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Elac FS-57 >>> absolute Spitze!!!

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slado2k
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 13. Feb 2006, 02:56
Hallo Leute,

ich war nun seit über 2-Jahren auf der Suche nach
den (für mich/immer subjektiv) richtigen Lautsprecher.

Er sollte von Anfang an eigentlich folgende Kriterien
erfüllen:

- warmen Klang (wie aus den 50’er)
- nie nervig erscheinend
- sehr hohe Brillanz (doch nie zu spitz wirkend)
- traumhafte Räumlichkeit (fast schon 3-dimensional)
- immer wieder Lust auf mehr - Faszination pur


Nun hatte ich mir vorigen Donnerstag mal wieder einen Spaß
erlaubt und die "FS-57" aus der neuen ELAC Serie "Linie 50"
auf Probe mit nach Haus genommen (vor ca. einem Jahr schon
einmal die größere "FS-207.2", doch diese gefiel mir
bezüglich des JET-Hochtöners nun gar nicht, sie war zwar
etwas besser in der Auflösung doch bereits nach ca.
5 Minuten sehr nervig erscheinend und nicht ganz so
warm /Stück 679 EUR).

...ja was soll ich nun sagen???

Offene Schallwände, SABA-Greencones, Breitbänder,
Bose Direct-Reflecting, ja selbst die Eigenbauten
à la Transmissionline (K+T 6/2005 - Cyburgs-Needle),
können nun nicht einmal ansatzmäßig mithalten!!!

Als die "Elac FS-57" in Verbindung mit meiner
"Cayin TA-35 Jubilee" den ersten Ton zu Gehör brachte,
fragte ich mich - warum ich eigentlich einen Röhren-
verstärker mit 35 Watt habe?
Woow - was für ein Wirkungsgrad (90dB)!!!
Ich traute mich gar nicht mehr an den Volumeregler
meiner Röhre ;-)))
Dazu kamen diese faszinierenden Bässe (oder besser
gesagt - dieser warme unbeschreibliche Klang ohne dabei
zu dröhnen (doch bei einer Uhrzeit von ca. 2:00 Uhr
Morgens/Nachts, sollten dann wohl doch lieber im nachhinein
einige "Bass-Controler" bestellt werden, damit man jeweils
eines der beiden Bass-Reflex-Rohre zustopfen kann - hatte
zum Glück noch welche von meiner tollen "KEF iQ3" ;-)

Was mich aber noch viel mehr zum staunen gebracht hatte
(ich glaube ich war den Tränen nahe), das sich diese vom
Gehäuse und Technischen-Angaben völlig unterschiedlichen
Lautsprecher Konstruktionen gegenüber meiner im
"Goethe-Studio", ach so geliebten "KEF iQ3" klanglich nun
endlich bei mir daheim so verhielten (und dies ist nicht
gelogen), wie es einst die "KEF iQ3" im Goethe-Studio
taten (bevor ich sie gegen meine nur kurzlebige Spendor S3e
getauscht hatte /Stück 539 EUR).

Wenn man dann auch noch berücksichtigt, das es HiFi-Studios
gibt, in denen eine sehr unfaire Lautsprecher-Präsentation
durchgeführt wird.

Denn was bringt es einem Händler wenn er sich für
ca. 2000 EUR den Raum so verkleidet (Teppich an den Wänden,
Diffusor, Reflektor und Co.), damit fast jeder Lautsprecher
in der Vorführung hervorragend klingt und man dann aber als
Kunde 100%’ig (aufgrund der nicht vorhandenen
Tuning-Maßnahmen) ein schlechteres Ergebnis, mit seinen neu
erworbenen Lautsprecher in den eigenen vier Wänden erzielt?

Denn ein "Vorführ-Studio" sollte schon ein realistisches
Nachhallverhalten oder ein ähnlich erscheinendes akustisches
Verhältnis der eigenen vier Wände (normal bestückter Raum)
aufweisen.
So das sich ein Kunde zu Hause freut und das die
Wahrscheinlichkeit, das der Lautsprecher daheim besser
klingt - möglichst über 70% liegt, denn nur so erzielt
und gewinnt man "Stammkunden".
Ich weine meiner "Spendor S3e" in keiner Weise nach
(ob nun die Spendor oder die KEF ungenutzt in einer Raumecke
rumsteht, spielt nun wirklich keine Rolle mehr) ;-)))

Das ich zum anspruchsvollen Musik hören, einen Stapel Euro’s
hinlegen muss war mir von Anfang an klar.
Doch das ich zum Schluss einen "niegel-nagel-neuen
Kleinwagen" im Wohnzimmer stehen habe wollte ich nun
wirklich nicht - ich wollte einfach nur Musik hören
(und nicht lauschen).

