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Behringer Truth und Ankopplunng an Sub

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abcd...
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Aug 2006, 13:43
Hallo,
ich will mir einen möglichst günstigen aber dennoch guten Lautsprecher für meine Zweitanlage für ZuHause kaufen - in meiner Studentenbude stehen derzeit meine alten nubox 380:

momentan und nach durchforsten im Forum gefallen mir die Behringer ganz gut, da diese scheinbar von der Klangqualität sehr mit mit den Nuberts vergleichbar sind zusätzlich aber noch ein besseres Abstrahlverhalten haben.

deswegen die Frage; sind die passiven Modelle also B2030p/B2031p schlechter als die aktive Variante in Bezug auf Frequenzgang, Abstrahlverhalten und Maximalpegel oder besteht der Unterschied zwischen der passiven und aktiven Variante "lediglich" in der Raumanpassung und dem aktiv entzerrten Bass.

wie ist der Unterschied zwischen der großen und kleinen Truth zu beurteilen wenn man bedenkt dass ich auf jeden FAll einen Sub dazulaufen lassen will;
könnte es sein dass die kleinere Truth aufgrund des kleineren TiefMitteltöners ein besseres Absrahlverhalten bzw. geringere Klirrwerte hat? oder ist die größere Truth aufgrund der größeren Schallwand doch vorzuziehen - die Boxen sollen wandnah aufgestellt werden.



auf jeden Fall will die beiden bereits vorhandenen selbstgebauten geschlossenen Subwoofer dazugesellen (2* Peerless SLS12) ; die frage ist nur wie binde ich die am besten an die Behringer an damit das Gesamtbild bzw. der Frequenzgang nicht zu starkt verbogen wird, oder wie habt ihr das realsiert??

die gängigen AVRs (ich will mir einen Yamaha ab der 50er Geneartion kaufen) haben variable Trennfrequenzen von 40 bis 200Hz mit einem Hochpassfilter 2. Ordnung und Tiefpassfilter 4.Ordnung. dies würde zu keiner guten Summenbildung führen da Behringer Bassreflexboxen sind (somit ein Hochpassverhalten 4.Ordnung haben);
oder nutzt ihr die mir unsympatischen Submodule?


also wie gesagt wie habt ihr eure Behringers oder generell eure Boxen an die Subs angeschlossen:

im übrigen soll der Sub auch bei Stereo mitlaufen und ich will voraussichtlich bei 100 bis 120 Hz trennen....


Gruß,
Andi
A.D.
Stammgast
#2 erstellt: 27. Nov 2006, 15:54
Also ich würde die Berhinger nicht nehmen, sie werden hier zwar oft als gutklingens beschreiben, ich kann das aber nicht nachvollziehen...viellecht im Vergleich zu ganz schlechten Boxen...aber ansonsten sicher nicht.

Ich konnte das kürzlich erst wieder erfahren, als ich aus Spass mal bei Conrad Electronic probegehört habe.
(sicher alles andere als eine ideale Hörumgebung, aber immerhin für alle dort ausgestellten Lautsprecher gleich.
Da war auch dei passive Behriger Truth dabei.

Erwartugsgemäss waren die meisten Conrad-Billigboxen unter aller Kanone.
Dann gabs da noch JBL control one und eine vergleichbare Canton...auch alles nicht toll.
Dei Behringer spielten zwar immerhin besser als die Ramschboxen, aber nicht mal wirklich besser als die JBL, obwohl sie deutlich grösser sind.

