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Nadelsystem für Technics MK2, Rockmusik

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Autor
Beitrag
alexo80
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 31. Dez 2008, 15:50
Hallo ihr.
Ich hab schon zig Beiträge über Systeme gelesen.
Es ist allerdings so, dass es zu viele Parameter gibt, die zur Entscheidung beitragen. Ich geb euch mal meine Daten, vielleicht könnt ihr mir ja was empfehlen.

Hauptsächliche Musik: Rock, Alternative, Indie, auch manchmal Elektro

TT: Technics 1210 MK2

Verstärker: Yamaha ax-1050, (recht hochauflösend)
ich hab keine extra Phonovorstufe, sondern direkt am Verstärker angeschlossen.

LS: JBL E80

Zur Zeit hab ich ein einfaches System, nämlich das concorde Dj S (vorher E- was ich besser fand...)

Da ich aber nur höre, nicht scratche etc, brauche ich eher ein anderes System. Zudem löst mein Verstärker recht hoch auf, so dass ich eher was suche, was nicht zu hoch klingt, gerade bei Rock etc, ist es teilweise einfach zu hoch auflösend. Bei Elektronischer Musik klingt es eigentlich schon super (für meine Ohren...)
Hab irgendwie das shure M97xe im Kopf, da es doch recht weich klingt... Hat jemand ne Empfehlung für meine Komponenten?

Wenn ich zum Beispiel meine alten Phillip Boa Platten höre- die zudem sehr gut produziert sind, klingt es spitze, total ausgewogen. Placebo dagegen definitiv zu hart in den Höhen... somit unausgewogen, zudem man sich darauf auch ständig konzentriert, wenn man es ersteinmal bemerkt hat...

Danke euch schonmal


[Beitrag von alexo80 am 31. Dez 2008, 16:05 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 01. Jan 2009, 16:00
Hallo!

Erstmal hat ein aggressiver Hochtonbereich wenig oder gar nichts mit der Auflösung zu tun.

Zweitens gibt es eigentlich mittlerweile unzählige Trteads mit Tipps für eine Systembestückung des SL-12xx.

Zum dritten hängt wie du schon selbst bemerkt hast der Klang sehr von der jeweiligen Aufnahme ab. Das beste System der Welt kann aus einer schlechten Aufnahme keine gute machen.

Für Rock/Pop kommen m.E. im SL-12xx die üblichen verdächtigen in Frage. Z.B. dieses sehr günstige System: http://www.williamth...173-182_p5720_x2.htm

Allerdings ist das ein Halbzollsystem zu dem du eine Headshell benötigst, zudem muß es beim Einbau richtig justiert werden. Justageschablonen und eine diesbezügliche bebilderte Anleitung findest du hier: http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/index.html

Natürlich kannst du im SL-12xx auch wesentlich bessere und teuerere Sysysteme problemlos fahren das ist eine Frage des Bugdets, wenn die kosten keine Rolle spielen wäre das eventuell was: http://www.phonophono.de/Yzyx_r1000sigma.php3?Kennung=

MFG Günther
alexo80
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 01. Jan 2009, 17:22
naja, dass es unzählige Threads gibt ist mir nicht entgangen, nur finde ich eben an meinem Verstärker kommen die Höhen zu sehr zur Geltung, so dass ich eben speziell eher etwas "wärmeres" suche, deshalb hab ich neu eröffnet.

Das System von Phonophono ist leicht über meinem Budget...

Einbau mit Headshell ist kein Problem, dazu gibt es wirklch unzählige Tips im Netz.

Das System von Nagaoka kenn ich nicht. Werde mich mal belesen.
Danke erstmal.

Mein Budget liegt übrigens so bei 150€, mehr nicht.

Danke dir

Dein Tonarmjustierungslink ist ja super, den kannte ich noch nicht, vielen Dank. Ist ja genial beschrieben


[Beitrag von alexo80 am 01. Jan 2009, 17:23 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#4 erstellt: 01. Jan 2009, 17:41
Denon DL-110 oder besser das DL-160. Auf jeden Fall besser als die Ortofon DJ-Systeme. Die sind nunmal für einen ganz anderen Einsatzzweck.

