreher
Marsilio
Inventar
#2 erstellt: 19. Jul 2021, 19:18
Du bist reif für einen Kenwood:
https://www.ebay.de/...9:g:bDoAAOSwEllgz8oi

Vielleicht findest Du einen günstigeren. Die Preise verdoppeln sich halt alle zwei, drei Jahre...

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 19. Jul 2021, 19:19 bearbeitet]
kopffuss
Inventar
#3 erstellt: 19. Jul 2021, 19:34
800 Euro fürn Oldy Oschi...Neeee. Microseiki schon gar net um den Preis
Sieh mal bei Ebay Japan nach ,die haben hin und wieder sowas im Angebot.
Vielleicht ein Yamaha GT 750 der kommt vielleicht hin ,der 1000 und 2000 sind zwar das was du suchst aber nicht zu deinem Kurs.

Je komplitzierter dies Oldis Player aufgebaut sind ,desto schwieriger die Ersatzteillage.

Cris
Einfach_Supi
Stammgast
#4 erstellt: 19. Jul 2021, 19:35
Schickes Gerät, doch ist der Pole vertrauenswürdig? Und leider hat er viele tolle Geräte...warum der Kenwood, was macht ihn besser, als ein Denon DP-4x
kopffuss
Inventar
#5 erstellt: 19. Jul 2021, 19:51

Einfach_Supi (Beitrag #4) schrieb:
Schickes Gerät, doch ist der Pole vertrauenswürdig? Und leider hat er viele tolle Geräte...warum der Kenwood, was macht ihn besser, als ein Denon DP-4x


Besser ist da so ne Sache in dieser Qualitätsklasse.

Was soll besser oder schlechter sein als ein guter alter Denon, Kenwood ,Microseiki usw aus der Blütezeit der Dreher.
Die Heutigen Dreher Träumen von den Werten dieser Player, die man doch dann net Hört und das einzige was den Unterschied ausmacht ,kann der Tonarm das Ta gut Führen ...das TA macht Musik der Player sollte sich nur Drehen.

Cris
Einfach_Supi
Stammgast
#6 erstellt: 20. Jul 2021, 09:41
Leider sehen genau diese Spieler am besten aus und sind am begehrtesten, ergo die Preise sind unverschämt.

Das mit dem TA war mir so gar nicht klar...also die 1000 Euro Strippe umsonst drangetackert?
Da ich viele alte Schallplatten auch aus den 60er, 70er habe komme ich mit einem Mittelklasse-TA schon ganz gut zurecht. Momentan spielt der Denon DL-110 .

Aber zurück zum Dreher...optisch soll er halt passen für mein Auge des Betrachters. Ich bin gerade an einem Yamaha dran, P-750, ganz in silber. Würde optisch perfekt passen, gefällt, nur über den Preis muß noch verhandelt werden....
kopffuss
Inventar
#7 erstellt: 20. Jul 2021, 11:10
Zur Zeit sind die Gebrauchtpreise auf Preislichen Mondkurs .Leider .Aber der Yamaha Player ist schon ein ganz guter. und wenn der Preis passt bekommst du ein schönes stück Vintagetechnik.

Cris
akem
Inventar
#8 erstellt: 20. Jul 2021, 19:19

Einfach_Supi (Beitrag #4) schrieb:
warum der Kenwood, was macht ihn besser, als ein Denon DP-4x

Der Kenwood ist einfach massiver gebaut. Der Denon sieht massiv und wuchtig aus - ist es aber nicht. Auch der Tonarm des Kenwood ist um Klassen besser und universeller. Dazu kommt bei den Denons die komplexe und umfangreiche Elektronik, die durchaus als defektanfällig gilt. Und wehe, da ist was dran, dann ist guter Rat im wahrsten Sinne des Wortes teuer...

Gruß
Andreas
kopffuss
Inventar
#9 erstellt: 20. Jul 2021, 19:39
Andreas das gilt für alle Player die Technisch aufwendiger oder (Steigerung) aufwendigst gebaut wurden ,in der damaligen Zeit. Noch beschissener ist die Lage wennst sowas wie den Yamaha PX2 Reparieren willst. der Maximal im Europäischen Raum damals 1000x verkauft wurde.
Super Player aber wo die Ersatzteilsuche zur Wörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen wird.
Natürlich haben da Ersatzteile den dementsprechender Preis.

