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Passender Phono-Vorverstaerker gesucht.

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MarkusF1971
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Dez 2011, 15:35
Hallo,
Ich suche Rat bezüglich eines Vorverstärkers.
Ich besitze einen Thorens TD 320 nix mit Denon DL 103 (MC).
Als Vorverstärker benutze ich momentan einen NAD PP2. Als Verstärker läuft ein NAD C 320 BEE.
Ich denke, mit einem anderen Vorverstärker könnte ich einiges mehr an Klang aus dem Thorens holen.

Weiß jemand Rat, welche Vorverstärker passen würden?
Pst, bin Vintage-Fan. Der NAD PP2 war eher notgedrungen.
Zuviel sollte der Vorverstärker auch nicht kosten, da ich eine Familie hinter mir habe, die auch noch was zu essen haben will.

mfg
JLes
Stammgast
#2 erstellt: 07. Dez 2011, 16:24

MarkusF1971 schrieb:
Ich suche Rat bezüglich eines Vorverstärkers.
Ich besitze einen Thorens TD 320 nix mit Denon DL 103 (MC).


Ich hatte Kenwood Basic C2 im Gebrauch und kann nur gutes über seine Phonostufe bezüglich der Arbeit mit den MC-Tonabnehmern sagen. Der lässt den Eingangswiderstand für MC in 3 Stufen einstellen (10, 30 und 100 Ohm), mehr braucht man kaum. Ihn habe ich für etwa 70 Euro in der Bucht gefischt und kann sagen, dass vergleichbare Geräte (MC-tauglich und mit der Möglichkeit, den Eingangswiderstand einzustellen) mindestens doppel teurer sind. Vom Klang war ich voll zufrieden; seit kurzem musste er dem Yamaha CX-1000 ausweichen, bleibt aber als Backup liegen.

Ein noch nich zu teurer Vorverstärker, den ich auch besitze, ist Yamaha C-4. Für MM-Abtaster ist er genial: 5 Widerstände und 5 Kapazitäten lässt er wählen; für MC ist er nicht so flexibel, da ist überhaubt nichts einzustellen, und 10 Ohm Eingangswiderstand (laut Bedienungsanleitung) finde ich viel zu niedrig. Obwohl schaltungstechnisch ist er viel feiner als Kenwood. Einen solchen kann man in eBay für 120-150 Euro schnappen.
detegg
Administrator
#3 erstellt: 07. Dez 2011, 17:55
Hi zusammen,

Markus hat einen NAD-Vollververstärker und sucht einen RIAA-Pre für das DENON DL-103.
Habe den Titel mal angepasst.

;-) Detlef
MarkusF1971
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 07. Dez 2011, 18:05
Erst mal vielen Dank für die Antworten. Was bedeutet RIAA?
Kann ich alle Vorverstärker an einen Vollverstärker anschließen?

Ich möchte mich gern tiefer in die Materie einarbeiten.

100 Euro ist ok, glaub ich. Hat jemand die ANgebote in der Bucht momentan im Kopf. Was gibts denn da gutes?
raindancer
Inventar
#5 erstellt: 07. Dez 2011, 20:34
Hallo,

mit den vorgeschlagenen Vorverstärkern bekommst du die bewährten 1kOhm Abschlußwiderstand fürs DL103 nicht hin, oder du nimmst einen Übertrager + MM-pre Lösung, aber das gibt’s nicht für nen Hunni.

Dann lieber einen Phonopre von den üblichen Verdächtigen mit anpassbarem Widerstand.

aloa raindancer
JLes
Stammgast
#6 erstellt: 08. Dez 2011, 09:37

raindancer schrieb:
mit den vorgeschlagenen Vorverstärkern bekommst du die bewährten 1kOhm Abschlußwiderstand fürs DL103 nicht hin, oder du nimmst einen Übertrager + MM-pre Lösung, aber das gibt’s nicht für nen Hunni.


