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Pro-Ject Plattenspieler-Beratung (Xpression II, 6.9 oder RPM5)

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Beitrag
Junger_Römer
Neuling
#1 erstellt: 13. Mrz 2006, 18:22
Hi,
ich will mir einen Plattenspieler zulegen und hätte an eines der 3 folgenden Pro-Ject Modelle gedacht: (Preisrahmen also eigentlich nicht über 500,-)

- Pro-Ject RPM 5
- Pro-Ject Xpression II
- Pro-Ject 6.9 (Ist das ein Auslaufmodell? die UVP ist deutlich höher als bei den anderen beiden Geräten; hab ihn aber schon in mehreren Onlineshops deutlich billiger gefunden wärend die anderen immer ungefähr gleichviel kosten)

Gibt es eine Seite mit ausführlichen Testberichten?
Bzw. kennt jemand die angesprochenen Modelle und kann mir zu-/abraten ?

Auch nach einem gut sortierten Laden in München suche ich.

Danke schonmal
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 13. Mrz 2006, 18:49
Hallo!
Also rein Optisch würde ich dir zum RPM 5 raten obwohl der 6.9 auch einiges hermacht. Die Pro-Ject Seite kennst du ja wohl?
http://www.audiotra.de/project/project.html
und die Pro-Ject seiten bei www.phonophono.de
kennst du sicher auch. Also für den RPM 5 SAricht unter anderem das er m.E. den besseren Tonarm draufhat.

MFG Günther
Junger_Römer
Neuling
#3 erstellt: 13. Mrz 2006, 19:05
Danke, die Seiten kenn ich.
Ich würde die Geräte halt auch gern mal in echt sehen oder zumindestens ein paar "echte" Photos, nicht immer nur diesselben 2 Werbebilder.
Besonders den 6.9 kann ich mir räumlich nur mittelmäßig vorstellen.
Auch den matt-grau Ton, der mich am XpressionII abschreckt, kann man mit den Promo-Bildern nur schwer beurteilen.

Das warn jetzt alles rein kosmetische Überlegungen;
Klang und Verarbeitungs-Eindrücke hätte ich natürlich auch gerne
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 13. Mrz 2006, 19:26
Hallo!
Also der Klang eines Plattenspielers steht und fällt mit dem richtigen System genauer gesagt mit der richtigen System-Tonarmkombination. Zumindest in 9c sollte ein großteil der auf dem Markt befindlichen Tonabnehmer eine gute Figur machen, allerdings solltest du je nach anspruch und Geldbeutel zwischen 200 und 500 Euro für einen sehr guten Tonabnehmer einplanen. Von der Verarbeitungsqualität der Pro-Ject Laufwerke hört man ausser vom Debut eigentlich nichts negatives. Der 6.9 ist halt ein Schwarzer Brocken der schon einiges hermacht. Vom RPM habe ich bislang nur ein Ausstellungsstück gesehen das war der in Acryl, na ja was soll ich sagen, Metall wäre mir rein Optisch lieber.

MFG Günther
Purzello
Stammgast
#5 erstellt: 13. Mrz 2006, 19:39
Ich stand bis letzte Woche genau vor der gleichen Entscheidung. Alle drei Dreher gefielen (und gefallen) mir gut. Der 6.9 war mir mit seinem günstigen Preis bei eBay auch aufgefallen, allerdings empfand ich die Optik von RPM 5 und Xpression II als etwas "ruhiger". So ist es letztendlich der RPM 5 geworden, weil er auf mich einen wertigeren Eindruck als der Xpression macht. Ich mag den hohen silberfarbigen Plattenteller des RPM 5 und die Hochglanzlackierung – die Form ist ja auch ganz originell. Bis Samstag muss ich mich allerdings noch gedulden, werde dann aber meine Eindrücke schildern. Vielleicht wartest Du noch solange?
Junger_Römer
Neuling
#6 erstellt: 13. Mrz 2006, 19:53

Purzello schrieb:
Ich stand bis letzte Woche genau vor der gleichen Entscheidung. Alle drei Dreher gefielen (und gefallen) mir gut. Der 6.9 war mir mit seinem günstigen Preis bei eBay auch aufgefallen, allerdings empfand ich die Optik von RPM 5 und Xpression II als etwas "ruhiger". So ist es letztendlich der RPM 5 geworden, weil er auf mich einen wertigeren Eindruck als der Xpression macht. Ich mag den hohen silberfarbigen Plattenteller des RPM 5 und die Hochglanzlackierung – die Form ist ja auch ganz originell. Bis Samstag muss ich mich allerdings noch gedulden, werde dann aber meine Eindrücke schildern. Vielleicht wartest Du noch solange?



