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Plattenspieler - System umrüsten oder Neukauf ?

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V-Maxx
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Feb 2008, 22:57
Metz Mecasound TX 4963

Hallo zusammen!

Die Nadel von dem Spieler ist am Ende.
Ich dachte mal über eine Umrüstung des Sytems nach. Was kann der geneigte Vinyl-Hörer so empfehlen?
Geht es umzurüsten auf Ortofon? oder was paßt sonst noch?

Was mich etwas bedrückt, ist die Tatsache daß keine Anleitung mehr vorhanden ist - und die Einstellung des Gegengewichts sollte schon passen, will ja nicht die alten Scheiben ruinieren.
Das macht mir den größten Kummer, weil ich nicht weiß wie nun die Einstellung zu händeln wäre, also den 0-Punkt herauszufinden.

Leider hat mein uralter Dual das zeitliche gesegnet - und nun muß ich mich wohl oder übel mit dem Metz befassen oder eine neues "Turntable" kaufen.

Gegoogelt habe ich schon, nur brauchbares war nicht zu finden.
ruedi01
Gesperrt
#2 erstellt: 17. Feb 2008, 15:26
So weit ich das sehen kann, ist der Metz schon ein richtig guter Spieler. Da lohnt der Kauf eines neuen und hochwertigen Tonabnehmers sicherlich.

Wenn ich das richtig sehe, verfügt der Metz über einen Tonarm mit SME-Headshell. D.h. Du hast grundsätzlich die Wahl unter nahezu allen 1/2-Zoll Tonabnehmern am Markt.

Wenn Du keine Unterlagen zu dem Gerät hast, wende Dich doch mal an die Firma Metz, vielleicht können die Dir noch was nachliefern. Das wäre auch in sofern interessant, um zu erfahren, welche Tonabnehmer ideal für den Tonarm sind.

So wie es hier aussieht handelt es sich um einen von Metz zugekaufen Spieler aus japanischer Fertigung (Technics?).

Die Einstellungen für den Tonabnehmer sind eigentlich recht simpel. Wichtig ist eine korrekte Montage des Abnehmers, der TA darf nicht verkanntet werden, damit die Nadel genau im richtigen Winkel zur Rille läuft. Eine Überhanglehre für SME-Headshells (evtl. vielleicht noch vorhanden?) hilft den TA so zu montieren, dass der Aufsetzpunkt korrekt getroffen wird. Als Zubehör kostet so eine Lehre auch nicht die Welt. Alternativ kann eine entsprechende Schablone verwendet werden, die man sich im Internet herunterladen und ausdrucken kann, diese wird dann zurechtgeschnitten und auf den Plattenteller gelegt. Wo man diese Schablone herunterladen kann, weiß ich jetzt auch nicht, vielleicht kann da jemand anders helfen...

Ist der TA montiert, wird die Antiskating Einstellung auf 0-gestellt und das Gegenwicht so lange verstellt, bis der Tonarm von selber in waagerechter Position ausbalanciert ist (vorher die Auflagekraftskala auf 0 drehen!). Danach wird das Gewicht (mit Auflagekraftskala!) so lange gedreht, bis der vom TA-Hersteller empfohlene Wert erreicht ist, (meist irgendwo zwischen 2 und 2,5 Gramm). Zum Schluss wird die Antiskatingeinstellung auf den gleichen Wert, wie die Auflagekraft gestellt...das war's dann eigentlich schon.

Idealer Weise sollte der Tonarm, wenn er in der Rille der Platte liegt genau waagerecht ausgerichtet sein. Wenn Dein Spieler über einen höhenverstellbaren Tonarm verfügt ist das recht einfach zu erreichen. Wenn nicht, kann man mit einem Unterlegplättchen (zwischen TA und Headshell fest montiert) nachhelfen.

Wenn Dir das alles doch noch zu kompliziert ist, dann gibt es nur eine Empfehlung. Du kaufst den TA dort, wo man ihn Dir auch fachgerecht einbaut. Ein guter Fachhändler sollte diesen Service (evtl. gegen einen kleinen Mehrpreis) anbieten können.

Was Empfehlungen für Tonabnehmer angeht, das ist Geschmacksache, abhängig von Deinen musikalischen Vorlieben und Deinem Geschmack, vom verwendeten Verstärker (bzw. der Phonovorstufe) und nicht zuletzt vom Geldbeutel.

Ich bevorzuge MC-Tonabnehmer. Diese sind meist etwas feiner in der Auflösung und bieten mehr Feindynamik. Allerdings muss der Verstärker dann auch über einen speiziellen MC-Phonoeingang verfügen, sonst ist der Erwerb einer zusätzlichen Phonovorstufe unumgänglich, da MC-System (Ausnahme High-output) ein sehr leises Signal ausgeben.

Als Angemessen würde ich bei Deinem Spieler durchaus die Preisklasse von 200 bis 300 € ansehen. Selbst mehr wäre durchaus zu rechtfertigen.

Einige Beispiele für gute und bezahlbare MM-Systeme:

Clearaudio Aurum Classic
Grado Prestige
Ortofon Vinyl Master
AudioTechnica AT 120 E

Als MC-Systeme kann man empfehlen:

Denon DL 103
Goldring Eroica LX L
Benz Micro MC Serie
Ortofon MC Rondo Red (ist teurer, spielt aber in einer anderen Liga)

Gruß

RD
V-Maxx
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Feb 2008, 16:36
Danke Ruedi!

