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Clearaudio Performance, Transrotor ZET 1 oder doch Thorens TD 126 MKIII behalten?

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Garachico
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Apr 2008, 07:26
Hallo Gleichgesinnte,

ich überlege, mir einen neuen Plattenspieler zu kaufen!

Momentan höre ich mit einem Thorens TD 126 MKIII Electronic, der aber mit Sicherheit nicht in Bestzustand ist (Elektronik funktioniert nicht, ob er perfekt justiert ist, wage ich mal zu bezweifeln) aber doch recht gut klingt (TA: Ortofon Vinyl Master White).

Wie gesagt, ich spiele mit dem Gedanken, mir einen neuen Dreher in der 2.000 EUR Klasse (komplett) zu gönnen.
In Frage kämen damit vor allem der Transrotor ZET 1 und der Clearaudio Performance.

Welchen von den beiden würdet ihr empfehlen und warum?

Der Neue soll natürlich meinem alten Thorens das Fürchten lehren!
Es soll also neben der Optik natürlich auch eine klangliche Verbesserung darstellen!

Vielen Dank für Eure Tipps!

Jens
doppelkopf0_1
Stammgast
#2 erstellt: 14. Apr 2008, 07:34
>Moin .

Thorens einstellen ( lassen) , den Billigtonabnehmer durch was ernsthaftes ersetzen ( ~ 500 € ) , nen richtigen Phonovorverstärker (500 - 800€ ) ,für den Rest Platten holen und keine weiteren Gedanken an den Phonozweig verschwenden.


[Beitrag von doppelkopf0_1 am 14. Apr 2008, 07:35 bearbeitet]
pha
Stammgast
#3 erstellt: 14. Apr 2008, 07:42
Moin!

Rational betrachtet, hat eine Überholung des TD126 und eine sorgfältige Justierung von Subchassis und Tonabnehmer das mit Abstand beste Preis/Leistungsverhältnis. Danach noch ein neuer Tonabnehmer, unter Umständen auch einen neuen Phono-Vorvertärker, und der Thorens spielt auf sehr hohem Niveau.

Anders sieht es aus, wenn Du schlicht eine neues/anderes Gerät möchtest. Du solltest Dir aber im Klaren darüber sein, dass in dieser Qualitätsklasse der Hauptunterschied vom Tonabnehmer gemacht wird, und dass insofern der klangliche Zugewinn durch einen der beiden modernen Plattenspieler eher überschaubar sein wird. Das Fürchten lehrt da sicher keiner.

Falls möglich, einen der beiden Kandidaten mit dem gleichen Tonabnehmer im direkten Vergleich zum Thorens hören. Hörvergleiche ohne direkten Vergleich oder mit unterschiedlichen Tonabnehmern sind m. E. wertlos.

Grüße,
Peter


[Beitrag von pha am 14. Apr 2008, 07:45 bearbeitet]
Garachico
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 14. Apr 2008, 08:48
Hallo,

vielen Dank schon mal für die Antworten!
Ich habe so eine Reaktion fast schon "befürchtet" :-)

Der TD 126 scheint ja an sich ein ganz ordentlicher Dreher zu sein.
Angenommen, ich würde ihn wirklich überholen und aufrüsten lassen, was für ein TA wäre empfehlenswert? Anbei mal ein paar Bilder von meinem Tonarm - der wurde, soweit ich weiss, schon mal erneuert.

Ausserdem, was für einen Phonovorverstärker würdet Ihr mir empfehlen?
Habe momentan einen NAD PP2 - nichts besonderes - ich weiß.

Der Reiz des Neuen und Einfacheren ist schon da - wenn Ihr aber ernsthaft sagt, dass es sich bei meinem TD 126 lohnt, ihn aufzurüsten und dass da ein neuer Spieler vom Schlage eines ZET 1 oder Performance nicht mithalten kann, dann würde ich mir den Kauf eines neuen Gerätes doch noch mal überlegen.