Dann habe ich sie mal mit einer danebenstehenden Regalbox vergleichbarer grösse (höher, aber schlanker) des polnischen Herstellers Tonsil verglichen..das war dann fast ein Unterschied wie Tag und Nacht!
die 49€ billge Tonsil-Box löst wesentlich besser auf, ist wirklungsgradstärker, reproduziert die Stimmen besser und bringt trotz etwa gleicher Grösse den Bassbereich wesentlich besser und präziser rüber, sie schien mir sogar tiefer zu gehen (war eine geschlossene Box)

Dei Behringer verschluckte im direkten Vergleich eine Menge und klang total müde, viele Details die man bei der Tonsil noch hörte waren schlicht weg, da half auch kein lauteres Aufdrehen
(die Boxen waren beide über Umschaltpult an den selben verstärker geklemmt und standen direkt nebeneinander auf gleicher höhe)

Mag sein, daß die Behringer unter günstigen Umständen noch etwas besser klingen wird, trotzdem werden die Details auch dann verschluckt werden...ist IMHO nur eine Box für sehr geringe Ansprüche.

Bleibt noch zu erwähnen das die Tonsil mir besser verarbeitet und wesentlich gefälliger gestaltet erschien...von den da ausgestellten LS die einzige die ich in Erwägung gezogen hätte würde ich etwas in der Preiklasse/Grösse suchen.

Die Tonsil war mit 49€ ausgezeichnet, die Behringer mit 188€..eine für mich rundum enttäuchende Box.

Die Nuberts werden wohl deutlich besser sein
megaholli
Stammgast
#3 erstellt: 27. Nov 2006, 17:03
Hallo abcd,

ich würde bei wandnaher Aufstellung auf jeden Fall die aktive Variante wählen, da sie verschiedene Anpassungsmöglichkeiten bietet.

A.D.
Es wird von vielen Leuten so empfunden, dass Monitore erst mal recht langweilig klingen. Als ich mir die Truth spaßeshalber mal bestellt hatte, war ich auch erstmal enttäuscht. Die Ohren müssen sich erstmal an den (relativ) neutralen klang gewöhnen.

Gruß,
Holger
A.D.
Stammgast
#4 erstellt: 27. Nov 2006, 17:11
neutral wäre ja ok, aber wenn die Box dann dermassen Deteils verschluckt finde ich das nicht mehr ok, eine Gitarre klang irgendwie gar nicht mehr nach Gitarre sondern mehr nach Plastikklampfe aus dem Spielzeugladen.
Da würde ich das Geld wirklich lieber anders anlegen, wenn man selber bauen kann z.b. in einen Cyburgs Needle, da hat man dann für wenig Geld und bei wenig Platzverbrauch wirklich einen Lautsprecher, der gerade wenns etwas leiser sein darf richtig was kann und sich auch prima mit einem kleinen geschlossenen Sub kombinieren lässt
Zweck0r
Moderator
#5 erstellt: 27. Nov 2006, 22:16

A.D. schrieb:
Dei Behringer verschluckte im direkten Vergleich eine Menge und klang total müde, viele Details die man bei der Tonsil noch hörte waren schlicht weg, da half auch kein lauteres Aufdrehen
(die Boxen waren beide über Umschaltpult an den selben verstärker geklemmt und standen direkt nebeneinander auf gleicher höhe)

Mag sein, daß die Behringer unter günstigen Umständen noch etwas besser klingen wird, trotzdem werden die Details auch dann verschluckt werden...ist IMHO nur eine Box für sehr geringe Ansprüche.



Da würde ich das Geld wirklich lieber anders anlegen, wenn man selber bauen kann z.b. in einen Cyburgs Needle, da hat man dann für wenig Geld und bei wenig Platzverbrauch wirklich einen Lautsprecher, der gerade wenns etwas leiser sein darf richtig was kann und sich auch prima mit einem kleinen geschlossenen Sub kombinieren lässt


Seltsam. Mein Eindruck ist das genaue Gegenteil Mir gefällt, wie die Truth es schafft, selbst bei 1,5 m Entfernung noch einen direkten 'Kopfhörerklang' zu produzieren, den man mit einigen anderen Lautsprechern (u.a. Nubert CM1 !) nur mit Hörabständen <1 m hinbekommt.

Die Needle kenne ich zwar nicht, aber den Visaton FRS 8. Der hört sich für meinen Geschmack dumpf und glanzlos an, keine Chance gegen einen guten Kalottenhochtöner. Selbst mit voll aufgedrehtem Höhenregler war dem nicht beizukommen, erst ein Paar Billigkalotten von der Hobbytronic (5 DM/Paar, soweit ich mich erinnere) brachte Abhilfe.

