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Schöne Klassiker gesucht, einige allgemeine Gedanken zu Plattenspielerempfehlungen

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Autor
Beitrag
hifi-zwerg
Stammgast
#1 erstellt: 14. Aug 2008, 15:12
Vor kurzem lief hier ein Thread, bei dem jemand einen PS bis 2000,- als Ersatz für einen ollen Technics suchte. Der Verlauf hatte mich etwas geärgert. Obwohl im Eingangspost die Optik als wichtiger Grund genannt wurde (und der TA auch min bis zum 3. eigenen Post nie über Klangqualität geredet hat) kamen schon bald die immer gleichen Vorschläge Dual, Thorens (ob der PE 2020 diesmal dabei war weis ich nicht genau). So sehr ich die Begeisterung für die Technik (insbesonders der Direct Drives der späten 70 und frühen 80) verstehen kann, bleibt es mir völlig unklar, warum der Wunsch nach einem schönen Gerät einem nicht auch viel Geld wert sein darf. In anderen Bereichen des Lebens gibt man ja auch viel Geld für rein oder fast rein optische oder Immageaspekte aus (bei mir sind's Möbel und Lampen, bei anderen teure Klamotten oder Alufelgen/Metalliclackierungen o.ä.). Wenn man bedenkt, daß diese Neugeräte in der Regel Handeinzelfertigungen oder Kleinstserien sind die Preise sicherlich hoch aber m.E. (zumindest im Vergleich zu anderen Designobjekten) nicht immer extrem. Extrem ist lediglich die eigenartige Angewohnheit einiger Hersteller und Händler sehr teure Laufwerke mit besseren Mittelklasse Armen wie dem RB250 und recht einfachen TA ab Werk auszurüsten (Bitte nicht fragen warum das bei mir immer noch so ist, OK ich habe den PS gebraucht gekauft, habe z. Zt. keine Freigabe für weitere Investitionen und bin dank meinen beschränkten Gehör immer noch Hochzufrieden).

Aber wenn einer unterwegs ist und einen schicken Plattenspieler für bis 2000,- sucht halte ich die Empfehlungen behalt den ollen Technics oder kaufe einen Dual 721 für wenig angebracht. Diese teile sind (außer in den Augen einiger Entusiasten) häßlich und sehen billig aus, und das habe ich auch schon in der damaligen Zeit so empfunden. Ein Thorens sieht zwar wertiger aus, ist aber m. E, optisch so bieder, daß ich ihn nicht mal häßlich nennen möchte.

Ich möchte aber nicht nur rumkritteln, sondern eigentlich bin ich auf der Suche nach schönen Plattenspielern mit der Top Technik der Glanzzeit der PS. Vor zwei Jahren habe mich dann für einen neuen Transrotor Leonardo entschieden, weil die schönen (s. unten) einem in der Regel auch nicht nachgeschmissen werden und 500 bis 1000 Euro für ein 15 bis 30 Jahre altes Gerät war mir dann zuviel Risiko.

Nach ein bisschen suchen habe ich folgende gefunden:

Mein Lieblingsspieler, gefällt mir nicht nur auf Bildern sondern auch "life" allerdings vielleicht nicht gerade mit 3 Tonarmen:

Micro Seiki DDX1000



Micro Seiki DD 1000

den hier würde ich glaube ich auch sofort nehmen, wenn er mir denn je begegnet:

Micro Seiki DD100


schöne Spieler in klassischer Optik sind für mich (allerdings muß ich zugeben daß ich außer dem Luxmann noch keinen "life" gesehen habe):

BL91

DQ43

Yamaha YP-D8

Luxman PD-284

Wer kennt noch schöne Plattespielerklassiker

Gruß
Zwerg


[Beitrag von hifi-zwerg am 14. Aug 2008, 15:13 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#2 erstellt: 14. Aug 2008, 15:46
Schau dir mal die großen Denon aus den 80ern an:

http://wegavision.pytalhost.com/denon90/denon90-29.jpg

http://wegavision.pytalhost.com/denon86/

Habe selber den DP-37F, das ist der Kleinste von den Großen, standardmäßig ausgerüstet mit dem DL-110. Das habe ich allerdings ersetzt durch das DL-160. Sind beides High Output-Moving Coil Systeme, also man kann die an einem Moving Magnet-Eingang betreiben.

Die Großen Denon sind selbst gebraucht aktuell noch recht teuer. Für den DP-37F habe ich gebraucht mit einem Jahr Gewährleistung 300€ bezahlt. Für das Modell schon recht teuer, die größeren schießen weitaus höher hinaus mit dem Preis.


[Beitrag von germi1982 am 14. Aug 2008, 18:16 bearbeitet]
ruedi01
Gesperrt
#3 erstellt: 14. Aug 2008, 16:11
Das Design eines Plattenspieler ist Geschmacksage, das liegt im Auge des Betrachtes.

Alles andere sind objektive Kriterien. Da gibt es im Prinzip kein 'das finde ich aber besser'. Das lässt sich alles in nackten Zahlen und Daten erfassen.

Die klanglichen Eigenschaften der Tonabnehmer sind auch noch ein wenig in den Bereich des persönlichen Geschmack zu weisen. Der eine mag halt fetter und runder der andere schlanker und feiner. Wie auch immer, auch beim TA zählt eigentlich eher die reine Technik und die ist objektiv.

Wenn also einer mit der Frage kommt, was ist der beste Plattenspieler, bzw. wie sind bestimmte PS qualitativ einzuordnen, dann gibt es objektive Maßstäbe. Wenn jedoch jemand fragt, was wäre für mich der beste Plattenspieler - ich habe folgende Ansprüche und Vorlieben... - dann sind wir wieder sehr stark auf der geschmacklichen, sprich subjektiven Ebene...

