Welchen Widerstand haben meine Boxen?

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.:Wolf:.
Neuling
#1 erstellt: 12. Apr 2008, 18:31
Guten Tag,

ich habe mich extra in diesem Forum angemeldet, um meine Fragen beantwortet zu bekommen. Ich hoffe, ich habe die richtige Rubrik gefunden.

Ich habe ein Bild mit Hochgeladen, dass eine Box und den zur Zeit verwendeten Verstärker zeigt.

[img=http://img149.imageshack.us/img149/5708/bersichtfk9.th.jpg]Klick

Diese selbstgebauten Boxen habe ich gebraucht gekauft. Ich weiss, dass Hoch-, Mittel- und Tieftöner höchstwahrscheinlich bei Conrad Elektronik gekauft wurden. Eine Frequenzweiche ist ziemlich sicher nicht eingebaut.
Ich kann noch mehr Bilder machen, falls nötig. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, kann ich die Komponenten auch ausbauen.

Zum Verstärker:
Bezeichnung: TA-EX77
An den Anschlüssen, für die Boxen steht:
"Impedanz use 6-16 Ohm"

Somit kann ich nicht darauf schließen, welchen Widerstand die Boxen haben.

Könnt Ihr mir weiterhelfen?


Vielen Dank

Wolf
3rd_Ear
Inventar
#2 erstellt: 12. Apr 2008, 18:50
Hallo Pünktchen-Wolf!


.:Wolf:. schrieb:

Eine Frequenzweiche ist ziemlich sicher nicht eingebaut.



Nix gut! Der Hochtöner wird wohl ein Piezo-LS sein, dem macht das dann nichts, aber beim Mitteltonhorn habe ich Bedenken. Wenigstens ein Kondensator sollte in seiner Zuleitung stecken.


.:Wolf:. schrieb:

Ich kann noch mehr Bilder machen, falls nötig. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, kann ich die Komponenten auch ausbauen.

Gute Idee! Sonst müsste ich meine Glaskugel holen. Hol Dir schon mal ne Kamera und schraub die Lautsprecher raus. Wir brauchen Bilder von der Rückseite der einzelnen Lautsprecher und von der Verdrahtung der Lautsprecher zum Anschluß.

In der Zwischenzeit geh ich erstmal ein olles Röhrenradio umlöten.

Edit: Ohne Rausbauen der Lautsprecher gehts natürlich auch ganz einfach mit einem Meßgerät. (Und mein Grundig Zauberklang Radio hat jetzt auch wieder einen funktionierenden "Magischen Fächer")


[Beitrag von 3rd_Ear am 12. Apr 2008, 19:50 bearbeitet]
.:Wolf:.
Neuling
#3 erstellt: 12. Apr 2008, 20:48
So, hier mal neun Bilder. Ich glaube aber, dass es noch nicht langt. Ich habe keine Bezeichnung gesehen. Vielleicht steht ja nochwas seitlich an den Komponenten dran. Da werde ich nochmal nachsehen.
Die einzelnen Töner sind parallel an der Verstärkerzuleitung angeschlossen. Weichen waren in den Boxen. Allerdings unbenutzt! Habe sie mal rausgeschraubt. Die sehen aus, als wären sie für reine Subwoofer gedacht. Steht jedenfalls drauf.

Die Verkabelung sieht nicht sonderlich sauber aus. Quetschkabelschuhe fehlen(Ich glaube, die hießen so). Könnte etwas Lötsinn evtl. die leitfähigkeit und den Klang verbessern? Auf jeden fall würde es das abrutschen der Kabel beim Transport verhindern.

Danke für die schnelle Antwort ;-)

Edit: Messen ginge ja immer noch. Aber nur, wenn ein einfaches Multimeter langt.

Gruß Wolf


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[Beitrag von .:Wolf:. am 12. Apr 2008, 20:51 bearbeitet]
Nachhall
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Apr 2008, 20:52
Hallo Wolf,

die Kabel an die Chassis anlöten ist das mindeste, was du machen solltest.
Darf man fragen, was du für die Lautsprecher bezahlt hast?

Grüße!
.:Wolf:.
Neuling
#5 erstellt: 12. Apr 2008, 21:03
Das ich zuviel Gezahlt habe, habe ich mir schon gedacht. Spätestens als ich die Verkabelung gesehen habe.

