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Behringer Truth B1030A, Kaufempfehlung?

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Beitrag
rinderkappajoe
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Sep 2009, 16:25
-->bitte in Kaufberatung verschieben

Hallo liebe Leute, ich bräuchte mal eine Expertenmeinung von euch da ich mich nicht wirklich auskenne in Sachen Hifi.

was meint ihr zu oben genannten Aktivlautsprechern?? Konnte leider nirgends Testberichte dazu finden!
Behringer Truth B1030A

Momentan habe ich ein Concept E Magnum und bin nicht hunderprozentig damit zufrieden...jetzt bin ich am überlegen ob ich mir lieber die Behringer LS holen soll und ob ich mit denen wohl eher zufrieden sein werde!!???

Beim Concept e magnum stört mich das ich andauernd am Equalizer der Soundkarte rumschreiben muss da die Mittel und Hochtöne meiner Meinung nach viel zu schrill sind und nicht den schönen Klang haben den ich mir erhofft habe...
ich habe das System an meinen PC angeschlossen (Soundkarte Soundblaster Audigy SE) höre eigentlich ausschließlich Musik damit, und eher seltener schaue ich mal einen Film...also mir geht es ganz klar um Musik und nicht um Heimkino....das war wahrscheinlich damals auch schon mein erster Fehler beim Kauf des Concept E Magnum.

Da mein Zimmer eh nicht sonderlich groß ist, frage ich mich ob da ein 5.1 System überhaupt sinnvoll ist oder ob ich lieber auf 2 aktiv Lautsprecher umsteigen sollte!?

Ich warte gespannt auf eure Antworten und bedanke mich im vorraus,

Gruß Philipp

Nachtrag: Auf die aktiv Lautsprecher bin ich deshalb gekommen da sie mir als die günstigste Alternative erscheinen....Für einen anständigen Verstärker + Subwoofer + Lautsprecher fehlt mir einfach das Geld. Von dem Preis von 99€ pro aktiv Lautsprecher bin ich mehr als begeistert, das liegt so ziemlich genau in dem Rahmen was ich ausgeben möchte.


[Beitrag von rinderkappajoe am 23. Sep 2009, 16:51 bearbeitet]
rinderkappajoe
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 24. Sep 2009, 15:55
kann denn keiner helfen?
nasenatmer
Neuling
#3 erstellt: 24. Sep 2009, 21:07
Ui, das is ja quasi mein Thread

Hallo erstmal alle zusammen!

Auch ich bin gerade auf der Suche nach nicht zu teuren Stereo-Lautsprechern, nachdem ich mein Teufel Concept E Magnum Power Edition soeben bei eBay veräußert habe.

Höre ebenfalls fast nur Musik und schaue ab und an mal einen Film, so dass eine 5.1 Anlage völlig fehl am Platze war.

Bei den Recherchen hier im Forum stieß ich bisher oft auf die Magnat Monitor 220, die Marken Infinity sowie u.a. hier auf Behringer.

Ich will auch nicht viel mehr als 250, wenn es ein passives System ist, maximal 300 € ausgeben (wg. Verstärker ja auch noch..).

Die Frage ist eben, ob man in diesem Segment mit einigermaßen bewährten Modellen viel falsch machen kann, wenn man auch nicht all zu hohe Ansprüche hat (das meiste hier läuft als mp3 mit 192 kBit oder etwas besser)

Kann man solche Boxen getrost kaufen oder sollte man sich das wirklich vorher mal angehört haben?

Gut, in Berlin sollte das kein allzu großes Problem sein, aber auch da muss man erstmal rausfinden, wo es was gibt...

Liebe Grüße,

Jakob
DasNarf
Inventar
#4 erstellt: 24. Sep 2009, 23:48
Wie groß sind denn dein Zimmer und der Hörabstand? Hörst du gerne sehr laut oder eher bei normaler Zimmerlautstärke?

Gruß vom Narf.
nasenatmer
Neuling
#5 erstellt: 24. Sep 2009, 23:58
So, gerade nochmal mein Zimmer ausgemessen: Mit 3*5,8m relativ schlauchig, hoher Altbau mit 3,6 Metern.

Mein Hörabstand ist 90% der Zeit unter 1m (am Schreibtisch) und ich höre daher meist relativ leise bzw. bis zu Zimmerlautstärke Musik.