Und subjektiv und objektiv können leider viele Zeitgenossen nicht (mehr) auseinander halten.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 14. Aug 2008, 16:12 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 14. Aug 2008, 16:31
Hallo!

@hifi-zwerg

Die beiden Micro-Seiki DDX 1000 und DQX 1000 werden öfter über Ebay angeboten, wobei eigenartigerweise der ältere DDX 1000 zumeist einen etwas höheren Preis erzielt. Recht schick finde ich Persönlich den etwas kleineren DQX-500: http://www.my-micro.de/dqx500.htm den ich neben diversen anderen Laufwerken/Plattenspielern besitze. Gegenüber den größeren Modellen der 100er Klasse ist der DQX-500 etwas in der Tonarmwahl eingeschränkt, neben den Micro-Seiki und Rega Tonarmen passen zwar alle Tonarme mit dem Einbaumaß 222 mm allerdings nur solche mit einem entsprechenden Schaft und ohne zusätzliche 3-Loch Basis ohne aufwändige Basteleien. Zur Zeit betreibe ich den DQX-500 noch mit einem Rega RB-300 und einem Ortofon 2M-black, werde ihn aber in absehbarer Zeit wohl auf einen Micro-Seiki MA-505 MK II Tonarm umrüsten. ( Sobald mir das passende Stück mit Zusatzrohr via Ebay zu einem moderaten Preis in die Finger gerät )

MFG Günther
weirdmeister
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Aug 2008, 20:51
der micro bl-91 wär auch mein favorit

hab mein kd 7010 auch mehr oder weniger auch nach aussehen gekauft, klang war mir eher egal

(subjektiv ) schön find ich deshalb die kenwood

KD-750
KD-770
KD-990/7010/8030 (sind ja baugleich)

und die meisten jvc QL´s

QL-A95
QL-Y3F/Y5F
QL-Y66F/Y77F

und auch pioneer
PL-30L
PL-70

und wie erwähnt die denon dp´s noch


[Beitrag von weirdmeister am 15. Aug 2008, 20:52 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#6 erstellt: 15. Aug 2008, 21:04
Auch Hersteller wie Technics hatten früher noch schöne Plattenspieler im Sortiment. Mittlerweile bekommt man von diesen Herstellern nur noch die früheren Einstiegsmodelle.
ruedi01
Gesperrt
#7 erstellt: 16. Aug 2008, 06:49
germi schrieb:


Auch Hersteller wie Technics hatten früher noch schöne Plattenspieler im Sortiment. Mittlerweile bekommt man von diesen Herstellern nur noch die früheren Einstiegsmodelle.


Nicht ganz...

Und den DP-500M von Denon gibt es ja auch noch. Allerdings nur als Importmodell, offiziell wird er in Deutschland nicht angeboten.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 16. Aug 2008, 07:23 bearbeitet]
HerEVoice
Stammgast
#8 erstellt: 16. Aug 2008, 20:59
Hi

Für mich die Maschine schlechthin und mein Traum seitdem ich sie das erste mal sah. Da lass ich alle neuzeitlichen plattendrehenden Designobjekte/Bohrinseln für stehen.
Vielleicht irgendwann...

L-07D: http://www.abload.de/image.php?img=l07d2u7.jpg

Grüße
Herbert
krossi
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 17. Aug 2008, 05:25
Also in der Preiskategorie ist ein Transrotor technisch und optisch ein echtes Schmankerl.

Gruß, Klaus


[Beitrag von krossi am 17. Aug 2008, 05:32 bearbeitet]
HerEVoice
Stammgast
#10 erstellt: 17. Aug 2008, 07:42
Hi

Der L-07D ist halt "No Nonsense" Technik pur. Dafür habe ich ein Faible.

Grüße
Herbert
ruedi01
Gesperrt
#11 erstellt: 17. Aug 2008, 07:46
...ja, schön dieser Kennwood. Andere Hersteller, vor allem Technics hatten ähnliches im Programm.

Für mich wäre, wenn es um Exklusivität und Anfassqualität ginge, das Nakamichi Dragon (nein nicht das berühmte Tapedeck, es gab auch einen Plattendreher mit gleicher Bezeichnung!) das non-plus-ultra...

Gruß

RD
Soulific
Stammgast
#12 erstellt: 18. Aug 2008, 08:13
Hallo,

mir gefällt der SP-10 MK-2 ja ausgesprochen gut. Vor allem in der original Technics SH-10 B3 Zarge. Den Technics habe ich schon gefunden, die Zarge fehlt leider noch.

http://de.geocities.com/bc1a69/sl1000.jpg

Lieben Gruß,
Sebastian
audiophilanthrop
Inventar
#13 erstellt: 18. Aug 2008, 08:20
Im Prinzip hatten seinerzeit fast alle großen HiFi-Hersteller wirklich gute Modelle im Programm. Damals ließen sich solche Gerätschaften noch in Großserie herstellen, heutzutage wäre das unbezahlbar. Neuzeitliche Wohnraumskulpturen - nein danke.
ruedi01
Gesperrt
#14 erstellt: 18. Aug 2008, 08:31
audiophilanthrop schrieb:


Im Prinzip hatten seinerzeit fast alle großen HiFi-Hersteller wirklich gute Modelle im Programm. Damals ließen sich solche Gerätschaften noch in Großserie herstellen, heutzutage wäre das unbezahlbar. Neuzeitliche Wohnraumskulpturen - nein danke.


...wo kann ich unterschreiben?!?

