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Gute Lautsprecher das Allerwichtigste ?

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exxtatic
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Jun 2006, 10:24
Hallo Leute,

während meiner bisherigen "Recherchen" im Forum, bin ich oft auf die Meinung gestossen, daß bei der Anschaffung einer Stereo-Kette, das finanzielle Hauptgewicht bei den Schallwandlern liegen sollte --- und man die Elektronik (CD-Spieler, Vollstärker) nicht unbedingt zu hoch bewerten muß. Wie seht Ihr das ? Bin mächtig gespannt.

Viele Grüße,
René.


[Beitrag von exxtatic am 17. Jun 2006, 10:25 bearbeitet]
Esche
Inventar
#2 erstellt: 17. Jun 2006, 10:29
tag,

sehe ich fast genau so, die kombination lautsprecher/hörraum ist ausschlaggebend für das klangliche erlebnis, wenn die aufnahme stimmt.

auch sind bei ls deutliche klangunterschiede und damit auftretende geschmacksfragen vorhanden.

grüße


[Beitrag von Esche am 17. Jun 2006, 11:58 bearbeitet]
Mr.Stereo
Inventar
#3 erstellt: 17. Jun 2006, 11:08
Hallo.

Richtig pauschalisieren möchte ich das eigentlich nicht.
Es gibt solch eund solche Beispiele.
Bei der Anschaffung einer "normalen" Anlage war es meisst so, dass die LS aufgrund des hohen Ferigungsaufwandes und der größten Fehlerquelle zwangsläufig das meisste Geld kosteten.
Seit dem Einführen des Transistors und der IC's liessen sich die vorgeschaltete Elektronik eigentlich auch immer preiswerter herstellen.
Da die Gehäuse aber heute oft in Billigländern produziert werden und sich auf dem Chassismarkt einiges getan hat, sind immer mehr ernst zu nehmende LS auch in den unteren Preissegmenten anzutreffen.
Z.B. halte ich die Kef iQ3 für einen LS, der (auf Klang und Verabeitung bezogen) vor 10-15 Jahren noch mindestens das doppelte gekostet hätte.
Zudem hat dieser LS ein so hohes Potential, dass er Unterschiede zwischen billiger und teurer Elektronik mit deutlichem Klangzugewinn aufdeckt.
Bei mir ist auch der Amp teurer als die Box.
Es kommt manchmal auch auf die Kombination an.
Als grobe Faustregel kann man es aber so stehenlassen.

Gruß
Boris
Amperlite
Inventar
#4 erstellt: 17. Jun 2006, 11:20
Die Lautsprecher sind bei weitem die komplizierteste Komponente, die den höchsten Aufwand bei Entwicklung und Fertigung braucht.

Selbst sehr günstige Transistorverstärker und CD-Spieler bringen eine gute Qualität im Vergleich zu sehr günstigen Lautsprechern.

Speziell wenn das Budget im Taschengeld-Bereich liegt, sollte man soviel wie möglich für die Lautsprecher aufwänden.
Roland04
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 17. Jun 2006, 11:35
hallo
ich kann mich nur der aussage von esche zu 100% anschliessen, dem ist absolut nichts hinzuzufügen
anon123
Administrator
#6 erstellt: 17. Jun 2006, 11:38
Hallo,

ich denke, man sollte bei der Zusammenstellung einer stimmigen Kette nicht von vorn herein nach der Prämisse vorgehen, man solle für die Lautsprecher den Löwenanteil (gar noch ausgedrückt in Prozent) ansetzen. Letztlich kann ein guter Lautsprecher nur an guter Elektronik gut klingen. So wenig Sinn es z.B. macht, einen 1500-Euro-Verstärker mit einem Paar Wharfedale 9.1 zu verbinden, so unsinnig wäre es auch, ein Paar Nautilus 805 mit einem AV-Receiver für EUR 300 zu betreiben.

Tendenziell mag es so sein, daß die meiste Beachtung den Lautsprechern gelten sollte. Dennoch kann es oft genug auch sein, daß diese dann kaum teurer sind als der Verstärker, manchmal auch deutlich billiger. Bei mir war das Preisverhältnis Amp-LS einige Zeit 2:1, nun ist es 1:1,3 -- und das aus rein klanglichen Überlegungen. Bei einer Relation von 1:1 auf niedrigerem Niveau klang's in meinen Ohren übrigens weit weniger gut als bei der Relation 2:1, obwohl es die selben LS im selben Raum waren.

Ansonsten ist natürlich elementar wichtig, Raumakustik, Aufstellung und Sitzposition zu berücksichtigen.

Beste Grüße.

P.S. Wie oft hatten wir diese Diskussion schon.
Mr.Stereo
Inventar
#7 erstellt: 17. Jun 2006, 11:38
@ esche

Dass der LS zum Raum passen muss, ist wohl selbstverständlich, hat aber mit dem Preis weniger zu tun.

Gruß
Boris


[Beitrag von Mr.Stereo am 17. Jun 2006, 11:40 bearbeitet]
Esche
Inventar
#8 erstellt: 17. Jun 2006, 12:02
ist es leider oft nicht

habe meine aussage auf die komponente lautsprecher bezogen, also für mich die wichtigste investition.

aber nicht alles was teur ist (ls) ist unbedingt gut.

ich kann auch für 5000€ brennholz kaufen.



grüße
Hifi-Tom
Inventar
#9 erstellt: 17. Jun 2006, 12:17
Lautsprecher + Hörraum ( akkustik ) & richtige Aufstellung machen sicherlich den Löwenanteil der Klangperformance aus, deshalb sollte man auch am wenigsten, besser gar nicht bei den LS sparen.
Oft wir leider sehr viel Potential bei der Aufstellung der LS verschenkt, an die Optimierung des Hörraums wagen sich, oft auch aus kosmetischen Gründen, leider auch noch viel zu wenige ran. Die Elektronik sollte natürlich passend zu den schon vorhandenen LS ausgewählt werden.
Dr.Who
Inventar
#10 erstellt: 17. Jun 2006, 12:46
Ich persönlich bin der Meinung,dass man bei LS schon sparen kann,allerdings sollte dann die Raumakustik sehr gut organisiert sein.Bevor ich garkeine RA habe,spare ich lieber einen Tausender bei den LS und stecke diese in die RA.
Das beides auf höchsten Niveau das Optimum ist,brauch ich ja niemanden zu erzählen.
Mr.Stereo
Inventar
#11 erstellt: 17. Jun 2006, 12:55
Es kann bei LS (vorausgesetzt im richtigen Raum, usw.... ) durchaus vorkommen, dass man meint, den richtigen gefunden zu haben, aber gewisse Details einer Verbesserung bedürfen.
Das kann neben Zubehör und Raumoptimierung dann auch die Elektronik sein.
So habe ich es schon erlebt, dass ein Verstärker der nächsthöheren Klasse eine grössere Verbesserung brachte, als ein LS der vergleichbar teurer war.
Es geht halt immer darum, für seine Kohle das individuell beste zu erreichen.
Gäbe es dafür eine eindeutige Gebrauchsanweisung, wäre das Hifi-Leben und dieses Forum bestimmt um einiges langweiliger.
Hifi-Tom
Inventar
#12 erstellt: 17. Jun 2006, 13:34

Gäbe es dafür eine eindeutige Gebrauchsanweisung, wäre das Hifi-Leben und dieses Forum bestimmt um einiges langweiliger.


Richtig, dann würden wir uns nicht mehr so oft zu streiten, wo streiten/diskutieren doch soviel Spaß macht.
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