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Nubert versus Behringer Truth

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Autor
Beitrag
cr
Moderator
#1 erstellt: 10. Dez 2003, 01:40
Beleuchten wir eine neue Facette. Nachdem es jetzt von Behringer den neuen Monitor Truth 2031 gibt, der je Paar (!) nur 450 Euro kostet, also 225/Stück, stellt sich die Frage, wie er im Vergleich zu einer preisähnlichen Nubert abschneidet, zB der Nubox 400 um 229. Wobei diese ja schon besser sein sollte, denn bei der Behringer muß man noch beachten, dass ein Teil des Preises in die eingebauten beiden Verstärker fließt (somit könnte man auch die nuBoxen 310/360/380 in den Vergleich einbeziehen (Euro 127/152/179)).

Für einen Einsteiger wäre also ev. die Behringer eine durchaus günstige Alternative. Wenn wer nur einen CD-Player betreiben will, kann er sich sogar zur Not den Vorverstärker ersparen, so der CDP über einen regelbaren (Kopfhörer)Ausgang verfügt. Oder ist die Behringer nur eine bessere PC-Aktivbox?
LarsAC
Stammgast
#2 erstellt: 10. Dez 2003, 09:06
Hab die Behringer mal gehört und ziemlich schnell wieder umgeschaltet. Hat mir nicht gefallen.

Wobei ich im Moment eher Boxen in der 2000EUR-Klasse suche, von daher ist das auch kein Maßstab/Wunder.

Lars
US
Inventar
#3 erstellt: 10. Dez 2003, 09:20
Eine Anmerkung:
Sehr gut "passt" auch die Behringer Truth B2030A zur Nubert NuWave 35.
Die Ohringer hat eine UVP von 185EUR; der Strassenpreis dürfte bei 150EUR liegen.
Die Nubert kostet 260EUR.

Gruß, Uwe
Fuxster
Inventar
#4 erstellt: 10. Dez 2003, 10:42

Hab die Behringer mal gehört und ziemlich schnell wieder umgeschaltet. Hat mir nicht gefallen.

Wobei ich im Moment eher Boxen in der 2000EUR-Klasse suche, von daher ist das auch kein Maßstab/Wunder.

Lars



Also das kannste so nicht sagen, der Preis spielt ja nicht unbedingt eine Rolle. Kommt halt auf das Einsatzgebiet an, wenn du nur wenig Platz hast und nahe an den Lautsprechern sitzt, sind die schon nahezu optimal. Schau dir mal den Frequenzgang von den Behringern an, beeindruckend!

Unter solchen Bedingungen sind die schon eine Art Maßstab mutmaße ich (hab sie noch nicht gehört, aber du unter vernünftigen Bedingungen ja vielleicht auch noch nicht ;))
LarsAC
Stammgast
#5 erstellt: 10. Dez 2003, 10:58
Mir gefielen sie im Hochtonbereich überhaupt nicht. Null Auflösung, war ahnungslos was der Schlagzeuger da so trieb mit seinem Kram :-)

Vielleicht waren sie ja kaputt.

Lars
Tantris
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 10. Dez 2003, 11:07
Hallo Fuxster,

Korrektur: Gerade für sehr geringe Hörabstände sind die Behringer 2031 nicht geeignet. AUfgrund ihrer Bauweise (tiefe Trennfrequenz, großer Abstand TMT/HT) sind Hörabstände von 1,5m das absolute Minimum, 2m oder mehr anzuraten.

Auch ist der Frequenzgang nun nicht sooo beeindruckend (bitte nicht diese Illustrationen von der Behringer-Page als Maßstab nehmen, ich habe hier richtige Messungen vorliegen). Angesichts des Preises zwar sehr gut, aber nicht umwerfend.

was Lars so genau meint, erschließt sich mir allerdings auch nicht. Angesichts des Preises würde ich die Behringers klar empfehlen, mal schauen was die passive Version so taugt, da hab ich ein bißchen Bedenken.

Gruß, T.
Fuxster
Inventar
#7 erstellt: 10. Dez 2003, 11:19
Ja ich meinte ja auch nicht Nahfeld, sondern halt nah. Wenn man sonst 5m weit weg sitzt beim hören, dann sind 2m schon nah!

War also nicht auf den Bereich als "Abhöre" bezogen sondern auf den "Nahbereich" beim "normalen" Hifi-Genuss. Wer sitzt schon 50 cm vor seinen Lautsprechern?