Aber leider wollen oder können das einige Zeitgenossen einfach nicht kapieren...

Gruß

RD
cocteau
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 18. Aug 2008, 10:05
Hi,
dieser Aussage möchte ich ebenso (eigentlich beinahe vorbehaltslos) bei pflichten.

Eventuell sollte man jedoch auch nicht ganz ausser betracht lassen, dass Hi-Fi ganz profan, ebenso wie alles Andere auch, gewissen Modeströmungen (ev. wirklich sogar einem Paradigmenwechsel) unterliegen.

Gruss, C.
ruedi01
Gesperrt
#16 erstellt: 18. Aug 2008, 10:16
@cocteau

Ok. Modeströmungen haben aber mit der Technik nichts zu tun. Man kann es anders machen, nicht aber besser.

Man kann es schöner machen - optisch ist ein alter Dual oder Technics sicher nicht der Hit - aber besser?

Schon gar nicht zu einem Preis, den man auch noch bezahlen könnte.

Gruß

RD
Mimi001
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 18. Aug 2008, 10:24
Hallo
Mir gefallen diese ° Dinger " auch nicht, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.
Was allerdings billig aussieht, wie der Themenersteller sagte, liegt ja auch im Auge des Betrachters: Was der Eine als billig wertet, ist für den Anderen schlicht und zeitlos !!

Was mich aber immer ärgert, ist dass Marketing-Geschwätz der Hersteller dieser Skulpturen, Laufwerk und Netzteil ( wenn man auch immer brav das Aktuelle nachkauft ) seien für ungefähr mindestens ca. exakte 90% des Klanges verantwortlich .
Nach dieser Logik kann man allerdings wirklich ein AT 95 an einen 2000 Euro Dreher hängen.

Es ist bei Fragen zu Drehern allerdings nie zielführend, jemanden alt und gebraucht zu empfehlen, wenn er ausdrücklich neu und glänzend haben will.
Ich würde auch mein Reisebüro wechseln , wenn ich im Dezember reisen will; es soll trocken und warm sein und mir wird dann die Nordsee empfohlen.

Schönen Tag
ruedi01
Gesperrt
#18 erstellt: 18. Aug 2008, 10:29
Alles Geschmacksache, sagte der Affe und biss in die Seife...keine Frage. Das ist nun mal rein subjetiv.

Daneben gibt es aber objektive Fakten.

Und beides sollte man auseinander halten (können), so schwer ist das nicht.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 18. Aug 2008, 10:29 bearbeitet]
cocteau
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 18. Aug 2008, 10:51
@ruedi01

Zu den Modeströmungen habe ich keine Wertung abgegeben, und ich möchte dies gerne auch so verstanden wissen.

Modeströmungen greiffen jedoch deutlich sichtbar in die Technik rein (keine Wertung zur Qualität!). All die Musikliebhaber die einen grossen, asiatischen DD-Spieler fuhren, und dann urplötzlich wieder die Touren per umlegend des Riemens von hand veranstalteten, waren doch da auch etwas involviert? Was gestern noch "praktisch" war, wurde urplötzlich zu "klangminderndem" Ueberfluss.

Als ein grosser Wechsel eintraff, hatte ich ein Geschäft für klassische Audio-Komponenten. In welchem Masse ich damals Edeldreher aus den 70/80er gegen "schwarze Bretter" eintauschte kann ich auch nicht mehr genau sagen. Jedoch aber klar war, dass der Wechsel der "Technik" eindeutig (auf jedenfall in der Masse) simpel durch einen Paradigmenwechsel passierte. Der Riementreiber ohne Knöpfe war einfach, im Hi-Fi-Magazin und am Stammtisch, "besser" (in diesem Falle; besser = en vogue).

Das mit dem Preis ist eine gegebene Konstante, als das Automobil den Markt eroberte, war der Kutschenbauer auch nur noch eine Randerscheinung der eventuell mit einem teuren Nischenprodukt überleben konnte.

Gruss und viel Freude an "schönen" Komponenten. C.


[Beitrag von cocteau am 18. Aug 2008, 11:05 bearbeitet]
Yorck
Gesperrt
#20 erstellt: 18. Aug 2008, 11:01
Hallo,

wer den bestklingendsten wertigsten Plattenspieler jenseits von Technics usw.. sucht, der braucht defintiv nicht (!) viel Geld ausgeben
und 2000 Euro sind sowieso bei Plattenspielern weggeworfenes Geld, geradewegs in den Rachen von High End Bauernfängern die sich darüber die
Finger reiben. Die Spießbuben muß man aushungern, denn deren lnnovationsleistung ist gleich NULL.

Kein Gerät, das sich HIGH END heute nennt, übertrifft z.B. den feinen
PE2020 im Klang und bei der Abtastperformance (Vom erstklassigen Stil gar nicht zu reden!) und aus diesem Grunde ist es Unfug eine Summe XXXXL in einen Boutiquen-Dreher zu stecken.
Man muß also labile Menschen (die sich auf dem Irrweg befinden, "ich suche Selbstbestätigung über meinen High End Dreher!") , unbedingt sofort davon abhalten ihr sauer verdientes Geld zu vernichten für ein Phono-Gegenleistungsphantom, genannt High End.

Schaut her und lernt

http://de.youtube.com/watch?v=n9WX1KepTo4

Hier seht und hört ihr wie ein Gerät sich mechanisch anfassen und anhören muß, das heute (!) hergestellt locker 2000 Ocken kosten dürfte (!)
weil es eine hochinnovative mechanische
Welt-Spitzenleistung hinsichtlich mechanischer Komplikation und tatsächlicher Klang-Leistung darstellt.