Ich habe das DL-160, höre auch hauptsächlich Rock. Und die E80 habe ich auch...


[Beitrag von germi1982 am 01. Jan 2009, 17:54 bearbeitet]
alexo80
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 01. Jan 2009, 18:11
Oh Danke, an das hab ich gar nicht gedacht. Welchen Verstäker nutzt du denn?
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 01. Jan 2009, 18:21
Hallo!

Bis ca. 150 kommt eventuell ein Benz-Micro MC-20E2 H in Frage, das ist etwas spritziger als die Denons. Das DSL-160 ist zwar ein recht gutes System für seinen Preis aber eher etwas für Klassik oder Jazz mit ruhiger Gangart. Bei Rock/Pop bevorzuge ich das MC-20 das zwar nicht ganz so sauber und Verzerrungsfrei abtastet wie das DL-160 dafür aber wie schon geschrieben etwas temperamentvoller ist.

MFG Günther
alexo80
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 01. Jan 2009, 18:24
Wie klingt denn das Benz-System?
Wenn es nicht gerade Verzerrungsfrei abtastest, dann ist es doch nicht gerade günstig bei Rock, da ja dort noch am ehesten Verzerrungen auftreten können?

Danke, was haltet ihr denn von dem Shure m97xe, das soll ja recht "warm" auflösen, was bei meinem Höhenlastigen Verstärker ja günstig wäre...?


[Beitrag von alexo80 am 01. Jan 2009, 18:33 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#8 erstellt: 01. Jan 2009, 18:57

alexo80 schrieb:
Oh Danke, an das hab ich gar nicht gedacht. Welchen Verstäker nutzt du denn?



Telefunken TRX 3000, Bj. 1979

Bin gerade dabei ein Video zu machen, wollte eh noch eines machen. Da sieht man die ganze Geschichte mal im Einsatz, habe deswegen jetzt was rockiges gewählt.

€:

Video:

http://www.youtube.com/watch?v=-GzPVG4LWIc


[Beitrag von germi1982 am 01. Jan 2009, 20:28 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#9 erstellt: 01. Jan 2009, 20:36
Verzerrungen stören natürlich am Meisten bei Klassik,bei Rock wohl kaum.Sind ja oft schon im Sound enthalten.Gut für Rock ist also ein System,welches hochdynamisch spielt und einen ordentlichen Bass/Grundtonbereich hat(also da nicht zu mager ist) .
alexo80
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 01. Jan 2009, 21:35
Gut mag sein. Klassik ist nicht so mein Ding. Da hab ich keine Ahnung von.

Auf jeden Fall stimme ich überein, dass ich ein System suche, was im Grundtonbereich sehr gut ist, in den Höhen weniger.
Also was denkt ihr eigent sich? Vielleicht ncoh andere, das Denon 160 spaltet in den Meinungen ja offenbar
A-Abraxas
Inventar
#11 erstellt: 01. Jan 2009, 21:46
Hallo,

zum Denon DL-160 (mit Technics 12xx) findest Du hier ein paar Hinweise :
http://www.hifi-foru...d=26&thread=8904&z=1
und auch diverse Alternativen .

Sehr preiswert und durchaus HiFi-Mäßig einsetzbar ist das Shure Whitelabel (für knapp 100,-) - auch wenn es als DJ-System angeboten wird.

Viele Grüße
alexo80
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 01. Jan 2009, 22:00

A-Abraxas schrieb:
Hallo,

zum Denon DL-160 (mit Technics 12xx) findest Du hier ein paar Hinweise :
http://www.hifi-foru...d=26&thread=8904&z=1
und auch diverse Alternativen .

Sehr preiswert und durchaus HiFi-Mäßig einsetzbar ist das Shure Whitelabel (für knapp 100,-) - auch wenn es als DJ-System angeboten wird.

