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Centrum(49,90€) besser als Klipschorn(14000€)?

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Beitrag
puffreis
Stammgast
#1 erstellt: 27. Jun 2006, 18:49
Hallo allerseits,

ich habe heute die neueste Audio-Zeitschrift mit Super-Hörkurs 2 geholt.
Meiner Meinung spielen die Billig-LS besser als die Hörner.
Sogar meine Frau bestätigte dies. Als ich dann die Preise erwähnte, war sie beeindruckt, im negativen Sinne. Sind wir nun ein Fall für den Ohrenarzt oder....?
Wie ist eure Meinung?

Wenn ich nun bedenke, dass Klipsch Jamo aufgekauft hat, oh oh..
Giustolisi
Inventar
#2 erstellt: 27. Jun 2006, 19:18
Es kann gut sein, dass euch der Klang von Hörnern generell nicht gefällt. Ich glaube, dass das Geschmackssache ist, aber bei solchen billig-LS kann man von Klang noch nicht sprechen.
Towny
Inventar
#3 erstellt: 27. Jun 2006, 19:20
Auch wenn ich ehrlich gesagt erstmal das: gedacht habe, als ich den Threadtitel gelsesen habe...

was hat dir an den Centrum-LS besser gefallen als an der Klipsch?
soundfield
Stammgast
#4 erstellt: 27. Jun 2006, 19:44
Die Cd versucht zwar die Klangunterschiede wiederzugeben, aber natürlich ist es etwas komplett anderes die Ls. vor sich stehen zu haben.

Der Klang von Hörnern ist per se gewöhnungsbedürftig.
Towny
Inventar
#5 erstellt: 27. Jun 2006, 19:50
ach hier geht's um Aufnahmen die LS imitieren sollen

wie soll das funktionieren? das klingt doch bei jedem User anders?
soundfield
Stammgast
#6 erstellt: 27. Jun 2006, 19:56
Ehrlich gesagt weis ich das auch nicht so.
Schande über mich.
Ich bin eigentlich überzeugter Stereoplayleser.
Aber so wie ich das verstanden habe, müssen auf einer Cd diverse Klänge unterschiedlicher Ls. draufsein.
Wie soll er sonst 14000 Euro Hörner vergleichen können.
Ich bitte um Aufklärung.
Giustolisi
Inventar
#7 erstellt: 27. Jun 2006, 20:59
Kommt doch ganz drauf an, mit was er das widergibt. Der knackige Bass eines Horns lässt sich nicht mit Lautsprechern widergeben, die das nicht draufhaben. Vielleicht haben auch seine Lautsprecher einen Peak im Frequenzgang, wo die Klipsch Hörner auch einen haben. Das muss ja nicht gleich ein riesen Teil sein, aber wenn beide übereinander liegen, verstärken sie sich gegenseitig. Das könnte schon unangenehm klingen.
Außerdem ist es unmöglich, den Klang von High End Lautsprechern über normale Boxen widerzugeben. Sonst würden irgendwelche Aufnahmen einfach über High End Boxen abgespielt und aufgenommen. Das Ergebnis würde sich dann nicht sehr hochwertig anhören, wenn man es über Baumarkt boxen widergibt. Ich glaube, dass dieses Prinzip gar nicht funktionieren kann.
markusred
Inventar
#8 erstellt: 27. Jun 2006, 21:25
Selten so etwas seltsames gelesen. Wenn das mit der CD überhaupt funktionieren soll, dann wohl allenfalls über höchst neutral und naturgetreu klingende Kopfhörer.

Ansonsten hört man nämlich alles Mögliche, nur nicht den Klang, den Stereoplay einzufangen versuchte.

folgende Beispiele:
1)
die eigenen Abhörlautsprecher haben angehobene Höhen und die Klipsch hätten sie ebenfalls, dann würde der Effekt addiert viel zu hell klingen
2)
die eigenen LS haben zu lauten Bass und die STPlay-Billigboxen hätten zuwenig davon, dann könnte es beim Test genau richtig dosiert klingen
3)
der Abhörraum zu Hause mischt ebenfalls kräftig hinein.
usw.
Giustolisi
Inventar
#9 erstellt: 27. Jun 2006, 21:37
Aber sogar Kopfhörer sind nicht neutral genug. Es gibt einfach zu viele Verluste, wenn der Ton zwei mal aufgenommen und zwei mal widergegeben wird.
Haltepunkt
Inventar
#10 erstellt: 28. Jun 2006, 05:50
@puffreis

