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Welcher Phono-Vorverstärker lohnt sich?

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ezrael
Neuling
#1 erstellt: 01. Feb 2008, 18:19
Guten Tag erstmal,

vor kurzem habe ich mir einen neuen Receiver (Onkyo TX-SR505E) gekauft. Sicherlich kein High-End Gerät, aber in seiner Preisklasse hab' ich noch nichts besseres gehört. Jetzt wollte ich meinen Plattenspieler (DUAL 704 mit Shure V-15 Typ III L-M Tonabnehmersystem) anschließen. Der Receiver hat keinen ausgewiesenen Phono-Eingang, so war natürlich (fast) nichts zu hören - also muss ein Vorverstärker her.

Nun meine Frage: Was für ein Gerät lohnt sich für meine Anlage. Ein Besuch bei eBay sagt mir, dass zwischen 20,00 und vielen hundert Euro alles möglich ist. Sicherlich sind die billigen Geräte (auch wenn als "Profi"-Teile ausgewiesen) nicht empfehlenswert. Andererseits glaube ich nicht, dass für mich ein 200 Euro-Teil wirklich sinnvoll wäre, da ich auch keine audiophilen Schätze auf meinem Plattenspieler höre, sondern v.a. meine alten 80er Metal-Platten und 70er Jahre Rock/Psychedelic. Ach ja an Boxen hab' ich zwei Nubert nuBox 381 und werde mir langsam ein 5.1 oder 7.1 System aus dem selben Haus aufbauen)

Zweite Frage: Natürlich habe ich mich auch schon etwas umgehört und bin so auf ein paar Geräte gestoßen, die ich mir preislich ganz gut vorstellen könnte. Da wären zum Einen die Produkte der SUPA-Reihe von Hormann Audio, die Pro-Ject Phonobox und die NAD PP2 Vorstufe (die NAD PP2 gibt es auffällig häufig bei eBay - das könnte man so lesen, dass doch viele damit unzufrieden sind und sie wieder loswerden wollen!?). Gibt es dazu irgendwelche Alternativen? Oder hat jemand mit meinem - oder einem ähnlichen System Erfahrung?

Dritte Frage: Ich hab' zwar noch die Original-Bedienungsanleitungen zu meinem Plattenspieler/Tonabnehmersystem etc. aber ich kann nirgendwo erkennen, ob ich denn ein MM oder ein MC System habe.

Kann mir jemand weiterhelfen?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 01. Feb 2008, 20:25
Moin,

ich kann nur deine letzte Frage beantworten.

Es ist ein (sehr gutes!) MM System.
(habe es selbst als Lieblingssystem)

Gruss, Jens
ezrael
Neuling
#3 erstellt: 01. Feb 2008, 22:55
Hallo Jens,

das ist ja schonmal 'was.

Vielen Dank und ein schönes Wochenende,

Eike
Jazzy
Inventar
#4 erstellt: 01. Feb 2008, 23:16
Alle drei von dir genannten sind ok.Die PP2 und Project sind ungefähr gleichauf,die Supa wohl noch etwas besser(je nach Version)aber wohl auch teurer.Ich habe die Phonobox mk2 und bin fürs Geld zufrieden.IMHO kann erst ein Supa 3.0 oder Lehmann BC Statement das wirklich toppen(200/300 Euro).
plasma1210
Stammgast
#5 erstellt: 02. Feb 2008, 08:46
Hi, also den NAD PP2 hatte ich auch schon , für's Geld bekommst du da schon was feines , besser geht's natürlich immer , ich hab mich vor zwei Jahren zwischen dem Creek OBH-15 und einem AVM Evolution P2 entscheiden dürfen, hatte beide Geräte für eine Woche zum Testen zu Verfügung. Ich habe mich für den AVM entschieden , der schien mir eine Spur besser zu sein im MM-Zweig. Bei MC lag der Creek aber weit vorne !
ezrael
Neuling
#6 erstellt: 03. Feb 2008, 00:43
Danke für die Tipps soweit!

