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BENZ MC20E 2 an MM oder MC / Alternativen bis 500 Euro ?

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front
Inventar
#1 erstellt: 08. Jan 2006, 16:09
Hi,
bin Analogneuentdecker und deswegen noch nicht so auf der Höhe was das Thema angeht. Betreibe z.Z. besagtes System. Es gehört als MC m.W an den MM Eingang. Der Händler sagte mir aber "mehrmals" ausdrücklich, dass es aufgrund von Eigenschaft xy (leider weiss ich die genaue Begründung nicht mehr) dennoch am MC Eingang betrieben werden sollte ?

Kann das richtig sein ?

Wenn ja, warum ?

Meine irgendwie es klinge am MM dennoch besser, auch wenn ich dann die Anlage fast halb aufdrehen muss um laute Pegel zu fahren.

Nunja, kann mir da einer weiter helfen ?

Ausserdem würde mich interessieren, welche Systeme bis 500 Euro eurer Meinung nochmal eine deutlich Verbesserung im Klang bringen könnten.

mfg.
front
Tolstoi
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 08. Jan 2006, 17:02
Hi front,
das scheint ein Hi-Output MC System zu sein, gehört also
an den MM-Eingang.

Grüsse
2wheel
Stammgast
#3 erstellt: 08. Jan 2006, 17:26
Nach allen Angaben, worldwideweb, Zeitschriften,usw. die ich zum MC20 E2 finden konnte, handelt es sich definitiv um ein sogenanntes High-Output MC. Diese sind lauter als normale MC Systeme ,können deshalb am MM Eingang betrieben werden, weil sie aber leiser sind als normale MM Systeme, klingen sie am MM Eingang leiser als MM Tonabnehmer - ist also ganz normal, wenn Du die Anlage etwas weiter aufdrehen musst, als Du vorher dachtest. Wenn Du findest, dass es am MM Eingang besser klingt - und viele teilen solche Eindrücke bei H.O.-MCs: "runder, wärmer, homogener..."- solltest Du es ruhig dort betreiben - Gefahr droht nur, wenn Du nach dem Vinylhöhren auf Radio oder CD umschaltest und vergisst den Lautstärkeregler zurückzudrehen - das kann höllisch laut werden! Ansonsten droht technisch kein Defekt,sollte in technischer Hinsicht auch für den Tonabnehmer kein Problem sein. Ich kenne jetzt die Ausgangsspannung des MC 20E2 nicht, vermutlich gehört es nicht zu den kräftigsten H.O.-MCs und Dein Händler gab Dir deswegen den Rat es am MC Eingang anzuschliessen.


[Beitrag von 2wheel am 08. Jan 2006, 17:28 bearbeitet]
Braintime
Stammgast
#4 erstellt: 08. Jan 2006, 18:35
Hi,

Info: http://www.needledoctor.com/s.nl/sc.2/category.364/it.A/id.226/.f

Als Tipp:
http://www.analog-fo...&boardid=6&styleid=1

dcf = Dr. Christian Feickert, ehemaliger Entwicklungs- und Vertriebskollege vom verstorbenen Plattenspielerproduzenten Thomas Scheu.

Info: http://www.scheu-analog.de/tonabnehmer.htm

Ich hab das Teil selbst, für das Geld gibt´s klanglich KEINE Alternative.

Grüße

Klaus


[Beitrag von Braintime am 08. Jan 2006, 18:39 bearbeitet]
front
Inventar
#5 erstellt: 08. Jan 2006, 18:42
Hi,
danke für eure Antworten, waren i.d.T. sehr hilfreich !

Gruss,
front
front
Inventar
#6 erstellt: 08. Jan 2006, 18:43
Ach ja, das :


2wheel schrieb:
Wenn Du findest, dass es am MM Eingang besser klingt - und viele teilen solche Eindrücke bei H.O.-MCs: "runder, wärmer, homogener..."-


trifft meinen Eindruck ziemlich genau. Woher kommt so ein Unterschied ?

Gruss,
front
2wheel
Stammgast
#7 erstellt: 08. Jan 2006, 18:54
Keine Ahnung, leider!
Wie schreibt jemand so schön hier im forum in seine Signatur: "Von Technik hab ich keine Ahnung - davon aber jede Menge!"
Normaler weise hat Tonabnehmer&Verstärkerklang immer was mit Eingangs-Abschlusswiderständen, Kapazitäten, usw. zu tun.Aber in diesem Fall, MM-Eingang vs. MC-Eingang ist es wohl etwas schwieriger zu erklären.Bevor ich mich jetzt also in stümperhaften Ansätzen und Vermutungen verheddere: "Keine Ahnung,leider!"


Übrigens hab ich auch noch ne Frage: Hat vielleicht irgendjemand mal das 20 E2 im Vergleich zu AT-OC 7 und Ortofon Nr.2 gehört und könnte das kurz beschreiben?


[Beitrag von 2wheel am 08. Jan 2006, 19:00 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 08. Jan 2006, 19:05
Hallo!

