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Trioden-Lautsprecher

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comeonfc
Stammgast
#1 erstellt: 10. Jun 2004, 12:19
Hallo,
wer hat einen (oder zwei) Tipp(s) für mich, welche Lautsprecher ich mir an einer unison simply 845er Triode mal anhören sollte?
Die unison hat 2x 16 Watt und momentan höre ich mit meiner zingali overture 2s (91dB, 8ohm), was an sich eine klasse Kombi ist, nur brachial laut kann sie nicht. Zwar höre ich zumeist bei (gehobener) Zimmerlautstärke und bin auch glücklich damit, möchte es aber auch ab und an mal richtig krachen lassen können. Daher suche ich einen Lautsprecher (evtl. 2.-LS), der a) richtig gut klingt, b) einen hohen Wirkungsgrad hat und c) mit den paar Triodenwatt auch mal richtig laut spielen kann. Bin auch an Selbstbau-Projekten interessiert. Habe schon einige interessante Vorschläge und wollte mal hören ob ihr da noch den einen oder anderen dazu nennen könnt.
Gruß
Andreas
stadtbusjack
Inventar
#2 erstellt: 10. Jun 2004, 12:30
Moin,

wo in etwa liegt denn dein Budget?

Bei Anwendungen, in denen hohe Wirkungsgrade gefordert sind, wird ja meist mit Hörnern gearbeitet, vielleicht wäre also ein Klipsch- oder Jerichohorn etwas für dich.
Buddelfrosch
Stammgast
#3 erstellt: 10. Jun 2004, 12:37
Versuchs mal damit:

http://www.bastanis.de/diy/produkte.htm

Betreibe daran selbst eine 845e Triode zu meiner vollsten Zufriedenheit.

Gruß
Gabor
micha_D.
Inventar
#4 erstellt: 10. Jun 2004, 13:23
Oder hier mal reinschauen..

http://www.acapella.de/german/

Gruß Micha
Herbert
Inventar
#5 erstellt: 10. Jun 2004, 14:03

wo in etwa liegt denn dein Budget?

Die Frage ist sehr wichtig. Und: Wie gross soll/darf der Lautsprecher denn werden?

Um einen signifikanten Unterschied zu den Zingalis zu erreichen (bei identischen Verstärker) sollte der Einsatz von Hornladung im Bassbereich angedacht werden. Je nach Budget und Stellmöglichkeit ergeben sich hier verschiedene Möglichkeiten.

Gruss
Herbert
Markus_Berzborn
Gesperrt
#6 erstellt: 10. Jun 2004, 14:14

Um einen signifikanten Unterschied zu den Zingalis zu erreichen (bei identischen Verstärker) sollte der Einsatz von Hornladung im Bassbereich angedacht werden.


Da würde sich z.B. die Dynavox 3.2 anbieten.

Gruß,
Markus


[Beitrag von Markus_Berzborn am 10. Jun 2004, 14:14 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#7 erstellt: 10. Jun 2004, 14:15


wo in etwa liegt denn dein Budget?

Die Frage ist sehr wichtig. Und: Wie gross soll/darf der Lautsprecher denn werden?

Um einen signifikanten Unterschied zu den Zingalis zu erreichen (bei identischen Verstärker) sollte der Einsatz von Hornladung im Bassbereich angedacht werden. Je nach Budget und Stellmöglichkeit ergeben sich hier verschiedene Möglichkeiten.

Gruss
Herbert


Auch die unteren Frequenzen mit einem Transistoramp abzudecken wäre zu Überlegen..

