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Umfrage
Kef Reference 203 - "warmer" Verstärker Cayin vs Electroco..
1. Cayin T35 (4x EL-34) Röhrenverstärker (33.3 %, 4 Stimmen)
2. Electrocompaniet ECI-4 Transistorverstärker gebr. (66.7 %, 8 Stimmen)
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Kef Reference 203 - "warmer" Verstärker Cayin vs Electroco..

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sound67
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 22. Jan 2004, 17:23
Hi:

Kaum habe ich meine neuen KEF Reference 203, schon fange ich wieder mit den Elektronik-Experimenten an.

Ursache: Vincent SV-236 klingt trotz Röhren-Vorstufe zu analytisch und im Grundtonbereich zu "schmal" für die KEFs. Frauenstimmen kommen sehr schön und plastisch, Männerstimmen erscheinen jedoch zu hoch, der gesamte Klangbereich erscheint etwas zu "leicht" für meinen Geschmack. Unterste Bässe sind zwar vertreten, aber der Übergang zwischen Mitten und Bass könnte etwas vollmundiger sein. Was tun?

Ausweg: Neuer Verstärker, nicht über 1800,- Euro. Da die Versandwege lang sind, habe ich erst mal an die beiden o.g. Alternativen gedacht. RÖHRE oder TRANSISTOR ist die Frage für mich, nachdem mir versichert wurde, dass der Cayin mit "nur" 2x35 Watt RMS mit der Kef keine Probleme haben werde ("Röhrenwatt können Sie mit 7 multiplizieren" meinte der Verkäufer). Der Electrocompaniet leistet, FWIW, 2x 100 Watt / 8 Ohm.

Die Verstärker Unison Unico, Atoll IN/AM 100 u.a., die hier verschiedentlich in diversen Threads so gelobt werden, hat hier kein Händler (in FFM) greifbar. Mit der Fragestellung oben konfrontiert lauteten die Antworten zweier Händler:

Händler 1: Mit dem Cayin erreichen Sie die Wärme in Mitten und Bass, kein anderer Verstärker kann da mithalten, vom Preis/Leistungsverhältnis her. Wenn Sie noch die Röhren später austauschen, klingt er besser als ein viel teurer Accuphase.

Dieser Händler schloss alle Transistorenverstärker aus (hatten Marantz, Rotel, NAD usw. da), und wollte mich diese auch gar nicht im Vergleich hören lassen.

Händler 2: Hatte den Arcam Diva 85 da, meinte aber, einen gebrauchten Lua 6060 C (Röhre - empfahl er nicht, "kein echter Röhrenklang, zu hell"), einen NAD 372 ("Der bringt es an den KEf nicht) und einen gebrauchten Electrocompaniet ECI-4 da (der EC-I 3 war mir im Internet von einem Händler als "warm klingender" Transistor empfohlen worden), mit 1 Jahr Händslergarantie und noch 5 Monaten Res Herstellergarantie aus 1. Hand, 1,5 Jahre gebraucht. Er soll etwas mehr kosten als der Cayin neu.

Den konnte ich umsonst geliehen haben (da ich die Boxen dort gekauft habe), der andere Händler wollte sich nicht mal unbedingt festlegen, ob er den Cayin zurücknimmt, wenn ich ihn kaufe und zu Hause teste ("Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" - Gibt's da nicht ein Gesetz dazu??).

Den ECI-4 habe ich erst mal übers Wochende zum Testen zu Hause, ist noch nicht angeschlossen. Meine Frage: Soll ich den Cayin überhaupt dazu holen?

Thomas
Miles
Inventar
#2 erstellt: 22. Jan 2004, 18:13
Bei Electrocompaniet klingen nicht prinzipell alle Verstärker "warm".

Einen Erfahrungsbericht habe ich hier gepostet:

Dynaudio Contour S 1.4: Welche Amps
sound67
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 22. Jan 2004, 21:11
Habe den ECI-4 angeschlossen, der Klang sagt mir schon mehr zu als der des Vincent. Ich sehe, was Du mitt "muffigen" Höhen meinst, aber dafür klingt der Amp sehr harmonisch, tatsächlich "wärmer" als der Vincent.