Viele Grüße


Den Thread kenn ich schon, hab ich im Vorfeld gelesen, allerdings wird das Denon 160 auch eher für Klassik empfohlen... ich höre aber eher Gitarrenlastigere Musik. Das Withelabe? Ehrlich gesagt hab ich schon so ein einfache DJ System (concorde pro s und e) davon bin ich eher mäßig überzeugt, ich suche eher was Richtung HIFI. Vielleicht aber nur bis 150€...
Jazzy
Inventar
#13 erstellt: 01. Jan 2009, 22:09
Vielleicht ein MC 3 turbo?
alexo80
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 01. Jan 2009, 22:19

Jazzy schrieb:
Vielleicht ein MC 3 turbo?



Davon hab ich hier in den Beiträge noch nciht gelesen.
Hast du es schonaml hören könenn? Ich nehem an, es ist eher Tiefenbetont?

Ich werd mal paar Beiträge dazu durchlesen
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 02. Jan 2009, 20:39
Ich hab als anständigen Allrounder das Goldring G 1006 MM laufen. In Deutschland kostet es zwar (unverschämte) 180-200€, allerdings kann man es im United Kingdom ganz günstig schnappen:
http://cgi.ebay.de/G...ksid=p3286.m63.l1177
Da sollte dann auch das Geld für das Headshell noch drin sein. Ich bin mit der Kombi auf meinem 1210 sehr zufrieden und kann mich absolut nicht beklagen. Als Phono-Pre nutze ich den X-LPS V3 von Musical Fidelity.
alexo80
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 02. Jan 2009, 20:44
Wie klingt denn der Goldring, eher bassbetont, oder höhenlastig?
wie ist das denn eigentlich mit Zollgebühren? hast du deinen auch aus UK?
Danke


[Beitrag von alexo80 am 02. Jan 2009, 20:44 bearbeitet]
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 02. Jan 2009, 20:47
Das Goldring spielt auflösend, eher "hochtonlastig", kann aber auch im Bass anständig zupacken. Also ich vermisse in keinem Bereich etwas. Es ist jedenfalls nicht so dumpf wie das eher langweilig klingende Denon und lässt auch bei Jazz- und Klassik-LPs eine anständige Ortung zu (mir sehr wichtig).

Meines hab ich gebraucht gekauft, mit minimalen Spiel-Stunden (zu einem fast genauso hohen Preis, eigentlich hab ich damit also einen Fehlkauf gemacht... egal!).

Zollgebühren wirst Du aus dem UK nicht bezahlen müssen, auch keine EUSt (Einfuhrumsatzsteuer), die fällt nur bei Waren aus dem Drittland (Nicht-EU-Staaten) an, Freimenge im Postverkehr sind 175€.


[Beitrag von 1210-Fan am 02. Jan 2009, 21:46 bearbeitet]
Papa_San
Stammgast
#18 erstellt: 02. Jan 2009, 21:51

alexo80 schrieb:
Hallo ihr.

Hab irgendwie das shure M97xe im Kopf, da es doch recht weich klingt... Hat jemand ne Empfehlung für meine Komponenten?

Danke euch schonmal


Moin
Das Shure läuft bei meinem Bruder am 1200 MK II sehr schön. Sein Verstärker ist ein Yam AX-870 (?),also ne Nummer kleiner wie deiner aber wohl mit dem gleichen Klangcharakter wie der Große. Sein Musikgeschmack geht in Richtung Punk und Heavy. Er ist sehr zufrieden!

Nimm das Shure!

Gruß Siggi
Papa_San
Stammgast
#19 erstellt: 02. Jan 2009, 21:53

alexo80 schrieb:
Wie klingt denn der Goldring, eher bassbetont, oder höhenlastig?
wie ist das denn eigentlich mit Zollgebühren? hast du deinen auch aus UK?
Danke


Die Goldring klingen eher heller. Zumindest mein G1022. MbMn passen die nicht zu deinem Musikgeschmack und zum Verstärker.