Also zu deiner ersten Frage, das Benz-Micro MC20E 2 ist ein High- Output MC mit einer ausgangsspanung von 2 millivolt. Alternativ dazu gibt es so einiges in dieser Preisklasse. Wenn ich das ganze recht verstehe Klingt dir das Benz nicht "warm" genug. Falls das so ist wäre ein großes MM eher eine Lösung für dich. Nun dann gibts da zum einen Grado und zum anderen Goldring, was allerdings für dich in Frage käme hängt sehr stark vom Tonarm und verwendetem Phonoentzerrer ab (Bei MM gibt es teilweise erhebliche Anpassungsprobleme)

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 08. Jan 2006, 19:59 bearbeitet]
Braintime
Stammgast
#9 erstellt: 08. Jan 2006, 19:25

Hörbert schrieb:
Hallo!

Alternativ dazu gibt es so einiges in dieser Preisklasse.
MFG Günther


Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Meine "Alternativ"-Aussage bezog sich auf das Angebot des deutlich besseren Benz MC Scheu von dcf im Link, nicht auf das MC 20 E2...

Grüße

Klaus
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 08. Jan 2006, 20:09
Hallo!
@Braintime
selbstredend beziehe ich mich auf die knapp 160 Euro die ein Benz-Micro MC 20 E2 derzeit im Handel kostet, für das Geld bekomme ich bei Goldring und Grado schon recht ordendliche MM Systeme, die verwendung hochwertiger MMs steht unf fällt allerings mit der Anpassfähigkeit des Phono-Preamps. Selbstverständlich kann ich auch gute MMs (und MCs)in der 500 Euroklasse finden, aber das muß jeder selbst entscheiden was ihm der Sound wert ist, ich selbst ziehe zur Zeit das MC20S jedem anderem System vor, mal sehen wie es damit in ein paar Wochen aussieht.

MFG Günther
front
Inventar
#11 erstellt: 08. Jan 2006, 20:16

Hörbert schrieb:
Hallo!

Wenn ich das ganze recht verstehe Klingt dir das Benz nicht "warm" genug.
MFG Günther


Hi, genau das ist der Punkt. Ist dieses System bekannt dafür ein wenig "härter" zu klingen ?

Tonarm ist ein Rega, zur Phonostufe kann ich wenig sagen, da sie in meinem 308 integriert ist http://www.musicalfi...archive.jsp?pid=2715

keine Ahnung wo ich da Infos zu finden kann.

Gruss,
front
2wheel
Stammgast
#12 erstellt: 08. Jan 2006, 20:19

Hörbert schrieb:
mal sehen wie es damit in ein paar Wochen aussieht.


Dann verstehe ich nicht, wieso Du mich nicht verstehst.
Woher soll ich wissen, ob der Krempel, den ich heute empfehle, mir nicht morgen schon zum Hals raushängt?

Das Wort "Traumkombination" konnte ich übrigens gerade noch so vermeiden... bzw. oder auch:
Und Tschüssi
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 08. Jan 2006, 20:49
Hallo!
@2wheel
Also komm, für die "Traumkombination habe ich mich doch schon entschuldigt! das MC 20S ist schon seit Jahren eines meiner Leib und Magensysteme das ich immer wieder Update Ich gestehe auch daß ich seit Jahren mir immer wieder eine neue MR-Nadel von Shure für mein V15/III zulege, aber das sind Konstanten auf die ich immer mal wieder zurückkomme.

@front
Ich selbst Besitze und Fahre (alternativ zu anderen Systemen) ein Benz-Micro MC Gold, und ja ich finde schon das die Benz Systeme einen ein wenig harten Klang haben. (Ähnlich den Audiuo Technicas, ich würde sogar sagen daß mein MC-Gold klanglich gewisse Ähnlichkeiten mit meinem AT-OC9 hat)Allerdings klingen Benz Systeme auch sehr Klar und Transparent und ich finde das eher angenehm (wenn auch nich immer ) Wenn du es gerne etwas Runder hast wäre Goldring (zumal die höheren Preisklassen) oder Grado(dito) für dich aller Wahrscheinlichkeit nach eher was als Benz-Micro zumal falls dein Amp und deine Lautsprecher eher Hell Timbriert sind. Dein Regaarm dürfte sowohl mit Goldrings wie Auch Regasystemen gut harmonieren, wenn möglich solltest du dir mal ein Goldring G1012 oder ein
Grado Prestige Silver übers Wochenende ausleihen und in aller Ruhe mit deinem Derzeitigem System vergleichen. (Ich weiß daß das sehr schwirig werden kann, nur wenige Händler haben heute noch Systeme vorrätig und verleihen welche übers Wochenende )

MFG Günther
2wheel
Stammgast
#14 erstellt: 08. Jan 2006, 21:24
Jau, thanks - damit ist auch meine Frage nach den Benzsystemen einigermassen beantwortet.No problems wegen Traumkombi. Immerhin ja auch interessant, wie unterschiedlich sowas gesehen, bzw. gehört wird, mal gespannt, was man so beim Oberton- und grundtonhörertest noch so rausfindet (siehe Thread in "Allgemeines"). Warum sie auf der Audiotest CD nur Klassikbeispiele verwenden ist mir allerdings eher schleierhaft - kommt mir ehrlich gesagt irgendwie erstmal politisch gefärbt vor .
Nun ja, wie-auch-immer...

P.S. Ach so, mein vorhergehender Beitrag war nicht sooo bierernst gemeint, aber man fragt sich bei solchen Gelegenheiten auch immer ein bisschen, ob man da irgendwie total an was vorbeigehört hat - und das ist auch manchmal gut so, dass man seine Höreindrücke komplett auf den Prüfstand schicken muss.