Zwischendurch auch gerne mal lauter (beim Wäscheaufhängen, Spülen in er Küche etc.) aber ich muss damit bei einer Party keine 100 Leute in der ganzen Wohnung beschallen können (mein Mitbewohner hat auch ne ordentliche Anlage).

Ich hoffe, das hilft etwas weiter.

Grüße,

Jakob
Moe78
Inventar
#6 erstellt: 25. Sep 2009, 00:12
LS wie die Behringer sind STUDIO-MONITORE, keine wirklichen Lautsprecher für zu Hause... ist ja ne völlig andere Klangcharakteristik, Bassarm, eben Meganeutral, das musst Dir erst mal anhören, ob Dir sowas überhaupt gefällt...


[Beitrag von Moe78 am 25. Sep 2009, 00:14 bearbeitet]
DasNarf
Inventar
#7 erstellt: 25. Sep 2009, 00:35

Moe78 schrieb:
LS wie die Behringer sind STUDIO-MONITORE, keine wirklichen Lautsprecher für zu Hause... ist ja ne völlig andere Klangcharakteristik, Bassarm, eben Meganeutral, das musst Dir erst mal anhören, ob Dir sowas überhaupt gefällt...


So ein Blödsinn. Es gibt nicht wenige User hier im Forum die der festen Überzeugung sind, dass man mit einem Studiomonitor besser Musik hören kann als mit den meisten Consumerspeakern. Ich zähle übrigens auch dazu. Aber lassen wir das, ist letztlich Geschmackssache. Nasenatmer sollte sich selbst ein Bild davon machen.

PS: Einen Bassbuckel kann man auch problemlos selbst einstellen. Viele Monitore sind sogar an den persönlichen Geschmack anpassbar, das bietet so gut wie kein Hifi-Lautsprecher.


nasenatmer schrieb:
So, gerade nochmal mein Zimmer ausgemessen: Mit 3*5,8m relativ schlauchig, hoher Altbau mit 3,6 Metern.

Mein Hörabstand ist 90% der Zeit unter 1m (am Schreibtisch) und ich höre daher meist relativ leise bzw. bis zu Zimmerlautstärke Musik.

Zwischendurch auch gerne mal lauter (beim Wäscheaufhängen, Spülen in er Küche etc.) aber ich muss damit bei einer Party keine 100 Leute in der ganzen Wohnung beschallen können (mein Mitbewohner hat auch ne ordentliche Anlage).

Ich hoffe, das hilft etwas weiter.

Grüße,

Jakob


Für den Schreibtisch empfehle ich dir aktive Nahfeldmonitore. Die sind genau für diesen Zweck konzipiert worden. Dank der eingebauten Endstufen brauchst du auch keinen zusätzlichen Verstärker, einfach an den PC oder einen CD-Spieler anschließen.

Selbst benutze ich die Prodipe Pro 5, Paarpreis 250 Euro. Für den Preis ein absoluter Hammer. Gibt aber noch viele andere gute Marken in dem Bereich (KRK, ADAM, Samson usw.)

Hier mal ein link:

http://www.thomann.de/de/aktive_nahfeldmonitore.html

Gruß vom Narf
Moe78
Inventar
#8 erstellt: 25. Sep 2009, 00:39

DasNarf schrieb:

Moe78 schrieb:
LS wie die Behringer sind STUDIO-MONITORE, keine wirklichen Lautsprecher für zu Hause... ist ja ne völlig andere Klangcharakteristik, Bassarm, eben Meganeutral, das musst Dir erst mal anhören, ob Dir sowas überhaupt gefällt...


So ein Blödsinn. Es gibt nicht wenige User hier im Forum die der festen Überzeugung sind, dass man mit einem Studiomonitor besser Musik hören kann als mit den meisten Consumerspeakern. Ich zähle übrigens auch dazu. Aber lassen wir das, ist letztlich Geschmackssache. Nasenatmer sollte sich selbst ein Bild davon machen.



Aha, Blödsinn also...
Eben, Geschmackssache ist das, und NICHTS Anderes habe ich behauptet, also kein Blödsinn...
Sagen übrigens befreundete Tontechniker auch, da hab ich solche Dinger auch gehört...
DasNarf
Inventar
#9 erstellt: 25. Sep 2009, 00:43
Der "Blödsinn" bezog sich auf deine Pauschalaussagen:


Moe78 schrieb:
...keine wirklichen Lautsprecher für zu Hause...