Könntest du mir den Frequenzschrieb den du hast mal zukommen lassen? Ich habe nämlich nur den "originalen" von der Homepage.

E-Mail: MC_Fux@web.de

Danke!
Möllie
Stammgast
#8 erstellt: 10. Dez 2003, 13:27
@Tantris
wäre auch brennend an dem Frequezschrieb interessiert!

moelloez@gmx.de

Wäre nett wenn du uns den zukommen lassen köntest.

@Fuxster
Heute sollen meine Behringer geliefert werden!

Gruß Möllie
Fuxster
Inventar
#9 erstellt: 10. Dez 2003, 13:58


@Fuxster
Heute sollen meine Behringer geliefert werden!


*highlight*

Na da bin ich ja wirklich mal auf deinen Erfahrungsbericht gespannt!
Möllie
Stammgast
#10 erstellt: 11. Dez 2003, 22:10
Soooo,
nun sind sie da!
Erster Eindruck: Grundsolider LS, sehr gute Verarbeitung, sehen auf jeden Fall besser aus als in den Prospekten!
Erste klangliche Eindrücke gibts Morgen.
Aber eins vorweg: Hätte nie gedacht, daß diese kleinen Dinger so tief in den Keller gehen! Vor allem die Schallpegel die diese LS im Stande sind darzustellen ist verblüffend.
Falls jemand im Heidelberger Raum interessiert ist, die Truth gegen eine Nubert zu testen, wäre ich gerne bereit mal vorbeizukommen. Die aktiven Truth sind gleich eingepackt und angeschlossen.
Also bis dann

Möllie


[Beitrag von Möllie am 11. Dez 2003, 22:11 bearbeitet]
xdanxx
Neuling
#11 erstellt: 20. Dez 2003, 01:34
Wie ist nun dein erster Höreindruck will mir die Truth auch kaufen bin mir aber nicht sicher und leider wohn ich nicht in deiner nähe !!!?????????????
cr
Moderator
#12 erstellt: 20. Dez 2003, 01:40
Ich habe an Möllie soeben eine PM geschrieben. Ich hoffe, er antwortet, mich würde es auch interessieren.
Möllie
Stammgast
#13 erstellt: 20. Dez 2003, 14:37
Hallo,

alles was man über Studiomonitore so hört wie sie klingen steril, strahlen eng ab kann ich absolut nicht bestätigen.

Die Frequenzgang der Truth ist schon beachtlich auch wenn sie nicht ganz so "glatt" ist wie es in der HP von Behringer dargestellt wird. Hier nochmals mein Dankeschön an Tantris der mir neutrale Messungen hat zukommen lassen.

Die Behringer klingt sehr ausgewogen die Auflösung im Hoch/Mitteltonbereich ist schon erstaunlich.Auch im Tieftonbereich ist die Behringer nicht zu verachten präzise Bässe, egal ob Techno oder Klassik dank Aktivtechnik und 150W Endstufe sind die Behringer kaum außer Kontrolle zu bringen! Die Bässe dringen zwar nicht ganz bis in die Magengrube durch aber wems nicht reicht der stellt halt noch einen entspechenden Sub dazu.
Auch was die Ortbarkeit einzelner Instumente angeht ist die Behringer sehr aufschlußreich- hängt aber auch sehr stark von der Aufnahme ab.
Angesichts des Preises ist die Behringer ein sehr guter LS der selbst so manch größeren LS in den Schatten stellt!
Für 450 EUR ein paar Aktivlautsprecher die dazu noch recht ordentlich klingen ist schon der Hammer. Jetzt weiß ich nicht welche Ausgänge ein DVD-Spieler hat. Denn 3 Paar Behringer Truth und noch ein Aktiv-Sub wären sicherlich eine gute Surround-Lösung wobei man dann noch eine Behringer als Ersatz übrig hätte...
Gruß Möllie
TommyAngelo
Stammgast
#14 erstellt: 20. Dez 2003, 15:18
Womit steuerst die denn an?
Und sind die immer noch deiner Meinung nach gut oder hast deine Meinung geändert????

MfG Tommy
Fuxster
Inventar
#15 erstellt: 20. Dez 2003, 17:55
hmmm ist ja interessant zu hören.

Und wie ist das so mit den Hörabständen?Wie ist es optimal?

Und hast du auch schonmal versucht die Behringer an den Raum anzupassen (da gibt's ja diverse Schalterchen)?