Gruß Siggi
Jazzy
Inventar
#20 erstellt: 02. Jan 2009, 22:00
Ich hatte auch mal das 1022GX,für Rock nicht so der Bringer.
Papa_San
Stammgast
#21 erstellt: 02. Jan 2009, 22:13
Kennt jemand von euch eigentlich die alten Yamaha-Verstärker?

Das Klangbild ist in bester jap. Tradition wirklich recht hell!

Ein Goldring würde ich da wirklich nicht empfehlen. Auch wenn das wirklich sehr gute Systeme sind.
An meinem Revox B285 läuft das G1022 sehr gut. Auch bei Rock!

Gruß Siggi
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 02. Jan 2009, 22:16
Soooo hell find ich den 1050 garnicht. Aber schlussendlich soll jeder kaufen, was er mag.
Wie unterschiedlich Empfindungen sein können, ist schon der Hammer...
alexo80
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 03. Jan 2009, 11:11

Papa_San schrieb:
Kennt jemand von euch eigentlich die alten Yamaha-Verstärker?

Das Klangbild ist in bester jap. Tradition wirklich recht hell!

Ein Goldring würde ich da wirklich nicht empfehlen. Auch wenn das wirklich sehr gute Systeme sind.
An meinem Revox B285 läuft das G1022 sehr gut. Auch bei Rock!

Gruß Siggi


Genau so ist es, mein Yami spielt ausgezeichnet, aber sehr hell. Desshalb poste ich hier auch, da ich ein dunkleres System suche.
Aber vielen Dank für eure Meinungen
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 03. Jan 2009, 19:52
Ja, dann ist das Goldring nichts. Hab das wohl irgendwie überlesen, sorry!
alexo80
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 15. Jan 2009, 07:31
So. Hab jetzt das shure m97xe.

Muss sagen, ist schon eine gewisse Umgewöhnung.
Ist wirklich sehr "weich", eher dumpf. Am Anfang dachte ich es liegt ein Kopfkissen auf den Lautsprechern...

Naja, muss mich dran gewöhnen. Wenn ich allerdings sehr laut mache ist es deutlich weniger schrill, als das Ortofon. Das ist echt angenehm. Wenn man allerdings leise hört, muss ich den Höhenregler leicht aufdrehen. Bei dem Ortofon musste ich die Höhen ganz klar reduzieren.
Na mal sehen. Werde es ausgiebig testen.

Grüße
Albus
Inventar
#26 erstellt: 15. Jan 2009, 08:51
Morgen,

für das M97xE benötigte man für eine Vermeidung der markanten Präsenzsenke (daher das Mehr an Wärme im Klangschwerpunkt) einen Abschlußwiderstand von 68-80 Kiloohm; die normgerechten 47 k des AX-1050 sind zum Tonabnehmer insoweit nicht ganz passend (die Vorverstärker von Yamaha aus der Zeit verfügten über die nötigen Stufen, bspw. 33, 47, 68, 100 k).

Für Rock/Pop hätte man ein Shure M44G gut verwenden können.

Freundlich
Albus
alexo80
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 15. Jan 2009, 16:52

Albus schrieb:
Morgen,

für das M97xE benötigte man für eine Vermeidung der markanten Präsenzsenke (daher das Mehr an Wärme im Klangschwerpunkt) einen Abschlußwiderstand von 68-80 Kiloohm; die normgerechten 47 k des AX-1050 sind zum Tonabnehmer insoweit nicht ganz passend (die Vorverstärker von Yamaha aus der Zeit verfügten über die nötigen Stufen, bspw. 33, 47, 68, 100 k).

Für Rock/Pop hätte man ein Shure M44G gut verwenden können.