Moe78 schrieb:
...Bassarm...


Bassarme Lautsprecher gibts auch im Consumerbereich. Die Aussage ist übrigens generell quatsch. Gerade der Bassbereich ist bei aktiven Lautsprechern meistens deutlich leistungsfähiger als bei passiven.


[Beitrag von DasNarf am 25. Sep 2009, 00:45 bearbeitet]
Moe78
Inventar
#10 erstellt: 25. Sep 2009, 00:57
Mag sein, aber das war ja MEINE Meinung...
Abgesehen davon ist es schon so, dass der Bass sehr neutral abgestimmt ist bei Studiomonitoren, da ja das Ziel keine super basslastige Musikwiedergabe ist, sondern eine möglichst neutrale solche, damit richtig abgemischt werden kann...
DasNarf
Inventar
#11 erstellt: 25. Sep 2009, 01:14
Deine Meinung sei dir unbenommen. Ich verstehe aber die Logik hinter deinen Argumenten nicht. Ein Lautsprecher, der den Klang möglichst unverfälscht wiedergibt, soll nicht zuhause zum Musik hören geeignet sein? Stattdessen soll man lieber ein Gerät nehmen, welches das Quellsignal unkontrolliert verfälscht? Wozu?

Würdest du einen Fernseher kaufen, der die Farben falsch darstellt?


[Beitrag von DasNarf am 25. Sep 2009, 01:15 bearbeitet]
Moe78
Inventar
#12 erstellt: 25. Sep 2009, 01:22
Nein, aber die meisten LS sind auf die eine oder andere Art "gesoundet"...
DasNarf
Inventar
#13 erstellt: 25. Sep 2009, 01:28
Na siehst du, dann ist es doch egal ob am Ende "Studiomonitor" draufsteht. Vorher anhören sollte man sowieso immer. Damit Back2Topic.


[Beitrag von DasNarf am 25. Sep 2009, 01:29 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#14 erstellt: 25. Sep 2009, 06:24
Hi,

jeder halbwegs ordentliche aktive Monitor hat eine Ortsanpassung.
Da kann mit Hilfe eines Shelfing-EQs der Tieftonbereich angepasst werden.
Auch für den Hochtonbereich ist so eine Anpassung in der Regel vorhanden.

Aus meiner Sicht gibt es (abgesehen vielleicht vom Design) kein Argument, das gegen die Verwendung von Studiomonis zuhause sprechen würde.

Gruß
Rainer
Nick11
Inventar
#15 erstellt: 25. Sep 2009, 07:51
So ist es. Diese künstliche Trennungslinie, wie sie oft gerne gezogen wurde (wie auch von Moe78) ist irreführend.
Hüb'
Inventar
#16 erstellt: 25. Sep 2009, 08:03

Moe78 schrieb:
LS wie die Behringer sind STUDIO-MONITORE, keine wirklichen Lautsprecher für zu Hause...

Totaler Unfug.
Studiomonitore sind für's reine Musikhören eben so geeignet (oder auch nicht geeignet), wie jeder "normale" Consumer-LS auch.
Die Mär des anämischen, emotionslosen Sezierinstruments wird ja eher von Scheuklappendenkern bar jeder eigenen Erfahrung genährt...
Moe78
Inventar
#17 erstellt: 25. Sep 2009, 10:21
Aha... na wie gesagt, ich bin öfter in nem Tonstudio, also hab ich sehr wohl eigene Erfahrung. Aber natürlich auch nicht mit ALLEN Studiomonitoren dieser Welt...
Und irgendwie, naja, vertrau ich da einem ausgebildeten Tontechniker etwas mehr was das betrifft...
rinderkappajoe
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 25. Sep 2009, 10:21

DasNarf schrieb:
Wie groß sind denn dein Zimmer und der Hörabstand? Hörst du gerne sehr laut oder eher bei normaler Zimmerlautstärke?