Danke erstmal für den ersten Hörbericht!
Möllie
Stammgast
#16 erstellt: 20. Dez 2003, 19:17
Hi,
ich hab die Behringer über eine ganz normale Vorstufe laufen.

Der Hörabstand beträgt ca. 2m

Ich hab mir gerade eine CD ausgeliehen mit bekannten Filmtiteln "The great fantasy adventure Album". Bei Titel 3 als der Saurier angetanzt kam schon sehr gut rüber- bin schon erschrocken besonders als die Limiter aufleuchteten! Da hatte ich die Behringer zum ersten mal am Limit!
Ich hab dann den Track nochmals auf meinen RC-L angehört da klingt das ganze noch brachialer- klar die RC-L gehen schon noch etwas tiefer in den Basskeller aber die Endstufe war auch schon fast am Limit. Aber insgesamt gefällt mir die Behringer- abgesehen daß die ganz tiefen Töne fehlen etwas besser als die RC-L. Die Behringer klingt einfach ein Tick räumlicher u. auflösender als die RC-L! Wahrscheinlich liegt das auch an der Größe an meinem relativ kleinem Wohnzimmer von ca. 25 m² Von der RC-L werde ich warscheinlich mehr indirektschall abbekommen als direkten Schall. Die Kisten sind einfach zu groß für mein Wohnzimmer wobei ich sagen muß der Dinosaurier macht schon Spaß auf der RC-L. Und insgesammt klingt die RC-L schon ausgewogen. Aber mich wundert es dennoch, daß die Behringer aufgrund ihrer Größe so einen Dynamikumfang hat. Kombiniert mit einem guten Sub wird sie sicherlich so manchem weitaus vielfach teueren Standlautsprecher überlegen sein.
@Fuxster Schalterchen gibts genug an der Behringer um sie an den Raum anzupassen.
Aber ich werde nächste Woche mal intensiv die RC-L gegenhören und werd dazu noch mal was schreiben.

Möllie
cr
Moderator
#17 erstellt: 21. Dez 2003, 02:12
Ich finde v.a. den Preis der Behringer erstaunlich. Vielleicht findet sich noch wer, der sie mit Nubert-Boxen vergleichen kann.
Eine Surround-Lösung über einen Surround-Vorverstärker und 5 Behringer + Sub hat was an sich und könnte normalen AV-Kisten wohl überlegen sein (wegen der völlig unabhängigen Kanäle)

@Möllie: Danke für den Bericht.
Möllie
Stammgast
#18 erstellt: 21. Dez 2003, 12:14
Hallo CR

was kostet momentan ein 5-Kanal Vorverstärker? Die Teile sind doch idR noch verdammt teuer oder gibt es mittlerweile erschwingliche Geräte?

Gruß Möllie
cr
Moderator
#19 erstellt: 22. Dez 2003, 01:24
Ich habe mich ehrlich gesagt mit diesen Geräten lange nicht mehr befasst (mein Yamaha ist alt )
In den Testzeitungen sind mir in letzter Zeit nur die teuren aufgefallen.
Werde mal gelegentlich herumschauen.
Möllie
Stammgast
#20 erstellt: 22. Dez 2003, 20:08
Hi,
jetzt weiß ich nicht, ob ich mich freuen oder ärgern soll. Je öfter ich die Behringer gegen die Canton RC-L höre muß ich festellen, daß die RC-L eine "Schönfärberin" ist! Ich habe die verschiedensten CDs angehört muß einfach sagen die Behringer klingt lebendiger. Z.B. Knall-Effekte kommen einfach impulsiver rüber während man bei der RC-L den Eindruck hat der Knall entsteht im Inneren der Box. Klingt zwar recht beeindruckend auf der RC-L aber auf der Behringer klingt es einfach nätürlicher. Auch was die Auflösung angeht macht die RC-L keinen Stich. Aber wie schon erwähnt, mag es auch an meinem Raum liegen, daß die RC-L nicht so richtig zur Geltung kommt. Ürsprünglich wolle ich die Behringer nur mal zum Testen ausprobieren u. dann wieder verkaufen. Aber jetzt denk ich ernsthaft darüber nach, die RC-L mit samt Endstufe Kenwood Basic M2A (2x250 W RMS 8 Ohm)zu verkaufen. Auf jeden Fall behalte ich die Behringer- längerfristig ist eine Genelec 1032A oder gar eine K&H O300 geplant.
Die Behringer ist mE für 450 EUR unschlagbar und gilt als echter Geheimtipp. Ein passiv-LS kommt mir eh nicht mehr ins Haus!
Gruß Möllie
Fuxster
Inventar
#21 erstellt: 23. Dez 2003, 20:43
hach ich darf das alles gar nicht lesen, sonst gebe ich nur wieder zu viel Geld aus!
Died
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 24. Dez 2003, 16:05
@Mölli,

ich kann Deine Aussagen nur bestätigen. Ich habe nun seit fast 1 Jahr die Behringer bei mir laufen und möchte keinen passiven LS mehr haben. Klar sind die Behringer nicht das Niveau einer Genelec, aber das Preis/Leistungsverhältnis ist ungeschlagen.

