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Einspielzeit vom Lautsprechern

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Autor
Beitrag
C50
Stammgast
#1 erstellt: 10. Feb 2010, 19:47
Das man einen neuen LS einspielen muß ist wohl allen klar.
Ist es aber möglich, dass während der Einspielzeit durch

Veränderungen wie z.B. neues LS-Kabel,neues Cinch-Kabel oder ausprobieren und umstecken von vorhandenen Cinch-Kabeln

den neuen LS klanglich negativ zu beeinflussen?

C50
Murray
Inventar
#2 erstellt: 10. Feb 2010, 19:49
Hi,


Das man einen neuen LS einspielen muß ist wohl allen klar.


mir nicht. ETWAS verändert sich der Lautsprecher, aber das sind Nuancen.


Ist es aber möglich, dass während der Einspielzeit durch

Veränderungen wie z.B. neues LS-Kabel,neues Cinch-Kabel oder ausprobieren und umstecken von vorhandenen Cinch-Kabeln

den neuen LS klanglich negativ zu beeinflussen?


Nein.

Harry
C50
Stammgast
#3 erstellt: 10. Feb 2010, 19:58
Absolut sicher??

C50
Murray
Inventar
#4 erstellt: 10. Feb 2010, 20:04

C50 schrieb:
Absolut sicher??

C50


Ja.
C50
Stammgast
#5 erstellt: 10. Feb 2010, 20:08
Danke!

Man lernt halt niemals aus.

Gruß

Otmar
C50
Stammgast
#6 erstellt: 10. Feb 2010, 20:12
Hallo Harry,

könntest Du Dir vielleicht meinen Beitrag in der Rubrik "Stereo-Verstärker/Receiver mal anschauen.

Hier geht es um Flex Pins.

Danke Dir

Otmar
Radiologe
Inventar
#7 erstellt: 10. Feb 2010, 20:12

C50 schrieb:
Absolut sicher??

C50

wenn ich mich mal einmischen darf

Sicher ist nur,dass solche Diskussionen hier schon 100mal geführt wurden.

Es muss schon jeder selbst beurteilen ob er unterschiede hört.Das Ergebnis sollte man dann besser für sich behalten und nicht im Forum diskutieren.
Bei so manch haarstreubenden Feststellungen die abgeliefert werden,soll dies nur ein Tip meinerseits sein.
Probiers aus und sei mit dem zufrieden was dir gefällt.

Gruß Markus
m2catter
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 12. Feb 2010, 03:19
Hallo C50,
einspielen muss man sie alle, die Gummisicke braucht halt Zeit, um weicher/flexibler und somit schneller zu werden.
Bei meinen LS gab der Hersteller eine Einspielphase von ca. 200h an. Das mag varieren, von einem Hersteller zum naechsten.
In dieser Zeit habe ich deutliche Klangunterschiede feststellen koennen, im Bezug auf Feinaufloesung und Bassgenauigkeit/Schnelligkleit.
Waehrend dieser Zeit halte ich es fuer wenig sinnvoll, an Kabeln jeglicher Art rumzuexperimentieren. Dein Ohr sollte die neuen LS erstmals *Aufnehmen*.
In dieser Zeit wurede ich mit der Aufstellung variieren, bis sie fuer Dich toll klingen.
Du kannst den LS nicht schaden, wenn Du andere Kabel probierst. Nach der Einspielphase und wenn Dein Gehoer auf die neuen LS geeicht sind und die optimale Position in Deinem Raum gefunden ist macht es durchaus Sinn, die best geeignete Verkabelung zu finden, um das Klangbild so abzurunden oder zu beinflussen, dass es Dir am Besten gefaellt.
Bei Kabeln gibt es durchaus Unterschiede, wie bei jeder anderen Produktgruppe auch....
Liebe Gruesse Micael
Amperlite
Inventar
#9 erstellt: 12. Feb 2010, 03:54

Radiologe schrieb:
Sicher ist nur,dass solche Diskussionen hier schon 100mal geführt wurden.

Nicht ganz. Das "Einspielen" an sich wurde oft diskutiert.
Die Frage nach einem Einfluss auf das Endergebnis des "Einspielens" durch verschiedene Kabel finde ich nochmal eine ganze Ecke abgedrehter und es ist derart absurd, dass es mich wundern würde, wenn es tatsächlich schon diskutiert worden wäre.