...nur leider stellte ich gestern noch fest, daß der Lift wohl unterhalb der Tonarmmimik gebrochen ist.
Nachdem ich durch "googeln" jetzt doch was gefunden hatte...

kaputt

dachte ich erst und dann .
Scheint ein bekanntes Problem zu sein, von den ganzen Steuerplatinen die ebenfalls 25 Jahre auf dem Buckel haben, gar nicht zu reden.

Ich bin technisch schon etwas bewandert, nur die Reparatur von ElektroMechanikschrott umfaßt mein Portfolio nicht unbedingt

Ich denke jetzt ernsthaft über einen neuen Dreher nach und Deine Tipps bezüglich der Systeme, werden in eine Entscheidung mit einbezogen.
Jetzt stellt sich die Frage was für einen Dreher?

Ich bin da überhaupt nicht mehr UptoDate, 500 Euro für einen Techniks sind mir aber zu viel. So in etwa 250 Euro plus ein System, scheinen für meine Mugge angemessen. USB Schnick-Schnack bräuchte ich nicht unbedingt. Ich höre Hoffmann, ACDC, BJH, Country, Veniziano bin also überhaupt nicht festgelegt. Es liegen so etwa 550 LPs bei mir herum, die schon noch genutzt werden.
DJ-Ambitionen habe ich keine, bei Partys nutze ich eine USB Platte mit MP3 und dem Programm BPM. Das gute Vinyl wird auf jeden Fall nicht vergewaltigt.

Der Spieler wird entweder an einem Yamaha 757 oder an einem Marrantz PM 65 betrieben. Die Boxen sind Magnat Vector Needle und Bose 301. Es ist im überigen egal ob MM oder MC, beide Amps können beides

Ich dachte jetzt an

Reloop RP-4000 M3D

Denon DP-300

Stanton T.80

IMG StageLine DJP-202

Gemini TT-03

Lenco L-3807

Ich hoffe das war nicht zu viel Text, mit zu wenig Inhalt

Wenn hier noch ein paar Meinungen aufschlagen, wäre mir das sehr Willkommen
ruedi01
Gesperrt
#4 erstellt: 17. Feb 2008, 16:59
Vorweg, von diesen ganzen billigen Technics Clonen halte ich eigentlich garnix...

Ich habe mir einige mal genau angeguckt. Auf den ersten Blick sind einige verdammt nah am Technics. Wenn man genauer hinguckt entpuppt sich aber vieles als billige Plastik Immitation. An dem Technics ist nix aus Plastik, jedenfalls nichts Wichtiges.

Bei Deinem Budget gibt es eigentlich nur zwei Alternativen, entweder einen guten neuen Einsteigerspieler, oder was gutes Gebrauchtes.

Was gutes Gebrauchtes zu finden erfordert Geduld, Sachkenntnis und auch ein wenig Glück. Ein Neuer Spieler mit ordentlicher Qualität zu dem Budget ist nicht leicht zu finden. Aber einen hast Du schon genannt, den Denon. Da wäre dann noch der Project Debut III und der Dual CS 455 mit Ortofon OMB10. Letzteren würde ich vorziehen.

Gruß

RD
pet2
Inventar
#5 erstellt: 17. Feb 2008, 17:02
Hallo,

da hast Du ja einiges an aktuellen Elektro/Mechanikschrott aufgeführt .
Mal etwas anderes:
Was fehlt denn dem uralten Dual.
So einfach den Geist aufgeben tun die eigentlich nicht wirklich.
Wenn der Dual nicht irgendwie zerstört wurde, oder Teile fehlen, läßt er sich meißtens wieder reparieren.
Ob sich das lohnt hängt natürlich auch vom Modell ab.
Es gab aber eigentlich nur sehr wenige Dual, die schlechter als die von Dir aufgeführten Gerätschaften waren .

Gruß

pet
V-Maxx
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 17. Feb 2008, 17:47

pet2 schrieb:
Hallo,

da hast Du ja einiges an aktuellen Elektro/Mechanikschrott aufgeführt .
Mal etwas anderes:
Was fehlt denn dem uralten Dual.
So einfach den Geist aufgeben tun die eigentlich nicht wirklich.
Wenn der Dual nicht irgendwie zerstört wurde, oder Teile fehlen, läßt er sich meißtens wieder reparieren.
Ob sich das lohnt hängt natürlich auch vom Modell ab.
Es gab aber eigentlich nur sehr wenige Dual, die schlechter als die von Dir aufgeführten Gerätschaften waren .

Gruß

pet


Naja, bei dem Dual ist einiges im Argen. Das Netzteil brummt, und auch die Mechanik ist irgendwie nicht mehr taufrisch. Ein Bekannter Fernsehtechnikermeister (Metz ) hatte sich den schon mal angesehen, er meinte das ein Neukauf wohl besser wäre, hmm ich weiß es nicht?
Der hatte sich auch den Metz-Dreher schon mal angesehen, mit der Bemerkung: Wenn dou woß is, dann schmeisn wech

Ich hatte jetzt schon nach gebrauchten Geräten gesehen, speziell Techniks, nur sind halt in d e r Bucht auch Piraten schon gesichtet worden

Aber gut, ich werde jetzt mal in die Bucht rudern und das Fernglas auf "Techniks" stellen und einen Bann gegen Piraten versuchen.