Gruß vom Narf. :prost



so jetzt leg ich auch mal los
also mein Zimmer ist saumäßig klein....hab jetzt keine m² angabe...möchte die LS aber sowieso auch noch nutzen können wenn ich mal eine eigene Wohnung und mehr Platz habe.

beim Musik hören sitze ich auch meistens direkt vor meinem Schreibtisch und es darf auch gerne...sehr gerne sogar...mal etwas lauter werden...
mein jetziges problem ist eindeutig der Hochtonbereich der sich bei hohen lautstärken richtig aggressiv anhört so dass ich oft gar nicht so laut hören kann wie ich möchte...

Musikgeschmack kann ich leider nicht wirklich eingrenzen da ich einfach alles höre was mir gefällt...hauptsächlich aber Hardtechno, Minimal und Hip Hop

danke für eure Hilfe, lasst knacken
ton-feile
Inventar
#19 erstellt: 25. Sep 2009, 10:33
Hi,


Moe78 schrieb:
Aha... na wie gesagt, ich bin öfter in nem Tonstudio, also hab ich sehr wohl eigene Erfahrung. Aber natürlich auch nicht mit ALLEN Studiomonitoren dieser Welt...
Und irgendwie, naja, vertrau ich da einem ausgebildeten Tontechniker etwas mehr was das betrifft...
:.

Na komm, das ist doch kein Argument, sondern ein Klischee. Es gibt gar nicht so viele Leute im Profibereich, die sich mit Lautsprechern wirklich auskennen.
Die arbeiten nur damit und haben genauso ihre Präferenzen/Marken, denen sie vertrauen, wie die Consumer.

Gruß
Rainer
DasNarf
Inventar
#20 erstellt: 25. Sep 2009, 10:42

rinderkappajoe schrieb:

so jetzt leg ich auch mal los
also mein Zimmer ist saumäßig klein....hab jetzt keine m² angabe...möchte die LS aber sowieso auch noch nutzen können wenn ich mal eine eigene Wohnung und mehr Platz habe.

beim Musik hören sitze ich auch meistens direkt vor meinem Schreibtisch und es darf auch gerne...sehr gerne sogar...mal etwas lauter werden...
mein jetziges problem ist eindeutig der Hochtonbereich der sich bei hohen lautstärken richtig aggressiv anhört so dass ich oft gar nicht so laut hören kann wie ich möchte...

Musikgeschmack kann ich leider nicht wirklich eingrenzen da ich einfach alles höre was mir gefällt...hauptsächlich aber Hardtechno, Minimal und Hip Hop

danke für eure Hilfe, lasst knacken


Im Prinzip geb ich dir die gleiche Empfehlung wie oben.

Bestell dir doch mal die Prodipe Pro 5 bei Thomann, kannst unverbindlich 30 Tage testen, der Versand und auch der Rückversand sind kostenlos.
Du wirst überrascht sein wie gut die Dinger klingen. Von Aggression keine Spur, und die können auch gut laut für ihre Größe.

Falls du mal umziehst gibts noch den passenden Sub dazu.

Ich benutze eine der beiden Prodipe sogar als Center in meinem Surround-Setup. Die steht neben zwei sehr teuren Monitoren und macht ihren Job richtig gut.

Gruß vom Narf


[Beitrag von DasNarf am 25. Sep 2009, 10:43 bearbeitet]
Moe78
Inventar
#21 erstellt: 25. Sep 2009, 10:58
Na gut, wie immer:
ALLES ist subjektiv!
Würde aber, wenn mal ein größerer Raum geplant ist, lieber auf "richtige" ls setzen, da Nahfeldmonitore dafür wirklich nix sind...
rinderkappajoe
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 25. Sep 2009, 12:28

Moe78 schrieb:
Na gut, wie immer:
ALLES ist subjektiv!
Würde aber, wenn mal ein größerer Raum geplant ist, lieber auf "richtige" ls setzen, da Nahfeldmonitore dafür wirklich nix sind...



naja ich glaube nicht das ich mir mal eine Villa leisten kann, aber ein bisschen größer wirds dann schon

hab gedacht bei Nahfeldmonitoren geht es eher um die Entfernung zum Lautsprecher als um die Raumgröße!?

mfg...der von der arbeit gelangweilte
Hüb'
Inventar
#23 erstellt: 25. Sep 2009, 12:31

Moe78 schrieb:
Würde aber, wenn mal ein größerer Raum geplant ist, lieber auf "richtige" ls setzen, da Nahfeldmonitore dafür wirklich nix sind...

