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Die vergebliche Suche nach den Richtigen Lautsprechern

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Autor
Beitrag
afisch
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Jul 2006, 19:28
Hi,

ich habe ein riesen Problem die richtigen Lautsprecher für mich zufinden, das könnte wahrscheinlich daran liegen das ich fast keine Ahnung von der ganzen Hifi- Sache habe.

Mit meiner Anlage (AV Receiver Yamaha RX-V420RDS & jetzt 2 kaputen Sony-Boxen) höre ich fast nur Rock, Jazz und das übliche Dolby Digital zum Film anschauen.

Ich will mir jetzt fürs erste 2 neue Boxen kaufen, um die kaputten zu ersetzen. Dabei ist es mir egal ob es sich um Regal- oder Standlautsprecher handelt.

Ich hab mir bis jetzt eigentlich nur richtig B&W- Boxen (600- Serie) angehört, die haben mich allerdings fast vom Hocker gerissen aber sie sind auch sehr teuer, oder muss ich mit so einem Preis rechnen wenn ich etwas Vernüftiges haben will. Das Angebot von unserem Medida Markt fand ich nicht so toll.

Bitte helft mir weiter mit kaputten Boxen hört sich so schlecht musik.
lex220
Stammgast
#2 erstellt: 14. Jul 2006, 21:10
wieviel € willst du denn ausgeben?
wie groß ist dein Raum?
legst du wert auf starken bass oder andere klangeigenschaften?
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 14. Jul 2006, 21:32
ich bin letztendlich bei der suche nach den richtigen Lautsprechern bei Fostex ein-wege backloaded Hornlautsprechern gelandet, nachdem eine kleine eigenbaubox (ein Microhorn) mit nem 10cm breitbänder meine großen HAL-Standboxen (5000 DM paar) ziemlich platt gespielt hat, bis auf den tiefbassbereich natürlich, da brauchen die microhörner nen Sub.

der ganze gängige bassreflexkram mit seinen gehäuseresonanzen und der langsamen impulsverarbeitung gefällt mir nicht mehr. ebenso ist die räumliche wiedergabe aller mehrwegesysteme deutlich schlechter als bei Breitbandsystemen.

so lautsprecher gibts nur in normalen geschäften nicht, die kann man bei ebay ersteigern oder gleich die ganz teuren von lowther nehmen.
afisch
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 15. Jul 2006, 11:02
hi,

zu lex220
ich wollte ca 250-300 € für ein Paar lautsprecher ausgeben
der Aufstellraum ist ca. 5x6 m also 30m² groß
ich habe jetzt schon eine aktiv Subwoofer es wäre mir aber fast lieber wenn ich diesen wegfallen lassen könnte, da man ihn däutlich heraushört. Mir ist es wichtig das ich einen klaren Klang habe der Bass ist mir eigentlich nicht so wichtig.

zu kirchenmusiker
du meist parktisch ein gehäuse selber bauen wie z.b. im folgenden link beschrieben:
http://www.speaker-online.de/bauen/bhorn.htm
und dann in das einen kleinen lautsprecher einbauen und das geht wirklich so gut. was soll man da für nen lautsprecher hernehmen?
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Jul 2006, 14:28
zufällig genau die box hab ich, mit Fostex FF 85 k bestückt. sehr erstaunlicher erwachsener sound für nen 8cm Lautsprecher.

ist aber mehr aus spaß am hornprinzip und um regelmäßig besucher damit zu verblüffen, wie fetzig und bassfähig sowas aufspielen kann. ist aaber nicht das gelbe vom ein so klein.

richtig ab gehts mit sowas:
http://www.fostexint...ose/166e_enclrev.pdf

die habe ich auch, für 350 euronen fertig bei ebay ergattert mit echtholzfurnier in toller verabeitung für einen selbstbau.

wenn du noch mehr willst, google nach dem jericho-horn aus Klnag und Ton 1996. die hab ich auch mal gebastelt. ist ein teurer high end fostex drin, siehe foto links (die kleinen dunklen snd die Buschhörner)

100 dB bei einem Watt (regalboxen streichen bei 100 dB die segel) aber das beste ist die klarheit und die impulsverarbeitung solcher Lautsprecher sowie die Räumlichkeit.
Duncan_Idaho
Inventar
#6 erstellt: 15. Jul 2006, 14:35
Also bei dem Raum wäre eine 600er schon sinnvoll... die 300er sind nicht schlecht.... aber eher für kleinere Studentenbuden geeignet...

