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Ölmenge im Thorens-Lager

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GACSbg
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 14. Mrz 2005, 11:21
Hallo Analogfreunde,
gibt es eigentlich eine Regel, wie viel Öl im Lager bei einem TD320 vorhanden sein muss? Irgendwo, leider weiß ich nicht mehr genau wo, habe ich gelesen, dass bei eingesetztem Innenteller das Öl durchaus bis an den Lagerrand reichen soll, also praktisch so lange nachzufüllen ist, bis es "überläuft". Für Hinweise vielen Dank.
Gottfried
fourever
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 14. Mrz 2005, 20:08
Hallo,

wenn Du die Möglichkeit hast genau zu dosieren (Spritze mit Skalenteilung) reicht m.W. 1 ml. Soviel habe ich menem TD 147 auch gegönnt. Läuft dann gleich viel länger nach dem "anschubsen". Wenn die große Inspektion auf dem Plan steht kommt Lagerpolieren etc.

Gruss

Reinhold

PS: Zuviel Öl gibt zwar "nur" Sauerei, aber muss ja nicht...
silberfux
Inventar
#3 erstellt: 14. Mrz 2005, 21:24
Hi, es ist ja so, dass die Achse das Lager zum großen Teil ausfüllt. Und das weitere Problem ist, dass der Innenteller durch sein Gewicht mit der Achse relativ schnell in das Lager runtergeht, einen Überdruck erzeugt und das Öl dabei überschwappt, wenn zu viel drin ist. Gut 1 ml, höchstens 1,5 ml, reichen ohne weiteres. Alles zum Optimieren der Thorens-Lager gibt es bei ibee von einem Anbieter namens Violette, dessen Waren ich aus eigener Anwendung kenne und wärmsten empfehlen kann. Schau z.B. mal mit einer Lupe und einer Taschenlampe den Lagerboden an. Wenn sich da eine punktförmige Vertiefung zeigt, kann man (Anbieter s.o.) eine dünne Hartmetallplatte einlegen, die so einen neuen Boden bildet. Schau doch mal im analog forum, da gibt es zahlreiche Threads zu diesem Thema, aus denen man viel lernen kann. Gruß Silberfux
uglyripper
Stammgast
#4 erstellt: 14. Mrz 2005, 22:24
Der Anbieter heißt übrigens "protisson" nicht "violette" (Nick im Analog Forum) ...

Gruß uglyripper
It_s_a_Sony
Stammgast
#5 erstellt: 15. Mrz 2005, 00:50
hmmm also nen lager bis zum rand fühlen ist unkogich da öl nur schmieren kann wenn es nen film bildet sprich nicht drinn schwimmen.
uglyripper
Stammgast
#6 erstellt: 15. Mrz 2005, 03:10
Hallo,
... nun sind Thorens Lager in der Regel so gut gefertigt, daß von "schwimmen" nicht die Rede sein kann...

Gruß uglyripper
Bernd
Stammgast
#7 erstellt: 15. Mrz 2005, 09:04
Gleich in der ersten Antwort war wieder die Rede von Lager polieren. Solllte das wirklich gut sein? Wenn ich etwas poliere, dann wird eine winzige Menge Material abgetragen. folglich muss das Lagerspiel nach dem polieren größer sein. Außeredem hat sich das Lager nach einigen Jahren Betriebszeit selbst so weit poliert, dass Lager und Welle optimal aufeinander eingespielt sind. Wenn man dann zusätzlich noch rumfummelt, dat man dann anschließend nicht mehr Schaden angerichtet als wenn man das Lager in seinem Ur-Zustand belässt?
baltasar
Stammgast
#8 erstellt: 15. Mrz 2005, 09:18
hallo,
was spricht gegen zu viel öl im lager?nichts,absolut garnichts.wenns überläuft,lappen nehmen und wegwischen,fertig.
@it_s_a_sony:
solch einen blödsinn kriegt man selten zu lesen wie du ihn hier verzapfst.hoffentlich nimmt das keiner ernst,ein in öl schwimmendes lager kann keinen ölfilm bilden.was tun dann hydrostatische gleitlager?je mehr öl das lager kriegt,desto besser.ein ölfim muss sich erst aufbauen,und das lager läuft so einige umdrehungen ohne vollständigen ölfilm.ist das öl schon da,fällt diese anlaufphase weg , und dein lager verschleisst in dieser anlaufphase weniger.logo?
Bernd
Stammgast
#9 erstellt: 15. Mrz 2005, 10:34
Ich kann baltasar nur zustimmen. Im Idealfall steht das Öl im Lager bis zur Oberkante. Also lieber etwas zu viel als zu wenig.
silberfux
Inventar
#10 erstellt: 15. Mrz 2005, 11:08
Hi,