Die neuen DUAL stoßen mich irgendwie ab, nachdem ich die (U)nternetseite von denen gesehen hatte . Ein Kumpel hatte sich im November einen Thorens gekauft - ich meine den 190 - und soo toll ist das Ergebnis auch nicht. Der hat einen Yamaha Uralt Röhrenverstärker an Canton Boxen, seine CDs haben mit der Kombination mächtig Druck.

Schlußendlich hört dann doch jeder was anders raus und eine Diskussion pro oder kontra dies und das, werde ich n i c h t anzetteln ;), ich möchte ja willkommen bleiben.

Aber Ihr habt schon Recht!, in Zeiten der Gewinnmaximierung um jeden Preis, ist es wohl besser bei bewährtem zu bleiben. - und für 200 Öcken wohl nicht wirklich was vernünftiges zu erwarten.

Kind Regards
pet2
Inventar
#7 erstellt: 17. Feb 2008, 19:00
Hallo,

das Netzteilbrummen liegt häufig an gelockerten Schrauben.
Mechanikprobleme resultieren ünlicherweise aus verharztem Fett.
Nach einer Reinigung und einem neu schmieren laufen sie eigentlich wieder.
Vielleicht muß man noch den Steuerpimpel erneuern.
Mehr ist es meißtens nicht.
Hilfreich wäre aber schon mal die Typenbezeichnung .

So etwas kann ein heutiger Fernshmechaniker nicht mehr, so ist jedenfalls meine Erfahrung.

Der TD 190 ist übrigends auch ein Dual der neuen Produktion.
Da klebt halt nur ein teureres Typenschild drauf :D.

Gruß

pet
V-Maxx
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Feb 2008, 19:39
OK, ich müßte das alte Teil aus dem Keller ausgraben ;)Das Teil lief ewig, ich weiß das Modell wirklich nicht, Asche auf mein Haupt.
Das NT ist aber wirklich defekt. Wenn die Repartur mehr kosten sollte als 50 Euro - die sind schnell beisammen - dann doch lieber ein anderes Gerät.

Habe aber in der Bucht einen 621 und einen 491 entdeckt, jetzt weiß ich nicht welchen ich nehmen soll?, tendiere aber zu dem 621 wobei ich nicht weiß ob der auf 1/2" umzurüsten geht, der 491 hat das bereits.

Der Kurs für beide ist nicht billig, nach meiner Meinung aber O.K.

Möchte schon bei DUAL bleiben, nur nixx neues halt. Dann kann ich auch den Denon nehmen, wie Ruedi schon bemerkte
pet2
Inventar
#9 erstellt: 17. Feb 2008, 19:44
Auch der 621 hat eine Befestigungsmöglichkeit für 1/2" Systeme.
Der 491 ist im Grunde ein kleiner 621.
Den 491 sollte man deshalb auch deutlich günstiger bekommen.

Gruß

pet
V-Maxx
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 17. Feb 2008, 19:59

pet2 schrieb:
Auch der 621 hat eine Befestigungsmöglichkeit für 1/2" Systeme.
Der 491 ist im Grunde ein kleiner 621.
Den 491 sollte man deshalb auch deutlich günstiger bekommen.

Gruß

pet


THX!

Der Fernsehmechanikermeister meines Vertrauens, war bei Metz schon wer und ist jetzt in Rente. Meine 3 Dampfradios hat er auch repariert, der würde das hinbekommen. Ich hatte gerade mit Ihm telebimmelt, er sagte bring den Metz TX vorbei und wenn Du was wirklich gutes haben willst, kauf dir eine alten Dual ..und das mach ich jetzt!

Ach,ja - fast wäre es untergegangen - Sorry Ruedi! der metz Mecasound ist aus japanischer Produktion und höchstwahrscheinlich ein CEC?, von Techniks ist eher unwahrscheinlich.
V-Maxx
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 17. Feb 2008, 22:50
Ist ja nicht so, daß ich nicht lernfähig wäre

Habe gerade zugeschlagen....

>Zitat
Angeboten wird hier ein Plattenspieler der damaligen Spitzenklasse, der DUAL CS 621 in schwarzer Ausführung und voll funktionsfähig!

HiFi - Plattenspieler mit stabiler Gehäuseausführung und hohem Gesamtgewicht. Elektronische Drehzahlumschaltung von 33 auf 45. Der Plattenspieler CS 621 ist ausgestattet mit dem verschleißfreien Direktantrieb EDS 500. Der Plattenteller, nicht magnetisch, ausgewuchtet aus resonanzarmen Zink-Druckguss, wiegt schon allein 1,4 kg und hat einen Durchmesser von 304mm. Sehr präzise aus schwerem Zink-Druckguss hergestellte Tonarm-Lagerungseinheit. Der Tonarm wird auf 4 Spezialkugellagern - nach dem kardanischen Prinzip gelagert und ist äußerst verwindungssteif. Ausgestattet ist das Gerät mit dem serienmäßigen System DUAL - AUDIO-TECHNICA DMS 240 E mit sphärischer Nadel, dass an der Grenze zur Spitzenklasse eingeordent werden muss. Das Gerät ist mit einem neuen Diamanten DN 242 ausgestattet. Aufgrund des unkomplizierten Aufbaus ist das Gerät auch für Studioeinsätze zu empfehlen. Durch einen manuellen Geschwindigkeitsregler kann die Standardgeschwindigkeit um 10 % verändert werden (besonders für konzertierende Zwecke eines Musikers sinnvoll). Eingebautes 4fach-Stroboskop mit ausgezeichnet ablesbaren Markierungen am Plattenteller. ANTISKATING stufenlos einstellbar über einen schwerkraftunabhängigen Federmechanismus. Ebenso ist die Auflagekraft stufenlos einstellbar (bei dem System DMS 240E ist eine Auflagekraft von ca. 1,5 p empfohlen) Das Laufwerkchassis ist schwimmend gelagert auf 4 Shockabsorberelementen (Feder- und Gummielemente!!!) zur Optimierung der Trittschalldämmung. Das Gerät verfügt über eine Dauerspielschaltung. Das Gerät befindet sich in gepflegtem Zustand mit Gebrauchsspuren. Die Abdeckhaube hat Flecke und ist nicht Auktionsgegenstand, wird aber als Transportschutz mitgeliefert.