Und preislich ist das schon im Rahmen des Sinnvollen.... außerdem gleichen sich der etwas kühle Klang des Yammi und die etwas warem Abstimmung der 600er gut aus.....

@Fostex
Hörst du im Nahbereich....?

Bei LS kannst du dir eigentlich auch gleich Standboxen holen.... der meist sinvolle Ständer nimmt bei einer Ragalbox fast den gleichen Platz weg.... der Bass ist aber schwächer.
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 15. Jul 2006, 14:40
2 bis 3 m abstand, die großen breitbänder (17er bzw 20er) ausgerichtet, wg dem prinzipiellen nachteil der hochtonbündelung dieser systeme.
LovelyMick
Stammgast
#8 erstellt: 15. Jul 2006, 14:40

afisch schrieb:
Ich hab mir bis jetzt eigentlich nur richtig B&W- Boxen (600- Serie) angehört, die haben mich allerdings fast vom Hocker gerissen aber sie sind auch sehr teuer.


Hi!

Ich würde an deiner Stelle, wenn dir diese Speaker so gut gefallen, darauf sparen. Umso größer dürfte hinterher die Freude an den Teilen und der Musikgenuss sein. Alles andere käme u.U. langfristig noch teurer als diese für dich zunächst hohe Investition.
doctrin
Inventar
#9 erstellt: 15. Jul 2006, 14:46
Oder man fängt mal langsam mit Selbstbau an und kann sich seine Traumboxen selbst an seinen Hör/Augengeschmack anpassen

MfG
LovelyMick
Stammgast
#10 erstellt: 15. Jul 2006, 14:55

doctrin schrieb:
Oder man fängt mal langsam mit Selbstbau an und kann sich seine Traumboxen selbst an seinen Hör/Augengeschmack anpassen :)


Dies setzt aber doch bestimmt einiges an Know-How voraus?!?
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 15. Jul 2006, 15:03
oder man baut nen KT oder Hobby Hifi Bauvorschlag nach oder einen von Visaton...

da gibts jede menge gut klingende sachen, entweder billiger als fertig oder auch gar nicht fertig erhältlich weil zu aufwändig (wie z.B. Hörner)
doctrin
Inventar
#12 erstellt: 15. Jul 2006, 15:08
richtig...Know How lässt sich anlesen, Erfahrung braucht natürlich seine Zeit....und wer Geld übrig hat kann sich das ganze System vollaktiv zusammenstricken und kann den Klang nach belieben anpassen :)...das kannst du mit einer passiven FQ-WEiche zwar auch...aber irgendwo sind Grenzen gesetzt...besonders wenns dann um die Impedanz geht
und manche Treiber lassen sich nur Aktiv kombinieren und manchmal kommt man an einen Punkt wo man denkt "geniale Treiber, aber das bekomme ich nicht mit der Weiche hin.."(Impedanz, es werden immer mehr Bauteile und die Weiche frisst immer mehr Saft, Phasen lassen sich passiv auch nicht "perfekt" anpassen) usw...
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 15. Jul 2006, 15:14
wohl dem, der ohne weiche auskommt wie ich mit meinen Fostex FE 164ern
doctrin
Inventar
#14 erstellt: 15. Jul 2006, 15:15
LACH ...so gehts auch :o)
afisch
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 15. Jul 2006, 15:28
die B&W 600er-serie ist schon klanglich super aber hald ganz schon teuer B&W DM603 S3 z.b. würde mich pro Stück 430€, die B&W DM602 S3 würde das paar 500€ und die Center B&W LCR60 S3 würde noch mal 300€ kosten. und bis ich das alles zusammen gespart habe ...
ich würde mir normal für den anfang nur B&W DM602 S3 kaufen aber das boxen bauen fastiniert mich gerade doch ziemlich.
ich weißt hald nicht ob das am schluss besser oder schlechter ist.
Preislich wäre es auch interessant bei ebay würde die Fostex FE 206E 190€ oder die Fostex FE 166E 140€ kosten das Baumaterial würde ich ausserdem sehr günstig bekommen.