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Andererseits sieht man im Voodoo-Forum wöchentlich Dinge, die einen den Glauben an menschliche Intelligenz beinahe verlieren lassen.

Dies soll keine Beleidigung des Threaderstellers sein!



Bei Kabeln gibt es durchaus Unterschiede, wie bei jeder anderen Produktgruppe auch....

Die Frage nach den Größenordnungen sollte man natürlich nicht vergessen.
Im Vergleich zum Kabel kann sich der "Klang" um den Faktor Zehntausend stärker ändern, wenn man sich einen halben Meter weiter links auf die Couch setzt. Oder sich beim Hören nach vorne beugt.


[Beitrag von Amperlite am 12. Feb 2010, 04:00 bearbeitet]
Fritz*
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 12. Feb 2010, 04:04
hi, m2cutter,

wenn Deine Lautsprecher innerhalb kurzer Spieldauer ihre akustischen Eigenschaften derart deutlich verändert haben kann etwas an der Materialauswahl nicht stimmen.
Normaler weise werden Werkstoffe, formen und Dicken, z.B für die Sicken, gewählt, welche nur eine sehr geringe (ca.2%) mechanische Toleranz relativ zur Betriebsdauer aufweisen.

Andernfalls wären Deine Lautsprecher falsch konstruiert.

Oder, kann es sein das Deine Annahmen aus dem Reich der Selbssuggestion kommen?

Grüße,
Fritz
m2catter
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 12. Feb 2010, 08:21
Schade,
geht mal wieder den Weg des *aber das kann nicht sein, darf nicht sein, ich kann keine Unterschiede hoeren*.
200h Einspielzeit stehen in der Bedienungsanleitung meines LS Herstellers (ProAc), Unterschiede waehrend dieser Zeit waren fuer mich gut hoerbar gewesen, vor allem in der Anfangsphase, siehe oben.
In wie weit diese Unterschiede wie auch Unterschiede zum Beispiel bei Kabeln fuer andere hoerbar sind ist fuer mich unerheblich.
Ich kaeme jedoch sicherlich nicht auf die Idee, das Wahrnehmungsvermoegen anderer in Frage zu stellen.
Hifi ist fuer mich eines der subjektivsten Hobbies ueberhaupt, da es sich nicht nur den hoerbaren Toenen, als auch der empfundenen Musik widmet und im idealen Fall nun mal auch fuer Emotionen verantwortlich gemacht werden kann (hoffentlich positiven).
Und dazu traegt nun mal jedes Bauteil der Kette bei (auch Kabel), von Raumakustik mal ganz abgesehen.
Ein bisschen mehr Toleranz waere somit zu wuenschen,
liebe Gruesse Michael
m4xz
Inventar
#12 erstellt: 12. Feb 2010, 09:22
@ m2catter:

Man muss nur stark genug daran glauben, dann hört man natürlich Unterschiede.
Das hat aber weniger mit der objektiven "Veränderung" des Klanges eines Lautsprechers zu tun...

Mich erinnert die Sache an den allseits bekannten und ausgenutzten Placebo-Effekt.

Wie heisst es so schön: der Glaube versetzt Berge...
Haltepunkt
Inventar
#13 erstellt: 12. Feb 2010, 09:51
Reflexhafte Ablehnungen gegenüber absoluten Aussagen, und sind sie auch noch so trivial oder unumstößlich, gehören nun einmal zu den Begleiterscheinungen von Diskussionen. Dieses Hintergrundrauschen kann man getrost ignorieren.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 12. Feb 2010, 10:02
na gut m2cutter,

wenn der Hersteller schon die 200 Std. Einspielzeit nennt, dann hat er sicher auch ergänzt bei welcher Raumtemperatur, Auslenkungsmaß und Frequenz. Das sind zusätzlich die maßgeblichen Parameter für die mechanische "Einspielung" in 200 Std.

Fritz
m4xz
Inventar
#15 erstellt: 12. Feb 2010, 11:14
Zudem macht es einen Unterschied ob es draussen regnet oder die Sonne scheint.
Denn das prägt den Klangcharakter der Lautsprecher!

Auf KEINEN Fall Lautsprecher bei Nebel einspielen, sonst kämpft man nachher mit bedeckten und verhüllten Höhen!

Idealerweise im Sommer, das ergibt einen wärmeren Klang, während kalte Temperaturen eher zu einer "sterilen" Wiedergabe führen...

