Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


4 Ohm bei KEF 3005 zulässig?

+A -A
Autor
Beitrag
Maximator
Stammgast
#1 erstellt: 22. Aug 2008, 15:55
Im Forum der Onkyo-Reihe wird häufig ein Trick genannt wie man die Betriebstemperatur des Receivers senken kann.
Dabei wird die Einstellung der Impedanz einfach herunter gesetzt. Niedrigste Temperatur ist bei 4 Ohm zu erzielen.
Ich frage mich vorsorglich ob ich bei meinen neuen KEF 3005 das auch machen darf?
Laut Produktbeschreibung haben diese 8 Ohm.

Hat das schon einmal jemand probiert?
xutl
Inventar
#2 erstellt: 22. Aug 2008, 16:07

Maximator schrieb:
Hat das schon einmal jemand probiert?

KA
aber wie wäre es mit DIR
Maximator
Stammgast
#3 erstellt: 22. Aug 2008, 16:18

xutl schrieb:

Maximator schrieb:
Hat das schon einmal jemand probiert?

KA
aber wie wäre es mit DIR ;)



Mal abwarten!
Es müssen ja nicht 2 Leute den gleichen Fehler begehen, oder?
r.polli
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 22. Aug 2008, 16:25
Hallo,

Hat das schon einmal jemand probiert?

Mache ich bei meinen Baßboxen schon immer so. Wenn ich nur eine Box betreibe laufen aus dem Verstärker 400 Watt 4 Ohm an eine 400 Watt 8 Ohm Box.

Verstärker 4 Ohm und Lautsprecher 8 Ohm funktioniert ohne Probleme. Umgekehrt wird es lustig

Du hast halt nur nicht die volle Leistung. Kommt 1/3 weniger an den Boxen an.

Roland
Maximator
Stammgast
#5 erstellt: 24. Aug 2008, 17:29

r.polli schrieb:
Hallo,

Hat das schon einmal jemand probiert?

Mache ich bei meinen Baßboxen schon immer so. Wenn ich nur eine Box betreibe laufen aus dem Verstärker 400 Watt 4 Ohm an eine 400 Watt 8 Ohm Box.

Verstärker 4 Ohm und Lautsprecher 8 Ohm funktioniert ohne Probleme. Umgekehrt wird es lustig

Du hast halt nur nicht die volle Leistung. Kommt 1/3 weniger an den Boxen an.

Roland


Also bitte nochmal damit es keine Mißverständnisse gibt:
- wenn Boxen auf 8 Ohm statt auf 4 Ohm laufen ist die Leistung geringer
- Bei Dir laufen die Boxen bereits auf 4 Ohm, jedoch sind es wohl große Boxen, oder? (Also keine KEF-Eier). Du bist Dir aber sicher dass es aber keine Probleme gibt?
- Klirrfaktor. Da habe ich in der Spek. gelesen dass dieser Wert höher wird mit niedrigeren Ohmwert. Was hat das dann für Auswirkung? Rauscht es dann?
Haiopai
Inventar
#6 erstellt: 24. Aug 2008, 17:46
Hi Maximator ,das missverstehst du jetzt ein wenig .

Wenn ich an einem Verstärker mit Impedanzwahl die 4 Ohm Stellung wähle ändert sich für die angeschlossenen Lautsprecher nichts ,deinen Kef kann also nichts passieren .

Der Wahlschalter wirkt auf die Leistungsfähigkeit des Verstärkers und auf die Empfindlichkeit der Schutzschaltung .
Lautsprecher mit 4 Ohm sind durch ihre niedrigere Impedanz potentiell eine kritischere Last und verlangen dem Verstärker mehr ab ,die meisten günstigeren AV Receiver haben mit 4 Ohm teilweise schon arge Probleme wenn es laut werden soll .
Deswegen fährt der Verstärker bei dieser Einstellung die Leistung runter und die Schutzschaltung reagiert in vielen Fällen sehr empfindlich.

Logisch dann ,weniger Leistung ,weniger Wärme ,deinen Lautsprechern tut das aber nichts .

Gruß Haiopai
Maximator
Stammgast
#7 erstellt: 25. Aug 2008, 10:08

Haiopai schrieb:
Hi Maximator ,das missverstehst du jetzt ein wenig .

Wenn ich an einem Verstärker mit Impedanzwahl die 4 Ohm Stellung wähle ändert sich für die angeschlossenen Lautsprecher nichts ,deinen Kef kann also nichts passieren .

Der Wahlschalter wirkt auf die Leistungsfähigkeit des Verstärkers und auf die Empfindlichkeit der Schutzschaltung .
Lautsprecher mit 4 Ohm sind durch ihre niedrigere Impedanz potentiell eine kritischere Last und verlangen dem Verstärker mehr ab ,die meisten günstigeren AV Receiver haben mit 4 Ohm teilweise schon arge Probleme wenn es laut werden soll .
Deswegen fährt der Verstärker bei dieser Einstellung die Leistung runter und die Schutzschaltung reagiert in vielen Fällen sehr empfindlich.

Logisch dann ,weniger Leistung ,weniger Wärme ,deinen Lautsprechern tut das aber nichts .