Die Mechanik eines PE2020 macht satt und doch leise:
Clack, zack, Knock!!!!
Grandiose Deutsche Werkmanns-Qualität bis ins kleinste Zahnrad,
die man hören, sehen und begreifen kann!
Such das mal bei anderen neuen Fabrikaten im Consumersektor.
Nicht einfach nur eine seelenlose Schickimicki Bohrinsel mit fettem Teller,
dumm wie ein Regenwurm im Konzept, prätentiös, sperrig und kitschig noch dazu.

Heutige Bohrinseln insofern ihr Gewicht nicht durch den Materialwert
(Z.B. Gold) gedeckt ist sind deshalb einfach komplett überbezahlt und defintiv keine 2000 Euro plus summe X wert und Linn LP 12 gehören aufs Altpapier

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 18. Aug 2008, 11:30 bearbeitet]
ruedi01
Gesperrt
#21 erstellt: 18. Aug 2008, 11:23
cocteau schrieb:


Modeströmungen greiffen jedoch deutlich sichtbar in die Technik rein (keine Wertung zur Qualität!). All die Musikliebhaber die einen grossen, asiatischen DD-Dreher fuhren, und dann urplötzlich wieder die Touren per umlegend des Riemens von hand veranstalteten, waren doch da auch etwas involviert? Was gestern noch "praktisch" war, wurde urplötzlich zu "klangminderndem" Ueberfluss.


Da sprichst Du ein Thema an, das nicht nur für Plattenspieler Bestand hat.

Dieser High-End-Stammtischunfug, initiiert durch die Flachpresse...

Das ging im Grunde Anfang der 80er langsam los...

In den 90ern ging es dann weiter. Da waren CD-Player verpönt, die eine Zehner- oder Zwanzigertastatur am Gerät besaßen. Ein Aufwendiges Display mit Titelkalender und überhaupt, da das Display einen klangschädigenden Einfluss hatte, musste es natürlich abgeschaltet werden können. CD-Text?...unnötiger Schnickschnack...

Bei Verstärkern ließ man einfach die Klangregler, teilweise sogar die Balance weg und die Loudnessfunktion war ein dermaßen übles Unding....

Komisch nur, dass die selben Leute bei ihrem iPod gar nicht genug Schnickschnack bekommen können, das muss dann die eierlegendewollmilchsau sein, der Gipfel: siehe iPhone...

Was aus modischen Gründen für ein extremer Schwachfug betrieben wurde und wird gipfelt dann in Lautsprecherkabeln für 4-stellige Summen....

Wie auch immer, wenn der Paradigmenwechsel durch Nonsens getrieben ist, wie in den geschilderten Fällen, dann werde ich nicht müde, dagegen zu reden, ob es einigen Leuten hier passt oder nicht.

Du als (ehemaliger?) Händler hast natürlich keine große Chance gegen den Strom zu schwimmen und musst das verkaufen, was gerade angesagt ist, und wenn es der größte technische Mumpitz ist, sonst kannst Du Deinen Laden schnell dicht machen. Gegen die geballte gedruckte Inkompetenz der Presseorgane, kommt ein einzelner Händler nicht an. Nur ganz ganz wenige sind bereit, sich offen und ehrlich im Laden beraten zu lassen, die vorgefertigte Meinung will lediglich bestätigt werden, tut der Händler das, kann er verkaufen, wenn nicht, geht er leer aus.

Ein alter Bekannter von mir ist auch selbsständiger Händler, ich kenne das also aus erster Hand.

Gruß

RD
cocteau
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 18. Aug 2008, 12:03
@ruedi

Beinahe vermute ich, wir sehen die Angelegenheit ziemlich ähnlich

Mein Geschäft hatte ich während dem Studium und/oder Job. Primär importierte ich aus USA & UK alte Röhrengeräte und Dreher. Als die Bucht dann auf das Land schwappte, und ich dann zur reinen "Informationsquelle" verkam (und natürlich zur Anlaufstelle wenn der Bucht-Marantz 10B nun doch nicht "mint" war), war es ein Sekundenentscheid lieber mit einem netten Mädel ein Bier trinken zu gehen, als sich das Geblubbere weiterhin an zu hören.

Ich bewundere jeden der ein Hi-Fi (...-End) Geschäft besitzt, und doch noch zu hause ab und zu gerne Musik hört. Bei mir ist nun alles zehn Jahre her, den Absprung habe ich noch geschafft, ohne die Freude (vollkommen) zu verlieren, und eine Teil Restverstand (denke ich mir mal einfach so) zu erhalten.

Noch heute habe ich freude an "wertigen" Geräten, besonders "nette" Dreher haben es mir angetan. Was hier an klassischen, grossen,japanischen Laufwerken genannt wird, finde ich sehr ansprechend. Gerne gucke ich mir die Teile in Akihabara an, dort sieht man dann zum Teil echte NON-Export-Ware.

Uebrigens, ein "kleiner", sehr netter, spielfreudiger Dreher fand ich immer den Micro Seiki SOLIDE 5, die waren damals zu Spottpreisen auf dem Occ-Markt zu kriegen. Wenn es nicht zwingend schwarz sein musste, sahen (sehen!) diese gut aus, hatten die nötigen Bedienungselemente, klangen mit einer ädequaten Tonzelle echt "spass machend", waren auch für nicht open-endet Budgets erschwinglich und sicherlich "wohnzimmer- und freundintauglich".

