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Tesla Chassis in Kompaktlautsprechern unbekannter Herkunft

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aileena
Gesperrt
#1 erstellt: 20. Jun 2007, 15:20
Ich habe vor kurzem Sehr schön anzuschauende, kleine Boxen ergattert. Hochwertig verarbeitet - keine Bezeichnung. Nunmehr habe ich sie geöffnet und gesehen, dass TESLA Lautsprecher drin sind. Sagt mir was, tschechische Chassis. Die LS sind beide ohne Dämmung gewesen, Zweiwege. Abmessungen: B21,5 x T20 x H35,5.
Erster Höreindruck: tolle HT's - klare und sehr detaillierte Auflösung. Mitten ganz ok, Bässe aber etwas dünn.

Fragen: kennt jemand diese Art von LS, Type???

Wie kann ich mehr Bass bekommen? Geht das über Dämmung?


Ich möchte die LS wegen des schönen Gehäuses nämlich gerne einsetzen.
aileena
Gesperrt
#2 erstellt: 20. Jun 2007, 15:38
Habe ich doch glatt die Fotos vergessen


-- URL entfernt ---- URL entfernt --[/URL]

-- URL entfernt ---- URL entfernt --[/URL]

-- URL entfernt ---- URL entfernt --[/URL]

-- URL entfernt ---- URL entfernt --[/URL]
HisVoice
Inventar
#3 erstellt: 20. Jun 2007, 19:56
Bin ja nun kein LS Selbstbau Profi aber was ist denn das ?? wenn ich das richtig sehe sind die Phasen gedreht Hoch und Tieftöner und das ist doch keine Frequenzweiche ....oder??????

aileena
Gesperrt
#4 erstellt: 20. Jun 2007, 20:00
So sind sie aufgebaut. Man kann nicht eindeutig den Plus zuordnen. Und bis auf das Silberkästlein ist nichts weiter drin.
Murray
Inventar
#5 erstellt: 20. Jun 2007, 20:02
Hi,

mehr Bass wirst du den Böxlein nicht entlocken können, auch mit mehr Dämmung nicht, der Bass wird dann zwar tiefer, aber auch leiser.
Frequenzweiche kann ich keine entdecken...
Die Chassis sibd typische Tesla, werden heute noch in ähnlicher Bauweise produziert. Nicht wirklich gut, aber auch nicht schlecht, unterer Durchschnitt.

Harry
HisVoice
Inventar
#6 erstellt: 20. Jun 2007, 20:15
Harry
kann man die Trennfrequenz über eine Weiche nicht ändern?

Grüße Martin
aileena
Gesperrt
#7 erstellt: 20. Jun 2007, 20:19
Was ist denn das silberne Kästchen? Da muss was Weichenähnliches drin sein.
Das graue Kabel ist nämlich das Leitungskabel...
HisVoice
Inventar
#8 erstellt: 20. Jun 2007, 20:21

aileena schrieb:
Was ist denn das silberne Kästchen? Da muss was Weichenähnliches drin sein.
Das graue Kabel ist nämlich das Leitungskabel...


Ist da vielleicht eine Sicherung drin ?? (Lampe zB)


[Beitrag von HisVoice am 20. Jun 2007, 20:21 bearbeitet]
aileena
Gesperrt
#9 erstellt: 20. Jun 2007, 20:27
Ich habe offengestanden nicht nachgeschaut.
Murray
Inventar
#10 erstellt: 20. Jun 2007, 20:30

aileena schrieb:
Ich habe offengestanden nicht nachgeschaut.


Hi,

kann man das Teil rausschrauben? Evtl. öffnen? Dann könnte man die Funktion klären.
@HisVoice: Jau, mit der Freuqnezweiche reglet man die Trennfrequenz, zu damaligen Zeiten war aber teilweise nur ein Kondensator zum Schutz für den hochtöner eingebaut. Klang teilweise trotzdem erstaunlich gut.

Harry
aileena
Gesperrt
#11 erstellt: 20. Jun 2007, 20:40
Es ist angeschraubt, werde es morgen mal lösen und versuchen einen Blick zu erheischen.
jim-ki
Inventar
#12 erstellt: 20. Jun 2007, 21:35
du kannst mal ein bisschen basteln. versuch mal einfach nen 60 µf kondensator paralel auf die anschluss klemmen des tt zu löten.
Murray
Inventar
#13 erstellt: 20. Jun 2007, 21:38

jim-ki schrieb:
du kannst mal ein bisschen basteln. versuch mal einfach nen 60 µf kondensator paralel auf die anschluss klemmen des tt zu löten.


Was soll das bringen?

Harry
jim-ki
Inventar
#14 erstellt: 20. Jun 2007, 21:41
na klar immer drauf aufm jiannis , hätt ich mir auch sparen können den tip, sorry
Murray
Inventar
#15 erstellt: 20. Jun 2007, 21:44

jim-ki schrieb:
na klar immer drauf aufm jiannis , hätt ich mir auch sparen können den tip, sorry


Öhhmmm? Ich hab doch bloß gefragt!