Ich frage mal andersrum:
Was währe denn vor ca. 5 Jahren ein akzeptabler Preis gewesen?
Bin mal auf die Antwort gespannt.

Bis dann
Wolf
3rd_Ear
Inventar
#6 erstellt: 12. Apr 2008, 21:36
Da offenbar beide Horn-Lautsprecher zum Typ "Piezo-Lautsprecher" zählen, ist das Fehlen einer Frequenzweiche überhaupt nicht tragisch.

Vorteil:
Piezo-Lautsprecher sind fast unkaputtbar. Das sind geradezu ideale Party-Boxen.

Nachteil:
Zum High-Fidelen Hörgenuß sind sie nicht geeignet.

Die Subwoofer-Weiche ist natürlich sinnlos. Das ging dem Vorbesitzer wohl erst nach dem Zusammenbau auf, als nach Anschluß der Weiche die Mitten fehlten.

Mein Vorschlag: Die nutzlose Weiche ausbauen und für ein sinnvolles Selbstbau-Projekt beiseite legen. Die Boxen für Parties nutzen.
wompat
Stammgast
#7 erstellt: 12. Apr 2008, 22:14
hallo,
das sind Party Boxen -bumm ,bumm,kreisch!
und von wegen Piezo unkaputtbar, nene!!!
die Boxen - ich hätte für 2 (PartyTime) max 60 Euronen gezahlt!
gr Wolfgang
.:Wolf:.
Neuling
#8 erstellt: 13. Apr 2008, 10:42
Guten Tag,

sind die Piezos nun unkaputtbar? Eigentlich ist es auch nicht wichtig, da ich mit den Boxen nicht Laut höre.

Auch wenn die Boxen für meine Zwecke (50% TV, 40% Filme und 10% Musik hören) nicht Optimal sind, möchte ich mir keine Neuen kaufen. Auf der einen Seite bin ich zufrieden mit ihnen, und auf der anderen Seite möchte ich mir wenn, was richtiges Kaufen.

Zurück zu meiner Eingangsfrage: Welche Impedanz haben die Lautsprecher nun?

Da ich aber die Mini-Anlage, zu der der Verstärker gehört Verkaufen möchte, muss ich für meine Neuanschaffung wissen, auf welche Impedanz ich zu achten habe.

Danke und Grüße
Wolf
3rd_Ear
Inventar
#9 erstellt: 13. Apr 2008, 15:37

3rd_Ear schrieb:

Piezo-Lautsprecher sind fast unkaputtbar.

Das Wörtchen "fast" steht mit voller Absicht in dem Satz.
Mit zuviel Spannung kann man auch die Piezos ganz einfach killen. Soviel Ausgangsspannung (100Volt) machen die meisten Verstärker aber nicht.

Mittlerweile bin ich mir beim zweiten Blick allerdings nicht mehr 100% sicher, ob das "Mitteltonhorn" auch ein Piezo ist.

Einfacher Test: Ein Piezo ist nicht magnetisch, darum bleibt eine Büroklammer aus Eisen nicht daran "kleben". Aber an einem normalen Lautsprecher.

Die Lautsprecher-Chassis sind leider überhaupt nicht beschriftet. Offensichtlich möchte der Hersteller dieser Produkte nichtmal seinen Namen angeben. Deshalb zeigt mir auch meine 21"-Kristallkugel keinen Wert für die Impedanz an.

Zur Ausgangsfrage!

Näherungsweise Messung der Impedanz:

Da die Lautsprecher alle kackfrech parallel geschaltet sind, kannst Du mit jedem einfachen Multimeter den Widerstand an den Anschlußklemmen der Box messen. Messbereich: 200 Ohm

Der gemessene Widerstandswert ist dann so ungefähr die Impedanz.

Zu hohen Frequenzen hin nimmt die Impedanz des Tieftöners (und evtl. des Mitteltonhorns) zu. Piezo-Lautsprecher haben bei 0Hz gar keinen Durchgang, also eine unendlich hohe Impedanz. Zu hohen Frequenzen hin verringert sich deren Impedanz.


