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passender TA für Pro-ject

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m.henneke
Stammgast
#1 erstellt: 09. Jun 2007, 18:27
Wer kann mir einen guten TA für den ersten Project empfehlen.
Preamp ist ein Supa MM, gehört wird an einer Röhre mit Fostex Hörnern. Ich dacht daran so um die 100 Euronen auszugeben.

Danke im Voraus,

MH
the_det
Stammgast
#2 erstellt: 09. Jun 2007, 19:54
Hallo MH,
Deine Frage wird nicht gerade selten gestellt. Vielleicht hilft die Suchfunktion
Mein Tipp bis ca. € 100,- ist das Vinyl Master Red von Ortofon (jedenfalls wenn man überwiegend Rock/Pop) hört. Das hört sich prima an und müsste am Project-Tonarm eine ganz gute Figur machen. Ansonsten gibt's noch eine ganze Menge anderer Tonabnehmer in dieser Preisklasse (evtl. auch High-Output MCs wie das MC1 Turbo von Ortofon).

Grüße
Det
m.henneke
Stammgast
#3 erstellt: 09. Jun 2007, 22:00
hallo !
erst mal danke für deine antwort . die suchfunktion habe ich natürlich schon bemüht, aber ausser aussagen wie " es müsste funktionieren" nicht wirklich brauchbares von anwendern gefunden. ich hoffe jemanden mit einer ähnlichen kombi zu finden der auch dann verlässliche aussagen treffen kann, wenn möglich auf eigenen erfahrungen beruhend, die hörner + SE-röhre ist da leider sehr empfindlich ...

MH
jopetz
Inventar
#4 erstellt: 09. Jun 2007, 22:37
Dass das VM Red am Pro-Ject One gut funktioniert, hatte ich ja schon geschrieben. Andere TA der Preisklasse hatte ich daran nie laufen.

Gruß,
Jochen
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 10. Jun 2007, 06:26
Hallo!

Um herauszufinden welches System wirklich gut passt solltest du die effektive Masse deines Tonarmes kennen. Dann ist es möglich mit einer einfachen Formel auszurechnen inwieweit der gewählte Tonabnehmer Technisch mit dem Tonarm harmoniert. Wenn die Kombination Suboptimal abgestimmt ist kannst du einige unangenehme Überraschungen erleben. Selbst wenn scheinbar alles gut geht verschenkst du einiges an Potential und es fällt dir mangeln Vergleichsmöglichkeit nicht mal wirklich auf.

MFG Günther
Paul_Kersey
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 10. Jun 2007, 07:05
Hallo ! Habe mir vor 2 Monaten den Pro-Ject Debut 3 gekauft und war von dem Standart TA entäuscht ! Habe mir 1 Woche später beim Händler (125€ incl. Montage) das Ortofon Vinyl Master Red gekauft ! Absolute Klasse für das Geld ! Stimmen viel klarer und die Bühne viel breiter und genauer ! Absoluter Kauftipp ! Bin begeistert ! Höre hauptsächlich Pop, Rock und Soul ! Gruß Paul Kersey .
m.henneke
Stammgast
#7 erstellt: 10. Jun 2007, 07:58
Super !

Das VinylMasterRed scheint ja dann vielen Leuten zu gefallen.

Wenn der Player da ist werde ich anhand der effektiven Masse mir ein paar TA´s raussuchen und hier im Forum klangliche Beschreibungen der TA´s suchen. Das erscheint mir die sinvollste Lösung. Danke für die vielen Tipps !

MH
riotsk
Stammgast
#8 erstellt: 10. Jun 2007, 08:30
Phonophono zum Beispiel ist der Meinung, dass die Vinylmaster ausgezeichnet an den Pro-jects laufen. Deswegen kannst Du da wahrscheinlich bedenkenlos zuschlagen. Ich ziehe das System auch in Erwägung. Mir macht nur die niedrige Ausgangsspannung Sorge.
Cosimo_Wien
Stammgast
#9 erstellt: 10. Jun 2007, 08:37

riotsk schrieb:
Mir macht nur die niedrige Ausgangsspannung Sorge.

http://www.ortofon2m.com/

Das Nachfolgemodell hat 5,5 mV Ausgangsspannung.
Grüße, Thomas
m.henneke
Stammgast
#10 erstellt: 10. Jun 2007, 08:42
hmmm - wie sieht es denn mit einem denon dl160 aus ?

am pro-ject ist wohl ein at120e verbaut - die frage ist ob ich mit einem vm red so einen riesensprung mache ...

MH
the_det
Stammgast
#11 erstellt: 10. Jun 2007, 08:49

hmmm - wie sieht es denn mit einem denon dl160 aus

Ohne den Arm des Project One zu kennen, würde ich sagen, dass das Denon zu hart ist. Wenn werksseitig ein AT120 eingebaut ist, dann müsste der Project einen eher leichten arm (effektive Masse unter ca. 9g haben). Die Denon MCs fühlen sich an tendentiell eher schweren Armen wohl.
Wenn Dein Budget um € 100,- ist, dann solltest Du Dir wirklich überlegen, ob Du mit einem TA-Wechsel einen Schritt nach vorne machst, denn das AT120 ist m.E. schon ziemlich gut.
Um Dich deutlich zu steigern solltest Du vielleicht noch einen Fünfziger drauflegen, oder eben bei AT120 bleiben. Warum willst Du eigentlich wechseln?

