Haben LS-Boxen TI-5000 eine Schutzschaltung gegen DC

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amdmann
Stammgast
#1 erstellt: 27. Nov 2007, 17:53
Hallo, ich hatte in letzter Zeit öfters mit hohen DC-Anteilen in Endstufen (defekt) zu kämpfen. Haben teure Boxen eine Art Schutzschaltung in der Weiche dagegen ? Bei meinem Testlautsprecher hing sofort der Bass fest(Elektromüll danach), seitdem prüfe ich jedesmal vor dem Anklemmen den DC Anteil. Es hätte ja auch die "Guten" treffen können.

KH
kon1
Stammgast
#2 erstellt: 27. Nov 2007, 19:38
Nein, Weichen haben keine Schutzschaltung gegen Clipping. Ich würde mal dafür sorgen, dass da kein Gleichstrom in den Boxen ankommt. Entweder stärkerer Verstärker oder weniger aufdrehen!
amdmann
Stammgast
#3 erstellt: 27. Nov 2007, 20:41
Hallo, ich rede nicht von Clipping, ich rede von defekten Verstärkern, die ja auch plötzlich im Betrieb (Defekt) ihre Gleichspannung dazusteuern könnten. Bei mir waren es 36 Volt DC !!!

mfg

KH
markusred
Inventar
#4 erstellt: 28. Nov 2007, 08:16
bei passiven Lautsprechern gibts so eine Schutzschaltung nicht.

Du kannst an dein Alps-Poti Aktivlautsprecher hängen
amdmann
Stammgast
#5 erstellt: 28. Nov 2007, 18:21
Hallo Markus, nein, ich wollte schon bei meinen Boxen bleiben. Es hätte ja sein können, dass aufwendige Weichen ein RC / RL /CL - Glied o.ä. drin hätten zum Schutz vor reiner Gleichspannung, oder geht das technisch gar nicht ??

Ist so etwas baubar zum Boxen Schutz, ohne die Bass Frequenzen zu beeinflussen ??

mfg

KH
ukw
Inventar
#6 erstellt: 29. Nov 2007, 10:02
Passive Lautsprecher haben eine Frequenzwqeiche. Alle Chassis, die einen Kondensator in Reihe davor haben bekomme keinen Gleichstrom ab.
Die TI 5000 ist eine 4 Wege Box.
Das wären schon mal der Hochtöner und wahrscheinlich auch der Mitteltöner und der Tiefmitteltöner , die Kondensatoren im Signalweg haben. .
Bei der Originalweiche von JBL hat auch der Tiefmitteltöner einen Kondensator im Weg.
Jetzt kriegt nur der Bass DC ab.

Ich würde einen vernünftigen Verstärker nehmen. Der hat eine DC Schutzschaltung am Ausgang.


Welche Chassis sind bei Dir defekt?
amdmann
Stammgast
#7 erstellt: 29. Nov 2007, 12:24
Hallo UKW, zum Glück nur in einer mittelmaß-Testbox der Bass, ist schon entsorgt. Bei der 5000 waren es kurzzeitig 12 V DC gewesen. Als ich merkte, dass der Kanal nicht ging, habe ich sofort getrennt und gemessen. Der Bass lässt sich ohne jedes Schleifgräusch noch "bewegen" mit viel gefühl. Ich hatte erst vor kurzem die beide HT gewechselt für 300 E von harman. Beim kauf waren andere drin gewesen.

Also gibt es Verstärker mit DC Schutzschaltung, bei meinen älteren KH 870 wohl nicht.