Sub ist eine gute Idee, Bass und Grundton sind IMHO die größte Schwäche der Truth. Irgendwo ist da ein 'Kompaktbox-Eigenklang', den eine gleich große geschlossene Box (Grundig) nicht hatte.

Die Lösung (Testaufbau) sah so aus:



...und war auch ein voller Erfolg. Der Oberbass war seinen 'leicht aufdringlichen' Charakter los und der Tiefbass regelrecht 'erwachsen' geworden. Trennfrequenzen zwischen 100 und 200 erwiesen sich rein gehörmäßig als optimal. Darunter ging der Klang langsam in Richtung 'Kleinbox + Sub', und irgendwann ab 200-300 Hz fiel der Sub langsam auf. Zuerst bei Klassik, bei Rock hörte sich selbst eine Trennung bei 800 Hz noch nicht richtig schlecht an.

Grüße,

Zweck


[Beitrag von Zweck0r am 28. Nov 2006, 06:43 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#6 erstellt: 29. Nov 2006, 00:23
Auch ich kann den "müden Klang" der Behringer nicht nachvollziehen. Hab selbst die Truth 2031P an Sony ES - Amp und an altem Onkyo hängen und sie klingen besser und aufstellungsunkritischer als meine JBL 4208-Monitore. Und die waren wesentlich teurer. Auch vom Wirkungsgrad und der Verarbeitung her absolut in Ordnung.
Das Tonsil-Boxen besser sein sollen, kann ich mir nicht vorstellen, wohl aber, dass diese spektakulärer abgestimmt sind !
Und sowas beeindruckt immer noch viele Leute.
Ganz nebenbei bescheinigt "Professional audio Magazin" der
Truth Serie durchaus Monitorqualitäten. Auch "Sound On Sound" hat so wie ich, keinen "müden Klang" bemerkt.
Ich weis nicht, was A.D. da für Behringer beim Conrad gehöhrt hat.
Allerdings muss man auch sagen, dass gerade bei Lautsprechern und Kopfhöhrern die Geschmäcker offensichtlich dermassen unterschiedlich sind, ich sage nur Koss PortPro - Pro u. Contra, dass man was deren Klang betrifft, selten zu einer Übereinstimmung kommt.

Gruss
DIVA
Stammgast
#7 erstellt: 29. Nov 2006, 10:20
Hi!
Also ich kenne die 2031 in aktiver und passiver Variante. Ein Freund hatte mal beide bei Thomann bestellt. Ich fand die Lautsprecher für den Preis einfach nur sensationell. Ich kann auch A.D.'s Bericht überhaupt nicht bestätigen. Was Zweckor bezüglich des "Kopfhörerklangs" beschrieben hat kann ich jedoch voll bestätigen. Nach meinen Erfahrungen sind die Lautsprecher auch sehr aufstellungsunkritisch. Es war den Jungs egal ob da ein Vorhang auf der einen Seite war oder eine Scheibe. Mir gefiel die aktive Variante besser, da die passive Version im Bass etwas unkontrolliert wirkte, da du aber sowieso die Jungs vom Tiefbass trennen willst sollte das kein Problem darstellen. Mein Freund hat sich auch aus kostengründen dann doch für die passive Version entschieden.
Ich habe das noch nicht mit Deinen Sub's verstanden sind die aktiv oder passiv??
Bei aktiven Sub's sollte es keinen Ärger geben und auch die Hochpassfilterproblematik erscheint mir doch eher als theoretisches Problem in der Praxis wirst Du eher mit der Raumakkustik Probleme haben. Die Trennfrequenz würde ich bei der passiven Version eher in Richtung 200Hz sehen, da man den passiven Behringers ab gewissen Pegel doch eine gewisse Neigung zum Drönen nicht absprechen kann.

Gruß
Christian
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