Micha
comeonfc
Stammgast
#8 erstellt: 10. Jun 2004, 15:08
Hallo,
und schon mal Danke für eure Antworten.
@ Gabor: die Bastanis kenne ich vom Hörensagen, konnte sie aber noch nie hören. habe mich aber schon länger mit Herrn Bastanis unterhalten - klanglich geht das wohl schon in die richtige Richtung. Deine habe ich auch schon auf deinen Bildern im Net gesehen und sie gefallen mir auch gut, nur du hast selber mal irgendwann erwähnt, dass es schon aufstellungskritische Biester seien.
@MIchaD: ja die accapella sind ein Traum! Und werden es wahrscheinlich auch bleiben, da preislich einfach ein wenig zu viel, es sei denn ich würde 30 Jahre finanzieren (g). Habe die campanile gehört und das war mit der 845er ein Traum!
Wie würdest du das angehen, den Bassbereich mit einem Transistor?
@Herbert: er sollte noch handlich sein, sprich nicht viel höher als 1,20 und breiter als 40 ....
Beim Budget bin ich mir da noch gar nicht sicher ....
@Markus: die dynavoxen sind auch solche Traumboxen, die preislich noch in Frage käme (budgetmäßig)... wie sind denn da die eigentlich die alten Modelle? Die gibt es ja hin und wieder mal verhältnismäßig günstig. Oder die Opal aus der anderen Serie? Hast du andere ähnliche Konzepte dagegen gehört?

Kennt jemand die Coherence12 von cantare audiosysteme http://www.cantare-as.de? Der Andreas Guhde postet ja hier auch im Selbstbaubereich. Diese wurde mir auch schon empfohlen und werde sie mir demnächst anhören. Dabei handelt es sich um ein Koax-chassi mit 97dB, was aber bei 250 Hz doch deutlich im pegel abfällt. Hier könnte man dann evtl. doch mit einem zusätzlichen aktiven Basschassi unterstützen ....

Gruß
Andreas


[Beitrag von comeonfc am 10. Jun 2004, 15:18 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#9 erstellt: 10. Jun 2004, 15:22
Hallo

Ja,die Acapellas sind schon was..

Die Möglichkeit den bassbereich mit Transistoramp abzudecken wäre Bi-Amping. Entweder Passives..wo beide Amps jeweils alle frequenzbereiche übertragen..das wäre die Möglichkeit mit den üblichen PASSIVEN Frequenzweichen..Besser wäre es Aktiv..wo eine AKTIVE Frequenzweiche die Signale vor den Verstärkern schon trennt und diese dann jeweils nur den Bestimmten Frequenzbereich übertragen müssen..

Bei diesen beiden möglichkeiten kann erheblich der Röhrenverstärker Entlastet werden und der Wirkungsgrad der LS kann erheblich geringer sein.Der Vorteil wäre auch ein tiefer und Straffer Bassbereich der wesentlich konturierter als bei einem Röhrenverstärker wäre.Bei dieser Konstruktion braucht man im Bassbereich auch kein Hornsystem.Mit einer geschlossenen Box kann ein schneller und auch Druckvoller Tieftonbereich realisiert werden der nur mit dem Röhrenverstärker alleine niemals möglich wäre.

Davon abgesehen ist diese Methode um einiges Günstiger und bringt gerade im wichtigen Tiefbassbereich sehr viele Vorteile.Der Klangliche Aspekt des Röhrenverstärkers bleibt komplett erhalten!

Gruß Micha


[Beitrag von micha_D. am 10. Jun 2004, 15:25 bearbeitet]
Herbert
Inventar
#10 erstellt: 10. Jun 2004, 16:38
Hallo Andreas,

hier ein paar Beispiele in der beabsichtigten Grössenklasse:

Selbstbau:
http://www.fostexspeaker.de/gehaeuse/206e_enclrev.pdf ca. 96 dB/1W1m
http://www.fostexspeaker.de/gehaeuse/208ez_encl.pdf ca. 98 dB/1W1
http://www.lautsprecherversand.de/hifi/hypohorn.htm ca. 95 dB/1W1m
http://www.diy-systems.com/ ca. 100 dB/1W1m, grösser als gewünscht

Fertigboxen:
http://www.avantgarde-acoustic.de/index1.php?sprache=de ca. 104 dB/1w1m, grösser als gewünscht
http://www.musicconnection.de/pdf/32_GB.pdf ca. 96 dB/1W1m
http://www.eckhorn.com/bk_202.php ca. 99 dB/1W1m

Gruss
Herbert


[Beitrag von Herbert am 10. Jun 2004, 17:08 bearbeitet]
Markus_Berzborn
Gesperrt
#11 erstellt: 10. Jun 2004, 17:31

@Markus: die dynavoxen sind auch solche Traumboxen, die preislich noch in Frage käme (budgetmäßig)... wie sind denn da die eigentlich die alten Modelle?