100 Ohm ist vielleicht nicht 100%ig optimal, aber noch an der Grenze der Empfehlung des Herstellers. Andererseits, einige MC-fähige Vollverstärker aus der Mitte 80er kosten auch kein Vermögen.


raindancer schrieb:
Dann lieber einen Phonopre von den üblichen Verdächtigen mit anpassbarem Widerstand.


Oder einfach einen anderen Widerstand in die Phonostufe des VV einlöten. Ich denke ab und zu daran, in meinem Kenwood 10 Ohm durch 470 Ohm oder 1kOhm zu ersetzen.
MarkusF1971
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 08. Dez 2011, 19:42
vielen dank.
Also sind alle Vorverstärker zu empfehlen?

Ist es vieleicht besser, das DL103 durch ein schönes MM System zu ersetzen? Vielleicht ein Ortofon Blue?. Das neue?

In diesem Fall hätte ich ein 30 Stunden altes Denon 103 zu verkaufen, evtl.
Könnte der NAD PP2 bei einem MM System bleiben?
Spezialized
Inventar
#8 erstellt: 08. Dez 2011, 20:03
Preis/Leistungstechn. ist der AIKIDO MM Phono Pre der Hammer. Kostet 235 € Fertig gebaut und ist klanglich seehr weit oben. Ein gutes MM oder MI System dran und fertig.


[Beitrag von Spezialized am 08. Dez 2011, 20:04 bearbeitet]
MarkusF1971
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 08. Dez 2011, 20:07
Hm...
Jetzt kenn ich mich nicht mehr aus.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 08. Dez 2011, 20:35
Moin Markus,

ist gar nicht so kompliziert:

Ein MC (DL103) benötigt eine höhere Verstärkung als ein MM.
Der Eingangswiderstand einer Phonostufe kann/muss an das System angepasst sein/werden, um einen optimalen Frequenzgang zu bekommen.
Für das Denon DL103 werden 1kOhm = 1000 Ohm angegeben.
(siehe Messschrieb)
An 100 Ohm klingt es etwas leblos, kommt aber wohl auf die Vorstufe an.
Diese 100 Ohm sind ein häufig verwendeter Wert, weil die meisten MC Systeme damit klarkommen.
Vermutlich hat auch die NAD in MC Stellung 100 Ohm.

Das DL103 ist schon ein ganz gutes System,. allerdings m.E. nicht wirklich neutral.
Ein anderes System könnte schon den Klang deutlich verändern/verbessern, selbst wenn du die NAD behältst.
Eine gute Vorstufe nur für MM Systeme zu finden, ist natürlich leichter.
Je nach Musikrichtung würde ich persönlich eher zu einem anderen System tendieren, zumal das DL103 nur in schwereren, stabilen Armen wirklich gut läuft.
Beim Thorens könnte das evtl. genzwertig sein und daher im Klang etwas aggressiver sein.
(plus dünnerem Bass wegen der 100 Ohm ?)

Ich kenne die Aikido nicht, habe aber bisher viel Positives darüber gelesen.
(hauptsächlich von Lutz)

Ein System das ich sehr mag, ist das Denon DL110.
Das ist ein High Output MC, das an den MM Eingang angeschlossen wird.
Es reagiert sehr unkritisch auf den Eingangswiderstad, bzw. auf die Eingangskapazität der Vorstufe.
Damit könnte der NAD deutlich aufleben.
Das Denon ist allerdings neutral in der Wiedergabe und "rockt" nicht so effektheischerisch wie das DL103.
Klingt aber sehr gut bei fast jeder Musikrichtung.

Das Ortofon Blue kenne ich nur vom Hörensagen.

Gruss, Jens
MarkusF1971
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 08. Dez 2011, 20:46
Vielen Dank fuer die Antwort.
Die Nebel lichten sich.
Ich denke, das eifachste ist es, das Denon loszuwerden.
Leute, ich werde noch öfters schreiben und Loecher in d2ie Welt fragen.