[Beitrag von 2wheel am 08. Jan 2006, 21:29 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 08. Jan 2006, 21:45
Hallo!
@2wheel
Prima so bierernst sehe ich die Sache auch nicht, ich höre zwar vorzugsweise Klassik und Jazz (Ja, auch Opern, obwohl das in vielen Fällen so ist wie das Photo voin einem guten Essen statt des Essens ) Ich vermute mal das dein Schwerpunkt woanders liegt (Natürlich habe ich auch Rock, Pop, Punk und Techno in meiner Sammung, aber das sind offen Zugegeben Minderheiten, -ach,ja ausser Zappa, das hat historische Gründe.- ) Na ja vermutlich hat jeder so seine Billigtonabnehmer Geheimtipps, je nachdem mit was er eingestiegen ist ich schwöre da auf das Shure M75, aber das gibts nur noch als Nachbau.

MFG Günther
2wheel
Stammgast
#16 erstellt: 08. Jan 2006, 22:19
Hups! Jetzt sehen wir uns hier wieder!
Bei mir läuft ab und zu Klassik ,Erholung vom Alltag, Erholung von der Populärmusik - Entspannung und manchmal tatsächlich: Innere Reinigung.
Muss aber in meinem Fall sagen: Unter den Leuten in meiner Familie, die mit Musik zu tun haben, sind mein Vater und ich die einzigen gestandenen Rocker, meine Mutter zwar u.a. auch Rockfan, auch Stones und Who, immerhin - aber da ist schon der springende Punkt, normalerweise fängt da das Terrain an, wo ich die Klassikfreunde in der Familie, in unguter Erinnerung habe: Naserümpfend, einfach verständnislos, aber das dann auf eine persönliche Ebene übertragend.Im Falle meiner Familie in eine richtigen Familienkrieg ausartend. Und da sahen die Hochkulturmenschen imho nicht so sauber aus. Kommt noch dazu, dass mein Vater der nach anfänglichem Gitarrenunterricht, es als Autodidakt dann doch noch als Gast in den 60ern zu einer Schallplattenaufnahme gebracht hat, nicht als Gitarrist, sondern Gastsänger, immerhin. Erwähne ich deshalb, weil ausgerechnet er das gut verstanden hat, dass ich als Kind keine Lust hatte, Gitarre zu üben, sondern lieber draussen spielen ging: "Nö, wenn's ihm keinen Spass macht, lassen wir ihn doch. " Wogegen bei meiner Mutter und ihrer Familie (katholisch,katholisch!) das immer so den Ruch hatte. "Der Junge ist nicht richtig begabt,..."
So, das hab ich jetzt einfach mal erzählt, erstens weil ja viele Biografien so ähnlich aussehen und daraus zweitens ja auch heute noch die verschiedensten Spaltungen resultieren - und Spaltungen ziehen ja immer auch Kommunikationsprobleme nach sich, was man ja im Alltag auch heute noch merkt. Lange Rede, kurzer Sinn: Ab und zu höre ich gern und manchmal auch leidenschaftlich Klassik, aber habe eben auch so meine Abneigungen. Punk war dann eine zeitlang eine gute Antwort, bis man gemerkt hat: Ist ja auch wieder das gleiche Spiel. Man geht dann so seine eigenen Wege, aber der Rest-Punk-Staub kann von mir aus ruhig gerne noch eine Weile an meinen Hosenbeinen hängen bleiben.
Hey, Zappa! Hab ich ewig nicht mehr gehört, in der Ecke hingen immer klasse Typen rum. Das Zappa seinen Mitmusikern zeitweise das Kiffen verboten hat, kann ich heute gut verstehen - obwohl ich Zappas Musik irgendwie nur bekifft verstehe! Vielleicht eine Frage des Älterwerdens, vielleicht eine Frage des reiferen Intellekts auch? Naja, muss mal wieder reinhören in ein paar Zappasachen, hab aber gerade nichts da.
Werde berichten...ob man das meiner Meinung nach auch nüchtern verstehen kann.
Falls nicht, muss ich mir wohl eines von 200 Motels als Versteck suchen...


[Beitrag von 2wheel am 08. Jan 2006, 22:21 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 08. Jan 2006, 22:38
Hallo!
Alles Klar Die "Kulturklassiker" kenne ich auch noch, die haben immer so Herrlich das Gesicht verzogen wenn man ihnen erzählt hat das Schubert Stockschwul und Bach ein Wüstling war. Einfach Göttlich auch ihre Reaktion wenn man auf ihre Bemerkung das sie Schönberg nicht mögen, mit der Frage gekontert hat: "Warum? Etwa weil er Jude War?" Na ja das war in den alten Zeiten und heute ist dieser Typus wohl ausgestorben, die Leute die ich so kenne und die Klassik mögen haben mit diesem Elitären Gehabe nichts mehr im Sinne. Na Ja, und Punk ist ja inzwischen schon angesagter Retro.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 08. Jan 2006, 22:38 bearbeitet]
2wheel
Stammgast
#18 erstellt: 08. Jan 2006, 22:54
Genau diese Geschichten. So wie Du das mit Schubert und Stockhausen beschrieben hast, hat das dann mein Vater gebracht.
Nur hat man heute solche Typen in der Rock- und eben auch Punkszene: Beziehungen, Karriere, Kontakt zum Radio, MTV - absolut plastik. Money for nothing. Bzw. wenn man es wirklich schaffen will, steckt ja meistens harte Arbeit dahinter, aber wenn's einem dann zu Kopf steigt... Mir hat immer die frühere Amateurszene gut gefallen, da konnte man schön sein eigenes Süppchen kochen und hatte trotzdem irgendwie immer 'ne Community - heute läuft das ja leider auch im Amateurbereich gleich so, "Wir machen da 'n Video, weil der Soundso kennt jemand der mit dem Soundso befreundet ist..." Oder wenn man ohne sich drüber direkt zu unterhalten einfach merkt"die machen da halt ihre Auftritte wirklich nur noch wegen dem Geld, menschlich kommt da gar nix mehr".
Ist nicht mein Ding - aber man hat da irgendwie keine echten Nischen mehr. Wobei das so langsam anscheinend auch wieder mehr Leute werden, die das genauso sehen, manchmal ausgerechnet die Leute, die das wissen, das man als Profi dann manchmal auch nur noch wie eine Maschine funktioniert - Auftragsarbeiten halt - der Mensch dahinter fängt zu verdursten an. Oh, hab ich das jetzt aber schön theatralisch formuliert. Naja, schaun mer mal was noch kommt...


