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Zeitrichtigkeit...???

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hgisbit
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 04. Okt 2004, 20:06
Kann mir jemand erklären was man darunter bei einem Lautsprecher versteht?!

Wie äussert sich dieser Faktor?
Oder ist es Humbug?

Mein Vertigo sollen da ja recht kaputt sein in der Beziehung...

Gruß
Chrissi1
Stammgast
#2 erstellt: 05. Okt 2004, 18:13
Hallo.
Zeitrichtig bedeutet soviel, das die Schallwellen des Hochtöners und des Mittel bzw. Teiftöners zum gleichen Zeitpunkt an deinem Ohr ankommen. Möglich ist dieses durch Koaxsysteme HT sitzt im MT oder bautechnisch. Das Gehaüse ist einige Grad nach hinten geneigt. Bessere Abbildung, besserer Raum

grüße Christian
martin
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 06. Okt 2004, 08:32
Hi hgisbit,

ist doch schon ausführlich diskutiert worden...

http://www.hifi-foru...4052&back=&sort=&z=1

...angefangen mit einem Kommentar von Dir

Grüße
martin
Tantris
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 06. Okt 2004, 12:47
Hallo,

unter "Zeitrichtigkeit" versteht man wohl einen unverfärbten Phasengang resp. das Fehlen von GLZ-Verzerrungen bei einem LS, mithin eine linearphasige Wiedergabe.

Eine direkte Korrelation zwischen dieser Größe und einem Höreindruck besteht nicht, denn in den bei LS üblichen Größenordnung sind sämtliche Phänomene, die die Zeitrichtigkeit beeinflussen, nicht hörbar. Unsinnig ist insbesondere, von der Sprungantwort auf den Höreindruck zu schließen, daß bei dieser Messung unhörbare Phänomene stark verzerrte Messungen zur Folge haben, hingegen hörbare Phänomene keinen Ausdruck im Graphen finden.

zu Chrissi:

Koaxsysteme sind keineswegs per se "zeitrichtig", da die Antriebssysteme von Mitteltöner und Hochtöner zumeist nicht auf einer Ebene sitzen. Zum anderen greift diese Betrachtung zu kurz, da auch das Phasenverhalten der Treiber und der Weiche die "Zeitrichtigkeit" stark bestimmt. Aber wie gesagt, die Frage ist müßig, da das Phänomen nicht hörbar ist, die von Dir avisierten Qualitätsverbesserungen "Bessere Abbildung" hängen damit nicht zusammen.

Gruß, T.
breitband
Stammgast
#5 erstellt: 06. Okt 2004, 13:51

Tantris schrieb:
Eine direkte Korrelation zwischen dieser Größe und einem Höreindruck besteht nicht, denn in den bei LS üblichen Größenordnung sind sämtliche Phänomene, die die Zeitrichtigkeit beeinflussen, nicht hörbar. Unsinnig ist insbesondere, von der Sprungantwort auf den Höreindruck zu schließen, ...
... Aber wie gesagt, die Frage ist müßig, da das Phänomen nicht hörbar ist, die von Dir avisierten Qualitätsverbesserungen "Bessere Abbildung" hängen damit nicht zusammen.

Gruß, T.


Eine direkte Korrelation besteht nicht. Das ist richtig.
Eine indirekte besteht aber sehr wohl - und die äußert sich u.a. in einer "besseren Abbildung" sprich: einer besseren Räumlichkeit. Insofern ist es auch durchaus sinnig, von der Sprungantwort auf die räumliche Abbildung zu schließen.
Darüberhinaus korrelieren die angeführten Zusammenhänge mit Hörerfahrungen vieler Hifi-Hobbyisten.

Trotzdem stimme ich dir zu, daß es müßig ist, über das Thema zu diskutieren, denn der Zusammenhang zwischen Zeitverhalten und räumlicher Abbildung besteht klar hörbar, bedarf also keiner weiteren Diskussion.
Tantris
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 07. Okt 2004, 14:40
Hallo Breitband,

WARUM sollte das so sein, was Du behauptest, nämlich daß Sprungantwort und räumliche Abbildung in irgendeiner Weise korrelieren? Es gibt dafür keinerlei Anhaltspunkte in den Erkenntnissen der Psychoakustik, und die von Hifi-Fans zumeist angeführten Hörvergleiche führen hier in die Irre, da meist verschiedene Lautsprecherkonzepte verglichen werden, die sich in wesentlichen auf jeden Fall hörbaren Kriterien unterscheiden, und nicht ausschließlich in der Sprungantwort. Im konkreten Fall - z.B. Breitbänder gegen Mehrwege-LS - ergeben sich vor allem krasse Unterschiede in der Directivity, aus denen die gehörten Unterschiede ableitbar sind.

Hast Du denn schonmal einen Hörvergleich gemacht zwischen einem Lautsprecher mit perfekter Sprungantwort und einem baugleichen Modell mit stark verzerrter Sprungantwort, wobei ausnahmslos ALLE anderen Parameter (Frequenzgang, DIrectivity etc.) identisch bleiben? Ich habe einen solchen Vergleich gemacht, sogar im direkten Umschaltbetrieb, und ein Unterschied ist nicht bzw. nur minimal wahrnehmbar und betrifft in keinster Weise die räumliche Abbildung.

Gruß, T.
hgisbit
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 07. Okt 2004, 21:29
@martin: Hoppla!

Aber daran sieht man mal wieder wie sehr sich die Magazine Widersprechen. Audio behauptet z.b. (obwohl Pfeiffer da mit drin hockt!), dass man eine derartige Räumlichkeit (der Vertigo) sonst nur von 2-Wege Systemen her kennt. Und der gute Pfeiffer selbst sagt, dass die Vertigo im Zeitbereich ne Katastrophe sei.
Was denn nun???

Gruß
martin
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 08. Okt 2004, 14:21
Hi hgisbit,

für mich ist das Thema 'zeitrichtig' abgehakt. Beim Kabeltest-Termin in der Hörzone hat US bei der K+H O500C mal zwischen linear-und minimalphasig umgeschalten. Ich würde, wenn überhaupt, von subtilen Änderungen sprechen.

Grüße
martin
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