Bei mir ist das Problem, das mein Raum akustisch total aus der Rolle fällt und ich nur mit den aktiven LS endlich meine Ruhe fand. Der linke LS steht direkt unter bzw. an einer Dachschräge, der rechte steht fast frei im Raum. Durch die unterschiedlichen Absenkungen bzw. Anhebungen pro LS konnte ich die Behringer fast perfekt an meine Bedingungen anpassen. In den nächsten Jahren will ich die Anlage um noch 3 Stück ergänzen, damit dann auch der Filmgenuss nicht zu kurz kommt. Trotzdem habe ich aber jetzt schon eine sehr natürliche Filmwiedergabe, was selbst Bekannte jedes Mal bestätigen, wenn sie die LS beim DVD anschauen hören.

Gruss Died
Möllie
Stammgast
#23 erstellt: 24. Dez 2003, 16:31
Hi Died,

ich überlege auch schon noch 3 Behringer dazuzustellen. Welcher Subwoofer wäre für dieses Kombi am besten geeignet?
Gruß Möllie
Died
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 24. Dez 2003, 17:21
Hmm, damit habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt. Ich wollte das erst tun, wenn der Kauf kurz bevorsteht.

Ich denke aber, das ich einen Sub aus dem Profibereich nehmen werde, da mich die Verarbeitung und Qualität bisher überzeugt haben. Werde vielleicht diesmal zu Genelec schauen. Nur die Preise sind halt sehr heftig.

Gruss Died
Godzilla
Stammgast
#25 erstellt: 25. Dez 2003, 14:08
Möllie
Stammgast
#26 erstellt: 25. Dez 2003, 20:24
Hallo,

hab mal geschaut was ein Sub im Profibereich kostet. In Frage käm z.B. Genelec 7070 oder Mackie HRS120. Komischer Weise wird der Mackie in Deutschland zwischen 1500 u. 2000 EUR gehandelt während er in den USA für 1200 Dollar zu haben ist. Der Genelec kostet um die 1700 EUR. Stolze Preise. Wer hat noch Alternativen für einen Sub aus dem Profibereich? Sind die Unterschiede zwischen Studiosubs u. Hifisubs so groß wie bei den Hauptlautsprechern? Ich denke da fast alle Hifisubs mittlerweile Aktiv sind, dürfe ein einigermaßen guter Hifisub ausreichen? Für die reine Stereowiedergabe bräuchte ich eigentlich keinen Sub aber für die Surroundwiedergabe ist er halt unabdingbar...

Möllie
ojo
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 25. Dez 2003, 22:14
jetzt kommt ne richtige noob-frage,
wenn die behringer aktivboxen sind, kann man die dann direkt an einen computer anschliessen???
Zweck0r
Moderator
#28 erstellt: 25. Dez 2003, 22:47
Hi ojo,

prinzipiell möglich, aber nicht zu empfehlen, weil diese Sorte Aktivbox keinen Lautstärkeregler besitzt. Wenn Du den Windows-Lautstärkeregler zurückdrehst, verschenkst Du Dynamik. Das Ruherauschen der Soundkarte bleibt nämlich genau so hoch wie bei voll aufgedrehtem Windows-Regler.

Grüße,

Zweck
MrStarfunk
Neuling
#29 erstellt: 08. Jan 2004, 05:16
Ich grüße Euch alle!

Da ich wirklich ein Neuling im Forum bin, hoffe ich, die Regeln eines Forums trotzalledem zu beachten.