Freundlich
Albus



Hm. Das wollte ich eigentlich jetzt nicht hören...
Hättest du mir das nicht eher schreiben können...?
Naja, ich kann mir auf keinen Fall jetzt noch einen Vorverstärker gönnen... Meine Freundin würde mich
So ein einfacher Vorverstärker ist sicher Müll, oder? wenn er genau um die 70kohm hätte?
alexo80
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 15. Jan 2009, 17:05
Hm, hab gerade nochmal auf der Shure Website gelsen, das System wird für 47kohm empfohlen, NICHT für 68 kohm?!
Papa_San
Stammgast
#29 erstellt: 15. Jan 2009, 19:10
Moin Alex

Das zum Thema Tonabnehmerempfehlung! Mach ich auch nie wieder!

Heute war ich extra wegen der Sache noch mal drüben bei meinem Bruder und wir empfanden den Sound beide nicht als dumpf,sondern als sehr angenehm in den Höhen.
Das Shure lief bei mir früher an einem Thorens TD 146 und auch da lief es schön seidig in Höhen.

Bei meinem Bruder fiel mir ein,dass ich den Tonarm nach dem Wechsel vom Concorde auf das 97Xe höher stellen musste,damit die VTA stimmt.

Hast Du das bei deinem 1210er schon kontrolliert?

Gruß Siggi
Hörbert
Moderator
#30 erstellt: 15. Jan 2009, 19:13
Hallo!

Hm, das eine System klingt ungewöhnlich spitz, das nächste ungewöhnlich dumpf, weißt du was? Ich denke mal daß dein Phonoeingang ein Problem mit der Eingangskapazität haben könnte.

Weist du zufällig welchen Wert die Eingangskapazität deines Yamaha ax-1050 hat? Vergleiche diesen Wert doch mal mit den von den Herstellern angegebenen empfohlenen Kapazitätswerten, die Werte des Phonoeinganges sollten innerhalb der Spannen der Systeme liegen.

MFG Günther
Papa_San
Stammgast
#31 erstellt: 15. Jan 2009, 19:25
Moin Günther

Das hatte ich mir auch schon gedacht.Nur Alex hat einen Verstärker der gleichen Baureihe wie mein Bruder,nur ne Nummer größer und bei dem klingt es gut!

Kann natürlich sein,dass die Vorstufen sich im Klang großartig unterscheiden. Glaube ich aber nicht.

Gruß Siggi


[Beitrag von Papa_San am 15. Jan 2009, 19:26 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 15. Jan 2009, 19:36
Hallo!

@Papa_San

Möglicherweise ist das Gerät deines Bruders mit einem anderem Kapazitätswert am Phonoeingang ausgeliefert worden als das kleinere Modell.

Jedenfalls kenne ich das Shure eigentlich recht gut und habe es schon mehrfach bei Bekannten verbaut, es läuft da an Norm-Phonoeingängen (47 K-Ohm) es klingt zwar rund aber nicht dumpf.

Neben dem Kapazitätsproblem kämen m.E. noch Justagefehler, zu hohe Auflagekraft, oder ein defektes System in Frage.

MFG Günther
WenigWatt
Stammgast
#33 erstellt: 15. Jan 2009, 20:04
Hallo Papa_San,
nur um sicher zu gehen: Der Phonoeingang ist schon auf MM eingestellt?
Gruß Micha
alexo80
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 15. Jan 2009, 20:27
Na Danke euch für die vielen Hinweise.
MM ist eingestellt, klar doch

Die Tonarmhöhe musste ich nicht ändern. Ist eigentlcih gleich geblieben.

Vielleicht ist es wirklich nur die Umstellung auf ein anderes System, da muss ich mich erst umgewöhnen. Hab vorhin mal richtig laut gehört, da klingt es bedeutend angenehmer als mit dem Concordesystem. Es ist dann sehr angenehm, nicht so spitz wie das concorde

@papa_san:

Danke an dich im speziellem, dass du extra nochmal bei deinem Bruder gelauscht hast.

Ich werde mich erstmal in Ruhe einhören. Ist sicher sehr subjektiv.