Hehe, da haben wir uns wirklich genau diesselben Gedanken gemacht und ich hab auch - unabhängig von dir - zu dieser Entscheidung tendiert; so falsch können meine Überlegungen also nicht sein ;-)
Hast du dir den RPM5 einzeln oder im "Superpack" gekauft?
Lohnt sich der Aufpreis für High Output MC Ortofon X1 gegenüber Audio Technica AT95E ? Welche Vorteile bringt der Sandwich Teller?

Hattest du mal die Gelgenheit die 3 Modelle in echt oder auf Review-Seiten zu bewundern oder stützen sich deine Eindrücke auch auf phonophono und audiotra ?
Purzello
Stammgast
#7 erstellt: 13. Mrz 2006, 20:08
Hallo, ich habe den RPM5 einzeln gekauft, da ich im Moment etwas knapp bei Kasse bin und die Speedbox nicht unbedingt brauche. Den Xpression und den 6.9 habe ich mal in Natura gesehen, den RPM5 noch nicht. Leider sieht man ja immer nur die gleichen zwei RPM5-Fotos von schräg oben. Wenn Du noch ein paar Tage warten möchtest, könnte ich Dir bei Bedarf ein paar Bilder vom Plattenspieler schicken, damit Du ihn mal aus anderen Perspektiven siehst. Übrigens: Mir wurde das AT95 vom Händler nicht madig gemacht und sogar empfohlen, trotzdem werde ich wohl irgendwann mal aufrüsten. Fazit: Im Prinzip sind alle drei Plattenspieler schön – aber optisch halt grundverschieden.
Riker
Inventar
#8 erstellt: 14. Mrz 2006, 09:46
Hallo

Zuerst mal das AT-95 nehmen, bis man die Kasse wieder etwas aufgefüllt hat, macht natürlich Sinn. Aber ich denke längerfristig wird man mit diesem System dem Plattenspieler nicht gerecht. Bedenkt, dass ein grosser Anteil des Klangs vom System abhängt (wie von Hörbert auch schon festgehalten)!
Die Speedbox sei - laut Berichten hier und im Analog-Forum - nicht nur von der Handhabung, sondern auch klanglich ein Gewinn. Wie gut das Ortofon ist, weiss ich nicht. Aber so ca. 200€ würde ich schon für ein neues System einplanen (wenn nicht mehr). Das Superpack wäre wohl so verkehrt auch wieder nicht (wenn das Ortofon i.O. ist).

Riker
Druide16
Inventar
#9 erstellt: 14. Mrz 2006, 10:54

Junger_Römer schrieb:


Gibt es eine Seite mit ausführlichen Testberichten?
Bzw. kennt jemand die angesprochenen Modelle und kann mir zu-/abraten ?



Hi,

zum Xpression findest Du hier einen ausführlichen Test:
http://www.enjoythem.../projectspeedbox.htm

Gruß,

V.
Junger_Römer
Neuling
#10 erstellt: 14. Mrz 2006, 20:54
Ich hatte heut die Gelegenheit mir den RPM 5 anzuschaun und war sehr angetan;
Xpression II hatte ich eh schon ausgeschlossen und der Verkäufer hat mir von der Subchassis-Konstruktion des 6.9 abgeraten.
Meine Wahl fällt also auch auf den RPM 5; werd mir bis morgen überlegen obs das SuperPack oder Normal wird.
Welche Vorteile hat der Sandwichteller?
audiolog
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 15. Mrz 2006, 13:03

Junger_Römer schrieb:

... der Verkäufer hat mir von der Subchassis-Konstruktion des 6.9 abgeraten.
...


???

der 6.9 mit speedbox gilt als der absolute giantkiller
und dürfte die anderen beiden zum frühstück fressen -
richtige subchassiseinstellung vorausgesetzt.

die grundsätzliche aussage dieses "verkaufsberaters"
contra subchassis halte ich für schwachsinn.

gruß
audiolog
marantz-fan
Stammgast
#12 erstellt: 17. Mrz 2006, 09:33
Hallo,

ich meine auch, Du solltest die Aussagen der Verkäufer mit größter Vorsicht genießen. Das kann man sicher nicht verallgemeinern, aber man sollte immer im Hinterkopf haben, dass die in erster Linie eben verkaufen wollen.

