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Brummen bei höherer Lautstärke

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Autor
Beitrag
jerrrry
Stammgast
#1 erstellt: 04. Aug 2005, 08:02
Ich habe schon länger das Problem das bei höherer Lautstärke ein ganz tiefes Brummen auftritt, welches man im ganzen Haus hört.Hat vielleicht irgendjemand eine Idee was das sein könnte und wie man das abstellen kann?
Jack-Lee
Inventar
#2 erstellt: 04. Aug 2005, 08:04
Sowas könnten Stehende wellen sein ^^ also Dröhn ^^ besser brumm, scheint ne krasse überhöhung irgendwo beim Woofer zu sein^^
jerrrry
Stammgast
#3 erstellt: 04. Aug 2005, 08:08
Danke erstmal für die schnelle Antwort...
Das Problem tritt nur beim Plattenspieler auf.Wenn es anfängt zu brummen ,dann geht auch die Endstufe mit ihren VU LED´s auf Peak!


Achja: Das Problem tritt auf egal mit welchem Receiver, Endstufe ,Lautsprecher oder Standort der Anlage...

Es wird dann so laut ,dass Frau und Kind zwei Stockwerke herunter kommen und Fragen ob ich mir jetzt unbedingt einen Hörsturz verpassen will...


[Beitrag von jerrrry am 04. Aug 2005, 08:11 bearbeitet]
Jack-Lee
Inventar
#4 erstellt: 04. Aug 2005, 08:11
Drehst du das signal beim Plattenspieler auf? und hast du son bumm das der spieler mitschwingt? das wär nich gut ^^ das wär wie n micro das man an n LS hält
jerrrry
Stammgast
#5 erstellt: 04. Aug 2005, 08:14
So hört es sich an! Nur eben ein tiefer statt ein hoher Ton..

Was meinst mit :Drehst du das signal beim Plattenspieler auf?
jerrrry
Stammgast
#6 erstellt: 04. Aug 2005, 08:14
So hört es sich an! Nur eben ein tiefer statt ein hoher Ton..

Was meinst mit : Drehst du das signal beim Plattenspieler auf?
Jack-Lee
Inventar
#7 erstellt: 04. Aug 2005, 08:22
Ob der Plattenspieler n Lautstärkeregler hat

Und versuch den mal da hin zu tun wo er nicht wackelt
jerrrry
Stammgast
#8 erstellt: 04. Aug 2005, 08:29
Der Plattespieler hat keinen Lautstärkeregler.

Und er wackelt auch nicht.
Ich habe ihn schon ein paar mal ergebnislos umgestellt...
Jack-Lee
Inventar
#9 erstellt: 04. Aug 2005, 08:36
Hm... irgendwo is da ne schleife... sonnst wird das net so laut das fast alles abbrennt...
Röhrender_Hirsch
Inventar
#10 erstellt: 04. Aug 2005, 08:39
Hallo jerrrry,

brummt es weiter wenn du den Tonarm liftest oder nur während die Platte abgespielt wird?
jerrrry
Stammgast
#11 erstellt: 04. Aug 2005, 08:46
@Röhrender_Hirsch:
Hab ich noch nicht ausprobiert, weil ich froh bin wenn ich schnell genug reagieren kann und die Endstufe oder die Bässe nicht gehimmelt werden...
Röhrender_Hirsch
Inventar
#12 erstellt: 04. Aug 2005, 08:56
Ich vermute, dass sich über das Chassis des Drehers eine Rückkopplung aufbaut. Das klingt dann in der Tat martialisch.
jerrrry
Stammgast
#13 erstellt: 04. Aug 2005, 08:59
mhmmm, schön .Oder auch nicht schön.

