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[BI-wiring] LS Brücken bleiben drin?

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Autor
Beitrag
HerrKommilitone
Stammgast
#1 erstellt: 31. Mai 2013, 13:25
Hallo zusammen,

bleiben bei BI-wiring die LS (Klemmen)Brücken an den Terminals?

Vielen Dank,
elchupacabre
Inventar
#2 erstellt: 31. Mai 2013, 13:26
Nein
HerrKommilitone
Stammgast
#3 erstellt: 31. Mai 2013, 13:49
Das bedeutet, dass "hinter" dem Terminal ein Filter für die höhen und ein ein weitere Filter für die Tiefen sitzt? Also Getrennt voneinander. Es handelt sich um B&W Lautsprecher.



A_Koch
Stammgast
#4 erstellt: 31. Mai 2013, 13:50
So zu sagen "JA".

Und den Filter umgehst Du, wenn die Brücken eingesetzt sind / bleiben.
Mwf
Inventar
#5 erstellt: 31. Mai 2013, 14:55
Hi,
HerrKommilitone (Beitrag #3) schrieb:
... Es handelt sich um B&W Lautsprecher...


Es handelt sich um ELAC Lautsprecher.
Mwf
Inventar
#6 erstellt: 31. Mai 2013, 15:03

A_Koch (Beitrag #4) schrieb:
...Und den Filter umgehst Du, wenn die Brücken eingesetzt sind / bleiben.


Wie meinst du das?.
HerrKommilitone
Stammgast
#7 erstellt: 31. Mai 2013, 15:06
[quote] Es handelt sich um ELAC Lautsprecher.[/quote]

War nur nen Beispielbild, weil man hier ganz schön die beiden Weichen erkennen kann.


[Beitrag von HerrKommilitone am 31. Mai 2013, 15:07 bearbeitet]
A_Koch
Stammgast
#8 erstellt: 31. Mai 2013, 16:39
Na ja, die 2-fache Verkabelung dient dazu, die hohen Frequenzen und die niederigen seperat zu beliefern. Mit Strom. Vom Verstärker.

Wenn die Brücke drin ist, wird diese seperate Anlieferung "kurz vor dem Ziel" wieder vermischt - sie verfehlt ihr Ziel.

Stell Dir den Wasserkran in der Küche vor (Wasserkran = Lautsprecher). Der Wasserkran kriegt 2 "Anlieferungen". Heisses Wasser & kaltes Wasser. Aus heiss & kalt mischt er sich selber, was er (je nach Anforderung durch Stellung des Hebels) braucht.

Werden jetzt VOR dem Wasserkran die 2 Leitungen überbrückt, vermischen sich warm und kalt bereits vor der Mischbatterie und die seperate Anlieferung war umsonst.

Einziger Unterschied ist, dass durch das LS-Kabel nicht NUR die hohen und/oder niederigen Frequenzen geschickt werden, sondern der volle Frequenzumfang "fliesst" durch beide Kabel. Nur aus dem einen Kabel "saugt" sich die Frequenzweiche die hohen Frequenzen, um sie zum Tweeter zu schicken (die tiefen werden entsorgt) und aus dem anderen Kabel "saugt" sie sich die tiefen für den Tieftöner (da werden dann die hohen fallen gelassen).

Und weil es sich hier um Strom (und nicht um Wasser) handelt, sind es natürlich nicht nur 2 Leitungen, sonndern eben 4, also 2x +/-.

Voll scheisse erklärt, aber ich kann es nicht besser.
HerrKommilitone
Stammgast
#9 erstellt: 31. Mai 2013, 16:51
Perfekt!
Yorllik
Stammgast
#10 erstellt: 31. Mai 2013, 17:09

HerrKommilitone (Beitrag #1) schrieb:
bleiben bei BI-wiring die LS (Klemmen)Brücken an den Terminals?

Es ist vollkommen egal, ob bei Bi-Wiring die Brücken am Lautsprecherende der Kabel eine zusätzliche Verbindung zwischen den beiden Kabeln herstellen oder nicht, denn es besteht ja auf jeden Fall eine Verbindung an den Verstärkerklemmen.
Bei Bi-Amping, wenn also die beiden Frequenzbereiche von verschiedenen Endstufen oder Verstärkern versorgt werden, müssen die Brücken entfernt werden.
Yorllik
Stammgast
#11 erstellt: 31. Mai 2013, 17:12

A_Koch (Beitrag #8) schrieb:
Stell Dir den Wasserkran in der Küche vor (Wasserkran = Lautsprecher). Der Wasserkran kriegt 2 "Anlieferungen". Heisses Wasser & kaltes Wasser.

Dieser Vergleich hinkt leider, da der Lautsprecher nicht zwei verschiedene Anlieferungen (heißes und kaltes Wasser) bekommt, sondern nur eine auf zwei Leitungen aufgeteilte gemeinsame Quelle.
A_Koch
Stammgast
#12 erstellt: 31. Mai 2013, 17:39
...bin halt doch kein Profi....
Mwf
Inventar
#13 erstellt: 31. Mai 2013, 21:59

A_Koch (Beitrag #8) schrieb:
....Werden jetzt VOR dem Wasserhahn die 2 Leitungen überbrückt, vermischen sich warm und kalt bereits vor der Mischbatterie und die seperate Anlieferung war umsonst...

