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hilfe bei plattenspieler kauf

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Autor
Beitrag
dave11
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Feb 2009, 17:09
Hallo zusammen habe einen cayin A-50t röhrenverstärker und würde mir gerne einen guten plattenspieler kaufen,da ich mich aber bei den geräten leider nicht auskenne brauche ich eure hilfe.
Was kostet sowas?
Welches zubehör brauche ich?
Vielleicht habt ihr ein paar geräte zur auswahl wäre nicht schlecht...danke
CyberSeb
Inventar
#2 erstellt: 03. Feb 2009, 17:37
PE2020
Flurinamsler
Stammgast
#3 erstellt: 03. Feb 2009, 17:45
Wie hoch ist dein Budget?
CyberSeb
Inventar
#4 erstellt: 03. Feb 2009, 17:49
- Gebraucht oder Neu?
- Wie wichtig ist das Design?

und und und und ...

Sorry, aber das ist, als würdest Du fragen:

Hallo zusammen habe eine garage und würde mir gerne ein gutes Auto kaufen,da ich mich aber bei den fahrzeugen leider nicht auskenne brauche ich eure hilfe.
Was kostet sowas?
Welches zubehör brauche ich?
Vielleicht habt ihr ein paar autos zur auswahl wäre nicht schlecht...danke


dave11
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 03. Feb 2009, 17:55
also auf jedenfall neu.Design sollte schlicht aber edel wirken.Preis sollte 600 nicht unbedingt überschreiten.
Welcher antrieb ist eigentlich am besten und was ist mit automatik, vollautomatik usw. möchte mich besser mit dem thema auskennen.danke
Bärlina
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 03. Feb 2009, 19:14

CyberSeb schrieb:
PE2020


Ja-Ja !
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 03. Feb 2009, 19:38
Hallo!

@dave11

Hm, erstmal grundsätzliches das hoffentlich einige deiner Fragen beantwortet und die ein wenig Überblick verschaffen wird.

Beim Antriebsprinzip bleibt dir bei einem Neugerät keine allzugroße Wahl. Bis auf den Technics SL-1200 MKII/MKV hast du nur die Wahl zwischen Riemenantrieb und Riemenantrieb. Der Technics ist als einziger Plattenspieler in dieser Preisklasse und weit darüber mit einem Quarzgeregeltem Direktantrieb ausgestattet. Alle anderen Plattenspieler die -von deinem Etat her gesehen- für dich in Frage kämen haben einfache Syncronmotoren und einen Antriebsriemen der über einen Pulley den Teller antreibt. (Es gibt neben dem Technics noch einen Direkt angetriebenen Brinkmann, allerdings weit, weit ausserhalb der von dir angepeilten Preisklasse)

Somit erübrigt sich eigentlich deine Freage nach dem Antriebsprinzip, ich selbst bevorzuge der Direktantrieb aus Persönlichen Gründen, gute Ergebnisse allerdings kann man mit beiden Antriebsarten erzielen.

Ehrlich gesagt finde ich daß du mit deinem geplantem Etat keine allzugroße Auswahl haben dürftest. Da ich mal annehme daß in dieser Summe gleich auch noch das Abtastsystem mit eingeschlossen sein soll bleiben bei einem Preis für ein System der gehobenen Einsteigerklasse (100-150 Euro) noch ca. 450-500 Euro. Einen Phono Entzerrer brauchst du wahrscheinlich auch noch. Der würde mit ca. 100 Euro zu Buche schlagen. Somit wären noch allenfalls 400 Euro für den Plattenspieler selbst übrig. Das würde z.B. gerade noch für den schon erwähnten Technics SL-1200 reichen. Ob der allerdings auch deinen Optischen Ansprüchen genügt mußt du selbst entscheiden. Auf jeden Fall stellt der Technics m.E. in diesem Preissegment der Plattenspieler mit der besten Gesamtverarbeitung und dem besten Preis-Leistungsverhältniss dar.

MFG Günther
dave11
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 03. Feb 2009, 19:57
ok danke schonmal für die beratung ich werd mir das teil mal anschauen.
Jetzt mal grad noch ne frage habe ich mit platten eigentlich einen besseren klang als mit cds
WenigWatt
Stammgast
#9 erstellt: 03. Feb 2009, 20:23
Hallo dave11,
Du fragst
habe ich mit platten eigentlich einen besseren klang als mit cds

ist Dir eigentlich klar, daß Du mit dieser Frage einen Bürgerkrieg auslösen könntest?
Hör Dir einfach möglichst viele Anlagen mit Plattenspielern an und entscheide selbst. Aus technischer Sicht muß die Frage mit NEIN beantwortet werden.
Gruß Micha
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 03. Feb 2009, 20:44
Hallo!