Hab auch noch mal ein altes Gemini System getestet, das ging mal gar nicht, total zischend (vorallem die S-Laute, ja es war nicht perfekt justiert- aber einigermaßen)

Ich muss aber sagen, das Concorde ist nicht so schlecht wie es immer gemacht wird. Nur für mich zu spitz.

Danke an euch.


Achja: Tonarmhöhe: messt ihr direkt die Paralellität der Platte zum Tonarm, oder die Paralellität des Headshells zu Platte? es sit ja so, je fester ich das Headshell anschraube, umso höher neigt es sich.
Hörbert
Moderator
#35 erstellt: 15. Jan 2009, 20:38
Hallo!

Zum einen sollte das Tonabnehmersystem auf jeden Fall zur Schallplatte Paralell stehen zum Andern natürlich auch der Tonarm zur Schallplatte.

Beim festschrauben der Headshell bitte beachten: nach Fest kommt ab!

Schaue doch bitte mal bezüglich der Kapazitätswerte nach und überprüfe doch auch bitte mal deine Justage, schon eine relativ kleine Abweichung kann starke Klangeinbußen zur Folge haben.

MFG Günther
alexo80
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 15. Jan 2009, 21:03
Also Justage:

Hab die Justage mit mehreren (ausgedruckten) Schablonen getestet, alle beinahe ähnlich bis auf eine.

Allerdings war der Tonarm zu tief. Ich hatte die Paralellität am Tonarm gemessen. Allerdings hätte ich es logischerweise an der Headshelloberkante messen sollen, da dort ja der Abnehmer montiert ist. Das Headshell geht am Tonarm, am SME Anschluss leicht nach oben so das Headshell und Tonarm nicht genau in einer Ebene liegen. Hoffe ihr versteht mich.
Papa_San
Stammgast
#37 erstellt: 15. Jan 2009, 21:08
Moin Alex

Mach den Arm doch mal höher,dann klingt´s auch höher!

Hast du dieses Original-Technics-Einstelldings nicht mehr? Ich finde,damit geht die TA-Justage am besten!

Gruß Siggi


[Beitrag von Papa_San am 15. Jan 2009, 21:54 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 15. Jan 2009, 21:11
Hallo!

Ich denke schon, du meinst den Absatz den die Headshell macht, Die einfachste Methode die Parallelität des Systems zur Schallplatte zu kontrollieren ist die Systemunterkante sie sollte möglichst nicht durchhängen. Den Tonarm selbst kannst du zuverlässig mit einer der audgedruckten Schablonen kontrollieren, z.B. mit der alten Audio-Schablone. Einfach die Schablone mit der Langen Seite hochkant auf die Schallplatte halten und am Tonarm die Flucht peilen. Der Tonarm sollte mit einer der Linien Paralell laufen.

Ach ja, nochmal zum System, der Nadeleinschub sitzt fest und ganz drin? Die Nadel wurde schon mit einem Bürstchen und ein wenig Alkohol gesäubert?

Wie fährst du das System mit oder ohne hochgeklappes Nadelburtchen? Wie hoch ist die Auflagekraft eingestellt? Der Tonarm wurde nach der erfolgten Justage neu Ausbalanciert und die Auflagekraft danach eingestellt?

Entschuldige bitte die vielen Fragen, aber es ist sicherer jetzt alles einmal durchzugehen, -schließlich ist Einbau- und Justage für dich noch Neuland.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 15. Jan 2009, 21:21 bearbeitet]
alexo80
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 15. Jan 2009, 21:11

Papa_San schrieb:
Moin Alex

Mach den Arm doch mal höher,dann klingt´s auch höher!


Gru? Siggi





Nee hab kein Originaleinstelldings mehr. Da ich den Plattenspieler gebraucht gekauft hatte, da war nix dergleichen dabei.


Ich glaube aber wirklich dass es eine Gewöhnungssache ist...
alexo80
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 15. Jan 2009, 21:17

Hörbert schrieb:
Hallo!