Ein Nahfeldmonitor hat in Sachen Pegelfestigkeit und "Füllung von Räumen" keinerlei Nachteile ggü. größenäquivalenten Consumer-LS.
Daher ist auch diese Aussage irreführend, da in ihrer Pauschalität schlicht falsch.
burki111
Stammgast
#24 erstellt: 25. Sep 2009, 12:51
Hi,
muss jetzt auch noch meinen Senf dazugeben:
Ich weiss, dass Malte vor Jahren die Behringer "massiv in diversen Foren ins Gespräch gebracht hat", doch sollte man IMHO (besitze selbst welche an meiner Drittanlage; kenne aber nur die verschiedenen Truth-Modelle) nicht erwarten hier tatsächlich "echte" Studiomonitore zu erwerben.
Die Grundtugenden, wie z.B. Raumanpassung sind zwar vorhanden, doch wirklich neutral sind sie nicht wirklich (und bitte vergesst die vom Hersteller gedruckten Frequenzdiagramme).
Für das echte Nahfeld (so an meiner Zweitanlage) bevorzuge ich ganz klar die Syrincs M3-220, wobei ich sagen mag, dass es völlig egal ist, was auf dem Etikett steht, d.h. ob passiv oder aktiv, ob Studiomonitor oder Hifibox, denn im Enddeffekt kommt es primär darauf an für was die Box konzipiert wurde und wofür (Raumakustik, Hörabstand, Pegel,...) sie benutzt werden soll.

Noch eins: Zwar (so die Gerüchte) kann Behringer durch vielleicht nicht ganz nachahmenswerte Produktionsstätten/Bedingungen für kleines Geld recht viel anbieten, doch sollte man sich klarmachen, dass es für 99 EUR schlicht und ergreifend keine hochwertigen Aktivboxen geben kann.
Gruss
Burkhardt
Hüb'
Inventar
#25 erstellt: 25. Sep 2009, 12:52

doch sollte man sich klarmachen, dass es für 99 EUR schlicht und ergreifend keine hochwertigen Aktivboxen geben kann.

Ja, das sehe ich absolut ebenso.
rinderkappajoe
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 25. Sep 2009, 14:02
achso und ab 150€ gibts dann hochwertige aktiv Lautsprecher!?

muss ich unter nicht hochwertig verstehen das sie scheisse klingen oder das sie nicht so hochwertig produziert wurden wie andere teuere LS?
Hüb'
Inventar
#27 erstellt: 25. Sep 2009, 14:05
150 € sind immerhin ein um 50 % erhöhtes Budget.
Hochwertiger heißt ja nicht "hochwertig".
Gerade bei Lautsprechern in den untersten Preisklassen (und wir reden hier wirklich über die Brot ohne Butter-Preisklasse... ;)) ist JEDER CENT bestens investiert.

Und nein: für 99 € / Paar kann man durch einen kommerziellen Hersteller keinen wirklich vernünftigen LS bauen lassen - egal ob aktiv oder passiv.

EDIT: Obwohl die Dinger auf den kursierenden Netzbildern schlicht ganz erstaunlich ordentlich wirken...


[Beitrag von Hüb' am 25. Sep 2009, 14:08 bearbeitet]
DasNarf
Inventar
#28 erstellt: 25. Sep 2009, 14:08
Definiere mal hochwertig. Für den einen reichen zwei Tischtröten, jemand anderes braucht unbedingt das beste auf dem Markt verfügbare Gerät.

Klar sollte doch sein, dass günstigere Geräte zwar schon ganz ordentlich klingen, aber nach oben ist schon noch etwas Luft. Meiner Meinung nach allerdings weniger, als einem viele Hersteller und Fans weismachen wollen.
Ein sauber konstruiertes und für seinen Zweck passend konzipiertes Produkt aus der mittleren Preisklasse ist garantiert für das Gros der Leute vollkommen ausreichend. Und meiner Meinung nach fangen brauchbare PC-Lautsprecher so etwa bei 200 Euro das Paar an. Da bekommt man dann schon Lautsprecher, die bis 50 Hertz sauber spielen können, recht neutral abgestimmt und stabil gebaut sind.

Gruß vom Narf
Moe78
Inventar
#29 erstellt: 25. Sep 2009, 14:10

Hüb' schrieb:

Moe78 schrieb:
Würde aber, wenn mal ein größerer Raum geplant ist, lieber auf "richtige" ls setzen, da Nahfeldmonitore dafür wirklich nix sind...