Gruss, C.
cocteau
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 18. Aug 2008, 12:29
Somit um den Sinn des Thread doch noch zu wahren (sorry):

Mikro Seiki SOLIDE 5, ist ein kleines Riementreiber-LW mit einem sehr brauchbaren Tonarm, klingt ordentlich, die Verarbeitung kann sich sehen lassen und von der Optik her entspricht er einer schönen Kampfklasse.

der..

Mikro Seiki DD 5, ist in der Optik identisch, jedoch halt "DD". Der Tonarm ist minimal anders (ich glaube das Antiskating). Ebenso ein sehr schöner, kleiner Dreher. Der Solid 5 wirkt, rein wegen des Tonarmes, etwas "schöner".

Der Neupreis war (imho) knapp über 1000 DM, occ. habe ich diese immer zwischen 30 und 100 Euro geschossen. Zu diesm Preis würde ich heute mir sogar wieder einen kaufen

Gruss, C.
Yorck
Gesperrt
#24 erstellt: 18. Aug 2008, 15:45
Wenn schon sehr hochwertig, dann statt Japan Barock und deren dünnen Tellerchen und IC Horden besser eine Lebensanschaffung aus dem Profi Bereich: Nein ein EMT muß es nicht sein--der ist wirklich zu groß

Es gibt aber den "Westentaschen EMT" der von Perpetuum Ebner in Sankt Georgen um 1965 entwickelt wurde:
Ja Sankt Georgen und nicht Tokyo

PE33 Studio,
die feinen Geräte wurden in den 60ern bis in die 70er in
Rundfunk und TV-Übertragungswagen eingebaut und stellen bis heute DIE REFERENZ in Reibrad-Riemen-Qualität bei schwerer Bauart und dennoch kompakten Maßen dar.

Was besseres gabs nicht und wirds nie mehr geben.
Klanglich ein Traum!

http://perpetuum-ebner.pytalhost.com/Werbung/pe63b1.jpg

Der Arm hat 60´s Look ist aber nicht besonders schwer und hat Messgerätequalität, sowas hat hier noch keiner gesehen und angefasst!

Das ist HIGH END das sich aus Qualitativer Hinsicht bis ins kleinste Detail rechtfertigt! Vergleichbar Thorens TD124 und Garrard 301/401 mit den besten 9 Zoll Armen die der Markt hergab.

Solange soetwas nicht neu angeboten wird, kann man nicht von HIGH END reden sondern nur von Bauernfängerei. Engineering beginnt bei Entwicklung von perfekter sinnvoller Mechanik, und nicht bei tumber Materialschlacht ohne intelligentes Layout. Aus diesem Grund kann man nur reinen Gewissens Vintage Geräte wie so einen PE made in Germany empfehlen und nicht
"High End". Zumindest nicht das was daraunter heute missverstanden wird.

Beste Grüße

Dirk


[Beitrag von Yorck am 18. Aug 2008, 15:54 bearbeitet]
lens2310
Inventar
#25 erstellt: 18. Aug 2008, 18:28
Mein "schöner" YP-D8.
War ein Vorführgerät beim ortsansässigen HiFi Händler.
Die original Headshell fehlte leider schon damals beim Kauf(geklaut).
Bei "Sprung Luft" hat man mir auf Anfrage schlappe 50 Euro geboten. Zu alt !!
HerEVoice
Stammgast
#26 erstellt: 18. Aug 2008, 20:00
Hi

Schönes Teil.

...und verscheuern ihn dann, wie immer wie ich finde überteuert, für ein paar hundert€.

Grüße
Herbert


[Beitrag von HerEVoice am 18. Aug 2008, 20:03 bearbeitet]
lens2310
Inventar
#27 erstellt: 18. Aug 2008, 20:19
Hallo Herbert,

Für 50 Euro würde ich dieses Teil nie verkaufen.
Schon gar keine Sentry III, oder igendwelche alten JBL Teile. Man sollte sehr genau wissen was man zuhause stehen hat.

Gruß, Eckhard
ruedi01
Gesperrt
#28 erstellt: 19. Aug 2008, 07:30
Wenn das so weiter geht, wie gerade in den letzten 3, 4 Jahren, dann sind die richtig guten alten Klassiker bald weg vom Markt.

Dann dürfte der Wert dieser Kisten bald das 5, wenn nicht das 10 fache betragen. Denn gebaut wird so was heute ja praktisch nicht mehr.

Gruß

RD
Andreas_K.
Inventar
#29 erstellt: 20. Aug 2008, 06:30
Kaum bekannt, aber ein sehr schönes Gerät gibt es auch von Hitachi. Es ist der Hitachi HT 500 (gibt es als MK Nix und MK2).

Klanglich ein feines Gerät!

Hier mal ein Bild eines MK2 (ich besitze den MK nix)

http://www.vinylengi...ic_id=2307&full=true
ruedi01
Gesperrt
#30 erstellt: 20. Aug 2008, 07:37
Andreas K. schrieb:


Kaum bekannt, aber ein sehr schönes Gerät gibt es auch von Hitachi. Es ist der Hitachi HT 500 (gibt es als MK Nix und MK2).

Klanglich ein feines Gerät!


Ja, Hitachi war/ist bei uns immer klar unterbewertet gewesen. Die waren halt nicht so präsent auf den europäischen Märkten wie Technics, Pioneer, Denon, Yamaha und weitere große Marken. Da spielt halt das Marketing eine nicht unwesentliche Rolle.

Gruß

RD


[Beitrag von ruedi01 am 20. Aug 2008, 07:38 bearbeitet]
mediahead
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 21. Aug 2009, 16:01
Huhuuuu! Ging es hier nicht mal ums Design?