Die 'Centrum' liegt nicht als Kunstkopfaufnahme vor, lediglich als A/B Mikrofonierung, mit erheblichen Nachteilen ggü. ersterem Verfahren. Mehr dazu:

http://www.hifi-foru...d=12328&postID=26#26
mamü
Inventar
#11 erstellt: 28. Jun 2006, 06:03
Hör dir mal ein Klipschorn an, dann wirst du sehen /hören, dass dieser Lautsprecher was außergewöhnliches ist, auch wenn dir vielleicht die Klangeigenschaften nicht zusagen mögen.

Gruß
crastro
Stammgast
#12 erstellt: 28. Jun 2006, 09:51

Nun ja, wenn der geschätzte Threadersteller dieser Meinung ist, dann sollten wir ihm selbige gönnen........und lassen



.......verbunden mit der vollkommen selbstlosen Bitte, sich mal irgendwo die Klischörner anzuhören und zum Vergleich dazu natürlich seine Lautsprecher mitzunehmen...


.......und dann bitte noch mal seine meinung hier kundzutun...
soundfield
Stammgast
#13 erstellt: 28. Jun 2006, 09:58

crastro schrieb:
:D
Nun ja, wenn der geschätzte Threadersteller dieser Meinung ist, dann sollten wir ihm selbige gönnen........und lassen



.......verbunden mit der vollkommen selbstlosen Bitte, sich mal irgendwo die Klischörner anzuhören und zum Vergleich dazu natürlich seine Lautsprecher mitzunehmen...


.......und dann bitte noch mal seine meinung hier kundzutun...


Sehe ich genauso.
In Real sind die Hörner schon etwas anderes, als auf CD.
Hörner sind nicht so mein DIng, aber sie haben einen speziellen KLang und wem der gefällt der will nur noch Hörner.
Zweck0r
Moderator
#14 erstellt: 29. Jun 2006, 04:27
Moin,

Hörner sind nicht generell schlecht, nur dieses trötige Etwas, das auf der CD zu hören ist, ist eine Katastrophe. Diese Boxen sind für Klassik und Frauenstimmen schon mal definitiv unbrauchbar.

Wenn jemand zu viel Geld hat und in einen 100-Quadratmeter-Raum Rockmusik in Livekonzert-Lautstärke hören will, dann könnte er mit den Dingern glücklich werden, denn in Sachen Pegel und Wirkungsgrad macht einem Horn so schnell nichts etwas vor.

Bei Rock mit etwas sanfteren Sirenengesängen (Evanescence o.ä.) werden die Klipschörner aber vermutlich schon die weiße Fahne schwenken.

Wenn ich einen derart riesigen Hörsaal hätte, würde ich eher zu einer guten PA-Box greifen. Deren Daten können z.B. so aussehen:

http://www.klein-hum.../messkurven_pa_g.htm

Der Hochtöner ist auch ein Horn und dieses gleichmäßige Bündelungsmaß soll ein Hifi-Lautsprecher erst mal nachmachen

Würde mich übrigens interessieren, wie das Klipschorn klingt, wenn man den Frequenzgang mit einem Digitalequalizer geradebiegt. Ich habe das bei einem scheußlich blechern klingenden Piezo-Hornhochtöner ausprobiert. Das Ergebnis war absolut umwerfend, die Tröte konnte auf einmal Stimmen und Klaviertöne wiedergeben

Grüße,

Zweck
Haltepunkt
Inventar
#15 erstellt: 29. Jun 2006, 11:23

Zweck0r schrieb:

Hörner sind nicht generell schlecht, nur dieses trötige Etwas, das auf der CD zu hören ist, ist eine Katastrophe. Diese Boxen sind für Klassik und Frauenstimmen schon mal definitiv unbrauchbar.


Na ja, für 14.000 € muss man solche Kompromisse eingehen
Im Ernst: mich stört es auch wenn der Vorwurf erhoben wird, man hätte etwas Grundsätzliches gegen ein Konzept, nur weil man einen Hersteller kritisiert, der dieses äußerst lausig umsetzt. Siehe dazu analog die Magnepan Diskussionen.