1. Uglyripper: Dank für Korrektur ibee-Name = "protisson"!!

2. Überlaufendes Öl ist schwer zu entfernen, da der Innenteller den Zugang zum Lager behindert. Man kann ihn natürlich wieder rausziehen und hat dann wahrscheinlich nochmal den Schweinkram.

3. Wenn das Lager zu voll ist, läuft es nicht nur sofort über, sondern auch später, wenn man den Dreher bewegt oder gar etwas kippt.

Die ganze Soße leckt irgenwo in den Dreher rein, frisst sich durch den berüchtigten Thorens-Pappedeckel-Boden, löst dabei die nachgerüsteten schalldämpfenden Bitumen-Matten auf und, und läuft schließlich vom Teer schwarz eingefärbt noch auf die Regalböden, das selbstgehäkelte Unterlegdeckchen und auf den Teppich. Die Gefährtin wird sauer, Beziehungsstress, "ich oder der Plattenspieler" (eine Frage, die "sie" besser nie stellen sollte), Trennung, Scheidung, hohe Unterhaltszahlungen für Frau und Kinder, kein Geld mehr für HiFi, der Anwalt bekommt als Bezahlung den Dreher mit Anlage ...

Fazit: Lager also nicht so befüllen, dass zu viel überläuft !!!

Gruß Silberfux
baltasar
Stammgast
#11 erstellt: 15. Mrz 2005, 12:11
genau!
am besten geht man so vor:man fült das lager mit öl und misst die menge des eingefüllten öls mittels einer einwegspritze.die einheit milliliter entspricht kubikzentimeter,man errechnet das volumen der welle auf der eintauchlänge in das lager,subtrahiert das volumen der welle von der einfüllmenge des öls bis oberkante,entleert das lager und füllt den errechneten wert ein,dann kann nichts schiefgehen.
GACSbg
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 15. Mrz 2005, 12:58

baltasar schrieb:
genau!
am besten geht man so vor:man fült das lager mit öl und misst die menge des eingefüllten öls mittels einer einwegspritze.die einheit milliliter entspricht kubikzentimeter,man errechnet das volumen der welle auf der eintauchlänge in das lager,subtrahiert das volumen der welle von der einfüllmenge des öls bis oberkante,entleert das lager und füllt den errechneten wert ein,dann kann nichts schiefgehen. ;)


Lieber Balthasar, ich hoffe doch ganz stark, dass Dein Beitrag zumindest in Ansätzen ironisch gemeint war. Mir ist zwar klar, dass Dein Ansatz theoretisch stimmt, aber sag mal ehrlich, hast DU das sooo gemacht?

Schönen Tag noch.
Gottfried
baltasar
Stammgast
#13 erstellt: 15. Mrz 2005, 13:11
hallo, gottfried:
du hast recht,der beitrag war mit einem augenzwinkern zu sehen,deswegen der smily mit zwinkern.war eine reaktion auf den ebenfalls als spass zu sehenden beitrag von silberfux,der sich vo übertreibung fast überschlug.aber mal im ernst:wenn man wirklich sichergehen will,das das lager voll ist und nichts danebenläuft,weil man an diese stellen nicht gut herankommt,ist das sicher die einzige lösung.einwegspritzen und ein wenig geometrie sollten doch nicht das hinderniss sein,oder?
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