Ich hab' nochmal etwas im Web gestöbert und dabei hat sich mir folgende Frage aufgetan: Ist es für mich bzw. meine Anlage sinnvoll, einen Vorverstärker mit Verstellmöglichkeit, z.B. der Eingangsimpendanz wie es etwa die Pro-Ject Phonobox SE II bietet anzuschaffen, oder sind die einfacher aufgebauten - und daher auch um einiges günstigeren - Geräte für meine Zwecke (s.o.) angemessen?

Vielen Dank im Voraus,

Eike
ruedi01
Gesperrt
#7 erstellt: 04. Feb 2008, 10:06
Der NAD PP2 ist wohl unter Preis-/Leistungsaspekten der mit Abstand beste Phono PreAmp den man im unteren Preissegment bekommen kann, teilweise ist er für deutlich unter 100 € zu bekommen, für Deine Anlage (Verstärker/Lautsprecher) lohnt es sich kaum in einen besseren und dann natürlich teureren PreAmp zu investieren. Sowohl MM- als auch MC-Systeme kann man anschließen.

Nachteil der PP2, es gibt keine einstellbaren Eingangsimpedanzen. Bei Deinem System sollte das aber kein Problem darstellen.

Wenn Du den PP2 im Netz kaufst, hast Du ja 14 Tage Rückgaberecht, da kannst Du ja testen, ob es passt. Oder Du lässt Dir bei einem Händler ein Rückgaberecht einräumen.

Ich besitze den PP2 übrigens auch seit gut 1,5 Jahren. Nach einem Systemwechsel vor ein paar Tagen (Ortofon Rondo red) schaue ich mich nach einem besseren PreAmp um, weiß aber noch nicht wirklich, was ich nehmen soll. Das wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich was wirklich besseres zu einem noch bezahlbaren Preis gefunden habe.

Gruß

RD
silberfux
Inventar
#8 erstellt: 04. Feb 2008, 10:13
RD: Das Rondo Red läuft bei mir über den Supa 3.0, zur vollsten Zufriedenheit. Gebraucht kaufen oder bei Hormann als Bausatz nehmen. M.E. muss es nicht unbedingt die teurere SL-Ausführung sein, ich habe sowohl den normalen als auch den SL und höre ehrlich gesagt keinen Unterschied.

Gruß von Silberfux
ruedi01
Gesperrt
#9 erstellt: 04. Feb 2008, 10:29
Hallo silberfux,

vielen Dank für den Tipp!

Wie ich sehe besitzt der Supa aber auch keine Möglichkeit, die Eingangsimpedanz einzustellen. Das würde ich mir aber schon wünschen, um auch in Zukunft bei einem Systemwechsel flexibel zu sein.

Gruß

RD
yellowshark
Stammgast
#10 erstellt: 04. Feb 2008, 12:56
Beim SUPA kannst du so ziemlich alles anpassen, was man bei einem Phonoverstärker anpassen kann (Impedanz, Verstärkung, Kapazität). Dual 704 mit Shure V15III (allerdings mit der MR-Nadel) lief bei mir lange Zeit sehr erfolgreich an einem SUPA 1.9

Ciao
Stefan
ezrael
Neuling
#11 erstellt: 19. Feb 2008, 22:47
Hallo,

erstmal nochmals vielen Dank für die Unterstützung. Ich hab' mir jetzt den NAD PP2 gekauft - und bin recht zufrieden damit. Allerdings ist er etwas leise und ich muss deutlich stärker aufdrehen als bei den anderen Komponenten. Na ja, mal schau'n ich muss mir mal die Anleitung zu meinem Verstärker genau ansehen, vielleicht kann ich ja den Eingangspegel hier grundsätzlich etwas erhöhen...