Würde mich übrigens interessieren, wie das Klipschorn klingt, wenn man den Frequenzgang mit einem Digitalequalizer geradebiegt.


Bei dem getesteten Jubiläumsmodell wurde der FQ-Gang schon aufwendig in der Passivweiche einigermaßen geradegebogen, da will man sich das beim Vorgängermodell gar nicht mehr vorstellen wollen
Wenn das Getröte durch die stehenden Wellen im Horn verursacht wird, wie AH schreibt, würde die linearisierte Tröte immer noch eine Tröte bleiben.
soundfield
Stammgast
#16 erstellt: 29. Jun 2006, 12:59
Ein Hornlautsprecher ist halt doch etwas spezielles.
Es ist nicht jedermans Sache.
Mir persönlich gefällt ein normaler Ls. mit Bändchenhochtöner viel besser.
Aber es gibt auch eine große FAngemeinde der Hörner.
Alles subjektive Geschmackssache.
Unbedingt probehören.
Haltepunkt
Inventar
#17 erstellt: 29. Jun 2006, 13:20
Erdbeereis ist halt doch etwas spezielles.
Es ist nicht jedermans Sache.
Mir persönlich gefällt Schokoladeneis. mit Sahne viel besser.
Aber es gibt auch eine große FAngemeinde von Erdbeereis.
Alles subjektive Geschmackssache.
Unbedingt probelecken.

Heute regnet's vielleicht auch noch..vielleicht auch nicht...
A1B2C3D4
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 29. Jun 2006, 14:54
Mal ganz dumm gefragt; hat man allen Ernstes eine CD aufgenommen, deren Klang man mittels Mikrophon über Lautsprecher aufgenommen hat ????
puffreis
Stammgast
#19 erstellt: 29. Jun 2006, 17:21
Richttiiiiiiiiich.
Es wurden 12 Lautsprecher aufgenommen, vom Billig- bis zum High-End-LS (prust). 11 davon, hören sich annehmbar bis sehrgut an (Operngesang). Einer fällt wirklich aus dem Rahmen, rate mal welcher. Gut in Sachen Lebndigkeit und Bassfundament hat das Dingen 120 bzw. 115 Pkt. gekriegt. Nur was mich stört ist, dass die Hörner 65 Punkte in Neutralität kriegt. völlig Banane. Allenfalls CAT-Qualität, wenn überhaupt. Ihr müsst die CD anhören, wirklich!
dr-dezibel
Stammgast
#20 erstellt: 29. Jun 2006, 19:50
@puffreis:
Ich würde dir empfehlen, hinzugehen und dir die Klipschörner in einem adäquaten Raum anzuhören und dir dann ein Urteil zu bilden, bevor du hier anhand einer zweifelhaften CD Vergleiche mit einer Billig-Tröte anstellst.
Alles Geschmacksache, aber wenn die Klipsch so schlecht wären wie du schreibst, warum gibt es sie dann seit 60 Jahren??
Wieviele LS kennst du eigentlich, die auch nur annähernd so lange gebaut werden?
soundfield
Stammgast
#21 erstellt: 29. Jun 2006, 20:18

aber wenn die Klipsch so schlecht wären wie du schreibst, warum gibt es sie dann seit 60 Jahren??


Ob es eine Firma nach 60 Jahren immer noch gibt, liegt nicht allein an den produkten, sonder hauptsächlich an dem Marketing und an der Zahlungsfähigkeit etwaiiger Mutterunternehmen.
Dual hat gute Plattenspieler gebaut ist aber Pleite gegangen.
Klipsch ist FInanzstark, da es ein großes Unternehmen ist.
mamü
Inventar
#22 erstellt: 30. Jun 2006, 05:01

soundfield schrieb:


Da sind aber schon einige von denen man es nicht gedacht hätte den Bach runtergegangen, trotz Marketing.