[Beitrag von 2wheel am 08. Jan 2006, 23:00 bearbeitet]
hoersen
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 09. Jan 2006, 18:42
hallo,

ne alternative wäre ganz bestimmt das DL-103 von denon. bis 500E toppt es alle anderen! hab das 20E, das gold, silber und benz ruby gehabt und sie alle wieder rausgeworfen und bin zum denon zurückgekehrt. allerdings ist das Dl-103 ein sehr spannungsschwaches mc-system.
falls du nur einen mm-eingang hast, müsstest du das DL-160 (= high output) probieren.

ich selber suche einen erfahrungsbericht zum benz ACE. vielleicht könnte es ja mein denon doch toppen...

cheers

horst
Braintime
Stammgast
#20 erstellt: 09. Jan 2006, 19:29
Hi,

das halte ich für eine ziemlich gewagte These. Einem Benz Ruby kann ein DL 103 mbMn nicht das Wasser reichen und wenn Du damit nicht klargekommen bist, brauchst Du Dir das ACE erst gar nicht anzuhören, denn es ist schon deutlich schlechter als das MC Scheu, das wiederum dem Ruby etwas unterlegen ist.
Ist aber alles subjektiv, kommt sicherlich auf die Hörgewohnheiten und das jeweilige Equipment an.

Grüße

Klaus
Juergen
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 09. Jan 2006, 20:16
Hallo front,

mich würde mal interessieren, wie das MC20E2 bei Dir mit der Basswiedergabe klar kommt. Ich hatte das System in einem Thorens-Arm (TP 90, 17 g) im Einsatz und war nicht zufrieden. Die Verzerrungen habe ich nicht in den Griff bekommen.
Jetzt läuft ein Ortofon 520 Mk II zu meiner vollsten Zufriedenheit. Von der Abstimmung ähnlich temperamentvoll, aber etwas (druck-) voller timbriert. Als Alternative für wärmeren Klang würde mir noch Shure (V15, M97) einfallen.

Gruß
Jürgen
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 09. Jan 2006, 23:22
Hallo!
@Juergen
Eigenntlich müsst das MC20E2 im TP 90 einne ähnlich gute Figur machen wie das Denon DL 103 nur etws anspruchsvoller in der Justage sein. Ausserdem, nach meiner Erfahrung reagieren Benz Systeme schon mal etwas kritisch auf zu hohe Abschlußwiderstände die angegebenen 100-110 Ohm sollten schon eingehalten werden. Das Ortofon 520 Mk II kenne ich hingegen nicht, allerdings würde ich kein V15/xx in einen TP 90 Schrauben, ich kann mir nich vorstellen damit in einem derart Schwerem Arm ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

MFG Günther
hoersen
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 10. Jan 2006, 08:54
@klaus:

ich bin mit dem ruby klargekommen-stell dir mal vor. aber es ist wohl nicht mit meiner laufwerkskombi klargekommen. anders kann ich das nicht sehen. schade eigentlich. hatte mehr von benz erwartet. der vorbesitzer vermutlich auch, denn sonst hätte er es ja nicht an mich verkauft.

wahrscheinl. ist das ruby eher was für leichte arme (siehe nadelnachgiebigkeit). schade, dass manche (teure) systeme offensichtlich/-hörlich etwas mimosenhafter sind als andere.
jedenfalls ist mir ein optimal aufspielendes dl-103 in meiner kombi (nottingham hyperspace + spacearm bzw. rb600). gar nicht so übel.oder?) lieber als ne fehlangepasste mimose.

denon ist und bleibt vom spaßfaktor u. preis/-leistungsverhältnis ein knaller. wer anderes behauptet, hat es noch nicht gehört. (ich habe das 20E, gold, silber und ruby gehört, auch die sumikos...).

h.
front
Inventar
#24 erstellt: 10. Jan 2006, 17:05

Juergen schrieb:
Hallo front,

mich würde mal interessieren, wie das MC20E2 bei Dir mit der Basswiedergabe klar kommt. Ich hatte das System in einem Thorens-Arm (TP 90, 17 g) im Einsatz und war nicht zufrieden. Die Verzerrungen habe ich nicht in den Griff bekommen.
Jetzt läuft ein Ortofon 520 Mk II zu meiner vollsten Zufriedenheit. Von der Abstimmung ähnlich temperamentvoll, aber etwas (druck-) voller timbriert. Als Alternative für wärmeren Klang würde mir noch Shure (V15, M97) einfallen.

