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KEF Q7

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wolle
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Mrz 2003, 19:58
Hallo allerseits, ich bin KEF Q7 Besitzer.
Wer hat ebenfalls KEF Q7 oder sonstige Erfahrung mit den LS?
Wie zufrieden seit Ihr?

m.f.g.
wn
Inventar
#2 erstellt: 05. Mrz 2003, 20:11
Hallo Wolle,
ich habe im Moment 4 x Q1, die aber im Sommer durch 4 x Q7 ersetzt werden (durch Umzug mehr Platz). Ich habe die Q7 ausgiebig gehört und bin begeistert, was dann zum übergangsweisem Kauf der Q1 führte.
Gruss, Wilfried
Snert
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 06. Mrz 2003, 12:01
für das Geld, das sie kosten, sind sie sehr empfehlenswert, habe auch ein paar davon. Welchen Verstärker hast denn dran hängen? Ich hatte bsi vor kurzem noch nen Onkyo, der hat an den Q7 gerauscht ohne Ende.
wolle
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 06. Mrz 2003, 20:16
Hi, ich habe einen NAD C350 und einen HK HD 760 CD dranhängen. Ich bin eigentlich ganz zufrieden, aber ich finde den Mitteltöner etwas zu breitbandig abgestimmt! Der begrenzt zu sehr die maximale Lautstärke, der TT macht kaum Hub und MT um so mehr. Schon logisch aber trotzdem.

m.f.g.
SteelRose
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 07. Mrz 2003, 09:13
Hi,

hab die Q1 an einem Marantz PM17 MKII hängen, da rauscht nix.
Der Bass wird durch nen Elac 301 Sub realisiert.
Die Q1 sind im Prinzip die Q7 ohne den Bassunterbau.
Die Verarbeitungsqualität für das Geld (hab 350,- bezahlt)ist absolut ok.
Das Kunstfurnier sieht mit der Prägung aus wie Holz.
Selbst wenn man ganz nah dran geht. Nur die Nase verrät
schliesslich, dass es sich um Kunststoff handelt.

Ich empfinde den Klang des Koax-Chassis als sehr angenehm und unaufdringlich.
Hatte ich vorher mit meinen alten LS zischende Höhen und einen fehlenden Mitteltonbereich,
so klingen die Q1 einfach rund und voll. Insbesondere bei Instrumenten und Stimmen hört sich
die Q1 sehr exakt an. Technosound mit Megabeats sind nicht so sehr die Stärke.
Ohne Sub kommen die Q1 ausserdem recht schnell an ihre Grenze.
Dafür machen sie aber schon im unteren Lautstärkebereich genug Druck.
Allerdings finde ich den Sound ohne Sub zu flach. Das mag bei der Q7 anders sein.

Warum die Q1?
Eigentlich wollte ich mal richtig Geld ausgeben und mir sowas wie die Nautilus 805 oder die Reference 201 zulegen.
Da ich aber nicht direkt der Hifi-Freak bin und eigentlich nur neue Lautsprecher brauchte, wollte ich
erstmal unten Anfangen.
Die Q1 hat mich aus 2 Gründen überzeugt:
1. Keine aufdringlichen überbetonten Höhen, ein recht natürliches Klangbild und...
2. Die hammermässige Räumlichkeit.
Beim Probehören habe ich damals die Intro von DarkSide of Moon mit meinem Sub zusammen gehört. Da bin ich fast vom Sessel gefallen.
Die Instrumente waren nicht mehr irgendwo links oder rechts, sonder hatten definierte
Position - ich konnte sogar unten und oben ausmachen.

Bei den Q1 kann ich meinen Kopf auf meiner Sitzposition nach links und rechts bewegen und
die Räumlichkeit bleibt erhalten. Selbst auf dem Sofa liegend hören sich die Boxen noch gut an.
Bei meinen alten Lautsprechern (klassische 3-Wege Regalboxen) hat sich die Ortung von Stimmen
alleine durch die Kopfbewegung von 5-10 cm zu einer Box hin verstärkt, oder abgeschwächt.
War eine Stimme zum Beispiel eher links abgebildet, so hat sich durch eine Konzentration auf den rechten Lautsprecher
die Stimme in die Mitte bewegt.
Das hat mich zeitweise total kirre gemacht und war irgendwie anstrengend.
Mache ich das ganze nun mit der Q1 passiert etwas interessantes.
Die Stimme die links abgebildet ist wandert bei der Konzentration auf den rechten Lautsprecher nicht
in die Mitte, sondern mehr nach links. So wie es eigentlich sein sollte.

Das Ganze hat dazu geführt, dass ich meine ganzen CDs komplett neu erlebe.