Kannst Du mir sagen, ob Rotel RB 980 BX dieses hat ? Wer noch in dieser Preisklasse ? Max 450 Euro.


mfg

Karl-heinz


[Beitrag von amdmann am 29. Nov 2007, 21:51 bearbeitet]
kon1
Stammgast
#8 erstellt: 14. Feb 2008, 20:30
http://www.velleman.be/ot/de/product/view/?id=9237

Könnte dieser Bausatz das Problem eventuell lösen?
ukw
Inventar
#9 erstellt: 14. Feb 2008, 23:06
Ein fetter Kondi reicht
kon1
Stammgast
#10 erstellt: 14. Feb 2008, 23:41
Wie fett müsste denn ein solcher Kondensator sein? Und vor allem wie spannungsfest?
Also jetzt mal angenommen man möchte im nicht hörbaren Bereich abtrennen.
Radiologe
Inventar
#11 erstellt: 15. Feb 2008, 14:23
Hallo Kon1,

der Kondensator bekämpft das Problem,aber nicht die Ursache.Deshalb ist es wichtiger sich einen zuverlässigen Verstärker zu besorgen,statt DC Anteile durch Kondensatoren/Elkos abzublocken.
Soo oft kommt es nämlich auch nicht vor,dass ein Verstärker durch zerstörten Endtransistor eine solch hohe DC Spannung ausgibt.Wenn das bei dir tatsächlich des öfteren passiert,sind sind die/der Verstärker unzuverlässige Spielpartner.

Wenn du aber auf der etwas sicheren Seite sein willst,würden etwa 1000µF passend sein.Spannungsfestigkeit sollte sich ruhig auf 100V DC belaufen.
Bedenke aber das ein Elko keine Garantie darstellt! Ein Elko kann auch kaputt gehen(Kurzschluss) und dann stehst du vor dem selben Problem,das der Lautsprecher nicht mehr geschützt ist.

Alles in allem also eher fragwürdig.

Besser Ursache bekämfen statt zu "pfuschen"

Gruß Markus


[Beitrag von Radiologe am 15. Feb 2008, 14:25 bearbeitet]
ukw
Inventar
#12 erstellt: 15. Feb 2008, 18:49
ein 63 Volt Elko reicht völlig (bei Hifi) somit ist das Bauteil bezahlbar
2 x 480µF reichen auch
knapp bemessen, haben die Elkos sogar noch Subsonic (low Cut) Filterwirkung
kon1
Stammgast
#13 erstellt: 15. Feb 2008, 19:26
Danke für die Antworten.

Bisher ist mir noch kein Verstärker abgeraucht. Und das soll auch so bleiben. Aber bei so alten Geräten wie ich sie benutze kann man ja nie wissen.

Mein Plan war, eine Umschaltbox zwischen Verstärker und Lautsprecher zu bauen, mit der man zwischen verschiedenen Verstärkern und Lautsprechern hin und herschalten kann. Und wenn man schon sowas baut kann man ja eigentlich auch noch einen Lautsprecherschutz reinbauen.
Ich weiss zwar nicht wie oft Endstufen durchbrennen, aber ich weiss wie teuer Ersatzlautsprecher wären und da bin ich lieber auf der sicheren Seite und geb mal 20 Euro für Elkos aus.

Ach ja, ich find keine ausreichend großen Elkos, kann man so viele parallel schalten wie man will?
Radiologe
Inventar
#14 erstellt: 15. Feb 2008, 21:13

Ach ja, ich find keine ausreichend großen Elkos, kann man so viele parallel schalten wie man will?


klar kannst du das tun....

Gruß Markus
amdmann
Stammgast
#15 erstellt: 18. Feb 2008, 17:42
Hallo, danke fürs Aufwärmen.

Der Hintergrund war eigentlich, dass ich bei 3 HK Amps 870 jeweils den linken Kanal defekt gekauft hatte. Immer waren es ca. 20 V DC zu messen gewesen. Momentan laufen die beiden von mir reparierten Amps aber völlig sorgenfrei, soll auch so bleiben. Aber man denkt ja auch weiter und weiter.

danke nochmals für die Elko Tips.

Karl-Heinz


[Beitrag von amdmann am 18. Feb 2008, 17:44 bearbeitet]
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