Gilt nicht nur für den PX2.

Cris
Marsilio
Inventar
#10 erstellt: 21. Jul 2021, 06:21
Problemlos reparierbar sind die Dual-Plattenspieler aus dem Schwarzwald. Sehr verbreitet, und es gibt eine rührige Fan-Szene, die mit Rat und Tat (und nachgebauten) Ersatzteilen weiterhelfen kann: www.dual-board.de

Wobei es bei meinen beiden Duals - der eine ist einiges älter als ich, der andere kaum jünger - noch nie was zu reparieren gab.

Besonders empfehlenswerte Modelle sind aus meiner Sicht:
- Dual 704 (Direkttriebler, Haltautomat), 701 und 721 (Direkttriebler, Vollautomaten)
- Dual 604 (Direkttriebler, Halbautomat), 621 (DIrekttriebler, Vollautomat)
- Dual 1219, 1229 (Reibradler, Vollautomaten)
- Dual 601 (Riementriebler, Vollautomat - ja, der ist etwas zickig in Sachen Einstellung, trotzdem erwähne ich hier dieses Gerät, weil es richtig eingestellt ausgezeichnet ist und überdies gut aussieht)

LG
Manuel
M_K_F
Stammgast
#11 erstellt: 21. Jul 2021, 11:26
Dual 1219 2

So was in der Richtung (ein Dual 1219 mit zwei Tonarmen, komplett revidiert vom Fachmann)?

Ist ein Unikat, preislich in der von Dir genannten Region, ich würde mich ggf. trennen...

VG

Marcus
Einfach_Supi
Stammgast
#12 erstellt: 21. Jul 2021, 11:47
Der Vorteil, den Dual bietet mit der Ersatzteilversorgung und der großen Community nicht von der Hand zu weisen. Doch werde ich mit den Spielern optisch nicht so ganz warm. @M_K_F: schöne Arbeit, doch leider auch nicht das, was ich mir vorstelle.

Ich bin zuversichtlich, dass ich mich bezüglich des Yamaha P-750 mit dem Verkäufer geeinigt habe....ich warte nur noch auf seine Kontoverbindung.
https://www.hifi-wiki.de/index.php/Datei:Yamaha_P-750-Daten.jpg


Also eher ein industrielle, kantiges Design. Und das Silber würde hervorragend zu den übrigen Denon-Komponenten passen


[Beitrag von Einfach_Supi am 21. Jul 2021, 11:48 bearbeitet]
M_K_F
Stammgast
#13 erstellt: 21. Jul 2021, 12:16

Prima, wenn Du glücklich und fündig geworden bist.
kopffuss
Inventar
#14 erstellt: 22. Jul 2021, 05:01

Einfach_Supi (Beitrag #12) schrieb:

https://www.hifi-wiki.de/index.php/Datei:Yamaha_P-750-Daten.jpg
Also eher ein industrielle, kantiges Design. Und das Silber würde hervorragend zu den übrigen Denon-Komponenten passen


Schöner Player der 750ger Yamaha ,kannst du ihn vor Ort Testen ,und Abholen oder schickt der Besitzer den Player zu dir.

Ich hab den Yamaha zur Zeit als Reparaturgerät zu Hause... https://www.hifi-wiki.de/index.php/Yamaha_PX-2

Hat das selbe Design ,wie der 750ger

Hat mehr als 39 Jahre ohne Mux was gehabt 40 Jahre Alt ,und braucht jetzt eine Generalüberholung, was sich eher sehr schwierig gestaltet.

Jedenfalls viel Freude mit dem schönen Player.


Cris


[Beitrag von kopffuss am 22. Jul 2021, 05:10 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#15 erstellt: 22. Jul 2021, 06:51
Hallo,

bei so einem Dreher schreit es nach Abholung! Ein Laie ist mit fach- und sachgerechter Vorbereitung und Versand völlig überfordert.