Ich lese die ganze Zeit immer wieder, dass passive LS für Euch nicht mehr in Frage kommen! Mein Tip: PMC TB2S!!! Das ist eine passives Monitorbox, die m.E. sogar den Genelec in die Ecke presst! Zusammen mit der Alesis Endstufe RA-300, die es mitlerweile für knapp 250EUR oder weniger gibt, ein wirklich unschlagbares Team. KLar: Nahfeld Monitore.... Aber da mein Raum eh ganz klein ist... keine Alternative. Habe die Behringer gehört, die Genelec, Yamaha und bin bei PMC gelandet. Hierzulande recht unbekannt aber absolut renomiert!!! www.pmcloudspeaker.com Das Set kostet zusammen knapp 1000EUR, aber das ist angesichts eines Paarpreises inkl. Endstufe und Leistung ein absoluter Wahnsinn!!! Und noch etwas: Wer falsch kauft, kauft zweimal.

Nichtsdestotrotz ist es dem eigenen Geschmack überlassen, welche Linearlautsprecher als gut bezeichnet werden! Oftmals entscheidet das eigene Gehör!!!

Greetz - Der Starfunk
cr
Moderator
#30 erstellt: 08. Jan 2004, 09:52

prinzipiell möglich, aber nicht zu empfehlen, weil diese Sorte Aktivbox keinen Lautstärkeregler besitzt. Wenn Du den Windows-Lautstärkeregler zurückdrehst, verschenkst Du Dynamik. Das Ruherauschen der Soundkarte bleibt nämlich genau so hoch wie bei voll aufgedrehtem Windows-Regler

Man kann dieses Problem relativ gut und billig lösen:
Die Soundkarte an einen KH-Verstärker abschließen (zB den Millennium um 40 Euro) und diesen als Vorverstärker mit Lautstärkerregler benutzen für die aktiven Boxen. Damit erreicht man auch, dass man sehr lange Kabel zu den Aktivboxen verwenden kann, weil ein KH-Verstärker einen ziemlich niederohmigen Ausgang hat (<200 Ohm)
martin
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 08. Jan 2004, 13:40
Hi Möllie,

Deine Erfahrungen beim Vergleichshören kann ich gut nachvollziehen. Ging mir beim Vergleich K+H und Verity Audio ähnlich. Gerade dass manche Unterschiede schon beim ersten Hören deutlich zu Tage treten und manch andere sich erst nach etwas Einhören erschließen. Es endet dann damit, dass die anfangs als gering empfundenen Unterschiede immer größer empfunden werden, bis man schließlich die Schönfärber und/oder Hallsoßenwerfer nicht mehr ausstehen kann.

Zum Sub: Ich habe den angesprochenen Genelec 7070 in Betrieb. Ausschlaggebend für das Teil war, dass das Chassis massiv geschützt ist (wg. Kleinkind), neben meinem Faible für solide Studioware und die gnadenlos guten Messwerte.
Nachteil: rel. teuer (z.B. im Vergleich zu einem Nubert AW 1000, der ähnlich dimensioniert ist). Das eingebaute Bassmanagement brauche ich auch nicht, da stört es auch nicht, dass es nur 2 Trennfrequenzen gibt (85 und 120Hz). Fernbedienung gibt es nur optional, Phasenkorrektur nur in 90grad Schritten, was IMHO aber ausreicht.
Für Musik brauche ich ihn übrigens nicht, bei Filmen möchte ich das Teil aber nicht mehr missen. Ich habe mal testweise meine Hummeln bei Musik bei 85 Hz abgeschnitten und die Tieftonarbeit dem Genelec überlassen, was bis auf raumbedingtes Dröhnen zu meiner Überraschung sehr gut war.
Grüße
martin
Möllie
Stammgast
#32 erstellt: 08. Jan 2004, 15:47
Hi Martin,
jetzt wo du gerade die O300 ansprichst:
Morgen, wenn es zeitlich hinhaut werde ich mir ein paar K&H O300 ausleihen!
Gruß Möllie
cr
Moderator
#33 erstellt: 16. Mai 2004, 01:30
Falls es wen interessiert:
Die aktive 2031 ist inzwischen um 365 Euro (Paarpreis!) erhältlich. Ich glaube, dieser Preis ist kaum zu schlagen.
Wenn man noch ins Kalkül zieht, dass man keinen Endverstärker braucht, dann noch viel mehr.
Hörzone
Inventar
#34 erstellt: 16. Mai 2004, 09:17

Ich grüße Euch alle!

Da ich wirklich ein Neuling im Forum bin, hoffe ich, die Regeln eines Forums trotzalledem zu beachten.