Schöner Versuch es anschaulich zu machen , leider unpassend :
-- wie schon festgestellt, es werden keine unterschiedlichen Signale angeliefert (*)
-- die Zusammenschaltung beider Leitungen (durch Brücke auch am LS, die andere an der Quelle) verdoppelt den Querschnitt, und dieser Vorteil kommt beiden Zweigen zugute

--------------------
(*) gilt für -- Bi-Wiring aus 1 Amp = Spannungsquelle = niedriges Ri /großer Dämpfungsfaktor
= das unterschiedliche "Saugen" hat an der Quelle nur minimalen Effekt


[Beitrag von Mwf am 01. Jun 2013, 07:08 bearbeitet]
A_Koch
Stammgast
#14 erstellt: 01. Jun 2013, 04:55
:-( ...habs ja nur gut gemeint..
CaptainCoach
Stammgast
#15 erstellt: 01. Jun 2013, 05:18
Bei Bi-Wiring hat man die Möglichkeit zwei verschiedene LS-Kabel für Hoch-Mittelton und Tiefton zu verwenden. Je nach Kabelmaterial und Querschnitt ist es unterschiedlich gut geeignet für Hoch-Mittelton oder eben für Tiefton. Verwendet man ein einziges Kabel, muss sich beides da durchquetschen.
Bi Wiring lohnt sich wenn nur dann,wenn man eine sehr gute Anlage hat. Und dann auch nur,wenn man bereit ist,deutlich mehr auszugeben,als für ein einzelnes LS-Kabel. Dann lieber ein richtig gutes Kabel, als zwei billige.
Giustolisi
Inventar
#16 erstellt: 01. Jun 2013, 12:53
@CaptainCoach
Bitte diesen Thread nicht mit unbegründeten Berhauptungen voll müllen.
Für unbewiesene Behauptungen gibt es diesen Thread.

Bi wiring bringt einem den doppelten Querschnitt, sonst nichts. Man hat nach wie vor nur einen Verstärker und die gleiche passive Weiche. Es gibt wirklich keinen physikalischen Grund, der darauf schließen ließe, es würde sich etwas am Klang ändern, wenn man die verschiedenen Wege einzeln verkabelt, aber an den selben Verstärker klemmt.
Ein Kabel welches nicht einen übermäßig großen Widerstand mit sich bringt ist genau so gut wie jedes andere Kabel, das die Voraussetzungen erfüllt für die Verbindung Verstärker-->Lautsprecher geeignet.
Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass das anders ist.
Yorllik
Stammgast
#17 erstellt: 01. Jun 2013, 13:18

Giustolisi (Beitrag #16) schrieb:
Bitte diesen Thread nicht mit unbegründeten Berhauptungen voll müllen.

Ich vermute, solche Behauptungen lernt das Fachpersonal heutzutage, um potenten Kunden noch etwas mehr Geld aus der Tasche zu ziehen oder die kostenlose Dreingabe etwas wertvoller erscheinen zu lassen ....
Giustolisi
Inventar
#18 erstellt: 01. Jun 2013, 14:17
Das Schlimme daran ist, dass selbst das angebliche Fachpersonal meistens keine Ahnung von den physikalischen Grundlagen hat. Ich habe schon die merkwürdigsten Behauptungen gehört, und auf Nachfrage keine Erklärung bekommen können zu Dingen wie Spikes, Superkabel, Bi-Wiring oder Bi-Amping. und anderen sonderbaren Dingen.
woher sollten sie es auch besser wissen, wenn es von Herstellern und Fachzeitschriften immer vorgebetet wird.
Panther
Inventar
#19 erstellt: 01. Jun 2013, 16:21

Giustolisi (Beitrag #18) schrieb:
Das Schlimme daran ist, dass selbst das angebliche Fachpersonal meistens keine Ahnung von den physikalischen Grundlagen hat.


Sofern es lediglich das "angebliche Fachpersonal" wäre, ginge das ja gerade noch so. Angst und Bange wird mir hingegen, wenn selbst Forenteilnehmer, denen man auf Basis ihrer Ausbildung und Berufstätigkeit ("Gelernter Radio- und Fernsehtechniker in einem Fachbetrieb(Expert)") zumindest eine gewisse Sachkenntnis zutrauen dürfte, hier im Forum öffentlich (!) derartigen Nonsens von sich geben.
miko
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 26. Jun 2013, 22:48
Wasserhahn?

Also wenn ich das richtig verstanden habe ist bei Boxen mit Bi-Wiring Anschlüssen die Frequenzweiche in 2 Teile aufgeteilt, getrennt ansteuerbar.

D.h. ich kann nachdem ich die Brücken entfernt habe einen Verstärker für den Tiefton verwenden und einen Verstärker für den Hochton, das ganze dann Bi-Amping genannt.

Bi-Wiring Terminals sind also für Bi-Amping.

Wenn ich kein Be-Amping vorgesehen habe muss ich die beiden einzelnen Weichenteile durch eine Brücke am Terminal miteinander verbinden und kann so einen normalen Stereoverstärker einsetzen.

Aber probierts aus: Nehmt die Brücke raus und schließt Euer Kabel mal oben mal unten an.

Oben laufen meist nur die Mittel und Hochtöner, unten geht nur der Bass

Auf plus und minus achten


[Beitrag von miko am 26. Jun 2013, 22:51 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#21 erstellt: 29. Jun 2013, 09:11
@ Miko

Hast du diesen thread überhaupt gelesen ?
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