Technische Daten:
Gesamtgleichlauffehler: <+- 0,05 %
Rumpel-Fremdspannungsabstand: > 45 dB
Rumpel-Geräuschspannungsabstand: > 65 dB
Leistungsaufnahme: ca. 2 Watt
Maße: 424x150x368

Das Gerät befindet sich in gereinigtem & restauriertem Zustand. Verschleissteile (Kondensatoren & Steuerpimpel) wurden erneuert! <Zitat

http://img153.imageshack.us/my.php?image=dualcs621zm1.jpg


Gekostet hat er 129,00 + 15Euro Versand.

Bei dem Metz startet mein "Meister" einen Reparaturversuch und der DUAL darf in meinem Wohnzimmer reichlich Platz nehmen.
Wenn "Er" da ist, mache ich eine längere Hörprobe, sollten dann noch Fragen offen bleiben, darf ich doch bestimmt nochmal nerven

jetzt aber......Tschüß


[Beitrag von V-Maxx am 17. Feb 2008, 22:52 bearbeitet]
ruedi01
Gesperrt
#12 erstellt: 18. Feb 2008, 08:19
Na dann herzlichen Glückwunsch zu Deinem Dual, ist ein prima Gerät, noch aus der 'alten' Serie, absolut solide.

Auch der Preis erscheint mir als angemessen, wenn das Teil in einwandfreiem und funktionsfähigem Zustand ist.

Bin mal gespannt auf Deinen Erfahrungsbericht.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 18. Feb 2008, 08:19 bearbeitet]
V-Maxx
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 18. Feb 2008, 09:06

ruedi01 schrieb:
Na dann herzlichen Glückwunsch zu Deinem Dual, ist ein prima Gerät, noch aus der 'alten' Serie, absolut solide.



Bin mal gespannt auf Deinen Erfahrungsbericht.

Gruß

RD


Ich hoffe mal, daß der VK die Wahrheit sagt, kann nicht nur Schlitzohren geben.

Die von Dir angesprochene Sachkenntnis habe ich diesbezüglich nicht, aber vielleicht Glück?

Das der 621 gut sein soll, habe ich diesem Wahnsinnsforum entnommen

Die Kiste sollte am Samstag da sein und meine Frau ist auf Klassentreff, besser kanns nicht laufen.
hulpa
Stammgast
#14 erstellt: 18. Feb 2008, 19:47

V-Maxx schrieb:
Ich hoffe mal, daß der VK die Wahrheit sagt, kann nicht nur Schlitzohren geben.


Der von Dir oben zitierte Auktionstext taucht jedenfalls fast identisch schon in einer anderen Auktion auf. Aber vielleicht war der Verkäufer auch nur ein wenig faul...
V-Maxx
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 18. Feb 2008, 20:59

hulpa schrieb:

V-Maxx schrieb:
Ich hoffe mal, daß der VK die Wahrheit sagt, kann nicht nur Schlitzohren geben.


Der von Dir oben zitierte Auktionstext taucht jedenfalls fast identisch schon in einer anderen Auktion auf. Aber vielleicht war der Verkäufer auch nur ein wenig faul... ;)


Da liegst Du nicht g a n z falsch , der VK ist der selbe - oder auch der gleiche

Der Dreher - aus Deiner Auktion - ist ein anderer

Ist ein Typ aus Magdeburg, habe heute morgen überwiesen, gerade kam die Mail mit einer Art "Versandbestätigung"

Ich glaube jetzt an das gute im Menschen, mit der Freude auf den ollen Dual aus meiner Disse-Zeit, Headbanger, ACDC, Whisky-Cola, Hercules K50RL, Eagles (noch heute mehr als aktuell)...............

Hier ist noch eine Auktion von Ihm ...

CS 626

Damals um die selbe Zeit, da wars no ned so spät wia heid`

Werde berichten, egal wie die Nummer ausgeht, O.K.?

So richtiiich beurteilen kann ich es eh´ nicht - bezüglich Steuerpimpel, Restauration und so - ich mache ne Hörprobe und gut ists.

Best Regards


[Beitrag von V-Maxx am 18. Feb 2008, 21:01 bearbeitet]
Bärlina
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 18. Feb 2008, 23:13
Das Laufwerk an sich ist ganz okay.

Der Tonabnehmer mit der sphärischen Nadel ist eher Standardklasse. Irgendein DUAL-MM-System hat eine elliptische Nadel und ist für die 600er-Serie angemessen.

Der Preis:


Wenn das falsche Schmierfett für die Mimik benutzt wird, läuft die Chose auch nicht mehr richtig, siehe Stichwort " Gleitwiderstand " .

Bodenwanne und Zarge sind nur Plastik = Versteifung zwingend notwendig ! Klingt entsetzt hohl.