Und was kann ich dagegen tun?
Jack-Lee
Inventar
#14 erstellt: 04. Aug 2005, 09:05
hm... in nen anderen raum damit ^^
... weis net... vieleicht moosgummi unter die metallteile
jerrrry
Stammgast
#15 erstellt: 04. Aug 2005, 09:09
Der Dual hat von Haus aus schon ganz weiche Gummifüsse...
Die Kappas hatte ich auch schon auf die Gummipucks gestellt. Mit dem selben Ergebnis...
Jack-Lee
Inventar
#16 erstellt: 04. Aug 2005, 09:12
Es ist nicht bodenvibration, sondern die Schallwellen, die merkt man selber ja auch, blos da das gehäuse mitschwingt und die Nadel schwingungen um n paar hundertfache verstärkt...
jerrrry
Stammgast
#17 erstellt: 04. Aug 2005, 09:19
Sch...e.
D.h. einfach nicht mehr so laut machen...
Jack-Lee
Inventar
#18 erstellt: 04. Aug 2005, 09:27
Ja, oder halt einen kriegsfähigen plattenspieler der auch granatenbeschuss/deine Anlage aushält ohne zu spinnen
jerrrry
Stammgast
#19 erstellt: 04. Aug 2005, 09:30
Okay, danke erstmal für die Antworten...
technicsteufel
Inventar
#20 erstellt: 04. Aug 2005, 09:39
Es wundert mich, dass noch niemand auf die Idee kam die Kabel gegen höherwertige auszutauschen oder Klangschälchen aufzustellen.


Nee, im Ernst, hat dein Verstärker keinen Subsonicfilter?
jerrrry
Stammgast
#21 erstellt: 04. Aug 2005, 09:42
Nein leider nicht.
Der Hk 3480 hat leider nicht mal einen Source Direct Schalter (den ich im Nachhinein vermisse...)und die Citation 22 hat nur Bridge und Impedanzschalter...
GandRalf
Inventar
#22 erstellt: 04. Aug 2005, 09:51
Moin auch,

Das ist schon ein Problem bei dem Dual. Er hat einen relativ "leicht" konstruierten Tonarm, der durchaus durch Luftschall angeregt werden kann. Probier mal ob du ein leichtes Klopfen mit dem Fingernagel auf den Arm (in Liftposition, also mit Verstärker an etc.) im LS hören kannst.
Wenn dem so ist, bleiben nur drei Möglichkeiten:

1. Nicht so laut hören
2. Den Plattenspieler aus dem Raum verbannen
3. Anderen Plattenspieler mit einem stabileren Tonarm anschaffen.

jerrrry
Stammgast
#23 erstellt: 04. Aug 2005, 10:06
Danke für die Info...

Werd ich heut abend gleich mal ausprobieren!

Melde mich dann morgen ,wenn ich Bescheid weiss.

Dann entweder mit neuen Fragen oder einer Kaufberatung für einen guten und günstigen Plattenspieler...


[Beitrag von jerrrry am 04. Aug 2005, 10:07 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#24 erstellt: 04. Aug 2005, 10:54
Hallo!
Wenn du einen der Duals mit ULM Tonarm die auf Halbzoll umgerüstet sind hast ist die Wahrscheinlichkeit das du ein System mit zu geringer Nadelnachgiebigkeit für deinen Tonarm eingebaut hast groß. Sollte das der Fall sein kann die Resonanzfrequenz deiner Tonarm-Tonabnehmerkombination
so hoch liegen das dieser Effekt bei der Anregung durch normalen Luftschall auftritt du kannst das Testen indem du erstens den Tonarm im nicht abgesenken Zustand über die Platte schwenkst und vorsichtig die Lautstärke hochdrehst,
du solltest jezt boß ein Rauschen hören (Oder gar nix)
Als nachstes solltest du den Plattenspieler vom Netz trennen
und den Tonarm auf eine Platte bei Stillstehendem Teller Absenken jezt ebenfalls vorsichtig die Lautstärke erhöhen,
falls der Effekt nun in Erscheinung tritt ist die Tonarmresonanzfrequenz wahrscheinlich zu hoch.
MFG Günther
Jack-Lee
Inventar
#25 erstellt: 04. Aug 2005, 13:55
Kaufen/bauen
Röhrender_Hirsch
Inventar
#26 erstellt: 04. Aug 2005, 14:07
Hallo jerrrry,

dein Hörraum sieht sieht von der Deckenhöhe her nach Altbau aus. Hast du Dielenboden oder Beton? Bei Dielenboden solltest du den Dreher mit einem stabilen Halter an der Wand befestigen.