Danke,

Jens



[Beitrag von Garachico am 14. Apr 2008, 09:18 bearbeitet]
düdldihüü
Stammgast
#5 erstellt: 14. Apr 2008, 08:53
Ich glaub, die haben das eher so gemeint: ZET1 und co. werden nicht vom TD126 geschlagen, aber eben auch nicht umgedreht, weil es in der Preisklasse in erster Linie auf den TA ankommt
rudibmw
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Apr 2008, 09:52
Als Empfehlung für den Phonoamp sind die Lehmans immer eine gute Adresse, ich hatte vor einigen Tagen mal den Black Cube Statement zuhause gehört, der war schon recht gut, zur Zeit höre ich mit dem Phonoamp von Audioconsequent, der ist schon richtig klasse.

Ich spiele ebenfalls mit dem Gedanken, den ZET 1 zu kaufen. Welcher TA wird denn hier empfohlen?

Grüsse, rudihifi
incitatus
Inventar
#7 erstellt: 14. Apr 2008, 11:10
Hi,

selbst wenn Du den 126 bis zum Umfallen aufrüstest, wird er maximal wie ein 1.000 EUR Dreher klingen. Ich habe es selbst ausprobiert:

TD 126 III TP 16 mit TP 63, mit neuem Lagerspiegel, Riemen und Öl versehen; Spiel am Tonarm eingestellt und ein van den Hul DDT special II (frisch generalüberholt)druntergeschnallt. Pre war ein Horman SUPA 2.0G.

Alles peinlich genau justiert mit der Scheu-Schablone.
Sogar den VTA habe ich eingestellt, obwohl der meiner Meinung nach nicht nur in dieser Kombi vernachlässigbar ist.

All das hatte keine Chance, ich wiederhole, keine Chance gegen einen Nottingham Horizon mit Anna-Arm und TA Rondo blue.

Ein Trigon Vanguard II brachte bei beiden Drehern etwas, am Nottingham jedoch wesentlich mehr.


Fazit: Solange die Preise für den 126 noch einigermassen gut sind: verkaufen! Investiere lieber in was neues.
doppelkopf0_1
Stammgast
#8 erstellt: 14. Apr 2008, 11:53
Das
TP 16 mit TP 63,
erklärt einiges .
Garachico
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 15. Apr 2008, 06:11
Hallo,

erst einmal vielen Dank für Eure Hinweise!
Ich habe mich jetzt doch entschieden, einen neuen Spieler zu kaufen!
Die Wahl ist auf....

tataa...

den Transrotor ZET 1 gefallen.

Mit ein Grund (neben dem ewigen Traum Transrotor und dem unbestreitbar tollen Klang) war, dass mein Händler gestern einen reinbekommen hat und ich ihn sofort mitnehmen konnte! Normalerweise muss man ja 8-10 Wochen auf einen warten - so gar nicht mein Ding :-)

Ein weiterer Grund ist, dass man den Transrotor so schön aufrüsten kann.
Und last but not least - die Optik. Das Auge hört ja schließlich auch mit :-)

Den Thorens werde ich - denke ich - trotzdem behalten.
Wenn jedoch jemand Interesse hätte, würde ich ihn auch in gute Hände abgeben...

Wie gesagt, vielen Dank noch mal - ich halte Euch auf dem Laufenden, was den ZET 1 angeht!

Jens


[Beitrag von Garachico am 15. Apr 2008, 06:12 bearbeitet]
incitatus
Inventar
#10 erstellt: 15. Apr 2008, 06:16
Hallo Jens,

herzlichen Glückwunsch!

Welche Arm/System-Kombi hast du eigentlich auf dem Z1?
alter_mann
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 15. Apr 2008, 06:20
Hi Garachico,
das solltest du dir wirklich noch einmal überlegen.
Ich habe den ZET 1 im Vergleich mit einem Funk Firm basic gehört und der Vergleich fiel zu ungunsten des ZET aus, obwohl der Funk nur halb so viel kostet.
Mein Tipp (wenn du schon so viel Geld hinlegen willst):
Michell Gyrodec, tecnodec oder den Funk!
Grüße
Karl-Heinz
düdldihüü
Stammgast
#12 erstellt: 15. Apr 2008, 07:56
Es ist schon zu spät
Archibald
Inventar
#13 erstellt: 15. Apr 2008, 10:15
Hallo Jens, hallo Dirk,

auch wenn wir wahrscheinlich unterschiedlicher Meinung bleiben werden : der TP 16 ist ein Supertonarm (hatte den TP 16 und habe den TP 16 III), gebt ihm aber bitte auch ein adäquates System. Es ist eine Binsenweisheit, dass nicht jedes System mit jedem beliebigen Tonarm kombiniert werden kann. Die Resonanzformel bringt einen Näherungswert dessen, was passen könnte, aber eine endgültige Ausssage ermöglicht erst das Hören.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit Euren Laufwerken etc.