ProJect würde den 6.9 mit der aufwändigen Subchassis-Konstruktion sicher nicht anbieten, wenn das nix bringen würde und generell als schlecht einzustufen wäre. Wie sieht es denn mit dem Aufstellungsort bei Dir aus? Hast Du eine Wandhalterung? Falls nein, was für ein Fußboden? Wenn Du evtl. Probleme mit Trittschall hast, würde ich Dir sogar eher den Subchassis-Spieler empfehlen.

Ich habe übrigens den 6.1 besessen, das ist der fast baugleiche Vorgänger des 6.9. Die Optik ist wirklich sahnemäßig (mein subjektiver Geschmack), der macht wirklich richtig was her und sieht noch deutlich teurer aus als er ist. Allerdings ist der Spieler sehr filigran gearbeitet, das Subchassis wirklich sehr "schwabbelig", der Tonarm ultraleicht (das wird aber wohl auf alle genannten ProJects zutreffen). Der Umgang sollte also dementsprechend sensibel sein.

Zudem hatte ich große Probleme mit statischer Aufladung. Die Filzmatte "klebte" grundsätzlich an den Schallplatten, beim Abnehmen der Platte hörte ich ein Knistern aus den Lautsprechern! Obwohl mein heutiger Spieler schon wieder eine Filzauflage hat, habe ich das Problem nicht mehr. Ich will das nicht verallgemeinern, das lag vielleicht auch am speziellen Standort bei mir.

Bist Du eigentlich auf die drei ProJects fixiert? Ansonsten würde ich noch den Rega P2 in den Ring werfen, ist preislich etwa die gleiche Liga. Sieht unspektakulär aus, klingt aber wunderschön. Einen Vergleich zum 6.1 kann ich schwer ziehen. Der Rega klingt zwar um einiges besser, nur ist der Vergleich unfair - mein 6.1 hatte noch ein einfaches AT95, während ich auf dem Rega ein hochwertigeres Vinylmaster montiert habe. Da der Rega der Kategorie der "Brettspieler" angehört, bedarf er auf jeden Fall eines stabilen Aufstellungsortes (am besten Wandhalterung).

Gruß Dirk


[Beitrag von marantz-fan am 17. Mrz 2006, 09:34 bearbeitet]
Purzello
Stammgast
#13 erstellt: 19. Mrz 2006, 21:31
Ich habe mal ein Bild von meinem neuen Plattenspieler Pro-Ject RPM 5 gemacht:



Ein Erfahrungsbericht folgt in den nächsten Tagen.
marantz-fan
Stammgast
#14 erstellt: 21. Mrz 2006, 08:55
Die Optik stimmt schon mal, sieht wirklich richtig geil aus! Da kann mein Rega schon mal nicht mithalten.

Bin schon gespannt zu hören, wie er klingt.

Gruß Dirk
Purzello
Stammgast
#15 erstellt: 21. Mrz 2006, 10:02
Och, ich finde, dass Dein Rega da durchaus mithalten kann. Ich denke der RPM5 sieht schwerer aus, als er tatsächlich ist. Die Pro-Jects sind, wie Du schon sagtest, recht filigran gebaut. Das ist jetzt nicht weiter tragisch, allerdings muss man bei der Bedienung schon ein bisschen aufpassen, dass man nicht z.B. am Tonarmlift hängenbleibt. Der ist nämlich nicht viel dicker als ne große Nähnadel. Ich hatte zuletzt als Plattenspieler einen BRAUN PCS 52 mit SME Tonarm, da war natürlich alles deutlich massiver. Erfahrungsbericht folgt!
marantz-fan
Stammgast
#16 erstellt: 21. Mrz 2006, 11:25
Auch der Rest der Anlage gefällt mir sehr gut. Manchmal ist weniger eben mehr. Ist das eigentlich ein CD-Receiver von Linn? Was stehen denn da links im Schrank noch für Schätze?