Ich denke schon, du meinst den Absatz den die Headshell macht, Die einfachste Methode die Parallelität des Systems zur Schallplatte zu kontrollieren ist die Systemunterkante sie sollte möglichst nicht durchhängen. Den Tonarm selbst kannst du zuverlässig mit einer der audgedruckten Schablonen kontrollieren, z.B. mit der alten Audio-Schablone. Einfach die Schablone mit der Langen Seite hochkant auf die Schallplatte halten und am Tonarm die Flucht peilen. Der Tonarm sollte mit einer der Linien Paralell laufen.

MFG Günther



Nein, ich meine genau am SME Anschluss. An dem Headshell ist doch oben so ne kleine Nase dran, die Überwurfmutter des Tonarms "zieht" ja die Nase zum Tonarm ran, da aber die Nase nur oben am Headshell ist, und nicht auch unten, zieht es oben stärker und das Headshell neigt sich leich nach oben. So dass Tonarm und Headshell mit dem Geodreieck betrachtet nicht mehr auf einer Ebene liegen.
Auf jeden Fall ist das Headshell absolut paralell zur Platte- zumindest jetzt Gemessen an der Stelle vom Headshell, wo die Schrauben des Systems sind. Das müsste eigentlcih ziemlich exakt sein
Papa_San
Stammgast
#41 erstellt: 15. Jan 2009, 21:26
Moin

Mit einer Schön-Schablone habe ich an dem Spieler auch schon mal ein System justiert. War totaler Mist! Laut dieser Schablone musste das System leicht quer zur Headshellkante eingebaut werden und so klang das Ganze dann auch!

Versuch mal durch Googeln das Maß für den Abstand vom Headshellanschlag (am Tonarm) zur Nadelspitze zu finden (irgendwas mit 52,5mm oder so?)

Wenn Du das einstellst und das TA paralell zur HS-Kante engebaut wird,dann passt es.

Gruß Siggi
alexo80
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 15. Jan 2009, 21:29
Aha, ein Versuch ist es Wert. hab ich noch nie gehört. Wo muss ich dass messen, von der Nadelspitze bis wohin?
Hörbert
Moderator
#43 erstellt: 15. Jan 2009, 21:30
Hallo!

Hm, ich habe hier etliche Tonarme mit SME-Bayonetthalterung nebst diversen Headshells. Eigentlich sitzen alle Paralell zum Tonarm. So wie du das schreibst habe ich den Eindruck das sich bei dir ein deutlicher Winkel ergibt.

Bist du sicher das du nicht einfach zu fest anziehst? Ach ja, ich hatte meinen letzten Beitrag noch mal bearbeitet bitte noch mal Lesen.

52 Millimeter ab Aussenkante Gummiring an der Headshell.

MFG Günther

PS: Sorry habe ich grade auch bemerkt, Jazzy hat natürlich recht.


[Beitrag von Hörbert am 15. Jan 2009, 21:41 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#44 erstellt: 15. Jan 2009, 21:37
Ich habe die "Schablone nach Audio/7/1984" benutzt.Die hat die Nulldurchgänge bei 63mm und 114mm.Klingt eigentlich sehr gut damit.Der TA steht fast gerade im Headshell,aber nicht ganz.Der Überhang ist 52mm,nicht 55.


[Beitrag von Jazzy am 15. Jan 2009, 21:38 bearbeitet]
alexo80
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 15. Jan 2009, 21:44

Hörbert schrieb:
Hallo!

Ich denke schon, du meinst den Absatz den die Headshell macht, Die einfachste Methode die Parallelität des Systems zur Schallplatte zu kontrollieren ist die Systemunterkante sie sollte möglichst nicht durchhängen. Den Tonarm selbst kannst du zuverlässig mit einer der audgedruckten Schablonen kontrollieren, z.B. mit der alten Audio-Schablone. Einfach die Schablone mit der Langen Seite hochkant auf die Schallplatte halten und am Tonarm die Flucht peilen. Der Tonarm sollte mit einer der Linien Paralell laufen.