Ausser man rechnet den Totalverlust mit ein

Peter
Einfach_Supi
Stammgast
#16 erstellt: 22. Jul 2021, 08:34
Moin,
der Verkäufer ist kein Laie und ich muß ihm vertrauen, dass er weiß, wie er verpackt.
Ansonsten ist es mit Abholung leider nicht so weit her...hier im höchsten Norden habe ich seit über einem Jahr einen Suchauftrag z.B. bei BäBäKleinanzeigen laufen...null Treffer. Die guten Spieler finden sich irendwie alle in Süddeutschland
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 22. Jul 2021, 09:50
Hallo,

na, dann kann man nur die Daumen drücken. Der Letzte der behauptete er könnte verpacken liess Teller, Gegengewicht und Tonabnehmer am Plattenspieler, trotz zugesandter Hinweise wie vorzugehen ist.

Was ankam kann man sich denken, seitdem misstraue ich jedem.

Lass Dir wenigstens Fotos vom Verpacken schicken.

Peter
Einfach_Supi
Stammgast
#18 erstellt: 22. Jul 2021, 13:20
Ist immer ein Risiko, gerade bei den Paketdiensten wird auch unterschiedlichste Qualität abgeliefert. Doch ich such jetzt schon so lange und hier im Norden ist es quasi unmöglich etwas zu finden...und bevor ich mir etwas aus Polen oder Japan schicken lasse

Ich werde natürlich berichten und wenn alles gut geht auch voller Besitzerstolz
8erberg
Inventar
#19 erstellt: 22. Jul 2021, 13:36
Hallo,

hast ihm also keine Infos gegeben wie er zu verpacken hat bzw. was an Vorbereitungen zu machen ist?

Na dann viel Glück... wirst es brauchen

Peter
Einfach_Supi
Stammgast
#20 erstellt: 22. Jul 2021, 13:54
Bei mehr als 150 Verkäufe pro Jahr und 100% positiv ist meine Sorge eher gering.
Einfach_Supi
Stammgast
#21 erstellt: 28. Jul 2021, 16:22
Ist perfekt verpackt und heil angekommen, sieht klasse aus....

IMG_2031

Also Teller, Gewicht und TA waren separat verpackt, alles dick gepolstert und gesichert!


[Beitrag von Einfach_Supi am 28. Jul 2021, 16:23 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#22 erstellt: 28. Jul 2021, 18:57
Prima. Jetzt würde ich da noch in ein besseres Tonabnehmersystem investieren.

Falls Du einen (Phonovor-)Verstärker mit MC-Eingang hast, wäre da eigentlich ein Yamaha MC9 ziemlich stilecht. Die sind zwar schon lange vergriffen, aber der Retipper TechneAudio hat da offenbar eine Quelle für alte Generatoren und bietet immer mal wieder retippte MC9 mit Bor-Nadelträger und nackigem Shibata-Diamant von Namiki an. Das ist besser als im Original. In der Regel will er 250.- dafür; was ich definitiv nicht zu viel finde.

Aber natürlich gibt es auch viele andere Optionen, auch als MM.

LG
Manuel
8erberg
Inventar
#23 erstellt: 28. Jul 2021, 19:23
Hallo,

ich bin bei dem Tonarm für Systeme mit einer höheren Compliance.

Man lese auch bei Vinylengine den Test.

Wird bei Neusystemen nicht so leicht, aber ein OM mit min. Nadel 20 wäre mein Tip.

Der Tonarm kam aus der Zeit als CEC, die ja viel von den Entwicklungen bei Micro Seiki profitierten, auf leichtere Arme und weiche Nadelaufhängung setzten wie damals auch Europa (B & O, ULM, Ortofon, Elac AKG, Shure, selbst Technics hatte superleichte Tonarme).
Leider kam dann die CD und Vinyl überlebte nur inne Disse-Ecke wo die Nadeln hart und die Tonarme schwer waren.
Schade auch.