Yorck, nix gegen das Spitzenreibrad-Wunderland, aber nachdem ich mich jetzt ein paar Wochen hier im Forum bewege, kann ich die Lobhudelei auf den PE ECHT langsam nicht mehr hören/lesen.

Nicht böse sein, aber wenn EMTs und PEs die letzten Plattenspieler der Welt wären, würd ich - wenn auch mit Bedauern - wohl nur noch CD oder sonstiges Digitales hören. Ein nicht ganz unmaßgeblicher Teil des Niedergangs der deutschen UE-Industrie lag nämlich schlicht darin begründet, dass die Geräte nicht dem damaligen optischen (!!) Geschmack der Masse entsprachen. Dual hat es da noch mit am längsten ausgehalten, da sie den schwarzen Brettern aus UK wenigstens schlanke Subchassis-Player engegen setzen konnten, die klanglich bei viel geringerem Preis kaum schlechter oder sogar besser waren. Der 505er ist auf der Insel ähnlich verbreitet wie Sand in der Wüste.

Ich persönlich (!) finde den PE und alles optisch verwandte einfach so furchbar hässlich, dass ich es nicht offen in meiner Wohnung stehen haben möchte. Ich werde mich nicht um die klanglichen Qualitäten streiten und darüber diskutieren, wieviel so etwas heute kosten würde, da es a) müssig ist, b) in diesem Fred am Thema vorbei geht und c) ich das letzte Mal etwa 1978 einem Reibradler (von Dual) lauschen durfte, bevor mein Daddy ihn zugunsten irgendeines Thorens in die Wüste schickte. Die Klang-Erinnerung ist also more or less ZERO.

Zum hiesigen Thema: Der Hitachi ist ja ein Knaller! Haben will! Wo bekomm ich so einen her????

Und auch wenn ich - ähnlich wie die Masse der hiesigen Meinungen - Bohrinseln nicht ausstehen kann: Einen schönen schlichten Rega, einen kleinen VPI oder ähnliches finde ich umwerfend hübsch!! Ob und wie die Bretter klingen??? No idea! Schlimm finde ich nur die rapide Verbreitung von Tonarmen ohne wechselbare Headshells.

Und ganz zum Schluß - da er hier glaube ich noch nicht auftauchte - der Sansui SR-222 MK IV und Mk V sind optisch wohl auch echte Sahnestücke. (Technisch mau? Überteuert? Who cares? Man muss ja nicht kaufen.

SR 222 Mk II - Der erste im Glanzkleid

SR 222 MK IV - Der Rare!

SR 222 Mk V - Ganz in schwarz, der letzte Akt

Was meint ihr?



*liebhaben allerseits*
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 22. Aug 2009, 06:39
Hallo!

@mediahead

Zwar ist der Tread gut ein Jahr alt und damals mangelnds weiterem Interesse in den Tiefen des Forums verschwunden aber wenn du ihn unbedingt wierder aufwärmen willst...

Die von Dirk (Yorck) gehypte PE33 Studio und PE2020 Geräte haben ihre eigene, -heute vieleicht etwas eigenwillige-, Ästhetik und wer jemals einen dieser alten Boliden bei der "Arbeit" erlebt hat weiß wovon die Rede ist.

Zudem sind diese Geräte, respektive ihre Tonarme ungeachtet der Optik recht gut und nehmen es in der Tat mit dem Gros der heutigen Modelle auf.

Das deine -oder auch meine-, Ästhetischen Vorstellungen eines Plattenspielers andere sind ist eine bloße Geschmackssache die eigentlich nichts mit der Tatsache zu tun hat das die technische Leistung der Geräte sich seit der Hochzeit der Plattenspieler eigentlich nicht mehr verbessert hat.

Die von dir verlinkten Sansui SR-222 MKxx sind Haptisch und Optisch feine Geräte, meine Vorstellungen eines gelungenen Designes findest du ja weiter oben.

MFG Günther
Jazzy
Inventar
#33 erstellt: 22. Aug 2009, 20:44
Außerdem interessiert beim Rundfunk irgendein optisches Design nicht die Bohne!Da muss die Kiste unter allen Bedingungen super laufen und gut klingen,weiter nix!Übrigens verstehe ich hifi-zwerg nicht ganz: erst über olles Design jammern,dann die Bohrplattform von Micro zeigen.Ist auch nicht hübscher als ein 1210er.Mir gefällt so ein Design aber schon.
killnoizer
Inventar
#34 erstellt: 26. Aug 2009, 05:57

HerEVoice schrieb:
Hi

Schönes Teil.

...und verscheuern ihn dann, wie immer wie ich finde überteuert, für ein paar hundert€.

Grüße
Herbert


O.T.
Mal wieder eine total unreflektierte Stammtischparole , vielleicht machst du dir mal die Mühe und stellst selber um die 100 Geräte auf Lager , kümmerst dich um den Zustand und Reparatur , Werbung und Lagerkosten , versuchst davon zu leben und auch noch Mitarbeiter zu bezahlen ,

und gibst alles zum EK weiter ?

O.T. Ende


Das Sendungsbewusstsein der PE / Dual / Thorens - Fraktion ist mir einfach nur unheimlich . Gnadenlos , immer knapp an der Frage vorbei , und Tunnelblick .


Ich muss immer noch , lustig , an den Thorensfanatiker denken der das erste Mal meinen 1978er 14 Kilo Sony DD bedienen durfte : wie , da wackelt ja garnichts ?




Und als die Rega Bretter aufkamen , auch noch in der farbigen Kollektion , konnte ich es wirklich nicht glauben , so einen Mist , und die Ahnungslosen glaubten High End zu kaufen ..