Ich lese die ganze Zeit immer wieder, dass passive LS für Euch nicht mehr in Frage kommen! Mein Tip: PMC TB2S!!! Das ist eine passives Monitorbox, die m.E. sogar den Genelec in die Ecke presst! Zusammen mit der Alesis Endstufe RA-300, die es mitlerweile für knapp 250EUR oder weniger gibt, ein wirklich unschlagbares Team. KLar: Nahfeld Monitore.... Aber da mein Raum eh ganz klein ist... keine Alternative. Habe die Behringer gehört, die Genelec, Yamaha und bin bei PMC gelandet. Hierzulande recht unbekannt aber absolut renomiert!!! www.pmcloudspeaker.com Das Set kostet zusammen knapp 1000EUR, aber das ist angesichts eines Paarpreises inkl. Endstufe und Leistung ein absoluter Wahnsinn!!! Und noch etwas: Wer falsch kauft, kauft zweimal.

Nichtsdestotrotz ist es dem eigenen Geschmack überlassen, welche Linearlautsprecher als gut bezeichnet werden! Oftmals entscheidet das eigene Gehör!!!

Greetz - Der Starfunk


Hi Starfunk
als ein Händler der PMC führt möchte ich dir meine Erfahrung schildern. Ich hatte die TB2 zum Test hier. Überzeugen konnte sie mich überhaupt nicht. Es war beim besten Willen nicht möglich eine Ortung aus ihr herauszukitzeln (im Gegensatz zur kleinen DB1), womit für mich der Lautsprecher gestorben ist. Insofern kann ich deine Begeisterung nicht ganz nachvollziehen. Aber, jeder legt auch andere Prioritäten, also viel Spaß mit deinen PMC
Gruß
Reinhard
Hörzone
Inventar
#35 erstellt: 16. Mai 2004, 09:25
Hi

was mich wundert: die B2031A ist derzeit noch gar nicht lieferbar!!!!
Es wird momentan immer noch die B2031 geliefert (Paarpreis UVP 377). Ich habe extra letzte Woche nochmal nachgefragt.. der genaue Termin zur Auslieferung steht nicht fest.
Ich hab die Behringer seit 14 Tagen im Programm (alle von aktiv bis passiv), mich erstaunt das Preis Leistungverhältnis sehr.
@Tantris: was hast du für Messungen? Die Messchriebe die der 2031 beiliegen sehen sehr ordentlich aus und ein paarweiser Abgleich ist in der Preisklasse eher ein Novum


Ich kann mir das Behringerset sehr gut als preiswerte Mehrkanallösung vorstellen, man hat halt dann einen Monitor über, weil man nur paarweise kaufen kann
Gruß
Reinhard
cr
Moderator
#36 erstellt: 16. Mai 2004, 11:33
Mich würde interessieren, wo eigentlich der Unterschied zwischen den 2031 und der jetzt erscheinenden 2031A liegen soll. Von der Leistung sind sie gleich, die 2031A wiegt laut Angaben 15 statt 14 kg.

Der Preis ist mir eigentlich schleierhaft. Ein passiver LS (egal ob Canton, Nubert oder was ähnliches) kommt hier preislich nicht mit

Außerdem kann man damit recht billig eine Mehrkanalanlage verwirklichen, wo die Kanäle wirklich leistungsmäßig unabhängig sind (was ja bei den AV-Receivern überhaupt nicht der Fall ist:)
Malcolm
Inventar
#37 erstellt: 16. Mai 2004, 11:40

was kostet momentan ein 5-Kanal Vorverstärker?

Gebraucht bei Ebay gehts für eine Rotel RSP-966 ab etwa 300EUR los.... mit 2 Jahren Restgarantie ist der Preis okay finde ich.
Hab für meine vor 6 Monaten etwa 330EUR bezahlt, auch über ebay. Von einem netten Herrn in Berlin, der hat seine Kombi verkauft. Und war seeehr erstaunt.
Die Vorstufe ging an mich (Bonn), die Endstufe an jemanden aus Kiel. Und wir sind beide nach Berlin gekommen und haben uns vor dem "Kauf" die Teile angesehen / gehört.
War ein netter Nachmittag
Hörzone
Inventar
#38 erstellt: 16. Mai 2004, 13:33
Hallo CR

die genauen Unterschiede weiss ich auch nicht, die akustischen Eigenschaften sollten verbessert worden sein, Netzschalter ist von schwer zugänglich nach einfach zu bedienen gewandelt worden, dafür ist wohl die Einschaltautomatik abhanden gekommen (was ich persönlich schade finde...)