Sind solche Hornboxen überhaupt für Dolby Digital geeignet bzw reicht mein receiver mit einer min Ausgangsleistung von 65 W bei 8 Ohm überhaupt aus? Wie schaut es dan mit einem Center-Speaker aus.
doctrin
Inventar
#16 erstellt: 15. Jul 2006, 15:36
Es wird nur so gut wie du es planst und durchführst -> es kann aber locker besser werden. Was im Selbstbau noch schwierig ist ist die HErstellung und Anpassung von WG.
Im Endeffekt kannst du besseres auf die Beine stellen, dabei sollte man beachten das im Billigsektor sich nix mit Selbstbau reißen lässt. Also da sind die Firmen vorraus..logisch.

Hörner sind gerade für schwache Verstärker geeignet ...bedenke das Hörner aber nicht einfach zu bauen sind...wegen Klirr und Verfärbungen bei falscher Auslegung...alles Geschmackssache
Hörner haben auch bessere Schallbündellung

MfG


[Beitrag von doctrin am 15. Jul 2006, 15:37 bearbeitet]
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 15. Jul 2006, 16:01
>Hörner sind gerade für schwache Verstärker geeignet

genau, als ich meine jerichos (120*40*50 cm groß, mit 20er Breitbänder) fertig hatte, was lange gedauert hat, das zu bauen ist nicht ohne, hab ich sie an nen umgebastetelten radiorekorder angeschlossen für nen 1. test. Kirchenorgel stand in voller größe und lautstärke im raum!!

also mit 2*5 Watt kommt man aus, 65 W wirst du niemals reinjagen, da fallen dir vorher die ohren ab.

der sound ist auf jeden fall anders als der gängiger lautsprecher wie die B&Ws

ich wollte mit sowas nicht mehr tauschen. hab auch noch keinen gefunden, der von nem größeren Breitbandhorn auf sowas zurückumgestellt hat, wirds sicherlich aber auch geben, oder doch nich?

billigsektor geht auch bei selbstbau, finde ich, 2 fostex FF 85 k bei ebay für 20 EUR ersteigert (ausnahmefall) und in Buschhörner gesetzt (auch von ebay für 70 DM mit porto+ nen billigbreibänder drin, der nicht klang), fertig nen ausnahmeboxen päärchen für ca 50 EUR
afisch
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 15. Jul 2006, 16:05
was meinst du mit Herstellung und Anpassund von WG?

ich hätte eigentlich vorgehabt die Box so wie es von Fortex vorgeschlagen wird zu bauen z.B.
http://www.fostexint...ose/166e_enclrev.pdf

dann dürfte ich doch eignetlich kein problem mit Klirr und verfärbungen bekommen, oder. Handwerklich bin ich jetzt auch nicht der schlechteste. von da her habe ich von der baulichen seite her keine angst.

kann aber so eine eigenbau Hornbox bei guter auslegung richtigem Material und guter versorgfältigen bearbeitung wirklich mit einer teuren box mithalten.
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 15. Jul 2006, 16:07
Dolby digital:

die fostex fe serie ist klanglich sehr ähnlich, man kann 2 größere hörner als hauptboxen nehmen und die kleineren 103er oder 127er in kleinen boxen für surround+center.

die räumliche wiedergabe wird unschlagbar sein, da es sich um punktschallquelen handelt. hab auch mit surround experimentiert damit. nen center hatte ich zwar, aber nie angeschlossen, da über die hauptboxen die stimmen klar und deutlich aus der mitte kamen, meiner ansicht kann man sich den center sparen.
doctrin
Inventar
#20 erstellt: 15. Jul 2006, 16:12
Also du gehst da noch falsch ran, also erstens ist ein Hornlautsprecher kein billiger Kram sondern entwicklungstechnisch ziemlich komplex......
Und ja so eine Box kann es mit den richtigen Treibern und der richtigen Verwendung dieser mit Fertighörnern aufnehmen.
Aber ei Horn klingt nunmal etwas anders als ein Lautsprecher ohne Schallführung (also Nicht-Horn) ->bei richtiger Auslegung hast du klirrärmere Lautsprecher..besonders sie bleiben klirrarm bei extremsten Lautstärken...die MEmbran muss sich eben weniger bewegen.