Gruß
Jack-Lee
Inventar
#27 erstellt: 04. Aug 2005, 14:15
Renoviert
Boden is glaub ich beton ^^ also ziehmlich schalldicht (deswegen hört mich unten keiner obwohl hier oben alles wackelt ^^)

naja, wand (oben) is Stein und die linke auch, die rechte Gibsbeton und dahinter 32cm Stein ^^
jerrrry
Stammgast
#28 erstellt: 04. Aug 2005, 14:32

Jack-Lee schrieb:
Renoviert
Boden is glaub ich beton ^^ also ziehmlich schalldicht (deswegen hört mich unten keiner obwohl hier oben alles wackelt ^^)

naja, wand (oben) is Stein und die linke auch, die rechte Gibsbeton und dahinter 32cm Stein ^^



Häää?

Ich dachte Röhrender Hirsch hätte mit "Hallo jerrrry" mich gemeint...



Ich habe Dielenboden.Darauf ist Laminat verlegt.


[Beitrag von jerrrry am 04. Aug 2005, 14:35 bearbeitet]
Jack-Lee
Inventar
#29 erstellt: 04. Aug 2005, 15:00
huch^^
Röhrender_Hirsch
Inventar
#30 erstellt: 04. Aug 2005, 15:09
Wenn man jerrry etwas nuschelt, kann sich das auch wie Jack-Lee anhören

Hast du mal nach der Anleitung von Hörbert getestet? Zum einen wird der Dreher durch Luftschall angeregt, aber bei Dielenboden noch mehr durch den vibrierenden Boden. Vor allem bei deinen Monsterboxen. Eigentlich solltest du jeden Schritt im Zimmer an den wabernden Tieftönern erkennen.

Ich habe auch Dielen und kenne keine anderen Möglichkeit den Dreher zu entkoppeln, als ihn auf ein stabiles Wandregal zu stellen. Es gibt auch spezielle Regale für Plattenspieler. Das muss aber nicht sein.



jerrrry
Stammgast
#31 erstellt: 05. Aug 2005, 16:08
Also ,ich habe jetzt mal getestet. Wenn ich in Lift Position mit dem Fingernagel gegen den Tonarm klopfe höre ich das in den Lautsprechern! Wenn ich die Lautstärke aufdrehe fängt es irgendwann an zu Rauschen - aber kein Brummen!
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 05. Aug 2005, 16:16
Hallo!
@jerrrry
Nun das heißt jezt erstmal das du einen Defekt des Phonoentzerrers ausschließen kannst, falls du dich nun noch dazu entschließen kanst den zweiten Teil des von mir vorgeschlagenen Testes zu machen sind wir schon einen Schritt weiter. Bitte poste doch wenn möglich noch welchen Tonabnehmer du in welchem Plattenspieler (bislang weiß ich nur das es irgendein Dual ist) du betreibst.
MFG Günther
jerrrry
Stammgast
#33 erstellt: 05. Aug 2005, 16:22
Hallo,
es ist ein Dual 415/2.Der Tonabnehmer ist noch der erste von vor ca. 8 Jahren (da habe ich ihn neu gekauft).Ein DN 239.

Komplette Zusammenstellung siehe Fusszeile.