Gruß Haiopai


Haiopi,

ich habe leider ein Verständnisproblem.
In den Angaben der Receiver steht z.B. 100W bei 6 Ohm und 120W bei 4 Ohm. Wenn ich also kleinere Impedanz wähle steigt doch die Ausgangsleistung?? Folglich müßte auch die Wärme höher werden.
Also genau das Gegenteil, oder? Ich versteh's einfach nicht!
Haiopai
Inventar
#8 erstellt: 25. Aug 2008, 10:42
Okay ich versuche es mal ganz einfach Experten bitte überlesen :-)

Ein Verstärker erzeugt zum Beispiel 100 W an einem 8Ohm Wiederstand ,an 4 Ohm theoretisch fast das doppelte nämlich 200 W ganz grob ausgedrückt .

Diese Leistung ergibt sich aus der Formel A(Ampere=Strom)xV(Volt=Spannung) = W (Watt=Leistung)

Da unser Netz 230 V konstant liefert ,kann sich die Leistung nur durch mehr Strom(Ampere) erhöhen .
Was bedeutet ,das unser Verstärker an einem geringerem Wiederstand nur dann wirklich mehr Leistung erzeugen kann ,wenn er mehr Strom(Ampere) liefert .

Und genau da scheitert es bei den heutigen AV Receivern sehr häufig ,weil aus Platzgründen die Netzteile sehr knapp dimensioniert sind .

Deswegen haben die Hersteller vorsichtshalber diese Impedanz Umschalter verbaut ,weil die Gefahr sonst besteht ,das der Verstärker beim Versuch mehr Strom an geringerer Impedanz zu liefern durch Überlastung beschädigt wird .

Die Folge ist ,das bei 4 Ohm Einstellung ,die Leistung limitiert wird ,je nach verbautem Netzteil kann es dadurch dazu kommen ,das die nutzbare Leistung an 4 Ohm geringer ausfällt als an 8 Ohm ,weil das Netzteil nicht in der Lage ist das mehr an Strom liefern ,was nötig wäre um an geringerer Impedanz die höhere Leistung zu erzeugen .

Trotzdem halte ich den Tipp der dir da gegeben wurde für einen Denkfehler .

Und zwar aus folgendem Grund :
Um einen gewissen Schalldruck zu erzeugen ,benötigen deine Lautsprecher eine bestimmte Leistung bei einer bestimmten Impedanz .
Dies ist völlig unabhängig von der Einstellung des Wahlschalters am Receiver .
Was zählt ist ,wie laut will ich hören und was ist dafür an Verstärkerleistung nötig ,sprich was brauchen die Lautsprecher an Leistung um den gewünschten Pegel zu erzeugen .
Maßgeblich ist hier der Wirkungsgrad der Lautsprecher und deine Hörentfernung .

Der Wahlschalter am Receiver ist einzig dazu da diesen vor Überlastung zu schützen ,an der von den Lautsprechern benötigten Leistung ändert das gar nix ,ergo auch nicht an der Betriebstemperatur des Receivers ,denn auch die ändert sich nur mit der Leistungsabgabe .

Gruß Haiopai
mroemer1
Inventar
#9 erstellt: 25. Aug 2008, 10:52
Das heißt dann:

ob 100 Watt an 4 oder 8 Ohm = gleiche Temperatur des Amps

Erhöhe ich die Watt weil das Netzteil an 4 Ohm genügend Strom liefern kann und erreiche z.B. max 200 Watt an 4 Ohm und 100 Watt an 8 Ohm = 4 Ohm wärmer als 8 Ohm.

Richtig?
Haiopai
Inventar
#10 erstellt: 25. Aug 2008, 11:32

mroemer1 schrieb:
Das heißt dann:

ob 100 Watt an 4 oder 8 Ohm = gleiche Temperatur des Amps

Erhöhe ich die Watt weil das Netzteil an 4 Ohm genügend Strom liefern kann und erreiche z.B. max 200 Watt an 4 Ohm und 100 Watt an 8 Ohm = 4 Ohm wärmer als 8 Ohm.

Richtig?


Theoretisch bei einer Leistungsmessung ist das so richtig ,da um die 200 W zu erreichen in jedem Falle mehr Strom nötig ist .

In der Praxis interessieren mich diese Dinge sehr viel weniger ,weil das Bedarfsprofil der Lautsprecher bestimmt welche Leistung bei welcher Impedanz gebraucht wird .

Deswegen wird eben auch empfohlen bei der Anlage mit den Lautsprechern anzufangen .

Ein Beispiel ,ich höre gerne mal laut und die Anlage sollte auch mal eine Party aushalten .
Durchschnittlich errreichen Hifi Lautsprecher unverzerrt Pegel zwischen 95 und 105 dB.

Interessieren tut mich dann als erstes wieviel Leistung bei welcher Impedanz der Lautsprecher braucht ,um seinen möglichen unverzerrten Maximalpegel zu erreichen .