Harry
aileena
Gesperrt
#16 erstellt: 20. Jun 2007, 21:45
Jiannis, erklär doch mal. Für mich sind LS böhmische Dörfer. Hat Dich doch keiner angegriffen - und ich bin wißbegiereig...
jim-ki
Inventar
#17 erstellt: 20. Jun 2007, 21:46
ja sorry bin das eigentlich gewohnt direkt in der luft zerissen zu werden
und eben deswegen weil du profi im ls bau bist hab ich so reagiert
Murray
Inventar
#18 erstellt: 20. Jun 2007, 21:50

jim-ki schrieb:
ja sorry bin das eigentlich gewohnt direkt in der luft zerissen zu werden
und eben deswegen weil du profi im ls bau bist hab ich so reagiert


Bin auch nur ein Bastler! Profi auf keinen Fall. Ein Kondensator parallel zum Tieftöner sollte man nur verschalten, wenn in Reihe bereits eine Spule liegt, dann hat man eine 12dB-Weiche.

Harry
aileena
Gesperrt
#19 erstellt: 20. Jun 2007, 21:53
Ich versuche morgen erst mal Licht ins silberne Kästchen zu bringen...
Murray
Inventar
#20 erstellt: 20. Jun 2007, 21:54

aileena schrieb:
Ich versuche morgen erst mal Licht ins silberne Kästchen zu bringen... :prost


Jau. Gesehen habe ich sowas noch nicht, bin gespannt.

Harry
jim-ki
Inventar
#21 erstellt: 20. Jun 2007, 21:58
ich hab die erfahrung gemacht,das wenn man ein kondensator paralel verbaut, filtert man die höheren frequenzen raus.
man muss halt mehrere verschiedener ausprobieren wenn man kein messequipment hat. je höher die kapazität des kondis desto niedriger ist die frequenz die am tt anliegt.
Genau
Stammgast
#22 erstellt: 20. Jun 2007, 22:01
Hallo

Ich würde sagen das silberne Kästchen ist die "Frequenzweiche". Es wird wohl ein Folienkondensator sein, der in Reihe mit dem Hochtöner liegt, also ein Hochpass mit 6dB Flankensteilheit. Der Tieftöner ist sein eigener Tiefpass, deshalb ist er auch direkt an die Lautsprecherleitung angeschlossen.


Versuch mal einfach nen 60 µf kondensator paralel auf die anschluss klemmen des tt zu löten.

Das würde ich nicht machen, denn es würde für hohe Frequenzen einen Kurzschluß bedeuten. Folge: Überhaupt keine Höhen mehr und unter Umständen ein defekter Verstärker.
Murray
Inventar
#23 erstellt: 20. Jun 2007, 22:02

jim-ki schrieb:
ich hab die erfahrung gemacht,das wenn man ein kondensator paralel verbaut, filtert man die höheren frequenzen raus.
man muss halt mehrere verschiedener ausprobieren wenn man kein messequipment hat. je höher die kapazität des kondis desto niedriger ist die frequenz die am tt anliegt.


Hi,

wenn du eine Spule in Reihe zum Chassis legst, filterst du die hohen Frequenzen raus, daß wäre dann eine einfache 6dB-Weiche für den Tiefmitteltöner. Schaltest du einen Kondensator in Reihe zum Hochtöner, kommen nur die hohen Frequenzen durch, was wieder eine 6dB-Weiche wäre.
Schaltest du aber nur einen Kondensator parallel zum Tiefmitteltöner, passiert akustisch gar nichts, elektrisch sinkt die Impedanz aber der Wirkfrequenz des Kondensators in verstärkerkritische Regionen!
Hier ein nettes Tool dazu:

www.boxsim.de

Harry
jim-ki
Inventar
#24 erstellt: 20. Jun 2007, 22:06

Genau schrieb:
Hallo

Ich würde sagen das silberne Kästchen ist die "Frequenzweiche". Es wird wohl ein Folienkondensator sein, der in Reihe mit dem Hochtöner liegt, also ein Hochpass mit 6dB Flankensteilheit. Der Tieftöner ist sein eigener Tiefpass, deshalb ist er auch direkt an die Lautsprecherleitung angeschlossen.


Versuch mal einfach nen 60 µf kondensator paralel auf die anschluss klemmen des tt zu löten.

Das würde ich nicht machen, denn es würde für hohe Frequenzen einen Kurzschluß bedeuten. Folge: Überhaupt keine Höhen mehr und unter Umständen ein defekter Verstärker.




ich sag doch hät ich mal besser den mund gehalten
aileena
Gesperrt
#25 erstellt: 20. Jun 2007, 22:07
Den Verstärker will ich mir nicht killen.
Ich war nur überrascht, wie hervorragend der HT seinen Dienst verrichtet und wie verhältnismäßig wenig Bass da ist.
jim-ki
Inventar
#26 erstellt: 20. Jun 2007, 22:09

aileena schrieb:
Den Verstärker will ich mir nicht killen.
Ich war nur überrascht, wie hervorragend der HT seinen Dienst verrichtet und wie verhältnismäßig wenig Bass da ist.



der verstärker geht dadurch auch nicht kaputt, aber ich wollt ja den mund halten
aileena
Gesperrt
#27 erstellt: 20. Jun 2007, 22:10
Jiannis, durch Mundhalten lernt man nichts...