Abschließend sei mir der Hinweis erlaubt, dass die Thorens-Mannschaft (und seinerzeit auch andere) sehr wohl wußten, wie man Plattenspieler und Arme baut. In Anbetracht der Hype für schwere Tonarme und Systeme mit niedriger Nadelnachgiebigkeit kann ich es mit meinen Vintage-Komponenten sehr gut auhalten.

Gruß Archibald
doppelkopf0_1
Stammgast
#14 erstellt: 15. Apr 2008, 12:25
Hi .


der TP 16 ist ein Supertonarm


Andere Arme sind aber noch superer !

Der Umstieg vom TP 16 auf Hadcock war ne ganze Hifiwelt .

Nicht Nuancen , kein Schleier weggezogen oder was man sonst so

liesst , das war Tag und Nacht!!!

Selbst der kleine Project ( 8.5 ) spielt konstruktionsbedingt

schon ne Runde besser als der TP 16.

Bevor Fragen kommen , ich hatte natürlich mehrere TP 16.
MikeDo
Inventar
#15 erstellt: 15. Apr 2008, 13:13

doppelkopf0_1 schrieb:
Hi .


der TP 16 ist ein Supertonarm


Andere Arme sind aber noch superer !

Der Umstieg vom TP 16 auf Hadcock war ne ganze Hifiwelt .

Nicht Nuancen , kein Schleier weggezogen oder was man sonst so

liesst , das war Tag und Nacht!!!

Selbst der kleine Project ( 8.5 ) spielt konstruktionsbedingt

schon ne Runde besser als der TP 16.

Bevor Fragen kommen , ich hatte natürlich mehrere TP 16.



Kann ich nur unterschreiben!!images/smilies/insane.gif

Sicher, ich hatte auch mehrere TPs, aber das Bessere ist wirklich des Guten Feind.
Ich habe meinen 126 MK III mit einem Koshin GST 801 aufgrüstet, der widerum komplett mit Finewire von Heiko Wingender neu durchverkabelt wurde.
Der gesamte Dreher wurde gepimpt, also alles was Joels Sachen hergaben, ferner noch entsprechend gedämpft. Das Ganze verrichtet in einer vom Schreiner "maßgeschneiderten" Mahagonizarge seinen Dienst. Als System ist ein AT33 ANV penibelst justiert.
Diese ganze Choose an der Holfi Battriaa SE klingt einfach traumhaft.

Hier ein kleines Bildchen




[Beitrag von MikeDo am 15. Apr 2008, 13:59 bearbeitet]
Vinylist1964
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 14. Jun 2012, 22:43
Ja hallo Garachico

Lang, lang ist her: 2008 hast du verspochen uns betreffend deinem Zet 1 auf dem Laufenden zu halten.

Da ich mich gerade mit dem Kauf einer schönen Occasion des besagten Geräts beschäftige, würde ich doch ganz gerne darauf zurück kommen und mal vorsichtig bei dir anfragen.

Wie war das den nun mit dem Zet 1. Hat er dir gefallen? Hat er den Thorens letzt endlich doch abhängen können oder hast du den Wechsel gar ein wenig bereut? Wie sind deine Erfahrungen? Würdest du wieder wechseln? Hast du den Transrotor denn noch? Falls nicht, auf welchem Plattenspieler hörst du denn heute und aus welchen Beweggründen?

Ja ich weiss schon. Das sind ziemlich viele Fragen. Aber es interessiert schon und hilft nun auch mir bei der Entscheidung.

Ich höre übrigens SL-1210 M5G mit 2M Bronze an einem PM 11-S2 über Micro Utopia. Ich bin damit nicht unglücklich aber wenn sich Gelegenheit bietet . . . na, du weisst ja. Dann kitzelt man gerne noch ein bisschen mehr Klang raus.

Feedback würde mich freuen.

Danke und Gruss.

Dominik.
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