Die sind OK, aber es sind im Gegensatz zur 3er-Reihe keine Vollbereichshörner.

Gruß,
Markus
comeonfc
Stammgast
#12 erstellt: 10. Jun 2004, 17:41
Hallo Markus,
wie spielen die 3.2er denn bei nicht wandnaher Aufstellung - das wird ja ausdrücklich empfohlen?
Ab wann wirds denn untenrum dann ein wenig dünner?
Gruß
Andreas
Markus_Berzborn
Gesperrt
#13 erstellt: 10. Jun 2004, 19:37
Muss man im jeweiligen Raum ausprobieren. Die Aufstellung ist nicht ganz unkritisch, weil der Raum quasi als Basshornverlängerung funktioniert.

Gruß,
Markus
deka
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 11. Jun 2004, 10:50
Hallo zusammen,

auch ich kann die Hörner von Avantgarde Acoustic wärmstens empfehlen. Habe letztens ein paar Endstufen ausprobiert, darunter auch Trioden. Die Wahl fiel bei mir letztendlich aber doch auf Transistorgeräte. Vielleicht passten die auch nur am besten zur Vorstufe.
Ist ja eh alles Geschmackssache.

Schöner Gruß,
Dieter
Schlönzke
Neuling
#15 erstellt: 13. Jun 2004, 08:38
Hallo comeonfc,
die Rondo mit Salabert-Treiber oder ein Audiovector-Horn mit Lowther-Treibern kämen auch in Frage. Der Vorteil dieser Wandler heißt: Breitband! Keine Weiche im Signalweg, direkte Ankopplung an die Röhren = Quasi Aktivbetrieb. Näher an die Musik kommt man nicht!

Sind zwar beide mächtig hochpreisig aber dafür auch mächtig gut!

Grüße
Schlönzke
Fidelio
Stammgast
#16 erstellt: 13. Jun 2004, 12:47
Hallo Schlönzke,

100%-Zustimmung. Allerdings sind die Audiovectors vermutlich außerhalb des Preis- und Größenrahmens von Andreas.

Mein persönlicher Vorschlag: Wenn überhaupt Lowther (Herbert, nicht hauen! ), dann irgendwas aus der Bicor-Serie mit einem oder besser zwei ATS-Bass-Eckhörnern.

Die Maximal-Lösung kommt dann auf etwa 4000 Euro und die Bässe in die Ecke mit nem Blumentopf drauf. Bei mir wird es Weihnachten vermutlich auch so enden.

http://www.lowther.de/lowther/preisliste/preisliste.asp
http://www.lowther.de/lowther/subwoofer/ats_atk.asp


[Beitrag von Fidelio am 13. Jun 2004, 12:48 bearbeitet]
Herbert
Inventar
#17 erstellt: 13. Jun 2004, 15:41
Hallo Fidelio,

was soll ich denn mit Dir machen:

Das oder das ?
Besser Lösung 2!

Gruss
Herbert

PS: Das Audiovector macht schon einen imposanten Raumeffekt. Ob es ausserhalb des Preisrahmens liegt, weiss nur Andreas - in den Empfehlungen sind teurere Lautsprecher. Ansonsten plädiere ich eher zu einem ausgewogeneren Frequenzgang als wie ihn Lowther bietet und habe negative Erfahrungen mit der Langzeitstabilität gesammelt. Dies heisst aber nicht, dass ein Lowther überhaupt keinen Spass beim Musikhören machen kann.
Fidelio
Stammgast
#18 erstellt: 13. Jun 2004, 17:12
Grüß Dich Herbert,

diese Antwort habe ich von Dir erwartet.

Wenn meine Lowther durch sind (oder mein Gedultsfaden), dann werde ich natürlich einen Deiner Fostex-Vorschläge in die engste Wahl ziehen. Grunddätzlich sind wir uns ja mehr als einig.