(Jaja, ich weiß, daß man eigentlich einen Graphen des Impedanz-Verlaufs über das gesamte Hörfrequenz-Spektrum ermitteln muß, und die vom Hersteller angegebene Nennimpedanz darin nicht über einen nennenswert großen Frequenz-Bereich um mehr als 20% unterschritten werden darf..)
.:Wolf:.
Neuling
#10 erstellt: 13. Apr 2008, 20:25
Guten Abend,

die "Mitteltonhörner" sind wohl auch Piezos. Nicht magnetisch und sehr leicht.

Meine Messungen haben ergeben, dass ich 8 Ohm Boxen besitze. Kann ich also problemlos einen 8 Ohm Verstärker benutzen? Oder muss ich noch etwas beachten?

Gibt es, außer dem Anlöten der Kabel, noch andere Verbesserungsmöglichkeiten? Wie z.B. die Lautsprecher komplett gegen neue zu Tauschen? Ich denke mal, dass der Einbau von Weichen, nicht viel bringen wird. Zumindest bei den Komponenten.


Vielen Dank für die Hilfe ;-)
Wolf
3rd_Ear
Inventar
#11 erstellt: 13. Apr 2008, 21:21
Die Piezos über eine Freq.-Weiche zu betreiben wäre wirklich sinnlos.

Du könntest allenfalls noch eine Spule vor den Tieftöner schalten, damit der zu den ganz hohen Frequenzen hin etwas abgekoppelt wird, die er nicht so gut wiedergibt. Wert der Spule maximal so ca. 0,47mH (-3dB bei ca. 2500Hz).

Die 8 Ohm Impedanz sind unproblematisch für jeden mir bekannten Verstärker.
turbo_rolf
Stammgast
#12 erstellt: 14. Apr 2008, 11:22
Hallo,

Du darfst die Piezos aber wahrscheinlich auch noch ein bißchen im Pegel zügeln. Beim Neuverkabeln der Box einfach mal den kleinen Piezo nicht mit anschließen (aber einbauen! wegen der Dichtigkeit) hilft Dir zu erkennen, ob der Hochtonbereich übertrieben ist. Davon gehe ich fast schon aus.

Anschließend kannst Du mit ein paar Widerständen und Kondensatoren (Cent-Artikel) die Quäken ein bißchen leiser machen.

1. Variante:
Einen Widerstand vor den Piezo und einen Widerstand parallel zum Piezo (Werte ausprobieren, so um die 100 Ohm) reduziert den Pegel und senkt die (ganz) hohen Frequenzen ab.

2. Variante:
Kondensator (wahrscheinlich deutlich kleiner 0,1µF) vor den Piezo senkt den Pegel insgesamt ab.

EDIT 1: Und Dämmmaterial sollte in die Boxen! Polyesterwatte oder alte saubere Putzlappen (ernst gemeint).

HTH
Rolf

EDIT 2: Mein Tipp ist, die Boxen für ein paar Cent Materialeinsatz (Kabel verlöten, Pegelreduktion Hochtöner, Dämmung) betriebssicherer und im Klang etwas angenehmer zu machen. Mehr holst Du aus den Chassis nicht raus. Aber wenn sie Dir bis jetzt gefallen haben und ein bißchen Verbesserung möglich ist, dann behalte sie!


[Beitrag von turbo_rolf am 14. Apr 2008, 11:31 bearbeitet]
.:Wolf:.
Neuling
#13 erstellt: 14. Apr 2008, 13:36

Aber wenn sie Dir bis jetzt gefallen haben und ein bißchen Verbesserung möglich ist, dann behalte sie!

Das werde ich

Die mir noch fehlenden Teile werde ich bei der nächsten Reichelt/Conrad-Bestellung mitordern. Sonst steht das in keiner Relation zu den Versandkosten. Bis dahin haben sich auch die Putzlappen angesammelt

Dann werde ich die komplette Verkabelung neu machen, und die Widerstände, Kondensatoren, die Spule und Lappen einbauen. Das kommt dann auf eine eigene Platine (bis auf die Lappen).

Außerdem, kann ich jetzt das machen, was ich eigentlich wollte:
Die Minianlage Verkaufen, zu der der Verstärker gehört.


Danke für die Hilfe
Wolf
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