MfG,
Bärlina
pet2
Inventar
#17 erstellt: 19. Feb 2008, 01:26
Hallo,

das Laufwerk ist sogar ziemlich OK.

Das irgendeine Dual System ist von Audio Technica gefertigt.
Es handelt sich dabei um das besagte angemessene System.
Laut einem zeitgenössischem Test gehört es zur angehenden Spitzenklasse.
Leider scheint aber eine sphärische Nachbaunadel montiert zu sein.
Der Gleitwiderstand spielt bei einer Dual Automatik keine Rolle.
Im Gegenteil, es sollte alles so leicht wie möglich laufen.
Lediglich die Fläche auf die der Steuerpimpel wirkt, sollte fettfrei sein.

Gruß

pet
ruedi01
Gesperrt
#18 erstellt: 19. Feb 2008, 10:21
Was den Dreher angeht würde ich auch mal sagen, dass das ein grundsätzlich sehr guter Spieler ist. Die Geräte der 600er Serie waren vielleicht die besten und robustesten, die Dual je gebaut hat. Auch klanglich brauchen die sich nicht zu verstecken. M.E. mindestens auf der Höhe eines Thorens TD 316/318.

Natürlich ist der individuelle Erhaltungszustand des Gerätes entscheidend, aber hier ist man bei einem Gebrauchtgerät immer davon abhängig, dass der Verkäufer einem die Wahrheit sagt. Gebrauchtkauf ist immer Vertrauenssache oder negativ ausgedrückt, es ist ein Risiko.

Von dem montierten Tonabnehmer würde ich nicht all zu viel erwarten, gehobene Einsteigerklasse würde ich sagen. Immerhin sagt der Verkäufer, dass eine neue Nadel eingebaut ist. Der TA sollte also zunächst mal ordentlich funktionieren. Später kannst Du immer noch ein höherwertiges System nachrüsten. Wenn Du formulieren kannst, was Dir an dem Klang nicht passt, kann man ja darüber diskutieren, welches System in Frage kommt. Bei dem kleinen Preis, den der Dreher gekostet hat, bleibt da sicher noch Budget für was Neues.

Guck mal in den Threat 'Dual-Kaufberatung' in diesem Forum. Da wird der CS 621 als empfehlenswert bezeichnet. Eine sehr interessante Seite ist auch die private Hompage von 'Dual-Fred' http://hometown.aol.de/alflanger/

Hier gibt es Infos und Bilder zu fast allen Dualplattenspielern nebst Tonabnehmern.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 19. Feb 2008, 10:22 bearbeitet]
pet2
Inventar
#19 erstellt: 19. Feb 2008, 12:13
Hallo,

hier:
http://wega.we.funpic.de/systeme/dms240-01.jpg
mal ein Datenblatt zu Eurem Einsteigersystem.
Und hier:
http://dual.pytalhost.eu/621t/
mal ein Test des 621 mit diesem System.
Die Nadelträger DN 240E/242E besitzen darüberhinaus einen ganzen Stein, sind also nicht getippt.
Ein vergleichbares aktuelles Audio Technics System wäre ein AT 120E.
Allerdings hat dieses nicht so einen scharfen Schliff.
Ist natürlich irgendwie auch ein Einsteigerssystem.

Ich vermute einfach mal, daß Ihr ein DMS 240E/242E weder je gesehen noch gehört und schon garnicht mit einem Einsteigersystem verglichen habt!

Gruß

pet
ruedi01
Gesperrt
#20 erstellt: 19. Feb 2008, 12:37
Nu ja, die Einstufung ist ja schon schlappe 30 Jahre alt.

Ich will damit nicht sagen, dass dieser TA nicht brauchbar wäre, ganz im Gegenteil. Wenn er in Ordunung ist (die neue Nadel was taugt) ist eR sicher besser als aktuelle Einsteiger Systeme für 40 bis 80 €. Aber ein aktuelles Audio Technica, Grado, Ortofon o.ä. im Preisbereich von rund 150 € dürfte es eigentlich nicht erreichen. Da sollte sich in den letzten 30 Jahren doch ein bisschen was getan haben.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 19. Feb 2008, 13:22 bearbeitet]
Soulific
Stammgast
#21 erstellt: 19. Feb 2008, 12:57
Hallo,

hier, hier! Ich! Ich habe das Dual 240E schon mal gehört. Ich habe es sogar mit original Nadel noch hier. Ist an einem 721 montiert. Das System spielt ganz o.k. Gerade der Hochtonbereich erinnert stark an das AT-110E und AT-120E. Es löst in den Höhen einen kleinen Tick weniger deutlich auf als das AT-120E klingt dafür aber auch nicht so spitz. Ich mag damit lieber hören. Die Mitten sind auch ein Quäntchen seidiger als beim AT-120E. Die unteren Lagen sind ein bisschen Müde und erinnern an das AT-95E. Mit anderen Worten, wenn der Tonabnehmer gefällt kann man ihn zum Einstieg getrost erstmal dran lassen. Sollte der Wunsch nach etwas anderem oder etwas spürbar besserem entstehen sollten schon mind. 100-150€ investiert werden. Da geht der Dual locker mit.

Lieben Gruß,
Sebastian


[Beitrag von Soulific am 19. Feb 2008, 12:59 bearbeitet]
V-Maxx
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 19. Feb 2008, 22:31

Bärlina schrieb:
Das Laufwerk an sich ist ganz okay.

Der Tonabnehmer mit der sphärischen Nadel ist eher Standardklasse. Irgendein DUAL-MM-System hat eine elliptische Nadel und ist für die 600er-Serie angemessen.