Gerrit
mediahead
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 26. Aug 2009, 15:22
Kurz mal was zum Thema Studio-Qualität.

Vorweg: Ich will gar nicht bezweifeln, dass so ein EMT oder Thorens-Panzer gut klingt, vielleicht sogar hervorragend.

Ich lass mich ja gern von ausgewiesenen Radioexperten eines besseren belehren aber IMHO dürfte den Rundfunkanstalten der Klang eine Plattenspielers ziemlich schnuppe sein (solange er auf einigermaßen ordentlichem Niveau liegt).

Wenn man sich die technischen Limitationen beim Rundfunkempfang anschaut (neben bekannten FM-Empfangsschwächen wurde früher ja z.B. auch noch viel über MW gesendet und gehört), ist High End Wiedergabe nun wirklich kein primäres Ziel von Radiosendern. Früher wohl nicht und heute schonmal gar nicht, wo alles an Signal dermaßen komprimiert und gequetscht wird, dass es einem graust. Dynamik? Nein danke!

Robustheit, einfache Bedienung, schnelles Hochlaufen etc... Alles wichtige Kriterien. Aber Klang? Ich hab da meine Zweifel.

By the way: Wenn die Studiotechnik so gute Dreher hervorgebracht hat, frage ich mich warum der Technics 1200/1210 so oft nicht als ordentlicher Hifi-Player akzeptiert wird. Erstens war es zunächst ein stinknormales Home-Gerät bevor er die Clubs eroberte und zweitens wäre er als dediziertes DJ-Werkzeug mit einem ähnlichen Lastenheft gesegnet gewesen wie ein Studio-Gerät (Robustheit etc...). Oder bin ich da jetzt völlig neben der Bahn?

Nochmal: Ich will hier keinem was, verstehe aber die Hintergründe dieser "politischen" bzw. Geschmacksdiskussionen nicht ganz. Mir kommt es so vor als würde - je nach persönlicher Vorliebe - gern mal mit zweierlei Maß gemessen.

Sorry for O.T.!!!
Hörbert
Moderator
#36 erstellt: 26. Aug 2009, 15:54
Hallo!

Echte Studio-Plattenspieler glänzten durchweg mit technischen Werten die zeitgleiche Geräte für den Home-Markt klar in den Schatten stellten.

Gleichlauf- und Rumpelwerte waren oft um ein vielfaches besser, die Geräte waren nicht nur Robuster sondern auch technisch gesehen vom Allerfeinsten. Die technischen Werte eines Technics SP-10 wurden z.B. bis heute von keinem Home-Plattenspieler übertroffen, -allem Werbegesülze zu trotz-.

Der SL-12xx MKII/V war eines der Geräte der Mittelpreisigen Serie von Technics der seinerzeit nicht allzu groß beworben wurde, seine Verbreitung erfolgte in der Tat erst durch die Discoszene. Zur Hochzeit der Direktläufer war er von seinen Daten her gesehen eher im oberen Mittelfeld angesiedelt, -heute erreichen die famosen Bohrinseln nicht einmal diese Wert-.

Seit jeher wird nicht das gekauft was an sich gut ist sondern das was gut beworben wird. Wer absetzen will muß trommeln. Werbung von Panasonic für den SL-12xx MKII/V wirst du in HiFi-Heftchen eher selten Finden, wie also sollte sich seine Akzeptanz erhöhen? Das geht im wesentlichen nur durch Mundpropaganda und gemessen daran ist seine Akzeptanz sehr hoch.

MFG Günther
be.audiophil
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 26. Aug 2009, 19:34
Moin JunKs,

wenn schon der Technics SL-1210 und dessen Studiobruder SP-10 genannt wurde, dann dürfen SL-110 oder SL-1100 SL-120 fast nicht fehlen ...

Und die anderen "Studiovertreter" natürlich auch nicht ... also Sony PSX-9, Denon DP-100, DP-80, DP-75 und Co. sowie Garrard 301 und 401 und Thorens TD-124/ TD-121, EMT 927, 930, 948 etc. ...

Und im Home-HiFi-Sektor deren richtig ausgewachsenen Schwestern ... Nakamichi TX-1000, Sony TTS-8000, Pioneer Exclusice P-3a und P-10 ...

@ Gunther

Jein ... sowohl der Pioneer Exclusive P-3a, als auch dessen Vorgänger P-3 und kleinerer Bruder P-10 war allein von den technischen Werten her betrachtet einem SP-10 MKIIa überelgen ... diese zogen sogar mit dem SP-10 MKIII gleich, waren aber für den Heimeinsatz konzipiert. Ebenso der TTS-8000 von Sony, wobei der schon wieder eher eine semiprofessionelles Zielgruppe ansprechen sollte.

Und so manche der alten Schätzchen stellt moderne High-End-Dreher noch heute in den Schatten ... allein bei den Rumpelwerten und dem Gleichauf ist so mancher alter Spieler den hochgelobten neuzeitlichen Schöpfungen noch überlegen.
Timo
Inventar
#38 erstellt: 26. Aug 2009, 19:45

Und so manche der alten Schätzchen stellt moderne High-End-Dreher noch heute in den Schatten ... allein bei den Rumpelwerten und dem Gleichauf ist so mancher alter Spieler den hochgelobten neuzeitlichen Schöpfungen noch überlegen.


Stimmt,...das gleiche kann man aber auch andersherum sehen.