[Beitrag von jerrrry am 05. Aug 2005, 16:49 bearbeitet]
jerrrry
Stammgast
#34 erstellt: 05. Aug 2005, 16:27
So, eben habe ich noch den anderen Test gemacht(Tonarm auf Platte gesetzt - Netz abgezogen) und siehe da :es brummt!!!
Hörbert
Moderator
#35 erstellt: 05. Aug 2005, 20:53
Hallo!
Also der Tonabnehmer müßte eigentlich passen, liegt wohl an der Entkoppelung. Bleibt dir nur den Standort des Plattenspielers zu wechseln. Wie schon erwähnt kommt als beste Lösung eine Wandhalterung in betracht, als zweitbeste Losung wäre ein sehr fester aber leichter Tisch (Am besten ein 3 beiner wegen wackeln) in Frage. Ach ja falls der Plattenspieler zwischen den Lautsprechern steht bitte nicht genau Mittig sondern nach möglichkeit etwa ein drittel zu zwei drittel oder noch besser drei virtel zu ein viertel der entfernung der Ls zueinander falls er den Ls gegenüber steht bitte nach möglichkeit auch assymetrisch, das soll bewirken daß die Schallwellen beider Lautsprecher nicht total gleichzeitig auf den Plattenspieler einwirken (bringt allerdings nicht soo viel, aber immerhin.) Jedenfalls lässt sich wohl so einiges mit der aufstellung machen.
MFg Günther
GandRalf
Inventar
#36 erstellt: 05. Aug 2005, 20:59

Hörbert schrieb:
Hallo!
Also der Tonabnehmer müßte eigentlich passen, liegt wohl an der Entkoppelung. Bleibt dir nur den Standort des Plattenspielers zu wechseln. Wie schon erwähnt kommt als beste Lösung eine Wandhalterung in betracht, als zweitbeste Losung wäre ein sehr fester aber leichter Tisch (Am besten ein 3 beiner wegen wackeln) in Frage. Ach ja falls der Plattenspieler zwischen den Lautsprechern steht bitte nicht genau Mittig sondern nach möglichkeit etwa ein drittel zu zwei drittel oder noch besser drei virtel zu ein viertel der entfernung der Ls zueinander falls er den Ls gegenüber steht bitte nach möglichkeit auch assymetrisch, das soll bewirken daß die Schallwellen beider Lautsprecher nicht total gleichzeitig auf den Plattenspieler einwirken (bringt allerdings nicht soo viel, aber immerhin.) Jedenfalls lässt sich wohl so einiges mit der aufstellung machen.
MFg Günther


Dem stimme ich zu.
Vielleicht wäre es auch möglich die Anlage komplett zwischen den Lautsprechern wegzustellen?
Dann wäre dieses Baßmaximum zwischen den Boxen ausgehebelt!

jerrrry
Stammgast
#37 erstellt: 06. Aug 2005, 06:23
Das hatte ich schon probiert - ohne Erfolg!

Dann werde ich wohl einfach nicht mehr so laut aufdrehen...
Röhrender_Hirsch
Inventar
#38 erstellt: 06. Aug 2005, 08:08

jerrrry schrieb:

Dann werde ich wohl einfach nicht mehr so laut aufdrehen... :prost


Das ist doch keine Lösung. Wenn dir jemand anders diesen Tip gegeben hätte, wäre er von den restlichen Forenmitgliedern gesteinigt worden.
Hörbert
Moderator
#39 erstellt: 06. Aug 2005, 08:14
Hallo1
Ich finde auch nicht das daß eine Lösung ist, zumindestens die Wandhalterung solltest du probieren. Ach ja fährst du deinen Plattenspieler eigentlich mit oder ohne Haube? Es ist mnöglich das sich da durch eine Veränderung eine Verbesserung einstellt.
MFG Günther
GandRalf
Inventar
#40 erstellt: 06. Aug 2005, 09:01
Moin auch,

Eigenzitat:


GandRalf schrieb:
Moin auch,

Das ist schon ein Problem bei dem Dual. Er hat einen relativ "leicht" konstruierten Tonarm, der durchaus durch Luftschall angeregt werden kann. Probier mal ob du ein leichtes Klopfen mit dem Fingernagel auf den Arm (in Liftposition, also mit Verstärker an etc.) im LS hören kannst.
Wenn dem so ist, bleiben nur drei Möglichkeiten:

1. Nicht so laut hören :.
2. Den Plattenspieler aus dem Raum verbannen
3. Anderen Plattenspieler mit einem stabileren Tonarm anschaffen.