Technisch gesehen definitiv Nein. Um auch Klanglich nur in die Nähe einer gut aufgenommenen CD zu kommen muß man schon recht tief in die Tasche greifen. #Zwar hat man auch mit einem Einsteigersystem und Einsteigerplattenspieler in der Regel recht brauchbare Ergebnisse aber im direken Vergleich fallen einem die Mängel der Analogen Abtastung schon recht deutlich auf.

Irgendwann kann man aber für sich Persönlich den Punkt erreichen wo der Unterschied bedeutungslos wird oder sich die Verhältnisse scheinbar sogar umkehren.

Schallplattenhören und Analoge Abspielgeräte sind quasi ein Hobby für sich das zwar mit HiFi und Musikhören vieles gemeinsam hat, aber es gibt auch gewisse Unterschiede.

Zum Beispiel gibt es unzählige alte Aufnahmen die auf CD nie oder nur in einer sehr bescheidenen Qualität erschienen sind, hier liegt eine der Stärken der Analogschallplatte, bei schlecht auf CD umgesetzten Aufnahmen kann es gut sein daß eine wesentlich bessere Aufnahme auf alten Schallplatten existiert.

Die Verfügbarkeit von Second-Hand Schallplatten und ihre teilweise immer noch äusserst günstiger Preis ist ein weiterer Vorteil um schnell und mit relativ wenig Geld eine recht umfangreiche Sammlung aufzubauen. -Es sei denn man steht auf Tagesaktuelle Popmusik-, dann ist die Analogschallplatte klar das falsche Medium.

Für viele User der alten Analogtechnik ist auch die sehr große mögliche Einflußnahme auf das Klangliche Geschehen durch den Wechsel des Tonabnehmers -oder bei fortgeschrittener Vertrautheit mit der angewendeten Technik- den Wechsel des Tonarms ein gewichtiges Argument. Ahnlich großen Einfluß auf das Wiedergabeergebniss habe ich sonst nur mit Lautsprechern erzielt.

Zu guter Letzt ist ein Analogplattenspieler für viele auch eine "Ewige Baustelle" an dem der Basteltrieb befriedigt wird. Hier kann sich sowohl Kreative Gestaltungslust wie auch Experimentierfreude austoben.

Die Schattenseite der ganzen Angelegenheit ist zweifelsohne der Kostenfaktor, Früher oder später wird für viele die Analogleidenschaft zu einem Geldfresser in dem man ohne weiteres Tausende von Euro "verbrennen" kann.

Überlege dir also gut ob du wirklich einsteigen willst.

MFG Günther
dave11
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 03. Feb 2009, 20:45
ok sorry werd ich machen bin halt noch anfänger.
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 03. Feb 2009, 20:51
Hallo!

@dave11

Das waren wir alle mal.

Frage dich einfach mal was du dir von einem Plattenspieler und Schallplatten versprichst. Wenn es dir nicht primär um den besseren Klang geht sondern um ein interessantes Medium kannst du eigentlich nicht ganz falsch bei der Analogtechnik liegen.

MFG Günther
dave11
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 03. Feb 2009, 20:54
wow danke für umfangreiche auskunft.Also das mit dem geldfressen kann ich nur bestätigen da ich schon ein paar andere geräte besitze ,da gibt es ja praktisch keine grenzen.Das hobby macht halt verdammt viel spass und man begeistert sich immerwieder für neue sachen.Also ich werds mir nochmal genau durch den kopf gehen lassen und dann mal sehen wie ich mich entscheide.
Nochmals vielen dank für die beratung
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 03. Feb 2009, 21:15
Hallo!

Keine Urache, ich finde es immer besser wenn jemand vorher weiß auf was er sich eigentlich einläßt. Wenn man sich vor Augen hält das es auf dem Analogsektor Tonabnehmer für 10.000 Euro gibt (und das ist ein Verschleißteil daß man nach ca. 3 Jahren intensiven Gebrauchs austauschen sollte) und Tonarme für ebensoviele Euro weiß man was einem der Spaß kosten kann.

Im Normalfall sind die Kosten natürlich weitaus geringer, aber es gibt einen sehr großen Teil der User die einige Tonabnehmer für 600-800 Euro zu Hause haben, dazu einige Tonarme im Bereich zwischen 400- und 3000 Euro zuden einige Laufwerke für Summen um die 2000-4000 Euro herum. Das sind beileibe keine seltenen Ausnahmen.

Auch Schallplattensammlungen zwischen 1000 und 6000 Exemplare sind nicht so selten wie man annehmen möchte. Also mit einigen Unkosten für´s Hobby sollte man schon von vornherein rechnen. Auch wenn man dabei bedenkt daß sich diese Kosten in der Regel über einige Jahre ergeben sind sie doch nicht unerheblich.

MFG Günther
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