Ironie? Nein das war ernstgemeint
C50
Stammgast
#16 erstellt: 12. Feb 2010, 12:16
Hallo m2catter,

so wie Du mir das beschrieben hast denke ich auch. Nur hatte ich bedenken, dass durch dieses ausprobieren von Kabeln während der Einspielzeit der Klang ein wenig leidet!!

Gruß Otmar
Haltepunkt
Inventar
#17 erstellt: 12. Feb 2010, 13:03
Die Bedenken sind durchaus berechtigt. Der Klang leidet beträchtlich in der Phase, in der das erste Kabel abgeklemmt, das zweite aber noch nicht angeklemmt ist.
Amperlite
Inventar
#18 erstellt: 12. Feb 2010, 13:07

m2catter schrieb:
Ich kaeme jedoch sicherlich nicht auf die Idee, das Wahrnehmungsvermoegen anderer in Frage zu stellen.

Du scheinst auch nicht das eigene Wahrnehmungsvermoegen in Frage zu stellen, das wäre der erste Schritt.
ton-feile
Inventar
#19 erstellt: 12. Feb 2010, 17:12
Hi,

Einspieleffekte bei Lautsprechern gibt es durchaus.
Das hat überhaupt nichts mit Voodoo zu tun und ist ganz klar messbar.

Die mechanischen Teile wie Sicken und Zentrierspinnen (vor allem der Tieftöner) erreichen erst nach einer gewissen Zeit ihre Langzeitstabilität.
Allerdings sind 200 Stunden imO schon sehr hoch gegriffen.

Mit einem tieffrequenten Sinus beaufschlagt, hat sich bei mir nach vier Stunden kaum noch was verändert.

Eine andere Frage ist, ob die anfänglich nicht ganz korrekte Gehäuseabstimmung auch hörbar ist.
Bei geschlossenen Konstrukten eher nicht.
Bei Bassreflex mit kritischen Abstimmungen evtl. schon.
Das dürfte aber sehr stark von der Qualität der Raumakustik abhängen.
Überbewerten sollte man die Einspielerei sicher nicht.




Hier hatte ich mal eine Demo gemacht:

ton-feile schrieb:

habe mal in meinem Regal gekramt und dieses Tieftönerchen gefunden.
http://img75.imageshack.us/images/thpix.gif
Ein Monarch SP168HT mit Glasfasermembrane.

So sieht die erste Impedanzmessung aus:
http://img369.imageshack.us/images/thpix.gif
Die Impedanzspitze bei ca.47Hz steht für die Resonanzfrequenz.
In dem Kästchen sind die davon abgeleitbaren Parameter zu sehen.

Jetzt lasse ich den Tieftöner mal ein paar Stunden von einem Sinus durchkneten und wiederhole dann die Messung.


ton-feile schrieb:


jetzt hängt der Tieftöner seit ca. 5 Stunden am Sinus und das ist der aktuelle Stand:

Vergleich, Impedanzgänge nach einer Stunde und nach vier Stunden Sinus:
http://img78.imageshack.us/images/thpix.gif
Die Resonanzfrequenz ist jetzt schon auf 34Hz gefallen. Das liegt knapp 30% unter dem Anfangswert.
Nachdem die Impedanzspitze niedriger ist, wird auch die Güte gefallen sein.

Die kompletten Parameter nach vier Stunden:
http://img267.imageshack.us/images/thpix.gif
Die Gesamtgüte liegt jetzt bei 0,31.

Hier ist übrigens noch das Video mit dem Burmester Einschwobbelraum. http://www.spiegel.de/video/video-25327.html


ton-feile schrieb:

Das Chassis hat jetzt 15 Stunden Sinus hinter sich.

Blau= Impedanz nach vier Stunden, Schwarz= Impedanz nach 15 Stunden:
http://img49.imageshack.us/images/thpix.gif
Die Kurven sind praktisch deckungsgleich.
Es hat sich also seit der Messung nach vier Stunden nichts mehr verändert und das Chassis somit seine Langzeitstabilität erreicht.


Hier sind die Parameter nach 15 Stunden am Sinusgenerator:
http://img520.imageshack.us/images/thpix.gif



Gruß
Rainer
Amperlite
Inventar
#20 erstellt: 12. Feb 2010, 18:23

Mit einem tieffrequenten Sinus beaufschlagt, hat sich bei mir nach vier Stunden kaum noch was verändert.