Welche Plattentellerauflage hat Dein ProJect? Wenn ich das richtig gesehen habe, gibt's den RPM5 mit Kork- oder Vinyl-Auflage. Der Rega-Tonarm macht wirklich einen robusteren Eindruck, wobei das ja nicht unbedingt etwas über die (Klang-)Qualität aussagt. Normalerweise hat der P2 einen MDF-Plattenteller, neuerdings gibt es aber - nur in der schwarzen Ausführung - den Glasteller des P3, das gefiel mir auch sehr gut, weil dieser natürlich viel schwerer ist. Der MDF-Teller Deines RPM5 hat zumindest schon mal die richtige Dicke.
Purzello
Stammgast
#17 erstellt: 21. Mrz 2006, 11:53
Ja, das ist ein Linn Classik CD-Receiver. Ein optisch zurückhaltendes, gut klingendes Gerät. Ich hatte mal zusätzlich den T+A K1 CD-Receiver, der mir im Vergleich nicht ganz so gut gefiel und den ich daher verkauft habe. Der RPM5 hat eine Kork- und eine Filzmatte, wobei mir ein Klangvergleich schwerfällt. Ich weiss nicht wie andere das machen, aber wenn ich den Plattenspieler ausschaltet habe, die andere Matte drauffriemel und dann die Musik wieder höre, kann ich beim besten Willen keinen Unterschied feststellen, geschweige denn beurteilen, was besser klingt. Im Moment habe ich das Filzteil drauf. Aber das muss ich nochmal in Ruhe probieren. Hier übrigens ein Bild der "Schätze" im Schrank.

Jazzy
Inventar
#18 erstellt: 21. Mrz 2006, 12:38
Hi!
Zu den Spielern kann ich nichts sagen.
Aber ich kann dir einen Laden in München empfehlen.
Der ist in der Tumblingerstr.30 beim Arbeitsamt.
Heißt MW-AUDIO Michael Woineck.
Liegt im Hinterhof.
Der Typ ist sehr nett,hat das Project-Zeugs da.
Auch Vincent,Audiolab,engl. Zeugs halt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Händlern in MUC
ist er überhaupt nicht arrogant.
marantz-fan
Stammgast
#19 erstellt: 21. Mrz 2006, 12:38
@Purzello

Da hast Du ja noch eine ganze Klassiker-Sammlung in Deiner Vitrine! All die guten Dinge aus der Zeit, als noch richtige "Anfassqualität" produziert wurde... sehr schön. Die sehen ja alle aus wie neu, wo bekommt man sowas noch?

Hast Du denn mit der Filzmatte keine Probleme von wegen statischer Aufladung?


[Beitrag von marantz-fan am 21. Mrz 2006, 12:40 bearbeitet]
Purzello
Stammgast
#20 erstellt: 21. Mrz 2006, 13:15
Habe 10 Jahr lang das ganze Sammlerprogramm durchgezogen: Flohmärkte abgegrast (nicht mehr so ergiebig), eBay (teuer geworden), Tausch mit anderen Sammlern und Annoncen in Tageszeitungen. Da kam schon was zusammen. Die großen Sachen (Fernseher und Musiktruhen) sind übrigens im ganzen Haus verteilt. Allerdings bin ich jetzt etwas kuriert von der Sammelsucht und habe vieles wieder verkauft. Das mit der Filzmatte kann durchaus sein: Heute morgen gabs einen kleinen Funken (!) beim Plattenwechsel.
Evasion
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 25. Mrz 2006, 20:14
Auf den RPM5 habe ich ja auch schon ein Auge geworfen. Bisher blieb es aber dabei, da ich noch einen Philips AF 829 Plattenspieler habe und der für meine Bedürfnisse ausreichte. Leider spielt der Philips aber jetzt verrückt, oder besser gesagt überhaupt nicht mehr. Wenn ich so sehe, für wie wenig die Teile bei ebay verkauft werden, lohnt eine Reparatur wohl eher nicht Jetzt wäre demnach der Weg frei für den RPM5... Da aber bei mir die Schmerzgrenze auch bei max. 500€ liegt und der 5er da mit Speedbox drüberliegt und ich hier auch einen Vorführ-6.9 günstig kriegen könnte, weiss ich nicht so recht was ich tun soll. Optisch gefällt mir der 5er natürlich besser. Der Nachteil ist für mich aber der fehlende Staub- und in gewissem Maße Kinderschutz...
cloude
Stammgast
#22 erstellt: 26. Mrz 2006, 00:15
Hallo,
ich will demnächst auch einen Plattendreher kaufen.
Bei Ebay gibt es ein interessantes Angebot:
Pro-Ject RPM 5 + Grado Silver Abtastsystem für 500 Euro.
Meint ihr das das was taugt.
Weiß jemand wie so ein Phonovorverstärker in einem Surroundreceiver klingt? Habe einen Denon AVC A1 SRA mit MM, also ein sehr hochwertiges Teil.
Müsste zum Einstieg doch erst mal reichen.