Der Preis:


Wenn das falsche Schmierfett für die Mimik benutzt wird, läuft die Chose auch nicht mehr richtig, siehe Stichwort " Gleitwiderstand " .

Bodenwanne und Zarge sind nur Plastik = Versteifung zwingend notwendig ! Klingt entsetzt hohl.

MfG,
Bärlina


So So, Dir wäre er zu teuer gewesen..

Dazu sage ich Dir, hätte ich gepostet, daß ich ihn für 70 Öcken bekommen, wäre einer gekommen der erzählt hätte: Für 70 Öcken muß es schlecht sein Weiter unten meinte der Stammuser "Ruedi" das der Preis gut wäre...was nun auf Dich bezogen? oder moment.... ich komme Dir entgegen

Mir das Fett - auch im zweideutigen Sinne - völlig wurschd, ich habe bezahlt, warte auf Delivery und mache das beste draus. Sollte der VK mich beschissen haben, kann ich damit leben, es wird dann - in dem Fall - meine Meinung, über einen gewissen Personenkreis, nicht positiv erweitern.

Auf einer Seite hier im Forum wird dieser Dreher als Kaufempfehlung geführt, du siehst es anders? - auch gut, ich habe eh` keine Ahnung und mich auf "gefühlt seriöse" Postings von Stammusern verlassen

>@.....

Wahrscheinlich ist der Ton an meinem Marantz PM 65 besser (für m i c h ), als an dem digitalen Yamaha, das g l a u b e ich jetzt schon zu Wissen Meine Referenzscheiben sind Lynyrd Skynyrd, Eagles, Billi Joel, BJH, Sniff´n the Tears und nicht zuletzt BTO (die B-Seite von You ain´t seen nothin yet - der Titel fällt mir jetzt nicht ein, aber die Single habe ich rumliegen ) und und und und....

Bei "Ruedi", "PET2", "Soulific" und "hulpa" bedanke ich mich für die mir zu Teil gewordene Aufmerksamkeit und die netten Hinweise

Der Fred ist sehr sachlich abgewickelt worden, euere Fachausdrücke überfordern mich leider teilweise, lerne aber gerne dazu.

Mir ist es auch wirklich egal, ob die Nadel nun sphärisch, elliptisch oder sonstwie geschliffen ist, wahrscheinlich würde ich den Unterschied sowiso nicht hören können.

Meine aktuell stehenden Magnat Vector sind ganz brauchbar, war aber ein Zugeständnis an den zur Verfügung stehenden Platz.(Sehr kleines Hör -und Kinoabteil, räumlich abgetrennt, in einem 51m² Wohnzimmer) Es gibt mit Sicherheit besseres als die Magnat, bin aber zufrieden. Denke dennoch über einen Nachbau in Originalmaßen, aber Buche-Echtholz nach.

Wie schon geschrieben, ist meine Frau am Samstag/Sonntag unterwegs, vielleicht hole ich für die erste wirkliche Hörprobe, des Dual 621, die "Orbit-Sound" aus dem Keller. Brauche jemanden zum hochtragen..W E R hat Zeit?

Ich warte jetzt auf das Teil, höre - und bilde dann eine Meinung, welche ich hier gerne - mit der mir zur Verfügung stehenden Fach-Rhetorik - äußern werde.

Sollten nochmals 150 -200 Euro fällig werden, hätte ich gleich einen aktuellen Techniks-Dreher kaufen können
Die alte Mühle wird sich aus dem Sammelsurium an digitaler Technik wenigstens optisch positiv herausheben, nicht alles aber immerhin

Was mich noch interessieren würde: Euere Einschätzung des CS 621 gegen ein a k t u e l l e s Modell?


Kind Regards
Soulific
Stammgast
#23 erstellt: 20. Feb 2008, 11:14

Was mich noch interessieren würde: Euere Einschätzung des CS 621 gegen ein a k t u e l l e s Modell?


Frag doch sowas nicht . Du weisst nicht was du damit lostreten kannst. Ich für meinen Teil bin mit dem Dual 721 ganz zufrieden. Der unterscheidet sich vom 621 ja nicht sooo wesentlich. Ich schreib jetzt auch mal was ganz gefährliches: nach dem Umbau in eine selbstgefertigte, stabile Zarge klang er noch besser (und die Optik gewinnt drastisch). Verglichen habe ich das Gerät bis dato nur mit ProJect Debut III (mit AT-120E) und ich höre fast täglich mit einem Roksan Radius V (mit Chorus Black). Der Debut III klingt weniger farbenreich und löst vor allem weniger gut auf. Ausserdem gibt der Dual ob seiner Automatik den besseren Schlafzimmerspieler ab. An den Roksan kam der Dual auch mit Shure V15 III nicht annähernd ran. Die Preisdifferenz ist aber auch gewaltig. Bei NP wären es rund 1350€ und da man den Dual nur gebraucht bekommt beträgt die Differenz satte 1700€. Aber wie gesagt der Debut III reicht ihm in der Standardvariante nie und nimmer das Wasser.

Lieben Gruß,
Sebastian
Bärlina
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 20. Feb 2008, 21:24
Nabend !

@ pet2:

Meine Klassifizierung des MM-System bezog sich auf die angegebene SPHÄRISCHE Nadel, die eine Klangverschlechterung ggü. der elliptischen darstellt. Das Originalsystem hatte ich mal kurz gehört und fand es soweit ganz passabel. Wie immer ist auch dieses mit der DUAL-Cliphalterung konstruiert worden, was einen Einsatz auf einem anderen Nicht-DUAL-Leichttonarm einschränkt, da erst das Oberteil plan geschliffen muß.