Es gibt aber ein gang anderes Problem: Ich muss bei Vokal-Orchestermusik die Laustärke über 2/3 des Volumens aufdrehen, bei leise aufgenommener Orchestermusik sogar bis 4/5. Das kann doch nicht normal sein? Am Vincent musste ich nur 1/3 aufdrehen, an den früheren Lausprechern (JMLab Cobalt) sogar nur 1/4.

Nun habe ich den ECI-4 erst mal über alternative Kabel (single-wired, 4mm2, Kupfer) angeschlossen, aber an demselben CD-Player mit demselben Cinch-Kabel (beim ECI gehts ja nur mittels der XLR-Adapter).

Woran kann das liegen? Bisher musste ich noch nie einen Amp so hoch aufdrehen, um das relativ kleine Zimmer (25qm) gut zu füllen.

Erst wenn ich hinten am AMP die Laustärkeanhebung einstelle (+9db) geht es "normal". Eigentlich soll diese nur für HEimkino (DVD) sein. Meiner Meinung nach verschlechtert sich dadurch der Klang).

Hilfe!

Thomas
Miles
Inventar
#4 erstellt: 22. Jan 2004, 22:23
Die Electrocompaniet-Verstärker die ich habe/hatte (ECI-3. EC4.7) haben keinen Gain-Schalter. Die Lautstärke muss nie über die Hälfte aufgedreht werden, bei meinen recht wirkungsgradschwachen Dynaudio-Boxen. Der Regler steht normalerweise zwischen 9 und 11 Uhr.
sound67
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 23. Jan 2004, 06:30
Hi:

Laut Bedienungsanleitung soll der "Gain"-Schalter die "Leistungsverstärkung" an das Niveau der Signalquelle "anpassen". Keine Ahnung, was damit gemeint ist - habe dergleichen noch nie gesehen. Vielleicht ist das eine manuelle Umschaltung von Class A auf Class A/B-Betrieb?

Thomas
friesenbub
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 24. Jan 2004, 11:27
Hey Thomas,
betreibe meine 203 mit einem Marantz PM 14 MK II KI sowie SACD-Player Marantz SA 14 S 2.
Ein absolutes Traumtrio !!
Bin wirklich mehr als zufrieden, die Anlage spielt wie in der High-End Liga.
Viele Grüße
hoffel
sound67
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 26. Jan 2004, 12:34
Hi:

Heute bringe ich den Electrocompaniet zurück - er ist mit den Kefs (ohne "Leistungsanhebung") einfach überfordert. Mein alter Transistor-Verstärker (ein chinesischer Eigenimport) bringt trotz gleicher Leistung "auf dem Papier" gute Zimmerlautstärke bereits bei 1-3 Volume.

Der Klang des Electrocompaniet hatte mir schon ganz gut gefallen, trotz der Tendenz zum "Weichzeichnen".

Mal sehen, was jetzt kommt. Eine Marantz 14 habe ich hierher bisher noch nicht in den Läden gesehen, vielleicht probiere ich mal einen Cayin.

Thomas
tjobbe
Inventar
#8 erstellt: 26. Jan 2004, 12:41
hi Thomas,

ich hab die beiden großen 5/7er mit Pathos Power AMPs und Sonic Frontier preAmp gehört und fand das schon klasse (nur sollten die 4 Teile -zwei Monos, der PreAMP und die seperate Stromversorgung) als gebrauchte Geräte genauseviel wie die 207 kosten...

Als Vergleich hatte ich mal einen PAthos Vollverstärker dagegen gehört der dann doch mit den 7er Probleme bekam.

Cheers, Tjobbe
Miles
Inventar
#9 erstellt: 26. Jan 2004, 13:33

Heute bringe ich den Electrocompaniet zurück - er ist mit den Kefs (ohne "Leistungsanhebung") einfach überfordert. Mein alter Transistor-Verstärker (ein chinesischer Eigenimport) bringt trotz gleicher Leistung "auf dem Papier" gute Zimmerlautstärke bereits bei 1-3 Volume.


Dazu ist ja der Gain-Schalter da. Überfordert ist der Electrocompaniet bestimmt nicht, mit seinen 2x200W an 4 Ohm. Besonders da die KEFs einen recht hohen Wirkungsgrad haben.