Deswegen ein klares .

Zur Meinung über den Preisrahmen und Größe bin ich mit den Aussagen


die accapella sind ein Traum! Und werden es wahrscheinlich auch bleiben, da preislich einfach ein wenig zu viel, es sei denn ich würde 30 Jahre finanzieren



nicht viel höher als 1,20 und breiter als 40


gekommen.

Bei beiden liegt die Audiovector nahe dran oder drüber (10000Euro bei Audiotechnik oder 18000Euro bei Opera, sowie 68/116/48cm B/H/T).
Schlönzke
Neuling
#19 erstellt: 13. Jun 2004, 20:27
Hallo Breitbänder,

nett, dass Ihr so offenherzig über Eure Erfahrungen mit Lowther & Co. berichtet. Eine Bemerkung kann ich aber nicht so ganz nachvollziehen, nämlich die Sache mit der Langzeitstabilität.

Ein Kumpel von mir betreibt seit ca. 10 Jahren ein Pärchen Lowther Accademy mit 4-facher PM &A-Bestückung (Cobalt-Magnete) und hat die Teile direkt am Wohnzimmerfenster stehen; allerdings mit hinter schwarzem Stoff verdeckten Chassis. Bisher keinerlei Verschleiß- oder Zerbröselungserscheinungen an Membran oder Sicke. Alles tippi-toppi, quasi wie neu!

Im Gegentum: Bisher nur topp Musikerlebnisse - und das bei mir als eingefleischtem Zweiwege-Miniboxen-Fan mit ehem. Audioplan Kontrapunkt Silver Signature und heute Celestion Concertino II. Da mache ich mir nach Besuchen bei ihm immer wieder meine Gedanken, ob ich meine Schuhkartons in Rente schicken soll. Dieser unglaublichen Attacke im Sound und dieser grandiosen Musikalität hat meine Celestion nicht allzuviel entgegen zu setzen.

Vielleicht macht Andreas ja doch noch seine persönliche Erfahrung der 3. Hochwirkungsgrad-Art?

Grüße von Schlönzke
Herbert
Inventar
#20 erstellt: 13. Jun 2004, 20:48
Hallo,

das hier hatte ich zu meinen Erfahrungen mit Lowther in einem anderen Thread gepostet:

Lowther, 15 Jahre: Erster Chassisdefekt (Sicke) bei beiden Treibern PM6A nach 5 Jahren, danach reconen lassen, 2 Jahre bis zum Bau eines neuen Gehäuses im Karton verwahrt, schlussendlich nach weiteren 8 Jahren verkauft, weil die Sicke wieder verhärtete.......Beim Musikhören ist es so, dass die Fostex auf Dauer angenehmer, weniger verfärbt klangen (ANM.: als die Lowther). Dadurch ist es möglich sie länger zu hören, ohne direkt wieder auf neutralere Wandler umschalten zu wollen. Daher auch meine Bevorzugung.


Ich muss hinzufügen, dass die Lowther von Anfang an als Zweitlautsprecher liefen und ich den Vergleich zu einem Mehrwege-Hornsystem mit ausgeglichener Wiedergabe hatte.

Zum Vergleich mit einer Minibox sag' ich besser nichts. Es sind unterschiedliche Welten.

Gruss
Herbert
comeonfc
Stammgast
#21 erstellt: 14. Jun 2004, 13:22
Hallo,
und danke für die zahlreichen Tipps. Ich werde mir in den nächsten Wochen und Monaten noch einiges anhören.
Meine kurz- bis mittelfristige Lösung wird sein: Meine Zingali overture 2s und dazu als Zweit-Lautsprecher die coherence 12-Bauvorschlag von Andreas Guhde (cantare-audiosysteme), den ich mir demnächst auch einmal anhören werde und von dem ich bis dato aber nur gutes gehört habe und hoffe, dass er mir zusagt, weil es wohl momentan auch die günstigste Alternative wäre.
Langfristig wird es dann wohl so etwas sein, wie die dynavox 3.1 - die sind aber z.Zt. noch ein bischen zu teuer.
Gruß
Andreas
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