Wenn du die Gelegenheit hast, würde mich der Vergleich mit den Dimensionen Schwingspule kalt <-> Schwingspule warm interessieren.

Zudem sehen diese Kurven nach einer Wahnsinnsabweichung aus. Gibts eine Frequenzgangmessung dazu?


[Beitrag von Amperlite am 12. Feb 2010, 18:28 bearbeitet]
m4xz
Inventar
#21 erstellt: 12. Feb 2010, 18:25
@ Tonfeile:

Glaub ich gerne dass man Einspielungseffekte messen kann, seh ich ja

Allerdings halte ich Leute, die mit dem Klang der Lautsprecher nicht zufrieden sind nach dem Kauf und dann behaupten nach 24 Stunden Sinuston klängen sie jetzt so wie sie es sich vorgestellt hatten, für naja, sagen wir, unglaubwürdig

Ich hab bei allen meinen Lautsprecher auf Einspieleffekte geachtet, diverse Tracks immer und immer wieder gehört (auf bestimmte Stellen geachtet), aber seltsamerweise klangen sie immer genau gleich, egal ob nun direkt "aus dem Karton" oder nach nem Jahr "Einspielzeit".

Vielleicht aber hatte ich auch immer nur Lautsprecher die nicht so verdreht konstruiert wurden, dass man sie einspielen musste


[Beitrag von m4xz am 12. Feb 2010, 18:25 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#22 erstellt: 12. Feb 2010, 19:04
Hi,


Amperlite schrieb:

Wenn du die Gelegenheit hast, würde mich der Vergleich mit den Dimensionen Schwingspule kalt <-> Schwingspule warm interessieren.

Zudem sehen diese Kurven nach einer Wahnsinnsabweichung aus. Gibts eine Frequenzgangmessung dazu?

Vor den Messungen habe ich immer 30 min gewartet, damit sich die VCs wieder abkühlen konnten.
Aber für die Betrachtung ist das imO nicht so relevant.
Die Resonanzfrequenzveränderung würde sich auch mit warmer Schwingspule nicht anders darstellen, weil es sich ja um ein rein mechanisches Masse-Feder-Pendel handelt.

Wenn Du die Abweichungen der Overlays im dritten und fünften Pic meinst. Das kommt daher, weil die Membran erst leer und dann mit einer definierten Zusatzmasse gemessen wird, um das Äquivalenzvolumen zu ermitteln.


m4xz schrieb:
@ Tonfeile:

Glaub ich gerne dass man Einspielungseffekte messen kann, seh ich ja

Allerdings halte ich Leute, die mit dem Klang der Lautsprecher nicht zufrieden sind nach dem Kauf und dann behaupten nach 24 Stunden Sinuston klängen sie jetzt so wie sie es sich vorgestellt hatten, für naja, sagen wir, unglaubwürdig

Da stimme ich Dir zu. Die Veränderung wäre wenn auch nur am unteren Ende des Übertragungsbereiches des Tieftöners zu hören. Da ist der Raum aber sehr dominant.
Mittel und Hochtöner werden immer deutlich oberhalb ihrer Grundresonanz betrieben. Deshalb betrifft sie dieser Effekt praktisch nicht.

Gruß
Rainer

Edit: Rechtschreibung


[Beitrag von ton-feile am 12. Feb 2010, 19:21 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#23 erstellt: 12. Feb 2010, 19:43

Vor den Messungen habe ich immer 30 min gewartet, damit sich die VCs wieder abkühlen konnten.
Aber für die Betrachtung ist das imO nicht so relevant.

Ich spreche auch nicht von dem Fehler, den du bei dieser Messung gemacht haben könntest,
sondern von der Messung einer gezielt stärker thermisch belasteten Schwingspule im Vergleich zum kalten Zustand.
Ich vermute da Abweichungen in ähnlichen Dimensionen wie (z.B.) beim Vergleich Einspielen nach einer Stunde (nicht fabrikneu!) und nach 15 Stunden Tagen/Wochen.


[Beitrag von Amperlite am 12. Feb 2010, 19:44 bearbeitet]
C50
Stammgast
#24 erstellt: 12. Feb 2010, 20:49
Hallo ton-feile,

jetzt geht`s aber ins "Eingemachte" Super interessant!!