Tschö,

Eike
alter_mann
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 20. Feb 2008, 08:06
Hi Eike,
es ist schön, wenn du mit dem NAD pp2 zufrieden bist.
Ich kenne das Gerät, weil ich es selbst einige Zeit hatte.
Mit einem Supa . egal welchen, wärst du aber mit Sicherheit
besser bedient. Ich habe mehrerer seiner VV Varianten über Jahre gehabt. Im Vergleich zum NAD ist der Supa deutlich auflösender und präziser. Ich würde einfach mal Herrn Hormann, der übrigens sehr hilfsbereit ist, kontaktieren und um ein
Testgerät bitten. Manchmal gib´t´s bei ebay auch günsige Geräte.
Probiere es einfach mal, bevor du Klangpotential verschenkst.
Grüße Karl-Heinz
Distiller
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 20. Feb 2008, 08:35
Also Ich hab ein Rondo Red und die Project Phono box se 2 und muss sagen das passt wunderbar. Ich hab zwar kein vergleich zu anderen aber jedesmal wenn ich eine platte auflege komm ich nicht mehr weg und ich denk mal so soll das sein.

grüsse
ruedi01
Gesperrt
#14 erstellt: 20. Feb 2008, 11:47
Wie ich schon geschrieben habe, verfügt der NAD PP2 über keinerlei Anpassungsmöglichkeiten, was Impedanzen und Verstärkungsfaktor betrifft, ist halt ein guter Einsteiger PreAmp, wer mehr will, muss auch mehr ausgeben. Mein gutes altes Yamaha MC9 tönte an dem NAD im Vergleich zur CD auch immer deutlich zu leise. Aber das kann man ja durch einen Dreh am Lautstärkeregler des Verstärkers kompensieren, eine andere Möglichkeit hat man nicht.

Seit Kurzem besitze ich den Trigon Vanguard II. Den habe ich mir zugelegt, weil er über eine sehr flexible Anpasung für die Verstärkung und die Ausgangsimpedanz des Systems verfügt. Mein neues System, das Ortofon MC Rondo red kommt sehr gut mit dem Vanguard zurecht. Auch das alte MC9 lässt sich prima, und jetzt auch mit der 'richtigen' Lautstärke betreiben. Klanglich spielt der Vanguard natürlich in einer anderen Liga als der PP2, ist ja auch deutlich teurer. Allerdings fällt der klangliche Gewinn lange nicht so groß aus, wie bei meinem neuen System. Der Vanguard klingt insgesamt etwas lebendiger und hat eine bessere Feindynamik und Klarheit, auch habe ich den Eindruck, dass die Räumlichkeit und das klangliche 'Volumen' (Instrumente und Stimmen wirken körperhafter) gewinnt. Ob einem das die Sache wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 20. Feb 2008, 11:49 bearbeitet]
Wolfgang_K.
Inventar
#15 erstellt: 20. Feb 2008, 11:52
Ich habe die Project Phonobox (Tubebox) und das Ding ist einfach nur genial. Ob man jetzt die Phonobox mit Transen oder Röhren nimmt - die Unterschiede sind eigentlich marginal. Diese Dinger sind ihr Geld echt wert - klanglich und verarbeitungstechnisch.
grappus
Stammgast
#16 erstellt: 21. Feb 2008, 10:24
moin,
für wolfgang k
such dir mal ´n Paar telefunkenröhren...teuer, aber da geht dann noch was....
grüße aus dem norden
grappus
Soulific
Stammgast
#17 erstellt: 21. Feb 2008, 14:16
...und mit einem anderen Phonopre geht sogar noch mehr. Thorens 320 MKII + VM blue, Unison Röhren - dazwischen gehört doch kein ProJect. Die schönen Telefunkenröhren kann man nämlich auch in ein wirklich gutes Gerät stecken. Hier in Hamburg kann man sich eine ProJect Tubebox auf wunsch auch mit Telefunkenröhren bei Audiophonie zum Probehören ausleihen (und wieder zurück bringen). Zum Glück gibt es da auch andere Geräte.

Lieben Gruß,
Sebastian
Wolfgang_K.
Inventar
#18 erstellt: 22. Feb 2008, 01:13
Mir gefällt das Gespann - von der Optik und vom Klang. Außerdem stehe ich mehr auf russische Röhren als auf Telefunken

Es mag vielleicht besseres geben (denke da an Aqvox) aber was solls - für den Hausgebrauch reichts locker.
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