:prost


Röhrender Hirsch schrieb:


Das ist doch keine Lösung. Wenn dir jemand anders diesen Tip gegeben hätte, wäre er von den restlichen Forenmitgliedern gesteinigt worden.


BITTE,BITTE NICHT!!!

jerrrry
Stammgast
#41 erstellt: 06. Aug 2005, 09:58
Die Haube ist immer zu!

Das mit der Wandhalterung wird auch nix, da ist der WAF nicht hoch genug
jerrrry
Stammgast
#42 erstellt: 08. Aug 2005, 12:04
Gut...
Danke erstmal für die vielen Tips.

Aber da mich dass jetzt nicht weitergebracht hat:
Hat jemand nen Kauftipp für einen guten günstigen Dreher?
Hörbert
Moderator
#43 erstellt: 08. Aug 2005, 20:46
Hallo!
Wie günstig muß es denn werden? So wie es aussieht brauchst du so etwas wie einen guten Subcassisplayer da gibt es gebrauch z.B. Thorens eventuell ein 160/145ger, gibts über Ebay. Neue Dreher mit Subchassis gibts wohl kaum im soeben mal bezahlbaren Rahmen (So was wie Linn LP 12 gibts ab und an zwar auch bei Ebay, sind aber immer noch recht teuer)
Rega, Pro-Ject, Thorens neu kommen wohl alleine schon durch die Konstruktion in deinem Fall nicht in Frage. Willst du nicht doch lieber versuchen den Dual doch irgendwie an die Hörraumsituation anzupassen? Wie sieht es eigenlich mit dem Schwingcassis des Dual aus, die Transportsicherungsschrauben haben sich hoffent´lich nicht irgendwie verkantet und blockieren das Schwingchassis? Wie sieht es aus mit einen Entkoppelungsversuch? (Lach nicht aber eventuell könntest du den Dreher so ähnlich wie eine Blumenampel aufhängen?)
MFG Günther
jerrrry
Stammgast
#44 erstellt: 09. Aug 2005, 07:03
Nach den Transportsicherungsschrauben muss ich erst mal schauen...
jerrrry
Stammgast
#45 erstellt: 19. Aug 2005, 07:59
Ich habe leider keine Transportsicherungsschrauben gefunden?

Was haltet ihr denn von so einem Gerät?
Ich habe noch nie etwas von Graetz gehört...
Taugt das was?
http://cgi.ebay.de/P...QQrdZ1QQcmdZViewItem

Ich habe irgendwo gelesen das da Dual Technik drinstecken soll..
Röhrender_Hirsch
Inventar
#46 erstellt: 19. Aug 2005, 09:19
Hallo Jerry,

Graetz ist keine unbekannte Marke, aber was willst du mit dem IhBai Trümmerhaufen anfangen, der ausserdem ein Gerät mit eingebautem Verstärker ist?

Ich vermute, dass bei Dielenboden der größte Anteil der Schwingungen über selbigen übertragen wird. So ist es jedenfalls bei mir. Du muss den Player vom Boden entkoppeln - da wird ein anderes Gerät nicht viel dran ändern.

Für den DJ-Einsatz gibt es zum entkoppeln aufblasbare Luftkissen, die zwischen den Player und das Rack/Tisch gelegt werden. Vielleicht hilft auch eine dickere Schaumstoffmatte.

Gruß,
Hirsch
jerrrry
Stammgast
#47 erstellt: 19. Aug 2005, 09:28
Naja, wenigstens seid ihr ehrlich...


Das dieses Gerät ein Schrotthaufen ist, habe ich auch bemerkt...
Mich hatte nur de Hersteller interessiert...