WG = Waveguide
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 15. Jul 2006, 16:22
weshalb ich mich da auch auf die profis verlasse. das jerichohorn ist nicht das schlechteste und auch das oben gepostete Fostex klingt gut. hab ich beides.

das buschhorn ist mehr nen Gag, aber trotzdem klingts erstaunlich gut und fördert erstaunte gesichter zu tage.

besonders an trockenen schlagzeugimpulsen merkt man die überlegenheit der hornkonstruktionen und eben auch am bass, der Kontur gewinnt, auf einmal sind bassinstrumente deutlich zu unterscheiden, wo bei BR-Boxen sich alles ähnlich anhört im schlechteren Fall nur brummelt
doctrin
Inventar
#22 erstellt: 15. Jul 2006, 16:24
Allerdings...schlecht gemacht BR sind da im nachteil. CB ist da schon besser bzw. TL (hat aber auch Nachteile...leider)
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 15. Jul 2006, 16:31
leider hat auf dieser welt alles vor und nachteile, eben auch jedes Boxenprinzip

mir gefallen breitbandhörner mit abstand am besten, aber das muss nicht jeder so finden.

@afisch: einige Infos zu teureren Hörner findest du unter
www.lowther.de

da gibts auch fertigboxen. manchmal sind auch welche bei ebay drin, wenn du nach lowther suchst. aber falls möglich, solltest du dir vorher mal sowas anhören, nicht das du ein aufwändiges Projekt startest und es dir hinterher doch nicht gefällt.
afisch
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 15. Jul 2006, 16:34
so hab ich das nicht unbedingt gemeint. Das Hornlautsprecher entwicklungstechnisch ziemlich komplex sind ist mir schon klar, dass sieht man schon an den bauplänen aber die Auslegung wurde mir im endefegt schon abgenommen. also hab ich "nur noch" die bauarbeit die sicherlich nicht nur einige zeit in anspruch nehmen wird.
ich werde es auf einen versuch ankommen lassen.

was ich noch nicht weiß aus was für einen material ich am besten die kiste baue (spannholzplatten sind glaube ich nicht massiv genung, was das für schallschluckende matten sind und ob man den Sand einfach reinschütten soll
doctrin
Inventar
#25 erstellt: 15. Jul 2006, 16:50
Ou Bautipps zu Hörnern beantworte ich mal nicht, für Hörner fehlt mir die Kompetenz
Aber bei großen Lautsprechern und besonders bei großen Hörnen (sind ja riesige Energieumwandler) muss man unbedingt an Schwingungsdämpfung denken. Dh bestimmte Materialstärken müssen an bestimmten Ecken unbedingt eingehalten werden. Aber ich denk das war schon davor klar.

Ach ja wenn dir Bass fehlt, empfiehlt man gerne -> DAS ECKHORN

Ein Beispiel, ist auf Lautstärke getrimmt also nicht gerade auf Tiefgang -> deswegen auch als Eckaufsteller zu bauen (der Hornmund wird virtuell durch diese Eckaufstellung größer-> tiefere Abstimmung)
Das schöne ist das man bei solcher Bassgewalt/Kennschalldruck schön entzerren kann


[Beitrag von doctrin am 15. Jul 2006, 17:07 bearbeitet]
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 15. Jul 2006, 19:26
meine jerichos brauchten ein langes WE um spielfertig zu sein. sind aber immer noch MDF roh. das in 19 mm reicht, evtl für die außenwände dicker. die seitenwände werden ja durch den Hornverlauf stabilisiert. evtl muss noch nen querbrett in den hornmund.

sand sollte man soweit ich weiß in plastiktüten packen, also die hohlräume erst mit diesen ausstatten.

hast dich schon entschieden, wie groß das horn werden soll? Ob mit 17er oder 20er?

