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Bastel-Idee DIY-Plattenwaschmaschine, ein paar Fragen

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1210-Fan
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 04. Dez 2008, 09:33
Hi Volks!

Ich nutze zum Waschen meiner immer größer werdenden Plattensammlung bekanntlich die Knosti. Soweit so gut, das Ergebnis ist auch ganz okay, allerdings wächst immer mehr der Wunsch nach mehr Komfort, weniger "Gematsche", schnellerer Reinigung (keine 30min Trockenzeit) und einer Absaugung.

Nun hab ich mich mal auf die Suche nach Anleitungen im Netz gemacht, denn schlussendlich ist die Idee, sich eine PWM mit Absaugung zu bauen, bestimmt nicht auf meinem Mist gewachsen und andere Leute haben schon Pionierarbeiten geliefert. Also wieso nicht deren Erfahrungen nutzen?
Dabei bin ich auf diese Seite gestoßen: http://ssl.best-picture-point.de/wash.htm

Gut, ein alter Plattenspieler, sowas sollte sich auftreiben lassen. Geht das auch mit einem "normalen" Tonarm oder muss es unbedingt ein Tangentialdreher sein? Ohne bzw. mit passend "justiertem" Antiskating sollte der "Tonarm" mit der Absaugspitze doch von selbst über die Platte "rutschen" und dabei absaugen, oder ist das zu einfach gedacht?

Sollte theoretisch gehen, siehe hier: http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-4192.html

So ähnlich hatte ich mir den Aufbau auch vorgestellt, Infusionsschläuche bekomme ich im DRK in nicht-steriler Version für umsonst, den Dreher sollte man für recht wenig Geld irgendwo abgreifen können, bliebe nur noch die Frage nach einer passenden "Schlauchspitze". Irgendwo im Netz habe ich eine Seite gefunden, wo Leute einen Faden nutzen, der in den Schlauch leicht eingesaugt wird. Was ist davon zu halten? Wieso nicht "einfach" ein (selbstgebautes) Samtkissen drunter kleben, das man je nach Häufigkeit der Nutzung hin und wieder mal erneuert?

Weiterhin hätte ich vor, mit eine Vorrichtung zu basteln, mit der ich direkt die AS-Reiniger-Flaschen "andocken" kann und mit einer Art Sidolinflaschenpumpe die Pampe auf die Platte auftragen könnte. So erspart man sich das Hantieren mit der Flasche. Idee gut?

Als "Reinigungsarm" dachte ich an ein mit einem Gelenk befestigten "Holzarm", den ich gerne plattenrichtungsseitig füttern und mit Microfaser besetzen würde, das man je nach Verschmutzungsgrad ebenfalls entnehmen und reinigen/erneuern können soll (Klettband?!?), ähnlich der Hannl also. Einwände? Oder besser eine alte Carbonbürste "umfunktionieren"? Die wäre mit der Flüssigkeit wohl aber nicht so zufrieden, oder?

Zur Absaugung habe ich auch an den Staubsauger und die Gurkenglas-Methode gedacht, ein solches Gurkenglas hätte ich sogar bei mir zuhause! Der Anfang wäre also gemacht!

Labelschutz soll ein umfunktionierter Türstopper werden, soweit okay? Alternativ ein Eishockey-Puck!

Ist das alles ein total beklopptes Hirngespinst von mir oder kann man dieses Projekt mal "zu Ende spinnen" und dann wirklich mit dem Bau der Kiste beginnen? Hat es gar jemand schonmal probiert und kann mir Tipps geben? Oder warnt man mich gar eindringlich davor? Dann bliebe die Knosti im Betrieb und gut ist's!

Bin auf Eure Meinungen, Tipps, Tricks und Ratschläge sehr gespannt und zähl auf Euch!

Grüße
1210-Fan
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 04. Dez 2008, 10:01
Hallo!

Mal davon abgesehen daß du unter Umständen genau soviel Geld in dein Projekt stecken kannst wie dich ein gebrauchter Nachbau einer Okki-Nokki kostet (ca. 50 bis allerhöchstens 100 Euro) sollte ein solches Projekt eigentlich ohne weiteres realisierbar sein.

Nur so ein Gedanke dazu. Warum nicht die Absaugvorrichtung einfach an dem Tonarm eines alten Plattenwechslers verbauen und den mit Hilfe der aufsteckbaren Wechselachse und einem Faden den diese aufwickelt realisieren? Dann könntest du auch noch die Endabschaltung nutzen.

MFG Günther
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 04. Dez 2008, 10:04
Gute Idee Günther!

Aber wo gibt's die Okki Nokki bzw. deren Nachbau gebraucht zu dem Geld?
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 04. Dez 2008, 10:24
Hallo!

Ich habe meine über einen HiFi-Händler in meiner Nähe bekommen, der Vorbesitzer hat sich eine weniger lärmende PWM zugelegt nachdem er erstmal mit dem Nachbau einige Erfahrungen gesammelt hatte.

Aber das ist kein Einzelfall, bei Ebay und selbst bei Springair werden zuweilen welche angeboten. Auch Inserate im "Flohmarkt" gibt es zuweilen. Ich will jetzt nicht behaupten daß es welche wie Sand am Meer gibt aber doch relativ häufig.

Ein Selbstbau ist aber gewiß nicht schlechter, unter Umständen kannst du ja auch einige Teile deiner Knosti-Ausrüstung dabei verwerten. Auch eine einfache verlängerte Tellerachse mit Tangentialem Wasch/Saugschlitten und einer durch die Achse angetriebene Gewindestange als Vorschub wäre denkbar.

Immerhin kannst du beim Selbstbau Sachen realisieren die bei komerziellen Modellen nicht zu haben sind (Endabschaltung, Waschgänge mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, u.s.w.) Die Ausstattung und die Möglichkeiten stehen im direktem Zusammenhang mit deinen mechanischen Fertigkeiten und mit der Verfügbarkeit entsprechender Materialien und Bearbeitungsmöglichkeiten.

MFG Günther
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 04. Dez 2008, 10:47
Kostenseitig dürfte ein Selbstbau schon günstiger sein, immerhin sehe ich das momentan so:

- Dreher: umsonst vom Sperrmüll (mehr braucht's dafür doch nicht)
- Schläuche: umsonst vom DRK in nicht-steriler Version (mehr braucht's dafür auch nicht, oder?)
- Gurkenglas: vorhanden
- Staubsauger: vorhanden
- Türstopper: vorhanden

Und der Rest der benötigten Teile dürfte so teuer nicht werden... denke ich jedenfalls!
doppelkopf0_1
Stammgast
#6 erstellt: 04. Dez 2008, 12:09
Moin.

Meine erste salbstgebaute PWM mit Absaugung hab ich für 30 ,- € realisiert ! Funzt tadellos , Flächensauger aus HT Rohr , Staubsauger ohne Glas ( soviel Flüssigkeit ist nicht ! ), Motor von Ebay ( 5,- € beide Richtungen) , MPX und als Achse 6mm Gewindestange mit Kugellagern.

Hirn und Tatendrang haben mein Portmonaise geschont .

MKII Version mit Punktsaugung ( Sekretpumpe leise, neu , Flohmarkt 5,- € ) coming soon .

Schön ist natürlich anders , kann aber für mehr Geld auch .
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