Das mit der Schaumstoffmatte werde ich probieren!


Würde eigentlich ein Rumpel oder Subsonic Filter was ändern?

Ich habe nämlich keine Ahnung was das ist.


[Beitrag von jerrrry am 19. Aug 2005, 09:30 bearbeitet]
Röhrender_Hirsch
Inventar
#48 erstellt: 19. Aug 2005, 11:38

jerrrry schrieb:
Naja, wenigstens seid ihr ehrlich...






Das dieses Gerät ein Schrotthaufen ist, habe ich auch bemerkt...
Mich hatte nur de Hersteller interessiert...

http://www.kultura-extra.de/extra/feull/hitler_ein_famoser.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Graetz_%28Unternehmen%29



Das mit der Schaumstoffmatte werde ich probieren!


gut so



Würde eigentlich ein Rumpel oder Subsonic Filter was ändern?

Ich habe nämlich keine Ahnung was das ist. :?



http://www.difitec.de/wavepurity/homepage/ger/wiss6_d.htm schrieb:

Ein Rumpelfilter verbessert die Signalqualität von Schallplattenaufnahmen. Das aufliegende Tonabnehmersystem erzeugt meistens sehr niederfrequente Signalanteile bedingt durch Motorgeräusche und gewölbte Schallplatten. Wenn Sie eine sehr gute HIFI-Analge haben, dann werden Sie spüren, wie die Membranen der Basslautsprecher dabei richtig vibrieren.


Gruß,
Hirsch
Hörbert
Moderator
#49 erstellt: 20. Aug 2005, 15:36
Hallo!
Also ein Rumpelfilter würde in deiner Situation zwar eine geringfügige Verbesserung erbringen aber im Endeffekt dein Problem nicht lösen können. Ein anderer, besser entkoppelter Plattenspieler wäre natürlich ebenfalls eine Verbesserung, würde aber, so meine Vermutung, solange du die Sache mit dem Aufstellungsort des Plattenspielers und seiner Entkoppelung vom Dielenboden nich lösen kannst, sehr
schnell an seine Grenzen stoßen und du hättest das gleiche Problem in einer etwas anderen Form wieder. Wenn -wie du sagst- eine Wandhalterung als probates Mittel zur Trittschallentkoppelung ausfällt, sind die dir zu Verfügung stehenden Mittel arg begrenzt. Die nächstbessere mir bekannte Möglichkeit der Entkoppelung wäre ein Aufhängen des Plattenspielers an der Decke oder an einem Ausleger von einer Wand aus, Ich nehme allerdings an das diese Alternative bei dir ebenfalls nicht in betracht kommt, sei es nun aus Optischen oder auch Praktischen Erwägungen heraus. Bleibt also nur noch die Wahl zwischen den weniger effektiven Methoden, Falls vorhanden solltest du einmal versuchen den Ps auf einem leichtem aber festem Tisch mit einer relativ Schweren Platte (Wenn zur Hand eventuell eine dicke Glasplatte o.Ä. auf den Tisch auflegen) die lose aufliegt zu stellen. Das kann zum einen bewirken das sich durch die auseinanderstehenden Beine des Tisches Schwingungen teilweise auslöschen, teilweise in ihrer Frequenz verändert werden. Auch ein Aufbau aus meheren Schichten harter und weicher Materialien kommt eventuell in betracht, oder auch eine Kombination meherer Methoden.
MFG Günther
directdrive
Inventar
#50 erstellt: 21. Aug 2005, 12:55
Moin,

Röhrender_Hirsch schrieb:

Graetz ist keine unbekannte Marke, aber was willst du mit dem IhBai Trümmerhaufen anfangen, der ausserdem ein Gerät mit eingebautem Verstärker ist?


