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Knacken bei Lautstärkeregler drehen bei neuem Receiver

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iX
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Okt 2010, 22:52
Hallo zusammen,

will demnächst ein Stereosystem aufbauen, wo mein PC als Quelle dienen soll.

Habe dazu als erstes einen Onkyo A-5VL gekauft, der für Stereo nun meinen Yamaha RX-V650 ablöst. Soweit so gut. Verbunden sind PC und Amp per TOSLINK.

Nun habe ich, wenn ich den Lautstärkeregler am Onkyo drehe ein seltsames Knistern, welches beim Yamaha nicht zu verzeichnen war. Die Intensität des Knisterns ist abhängig vom Musikstück und der Lautstärke. Wenn man den Drehregler in Ruhe lässt, ist das Knistern sofort weg.

Nun bilde ich mir aber ein, das gaaaanz selten doch auch ohne Betätigen des Reglers ein Knistern zu hören ist.

Es knistert übrigens auch, wenn man den Bass/Treble Regler dreht.

Nun dachte ich, es liegt evtl. am TOSLINK. Also gleich mal analog angeschlossen = selbes Phänomen.

Liegt das nun an der billigen Soundkarte? (Terratec Aureon) Oder ist der neue Onkyo Amp doch defekt. Habe mal zu Testzwecken einen anderen Zuspieler am Onkyo angeschlossen, dort konnte ich kein Knistern feststellen. Also dürfte es ja wohl doch nicht am Onkyo liegen.

Kennt dieses Problem jemand? Bringt eine neue Soundkarte etwas, wenn ja, welche? Würde eigentlich gerne bei TOSLINK oder Dig. Koax. bleiben wollen.

Danke, Grüße
iX
iX
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 17. Okt 2010, 22:54
Achja... Der Yamaha war auch per TOSLINK verbunden.
Hüb'
Inventar
#3 erstellt: 18. Okt 2010, 08:32

iX schrieb:
Achja... Der Yamaha war auch per TOSLINK verbunden.

Wenn der Yamaha mit der selben Soundkarte verbunden war, dann wird das Problem wohl beim Onkyo liegen.

Grüße
Frank
iX
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 18. Okt 2010, 18:52

Hüb' schrieb:

iX schrieb:
Achja... Der Yamaha war auch per TOSLINK verbunden.

Wenn der Yamaha mit der selben Soundkarte verbunden war, dann wird das Problem wohl beim Onkyo liegen.

Grüße
Frank
:prost


Hmm, wie es aussieht, hast Du wohl leider recht. Habe noch als 3. Zuspieler mein Laptop per Cinch angeschlossen und leider selbiges Knistern. Danach habe ich alle Quellen sowie Lautsprecher getrennt und das Knistern ist immer noch zu höhren, wenn man an der Lautstärke dreht.

Ist das ein Anzeichen, dass bald noch mehr kaputt geht? Sonst ist der Klang ja astrein!

P.S. Der Amp ist nicht geerdet. Hat aber einen Erdungskontakt für den Phonoeingang. Ist das Ding Schutzklasse II oder sollte man es noch erden?
Hagen_Friedrichs
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 18. Okt 2010, 20:56
Meiner knistert schon frisch aus dem Karton

Allerdings habe ich das noch nie bei Musik vernommen, das erste Mal auffällig wurde es, als ich reine Sinustöne zur Vermessung von LS und Sub vom PC rübergeschickt habe (Realtek -> Toslink).

Auch wenn es genau so klingt wie ein alter ausgelutschter Poti, glaube ich inzwischen das kleine Störgeräusch ist konstruktionsbedingt.
iX
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 18. Okt 2010, 21:58
Dann scheint das wohl wirklich "normal" zu sein.

Wie alt ist Dein A-5VL inzwischen?

Ist es bei Dir ebenfalls so, dass es abhängig von der Musik knistert und mal nicht ?

Eines verstehe ich dabei nur nicht: Die ganzen Tests der Webseiten und Audimagazine, wo das Ding hochgelobt wird und keiner hat dieses Knistern bemerkt? Sehr merkwürdig...


[Beitrag von iX am 18. Okt 2010, 22:01 bearbeitet]
Hagen_Friedrichs
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Okt 2010, 09:40
Meiner ist keine 2 Monate alt, aufgefallen ist mir das Geräusch so 3 Wochen nach dem Kauf.

Da der kleine sonst alles zur vollsten Zufriedenheit erledigt und in dem Preisbereich (330€) für mich keine wirkliche Alternative sichtbar ist, lebe ich eben mit der kleinen Macke.

