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Lautsprecher oder Endstufen-Problem?

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Marko@Rockvoice
Stammgast
#1 erstellt: 02. Jan 2009, 19:34
Guten Abend!

Ich bin gerade etwas frustriert.

Vor ein paar Tagen hatte ich meine Canton Ergo RC-L gegen Canton Ergo 609 getauscht.
Vor allem die bessere Auflösung des Hochtöners gefiel mir gut.

Jetzt, nachdem die Ergos etwa 30-40 Stunden eingespielt sind, ist die Loslösung von der Box und räumliche Darstellung schon viel besser als direkt nach dem Kauf.
ABER: Ganz abgesehen von dem Dröhnen in bestimmten Bassfrequenzen (wahrscheinlich Raum- und aufstellungsbedingt) stört mich vor allem, dass ein Hören bei gehobener Lautstärke nur unter Anstrengung möglich ist.
Die Box macht den Sound besonders im Bereich von Snare und oberen Gitarren- und Stimmfrequenzen sehr aggressiv und aufdringlich. Klingt fast nach Blechdose.
Am Mix/Master der CD's liegt es nicht - die klingen auf meinen ADAM Studio-monioren angenehm luftig und transparent und zu keiner Zeit aufdringlich.

Oder liegt es vielleicht gar nicht an der Ergo, die ja an sich kein schlechter LS ist, sondern viel mehr am Zusammenspiel mit den anderen Komponenten?
Ich hab da evlt. auch die Denon POA T-3 -Endstufe im Verdacht, die im oberen Bereich möglicherweise zu hart und spitz rangeht, zudem alles zu wenig differenziert darstellt.

Ich habe leider keine Ahnung wie ich dafür eine Lösung finden kann. Leider macht auch Heimkino nicht so wirklich Spaß, wenn bei höheren Pegeln man sich am liebsten die Ohren zuhalten möchte...

Wer weiß Rat!

Marko
ton-feile
Inventar
#2 erstellt: 02. Jan 2009, 22:46
Hi Marko,

Rat weiß ich leider keinen, aber die Ursache für Dein Problem dürfte beim Membranmaterial liegen und nicht beim Verstärker.

Die RC-L hat Bass und Mitteltonmembranen aus tendenziell weichem Polypropylen, dass sehr gutmütig ist und deshalb im Grenzbereich Vorteile hat, wenn auch die Auflösung nicht so exakt ist wie bei harten Membranen.

Bei der Ergo 609 sind die Bass und Mitteltonmembranen aus Aluminium, die zwar sehr gut auflösen, aber irgendwann (hoffentlich ausserhalb des Übertragungsbereiches) in extreme Resonanzen aufbrechen.
Erfahrungsgemäß liegen die bei 18ern ungefähr da, wo Du mit dem Klang bei gehobenem Pegel Probleme hast, nämlich im oberen Präsenzbereich bzw Brillanzbereich so um 5-6kHz.

Die Cantons haben laut Datenblatt die Trennfrequenz zum Hochtöner auf 3,5kHz gelegt und das ist schon verdammt knapp.
Selbst wenn das ein Wunderchassis ist, dass erst bei 7, oder gar 8kHz aufbricht, ist da von der Trennfrequenz zur Reso gerade mal eine Oktave Platz.

Die steilen Weichen, die nötig sind, um diese Membranresos ausreichend zu unterdrücken, sind teuer und aufwändig und es ist durchaus denkbar, dass Canton da nicht ganz konsequent war.
Es dürften wohl auch die wenigsten über so eine gute Vergleichsmöglichkeit verfügen wie Du.

Ich denke, dass die Lautsprecher einfach nicht zu Deinen Hörgewohnheiten passen.

Gruß
Rainer
Regelung
Stammgast
#3 erstellt: 03. Jan 2009, 20:08
Hallo Marko,

es wird einfach daran liegen, dass deine ADAM Studiomonitore einfach besser sind, die spielen in einer anderen Liga als die Canton´s.

Grüße Christian
tomdeger
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Jan 2009, 01:44
Hallo Marko,

ich hatte ein vergleichbares Problem mit der Vento 809, ich hab den Denon AVR 4306 mit Thorens Endstufen TMA 2000 für die Frontlautsprecher. Schwacher Bass mit der 809 zu heller klang und zischelnde s laute, die Vento brauchten auch bei Stereo Subwoofer Unterstützung.

Ich hab mir nun die Scorpio II von Audio Physic geleistet und bin richig zufrieden mit den Lautsprecher.
Ausgewogener klang, und es macht richtig spass lange musik zu hören.
Auch für Heimkino ist die Scorpio ein Traum.

Die Vento hab ich samt dem Subwoofer verkauft.

Im nachhinein muss ich sagen dass die Vento geldverschwendung war.
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