Peter
Einfach_Supi
Stammgast
#24 erstellt: 28. Jul 2021, 19:26
Ihr nehmt mir meine nächsten Fragen vorweg

Die Nadel klingt in der Tat etwas dumpf. Doch zuerst freue ich mich über die zur Anlage passenden Optik und die Funktion.
.JC.
Inventar
#25 erstellt: 28. Jul 2021, 19:45

Einfach_Supi (Beitrag #24) schrieb:
.. die zur Anlage passenden Optik und die Funktion.


rein optisch: AT-VM95SP
praktisch: der Forentipp

ps
mit dem SP kannst du nichts anfangen, es sei denn du hast noch Schellackplatten
Einfach_Supi
Stammgast
#26 erstellt: 28. Jul 2021, 22:04
Nur mal für den Laien:

Bisher spielt an meinem Rega P3 der Denon DL110, mit dem bin ich sehr zufrieden. Könnte ich diesen TA auch an den Yamaha bauen? Laufzeit hat er noch ungefähr 30-40%

Oder welche Alternative in der Qualitätsklasse gibt es noch? Mein Denon-Verstärker kann alles von MM bis MC
Yamahonkyo
Inventar
#27 erstellt: 28. Jul 2021, 23:14

.JC. (Beitrag #25) schrieb:

Einfach_Supi (Beitrag #24) schrieb:
.. die zur Anlage passenden Optik und die Funktion.


rein optisch: AT-VM95SP
praktisch: der Forentipp

ps
mit dem SP kannst du nichts anfangen, es sei denn du hast noch Schellackplatten

Rein optisch gefällt mir persönlich die AT-VMN95EBK (schwarze Variante der AT-VMN95E) am Besten.

Hier an einem AT-XP3:
AT-VMN95EBK

Ich habe schon überlegt, ob ich die ML Nadel umpflanzen soll, habe mich aber noch nicht getraut, wären ja immerhin 130€ in den Sand gesetzt, wenn's schief geht. Eine musste ich schon neu kaufen, weil meine Holde gestolpert ist und sich auf dem Dreher abgefangen hat. Dabei ist die Spitze abgebrochen.

Das Rot der AT-VMN95ML ist übrigens in Natura garnicht so knallig wie auf Bildern. Es ist das gleiche Rot wie beim VM 540 ML. Da stört es offenbar niemanden.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 28. Jul 2021, 23:30 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#28 erstellt: 29. Jul 2021, 06:03
Die Namiki-Nadeln sind gemäss meiner Erfahrung nicht so hart aufgehängt; das funktioniert also auch an einem leichteren Tonarm noch gut. Ich habe ja nicht das Yamaha MC9 im Original empfohlen sondern retippt mit Namiki-Komponenten.

LG
Manuel
hpkreipe
Stammgast
#29 erstellt: 29. Jul 2021, 06:21
Hi,

das stimmt nicht. Ich würde derartige nur nach Billigplastik aussehende Nadeleinschübe oder auch MC Tonabnehmer nie an einen Tonarm schrauben, sofern ich auch nur noch eine Alternative hätte.

Tatsächlich sehe ich das bei den neuen VM95er als größten Mangel an. Die Nadeleinschübe sehen einfach nur billig aus. Das wäre mit ein wenig Struktur auf den Außenflächen behoben. Das gilt auch für viele andere AT MM Nadeleinschübe. Das kann man aus meiner Sicht gerade noch bei Teilen für 10€ bis 20€ machen, Aber nicht wenn ich dafür mehr als 50 € investieren muss/ soll

Etwas zurück zum Thema:.

Relativ weich sind bei MM/ MI die Grado aufgehängt. Bei MC kenne ich nur noch Goldring und van den Hul… bei den Goldrings scheint es mit dem Brexit nun langsam einen Preisanstieg zu geben vor ein paar Wochen waren die noch leicht für um 400€ zu finden. Das war und ist in ybezug auf Preis und der gebotenen Leistung aus meiner Warte noch knapp in Ordnung. Das DL 110 ist eher hart aufgehängt. Es sollte nur eingeschränkt gut am Yamaha funktionieren, da Du es da hast, könntest Du es einfach einmal unter den Yamaha Tonarm schrauben. Es geht da ja „nur“ um Resonanzen - aber traust Du Dir das zu? Wenn ja, dann hast Du ja direkt eine Antwort, ob Du nicht „einfach“ ein DL110 bestellst,


[Beitrag von hpkreipe am 29. Jul 2021, 06:24 bearbeitet]
wendy-t
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 29. Jul 2021, 07:46
Moin!

Das von Manuel empfohlene Yamaha MC9 hat im Original eine Nadelnachgiebigkeit von ca. 21cu. Techneaudio behält die Spezifikationen nach dem Retippen bei.
Mir gefällt der Vorschlag, wenn es der Threadhersteller passend abschließen kann.