Genervt hat mich an den LS folgendes:
- Ultrabillige Metallbügel für das Biwiringterminal (schmeisst man eh weg)
- Die Qualität der 3 Inbusschrauben an dem Koax-Chassis.
- Zu wenig Tiefbass (ach was...)

Da ich schon mehr als genug Bass mit dem Sub hab, bin ich bei den Q1 geblieben. Ausserdem sind die Dinger knuddelig.


@Wolle
Schon mal den Schaumgummistöpsel für den MT verwendet? Der bremst das Teil nach unten deutlich ab und reduziert die Arbeit der Membran.
Hört sich bei leiser Musik nicht so voll an, ermöglicht aber höhere Pegel, bei denen sich der Effekt
eventuell durch die stärkere Arbeit des TT kompensiert.
Derzeit begrenze ich die Q1 noch nicht nach unten durch den Sub (sind noch in der Einspielphase).
Bin aber mal gespannt wieviel sie dann vertragen werden.

Gruss,

SR
wn
Inventar
#6 erstellt: 07. Mrz 2003, 15:34
Hallo SR,
ich stimme Dir in allen Punkten völlig zu, hatte leider keine Zeit meinen Beitrag ausführlicher zu gestalten.

Ich verwende die Q1 an einer Marantz 5-Kanal Endstufe sowie im Arbeitszimmer ein weiteres Paar an einem Marantz 1072.

Die 4 Q1 in der Surroundanlage werden ergänzt durch einen Q9 Center und einem PSW 3000 Subwoofer.

Die Q1 im Arbeitszimmer sthen aus platzgründen durch Bücher eingekeilt im Regal. Was mich wundert ist, dass sie auch hier ihre guten Eigenschaften weitgehend erhalten.

Sehr viel HiFi und Spass fürs Geld.

Gruss, Wilfried
wolle
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Mrz 2003, 10:35
Hallo,ich habe für den TT und MT die "Stöpsel" ausprobiert.
Da kann man gut anpassen! Aber nach Experimenten ist es so das sich der Membranhub beim MT eher vergrößert wenn man die Kammer schließt!!! Wundert mich zwar aber es scheint so zu sein,wenn man das genau beobachtet und z.b. den finger als Abstandsmesser nimmt.
Aber vom dem Gehäusematerial bin ich entäuscht, da kann man die schrauben der Chassis alle paar Tage nachziehen ,wenn man wollte, der MDF Scheiß ist zu weich. Wollte die Spikes vorsichtig festziehen, da haben sich die Buchsen aus dem Gehäuse gelöst, "klasse"!
SteelRose
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 10. Mrz 2003, 09:20
Hi wolle,

hmmm...mit dem Stöpsel verwirrt mich etwas.
Allerdings ist die Sicke auch sehr weich.
Ich habe nur mit Stöpsel ein schwächeren unteren Stimmbereich ausmachen können.
Zu dem Gehäusematerial. Also bei mir lösen sich die Schrauben nicht,
aber wahrscheinlich höre ich nicht so laut ;-)))
Ja...das Material ist wirklich nicht so verdichtet wie anderes MDF Zeug.
Bei Elac ist das Material viel fester. Da kann man die Schrauben richtig festknallen.
Andererseits kostete der Elac Sub 560,- Euro und sieht im Vergleich zu den KEFs einfach hässlich aus.
Das ist vielleicht auch der Grund: Der Elac ist ein eckiger Kasten, die Q-Serie ist geschwungen geformt.
Eventuell ist das pressen einer solchen Form mit richtig hartem Material deutlich teurer, als die Verwendung von Standardplatten.

Ich denke die KEF Q bieten für ihr Geld sowohl einen
Superklang, als auch ein bildhübsches Design.
Es sind für mich jetzt schon audiophile Appetithäppchen. Einstiegslautsprecher, die Lust auf mehr machen.
Irgendwo musste natürlich gespart werden - glücklicherweise eben nicht beim Klang und Design.

Meine Q1 haben jetzt (nach ca. 50h) die Einspielphase hinter sich.
Ich konnte gestern das erste Mal mit SourceDirect hören.
Die Teile sind verdammt frech. Kann einer nicht richtig Singen, hört man das mit den Boxen sofort.
Jede kleine elektronische Hilfe bei der Aufnahme wird schamlos aufgedeckt.
Andererseits: Richtig gute Stimmen kommen als, sitzt der Sänger/in einem gegenüber.
So geht das mit allen Aufnahmen, wobei ich erstaunlicherweise sagen muss,
dass sich selbst uralte, schlechte CDs gut anhören, wenn sie einigermassen ordentlich aufgenommen wurden.
(Die uralte Sisters of Mercy 80-83 Collection zum Beispiel (Schraddelgruftdarkwave...))

Die Qs lassen eben erkennen, ob sich jemand Mühe gegeben hat, oder nicht, ohne dabei die Musik zu filetieren...

Gruss,

SR
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