Gruß
Jürgen


Hi,
naja, der Klang ist IMO sicherlich nicht optimal.

Um das "negative" zusammenzufassen kopieren ich mal einen Beitrag von mir aus nem anderen Forum hier rüber :

--------------------------------------------

Bei Vinyl machen sich bei mir sehr deutlich Probleme bei ts und tz Lauten bemerkbar, in der Form, dass diese stark hervortreten und oft schon unangenehm wirken, zudem stellt sich das Vinylbild bei rel. vielen Platten ungewöhnlich "scharf" da.

Mit dem CDP ist es komischerweise nicht so.

Zunächst dachte ich, dass es eben an der "Pressung", bzw. dem Zustand der Platte liegt, Schmutz an den falschen Stellen in der Rille usw... so dass eben die Störfaktoren summiert dafür verantwortlich sind, dann aber müssten extrem viele Platten in mieserabler Qualität rausgehen und z.T. verschwindet das Prob. auch nach nem Waschgang nicht.

Komischerweise klingen andere Platten aber genau richtig.

Tonarm ist ein Rega, Tonabnehmer ein Benz MC 20E2...

Woran kann es liegen ?

Gruss,
front

----------------------------------------------
----------------------------------------------

Ergänzend kommt mir der Klang manchmal sehr "unrein", bzw. irgendwie "verzerrt" vor.


Gruss,
front


[Beitrag von front am 10. Jan 2006, 17:08 bearbeitet]
2wheel
Stammgast
#25 erstellt: 10. Jan 2006, 17:41
Mag sein, dass ich mich irre, aber mein Eindruck geht ein bisschen dahin, dass die Eigenschaften, die Du als störend bezeichnest,zumindest tendenziell eine Schwäche der bezahlbaren (bzw. auf der MC-Preisskala: günstigen) MC-Tonabnehmer darstellen. Die teilweise erheblichen klanglichen Unterschiede bei manchen Schallplatten erklären sich in manchen Fällen auch durch unterschiedliche Positionierungen des Schneidstichels beim Plattenschnitt. Generell würde ich sagen, dass die von Dir geschilderten Probleme mit einem MM ab der 100,- Euroklasse gelindert werden müssten.
front
Inventar
#26 erstellt: 10. Jan 2006, 17:58

2wheel schrieb:
Mag sein, dass ich mich irre, aber mein Eindruck geht ein bisschen dahin, dass die Eigenschaften, die Du als störend bezeichnest,zumindest tendenziell eine Schwäche der bezahlbaren (bzw. auf der MC-Preisskala: günstigen) MC-Tonabnehmer darstellen. Die teilweise erheblichen klanglichen Unterschiede bei manchen Schallplatten erklären sich in manchen Fällen auch durch unterschiedliche Positionierungen des Schneidstichels beim Plattenschnitt. Generell würde ich sagen, dass die von Dir geschilderten Probleme mit einem MM ab der 100,- Euroklasse gelindert werden müssten.


Hi, das mag sicherlich sein, deswegen suche ich ja "alternativen"

Mal zum Allgemeinen, ein "mc" System betreibt man am "mm", ein "mm" am "mc" Eingang, ist das "grundsätzlich" richtig ?
Warum auch sonst sollte ich mein Benz "mc" am "mm" Eingang betreiben...

Welches ist dann ein "mm" und welches ein "mc" System ?

Ist ein "mm" System ein "mm", welches am "mc" Eingang betrieben wird oder ein "mc" welches am "mm" Eingang betrieben wird ?

Gruss,
front


[Beitrag von front am 10. Jan 2006, 18:00 bearbeitet]
2wheel
Stammgast
#27 erstellt: 10. Jan 2006, 18:24
Also, nein. Armer Tropf!
Ein MM-System am MM-Eingang.
Und ein MC-System am MC-Einang. Punkt.
Und jetzt wunderst Du Dich bestimmt, warum dann Dein Benz an einem MM Eingang betrieben werden soll, wo es doch ein MC-System ist.Das liegt daran, dass das MC 20E ein High-Output MC ist. Das heisst, man hat seine Ausgangsspannung "einfach" so hochgezüchtet, dass sie für den MM Eingang hoch genug ist. Meistens haben die High-Outputsysteme so um die 2,5 mV Ausgangsspannung, MM-Systeme liegen in der Regel bei 4-7 mV und reinrassige MC- Systeme, seit Auftauchen der High-Output MCs auch Low-Output MCs genannt, liegen meistens so zwischen 0,2 und 0,5 mV.
Man kann sagen, je höher die Ausgangsspannung, desto lauter der Tonabnehmer. Warum jetzt aber trotz geringerer Ausgangslautstärke die MCs im Allgemeinen dynamischer klingen, kann ich Dir in technischer Hinsicht jetzt leider nicht erklären - es gibt eine logische Erklärung dafür, und sie ist sogar recht einfach zu verstehen, hab sie aber leider vergessen...
Bis auf relativ wenige Ausnahmen kann man MM und MC Systeme einfach so Unterscheiden:
Bei MM Systemen lässt sich die Nadel nach vorne, oder nach unten einfach abziehen und bei MC-Systemen eben nicht - hier würde sich Dir prompt die Frage stellen: "Und wie geht da jetzt die Nadel ab? - Ich find da nix, wie man sie abmachen kann!" Austauschbare MC Nadeln waren immer schon extrem selten, gitbt's heute glaub ich nur noch im extremen Hochpreisbereich. Auch dafür gibt's nachvollziehbare Gründe, müsste ich jetzt aber auch ertsmal nachkucken, wie der Fachmann das wissenschaftlich korrekt ausdrückt.(Also ich könnt jetzt versuchen es zu erklären, aber bevor nur unverständliches Gestammel bei rauskommt, bei dem ich hinterher selbst nicht mehr durchblicke, oder die Hälfte fehlt und die andere Hälfte womöglich wiederum auch nur die Hälfte der Wahrheit ist...lass ich es erstmal lieber!).

