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Beratung zu Linn Basik -> "restaurieren" oder weg?

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wim156
Neuling
#1 erstellt: 23. Feb 2009, 21:09
Hallo,

es fing an, dass ich im Keller von entfernter Verwandschaft Klassik-Platten aus den 60ern fand. 2 Tage später war ich bei Aura Hifi in Essen, um mich nach einer günstigen Möglichkeit umzusehen, an einen Plattenspieler zu kommen. Die hatten dort gerade eine kleine "Sammlung" eines verstorbenen Kunden in Zahlung genommen und so habe ich für ganz ganz kleines Geld (unter 100 Euro) einen optisch neuwertigen Linn Basik erstanden. Ich bin begeistert, habe mittlterweile auch schon neues Musikmaterial besorgt und fühle mich gerade so, wie "Du kaufst Dir nie wieder eine CD". Ich denke, Ihr wißt, welches Gefühl ich meine

Nun hat der Spieler aber 1-2 Macken. Der Tonarm weißt den typischen Lagerschaden auf und stockt leicht. Der Verkäufer zeigte mir dies direkt. Da dieser Widerstand jedoch in der Einlaufrille liegt, ist das nicht weiter von Bedeutung für mich. Ein anderes Problem ist jedoch, dass der Spieler am Ende der Platte recht deutlich im Hochtonbereich verzerrt. Shelby Lynne hört sich an dem Punkt gar nicht gut an. Andere Platten gehen dagegen. Die Auflagekraft ist korrekt eingestellt.

Macht es nun Sinn, sich bei dieser Gesamtkonstelation lieber mittelfristig einen neuen Spieler zu kaufen, oder würde man bei vergleichbaren Ergebnis lieber ein neues System einbauen und den Tonarm reparieren lassen?

Das Abtastsystem ist von Denon. Ich kann leider nicht sagen, wie alt es ist, aber es wird so alt sein, wie der Spieler. Den Typ weiß ich nicht. Ich kann nur 3 Zahlen lesen: 5 3 0

Was meint Ihr?
Ingor
Inventar
#2 erstellt: 23. Feb 2009, 22:08
Prinzipbedingt hört man am Ende der Schallplatte Mängel des Systems am deutlichsten. Z.B. ein abgenutzter Diamant oder Probleme bei den Antiskatingeinstellungen. Ein Tonarm mit einem defekten Lager muss repariert werden, wenn das Lager ein einer Stelle deutlich hakt kann es an einer anderen Stelle dies auch tun, nur deutlich weniger auffällig, aber das reicht völlig aus, um die Qualität der Abtastung unterirdisch werden zu lassen. Wenn an dem Plattenspieler sonst alles in Ordnung ist, würde ich einfach mal Fragen, was eine Reparatur kostet. Ein neues System würde ich ihm sowieso spendieren. Da hat es doch noch deutliche Fortschritte gegeben.
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 24. Feb 2009, 00:43
Hallo!

Frage doch einmal bei Mario Grötzinger : http://www.highend-online.eu/reparatur_ihres_tonarmes.html an was dich eine Tonarmreparatur kosten würde.

Die Preise sind m.E. absolut fair und weit unter den Kosten die ein neuer Tonarm verursachen würde.

Ein neues System wäre wohl in der Tat vonnöten. Nach meinen Erfahrungen solltest du da nicht zu tief einsteigen. Von der gebotenen Grundqualität ist der Linn Basik (vermutlich ist der Tonarm ein Akito I) mitsamt Tonarm ein ganzes Stück über den zeitgenössischen Einsteigerplattenspielern anzusiedlen. Zwar kein Spitzengerät, -aber eben auch kein Einsteigergerät mehr-.

Als sehr gutes System für den kleinen Linn mit Repariertem Tonarm käme z.B. ein Ortofon VM-silver in Frage. Hier besteht ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältniss, das System kann die Qualitäten des Tonarmes gut nutzen und bringt ihn andererseits noch nicht an die Leistungsgrenze.

MFG Günther
a.j.h.
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 24. Feb 2009, 09:20
Moin,

das hört sich nach Basik/Akitio-I an

Das Problem ist bei dem Tonarm bekannt. Es gibt wohl kein Arm, bei dem das nicht passiert ist oder passieren wird.


Mario Grötzinger : war]http://www.highend-o...rmes.html
war auch mein erster Gedanke und mein zweiter Gedanke ist Linn direkt, nur wird der Spaß dort erfahrungsgemäß nicht günstiger.
Mario dürfte reichlich Erfahrungen mit dem Arm haben, mir hat er bei einem Ortofon-Arm sehr geholfen (und richtig günstig war's auch).
Mein Tipp: Wenn der Arm schon mal bei ihm ist, gleich eine Durchverkabelung machen lassen (einfach mal guugeln). Ist aber kein "Muss".

Tonabnehemer? Fast alle Guten, die an mittelschweren Armen laufen. Es gibt sogar Meinungen, die das Denon DL-103 empfehlen. Vielleicht ein Goldring (2500?) oder Ortofon (aus der 2M-Serie)?
Bei "Geldmangel" würde ich das neue Ortofon 2M-Red nehmen. Ungefähr 70,-. Der Arm "kann" aber mehr.
Ludger
Inventar
#5 erstellt: 24. Feb 2009, 09:28
Hallo,
welche Farbe hat das System? Die MC-Highouputserie erkennt man ganz einfach den der Farbe. Wenn es der Aktio-Arm ist, würde ich auch wie Hörbert eher ein System mit höherer Complance empfehlen, ein Denon DL 160 gefiel mir in einem Vergleich nicht besonders, super war ein Philips GP 412 II, gibt es leider nicht mehr.
Ach ja, den Linn solltest du natürlich behalten.
Gruß
Ludger


[Beitrag von Ludger am 24. Feb 2009, 09:29 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#6 erstellt: 24. Feb 2009, 14:23
Hallo Andreas!

Ich habe meinen Akito mind. 20mal umgebaut und die Lager sind noch immer in Ordnung.
Doch, wie bereits oben geschrieben, Mario richtet die Lager professionell.

Grüße Raphael
wim156
Neuling
#7 erstellt: 24. Feb 2009, 22:44
So, der Arm geht morgen an besagte Adresse zur Überholung. Fehlt nur noch ein Abtastsystem. Im Moment ist es ein DL 160. Ich werde es mir mal morgen unter dem Mikroskop anschauen.
Ludger
Inventar
#8 erstellt: 25. Feb 2009, 09:06
Hallo,
wenn das DL 160 noch gut ist, würde ich es an deiner Stelle verkaufen und mir dafür z.B. das VM Blue oder Silver holen.
Gruß
Ludger
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