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Brauche Beratung bzgl. Bandmaschinen

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Beitrag
PhaseOne
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Sep 2012, 13:10
Hallo Gemeinde,

irgendwie bin ich seit kurzem total heiss auf Bandmaschinen

Soweit so gut... Jetzt kommt es aber. Ich hab von den Teilen absolut null Ahnung!

Wer von euch hier kennt sich denn mit sowas aus und kann mir mal ein wenig erzählen für was ich die Teile heute noch verwenden kann?

Wenn ich genug drüber habe würde mir dann auch eine Beratung helfen was man da heute noch so kaufen kann und auf was man achten sollte. Bandmaschinen gab es ja von Sony, Revox, Akai und sicher noch anderen.
Welche sind da zu empfehlen?

Ich freue mich über eure Beiträge.

Viele Grüße
Pascal


[Beitrag von PhaseOne am 06. Sep 2012, 13:11 bearbeitet]
Holger
Inventar
#2 erstellt: 06. Sep 2012, 13:37

PhaseOne schrieb:
...für was ich die Teile heute noch verwenden kann?


Damit macht man - als nicht-selber-Musikschaffender-sondern-nur-Hörer - heute das Gleiche wie damals: Musik, die man anderweitig bereits hat oder sich leiht, aufnehmen.
Und dies zwar mit der richtigen Maschine durchaus sehr hochwertig, aber im Vergleich zu einer LP oder CD sauteuer, weil die Bänder eine Menge Geld kosten.
Spaß macht's aber trotzdem, und es sieht zudem echt majestätisch aus, wenn sich ein Großspuler dreht - ich habe selbst noch eine fast 35 Jahre alte Revox hier stehen. Ist aber aus o.g. Gründen schon damals recht wenig gelaufen und war jetzt seit vielen Jahren gar nicht mehr in Betrieb.
Hergeben würde ich sie aber trotzdem niemals.
PhaseOne
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 06. Sep 2012, 14:13
Hallo Holger,

danke für deinen Beitrag

Ach so ich könnte dann quasi Musik die ich auf CD habe dann auf ein Band aufnehmen. Also so wie bei den Tapes früher?

Hm, ich spiele ja Klavier, könnte ich da mein gespieltes auch aufnehmen? Funktioniert mit einem Mikro, denke ich mal. Oder?

Was kostet denn so ein Band und wieviel Min. gehen denn drauf?

Genau, ein Punkt der mich an den Teilen auch reizt ist halt auch das Aussehen
Mit Majestätisch hast du das sehr schön beschrieben. Ich denke so ein Schmuckstück könnte sich neben meinem Thorens Plattenspieler gut machen.

Richtig viel nutzen würde ich es sicher auch nicht. Aber um gelegentlich mal was aufzunehmen und dann abzuspielen sicher ganz nett!
Holger
Inventar
#4 erstellt: 06. Sep 2012, 14:28
Einen Mikrofoneingang haben eigentlich alle - ich habe allerdings nie selbst per Mikro aufgenommen, da müssten sich also andere dazu äußern, wie genau da was und was da überhaupt geht.

Wegen der Bänder kannst du hier mal schauen:
http://www.bluthard.de/index.php?rmg

Meistens sind auf einem großen Band um die 1100m drauf, wegen der Qualität würde ich eine Zweispurmaschine und eine 19er-Geschwindigkeit bevorzugen. Da kannst du dir selbst ausrechnen, wieviele Minuten da bei diesen 19cm pro Sekunde durchlaufen...
PhaseOne
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 06. Sep 2012, 14:39
Wow, die Preise für so ein Band sind schon heftig und die Laufzeit ist ja auch nicht gerade sehr lang.
Da käme das Gerät wohl wirklich nicht sehr oft zum Einsatz.
Trotzdem finde ich es weiterhin interessant

Haben die denn eigentlich nen normalen Cinch Anschluss für an den Verstärker oder wie werden die Angeschlossen?
Holger
Inventar
#6 erstellt: 06. Sep 2012, 14:48
Normalerweise Cinch, DIN oft zusätzlich.