Markus
MarkusF1971
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 08. Dez 2011, 22:34
Da fällt mir ein, ich hab noch mein kleines aber feines Technics Mini System SU-C01 etc.
Wäre dieser Vorverstärker allein für ne gute MM Nadel geeignet. Daß die DL103 schwierig für viele Vorverstärker ist, hab ich nun begriffen.

Was meint ihr?
Besser als das NAD PP2?
MarkusF1971
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 17. Dez 2011, 20:06
Hoch
MarkusF1971
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 22. Dez 2011, 19:21
Hallo nochmal...

Ich bin ja immer noch auf Vorverstärkersuche.
Ich beobachte in der Bucht gerade einen Yamaha cx-70 und einen Yamaha c80. Beide könne 1 kOhm auf MC.Das wäre doch was für mich, oder?

Was haltet ihr davon?
Was wäre ein noch erträglicher Preis für die Teile?

Mein System ist immer noch der Denon DL103 mit NAD Pre und NAD Vollverstärker.

Ich wäre euch sehr dankbar für ein paar Antworten.
Spezialized
Inventar
#15 erstellt: 22. Dez 2011, 20:32
Kannst Du mir sagen von welchem Jahr der Thorens ist?

Entweder ist da der TP 16 Mk III (10g effekt. Masse) oder Mk IV (1986 - 1988) (12,5g effekt. Masse) dran.

Den Dl 103 veräußern und ein gutes MM oder MI dran.

Nagaoka wollte ich Dir empfehlen aber es geht leider nicht an den beiden Armen, da der Arm ab 20g effekt. Masse sein sollte.

Goldring wäre eine gute Alternative.

Und wie oben von mir schon gesagt der Aikido Phono Pre für 235,- €, mit dem Du ewig Glücklich wärst.


[Beitrag von Spezialized am 22. Dez 2011, 20:33 bearbeitet]
MarkusF1971
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 22. Dez 2011, 21:01
Hallo,

ich hab nachgeschaut. Am TD320 hängt ein mk Iv.

Gibts weitere Antworten

Muss ich mein Dl103 wirklich wegmachen?
Albus
Inventar
#17 erstellt: 22. Dez 2011, 21:46
Tag,

du musst das DL-103 nicht 'abtreiben'; gebe vorn so viel Zusatzgewicht dazu wie mit dem Gegengewicht noch ausbalancierbar ist, und wenn es nur auf ein vorderes Gesamtgewicht (DL-103 plus Zusatzgewicht) von an die 12 g kommt (der Arm wird es hoffentlich hebeln können), das ist schon besser als unbelassen.
Der Eingangswiderstand sollte allerdings oberhalb von 250-280 Ohm liegen, 300 Ohm sind gar nicht schlecht; ja, 400 oder 1000 Ohm könnten insgesamt besser sein. Muss man herauszufinden versuchen, im Einzelfall. 1 KOhm ist Herstellers Messwert-Einstellung.
Der C-80, wenn denn (noch) in einwandfreiem Zustand, insbesondere der MC-HeadAmp (pumpt häufiger nach vielen Jahren der Nutzung), der wäre dann eine Lösung der Phono-Verstärkung für lange, wenn-dann sind € 100-120 nicht zu schade. Aber, der MC-HeadAmp muss dann einwandfrei sein.

Freundlich
Albus
Albus
Inventar
#18 erstellt: 23. Dez 2011, 10:59
Tag,

nun, dann erwähne ich noch Weiteres, was einen Versuch wert wäre.