Der Preis... chinesische Fertigung, knapp kalkulierte Produkte auch für den Handel... trotzdem weiss ich nicht so genau wie das geht.
Vielleich bau ich mal ein Mehrkanal auf, teuer ist das ja nicht
Gruß
Reinhard
Thomaswww
Stammgast
#39 erstellt: 16. Jun 2004, 10:08
Hallo!

Mein Nachbar ist irgendwie auch so ein Musik-Freak wie ich, denn ich hab grad für den ein Packet angenommen! (vor 3 monaten hab ich ne T+A Vorstufe für ihn angenommen)

Genau! 2x Behringer Truth 2031A :). Arrghh wie gerne würde ich die jetzt auspacken und gegen meine beiden nuBox 380 + abl hören... die stehen oben vor der Haustür... Grr... ich hab so ein Kribbeln in den Fingern.
cr
Moderator
#40 erstellt: 16. Jun 2004, 10:24
Ich hoffe, ihr macht einen Vergleichs-Hörtest.
Thomaswww
Stammgast
#41 erstellt: 16. Jun 2004, 10:42
joa das würd mich auch sehr interssieren.

Nur ist mein Nachbar Polizist und hat irgendwie Schicht dienst und ist deshalb nur selten anzutreffen.
Ich wohne nun schon 9 Jahre neben dem und hab vielleicht 5 Worte mit dem gewechselt. Ich weiss nicht wie das kommt, wenn ich plötzlich mit meiner kompletten Anlage vor dem seiner Tür stehe...
Cpt._Baseballbatboy
Inventar
#42 erstellt: 16. Jun 2004, 10:56
Auch wenn der Post schon ein bisschen länger her ist (10.12.) habe ich dazu mal eine Frage:


Original geschrieben von Tantris
Korrektur: Gerade für sehr geringe Hörabstände sind die Behringer 2031 nicht geeignet. AUfgrund ihrer Bauweise (tiefe Trennfrequenz, großer Abstand TMT/HT) sind Hörabstände von 1,5m das absolute Minimum, 2m oder mehr anzuraten.


Was hat die Trennfrequenz mit dem Hörabstand zu tun?

Die einzige Begründung, die mir einfällt, ist das Abstrahlverhalten, dass diese tiefe Trennfrequenz zu dem berühmten Tannenbaum führt und man somit stocksteif davor sitzen muss, um immer den gleichen Musikeindruck zu haben.

Gruß
Cpt.
bony2
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 16. Jun 2004, 11:31
@ Cpt._Baseballbatboy
Die "einzige Begründung" ist doch eine sehr gute Begründung, oder?

Mich würde der Vergleich auch brennend interessieren (habe seit 2 Wochen die Nubert nuWave3+ABL. Ich hätte die B2031A gerne mal im Stuttgarter Raum Probe gehört, konnte bisher aber keinen Laden finden, der sie da hat (habe eigentlich keinen Bock auf die Internetversenderei und v.a. Rücksenderei). Die kleinere 2030 konnte ich hören; hat mir im Hoch- und Mitteltonbereich auch ganz gut gefallen. Den Tieftonbereich empfand ich aber als grauenhaft matt.

Auf die Anfrage bei einem Internethändler bekam ich eine etwas seltsame Antwort:

vielen Dank für Ihr Interesse.
Ich kann nicht viel zu den Nubert-Boxen sagen, da ich sie nicht kenne. Der große Unterschied, das die Boxen
im Gegensatz zu den Behringern passiv ausgelegt sind macht aber deutlich, das sie sehr wahrscheinlich einem
Vergleich standhalten werden und die Behringer höchstwahrscheinlich wieder bei uns landen werden. Mal ganz davon abgesehen, das die Behringer nicht wirklich linear, bzw. gut klingen und so auch nur bedingt für einen schönen Musikgenuss taugen.
jock
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 16. Jun 2004, 11:32
Ist zwar etwas OT, da ich hier aber einige K+H O300 Besitzer gesehen habe...

Meine Frage: Lässt sich die O300 auch hochkant betreiben?

jock
martin
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 16. Jun 2004, 13:10
Hi jock,

wurde hier schon gefragt und beantwortet:

http://www.hifi-foru...o300+hochkant&z=5#99

Habe es selbst noch nicht probiert.