Viele Grüße
Philip
hpkreipe
Stammgast
#31 erstellt: 29. Jul 2021, 10:04
Hi,

das möglich Manko, es wird normalerweise nicht die Dämpfungseinheit ausgewechselt, sondern „nur“ der vorhandene Nadelträger abgeknipst und ein neuer aus Alu oder Bor darüber gesteckt.

Das wird immer Musik erklingen lassen, ob das in dem Parameterraum eines originalen MC9 passiert, sei dahingestellt. Ich habe bei ca. 40 Jahre alten Systemen eben meine Vorbehalte und meine ein neuer Tonabnehmer bringt einen auf eine sicherere Seite.

Aber man muss auch Tonabnehmer - nicht so wie ich - als Ersatzeile, wie Antriebsriemen oder Dämpfungsöl sehen.
Einfach_Supi
Stammgast
#32 erstellt: 29. Jul 2021, 11:30
Wenn es nach Optik geht, sehen die ATs in der Tat etwas "billig" aus. Auch wenn es qualitativ gute Systeme sind....?

Gelernt habe ich, nach relativ weich aufgeängten Nadeln zu suchen.
Beim retippen bin ich allerdings skeptisch und werde mich da wohl nicht heranwagen.

Also soweit erstmal danke, ich werde mich dann mal auf die Suche machen
Marsilio
Inventar
#33 erstellt: 29. Jul 2021, 13:14
Mit einem AT-VM95, vor allem wenn es einen der scharfen Schliffe wie Microline oder Shibata aufweist - macht man sicher nichts falsch. Das von mir erwähnte Yamaha MC9 wäre eher eine Liebhaberoption gewesen.

LG
Manuel
hpkreipe
Stammgast
#34 erstellt: 29. Jul 2021, 21:34
Hm,

die AT VM95, machen ihren Job - für MM.

Aber gut eben nur dann, wenn eine passende Phonosektion unter Berücksichtigung der Kabelkapazität mit nicht deutlich über 300 pF in der Eingangakapazität liegen.

Also für Systeme mit einem vermutlich eher günstigen Phonosektionsumfeld, sind die Generatoren für Europa zumindest nicht gutmütig ausgelegt.

Wer aber eine gewisse finanzielle Toleranz gegenüber der Anschaffung für HiFi aufweist, wird dann aber eh nicht auf die AT 95er in welcher Ausprägung auch immer setzen. Ich selber empfehle für gut, günstig und gutmütig eher die Grado Prestige, sofern der VTA passend eingestellt werden kann. Aber so günstig wie die 95er werden die nicht und unterschiedliche Nadelschliffe liefert Grado in den unterschiedlichen Prestige Selektionsstufen eben auch nicht.
.JC.
Inventar
#35 erstellt: 30. Jul 2021, 05:00
Moin,


Einfach_Supi (Beitrag #32) schrieb:
Gelernt habe ich, nach relativ weich aufgehängten Nadeln zu suchen.


viel Glück.

An welchem Phonopre ist der Yamaha angeschlossen?
Marsilio
Inventar
#36 erstellt: 30. Jul 2021, 07:35

hpkreipe (Beitrag #34) schrieb:
Hm,
gut, günstig und gutmütig eher die Grado Prestige,


Grado?

Gutmütig - hinsichtlich Anschlusskapazitäten sicher. Aber da liest man auch immer mal wieder von einer gewissen Brumm-Tendenz. Ich hatte mal eins leihweise eine Weile bei mir, das brummte aber nicht.

Günstig? Wenn man einen halbwegs anständigen Nadelschliff will muss es schon das Silver sein. Kostet dann aber auch schon 250.-
.-, und dafür gibts nur eine elliptische Nadel. Naja...

Gut? Der dunkle, plüschige Grado-Sound muss einem gefallen. Mir gefällt er. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es Leute gibt, in deren Ohren das als zu wenig spielfreudig/dumpf herüberkommt.