Ein Nahfeldmonitor hat in Sachen Pegelfestigkeit und "Füllung von Räumen" keinerlei Nachteile ggü. größenäquivalenten Consumer-LS.
Daher ist auch diese Aussage irreführend, da in ihrer Pauschalität schlicht falsch.
:prost


Ok, dann erklär mir, warum die NAHFELDmonitore heißen...

Ich dachte,
möchte die LS aber sowieso auch noch nutzen können wenn ich mal eine eigene Wohnung und mehr Platz habe.
heißt, dass er sie nicht mehr als PC-LS am Schreibtisch nutzen will...
Deswegen meine Aussage...
DasNarf
Inventar
#30 erstellt: 25. Sep 2009, 14:13

Moe78 schrieb:

Ok, dann erklär mir, warum die NAHFELDmonitore heißen...

Ich dachte,
möchte die LS aber sowieso auch noch nutzen können wenn ich mal eine eigene Wohnung und mehr Platz habe.
heißt, dass er sie nicht mehr als PC-LS am Schreibtisch nutzen will...
Deswegen meine Aussage...


Dazu muss ich etwas weiter ausholen, und ich muss gleich weg. Ich komm später darauf zurück, oder vielleicht kann dir jemand anderes zwischenzeitlich die Basics über Abstrahlverhalten etc. erklären.

Um das Fazit vorwegzunehmen: Ein Nahfeldmonitor ist in erster Linie durch seine Abstrahleigenschaften für kurze Hördistanzen konzipiert. Da sich das Abstrahlverhalten der meisten Hifi-Lautsprecher aber kaum von einem Nahfeldmonitor unterscheidet, hat man keinerlei Nachteil gegenüber diesen Speakern, wenn man einen solchen Monitor auch für größere Hörabstände nutzt.

Gruß


[Beitrag von DasNarf am 25. Sep 2009, 14:16 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#31 erstellt: 25. Sep 2009, 14:13

Ok, dann erklär mir, warum die NAHFELDmonitore heißen...

Weil die mögliche Abhörlautstärke vorwiegend im Nahfeld ausreicht und weil die Vorteile des geringeren Diffusschalls dort zum Tragen kommen?

Nochmal: prinzipbedingt gibt es keinerlei Unterschiede zu größenäquivalenten "Consumer"-LS - abgesehen von der Bezeichnung.

Oder erklär Du mir andersherum doch einmal bitte, was ein "Nahfeldmonitor" schlechter machen sollte, als ein ebenso großer "Hifi-LS"? Und vor allem, warum?


Um das Fazit vorwegzunehmen: Ein Nahfeldmonitor ist in erster Linie durch seine Abstrahleigenschaften für kurze Hördistanzen konzipiert. Da sich das Abstrahlverhalten der meisten Hifi-Lautsprecher aber kaum von einem Nahfeldmonitor unterscheidet, hat man keinerlei Nachteil gegenüber diesen Speakern, wenn man einen solchen Monitor auch für größere Hörabstände nutzt.

That's the point.


[Beitrag von Hüb' am 25. Sep 2009, 14:20 bearbeitet]
Moe78
Inventar
#32 erstellt: 25. Sep 2009, 14:31
Ich dachte eben, der Name hat einen Grund: Eben den, dass der Monitor ab einem gewissen Abstand nachlässt auf irgendeine Art und Weise.
Ansonsten könnten die Firmen, die aktive Nahfeldmonitore produzieren, auch auf den Heimkino-Markt und PC-Markt (z.B. in MM/Saturn) drängen, warum sollten sie sich den Verdienst entgehen lassen, wenn sie doch dafür genauso geeignet wären...
Hüb'
Inventar
#33 erstellt: 25. Sep 2009, 14:36

Ich dachte eben, der Name hat einen Grund: Eben den, dass der Monitor ab einem gewissen Abstand nachlässt auf irgendeine Art und Weise.

Dann müssten für diese LS andere physikalische Gesetzmäßigkeiten gelten. Schwierig.

Ansonsten könnten die Firmen, die aktive Nahfeldmonitore produzieren, auch auf den Heimkino-Markt und PC-Markt (z.B. in MM/Saturn) drängen, warum sollten sie sich den Verdienst entgehen lassen, wenn sie doch dafür genauso geeignet wären...