Das Anschlussfeld der Revox sieht so aus:

>>> http://ampandguitar.com/shop/catalog/images/Revox-B77-Back-Plate.JPG

Unterhalb des Netzsteckers ganz unten Cinch, mittig links DIN, darüber für Kabelfernbedienungen.
PhaseOne
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 06. Sep 2012, 14:53
Ah ok, danke dir für das Bild!

Na mit Cinch gibt es ja dann schonmal beim Anschluss keine Probleme.

Gibt es irgendwelche Schwachstellen an solchen Geräten auf die man achten sollte? Ich denke mal nen Riemen wird es sicher für die meisten Geräte noch irgendwo geben, oder?

EDIT: Auf deiner Homepage ist ja ein Foto wo die Revox drauf ist... Sehr schön


[Beitrag von PhaseOne am 06. Sep 2012, 14:57 bearbeitet]
Holger
Inventar
#8 erstellt: 07. Sep 2012, 12:08

PhaseOne schrieb:

Gibt es irgendwelche Schwachstellen an solchen Geräten auf die man achten sollte? Ich denke mal nen Riemen wird es sicher für die meisten Geräte noch irgendwo geben, oder?


Sorry, da habe ich leider keine Erfahrungen... aber es gibt ja auch für sowas ein Fachforum.

Schau mal in diesen Thread - ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber viel dürfte sich da nicht verändert haben
>>> http://forum2.magnetofon.de/showtopic.php?threadid=2956&highlight=Einsteiger
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 07. Sep 2012, 12:37
Hallo,

die Tonbandgeräte sind feinmechanische Apparate und da die Fertigung sehr aufwändig ist und man Fachkräfte dafür benötigt sind Neugeräte ausgestorben (die Industrie will sowas nicht mehr produzieren). Es gibt (noch) Leute die solche Geräte warten und pflegen können, Ersatzteile werden je nach Type aber schon rar.
Als HiFi "volkstümlich" wurde ging der Großteil der Käufer auf die bequeme Compakt-Cassette. Das führte dann zum "Aus" bei den "klassischen" Herstellern Telefunken, Grundig, Philips,Tandberg, Ampex Akai u.a. - die "Spezialisten" wie Revox haben dann ein paar Jahre später aufgehört, als auch die letzten Nischen "digital" übernommen wurden.

http://www.magnetbandmuseum.info/magnetband_story1.html

Peter
Magister_Verbae
Inventar
#10 erstellt: 07. Sep 2012, 13:25
Es gibt noch ein paar Unternehmen, die nach wie vor hochwertige Bandmaschinen herstellen. Mir fallen nur gerade die Namen nicht wirklich ein. Lyrec könnte ein solches sein, das zweite sitzt in Japan, wenn ich mich nicht irre... Verdammt, ich komm' nicht auf den Namen.
Da muss man allerdings dann schon wirklich Geld investieren (im vierstelligen Bereich) - gut, früher waren die guten Maschinen auch nicht billig.

LG

Martin
Holger
Inventar
#11 erstellt: 07. Sep 2012, 13:48
Neu gibt's z. B. noch die Otari MX-5050 B III...

http://img834.imageshack.us/img834/3069/p1010007vc.jpg
Magister_Verbae
Inventar
#12 erstellt: 07. Sep 2012, 20:16
Genau! Otari war's Bin andauernd nicht auf den Namen gekommen...
Die dürfte aber neu auch zwei Mark fünfzig kosten - eventuell sogar noch etwas mehr Spass beiseite, der Neupreis dürfte zwischen 2.500 und 5.000$ liegen, plus Versand und Zoll natürlich.
Gerüchten zufolge hat Otari neuerdings auch die Produktion eingestellt, ob's wahr ist?

LG

Martin

Nachtrag: Ich verbessere mich: Anscheinend ist die Otari tatsächlich bei einem Neupreis von über 5000,- Euro angelangt.


[Beitrag von Magister_Verbae am 07. Sep 2012, 20:23 bearbeitet]
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