Was mich jedoch am meisten interessiert: War es ein Fehler während der Einspielzeit ein neues LS-Kabel(von Single-Wire 2X4mm Kupfer Eagle Cable auf Bi-Wiring 4X ca.3,0mm Inakustik)anzuschließen.

Ebenso beim NF-Kabel: Da habe ich von einem ONKYO NF-Kabel auf das NF-202 Inakustik gewechselt(von der Vor-zur Endstufe) Dieses habe ich aber nach 47,00 Std. wieder zurückgetauscht. Das alte NF von ONKYO war halt besser.

So langsam ist jetzt Ruhe eingekehrt und der Klang ist wirklich super!!!

Ach ja: Die LS sind die CM9

Gruß C50
Murray
Inventar
#25 erstellt: 12. Feb 2010, 21:28
Hi,

natürlich weichen die Parameter bei einer warmen Schwingspule (stark) ab. Und wenn man dann noch mit ein bissel Dampf die TSP misst... Soll heißen: Ja, die Gehäuseabstimmung passt dann meist nicht mehr.


Vor den Messungen habe ich immer 30 min gewartet, damit sich die VCs wieder abkühlen konnten.


30 Minuten ist da nicht wirklich ausreichend. Bis wieder Zimmertemperatur erreicht ist (Und wesentlich wärmer wird so ein Teil bei korrekter Kühlung auch bei Normalbetrieb nicht!), vergehen schon einige Stunden.
Deine Messmethoden weichen zudem ab: Einmal bei Erhöhung vom Membrangewicht (>58g ist etwas SEHR viel, ich nutze meist so grob 80% (geschätzte) Mmms), einmal mit geschlossenem Volumen. Vergleichbar sind die Ergebnisse nicht wirklich. Hast Du das Chassis noch da?
Und nein, ein Kabelaustausch bewirkt da gar nichts.

Harry
ton-feile
Inventar
#26 erstellt: 13. Feb 2010, 00:35
Hi Harry,


Murray schrieb:

Deine Messmethoden weichen zudem ab: Einmal bei Erhöhung vom Membrangewicht (>58g ist etwas SEHR viel, ich nutze meist so grob 80% (geschätzte) Mmms), einmal mit geschlossenem Volumen. Vergleichbar sind die Ergebnisse nicht wirklich. Hast Du das Chassis noch da?

Ich schaue immer, mit der Zusatzmasse auf ungefähr auf Fs/2 zu kommen. Das habe ich in einer Publikation meines Vertrauens so gelesen.
Nagel mich nicht auf die halbe Stunde fest, vielleicht wars auch eine Stunde, aber ich wollte auf der Basis der TSP auch kein Gehäuse simulieren.
Mich hat in erster Linie die Verschiebung der mechanischen Reso durch das "Weichwalken" nach unten interessiert. Ich gehe davon aus, dass sich beim Einspielen am Motor nichts verändert. Meinst Du, Schwingspulen müssen auch eingespielt werden? Kristalle ausrichten und so?

Das Chassis habe ich noch. Aber Du wirst hoffentlich jetzt nicht die Segnungen des Einschwobbelns verneinen.


Amperlite schrieb:

Ich spreche auch nicht von dem Fehler, den du bei dieser Messung gemacht haben könntest,
sondern von der Messung einer gezielt stärker thermisch belasteten Schwingspule im Vergleich zum kalten Zustand.
Ich vermute da Abweichungen in ähnlichen Dimensionen wie (z.B.) beim Vergleich Einspielen nach einer Stunde (nicht fabrikneu!) und nach 15 Stunden Tagen/Wochen.

Da hast Du sicher recht. Die Abweichungen durch die warme Schwingspule werden sich aber durch den dann geschwächten Antrieb bei der Resonanzgüte zeigen. Die Resonanzfrequenz an sich sollte nach dem Einschwobbeln sowohl bei warmer, wie auch bei kalter Schwingspule gleich sein.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 13. Feb 2010, 00:36 bearbeitet]
Murray
Inventar
#27 erstellt: 13. Feb 2010, 10:06
Hi Rainer,


Aber Du wirst hoffentlich jetzt nicht die Segnungen des Einschwobbelns verneinen.


nein, natürlich nicht! Aber die Meinungen über die zusätzliche Membranbeschwerung variieren doch stark von "Maximal 80% Mms" bis "Knall alles drauf"....
Machst Du nochmal ne Messung mit 58 Gramm?