P.S.: Äh, ist das Deine Freundin auf dem Foto von Deinem Avatar - sieht ja mal nicht gerade schlecht aus!


[Beitrag von 2wheel am 10. Jan 2006, 18:33 bearbeitet]
A-Abraxas
Inventar
#28 erstellt: 10. Jan 2006, 18:34
Hallo,
das Benz MC20E2 habe ich durch ein Goldring 1042 ersetzt - mir gefällt es deutlich besser.
Die "blasse", bei höheren Lautstärken nervige Wiedergabe des kleinen Benz ist damit natürlich beseitigt.

Einen Versuch / Test sollte das Goldring bei der geschilderten Problematik auf jeden Fall wert sein .

Viele Grüße
front
Inventar
#29 erstellt: 10. Jan 2006, 19:03
Hi,
danke für die Erklärungen und die weiteren Tips. Langsam wird`s hell...

Werde wohl mal ein Goldring "mm " testen...

@2wheel, nö, das ist Miss ober_mega_ultra_highend_dupa_überdimensional_genial_scharf

JENNIFER CONNELLY.

Aber meine Fr. ist auch nicht hässlich

Gruss,
front
Juergen
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 10. Jan 2006, 19:15
Hallo,
@Hörbert

...allerdings würde ich kein V15/xx in einen TP 90 Schrauben, ich kann mir nich vorstellen damit in einem derart Schwerem Arm ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Da stimme ich Dir zu. Der Hinweis auf das V15/xx war auch nur als Alternative zu dem Benz des Threaderstellers gedacht. In dem Rega-Arm dürfte das Shure durchaus gut laufen.
Wie dem auch sei: der TP 90 ist theoretisch auch etwas zu schwer für das Ortofon, zumindest, wenn man die Herstellerangaben zugrunde legt. Die Praxis sieht u.U. ganz anders aus.

...nach meiner Erfahrung reagieren Benz Systeme schon mal etwas kritisch auf zu hohe Abschlußwiderstände die angegebenen 100-110 Ohm sollten schon eingehalten werden.

Wird das MC20E2 nicht mit 47 kOhm abgeschlossen, oder habe ich jetzt was falsch verstanden?

Gruß
Jürgen


[Beitrag von Juergen am 10. Jan 2006, 19:19 bearbeitet]
Braintime
Stammgast
#31 erstellt: 10. Jan 2006, 19:19

hoersen schrieb:
@klaus:

ich bin mit dem ruby klargekommen-stell dir mal vor. aber es ist wohl nicht mit meiner laufwerkskombi klargekommen. anders kann ich das nicht sehen. schade eigentlich. hatte mehr von benz erwartet. der vorbesitzer vermutlich auch, denn sonst hätte er es ja nicht an mich verkauft.

wahrscheinl. ist das ruby eher was für leichte arme (siehe nadelnachgiebigkeit). schade, dass manche (teure) systeme offensichtlich/-hörlich etwas mimosenhafter sind als andere.
jedenfalls ist mir ein optimal aufspielendes dl-103 in meiner kombi (nottingham hyperspace + spacearm bzw. rb600). gar nicht so übel.oder?) lieber als ne fehlangepasste mimose.

denon ist und bleibt vom spaßfaktor u. preis/-leistungsverhältnis ein knaller. wer anderes behauptet, hat es noch nicht gehört. (ich habe das 20E, gold, silber und ruby gehört, auch die sumikos...).

h.


Ich will ja nicht polemisch werden aber wenn meine Laufwerks-/ Arm Kombination mit einem TA nicht klarkommt, dann tue ich es auch nicht. Oder hast Du noch eine andere Verwendung dafür?
Der Hyperspace Test in der Stereo wurde u. a. jedenfalls mit dem Benz LP durchgeführt und brachte hervorragende Ergebnisse - und das ist eine größere "Mimose".
Aus meiner Sicht ist das DL-103 ein rundes, stimmiges System, mit dem man mit viel Spaß Musik hören kann, habe nie etwas anderes behauptet. Wenn man es allerdings in einer passenden Konfiguration mit einem Ruby vergleicht, kommt es schnell an seine Grenzen. Das ist meine, rein subjektive Meinung und deshalb halte ich die Aussage, dass es bis € 500.- alle anderen Systeme toppt, nach wie vor für sehr gewagt.
Und als Verkaufsgrund findet man ab und an auch, dass man sich etwas noch besseres kauft...