Ach ja, nochmal zum System, der Nadeleinschub sitzt fest und ganz drin? Die Nadel wurde schon mit einem Bürstchen und ein wenig Alkohol gesäubert?

Wie fährst du das System mit oder ohne hochgeklappes Nadelburtchen? Wie hoch ist die Auflagekraft eingestellt? Der Tonarm wurde nach der erfolgten Justage neu Ausbalanciert und die Auflagekraft danach eingestellt?

Entschuldige bitte die vielen Fragen, aber es ist sicherer jetzt alles einmal durchzugehen, -schließlich ist Einbau- und Justage für dich noch Neuland.

MFG Günther



Das System ist sauber, da neu.
Nadel ist richtig drin. Nedelbürste hab ich noch nciht getestet, die ist also oben. Das Auflagegewicht hab ich OHNE Waage gemacht, sondern hinten am TT eingestellt, an der Skale, nachdem ich sie "genullt" habe. Danach hab ich die Auflagekraft auf 1,3gr eingestellt, aber mit der Skala.


Wenn ich das Headshell nur leicht anziehe am SME Anschluss, ist das Headshell und der Arm eher in einer Ebene. dann ist es aber nicht wirklich fest.
alexo80
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 15. Jan 2009, 21:46

Jazzy schrieb:
Ich habe die "Schablone nach Audio/7/1984" benutzt.Die hat die Nulldurchgänge bei 63mm und 114mm.Klingt eigentlich sehr gut damit.Der TA steht fast gerade im Headshell,aber nicht ganz.Der Überhang ist 52mm,nicht 55.



Jetzt muss ich mal ne peinliche Frage stellen: Überhang ist wohl das Maß von Nadelspitze bis Headshellkannte? Das ist bei mir definitiv 55mm, nicht 52mm. http://www.vono.ch/a...r/SchabloneAUDIO.pdf

Mit der Schablone komme ich auf 55mm
Jazzy
Inventar
#47 erstellt: 15. Jan 2009, 21:53
Ich meinte Nadel-Gummiring am Headshell.Das weiße Plastiktool von Technics geht genauso.
Hörbert
Moderator
#48 erstellt: 15. Jan 2009, 21:56
Hallo!

Der Gummiring an der Headshell sollte satt anliegen aber nicht verformen, es reicht wenn die Headshell weder wackelt noch unabhängig vom Tonarm bewegt werden kann. Es muß bloß eine Schallplatte abgetastet werden, kein 6 Tage- Geländerennen damit bestritten werden. (Sorry)

Der Überhang des Technics Tonarm beträgt 15 Millimeter, aber der ist dabei nicht gemeint. Gemeint ist die Position der Nadelspitze relativ zur hinteren Kante des Gummiringes. Die sollte exakt 52 Millimeter betragen. Wenn dann das System noch Exakt rechtwinkelig in der Headshell sitzt ist die Justage schon so gut wie erledigt.

Ist die Audio-Schablone korrekt skaliert ausgedruckt? Das kannst du sehr einfach mit einem Lineal prüfen.

MFG Günther
alexo80
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 15. Jan 2009, 22:00
Scheiße. Nadelspitz- Gummiring abstand ist genau 55mm. So kommt es mit der Schablone raus bei mir! Ich änder das jetzt mal auf 52mm...
geb gleich bescheid
Papa_San
Stammgast
#50 erstellt: 15. Jan 2009, 22:01
Moin

Hier sind doch genug SL1210MKII-User! Schickt Alex doch bitte einen Scan der BDA.

Mit dieser komischen Schablone wird das nix!

@Jazzy

Da war doch noch irgendwas mit diesem Gummiring? Ich glaube,1mm plus?

Gruß Siggi
Jazzy
Inventar
#51 erstellt: 15. Jan 2009, 22:01


[Beitrag von Jazzy am 15. Jan 2009, 22:02 bearbeitet]
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