Nur kurz zur Info: der Graetz ist ein Sanyo, technisch teils baugleich mit einigen Sabas, Telefunkens oder auch Siemens-Playern. Servogeregelter Direktantrieb mit recht aufwändigem Tellerlager, stabile Zarge aus MDF und Sperrholz. Selbst der Tonarm ist ziemlich gut gemacht, lediglich die Basis ist aus Kunststoff.
Die großen Knöpfe an der Front sind tatsächlich zwei Pitchregler und die Schalter für Plattengrößenvorwahl und Wiederholfunktion.

Solides, unproblematisches Gerät, gut für Einsteiger, kann ich durchaus empfehlen.

Grüße von

Brent
Dualese
Inventar
#51 erstellt: 21. Aug 2005, 16:29
Hallo Jerrrry,

ich lese hier schon eine ganze Weile mit, habe aber nichts geschrieben, weil du Dich m.E. doch recht "Berrrratungs-RRRResistent" gezeigt hast

Die versammelte Spezialisten-Truppe von Häuptling @Röhrender_Hirsch, über Günther @Hörbert, bis zu Brent @directdrive - hallo Ihr Vinyl-Päpste ich grüße Euch ... - haben Dir nun wirklich (fast) alle machbaren Ratschläge gegeben !?

Da Du aber andererseits die Ehrlichkeit Deiner Berater schätzt, MUSS ich doch jetzt auch nochmal randürfen

Ich wundere mich, daß offensichtlich von Anfang an übersehen wurde, von welchem Player hier überhaupt die Rede ist : DUAL CS 415 ... Klasse Player diese "kleinen" DUAL´s, zumindestens der CS 455 & CS 505... mit denen man bei passender Systemkombination erstaunlichste Ergebnisse erzielen kann !

ABER... von dem "kleinsten" Dual CS415/2 mit fest eingestelltem (Auflagegewicht und Antiskating) und NUR auf das Originalsystem DMS 251 E/S abgestimmten Tonarm, darf man doch nun wirklich keine Wunderdinge erwarten !

Insofern ist es wahrscheinlich auch gar kein Typ 2 bzw. das falsche System eingebaut, denn die Nadel müsste eine DN 251 E/S und keine DN 239 sein... Basis für beide Systeme als OEM-Produkt zwar das Audio-Technica AT91... ABER Unterschiede mag´s auch da geben !?


jerrrry schrieb:
Die Haube ist immer zu!
Das mit der Wandhalterung wird auch nix, da ist der WAF nicht hoch genug


Wenn der Player "falsch" aufgestellt ist, fangen die Probleme bei nicht einstellbarer Auflagekraft und Antiskating ja schon mit einer nicht in der Waage befindlichen "Schräglage" an, da sind die anderen Resonanzen und der Dielenboden nur die Krönung !

UND... es wird immer mit geschlossener Haube abgespielt
Na ja... was soll´s...

Ich würde zur endgültigen Absicherung, daß in diesem Fall so ziemlich alles falsch ist, was Man(n) falsch machen kann, die "Hardcore-Version" von @Hörberts empfohlenem Test dürchführen :

Antriebsriemen abnehmen...
Plattenspieler ans Netz...
Teller & Auflage drauf...
Platte auflegen...
Tonarm aufsetzen...

was du dann hörst, ist die Summe aller selbsterzeugten und aufgenommenen Störungen einschl. Antriebsmotor !

FAZIT :

Die Aufstellung optimieren... fang´ mal mit der Wasserwaage an !
Die empfohlenen Dämpfungsmaßnahmen ausprobieren/durchführen.
Das Tonarmrohr mit passendem Hitze-Schrumpfschlauch überziehen.
Die Auflagekraft mit ´ner Tonarmwaage einstellen (evtl. ´nen Cent o.ä. als zus. Ausgleichsgewicht verwenden).

UND ANSONSTEN... an einen 170,- EUR Player unter ungünstigsten Aufstellbedingungen keine falschen Erwartungen stellen

Wie immer rät besonders nett & einfühlsam...
und grüßt vom flachen Niederrhein...
Dualese
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