Just my 2 cents

Klaus
2wheel
Stammgast
#32 erstellt: 10. Jan 2006, 19:28
@ front: Dann mal Glückwunsch - vielleicht demnächst auch zum neuen Tonabnehmer! Auf Goldring habe ich auch ein Auge geworfen, leider noch keine Möglichkeit zum Probehören gefunden, vielleicht kauf ich's blind - sonst sag' ich ja auch immer: Ein Leben ganz ohne Risiken wär irgendwie nix für mich.
Und ebenfalls "danke" für die Info, glaube aber, dass ich nicht ganz so Miss Connelly's Typ bin.
Ich seh übrigens nicht ganz so wie auf dem Avatar aus! In Wirklichkeit trage ich nämlich keine Anzüge! Die Sache mit dem Auge...ist nicht so leicht zu erklären...Wasser... dort wo ich herkomme gibt es kein wasser...mein Planet braucht Wasser...hier haben wir welches gesehen...

@ Braintime: Sorry für die Unterbrechung, hatte ich nicht bemerkt, dass Du deinen Beitrag in der Zwischenzeit schon abgeschickt hattest.


[Beitrag von 2wheel am 10. Jan 2006, 20:03 bearbeitet]
front
Inventar
#33 erstellt: 10. Jan 2006, 20:57

2wheel schrieb:
@ front: Und ebenfalls "danke" für die Info, glaube aber, dass ich nicht ganz so Miss Connelly's Typ bin.


Ach, das hab ich vorher auch immer gedacht...
Jazzy
Inventar
#34 erstellt: 10. Jan 2006, 21:18
Hi,front!
MM heißt übrigens moving magnet: bewegter Magnet.Der Magnet sitzt am Nadelträger.
Beim MC(moving coil)ist es eine winzigkleine Spule auf dem Nadelträger.Die ist sehr leicht,deswegen vielleicht mehr Dynamik und ausgedehnter HT-Bereich bei MCs.
front
Inventar
#35 erstellt: 10. Jan 2006, 22:12

Jazzy schrieb:
Hi,front!
MM heißt übrigens moving magnet: bewegter Magnet.Der Magnet sitzt am Nadelträger.
Beim MC(moving coil)ist es eine winzigkleine Spule auf dem Nadelträger.Die ist sehr leicht,deswegen vielleicht mehr Dynamik und ausgedehnter HT-Bereich bei MCs.


Hi,
danke, vielleicht passt es auch deshalb u.A. bei mir nicht, die N 803 sind ja obenrum nicht gerade zurückhaltend und der MF spielt sehr sehr neutral...

Suche quasi das analoge Pendant zu meinem Audiomeca.

Wie gross sind nach eurer Erfahrung denn die klanglichen Unterschiede bei den einzelnen Elementen so ?

Laufwerk (denke da bin ich o.k. bedient) ?
System ?
Phonostufe ?

Sind z.T. auch wirklich "grosse" Schritte möglich ? Ein direkter Vergleich dürfte ja, wenn man nicht grad 2 mal das gleiche Setup, mit jeweils anderen Systemen o.A. (Phonostufe?) zur Verfügung hat eher schwierig werden...

Gruss,
front
A-Abraxas
Inventar
#36 erstellt: 10. Jan 2006, 22:18
Hallo,

front schrieb:
Wie gross sind nach eurer Erfahrung denn die klanglichen Unterschiede bei den einzelnen Elementen so ?
Laufwerk (denke da bin ich o.k. bedient) ?
System ?
Phonostufe ?

zu der Frage gab es hier kürzlich was :
http://www.hifi-foru...3792&back=&sort=&z=1
Im Gegensatz zu Laufwerk / Arm / System lässt sich eine separate Phonostufe problemlos ausprobieren und vergleichen .
Viele Grüße
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 11. Jan 2006, 00:51
Hallo!
@Juergen
Stimmt das sind beim MC20E2 selbstverständlich 47 Kohm das war missverständlich, ich bezog mich auf Low Outputs.
Sorry.
@front
Die Unterschiede bei Systemen sind in der Tat riesig. (Im Vergleich zu dem Unterschieden zwischen zwei Endstufen oder zwei CDPs, wobei ich unterschiede zumal zwischen zwei CDPs, analoge Ausgangsstufe nicht kleinreden will.) Die zwischen Phonostufen vergleichsweise klein dagegen (Ideale Anpassmöglichkeiten vorrausgesetzt.) Ein Goldring ist in deinem Fall wahrscheinlich Tatsächlich eine sehr gute Wahl.

MFG Günther
front
Inventar
#38 erstellt: 11. Jan 2006, 08:32
Hi,
danke, werde ein solches System mal probieren. Wie schaut es denn bei Strassenpreisen aus ? Auch Schwankungen zur UVP ?
Welches Goldring ist denn eine wirkliche Verbesserung zu meinem Benz und wo liegt der Verkaufspreis ?

Wie schaut`s mit meinem Laufwerk aus, lohnt sich da die Aufrüstung zum "Master" z.B. ?

Oder am Tonarm was in Richtung tangential oder so ?

Werde es nat. selber probieren, aber mein Erfahrungsschatz in Vinyldrehern erschöpft sich bislang im jetzigen Setup und nem uralten Thorens, den ich "leider" nicht mehr habe, so dass Erfahrungsberichte zunächst sehr hilfreich sein können, um an der "richtigen" Baustellen zu beginnen.