Nun aber wieder zurück zur "Elac FS-57".

Sie bringt eine traumhafte Räumlichkeit (fast schon
3-dimensional erscheinend - aus dem Nichts), dazu eine sehr
hohe Brillanz (doch nie zu spitz wirkend) und es ist endlich
ein Lautsprecher der eine unbeschreibliche Homogenität
besitzt wie man sie wahrscheinlich nur aus den 50'er Jahren
kennt (Siemens-Klangfilm/SABA-Greencone)!!!

Ob diese Serie wohl deshalb zur "Serie 50" benannt wurde?

Wirklich niemals nervig erscheinendes Klangbild - ehr Lust
auf mehr ;-))))

Dazu eine Bühnenabbildung (Stimmenpräsenz und Ortbarkeit),
wie ich sie zuvor nur von diversen Breitband-Lautsprechern
in Verbindung mit offenen Schallwänden kannte oder sie auch
unter Einschränkung ansatzmäßig von einem Bose 301
(Direct-Reflecting) Lautsprecher wahrnehmen konnte.
Allerdings schaffte es keiner mit dieser seidig klingenden
und nie nervig erscheinenden Brillanz und der vorzüglich
traumhaften Räumlichkeit.

Wenn nun einer behauptet ein Lautsprecher für 229 EUR
(Stück) taugt nichts, der irrt - da die Raumakustik
und das persönliche Klangempfinden bei jedem Musikliebhaber
eine individuelle (völlig subjektive) Rolle spielt.

Das ist auch gut so, denn sonst könnte ich ja ohne weiteres
behaupten das die "Elac FS-207.2" für 679 EUR (Stück) ein
absoluter Kurzzeit-Blender ist und eigentlich in den Keller
gehört ;-)))

Wobei ich mit dieser Meinung sicherlich nicht allein wäre.

Zitat: Seit ich JET habe, verstauben viele CDs im Schrank...

Und der Preis von 679 EUR (Stück), war sicherlich bei allem
was ich in den letzten 2-Jahren an Breitband-Lautsprechern
und Zusatzelektronik ausgegeben habe, in keiner Weise
abschreckend!!!

- ca. 30 Breitbänder/ etwa 250 EUR
- Materialkosten für diverse Eigenbauten/ ca. 200 EUR
- Acoustic Research "Modul TDS-202"/ 130 EUR
- Trioden-Röhren-Vorverstärker (eBay/Eigenbau)/ 180 EUR
- Röhren-Impendanzwandler "Musical Fidelity X10-D"/ 170 EUR
- EQ/Frequenzweiche "Musical Fidelity X-TONE"/ 200 EUR
- 3x Paar (6 Stück) Speaker-Enacom's/ 190 EUR
- usw.


Was lange währt wird endlich gut - besser - am besten!!!

Jetzt endlich - durch die 2-jährig anhaltende Suche nach dem
richtigen Lautsprecher und dem dadurch entstehenden
Erfahrungsschatz - kann ich nun behaupten - das ich evtl.
ein Paar Taschentücher meiner Gattin bräuchte, wenn ich nun
Aufnahmen wie "Cassandra Wilson - Salomon Song"
oder "Leonard Cohen - Boogie Street" über meine "Elac FS-57"
höre und mit der Musik verschmelze ;-)


Fazit: Der "Elac FS-57" ist absolute Spitze!!!


Gruß
Slado

P.S. Und diesen ganzen Zap-Zerap wie z.B. Röhren-
Impendanzwandler "Musical Fidelity X10-D"
oder Klangmodul "Acoustic Research TDS-202"
brauch kein Mensch - weniger ist manchmal mehr ;-)))
van_loef
Stammgast
#2 erstellt: 13. Feb 2006, 12:09
Hallo Slado2k,

Toller Bericht

Dein Eindruck mit den ELAC 207.2 kann ich nur bestätigen.
Nach kurzer Zeit ging mir der Höchtöner auch auf den Zwirn.
Ansonsten allerdings eine guter LS. Ist halt auch Geschmacksache.

Die ELAC FS 57 habe ich noch nicht gehört.


Viel spass mit deiner neuen Box!!!