Der Aspekt Gleitwiderstand / - fähigkeit bei den Schmierfetten / -ölen hat durchaus Bedeutung, denn Du hast selber geschrieben, daß eine höchstmögliche Leichtgängigkeit gegeben sein muß. Dies geht logischerweise nur mit einem passenden Schmiermittel ohne bremsende Wirkung. Du widersprichst Dir selber.

@ V-Maxx:

Ich benutzte nur den Smilie, um mein Erstaunen über den von Dir gezahlten Preis zum Ausdruck zu bringen. Für mich persönlich stimmt hier nicht die Preis-Gegenwert-Relation. Aber dafür gibt es seit über einem halben Jahr genug Beispiele. Ich MUSS und WILL ja nicht sowas kaufen.

Zu den Preis-Gegenwert-Relationen wird es immer die unterschiedlichsten Meinungen geben.

Erwähnenswert halte ich jedenfalls, daß zuweilen Anbieter gesichtet werden, die die Wertigkeit ihrer Produkte dadurch hervorheben wollen, daß irgendwelche VK-Preise der Vergangenheit herangezogen werden. Was m. E. völlig irrelevant ist und meinerseits mit einem angespitzten Mittelfinger kommentiert wird, weil ... egal.

Selbstverständlich sollten alle Foren zum Gedankenaustausch und zur Wissenserweiterung ( u. A. Kaufempfehlungen ) genutzt werden. Nur differenziere bitte zwischen dem Wissensspektrum der Stammuser und der Nachwuchskünstler, wie meine Eminenz. Ich bin kein Exhibitionist , suche hier keine Selbstbestätigung und protze deshalb nicht mit einer über 30-jährigen Erfahrung mit der Analogtechnik :-) Ich kann mitreden. Punkt.

Wennde mit Deiner Fräse ( preussische, wertfreie Redewendung für Pladdenspieler zwischen 30,00 und 8.500,00 Euro ) zufrieden bist, ist alles gebongt, oder ?!

Viel Spaß damit !

@ Soulific:

Danke für Deinen Zuspruch bzgl. einer optisch und akustisch besseren Zarge !

Bye,
Bärlina
V-Maxx
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 21. Feb 2008, 01:14
Hi!

@Bärlina...

ich versuche mal jetzt etwas Dampf raus zu nehmen.
Mir war jede Meinung willkommen, auch Deine!

Mir hat nicht gepaßt, daß Du Dir einen Komentar wegen dem Preis nicht verkneifen wolltest, s.h. hinterher ist der Bauer immer schlauer - Du verstehst..?

"Ruedi" hat in einer sehr sympatischen Art eine Empfehlung ausgesprochen - mit allen Vor- und Nachteilen, ich bin darauf eingestiegen. Sollte der Dreher Schrott sein, kann keiner was dafür.

Das es immer besser geht weiß ich, habe noch ein anderes Hobby, welches wesentlich mehr Geld kostet, O.K. Allerdings gehört auch hier der "Klang" zum guten Ton :D, nur nicht ausschließlich

Ob nun - für euch - ein Dreher ganz O.K. klingt oder nicht, kann i c h nicht beurteilen, das Fachchinesisch verstehe ich nicht (mit den 1000 Nadeln und so), lese aber dennoch gerne mit und versuche das alles auf die Reihe zu bekommen.

Ich nehme das Thema nicht so wichtig, sonst hätte ich den Hörraum anders gestaltet und Canton oder Elac Boxen genommen, anstelle Magnat. Der Yamaha ist toll, aber nicht perfekt, kurz und gut: Es ist mir wurschd, ich weiß es nicht besser
In dem Thema stecke ich nicht sooo tief drin, deswegen erschließen sich meiner Wenigkeit manche Aussagen nicht.
So ganz Ahnungslos laufe ich jetzt auch nicht durch die Gegend, höre auch seit etwa 1975 bewußt Schallplatten, nur... ich setze meine Prioritäten anders und bin aber dennoch tief beeindruckt ob der Detailtreue in diesem Fred.

Ich weiß auch das zum guten Ton mehr dazu gehört als nur der Dreher, der Fußboden, die Boxen, der Amp usw. alles spielt mehr oder weniger eine Rolle, Entscheidend ist der eigene Geschmack und der Beutel

"Wir sind gekommen um zu bleiben"

Lieben Gruß nach "Preißn"
V-Maxx
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 25. Feb 2008, 20:28
Soo, ich wieder

Freitag den ordentlich eingepackten DUAL aus dem Karton gehoben. Die Transportsicherungen waren alle fest, der Teller separat in Blister, das Gegengewicht mit Schraube auch.

Er war als "restauriert" ausgelobt worden. Hmm, da sehe ich ein kleines Problem. Das Gegengewicht hat doch deftige Kratzer und der "Nadelschutz" (kleines Plastikteil am TA) fällt bei der Berührung ab.

Den Dreher auf die Holzplatte gestellt und den Arm eingewogen, nach 30 min war ich der Überzeugung es nicht besser hinzubekommen ;)2 Gramm Auflage und Antiskating ebenfalls auf 2 - Dann der große Moment - die Chinchstecker rein in den Yamaha und los ging es....

