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Allgemeine Fragen zu Bandmaschinen.

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sternette
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Sep 2008, 14:01
Moin!
Ich habe noch viele Tonbaender von meinem Opa und eine SABA-Bandmaschine, welche aber nicht mehr richtig laeuft.
Deshalb denke ich schon lange ueber den Kauf einer neuen Bandmaschine nach, da mich die Baender meines Opas sehr inetressieren (sind lange verstorbene Familienmitglieder etc. drauf, voll geil).

Die Baender sind alle so ca. 30 bis 40 Jahre alt (schaetze ich mal) und schon etwas dumpf.

Deshalb meine Frage:
Wie ist es mit Neubespielen gebrauchter Baender, da ich das Format generell sehr interessant finde.

Und welchen Hersteller fuer die Maschine wuerdet Ihr empfehlen?
Eher was deutsches wie Uher oder was japanisches wie AKAI oder so?
Ich wuerde gerne unter der 100Euro-Marke bleiben...
MikeDo
Inventar
#2 erstellt: 12. Sep 2008, 23:51
Hallo


Wie ist es mit Neubespielen gebrauchter Baender, da ich das Format generell sehr interessant finde.


Meistens schmieren die alten Bänder und kleistern den Ton, respektive Löschkopf zu. Alle bandführenden Teile müssen dann gereinigt werden. Ist ne schei** Arbeit.

Also besser neu kaufen. Aber Du solltest Dir im klaren sein, dass es eine kostspielige Angelegenheit ist. Die Bänder kosten relativ viel.
Das Hobby ist natürlich klasse. Es hat ja was, mit einer Bandmaschine Musik aufzunehmen bzw. abzuspielen. Die Spulen drehen sich, sieht einfach klasse aus.



Und welchen Hersteller fuer die Maschine wuerdet Ihr empfehlen?


Revox! Die Ersatzteilversorgung ist gesichert und die Geräte zB. A77, oder B77 sind robuste Dinger.
Akai, Technics, Uher, Tandberg etc. sind wohl ganz nett, aber wenn was dran ist, dann steht man recht dumm da, weil es keine Erstazteile mehr gibt.


Ich wuerde gerne unter der 100Euro-Marke bleiben...


Dann solltest Du erst garnicht anfangen. Eine gute Maschine, die in der Vergangenheit gewartet und technisch einwandfrei ist, kosten locker das 3-x fache.
Die Bänder zB. Emtec kosten auch etwas Geld.

Guckst Du mal hier: Thomann

Archibald
Inventar
#3 erstellt: 13. Sep 2008, 07:23
Hallo MikeDo,

Deine Aussage bezüglich der Ersatzteilversorgung für Tandberg ist nicht korrekt ! Es gibt den rührigen Tandberg Zentralservice in Remscheid. Jochen Schmidt hat seinerzeit, soweit ich weiß, den gesamten Tandberg-Ersatzteilbestand gekauft. Er kann in aller Regel helfen.

Du hast natürlich Recht, wenn Du auf die hohen Kosten bei einem Gerät der damaligen Spitzenklasse verweist. Möglicherweise sind die klanglichen Ansprüche von Sternette jedoch nicht so hoch, so dass eine preiswertere Alternative zu überlegen wäre. Klanglich, auch wenn es jetzt einige nicht glauben wollen, ist er Unterschied zwischen einem Spitzen-Cassettendeck und einem Spitzen-Open Reel nicht wirklich riesig (beide optimal eingemessen). Der Unterschied z.B. zwischen einem Tandberg TCD 440 A (Cassette) und einer TD 20 A (Open Reel), war bei mir, bezogen auf das damals optimale Medium LP, derart gering, dass ich die TD 20 A nach gut einem Jahr Parallelbetrieb verkauft habe. In der ganzen Zeit, in der ich die TD 20 A hatte, hat es nur eine Gelegenheit gegeben, wo sie wirklich überlegen war, das war eine eigene Live-Aufnahme eines Klassikkonzertes ohne Mischpult mit zwei optimal positionierten Mikrophonen.

Gruß Archibald
kaskara
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 13. Sep 2008, 07:57
...ich bin jetzt nicht so der Fachmann - aber ich glaube, Du solltest erst einmal klären, "wie" die Bänder Deines Opas aufgenommen wurden!

Es gibt 3 Geschwindigkeiten und 1/2 und 1/4 Spur Maschinen - nicht alle Bandmaschinen können alles.

Ich möchte hier jetzt keine Werbung machen, aber ich habe noch eine Grundig TK 40 mit 4 Spuren und 3 Geschwindigkeit.

Das Gerät ist in einem wunderschönen Zustand...sie hat lediglich einen hachdünnen, länglichen Kratzer neben der linken Spule. Ansonst ist das Gerät technisch und optisch einwandfrei!

Zum Lieferumfang gehören der Staubschutzdeckel, Mikrofon und die Bedienungsanleitung.

Anschlüsse für Plattenspieler, LS, Mikrofon... natürlich in DIN.