Harry
C50
Stammgast
#28 erstellt: 13. Feb 2010, 20:53
Hallo ton-feile,

könntest Du mir vielleicht zu meinem letzten Beitrag antworten. Danke Dir!!

Gruß Otmar
cptnkuno
Inventar
#29 erstellt: 13. Feb 2010, 21:03

C50 schrieb:

Was mich jedoch am meisten interessiert: War es ein Fehler während der Einspielzeit ein neues LS-Kabel(von Single-Wire 2X4mm Kupfer Eagle Cable auf Bi-Wiring 4X ca.3,0mm Inakustik)anzuschließen.

nein, war kein Fehler, die Änderungen, die du glaubst zu hören sind nicht wirklich da
C50
Stammgast
#30 erstellt: 13. Feb 2010, 21:12
Dann bin ich doch sehr beruhigt!!
Danke Dir!!

Gruß C50
ton-feile
Inventar
#31 erstellt: 14. Feb 2010, 11:02
Hallo Otmar,


C50 schrieb:

könntest Du mir vielleicht zu meinem letzten Beitrag antworten.

Sorry, ich habe nichts mehr dazu geschrieben, weil Harry ja schon auf die Frage geantwortet hatte. Das Kabel spielt bei der Betrachtung gar keine Rolle.


Murray schrieb:

Machst Du nochmal ne Messung mit 58 Gramm?

Na klar, für Dich tu ich doch fast alles.

Dieses mal war ich auch wirklich ordentlich und habe sogar Re richtig gemessen.

Startmessung:


Dann wollte ich das ganze für Amperlite mal mit warmer VC wiederholen, aber das ist bei dem Chassis gar nicht so einfach. Erst habe ich es mit einem 60Hz Sinus mit knapp 16Veff probiert. Das sind auf Re bezogen gute 40W aufgenommene Leistung.
Die Kühlung ist aber bei dem Chassis ausgezeichnet und erst mit rosa Rauschen gleichen Pegels ging Re von 6,1 Ohm auf 6,3 Ohm 'rauf.
Dann habe ich schnell die Impedanzmessung gemacht, wieder "gerauscht" und die Messung mit Zusatzmasse durchgeführt.

Hier ist das Ergebnis, wobei es imO nicht viel wert ist, weil ich wohl zu zaghaft bei der Belastung war.
Ich möchte das Chassis natürlich nicht beschädigen.


Noch ein Overlay der beiden Impedanzmessungen kalt/warm:


Gruß
Rainer
C50
Stammgast
#32 erstellt: 14. Feb 2010, 21:04
Egal ob Single-Wire oder Bi-Wire? Hier wird doch getrennt angesteuert!

Gruß Otmar
Murray
Inventar
#33 erstellt: 14. Feb 2010, 21:09

C50 schrieb:
Egal ob Single-Wire oder Bi-Wire? Hier wird doch getrennt angesteuert!

Gruß Otmar


Hi,

auch egal.
Danke für die Messungen, Rainer.

Harry
ton-feile
Inventar
#34 erstellt: 14. Feb 2010, 21:16
Hallo Otmar,


C50 schrieb:
Egal ob Single-Wire oder Bi-Wire? Hier wird doch getrennt angesteuert!

Nein es wird nicht getrennt angesteuert, denn die Strippen sind ja am Amp wieder parallel geschaltet.

Das Weichkneten von Sicken und Zentrierspinnen und die damit verbundenen Parameteränderungen der Tieftöner bei neuen Lautsprechern sind klar nachweisbar und damit Fakt.

Hörbare Unterschiede durch Single-, oder Biwiring sind sehr umstritten, weil nicht messbar bzw von der Größenordnung her (nach gesundem Menschenverstand) vernachlässigbar.
Das ist dann eher Hifi-Philosophie und nicht sinnvoll diskutabel.

Gruß
Rainer

Edit: Hallo Harry,
Gerne doch!


[Beitrag von ton-feile am 14. Feb 2010, 21:17 bearbeitet]
C50
Stammgast
#35 erstellt: 15. Feb 2010, 21:05
Hallo Rainer,

nur macht es einen deutlichen finanziellen Unterschied ob ich mir ein sehr hochwertiges BI-Wiring Kabel zulege oder ein normales Sinlge-Wire aus z.B. 2x4mm Kupfer.