danke
MfG Cloude
HiFi_Addicted
Inventar
#23 erstellt: 26. Mrz 2006, 08:30
Der Project taugt was. Das Grado Prestige Silver ist aber unter aller kritik. Sogar die Reference Serie die Preislich deutlich darüber liegt verdient die Bezeichnung Schrott. Ich bin froh dass ich mein Reference Platinum Wood losgeworden bin.

MfG Christoph
Purzello
Stammgast
#24 erstellt: 26. Mrz 2006, 08:46
Schrott? Kann ich nicht beurteilen, aber beim Lesen der Beiträge zum Thema Plattenspielersysteme fällt mir immer wieder auf, dass Systeme, mit denen die einen gut leben können, für andere "Schrott" sind. Ich habe das werkseitig montierte AT95 an meinem Pro-Ject RPM5 und habe hier schon viel schlechtes darüber gelesen. Als (Neu-) Einsteiger bin ich allerdings sehr zufrieden mit dem Klang, wohlwissend das es noch besser (und teurer!) geht.
Evasion
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 27. Mrz 2006, 17:19
Gibt es eigentlich bei Pro-Ject eine "Modellhierarchie"? Vom Listenpreis her ist der 6.9 ja teurer als ein RPM5. Aber der Tonarm am RPM (9c) ist doppelt so teuer als der des 6.9. Natürlich bin ich mir bewusst, dass der Tonabnehmer auch eine große Rolle spielt...
kklaus
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 27. Mrz 2006, 20:14
Hi,
habe mal 2 Bilder von meinem RPM-5 Superpack reingestellt.
Drauf ist mein Denon DL103 und mittlerweile ein größeres Gegengewicht. Die Plattenklemme ist auch nicht die originale,
hab ich noch von meinem Micro Seiki behalten, der leider weg musste.
Das Denon gefällt mir viel besser als das Ortofon, ist natürlich Geschmackssache.
Probleme gabs mit einem eiernden Subteller und einem nicht ganz astreinen Sandwichteller.
Wurde alles sehr kulant über meinen Händler getauscht und jetzt ist der Project
schon ganz optimal. Als Tuningmassnahmen werde ich noch ein neues Gegengewicht drehen,
und eine neue Verkabelung einbauen. Und natürlich eine Wandhalterung. Aber alles der Reihe nach.

Ach ja, klingt geil





Grüße
Klaus


[Beitrag von kklaus am 27. Mrz 2006, 20:16 bearbeitet]
Evasion
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 29. Mrz 2006, 10:59
Das ist ja eine tolle Platte...Falls nicht jemand schlechte Erfahrungen mit einem Pro-jekt 6.9 gemacht hat, werde ich wohl bei dem zuschlagen, da ich mit Speedbox (und Grado Tonabnehmer) knapp unter meiner Grenze von 500€ bleiben kann. Oder wäre ein Rega P3 doch wesentlich besser? Ganz schön blöd, wenn man so ins blaue kaufen muss...
HiFi_Addicted
Inventar
#28 erstellt: 29. Mrz 2006, 11:37
Wenn du die Finger vom Grado lässt kannst du nix damit falsch machen

MfG Christoph
Evasion
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 29. Mrz 2006, 14:24

HiFi_Adicted schrieb:
Wenn du die Finger vom Grado lässt kannst du nix damit falsch machen

MfG Christoph

Also am besten den Händler fragen, dass er gegen Aufpreis einen anderen Tonabnehmer dranpappt. Unvermeidliche Frage: Welchen? Ich habe gelesen, dass die Denon DR103 ganz ordentlich sein sollen. Musik ist vor allem 70-80er Rock, Rockabilly... Klassik eher nicht.
synth66
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 29. Mrz 2006, 15:39
Hallo Klaus,

schöner Player. Welche Depeche Mode ist denn das auf dem zweiten Bild ?