Falls Du Interesse an der Maschine hättest, dann schreib´ mir eine PN. Keine Ahnung, was so ein Gerät noch kosten darf. € 60,-?

Möchte das Gerät allerdings auch nicht bei ebay "vertickern".

Gruß

Hans-Jörg
sternette
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Sep 2008, 14:41
Moin nochmal
und danke fuer die Antworten!
Also, dass die alten Agfa~Dinger aus den 50ern und 60ern schmieren, kann ich mir auch bestens vorstellen, aber es gab ja auch hochwertige Eryeugnisse wie Maxell oder so und die waeren ja bei Ebay bestimmt nicht so teuer, wenn die auch zu nichts zu gebrauchen waeren...

Also, vier Spuren brauche ich auf jeden Fall, da mein Opa auch eine 4spurige hatte. Und die meisten vierspurigen haben ja auch 3 Geschwindigkeiten (auf jeden Fall werde ich drauf achten).

@kaskara: Danke fuer das Angebot, aber ich werde mich einfach mal ein wenig bei Ebay umsehen.
cocteau
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Sep 2008, 14:56
hi,
hochwertige Bänder, bei geeigneter Lagerung, sind sehr stabil und problemlos heute noch zu verwenden.

Tip: Revoxbänder auf Kunststoffspulen in der Bucht fischen, die gibt es oft für 2-7 Euro, dann halt auf kleinere Spulen bringen. Das grösste Pech könntest du haben, wenn du ein 631er Band erwischst. Diese zerfallen und schmieren, wurden jedoch nur sehr kurz hergestellt, der Verkäufer weiss meist eh nicht welches Band es ist, also ist etwas Nervenkitzel dabei.

Vier Vergnügen bei "tapen", C.
kaskara
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 14. Sep 2008, 15:54

sternette schrieb:


@kaskara: Danke fuer das Angebot, aber ich werde mich einfach mal ein wenig bei Ebay umsehen.


Hi,

habe gerade gesehen, dass bei ebay die Tonbandgeräte für € 5,- "verschachert" werden. Auch wenn das Gerät wie "aus dem Laden" aussieht, lag ich da preislich total daneben. Eigentlich schade, wenn man sieht, wie aufwändig die Geräte konstruiert wurden. Heute wäre die Mechanik sicherlich unbezahlbar.

Meine Bänder (auch fast 40 Jahre alt) laufen alle einwandfrei. Warum sollten sie das auch nicht tun? Ich denke, es hängt hauptsächlich von der Lagerung der Bänder ab (Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung etc.). Aber klar - woher sollte man(n) wissen, was der Vorbesitzer mit den Bändern gemacht hat.

Übrigens höre ich ab und zu ´mal ´ne Cassette auf meinem Cassetten-Deck. Die Bänder sind mittlerweile ca. 25 - 30 Jahre alt und laufen auch immer noch einwandfrei!

Ich sehe da kein Problem.

Viel Erfolg in der Bucht!

Hans-Jörg
sternette
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Sep 2008, 18:06
@kaskara:
Also, ich habe eben nochmal nachgeforscht, was dein Grundig-Band für ein Teil ist und wenn sie bei Ebay wirklich für 5 Tacken weggeht, dann wahrscheinlich eher, weil sie in Wirklichkeit nicht mehr zu gebrauchen ist, oder weil das Modell einfach zu alt ist.
Denn gute Maschinen kosten bei Ebay open end, sprich: manchmal über 2000! Euro und es ist selten, dass man ein einigermaßen passables Anfänger-Teil für weniger als hundert Euro kriegt,noch dazu eines in gutem Zustand.

Die deutschen Produkte von vor 1970 sind einfach selten High-End-tauglich und das ist es eben, was ihnen dann für heutige Interessenten den Reiz nimmt, wie auch in meinem Fall.

Ich höre auch noch viel Kassette, auch teilweise welche, die über 30 Jahre alt sind und es ist sehr unterschiedlich:
Manche laufen wie ne Eins und klingen auch so und andere versauen mir mit ihrem Geschmiere die Köpfe (auch Kaufkassetten...).
Mankann da echt nicht allgemein sprechen, aber ich denke auch, dass sich ein Großteil der alten Tonbandbestände problemlos wiederbespielen lassen.
sternette
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 21. Sep 2008, 15:34
So, ich bin gestern spontan an ein Philips N7300 gekommen (für 50 Euro inkl. einiger Bänder).
Habe die total verdreckten Köpfe sorgfältig gereinigt und nun läuft es echt top.
Allerdings hat es Probleme, die alten BASF-Bänder zu bespielen (man hört von der Aufnahme fast nichts), wohingegen die Scotchbänder bis auf kleine Verzerrungen echt gut klingen (muss wohl noch ein bisschen abstimmen und so). Ist es möglich, dass zwei verschiedene Bänder so unterschiedlich bei der Aufnahme klingen?

Außerdem hat die Maschine zwei Chinch-Eingänge (also links/rechts 1 und links/rechts 2). Ich spreche nicht von Ein- und Ausgang, zusammen sind es drei. Weiss da jemand was mit anzufangen?
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