Der Threadersteller hat einen Denon PMA-1510AE. Ich nehme an, dass er seinen neuen Plattenspieler an den anschliessen will. Der hat im Phono-Bereich eine sehr vernünftige Eingangskapazität von 150pF. Und weil ich selber das direkte Vorgängermodell besitze kann ich bestätigen, dass man an dem auch ein Audio Technica-MM-Tonabnehmersystem problemlos betreiben kann.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 30. Jul 2021, 07:39 bearbeitet]
Gurkenhals
Inventar
#37 erstellt: 30. Jul 2021, 07:37
Moin,

.JC. (Beitrag #35) schrieb:
An welchem Phonopre ist der Yamaha angeschlossen?


Noch aweng verschlafmützelt?
Schrub der TE doch in Beitrag 26 schon weiter oben:


Einfach_Supi (Beitrag #26) schrieb:
.....Mein Denon-Verstärker kann alles von MM bis MC


Übrigens, interessante These:


Einfach_Supi (Beitrag #16) schrieb:
Die guten Spieler finden sich irendwie alle in Süddeutschland :?


Bei mir isset genau andersherum. Wann immer ich bspw. nach einem elektron. Vollautomaten (Denon, JVC, Sony) suche, finde ich 90% aller Angebote weit nördlich des Donauäquators, z.B. in Berlin, Kiel, Flensburg, Hamburg, Kassel usw. usf.
Und ja, ich wohne im schönen Süden Deutschlands.

Auf Grund des doch eher leichteren Tonarmes empfehle auch ich einen TA mit höherer Compliance (>15) zu wählen.
Optisch gesehen ist - wie schon mehrfach erwähnt - das VM95 nicht so der Bringer, auch wenn es mit guten Schliffen ausgestattet werden kann.Optisch "schönere" (liegt ja auch immer im Auge des Betrachters) mit feinen Steinchen versehene TA für unter 400€ gibt es wohl leider nicht allzu viele.

Meine Empfehlung wäre das AT150 Sa oder auch das VM750 SH, beide mit Shibataschliff.
Beide noch unter 400€.
Ersteres besitze ich u.a. auch selber und bin mehr als zufrieden damit.





Gruß,

Ulf
Einfach_Supi
Stammgast
#38 erstellt: 30. Jul 2021, 08:02
Am Ende kann ich mich entscheiden egal wofür, die eine Hälfte wird aufheulen vor Entsetzen, die andere begeistert sein
Ist halt am Ende Geschmackssache und die Nuancen in den Klangunterschieden hört man nach einer Weile wahrscheinlich eh nicht mehr, das Gehör gewöhnt sich ja um.

Da ich halt auch Wert auf Optik lege, habe ich bei meiner Suche vorrangig in der angedachten Preisklasse (200,-) danach geschaut und die ATs schon aussortiert. Ich werde es jetzt mit dem Clearaudio Concept V2 MM versuchen, genau im Budget, tolle Optik und die Tests klingen okay. Ob Griff ins Klo oder Offenbarung werde ich dann halt sehen
Gurkenhals
Inventar
#39 erstellt: 30. Jul 2021, 08:22
Tach,

Einfach_Supi (Beitrag #38) schrieb:
Ich werde es jetzt mit dem Clearaudio Concept V2 MM versuchen, genau im Budget, tolle Optik...



Hübsches Teil, kannte ich noch gar nicht. Wahrlich tolle Optik! Zu diesem attraktiven Preis fast unschlagbar und sollte auch zu deinem Dreher passen, keine Frage.
Lediglich ein nach ca. 800-1000h Laufzeit anstehender Nadelwechsel gestaltet sich wohl eher etwas kompliziert.

Gute Wahl, guter Geschmack!



Gruß,

Ulf
Marsilio
Inventar
#40 erstellt: 30. Jul 2021, 08:59
Tja, diese Clearaudios sehe ich leider doch sehr skeptisch. Mit technischen Daten geizt dieser Hersteller doch ziemlich Wo zum Beispiel steht, was man da für einen Nadelschliff erhält? Ganzer Diamant oder nur getippt? No Info. Anschlusskapazität: Unter 100pF. Also seeehr tief. Trotzdem über 200.- teuer. Ich finde es immer seltsam, wenn sich ein Hersteller so ausschweigt. Vielleicht hat man auch hier nichts anders als ein (altes) Audio Technica AT95, einfach optisch massiv hübscher verpackt und vielleicht mit einem etwas anderen Nadelträger...?