Gruß
Zweck0r
Moderator
#23 erstellt: 30. Jun 2006, 05:36

dr-dezibel schrieb:
@puffreis:
Ich würde dir empfehlen, hinzugehen und dir die Klipschörner in einem adäquaten Raum anzuhören und dir dann ein Urteil zu bilden, bevor du hier anhand einer zweifelhaften CD Vergleiche mit einer Billig-Tröte anstellst


Natürlich hat so eine CD nur eine begrenzte Aussagekraft und kann gerade die Vorteile eines Horns nicht übertragen. Die Verfärbungen sind aber deutlich hörbar und angesichts der vielen besseren Vergleichsobjekte auch wohl kaum einem Aufnahmemangel anzulasten. Der Raum und seine Einrichtung können so üble Verfärbungen auch nicht verursachen, es sei denn, die Einrichtung bestünde aus einem Blecheimer, der direkt vor dem Mitteltöner positioniert ist.

Wenn ein Fernseher eine total vergurkte Bildgeometrie hat, dann reicht mir auch ein unscharfes Scharzweißfoto von dem Malheur aus, um ihn auszusortieren. Zumindest dann, wenn sich die Geometriefehler deutlich genug von denen schlechter Objektive unterscheiden und außerdem einwandfreie Vergleichsfotos anderer Fernseher vorhanden sind.


Haltepunkt schrieb:
Bei dem getesteten Jubiläumsmodell wurde der FQ-Gang schon aufwendig in der Passivweiche einigermaßen geradegebogen, da will man sich das beim Vorgängermodell gar nicht mehr vorstellen wollen
Wenn das Getröte durch die stehenden Wellen im Horn verursacht wird, wie AH schreibt, würde die linearisierte Tröte immer noch eine Tröte bleiben.


Mit einem EQ könnte man vielleicht doch noch etwas mehr herausholen. Die Stehwellenfrequenzen könnte man z.B. mit Notch-Filtern komplett ausstanzen, das würde wahrscheinlich weniger auffallen als das Nachschwingen. Außerdem könnte man mit der DCX die Laufzeitverzögerungen durch die Hornlängen ausgleichen. Dann wäre vielleicht dieser Eindruck zweier Schallquellen anstelle von einem Gesamtklang schon weg.

Grüße,

Zweck
crastro
Stammgast
#24 erstellt: 30. Jun 2006, 08:06
Über Geschmack lässt sichs trefflich,wenn auch sinnlos, streiten........aber
@zweck0r- hast du dir mal das Klipschorn angehört ?
Haltepunkt
Inventar
#25 erstellt: 30. Jun 2006, 08:19

crastro schrieb:
Über Geschmack lässt sichs trefflich,wenn auch sinnlos, streiten........


Aber nicht über objektive Wiedergabefehler, die gerade mal bei Benjamin Blümchen zum Vorteil gereichen "tröörrööööööö"
crastro
Stammgast
#26 erstellt: 30. Jun 2006, 08:35
Objektiv ?
Na na....
Hörst Du "objektiv" ?
Dann gratuliere ich !
Ich kanns nicht.....
dr-dezibel
Stammgast
#27 erstellt: 30. Jun 2006, 19:55

soundfield schrieb:

aber wenn die Klipsch so schlecht wären wie du schreibst, warum gibt es sie dann seit 60 Jahren??


Ob es eine Firma nach 60 Jahren immer noch gibt, liegt nicht allein an den produkten, sonder hauptsächlich an dem Marketing und an der Zahlungsfähigkeit etwaiiger Mutterunternehmen.
Dual hat gute Plattenspieler gebaut ist aber Pleite gegangen.
Klipsch ist FInanzstark, da es ein großes Unternehmen ist.


Ich spreche nicht von der Firma, sondern von den Lautsprechern an sich.
schlumpf255
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 06. Sep 2009, 11:11
Hi!

Hat jemand schon einmal ein klassisches Instrument Live gehört? Wie klingen die weich und abgerundet?

Nein!!! Messerscharf und präzise, genau wie ein Hornlautsprecher…

Natürliche Musikreproduktion nennt man das!

Was nützt es mir, wenn sich eine Trompete anhört als wäre es eine Geige, dass ist für mich kein Musikhören…

Und für alle die Gerne Konzerte besuchen... Da Spielen auch Hornlautsprecher. Komisch

Beste Grüße der Klipsch hörer bald Klipschorn® Besitzer

Andreas
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