Und so manche der modernen, hochgelobten highend- Schöpfungen stellen die alten Schätzchen in den Schatten ... allein bei den Rumpelwerten und dem Gleichauf ist so mancher neuer Spieler den alten Schätzchen haushoch überlegen.....

be.audiophil
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 26. Aug 2009, 19:59
Moin Timo,

welcher denn Deiner Meinung nach?
Timo
Inventar
#40 erstellt: 26. Aug 2009, 20:06

Und so manche der alten Schätzchen stellt moderne High-End-Dreher noch heute in den Schatten ... allein bei den Rumpelwerten und dem Gleichauf ist so mancher alter Spieler den hochgelobten neuzeitlichen Schöpfungen noch überlegen.


MisterHit von Telefunken gegen Rega P2 oder meinetwegen auch den billig P1!

Die(Deine) Aussage ansich war mir etwas zu allgemein(alt gegen Neu / Mercedes vs. VW...)

...Ein MisterHit ist meiner Meinung nach schlechter als ein aktueller LINN Dreher.

...Ein Thorens TD2001 ist meiner Meinung nach besser als ein neuer P1 von Rega.

be.audiophil
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 26. Aug 2009, 20:52
Moin Timo,

ja dann ... dann haben wir uns mißverstanden ... ich bezog mich eher auf die von mir genannten Kandidaten, die in der Liste nicht fehlen dürften/ sollten ...

... und ein MisterHIt ist zwar cool, aber gut bis herausragend und empfehelnswert im Sinne des Threadtitels ist natürlich u.U. schon was anderes ...
Jazzy
Inventar
#42 erstellt: 26. Aug 2009, 21:05
@mediahead: spätestens seit Mitte/Ende 90ger Jahre kommt die Radiomucke von HDDs.Und ja,doch,doch,früher(70/80er) hatte man beim Rundfunk Wert auf guten Klang gelegt.
mediahead
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 31. Aug 2009, 02:52

Jazzy schrieb:
@mediahead: spätestens seit Mitte/Ende 90ger Jahre kommt die Radiomucke von HDDs.Und ja,doch,doch,früher(70/80er) hatte man beim Rundfunk Wert auf guten Klang gelegt.


Danke, das war mir schon klar. Und CD gab's dann ja auch noch. Abe rin einem ordentlichen Rundfunk-Studio stehen auch heute noch Plattenspieler. Genauso wie CD-Player. Ist dann und wann halt doch noch notwendig...
Curd
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 31. Aug 2009, 18:36

mediahead schrieb:
Ein nicht ganz unmaßgeblicher Teil des Niedergangs der deutschen UE-Industrie lag nämlich schlicht darin begründet, dass die Geräte nicht dem damaligen optischen (!!) Geschmack der Masse entsprachen.


Hallo,

ist das deine Meinung oder gibt es darüber Untersuchungen?
Ludger
Inventar
#45 erstellt: 31. Aug 2009, 19:28
Hallo,

hier 2 meiner Lieblinge, einmal puristisch klassisch und einmal futuristisch, aber beides gefällt mir:





Gruß
Ludger
Timo
Inventar
#46 erstellt: 31. Aug 2009, 19:38
der erste ist so aber nicht original.
be.audiophil
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 31. Aug 2009, 20:27
Moin,

das erste Bild zeigt einen Audio Linear/ Cadberg/ Transcriptor Clone oder ist das ein Teksonic ...

@ Timo

... DU meinst wahrscheinlich weil breite Zarge und nur 9-Zoll Tonarm ... oder?

Diese ganze Linie an Drehern schient damals aus den Resten der damals gerade Pleite gegangenen Fa. Transcriptors Ltd. gefertigt worden zu sein ... die gibt es in sehr vielen verschiedenen Ausführungen ... mit dem massiven Teller wie gezeigt und dem Teller mit den Pucks ... dann in breiter und schmaler zarge für 12" und 9" Arme ... verraten tun sie sich bzw. ihre Verwandtschaft sozusagen über das Bedienfeld vorne rechts und die Motorabdeckung hinten links ... das Tellerlagerlager ist imho auch bei allen gleich und entspricht dem Stand des letzten wirklich bei Transcriptors Ltd. gebauten Drehers, der in D damals von Transrotor umgelabelt und verkauft wurde ... gleiches gilt imho für den Motor und dessen kleiner Steuerung ... sowie die gefederte Aufhängung desselben ...

... so einen Cadberg mit 3009 Impr. habe ich erst letztens in der Familie weitergegeben ... natürlich geschenkt.

Der Dreher braucht übrigens viel Masse in der Stellfläche ... sonst schwingen bassimpulse nicht wirklich sauber aus ... doch dann ist er erstaunlich gut.
Ludger
Inventar
#48 erstellt: 31. Aug 2009, 20:38
Hallo,
das ist ein Cadberg CD 12 - die 12 steht für 12-Zollarme, in diesem Fall ein SME 3012.
Gruß
Ludger
be.audiophil
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 31. Aug 2009, 20:44
Moin Ludger,

dann täuscht das Bild aber gewaltig ...

... der 3012er sieht fast aus wie ein 3009er ...

Hier noch Bilder von dem von mir erwähnten Cadberg CD-9 mit 3009 Impr.





Ludger
Inventar
#50 erstellt: 31. Aug 2009, 20:58
Hallo,
alles eine Frage der Perspektive. Der Cadberg müsste fast 60 cm breit sein. Der Abstand zwischen Plattenteller und Tonarmbohrung ist deutlich größer als bei einem 3009.
Gruß
Ludger
Timo
Inventar
#51 erstellt: 01. Sep 2009, 04:42

@ Timo

... DU meinst wahrscheinlich weil breite Zarge und nur 9-Zoll Tonarm ... oder?




ich bin mir nicht sicher, ob es dieses Gerät in diesem Lack gegeben hat.

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