Wie bereits gesagt, bei normaler Nutzung (Musik) habe ich das noch nie gehört, auch nicht bei leisen Passagen.
Ein defekter Lautstärke-Poti würde auch ohne Signal knistern, nur da kommt beim Onkyo absolut nichts.
schraddeler
Inventar
#8 erstellt: 21. Okt 2010, 15:26
Dieses "Knistern" ist völlig normal. Es entsteht dadurch, das bei einem AVR die Lautstärkeeinstellung nicht wie bei vielen analogen Verstärkern über ein Potentiometer bewerkstelligt wird, sondern über einen Inkrementalgeber, der einem digitalen Signalprozessor die Information übermittelt, ob und wieviel lauter oder leiser gewünscht ist. Die Pegelanpassung erfolgt meist in 1dB-Schritten. Vor allem bei Sinussignalen tritt dann wie Hagen Friedrichs schon schrieb ein Störeffekt auf, denn die "schlagartige" Pegeländerung führt zu einer kleinen Flanke im analogen Ausgangssignal, und die hört sich wie ein "Knacken" oder "Knistern" an. Ob es stört oder nicht ist aber wie ihr schon selbst bemerkt habt stark vom Programmmaterial abhängig. Bei Tests kann ich mir auch sehr gut vorstellen das die Anlagen einmal eingepegelt werden und dann nicht mehr an der Lautstärke gedreht wird, oder das es bei dem verwendeten Material nicht auftritt, oder die Jungs wissen einfach das es so ist und man eh nix dran ändern kann

gruß schraddeler
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 21. Okt 2010, 19:55
dann müsste das knacken ja zeitlich völlig regelmässig abfolgend beim drehen des stellers auftreten !?
iX
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 21. Okt 2010, 21:23

schraddeler schrieb:
Dieses "Knistern" ist völlig normal. Es entsteht dadurch, das bei einem AVR die Lautstärkeeinstellung nicht wie bei vielen analogen Verstärkern über ein Potentiometer bewerkstelligt wird, sondern über einen Inkrementalgeber, der einem digitalen Signalprozessor die Information übermittelt, ob und wieviel lauter oder leiser gewünscht ist. Die Pegelanpassung erfolgt meist in 1dB-Schritten. Vor allem bei Sinussignalen tritt dann wie Hagen Friedrichs schon schrieb ein Störeffekt auf, denn die "schlagartige" Pegeländerung führt zu einer kleinen Flanke im analogen Ausgangssignal, und die hört sich wie ein "Knacken" oder "Knistern" an. Ob es stört oder nicht ist aber wie ihr schon selbst bemerkt habt stark vom Programmmaterial abhängig. Bei Tests kann ich mir auch sehr gut vorstellen das die Anlagen einmal eingepegelt werden und dann nicht mehr an der Lautstärke gedreht wird, oder das es bei dem verwendeten Material nicht auftritt, oder die Jungs wissen einfach das es so ist und man eh nix dran ändern kann

gruß schraddeler


Der Onkyo ist kein AudioVideoReceiver und hat keinen digitalen Lautstärkeregler, so wie mein Yamaha, wo man endlos am Lauststärkedrehregler drehen kann, also keinen Anschlag.

Oder was meintest Du?

Beim Yamaha knistert jedenfalls nichts.

Grüße
schraddeler
Inventar
#11 erstellt: 22. Okt 2010, 07:01

iX schrieb:
Der Onkyo ist kein AudioVideoReceiver und hat keinen digitalen Lautstärkeregler, so wie mein Yamaha, wo man endlos am Lauststärkedrehregler drehen kann, also keinen Anschlag.

Oder was meintest Du?


Genau das hatte ich gemeint, als ich Toslink gelesen hatte bin ich erstmal von einem AVR ausgegangen, und beim Eintippen in Google hab ich dann auch noch fälschlicherweise "Onkyo A-V5L" eingetippt, und da steht beim ersten Treffer auch noch "digital Amplifier". Von daher passt meine Antwort hier jetzt so richtig garnicht. Entschuldigung
Ich hab mir im Manual mal das Blockschaltbild angeschaut, da funktioniert die Einstellung wohl komplett analog, da sollte da eigentlich nix knistern. Allerdings frag ich mich etwas wofür diese doppelte Pegelstellung gut sein soll, wenn ich das richtig sehe hat der einen Steller hinter dem Eingangswahlschalter und einen im Rückkopplungspfad der Vorstufe.

gruß schraddeler
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