appropos eckhorn, das Hobby Hifi 18 zoll eckhorn reciht bis deutlich unter 30 HZ bei deutlich über 100 dB bei 1 W, also wem das nicht reicht, der hat nen hörschaden
afisch
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 15. Jul 2006, 20:05
ich werde mir die Fostex FE 166E holen, die haben einen durchmesser von 16 cm. Die sind als hintere lautsprecher gedacht, die voderen lautsprecher sollen dann Fostex FE 206E werden. aber jetzt erstmal ausprobieren testen und mein projekt verwirklichen und hoffen das es klappt.

aber das schaff ich schon (alles wird dokumentiert)

danke für eure hilfe
doctrin
Inventar
#28 erstellt: 15. Jul 2006, 21:08
freut mich
lex220
Stammgast
#29 erstellt: 16. Jul 2006, 13:41
vielleicht wäre auch für dich die jamo d 590 bei hirschille was! einfach mal den thread im ls-unterforum durchlesen...!
doctrin
Inventar
#30 erstellt: 16. Jul 2006, 16:56
50€ das stück?!?!
sebl89
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 16. Jul 2006, 17:11
150€

50€ Versant
doctrin
Inventar
#32 erstellt: 16. Jul 2006, 17:20
Na da habe ich mich wohl verguckt ....ich würde die 150 lieber in Treiber setzten und was selbst bauen...

MfG
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 16. Jul 2006, 17:29
würdest du dann das horn von der fostex seite bauen wollen mit den 166ern?

ich habs mit den vorgängern, den 164ern, heute nachmittag noch Herr der Ringe mit geschaut, der film hat nen tollen Sound, rollten so einige spürbare wellen hier durchs zimmer und die musik kam auch gut

für surround reichen für hinten auch kleinere, du willst nicht wirklich dein zimmer mit 4 großen Hörnern zustellen oder? Aber nen krassen sound würde es geben

der sound von den Jamo-Dingern wird mit dem Fostex Sound nicht anseitsweise vergleichbar sein.

3 Wege Bassreflex finde ich eher
afisch
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 17. Jul 2006, 08:15
ob ich mir jetzt 4 so riesen dinger ins zimmer stell weiß ich noch nicht so genau. jetzt probiere ich erstmal den bau von den 166 aus, und dann schau ich mal wie des alles funktioniert. Vielleicht werden die 2ten doch kleiner
Soll ich eigentlich bei dem Fostex Bauvorschlag auch Watte rein stopfen, oder braucht man das nur bei einem Jericho-Horn?
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 18. Jul 2006, 14:30
die druckkammer (der raum hinter dem Chassis) muß bei jedem horn bedämpft werden. schafwolle oder polyesterzeugs aus dem Lautsprecherbauladen eignet sich gut. macht mans nicht, kommen zuviel mitten durchs horn und auch resonanzen entstehen, die auch durch den lautsprecher nach außen drängen. dämmt man zuviel, wird das bass zu schwach. da ich meine ersteigert habe, weiß ich nicht, wie sie gedämmt sind. du mußt dich auch nur maßemäßig exakt an den bauplan halten. die fostex vorschläge sind da manchmal etwas merkwürdig mit geteilten brettern, wo sie nicht unbedingt sein müssen.
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 18. Jul 2006, 14:31
schau mal auch bei www.hifisound.de
da gibts auch fostexe und zubehör, kann man auch anrufen und fragen stellen, zumindest vom jericho haben die ahnung
sunlite
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 22. Jul 2006, 10:16
Oder statt Selbstbau: RB 25 von Klipsch für 199 Euronen das Paar!


GOIL
doctrin
Inventar
#38 erstellt: 22. Jul 2006, 10:25
*räusper* na ja schön und gut, in dem Preissegment kann man da mit selbstbau kaum was reißen...aber wer sagt dass ihm 200 Euronen Lautsprecher reichen?!? (ich weiß schreckliches Klischee)
sebl89
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 22. Jul 2006, 10:42
Dann hol dir lieber 2 Jamo D570 für 200€ mit 50€ Versant!!