Ich suche mir für meine Partybox also einen Lautsprecher aus der die 105 dB schafft ,er packt dies bei einem Leistungsbedarf vom 80 W ,seine Impedanz sinkt dabei in bestimmten Bereichen auf minimal 3,4 Ohm ab (minimal zulässiger Wert bei einem 4 Ohm Lautsprecher).

Ergo brauche ich für diesen Lautsprecher MINDESTENS einen Verstärker der diese Werte erreicht ,in der Praxis täte ich jedoch wenigstens 30 % oben drauf packen ,damit der Amp in solchen Fällen nicht ständig am Limit arbeiten muss .

Und das ist auch das ,was hier für den TE wichtig zu wissen wäre ,welche Leistung wollen seine Kef haben ,um die von ihm gewünschten Pegel zu erzeugen .
Liegt dieser Bedarf im grünen Bereich dessen ,was der Verstärker leisten kann ,ist es völlig latte ,wie der Schalter der Impedanzwahl eingestellt ist ,der Amp sollte dann nicht zu warm werden .

Gruß Haiopai
mroemer1
Inventar
#11 erstellt: 25. Aug 2008, 12:43
Danke dir, haiopai. Dachte immer 3.6 Ohm wären das mindeste zugelassene, na ja mann lernt nie aus.


[Beitrag von mroemer1 am 25. Aug 2008, 12:46 bearbeitet]
Maximator
Stammgast
#12 erstellt: 25. Aug 2008, 17:17
Haiopai,

ich habe jetzt einiges verstanden. Danke!

Also bei den KEF steht folgendes drin:
Impedanz 8Ω
Maximaler Schalldruck 108 db SPL @ 1m
Verstärkeranforderung 10 - 100 Watt

darf ich also annehmen dass wenn der Receiver 7x130W Nennleistung hat alles im grünen Bereich ist.

Stellt sich bei mir noch die Frage Klirrfaktor.
Bei 8 Ohm ist dieser 0,08%, bei 6 Ohm aber schon 0,7%!!
Also fast schon das Zehnfache. Heißt das also dass man den Receiver lieber auf 8 Ohm stellen sollte?

Also Umstellung auf 6 Ohm dann nur wenn die Nennleistung generell am Schnaps ist?
Haiopai
Inventar
#13 erstellt: 25. Aug 2008, 19:00
Hi ,der Maximalpegel bei deinem Set bezieht sich auf den Subwoofer ,die 108 dB werden bei 45 Hz erreicht ,also in einem Bereich ,wo dein Receiver keinen Einfluss hat .

Aber ich täte mir an deiner Stelle nicht so einen Kopf machen ,empfohlen wird bei deinem Set eine Übergangsfrequenz von 100 Hz ,sprich ab da wird dein Receiver gefordert .
Das darf und sollte absolut kein Thema sein für einen Verstärker ,da die wirkliche Stabilität und Leistung im Bereich unterhalb gefordert wird ,das besorgt also dein Sub ,dafür ist er da .

Lass den Wahlschalter auf 8 Ohm und vergiss ihn ,solange du den Receiver nicht unbedingt in einen Schrank quetscht mit 5cm Abstand zu jeder Wand ,dürfen da auch keine thermischen Probleme auftauchen .

Gruß Haiopai
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Kef xq 40 ,4 oder 8 ohm?
Dario_ch am 26.10.2009  –  Letzte Antwort am 07.01.2013  –  4 Beiträge
Impedanz 4/8 Ohm
Wolfchen am 19.02.2004  –  Letzte Antwort am 20.02.2004  –  6 Beiträge
4-8 Ohm
fühler am 27.02.2010  –  Letzte Antwort am 27.02.2010  –  4 Beiträge
4 oder 8 Ohm?
Pizzaface am 29.06.2004  –  Letzte Antwort am 29.06.2004  –  6 Beiträge
4 Ohm oder 8 Ohm Lautsprecher?
Crashdummy am 25.01.2008  –  Letzte Antwort am 19.02.2008  –  10 Beiträge
8 Ohm zu 4 Ohm? Geht das?
de_ond am 23.09.2007  –  Letzte Antwort am 16.04.2008  –  8 Beiträge
4 Ohm und 8 Ohm mischen ?
duesseldorfer am 26.01.2004  –  Letzte Antwort am 26.01.2004  –  3 Beiträge
4 Ohm 8 Ohm LS-Verteilung
aklein am 19.04.2004  –  Letzte Antwort am 20.04.2004  –  3 Beiträge
8 Ohm Passivlautsprecher an 4 Ohm Verstärker
paesce13 am 27.04.2016  –  Letzte Antwort am 28.04.2016  –  12 Beiträge
4-8 Ohm Lautsprecher an 4 Ohm Verstärker?
uwe332 am 10.10.2008  –  Letzte Antwort am 10.10.2008  –  6 Beiträge
Foren Archiv
2008

Anzeige

Aktuelle Aktion

Top Hersteller in Lautsprecher Widget schließen

  • Canton
  • Magnat
  • Klipsch
  • Elac
  • Dali
  • Heco
  • JBL
  • Quadral
  • Yamaha

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.750 ( Heute: 72 )
  • Neuestes Mitglied/Benjamin/
  • Gesamtzahl an Themen1.345.973
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.675.880