Gruß
vanloef
Bennato
Inventar
#3 erstellt: 13. Feb 2006, 12:19
ich sags ja immer wieder...Elac wird, manchmal, einfach mal unterschätzt....

sag mal...deine "geliebte" KEF iQ3...ist das Ironie oder ist die wirklich gut :)...hatte mir nämlich unter anderem die KEF iQ Serie ausgesucht als eventuelle neue Boxenserie...

slado2k
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 13. Feb 2006, 15:05
Hallo Bennato,

das mit meiner "geliebten" KEF iQ3...war pure Ironie!!!javascript:emoticon(' ')
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Zitat: "ob nun die Spendor oder die KEF ungenutzt in einer
Raumecke rumsteht, spielt nun wirklich keine Rolle mehr ;-)))"

Verglichen mit meiner neuen "Elac FS-57" können sie nicht
einmal ansatzmäßig mithalten!!!javascript:emoticon(' ')
javascript:emoticon(' ')

Selbst in der sogenannten "Nahfeld-Monitor Aufstellung" nichtjavascript:emoticon(' ')
javascript:emoticon(' ')

Und da wurde doch tatsächlich eine KEF iQ3 mit 5-Sternen
von der STEREO bewertet + EISA Award 2005 ???
Das soll mal einer verstehen.

Ich war bereits im Besitz einiger Lautsprecher:
- 4x JMlab Chorus 716 (inkl. CC-700/SW-700)
- 2x Spendor S3e
- 2x KEF iQ3 (Uni-Q Technik - ähnlich wie Breitbänder)

...doch leider verhielten sich alle bei mir nicht so,
wie in den "akustisch getunten" HiFi-Studiosjavascript:emoticon(' ')
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Parallel zu den "Werkslautsprechern" verfolge ich auch noch
einige Selbstbau-Projekte:

- offene Schallwände (Helix to Heaven/Black Forrest Audio)
- Transmissionline ( K+T 6/05 Cyburgs-Needle, doch 20x20cm)

Und ich muss zugeben, das ich sehr lange Zeit mit großer
Interesse und mit dem bisher größten Enthusiasmus an dem
Projekt "Offene Schallwand" gearbeitet habejavascript:emoticon(' ')
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...doch leider waren sie meiner Frau zu großjavascript:emoticon(' ')
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Wenn bald unsere "große" auszieht, werde ich mir in diesem
Zimmer mein eigenes HiFi-Studio einrichtenjavascript:emoticon(' ')
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...und ich glaube parallel zu den Elac FS-57 auch wieder mit
den formschönen Schallwändenjavascript:emoticon(' ')
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Man(n) nehmejavascript:emoticon(' ')
javascript:emoticon(' '):
- Material: 8mm Biegesperrholz
- Höhe (links oben): 150cm
- Breite: 120cm
- Höhenunterschied (links oben/rechts oben): 35cm
- Befestigung: 4m Drahtseil (2mm) und 4x Simplex-Klemmen
- Bohrung (unten): pro Seite 35cm von unten/2cm nach innen
- Bohrung (oben): pro Seite 105cm von unten/2cm nach innen
- gebogener Zustand: ca. 45cm (Abstand der Seitenflügel)
- Chassis Ausschnitt: mittig auf Höhe der Hörachse/86cm


Aber Vorsicht: Bitte beim ersten Hören keinen Schrecken bekommen; fast jeder der mit dieser Art Schallwand anfängt
fragt sich plötzlich was er die ganzen letzten Jahre bloß gehört hat :-)

Warum die "Elac FS-57" so gut klingt und ob sie wohl auch
ausreichend Bass reproduziert und vor allem warum man(n)
sich ein bis zwei Knoblauch-Zehen reinschmeißen muss,
damit sich der Blutdruck mit 165:100 und einem Puls von
120 endlich wieder normalisiert - erfahrt Ihr nur, wenn Ihr
sie Euch kauftjavascript:emoticon(' ')
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Gruß
Slado
slado2k
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 13. Feb 2006, 15:09
...uups - das mit dem "javascript" ging wohl in die Hose ;-)

Gruß
Slado
Bennato
Inventar
#6 erstellt: 13. Feb 2006, 15:14


anscheinend

hmm...da hilft wohl nur, das ich mir von der KEF n eigenes Bild mache (coaxial im Auto ist für mich schon ein rotes tuch)... JM Lab Chorus Reihe wäre auch eine Option...eventuell Klipsch...

naja...oder nochmal Elac...obwohl ich eigentlich mal was neues wollte...was frischeres...nen Schönheitspreis gewinnt man mit den Elacs nicht
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