Also 250€ und du hast 2 schöne Standlautsprecher mit guter Optik und Klang.
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 22. Jul 2006, 14:12
sieht ja ganz interessant aus die Klipsch, macht sicher mehr spaß als ne normale wirkungsgradschwache regalbox.

aber hat die schon mal jemand durchgemessen? 94 dB wirkungsgrad mit ner bassreflexkiste, nach angabe bei 49 Hz mind 91 dB. das schaffen ausgewachsene standboxen mit deutlich größeren Tieftönern nicht. selbst PA Komponenten haben nen ernsthaftes problem damit.

oder ob klipsch nen wundertreiber in ner 200 EUR Box anbietet??
kann ich mir nicht vorstellen. trotzdem bleibt es resonanzbehafter Bassreflexsound, prinzipbedingt.
sunlite
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 22. Jul 2006, 15:41

sebl89 schrieb:
Dann hol dir lieber 2 Jamo D570 für 200€ mit 50€ Versant!!

Also 250€ und du hast 2 schöne Standlautsprecher mit guter Optik und Klang.


Sind aber keine Hornis. Und darum ging's eigentlich
Zweck0r
Moderator
#42 erstellt: 23. Jul 2006, 19:25

afisch schrieb:
Mir ist es wichtig das ich einen klaren Klang habe der Bass ist mir eigentlich nicht so wichtig.


Klarer Klang aus Breitbändern ? Den habe ich zumindest bisher noch nicht vernommen, jede halbwegs brauchbare Kalotte klang durchsichtiger.

Probiers mal hiermit: Behringer Truth B2031P

So ein Kurzhorn (Waveguide) ist ein guter Kompromiss. Nimmt die Hornvorteile gerichtete Abstrahlung und etwas Pegelgewinn mit, bei gleichzeitig minimierten Hornverfärbungen.

Grüße,

Zweck


[Beitrag von Zweck0r am 23. Jul 2006, 19:30 bearbeitet]
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 24. Jul 2006, 18:08
meiner meinung nach wird die behringer dinger jeder gute breitbänder überflügeln.

welche breitbänder kennst du denn und wodran spielten die?

zumindest die sigma serie von fostex (der alte 208er und 103er) läuft wunderbar ohne hochtöner auf gleichem niveau, in den höhen wie mittlere kalotten (KO 10 DT von Peerless z.b. war ja mal sehr angesagt)

und nen polypropylen bass in ner BR Kiste produziert in den mitten und tiefen nur matsche, wenn ichs mit so nem Fostex bestückten horn vergleiche.

hatte mal große HALs (5000 DM/Paar) bestückt mit seas Bass 20 cm Polyprop. in 70l BR und Isophon 25mm Kalotte. Was klarer Klang ist, hat dagegen dann das mikrohorn mit 10er Breitbänder (FE 103 S) gezeigt

selbst bei orgelmusik gefielen mir die kleinen hörner trotz deutlich weniger bassfundament besser (die brauchen eigendlich nen Sub). ganz zu schweigen von percussion u.ä. was ja ne Breitbänderdomäne ist.

verstärker war damals der David von musical fidelity.
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 24. Jul 2006, 18:24
kleine ergänzung:

witziger weise ist der kommentar von leuten, die meine Fostex-Hörner das erste mal hören oft, das die anlage einen super klaren sound macht
Zweck0r
Moderator
#45 erstellt: 25. Jul 2006, 00:59
Moin,

dass ein Breitbänder in punkto Höhentransparenz eine Kalotte übertreffen soll, lese ich selbst von Breitbandanhängern selten. Im Grunde kann ich mich nur an einen Fall erinnern, was bei meinem Gedächtnis aber nichts heißen muss

Genau so selten lese/schreibe ich übrigens, dass eine kleine BR-Box im Bass das Maß aller Dinge sei. Aber die Prioritäten des Threaderstellers habe ich ja schon oben zitiert.