Grüße
Det
riotsk
Stammgast
#12 erstellt: 10. Jun 2007, 09:04
Ach, herrje, jetzt raff ich das auch...Ihr meint immer den Nachfolger. Ich dachte schon ich bin bekloppt.
Könnt Dich knuddeln. Dann hätte das Suchen doch ein Ende und ich kauf mir das Ortofon.
m.henneke
Stammgast
#13 erstellt: 10. Jun 2007, 09:06
ich will in erster linie eine alternative hören können, um zu sehen was sich da noch tut.

bei ebay gibt es einen vk, roedesign, der empfielt den dl160 auch für den Pro-ject ....

in welche klangliche richtung geht ein DL ?

MH

MH
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 10. Jun 2007, 10:25
Hallo!

Das DL-160 klingt in einem dafür geeigneten Tonarm (Schwer oder Mittelschwer mit einer Tendenz zu schwer, also ein Tonarm ab 17 Gramm eff, Masse) sehr Sauber mit einem etwas zurückhaltendem Baßbereich und feinzeichnenden Höhen. Die Feindynamik und die Auflösung sind gut. Die Grobdynamik ist mäßig. Das System klingt m.E. an besten mit Kammermusikalischer Klassik und kleinen Jazzbesetzungen. Auch eine Swing-Bigband lässt sich damit gut hören. Bei Opern glänzt es mit einem guten Stimmenbereich hat allerdings bei massiven Orchestereinsätzen ab und an mal Probleme mit der Auflösung. Für Rock/Pop ist das System für meinen Geschmack nicht so geeignet, ich finde es da ein wenig zu dezent und zuweilen auch zu ehrlich. Das DL-110 geht prinzipiell in die gleiche Richtung mit etwas weniger Auflösungsvermögen und Tonal minimal rauher abgestimmt. Beide Systeme liefern als High-Output MCs nur knapp die halbe Ausgangsspannung eines Durchschnittlichen Magnetsystems, eine MM-Phonoentzerrerstufe mit ausreichender Eingangsempindlichkeit ( 2,5 mV ) ist Voraussetung für den Betrieb. In leichteren Tonarmen (12-14 Gramm eff. Masse) neigt das System zu einem leicht überzogenen, etwas schwammigen und unkontrolliertem Baß, etwas fahlen Mitten und ein wenig matten Höhen, allerdings nicht so stark daß das System wirklich beschissen klingt, nur kann es eben mehr. Bei kleinen Zweiwegelautsprechern englischer Machart kann eine solche Fehlanpassung zuweilen von Vorteil sein, erlaubt ist schließlich was gefällt.

MFG Günther
jopetz
Inventar
#15 erstellt: 10. Jun 2007, 11:10
Zum Arm: meines Wissens wird am Debut III der gleiche Arm verbaut wie seinerzeit am Pro-Ject One -- zumindest sind beides 8,6" Arme, und die Optik spricht dafür, dass sie identisch sind. Wenn dem so ist (wovon ich ausgehe), dann gibt Pro-Ject die eff. Tonarmmasse mit 9,5 g an (wie auch beim 9c). 'Standardmäßig' war am Pro-Ject One m.W. meist ein AT95 verbaut (wenn ich mich an die Angebote damals richtig erinnere).

Gruß,
Jochen
m.henneke
Stammgast
#16 erstellt: 10. Jun 2007, 13:41
mannmannmann - ihr seid echt spitze, das muss ich ja mal sagen !

also wenn die dl´s rausfallen --->
welches mm system geht denn in die feinzeichnende und neutrale richtung - ich höre nicht vornehmlich rock und pop, vielleicht mal ältere rock + pop sachen, etwas jazz und solche sachen wie tom waits ...

kennt jemand die nagaoka TA´s ?

MH
riotsk
Stammgast
#17 erstellt: 10. Jun 2007, 14:37

'Standardmäßig' war am Pro-Ject One m.W. meist ein AT95 verbaut (wenn ich mich an die Angebote damals richtig erinnere).

nee, das kleine Ortofon war Standard. Darüber lag das 10. Als dritte Stufe gab es dann das AT. Zumindestens meine ich mich daran zu erinnern.
lini
Inventar
#18 erstellt: 10. Jun 2007, 14:38
MH: Alternativ könntest Du natürlich auch Dein AT-120E mit einer besseren Nadel ausstatten und so in ein AT-125LC, AT-130E oder AT-140LC/440ML verwandeln. Die ATN-130E wär 'ne feinere, elliptische Nadel (0,2 x 0,7 statt 0,3 x 0.7), die ATN-125LC is 'ne Linear-Contact-Nadel mit Titan-Bonding, die ATN-140LC/ML 'ne Linear-Contact- bzw. Micro-Line-Nadel mit nacktem Diamanten. Und eigentlich müsste auch noch die ATN-150MLX passen (Micro-Line-Nadel mit goldbeschichtetem Bor-Nadelträger), aber die ist auch im Preis schon ganz schön de luxe...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 10. Jun 2007, 23:21
Hallo!

Wenn der Tonarm tatsächlich 9,5 Gramm eff. Masse hat wäre -aus Technicher Sicht ein System der Ortofon VM-Reihe (mit Ausnahme des VM-silver das hat eine zu hohe Nadelnachgiebigkeit) eine gute Wahl. Noch besser würde allerdings m.E. ein Grado Prestige Silver zu dem Tonarm und zum beschriebenen Musikgeschmack passen. Gradosysteme sind zwar niemals Hundertprozentig Neutral sondern haben einen Präsenzbereich der die Menschliche Stimme bevorzugt klingen aber bei Jazz, kleiner Klassischer Besetzung und moderatem Rock ausgezeichnet. Eine Alternative könten die Goldringsysteme der "G2 Reihe darstellen. Die Goldrings sind leicht Höhenbetonter als die Grados insgesamt etwas Schlanker im Baß mit einem ebeso schönem Mittenbereich, allerdings im Auflösungsvermögen nicht ganz auf dem gleichen Niveau wie die Grados.

MFG Günther
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