Ich würde mich an ein bewährtes Modell halten, wo man weiss, was man bekommt. Muss ja nicht ein Audio Technica sein. Das Ortofon 2M Blue beispielsweise bekommt man auch für 200.-; es ist hinsichtlich Anschlusskapazitäten recht unkritisch, hat einen schön polierten, nackten Diamanten mit elliptischem Schliff, die Nadelnachgiebigkeit ist noch relativ hoch (also auch für leicht Tonarme gut geeignet - meine eigene Erfahrung), klingt gut und sieht auch ganz ansprechend aus.
https://mrstylus.com/produkt/ortofon-2m-blue/

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 30. Jul 2021, 09:05 bearbeitet]
Einfach_Supi
Stammgast
#41 erstellt: 30. Jul 2021, 10:31
Du hast diesen TA aber selbst noch nie besessen und hast ihn auch noch nirgendwo gehört?

Jetzt bin ich halt das Versuchskaninchen und habe die Katze im Sack gekauft. Doch auch bei einem "bewährtem" System kann mir vorab niemand sagen, ob mir der Klang gefällt? Ganz zu schweigen von diesen Retipping TAs...da weiß ich noch weniger, nur das da ein guru-ähnlicher Schrauber sitzt und aus alt wieder neu macht

Nichts für ungut, ich habe ja oben geschrieben, dass meine Entscheidung, egal wie sie ausgefallen wäre, verschiedene Meinungen produziert.
Marsilio
Inventar
#42 erstellt: 30. Jul 2021, 11:15

Einfach_Supi (Beitrag #41) schrieb:
Du hast diesen TA aber selbst noch nie besessen und hast ihn auch noch nirgendwo gehört?

(...)
Nichts für ungut, ich habe ja oben geschrieben, dass meine Entscheidung, egal wie sie ausgefallen wäre, verschiedene Meinungen produziert.


Kein Problem.

Und nein, ich besitze kein Clearaudio und ich werde auch nicht eins kaufen, so lange da verbindliche Antworten auf grundsätzliche Fragen nicht vorliegen:.
- Nadelträger: Material?
- Nachgiebigkeit - eher hart oder eher weich aufgehängt?
- Schliff? Falls elliptisch: Verrundungsradius?
- Diamant: nackt? Gebondet?

Ich besitze gegenwärtig exakt 20 Tonabnehmersysteme (andere hier "spinnen" noch viel mehr... ), und ich habe auch schon Versuche ins Blaue gemacht, aber dafür wäre mir ein Preis von 200.- zu viel.

Aber eben - jedem sein Ding.

LG
Manuel


PS. Retipper können Dir solche Fragen beantworten; von meiner ursprünglichen Empfehlung eines retippten Yamaha MC9 würde ich beim Denon PMA1500 aber abkehren; wenn ich mich richtig erinnere schliesst man beim Denon die MC's mit 100 Ohm ab, was für ein Yamaha eher zu wenig ist. Ortofon-MC's laufen da hingegen ideal, die sind aber teurer.


[Beitrag von Marsilio am 30. Jul 2021, 11:19 bearbeitet]
Gurkenhals
Inventar
#43 erstellt: 05. Aug 2021, 20:23
Tach,

hab' da mal paar Infos aus dem großen Teich des www herausgefischt:

CA_BA_MM_V2_Tonabnehmer.pdf

Nur eine Frage wird nicht beantwortet: gefaßt oder naggich.

Bei diesem Preis möglicherweise sogar eher letzteres.

Hier gibbet dat komplette Infobladdl.




Gruß,

Ulf
Einfach_Supi
Stammgast
#44 erstellt: 05. Aug 2021, 20:54
Der erste Höreindruck ist gut, straffe Mitten und perliger Bass, nur den Höhen fehlt etwas die Spritzigkeit (im Vergleich zum eingespielten Denon DL-110). Aber auch der Denon brauchte seine Zeit, sich einzuspielen (oder meine Ohren Zeit, sich zu gewöhnen).

Zumindest sieht er extrem klasse aus am Tonarm
IMG_0099
hpkreipe
Stammgast
#45 erstellt: 08. Aug 2021, 16:31
Hi,

zumindest von außen betrachtet, hast Du alles richtig gemacht.

Jetzt einfach die Plattensammlung damit durchhören. Dann ist alles perfekt..
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