Da ich u.a. Röhrenradios sammle, habe ich schon mehr als einen Breitbänder gehört. Darunter auch die gepriesenen Saba Greencones in ihrer natürlichen Umgebung und an neueren Verstärkern (wenn die natürliche Umgebung wegen eines defekten Netztrafos nicht mit vertretbarem Aufwand zu retten war ). Die Dinger klingen für das Alter erstaunlich, aber unter Hifi stelle ich mir etwas anderes vor. Gleiches gilt für den Visaton FRS 8. Höhen Fehlanzeige, trotz der kleinen Membran. Meine Lanparty-Brüllwürfel mit den Dingern habe ich damals noch mit 2-DM-Kalöttchen von der Hobbytronic aufgemotzt.

Gegenfrage: welche Zweiweger mit stetigem Bündelungsmaß hast Du denn schon gehört ? Ein Preis von 5000 DM ist dafür weder ein hinreichendes noch ein notwendiges Kriterium

@afisch:

am besten beides anhören

Ist ja dank Widerrufsrecht beim Versandhandel kein finanzielles Risiko.

Grüße,

Zweck
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 25. Jul 2006, 13:53
das nen breitbänder gute hochtöner übertrifft, behaupte ich auch nich, aber so standard gewebekalotten spielen meiner ansicht nach nicht großartig besser.

vielleicht liegt es aber auch an der gesamtanmutung eines Lautsprecherbox, da diese gewebekalotten meist in so 2 wege BR kisten verbaut werden.

aber selbst die visaton VOX 251 mit gewebehochtöner fand ich von den höhen her nicht so toll. klasse war die version mit keramikhochtöner oder bändchen.

als ich die gehört hatte, hatte ich zuhause meine Fostex 103 S stehen.

FRS 8, gebe ich dir uneingeschränkt recht, aber der ist um klassen schlechter als die FEs von Fostex oder die Vifas

Saba Greencones: die größeren (20cm) gehen laut Hobby hifi test eh nur als tief mitteltöner, fallen also völlig aus, wobei bei denen ja auch die 10cm hochtonkonusse dazugehören

es gibt auch leute, die die Fostexe mit superhochtönern ergänzen, natürlich sind gute Hochtöner überlegen

auch ne tolle Box ist 208/H Musikerbox von Visaton, 2 BG 20 Breitbänder, ein hochtonhorn. Macht meiner ansicht nach auch nen spritziges, klares Klangbild. Höhen fande ich aber nicht besser als die des 208 Sigma von Fostex, der allerdings schon etwas "weicher" Klang.

vermute, das da auch die Psychologie mit reinspielt. Als Breitbandhornfan beurteile ich diese Konstruktionen sicher positiver als irgendwelche BR dinger.

Ach ja, Audiodata baut auch ne teure Stand-Fertigbox mit Breitbänder + Sub. Soll nen Vifa drinsitzen. und soll nen stereoplaytest gewonnen haben. wenn breitbänder mit standardhoctönern nicht mithalten könnten, wär das wohl nicht passiert
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 25. Jul 2006, 13:58
xlupex
Inventar
#48 erstellt: 25. Jul 2006, 13:58

Audiodata

Ja, ne ganz spezielle Art des Breitbänders, nennt sich Koax
doctrin
Inventar
#49 erstellt: 25. Jul 2006, 14:30
Das "Visatonbändchen" ist ein Magnetostat und die KE ....jaaaa die habsch auch verbaut, was fürn Teil Klirr und Eigenklang geht gegen nix

Das mit dem zusätzlichen Superhochtöner habe ich auch des öfteren gesehen, rein vom technischen Aspekt ziemlich quark....aber das ist Geschmackssache

MfG
kirchenmusiker
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 25. Jul 2006, 21:47
@xlupex

lies mal erst die beschreibung der jolie, bevor du behauptest, da sei nen Coax verbaut

O-ton:
Im Mittel-/Hochtonbereich ist Jolie - was als absolutes Novum für dieses Lautsprechersegment gelten darf - mit einem neu entwickelten Breitbandchassis bestückt. Bei einem Breitbandchassis wird annähernd der komplette Frequenzbereich über eine einzige Membran wiedergegeben, was das Prinzip der Punktschallquelle perfektioniert.


[Beitrag von kirchenmusiker am 25. Jul 2006, 21:49 bearbeitet]
doctrin
Inventar
#51 erstellt: 25. Jul 2006, 22:15
jolie............novum........nix mehr versteh
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