1. Peter Hofmann - meine Zeit
2. BTO - Free Wheelin
3. Beggars Opera - get your Dog of me
4. Peter Hofmann - Rock Classics
5. Lynyrd Skynyrd...
6. Sniff´n the Tears...
7. Eagles...
8. usw. war eine lange Nacht

Ich vermute das die Nadel neu war.
Der DUAL spielt gut auf, wesentlich besser als der alte Metz. Die Bässe sind ordentlich (ich mußte den Bass auf minus 3 drehen), die Höhen auch, die etwas mageren Mittentöne könnte man auch den Magnats anlasten, ich hatte einfach keinen Nerv die Orbit-Sound aus dem Keller hoch zu wuchten.
Als Tonausgabe wählte ich "Straight" Stereo. Im Pure Direct Modus ist der neue Yamaha 757 nicht so toll, den Marrantz habe ich noch nicht versucht.

Die Automatik funktioniert prima, lediglich der Aufsatzpunkt bei Singles stimmt noch nicht.

Die Haube wird diese Woche nachpoliert, somit wird er sich gut in mein Rack einfügen, natürlich "over the Top"

Danke nochmals an @lle
V-Maxx
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 13. Nov 2008, 22:26
ich mal wieder

der CS 621 spielt noch....

dennoch verspüre ich Lust auf etwas neues bezüglich der Nadel oder gleich des ganzen Systems. Die Sache hat den Hintergrund das ich auf eine Plexi Plattentellerauflage mit separatem Gewicht- umgerüstet habe, ich hörte eine alte Scheibe, schei*' die war verzogen - ich hatte also nicht aufgepaßt - und nun.....? Die Nadel spielt noch, nur so richtig wohl ist mir bei der Sache jetzt nicht mehr.

Ich hatte also jetzt den kompletten Tonabnehmer abgenommen

Ich sehe jetzt eine Halteplatte - mit der Aufschrift
"DUAL TK235" (Adapter?)mit 4 Kontakten, angeordnet in Reihe, und 2 Langlöchern mit Schrauben worunter das System befestigt ist.

Auf dem System steht DMS 242E die Nadel selbst ist in grünem Kunststoff gelagert.

Welche Systeme könnten - in dem Fall - "eins zu eins" nachgerüstet werden.

Was ist in Anbetracht des alten Spielers überhaupt sinnvoll?

An Klassik biete ich nur Peter Hoffmann auf, der Rest gemischt - mit Tendenz zu rockigem.

Bringt eine Umrüstung eine spürbare Verbesserung oder reicht es die Nadel zu erneuern.

300 Euro für ein System wollte ich nicht ausgeben.

Vorab schon mal Danke!
Bepone
Inventar
#28 erstellt: 14. Nov 2008, 10:09
Hallo,

was genau ist denn mit deiner Nadel passiert? Wenn sie äußerlich keine Beschädigung aufweist (mit starker Lupe betrachten), also noch schön spitz und nicht gesplittert ist, ist sie vielleicht noch in Ordnung.
Wenn du aber Bedenken gegen die Weiterverwendung hast, musst du dich wohl nach einem neuen Tonabnehmer umschauen.


An den Dual kannst du sehr viele Systeme mit Halbzoll-Aufnahme (bezieht sich auf den Abstand der Montagelöcher) schrauben. Es ist dabei nur auf eine recht nachgiebige Nadelaufhängung zu achten, wegen dem leichten Tonarm.
Fachbegriff: Hohe Compliance des Systems anstreben.

Der Tonabnehmer lässt sich aus dem TK235 ausbauen. Du musst dazu die beiden Schrauben aus den Langlöchern drehen. Zusätzlich musst du dann den Tonabnehmer ausklipsen, indem du ihn nach hinten drückst und gleichzeitig vorne (bei der Nadel) nach unten/vom TK235 weg schwenkst.
Vor dieser Operation empfehle ich, die Nadel abzunehmen (das grüne Teil). Dazu diese an ihrem hinteren Teil vom Tonabnehmer wegschwenken und nach vorn abziehen.

Nur "eins zu eins" wirst du nicht nachrüsten können, denn: Das Dual-System DMS 242 E ist in den TK235 eingeklipst und hat damit seine optimale Position. Nimmst du nun ein Standard-Halbzoll-System her, musst du es noch mit einer Schablone in den Langlöchern ausrichten, da es nicht über dieses Klipssystem verfügt.



Eine Justage des Systems nach Schablone ist zwar etwas fummelig und zeitaufwendig, vor allem, wenn man es noch nie gemacht hat. Es ist aber durchaus machbar.
Schablonen findet man im Internet und kann sie ausdrucken.


Wie ich dem Thread entnommen habe, legst du nicht allzu hohe Forderungen an den Tonabnehmer. Also ich meine damit, du benötigst kein sauteures Teil sondern willst nur Musik genießen.
Ich selbst habe das DNS 242 E und finde es sehr gut.

Wie ich hier und da lesen konnte, soll wohl das Audio Technica AT-120 in etwa an Klang und Leistung des DNS 242 E heranreichen. Schau dich also evtl. mal nach diesem System um. Es ist auch recht günstig zu haben, mit ca. 60-80 Euro bist du schon dabei.


Persönlich würde ich dir ja eine Ersatznadel (DN 242) für dein System empfehlen. Das Problem ist aber, dass du diese kaum mehr original bekommst. Und Nachbauten sind durchaus nicht zu empfehlen.


Gruß
Benjamin


[Beitrag von Bepone am 14. Nov 2008, 10:15 bearbeitet]
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