Lieben Gruss,
front
Hörbert
Moderator
#39 erstellt: 11. Jan 2006, 09:56
Hallo!
Also ich Persönlich denke das ab dem Goldring 1012 (Das gibts für ca. 150 Euro) die Sache für dich interresant wird. Das 1012 hat den gleichen Korpus wie das 1022 und das 1042 und lässt sich so durch einen Nadeltausch leicht aufwerten.

MFG Günther
Schwarzwald
Inventar
#40 erstellt: 11. Jan 2006, 12:09
hallo,

ich selber betreibe einen rb700 arm mit einem goldring 1042 (auch ein mm - sehr räumlicher, schöner und warmer klang) - kosten ca. 270 euro! goldring harminiert sehr gut mit rega armen... in der klasse darüber bis 500 euro gibt es praktisch nur noch das elite I (elite II ist ein wenig teurer, aber wohl auch nur marginal besser) - allerdings ein mc-system.

auf dem downlaod-pdf katalog von phonophono sind übrigens die "meisten" verfügbaren systeme ausführlichst beschrieben. mit daten, klangbild, tonarm kompatibilitäten usw...

grüße - schwarzwald.
Ludger
Inventar
#41 erstellt: 13. Jan 2006, 17:38
Hallo,
zu der hier geführten Diskussion ein sehr interessanter Link: http://www.high-endaudio.com/rec.html#Cla
Dort werden die "kleinen" Benz-Systeme,die übrigens laut AUDIO 6/99 von EXCEL hergestellt werden, schlecht bewertet, ganz im Gegensatz zu den großen, sprich teuren Systemen.
Wenn man sich die Frequenzgänge eines MC 20 E anschaut, sieht man schnell, warum es häufig als scharf, hell klingend beschrieben wird: Anstieg ab 8 Khz, bei ca. 16 Khz
8 dB Überhöhung!
Dass ein MC-System als dynamischer empfunden wird, hängt sicherlich zum einen davon ab, dass die bewegte Masse geringer ist als bei einem MM-System; ich denke jedoch, dass die Aufhängung selbst (ähnlich wie bei Lautsprechern) eine Rolle spielt.
MC's sind fast immer deutlich härter aufgehängt. Damit harmonieren sie natürlich auch besser mit schwereren Armen, die resonzärmer, weil durch die Masse besser bedämpft, sind.
Mein DENON DL-103 klingt erst ab ca. 30 Gramm effektiver Masse richtig gut; das würde jeden MM-TA platt machen.

Gruß Ludger
hoersen
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 30. Jan 2006, 21:10
prima hinweis, ludger!

wer glaubt er besitzt ein benz, besitzt immer noch kein benz...
ist doch ne ganz schöne verarsche und zeigt mal wieder wie sehr man doch geprägt ist von der marke bei einer kaufentscheidung. für den einstieg in die mc-welt ist das ja bestimmt auch kein schlechter versuch mit dem mc-20E.

bin aus eigener erfahrung der meinung, dass ein mittelprächtiges mc-system einem gutem mm immer noch überlegen ist. diese "runde/warme/weiche" der mm`s ist meiner ansicht nach ein defizit der abbildungsgenauigkeit wg. der massenträgheit des kleinen magneten. ne spule (coil) ist einfach sehr viel leichter. wem es gefällt...
kenne übrigens niemanden, der nach einem umstieg von mm auf mc jemals wieder zu mm zurückgekehrt wäre. ich kanns nur jedem vinylfreund dingend anraten.(wer sich nicht bewegt, spürt auch seine fesseln nicht).

das supergute dl-103 habe ich nach langenjahren jetzt übrigens durch ein audio technica OC 9 ersetzt. das ding ist ein hammer und war jetzt ein echter fortschritt für rel. wenig geld (gibts z.z. für 329,-€)! hätte ich nicht für möglich gehalten, dass so viel informationen in meinen scheiben steckt. spaß machts obendrein.

horst
-Puma77-
Inventar
#43 erstellt: 25. Apr 2012, 09:44
Hallo Leute,

ich habe folgende Frage, die in die selbe Richtung geht, die der Threadersteller bereits vorgezeichnet hat.

Ich betreibe meinen PS mit dem Tonabnehmersystem Benz MC 20.

Gehört wurde mit dem Vollverstärker Magnat RV 1, der einen integrierten Phonoentzerrer hat (MM).

Als ich hiervon meinem Händler berichtete, sagte dieser, ich könnte meinen PS samt Benz MC 20 ohne Probleme mit der Phonovorstufe des RV 1 hören.

So habe ich es auch gemacht und der Klang war top.

Ich frage mich aber, wie ich nun verfahren soll, wenn ich demnächst die Auswahl habe, zwischen dem MM und MC Eingang?

Ist der Eingang der "Richtige", wo das Musiksignal lauter ertönt?

Danke.
kinodehemm
Inventar
#44 erstellt: 25. Apr 2012, 10:22
Moin

dein MC20 ist ein high-output MC, das also die zusätzliche Verstärkung im MC-Zweig -eigentlich- nicht braucht.
Also MM-Eingang.

Den MC-in dennoch auszuprobieren ist kein Risiko, du musst halt die LS-Pegel je nach Eingang mal anpassen und dann hören, was besser gefällt.
-Puma77-
Inventar
#45 erstellt: 25. Apr 2012, 11:40
Hey,

besten Dank!

Ich werde es dann mal ausprobieren.
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