Ergo: weiter eifrig mitdiskutieren, man kann auch mal falsch liegen. Es geht eben nichts über eine vernünftige Streitkultur.
Murray
Inventar
#28 erstellt: 20. Jun 2007, 22:11

aileena schrieb:
Jiannis, durch Mundhalten lernt man nichts...

Ergo: weiter eifrig mitdiskutieren, man kann auch mal falsch liegen. Es geht eben nichts über eine vernünftige Streitkultur. :prost




Harry
jim-ki
Inventar
#29 erstellt: 20. Jun 2007, 22:19
ja und was können wir jetzt für peter tun?
ht klingt spitze sagt er. brauchen wir also ne spule und nen kondensator.ich denke mit 60 µf wären wir schon mal nicht soo falsch. aber was für ne spule könnte man nehmen
aileena
Gesperrt
#30 erstellt: 20. Jun 2007, 22:27
Erst mal schauen was drin steckt...
Zweck0r
Moderator
#31 erstellt: 21. Jun 2007, 01:07
Exakt diese Boxen habe ich vor bestimmt 20 Jahren auf dem Sperrmüll gefunden.

Der Klotz ist ein Kondensator, ich meine, es waren 16 µF. Und er repräsentiert die gesamte Weiche in diesen Boxen, was den Hochtöner extrem belastet. Das sind die einzigen Boxen, bei denen ich es jemals geschafft habe, mit normaler Musik die Hochtöner zu zerschießen, und zwar beide kurz hintereinander. Und das, obwohl sie direkt hinter meinem Kopf standen (als Pseudoquadro-Rear-Speaker meiner damaligen Bett-Anlage).

Also wenn Du noch etwas von den Hochtönern haben willst: nur Zimmerlautstärke und Nahfeld. Ich würde außerdem ausprobieren, wie es mit einem kleineren Kondensator (4,7 µF z.B.) klingt. Das reduziert die Belastung des HT ein bisschen. Eine komplette Weiche mit mindestens 12 dB/Oktave wäre natürlich noch besser, die will aber erst entwickelt werden und klingt auch anders als die Röhrenradio-Minimalweiche.

Grüße,

Zweck
Röhrender_Hirsch
Inventar
#32 erstellt: 21. Jun 2007, 07:21
Der Tieftöner wird vermutlich relativ hart aufgehängt sein und kann von daher in diesem kleinen Gehäuse keinen Bass erzeugen.
aileena
Gesperrt
#33 erstellt: 21. Jun 2007, 12:51
Es ist ein Kondensator, mit 8µF.

Damit dürfte sich das tauschen erledigt haben??

-- URL entfernt ---- URL entfernt --[/URL]

-- URL entfernt ---- URL entfernt --[/URL]
aileena
Gesperrt
#34 erstellt: 23. Jun 2007, 11:01
Wie, das war es jetzt?
Murray
Inventar
#35 erstellt: 23. Jun 2007, 11:07

aileena schrieb:
Wie, das war es jetzt?


Ja, ohne Messtechnik ist alles andere nur Gerate... Evtl. könnte man ein bissel Wolle reinpacken.

Harry
aileena
Gesperrt
#36 erstellt: 23. Jun 2007, 13:40
Shit, werde ich es mit Wolle mal versuchen...
das_n
Inventar
#37 erstellt: 23. Jun 2007, 13:44
das beste an dem kondensator sind die +-20%
Murray
Inventar
#38 erstellt: 23. Jun 2007, 13:49
Wenn du möchtest (Fürs gute Gewissen und ein wenig Voodoo):

http://www.lautsprechershop.de/hifi/condens.htm#q4

Kondensator austauschen, kostet nicht viel.

Harry
aileena
Gesperrt
#39 erstellt: 23. Jun 2007, 14:04
Vieleicht mache ich es spasseshalber sogar einmal...
P.Krips
Inventar
#40 erstellt: 23. Jun 2007, 19:40
Hallo,


jim-ki schrieb:
ich hab die erfahrung gemacht,das wenn man ein kondensator paralel verbaut, filtert man die höheren frequenzen raus.
man muss halt mehrere verschiedener ausprobieren wenn man kein messequipment hat. je höher die kapazität des kondis desto niedriger ist die frequenz die am tt anliegt.


hüstel....
Da passiert beim Frequenzgang eigentlich nicht viel. Allerdings geht die Impedanz des TT mit steigender Frequenz gegen Null, das wird den Verstärker aber freuen....
Wer hat dich denn auf die Idee gebracht ??

Gruß
Peter Krips
jim-ki
Inventar
#41 erstellt: 23. Jun 2007, 19:44

P.Krips schrieb:
Hallo,

hüstel....

Gruß
Peter Krips



sarkasmus kannst du dir sparen



grüsse jim-ki
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