Dazwischen liegen schon Welten!! Lohnt sich hier der Mehrpreis?

Gruß Otmar
Murray
Inventar
#36 erstellt: 15. Feb 2010, 21:08
Hi,


Lohnt sich hier der Mehrpreis?


ein Nein von meiner Seite.

Harry
ton-feile
Inventar
#37 erstellt: 15. Feb 2010, 21:29
Hallo Otmar,


C50 schrieb:

nur macht es einen deutlichen finanziellen Unterschied ob ich mir ein sehr hochwertiges BI-Wiring Kabel zulege oder ein normales Sinlge-Wire aus z.B. 2x4mm Kupfer.

Eben! Deshalb würde ich mich an Deiner Stelle auch an einem im Wohnzimmer nett anzusehenden Kabel in "Single-Wire"-Ausführung erfreuen.

Der Aufpreis für Biwiring lohnt sich klanglich nicht, wie der von mir sehr geschätzte Mituser Murray schon ausgeführt hat.

Ich bin in der Beziehung ja schon prätentiös, weil ich für meine Lautsprecher vierpoliges kreuzverschaltetes Solidcore NYM-Kabel nutze.
Das ist ausgesprochen bezahlbar, klingt überhaupt nicht und ist in jedem Baumarkt erhältlich.

Gruß
Rainer
Amperlite
Inventar
#38 erstellt: 15. Feb 2010, 21:29

Murray schrieb:
Hi,


Lohnt sich hier der Mehrpreis?


ein Nein von meiner Seite.

Und jedes Physikbuch dieser Welt wird dir da Recht geben.
C50
Stammgast
#39 erstellt: 15. Feb 2010, 21:35
Hallo Rainer,

somit könntest Du doch auch ein Single-Wire Kabel verwenden!

Schönen Gruß Otmar

P.S.: Ich werde in der nächsten Zeit wohl das ein oder andere mal ausprobieren.
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 15. Feb 2010, 21:36
und, sind die messwertänderungen zwischen "nicht eingespielt" und "eingespielt" nun in hörbaren dimensionen ?
Amperlite
Inventar
#41 erstellt: 15. Feb 2010, 21:41

premiumhifi schrieb:
und, sind die messwertänderungen zwischen "nicht eingespielt" und "eingespielt" nun in hörbaren dimensionen ?

Darauf ein klares "kommt drauf an".
Der Effekt könnte sich tatsächlich an der hörbaren Schwelle bewegen.
99% der Berichte zu diesem Thema sind aber einfach völlig übertrieben, da bin ich mir absolut sicher.
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 15. Feb 2010, 21:47
danke michael


[Beitrag von premiumhifi am 15. Feb 2010, 21:47 bearbeitet]
ton-feile
Inventar
#43 erstellt: 15. Feb 2010, 21:48
Hi,


Amperlite schrieb:

premiumhifi schrieb:
und, sind die messwertänderungen zwischen "nicht eingespielt" und "eingespielt" nun in hörbaren dimensionen ?

Darauf ein klares "kommt drauf an".
Der Effekt könnte sich tatsächlich an der hörbaren Schwelle bewegen.
99% der Berichte zu diesem Thema sind aber einfach völlig übertrieben, da bin ich mir absolut sicher.

Da kann ich Amperlite wirklich nur zustimmen.

Es könnte unter idealen Abhörbedingungen für den einen oder anderen hörbar sein. Aber man müsste imO schon darauf geschult sein, worauf es zu achten gilt.

@C50

C50 schrieb:

somit könntest Du doch auch ein Single-Wire Kabel verwenden!

Genau das mache ich auch und kann Dir mit ruhigem Gewissen das gleiche empfehlen.

Gruß
Rainer
Riker09
Stammgast
#44 erstellt: 18. Feb 2010, 10:01
Habe mir ja erst kürzlich neue Stand-LS geholt und meine schon, dass es da sehr geringe Unterschiede zwischen einem LS der schon eine Weile genutzt wurde (sage bewusst nicht eingespielt) und einem nagelneuen LS gibt. Würde mir momentan zutrauen ein nagelneues, nicht eingespieltes Paar von meinen LS hier in meinem Wohnzimmer, mit meinem AVR, ... zu unterscheiden. Den Effekt eines gezielten Einspielens mit bestimmten Kabeln, Einstellungen etc. würde ich aber bezweifeln.
Amperlite
Inventar
#45 erstellt: 18. Feb 2010, 16:32

Riker09 schrieb:
Würde mir momentan zutrauen ein nagelneues, nicht eingespieltes Paar von meinen LS hier in meinem Wohnzimmer, mit meinem AVR, ... zu unterscheiden.