Viele Grüße.

synth66.
kklaus
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 29. Mrz 2006, 19:11
Hi synth,
People are People Maxi,
ist mittlerweile mein Plattenteller-Staubschutz.
Aber keine Angst, meine ganzen anderen DM-LP`s
sind frisch gewaschen und werden regelmäßig gehört.

Grüße
Klaus
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 29. Mrz 2006, 19:13
Hallo!
Also das Denon DL 103 ist zwar ein gutes System aber bei deinem Tonarm (Pro-Ject 9c Eff. Masse 11 Gramm) würde ich an deiner Stelle eher ein Ortofon Vigor oder auch wenns mehr kosten darf ein AT OC 9 reinsetzen falls es unbedingt ein MC sein soll. Oder falls dir ein MM auch recht ist und du mit Grado berührungsängste hast ein Goldring G1012 daß du dann ohne weiteres auch auf ein 1022 oder gar 1042 updaten kannst (Das geht mit einem einfachen Nadeltausch.) Zwar gibt es hier gerade etwas Uneinigkeit über die Nadelnachiebigkeit der DL 103 aber m.E ist es für mittelschwere Arme wie dein Pro-Ject nicht so der ideale Partner, ich denke daß es eher für Schwere Arme ab 15 Gramm Eff. Masse geeignet ist.

MFG Günther
kklaus
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 29. Mrz 2006, 21:21
Ach ja, die Theorie!
Ich sage aber aus Erfahrung: klingt hervorragend.
Die theoretischen Bedenken hatte ich vorher auch, da ich das Denon aber sowieso schon hatte (war vorher an meinem
SME 3009 SIII) hab ichs einfach mal probiert.
Das spielt das X1-MC (zumindest bei mir) an die Wand.

Grüße
Klaus
GandRalf
Inventar
#34 erstellt: 30. Mrz 2006, 06:11
Moin auch,


kklaus schrieb:
Hi synth,
People are People Maxi,
ist mittlerweile mein Plattenteller-Staubschutz.
Aber keine Angst, meine ganzen anderen DM-LP`s
sind frisch gewaschen und werden regelmäßig gehört.

Grüße
Klaus


Mmmmh. Meine ist in grün-weiß!?


marantz-fan
Stammgast
#35 erstellt: 30. Mrz 2006, 10:18

Evasion schrieb:
Das ist ja eine tolle Platte...Falls nicht jemand schlechte Erfahrungen mit einem Pro-jekt 6.9 gemacht hat, werde ich wohl bei dem zuschlagen, da ich mit Speedbox (und Grado Tonabnehmer) knapp unter meiner Grenze von 500€ bleiben kann. Oder wäre ein Rega P3 doch wesentlich besser? Ganz schön blöd, wenn man so ins blaue kaufen muss...

Ich kenne beide, auch wenn es bei mir der ProJect 6.1 (soweit ich weiß bis auf das fehlende Steckernetzteil baugleich mit dem 6.9) war und jetzt ein Rega P2 ist. Der ProJect hat auf jeden Fall durch das Subchassis die weit aufwändigere Konstruktion gegenüber dem Rega-"Brettspieler", der Rega hat aber mMn den besseren Tonarm. Wenn Du für den Rega einen bombenfesten Standort (am besten Wandhalterung) hast, würde ich den bevorzugen, sonst wohl eher den ProJect.