Das sind rein ökonomische Überlegungen, die weit über die rein technischen Aspekte hinausgehen.
Neben der rein "technischen" Eignung kommen eine ganze Reihe von Faktoren hinzu, die man beherrschen muss, um am Markt erfolgreich sein zu können.
Nick11
Inventar
#34 erstellt: 25. Sep 2009, 15:07

Moe78 schrieb:
Ansonsten könnten die Firmen, die aktive Nahfeldmonitore produzieren, auch auf den Heimkino-Markt und PC-Markt (z.B. in MM/Saturn) drängen, warum sollten sie sich den Verdienst entgehen lassen

Das tun sie ja zum Teil auch, allerdings sind die meisten Profihersteller eher kleine Firmen, die bei solchen Ketten nicht landen werden (und wollen!). Und wenn es große Firmen sind, verkaufen die lieber ihre teuren Passivmodelle an die Hifigemeinde. Hüb' hat ja schon was dazu gesagt.
Ansonsten: glaub doch einfach, was dir deine Bekannten erzählt haben, und gut is'.

rinderkappajoe schrieb:
achso und ab 150€ gibts dann hochwertige aktiv Lautsprecher!?
muss ich unter nicht hochwertig verstehen das sie scheisse klingen oder das sie nicht so hochwertig produziert wurden wie andere teuere LS?

Ist das wirklich so schwer für dich? Behringer hat bisher offenbar, gemessen am Preis, sehr gute Lautsprecher gebaut. Das könnte bei dem von dir vorgeschlagenen Modelle auch so sein. Aber bei dem Preis und der Ausstattung muss qualitativ noch eine Menge Luft nach oben bleiben. Stell dir das mal vor wie ein Auto der Marke Tata für 3.000€ (oder einen Dacia für 8.000€). Fährt mit eigener Motorkraft und das Dach bleibt bei Regen dicht. Für den einen wunderbar, für andere trotzdem nicht....

rinderkappajoe schrieb:
Momentan habe ich ein Concept E Magnum und bin nicht hunderprozentig damit zufrieden...

Beim Concept e magnum stört mich das ich andauernd am Equalizer der Soundkarte rumschreiben muss da die Mittel und Hochtöne meiner Meinung nach viel zu schrill sind und nicht den schönen Klang haben den ich mir erhofft habe...

Na, warum wohl?
nasenatmer
Neuling
#35 erstellt: 25. Sep 2009, 20:20

Moe78 schrieb:
LS wie die Behringer sind STUDIO-MONITORE, keine wirklichen Lautsprecher für zu Hause... ist ja ne völlig andere Klangcharakteristik, Bassarm, eben Meganeutral, das musst Dir erst mal anhören, ob Dir sowas überhaupt gefällt...


Ja. Um nochmal ins Detail zu gehen: Mein Mitbewohner macht Musik und hat 2 Yamaha HS80Ms am Schreibtisch stehen. Dort hören wir immer Musik wenn wir mal mehr Leute sind, ich hab mit dem Sound keinerlei Probleme von wegen „zu ehrlich/trocken/neutral“.

Ich würde sogar sagen, dass ich, der auch selber bisschen was mit Musik zu tun hat, es besser finde, die Musik zu hören „wie sie ist“.

Desweiteren finde ich den Gedanken von einem geschlossenen System, auf dem Endstufe und Lautsprecher aufeinander abgestimmt sind, einfach verlockender, als mir 2 Boxen zu kaufen und dann wieder beim Verstärker vor ner weiteren Entscheidung zu stehen.

@DasNarf: Danke für den Link! Ich habe auf der Thomann-Seite noch einen interessanten Artikel aus der beat entdeckt und werde mich jetzt auf Anraten meines Mitbewohners wohl mal zu Justmusic begeben, da die wohl einiges an Monitoren in der Preisklasse da haben sollen.

Selbst gehört ist wohl wirklich das beste, mit eigener Musik etc.

Danke für eure Hilfe so weit,

Jakob
nasenatmer
Neuling
#36 erstellt: 17. Okt 2009, 16:12
Sorry für den Doppelpost, aber geht nicht anders.