Dazu müsstest du es schaffen, dass die Lautsprecher beide auf exakt der gleichen Position stehen und auch um kein bisschen im Winkel zueinander verdreht sind.
Selbst beim direkten Nebeneinanderstellen hörst du Kammfiltereffekte, Moden und unterschiedliche Abstrahlung - da geht das "Einspielen" glatt unter.
m4xz
Inventar
#46 erstellt: 18. Feb 2010, 17:56
Das schreit doch nach einem Blindtest, mit sicher überraschendem Ergebnis
Riker09
Stammgast
#47 erstellt: 18. Feb 2010, 18:24
Hehe, vermutlich habt ihr recht.
BSE01
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 18. Feb 2010, 18:47
Auch ich konnte eine Verbesserung durch ausreichende Einspielzeit feststellen.

Soweit ich weiß, fließt der Strom zu den Lautsprechern überwiegend an der Kabeloberfläche. Mehr Oberfläche bedeutet besserer Stromfluß. Ich benutze Flatlinekabel und das ganze Bi-Wiring... Das war ein wirklich sehr deutlicher Unterschied zum wirklich guten Lautsprecherkabel 2,5...

Aber möglicherweise hängen die Erfahrungen auch mit den verwendeten Komponenten und der Qualität der eingesetzten Lautsprecher zusammen...
innovatio
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 18. Feb 2010, 18:59
Sowas wäre echt mal interessant. Das Problem wird wohl sein, dass wir Musikbegeisterte uns querbeet niedergelassen haben.

Was nützt es mir, wenn jemand sagt, kannst gerne vorbeikommen, wenn er/sie 400 km von mir entfernt wohnt?

Das ein messbarer Einspieleffekt da ist, wusste ich. Ich selber zweifel sehr daran, dass ich da einen Únterschied ausmachen könnte. Immerhin passt sich mein Gehör ja permanent an.

Vielleicht liegt es an meiner noch nicht expertenhaften Hörerfahrung, aber für mich findet ein Einspielen im Kopf statt.

Eine Studie hat mal ein recht harmloses Medikament genommen und den Lack in verschiedene Farben angeboten und jede Farbe hatte, obwohl es inhaltlich das Selbe war, eine eigene Wirkung.

Übergreifend dazu sollte man dies auch auf Kabel übertragen können. Wenn man sich besser fühlt, sei es durch den Placebo-Effekt oder nicht, dann ist's doch in Ordung, solange man die eigene Erfahrung nicht anderen auferlegen will.

Kennt Ihr die Ringparabel?

Ausschnitt:
"Es eifre jeder seiner unbestochenen, von Vorurteilen freien Liebe nach!"

In dem Sinne
BSE01
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 19. Feb 2010, 09:13
Mir ist es deshalb besonders gut aufgefallen, weil ich die vergoldeten Bananenstecker aus der Meßtechnich selbst an das Flatlinekabel gelötet habe (natürlich mit Silberlot). Und als ich das erste Kabel fertig hatte, habe ich dieses natürlich ausprobiert. Dann konnte ich zwischen linkem und rechtem Lautsprecher vergleichen...

Und daß der Strom überwiegend an der Kabeloberfläche fließt, habe ich auch in einem Physikbuch lesen können...
cptnkuno
Inventar
#51 erstellt: 19. Feb 2010, 10:43

BSE01 schrieb:
Mir ist es deshalb besonders gut aufgefallen, weil ich die vergoldeten Bananenstecker aus der Meßtechnich selbst an das Flatlinekabel gelötet habe (natürlich mit Silberlot). Und als ich das erste Kabel fertig hatte, habe ich dieses natürlich ausprobiert. Dann konnte ich zwischen linkem und rechtem Lautsprecher vergleichen...

Und daß der Strom überwiegend an der Kabeloberfläche fließt, habe ich auch in einem Physikbuch lesen können...

Und was hat dein Flachkabel jetzt mit dem mechanischen Einspielvorgang eines Chassis zu tun?
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