Betreffend den Lastwiderstand.
1. Die Herstellerempfehlung der BDA, Seite 13, lautet auf 100 Ohm oder mehr (im Falle einer Übertrager-Verwendung anders). Im Einzelfall eines Exemplares mit Impedanz an der unteren Grenze, mithin bei 32 Ohm (statt 40 Ohm), könnte es auch mit 100 Ohm tauglich funktionieren.
2. Ein Versuch mit 47 kOhm ist nicht unsinnig; vor Jahrzehnten galt es, insbesondere in Nordamerika, als besonders raffiniert, ein Normal-MC (wie hier das DL-103) mit 47 kOhm abzuschliessen. Dabei kommt dann der Volumesteller bis etwa in die Mittenposition, was auch fallweise von Vorteil sein kann. Vorausgesetzt ist ein ordentlicher Geräuschspannungsabstand des Equipments.
3. Einen Übertrager könnte man auch im Gebrauchtmarkt suchen und finden; der Aufwand sollte sich in minderen Grenzen halten, Luxus-exemplare sind für ein DL-103 nicht erforderlich. Es genügten die einst weit verbreiteten Steckübertager (z.B. Glanz MCT10, Sony HAT10, auch von Empire), der einstige Verkaufspreis für ein Paar betrug DM 58,00. Ein anderer Übertrager, der sich für an die € 100 gebraucht finden lassen sollte, ist der Welter MC-Transformer, MCT1:5, einst € 360.

Betreffend die effektive Masse.
1. Das Vorgehen im Falle der Nutzung des Armes wie gehabt steht schon in der ersten Äußerung (Zusatzgewicht bis an die Grenze der Ausbalancierbarkeit mit dem Gegengewicht); dabei behält man die AK-Einstellung per Federmechanik bei. Der Gewinn an effektiver Masse ist gering.
2. Der Zuwachs an effektiver Masse ist dann merklicher, schiebt man das Gegengewicht bis an das Ende des hinteren Hebelarmes und verzichtet auf die Einstellung der AK mittels Feder. Kein Ausbalancieren. Stattdessen stellt man die AK mittels einer separaten Waage ein, AK darf ruhig bis an 28 mN heran gehen. D.h., man kontrolliert die sich bei Federstellung Null (0) ergebende AK auf Passung; das Gegengewicht wird nur dann aus der hintersten Position heraus bewegt, wenn die erforderliche AK sonst nicht erreichbar ist (z.B. durch eine geringe ergänzende Federkraft, auf vielleicht 5 mN).

Nach meinen Versuchen macht ein Übertrager einen positiven Effekt, wie auch der Übergang zu einer etwas erhöhten effektiven Masse, dies wie geschildert.

Bevor diese Möglichkeiten der Tauglichkeit nicht erprobt sind ist das DL-103 letztlich nicht aus dem Spiel.

Freundlich
Albus
rorenoren
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 23. Dez 2011, 15:19
Moin,

den Sony HA-T10 habe ich hier.
Für das DL103 ist der eher nicht geeignet.
Es klingt daran im Bass zu dünn.
An 470 Ohm klingt das DL103 noch gut, kein für mich nachvollziehbarer Unterschied zu 1kOhm.
Darunter verliert es wie gesagt an "Lebendigkeit" und wirkt etwas "ausgebremst.
Da gerade dies die Tugenden des Denon sind, wär´s etwas schade.
An normalen MC Vorstufen kann es aber trotzdem gut klingen.
Ausprobieren.
Die Yamaha Geräte sind auf jeden Fall interessant, wenn technisch in Ordnung.

An einer MM Stufe ist das Denon durchaus noch "laut genug", wenn der Lautstärkeregler noch Reserven hat.
Die 47kOhm schaden sicher nicht, aber es ist doch ein grosser Lautstärkeunterschied zu anderen Quellen.
Mich persönlich würde das stören.

Die Zusatzmasse dürfte dann helfen, wenn der Tonarm samt Headshell recht stabil und resonanzarm ist.
Ansonsten "rödelt" halt etwas mehr Masse mit, wenn die Nadel den Arm durchschüttelt.
Dann klingts, ähm, nicht gut.
Das Denon braucht m.E. schon guten Halt um nicht dünn und aggressiv zu klingen.

Gruss, Jens
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