Gruß Dirk
Evasion
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 30. Mrz 2006, 12:13
Besten Dank erst mal für die Super Unterstützung hier Also, der Händler hat wohl nur Grado Tonabnehmer auf Lager, ev, noch Ortofon... Es soll ein Grado "schwarz" mitgeliefert werden, gegen 80€ Aufpreis wollte ich ein Grado Gold montieren lassen. Macht das Sinn oder soll ich das Grado schwarz nehmen und anderswo einen Tonabnehmer kaufen? Zudem kam dann heute vormittag ein Anruf, dass der 6.9 nicht mit der Speedbox zu betreiben wäre (oder umgedreht). Auf der Pro-ject Inet-Seite steht das aber anders. Das Netzkabel des 6.9 ist doch abnehmbar (was doch die Bedingung für das Anschliessen der einfachen Speedbox ist, oder)? Um 15 Uhr begebe ich mich zum Händler. Falls jemand das noch vorher liest, würde ich mich über Infos freuen...
marantz-fan
Stammgast
#37 erstellt: 30. Mrz 2006, 14:02
Wir haben zwar schon nach 15 Uhr. Dennoch - das klingt für mich, als wäre es das Modell 6.1. Der hatte wegen fehlendem Steckernetzteil in der Tat nicht die Möglichkeit, ihn mit SpeedBox zu betreiben.
Evasion
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 30. Mrz 2006, 14:20
Hallo und ich habe jetzt erst Mal abgesagt. Du hast da wohl Recht. Auf Nachfrage meinte der Händler, es wäre schon ein älterer 6.9 und bei dem wäre das Netzkabel fest. Nächste Woche erhalte ich einen B&O-Spieler, bin Mal auf das Teil gespannt.
Mr.@
Neuling
#39 erstellt: 30. Mai 2006, 15:04
Hallo! Ich interessiere mich auch für den Pro-Ject RPM5. Könnte jemand mal einen kurzen Erfahrungsbericht schreiben? Das fände ich echt gut.
kklaus
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 30. Mai 2006, 21:22
Hi, Beschreibung findest Du weiter oben.
Klingt gut, sieht gut aus und ist günstig.
Hier ist der Test aus der Audio:
http://www.hifisound..._pdf/PRO-2012552.pdf
Getestet wurde allerdings die Standard-Variante ohne Speedbox und Sandwichteller und mit dem günstigen AT95.

Das Superpack ist mit Sicherheit kein Fehlkauf.

Grüße
Klaus
Mr.@
Neuling
#41 erstellt: 30. Mai 2006, 21:36

kklaus schrieb:
Hi, Beschreibung findest Du weiter oben.
Klingt gut, sieht gut aus und ist günstig.
Hier ist der Test aus der Audio:
http://www.hifisound..._pdf/PRO-2012552.pdf
Getestet wurde allerdings die Standard-Variante ohne Speedbox und Sandwichteller und mit dem günstigen AT95.

Das Superpack ist mit Sicherheit kein Fehlkauf.

Grüße
Klaus


Hey, super! Danke für den Artikel. Den hätte ich mir beinahe für 1,20€ gekauft! Hast du zufällig auch die AUDIO Bestenliste als pdf?


[Beitrag von Mr.@ am 30. Mai 2006, 21:48 bearbeitet]
Mr.@
Neuling
#42 erstellt: 28. Jul 2006, 17:08
Sorry für den Doppelpost.
Ich wollte nur mal eben sagen, dass ich seit anfang des Monats den "Pro-Ject RPM5 Super Pack" habe und voll zufrieden bin. Auch der Verkäufer meinte, dass in der Preisklasse Pro-Ject konkurrenzlos ist, da auch die relativ billigen Geräte bereits einen Carbonfaserarm haben.
mclandy
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 09. Mrz 2009, 23:04
Hallo Z´samm!

Auch wenn die (schon älteren :-)) Antworten eher in Richtung RPM5 zielen, will ich die Ausgangsfrage noch einmal in der Hinsicht aufgreifen, da ja auch nach den Qualitäten eines Xpression gefragt worden ist.

In der aktuellen Xpression3 Version habe ich diesen Dreher einem Kurzcheck im Vergleich zu einem Transrotor Fat Bob S unterzogen...
...alle Achtung!

Die ganze Geschichte unter:
http://www.frank-landmesser.de/hoer_analog_xpression.html

Highfideler Gruß,
Frank
*Cardas*
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 10. Mrz 2009, 18:58
Vielen Dank für den Link. Ist wirklich hochinteressant. Ich bin seit ca. einem Besitzer eines RPM 5 und bin sehr zufrieden mit dem Gerät.
Dommes
Inventar
#45 erstellt: 10. Mrz 2009, 19:05
Hallo,

ich stand damals vor der gleichen Entscheidung wie du, bei mir ist es ein RPM 5 geworden. Das ist etwa zwei Jahre her. Bin mit dem Gerät nach wie vor sehr zufrieden. Hab wegen der Umschaltung noch ne Speedbox nachgerüstet und finde das ganze Preis-Leistungsmäßig Top.

Lediglich der Plattenteller stellt mich Optisch nicht 100% zufrieden. Aber da gibt es auch Aufrüstungen, die mir aber im Moment zu teuer sind (Teller aus Acryl)
*Cardas*
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 11. Mrz 2009, 19:45
Von Project gibt es ein Vinylteller für den RPM 5, liegt um die 100€, soll laut Fachhändler bessel klingen als ein Acrylteller
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