[Beitrag von Miles am 26. Jan 2004, 13:51 bearbeitet]
Mangusta
Stammgast
#10 erstellt: 26. Jan 2004, 13:47
Hi Thomas,

wenn der Electrocompaniet mit den Kef's überfordert ist dann kannst Du gleich sämtliche (noch bezahlbaren) Röhrenverstärker von Deiner Liste streichen.

Gruß, Mangusta
sound67
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 26. Jan 2004, 17:58
@Miles

Wenn man den "Gain" Schalter betätigte wurde der Klang des Verstärkers wesentlich schlechter, sehr viel härter und weniger transparent. Das war für mich das K.O.-Kriterium

@Mangusta

Danke für den Hinweis. Als ich heute wieder die Hifi-Läden-Runde hier in FFM gemacht habe, wurde mir das auch bestätigt. Die einzige denkbare Röhren-Lösung seien Vor-End-Kombis, die dann auch mit etlichen Tausendern mehr zu Buche schlagen.

Neuer Versuch:

Am Donnerstag bekomme ich einen gebrauchten Schäfer&Rompf Emitter samt Akkus zur Probe. Übereinstimmend meinten 3 Händler (von denen 2 das Gerät nicht verkauften), dieser könnte richtig sein. Genug Leistung, und eher dunkler Klang. Der ist natürlich gebraucht (4 Jahre, aber generalüberholt und "upgedated" und mit 1 Jahr Garantie).

Gruß, Thomas
HifiErmittler
Neuling
#12 erstellt: 11. Sep 2004, 20:54
Der ECI-4 wurde vermutlich v CDP per Cinch betrieben; um den musikalisch-herausragenden Klang des ECI-4 zu hören (auch Leistung) ist ein symmetrischer Anschluß erforderlich und damit ein CDP, der über einen solche Verbindungsmöglichkeit verfügt und nicht nur via Cinch.
Satanshoden
Stammgast
#13 erstellt: 12. Sep 2004, 10:48
Jo,

beim Verbinden mittels Cinchaus- und XLR Eingangs kommt das Signal mit -6db am Amp an. Bei symmetrischen Verbindungen ist das Signal einmal "normal" und einmal phaseinvertiert auf dem Außenleiter um auch sehr langer Wege verbinden zu können.

Da fehlt die Hälfte des Pegels.


Gruß
xlupex
Inventar
#14 erstellt: 12. Sep 2004, 12:39
Hallo!
Ich höre auch in eher warmer Richtung.
Der Cayin könnte ein solches Ergebnis liefern, oftmals werden Röhrenverstärker mit EL34 ind Gegentakt- und vor allem Ultraliniearschaltung so beschrieben.
Ob bei dem Cayin so ist weiss ich nicht.
Eine Alternative wäre auf jeden Fall auch der Lua 4040! Der 6060 wird, ganz wie der Händler sagt, kälter klingen.
Mir gefällt der Lua4040 ausgezeichnet und werde ihn mir wenn ich das Geld über habe bestimmt eines schönen Tages kaufen. Bisher liefert meine einfache EL34 Endstufe (UL) quasi ähnliches!
Grüsse
Ralf
xenokles
Stammgast
#15 erstellt: 12. Sep 2004, 13:49
Der Cayin TA-35S hat KT-88 Röhren und klingt zwar deutlich nach Röhre, aber ob ich das schon als "warm" bezeichnen würde... Bei mir läuft er an Contour 1.8mkII (86db Wirkungsgrad) und ich bin sehr zufrieden damit! Hatte ihn vorher an ergo 92dc, das war eher zum abgewöhnen... Mit EL 34 läuft der TA-30, der hat etwas weniger Leistung.
d-fens
Inventar
#16 erstellt: 14. Sep 2004, 15:42
Hallo!

Kann es nicht sein,wenn dir die Höhen deiner neuen LS zu hell erscheinen(Männerstimmen) und der Grundton nicht vollmundig genug ist(zu schmal),das an den Lautsprechern irgendetwas nicht stimmt.Oder besser gesagt,das du etwas vermisst was deine alten LS besser konnten.Ich kann mir nicht vorstellen dass ein neuer Verstärker das alles herbeizaubert was du jetzt vermisst.Ich könnte mir eher vorstellen dass die KEF noch etwas Zeit zum einspielen brauchen um in den Höhen sanfter und im Grundton voller zu klingen.

Ciao
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