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Impedanzmessung mit LIMP - glaubwuerdiges Ergebnis!

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_Preamp_
Stammgast
#1 erstellt: 19. Okt 2007, 21:10
Moin Leute,

auf der Suche nach dem passenden DIY-Amp fuer meine Lautsprecher wollte ich mir mal eben ein paar Daten besorgen. Naemlich den Impedanzverlauf meiner Lautsprecher (S6 von Spendor). Hier im Forum habe ich von der Software "LIMP" gelesen und diese soeben ausprobiert. Was dabei rauskam seht ihr hier:



Ich muss sagen, ich halt's fuer nicht sehr realistisch . Falls eine Impedanz zwischen 8 und 39 Ohm allerdings "normal" ist, okay...
Ich mache gerne noch weitere "Aussagen" zum Messaufbau etc., sofern erwuenscht.


Gruss und Danke schonmal,

Lasse



Edit: In den Titel sollte hinten ein "?!" und kein "!".


[Beitrag von _Preamp_ am 19. Okt 2007, 21:15 bearbeitet]
Murray
Inventar
#2 erstellt: 19. Okt 2007, 21:18
Hi,

die Messung ist durchaus realistisch. Zweiwegesystem mit Trennfrequenz grob um 4Khz und nicht ganz lehrbuchgemäßer Bassreflexabstimmung.
Soll ich dich ins DIY verschieben?

Harry
_Preamp_
Stammgast
#3 erstellt: 19. Okt 2007, 21:24

Murray schrieb:
Zweiwegesystem mit Trennfrequenz grob um 4Khz und nicht ganz lehrbuchgemäßer Bassreflexabstimmung. ;)


Hm, ich dachte die Spendors sind so super Monitore... ?



Murray schrieb:
Soll ich dich ins DIY verschieben?


Die Lautsprecher sind ja nicht selbst gebaut . Ich dachte hier passt's besser, weil ich in erster Linie nur wissen moechte, ob ich den Daten so glauben kann. In Zeitschriften zum Thema lese ich immer was im Bereich 2 - 16, deshalb macht mich die Messung so stutzig.
Darfst mich aber gerne verschieben .
Murray
Inventar
#4 erstellt: 19. Okt 2007, 21:34
Hi,

die üblichen 4-8Ohm beziehen sich aufs Impedanzminimum, in deinem Fall haben wir einen klassischen Achtöhmer.
Die geratenen 4Khz Trennfrequenz beziehen sich aufs dortige Maximum, genau klären kann man sowas nur mit einer akustischen Messung.
Auf jeden Fall sieht das Ergebnis glaubwürdig aus, hier als Beispiel ne ähnliche Box mit Trennfrequenz um 2Khz:



Oder aber eine Dreiwegebox:



Deine Box sollte keinem Transistorverstärker irgendwelche Probleme bereiten, für ne Röhre bräuchtes du noch ne Impedanzlinearisierung:



Röhren mögen keine schwankende Impedanz. Du benötigst dafür zwei Bauteile: Kondensator und Widerstand.

Harry
_Preamp_
Stammgast
#5 erstellt: 19. Okt 2007, 21:44

Murray schrieb:
die üblichen 4-8Ohm beziehen sich aufs Impedanzminimum


Ich meinte schon die Werte aus dem Diagramm; die sind eben dem von dir gezeigten Dreiwegesystem sehr aehnlich.



Murray schrieb:
Deine Box sollte keinem Transistorverstärker irgendwelche Probleme bereiten


Das hoert sich schonmal gut an .



Murray schrieb:
Röhren mögen keine schwankende Impedanz. Du benötigst dafür zwei Bauteile: Kondensator und Widerstand.


Koenntest du das evtl. weiter ausfuehren? Habe ich noch nie was von gehoert...


[Beitrag von _Preamp_ am 19. Okt 2007, 21:47 bearbeitet]
Murray
Inventar
#6 erstellt: 19. Okt 2007, 21:49
Hi,

Röhren haben aufgrund ihrer Konstruktionsweise einen wesentlich geringeren Dämpfungsfaktor als ein Transistorverstärker und sind deswegen auf eine konstante Last angewiesen. (Siehe drittes Bild: Rot ist mit der IL)
Funktionieren wird das auch ohne IL, nur optimal ist es nicht und es kommt zu Amplitudenänderungen, die sich je nach Röhrenverstärkermodell mehr oder weniger bemerkbar machen. Meist der Grund für Röhrenverstärkersound...
Im Bass (Die beiden unteren Höcker) kann man auch linearisieren, macht es aber nur selten, da die Bauteilekosten dort quasi explodieren.

Harry
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