Ich war die Tage bei justmusic in Berlin und habe mir die einzigen zwei aktiven Monitore, die bis 300€ im Paar zu bekommen sind, mit mir vertrauter Musik angehört: Das waren einerseits die Fostex PM 0.5 MKII sowie KRK Rokit RP-5. Die Yamaha HS50 fielen nach den ersten zwei Akkorden raus…

Entschieden habe ich mich letztendlich für die Fostex-Lautsprecher und bin super zufrieden hier.

Sie waren untenrum ein bisschen voller und daher im Gesamtklang wärmer und haben mir daher besser gefallen.

Vielen Dank für eure Meinungen hier, es stimmt einfach, dass man selber am besten entscheiden kann, was einem gefällt...

Grüße,

der nasenatmer
DasNarf
Inventar
#37 erstellt: 17. Okt 2009, 17:27
Dann hast du ja für dich die richtige Wahl getroffen!

Ich wünsche dir viel Spaß mit den schönen Lautsprechern.

Gruß vom Narf
Moe78
Inventar
#38 erstellt: 17. Okt 2009, 21:17
Ebenso!
Hoffe Du zeigst Deine neuen Schätzchen mal hier
nasenatmer
Neuling
#39 erstellt: 18. Okt 2009, 00:51
Hui, also Bilder sind kein Problem, oder reicht das schon? Ich verstehe unter „zeigen“ etwas mehr, also nen kleinen „Erfahrungs- und Hörbericht“, ist das richtig?

Ich weiß nicht, ob ich dazu in der Lage bin. Zwar mangelts nicht an dem musikalischen Wissen, aber ganz gewaltig (zumindest am Glauben) an die eigenen Hörfähigkeiten, so dass da außer „naja, klingen ganz gut“ für Profis nicht viel drin stehen würde…

Wenn ich aber die nächste Zeit mal ein Gehör für meine neuen Schätzchen entwickelt und dann ab und zu Mal auch mit den HS80M meines Mitbewohners verglichen habe (und der vllt. auch das ein oder andere Lied von ihm auch bei mir Probe gehört hat), ist da evtl. n bisschen was drin
JoePanic
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 18. Okt 2009, 08:37

Moe78 schrieb:

Ansonsten könnten die Firmen, die aktive Nahfeldmonitore produzieren, auch auf den Heimkino-Markt und PC-Markt (z.B. in MM/Saturn) drängen, warum sollten sie sich den Verdienst entgehen lassen, wenn sie doch dafür genauso geeignet wären...


Vergleiche z.B. mal Genelec 1030/1031A mit den HT 206/208B ;-)

Und sag danach bitte nicht: "die HTs haben aber nen Chich-Eingäng" ;-)
Moe78
Inventar
#41 erstellt: 18. Okt 2009, 15:50

nasenatmer schrieb:
Hui, also Bilder sind kein Problem, oder reicht das schon?

Hab Bilder gemeint!


nasenatmer schrieb:
Ich verstehe unter „zeigen“ etwas mehr, also nen kleinen „Erfahrungs- und Hörbericht“, ist das richtig? Ich weiß nicht, ob ich dazu in der Lage bin.

Klar bist Du das! Lass hören, auch wenn's wenig is. Kanns auch net besser...
pafnuzzi
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 10. Mrz 2010, 10:27
Hat mittlerweile jemand schon Erfahrungen mit den Dingern gemacht? Ein persönlicher Erfahrungsbericht und evt Vergleiche mit den älteren Behringer Modellen 2030 bzw 2031 und 3030 und 3031 wäre interessant.

Das Teil soll es ja auch in näherer Zukunft als große Version "B1031a" geben. Wäre interessant ob die Dinger nocht besser sind als die 30er Serie die ja eine Steigerung war gegenüber der 20er Serie oder billiger aber von der Qualität wieder abfallend...

Lg


[Beitrag von pafnuzzi am 10. Mrz 2010, 16:01 bearbeitet]
Butti2
Stammgast
#43 erstellt: 10. Mrz 2010, 13:56
pafnuzzi
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 10. Mrz 2010, 20:30
Hi

Danke aber den thread kenne ich schon. Mich würden eben Infos über das neue Modell 1030A von dem auch heuer die große Variante 1031A herauskommt interessieren. Der Preis liegt mit ca200.- pro Paar ja schon mal günstiger als die kleine Variante der älteren Modelle.

LG
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