Grüße
martin
Möllie
Stammgast
#46 erstellt: 16. Jun 2004, 13:32
Hi Martin,

mit welchem Vorverstärker betreibst du deine K&H eigentlich?
Laut K&H ist das Ausgangssignal eines Hifi-Vorverstärkeres etwas zu schwach, um die Lautsprecher bei hohen Pegeln zu betreiben. Diese Erfahrung musste ich auch schon machen, daß ich den Hifi-Vorverstärker sehr weit aufdrehen muß um eine gewisse Lautstärke zu erreichen. Welche günstige Alternativen gibt es für eine Hifivorstufe?

Gruß Möllie
Möllie
Stammgast
#47 erstellt: 16. Jun 2004, 13:44

vielen Dank für Ihr Interesse.
Ich kann nicht viel zu den Nubert-Boxen sagen, da ich sie nicht kenne. Der große Unterschied, das die Boxen
im Gegensatz zu den Behringern passiv ausgelegt sind macht aber deutlich, das sie sehr wahrscheinlich einem
Vergleich standhalten werden und die Behringer höchstwahrscheinlich wieder bei uns landen werden. Mal ganz davon abgesehen, das die Behringer nicht wirklich linear, bzw. gut klingen und so auch nur bedingt für einen schönen Musikgenuss taugen.


Das habe ich schon so oft von Händlern gehört, daß die Behringer 2031 gesoundet sein soll!! Egal ob im Musikhandel oder in div. Hobbystudios. Ich meinerseits kann das absolut nicht bestätigen!!Komischerweise genau das was man in den Hobbystudios über die Behringer hört ist auch in irgend einer Ausgabe der KEY's nachzulesen wo mal 20- 30 Studiomonitore getestet wurden. Und genau da gab es einen Sieger: ADAM P11. Und was ist jetzt Standart in den Hobbystudios?? Dreimal dürft ihr raten...

Gruß Möllie
Hörzone
Inventar
#48 erstellt: 16. Jun 2004, 14:08

Ist zwar etwas OT, da ich hier aber einige K+H O300 Besitzer gesehen habe...

Meine Frage: Lässt sich die O300 auch hochkant betreiben?

jock



geht nicht...


@Martin: für den kleinen, großen Vergleichstest am Samstag sind die Adams heute eingetroffen. Allerdings noch nicht gehört....
Werner_B.
Inventar
#49 erstellt: 16. Jun 2004, 14:12
Möllie,


Laut K&H ist das Ausgangssignal eines Hifi-Vorverstärkeres etwas zu schwach, um die Lautsprecher bei hohen Pegeln zu betreiben. Diese Erfahrung musste ich auch schon machen, daß ich den Hifi-Vorverstärker sehr weit aufdrehen muß um eine gewisse Lautstärke zu erreichen. Welche günstige Alternativen gibt es für eine Hifivorstufe?


Siehe mein Profil. Bei Quelle Tascam CD-RW700 kann die O300D in's Clipping gehen, bei Quelle Tuner ist das praktisch nicht zu schaffen. Es hängt nicht nur vom VV ab, sondern auch von den Quellen, da der VV ja (idealerweise) linear verstärkt. Im übrigen ist es auch so laut genug ...

Aber: Der CD-Porti bringt so wenig Ausgangsspannung, dass ein Direktanschluss nicht mehr sinnvoll erscheint (bei mir geht er indirekt digital über den Tascam).

Wem's nicht reicht, kann als Alternative einen Symmetrierverstärker vor die Aktivboxen schalten (Lake People, Sonifex, ...).

Gruss, Werner B.
cr
Moderator
#50 erstellt: 16. Jun 2004, 14:27
Ein Vorverstärker gibt doch mindestens 5V ab. Wiewso soll das zu schwach sein?

Behringer schreibt außerdem explizit, dass man die Boxen mit einem regelbaren CDP betreiben kann (diese liefern max 2,5V). Notfalls könnte man immer noch den KH-Ausgang nehmen, über 5V.
Werner_B.
Inventar
#51 erstellt: 16. Jun 2004, 15:20
cr,


Ein Vorverstärker gibt doch mindestens 5V ab. Wiewso soll das zu schwach sein?


Vielleicht weil am Studiomonitor mit niedrigerer Eingangsimpedanz (typisch 10kOhm) eine geringere Spannung abfällt als an einer HiFi-Endstufe (typisch 47kOhm)?

Zudem wie oben geschrieben hängt es auch von der Quelle ab.

Übrigens: NAD gibt als Ausgangsspannung für den C160 19V (!) an, es reicht nur knapp. Man muss dazu eben auch die Randbedingungen kennen - und die werden leider nicht hinreichend detailliert in den technischen Daten.

Gruss, Werner B.
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