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Passiv oder Aktiv

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Autor
Beitrag
leon_k
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Mai 2005, 06:23
eigentlich war ich auf dem besten wege mir ein paar NAIM Ariva anzuschaffen.
jetzt hat mir ein freund -ein eingefleischter aktiv LS fan- empfohlen unter allen umständen aktiv LS anzuschauen (sprich zu anzuhören).

gibts hier tips was es bei der aktiven variante zu beachten gilt? welche boxen passen den in ein investitionsfenster von ca. 2000 Euro?
was gilts bei der wahl eines passenden verstärkers zu beachten?
Hörzone
Inventar
#2 erstellt: 02. Mai 2005, 09:37

leon_k schrieb:
eigentlich war ich auf dem besten wege mir ein paar NAIM Ariva anzuschaffen.
jetzt hat mir ein freund -ein eingefleischter aktiv LS fan- empfohlen unter allen umständen aktiv LS anzuschauen (sprich zu anzuhören).

gibts hier tips was es bei der aktiven variante zu beachten gilt? welche boxen passen den in ein investitionsfenster von ca. 2000 Euro?
was gilts bei der wahl eines passenden verstärkers zu beachten? :cut



das einfachste: du gehtst zu einem Händler und hörst dich mal ein bisschen durch.
einen Verstärker brauchst du nicht, denn der ist ja im aktivne LS intgeriert.. gleich mehrfach sogar, einen Vorverstärker eventuell..

Gruß
Reinhard
GandRalf
Inventar
#3 erstellt: 02. Mai 2005, 09:48
Moin auch,



eigentlich war ich auf dem besten wege mir ein paar NAIM Ariva anzuschaffen.
jetzt hat mir ein freund -ein eingefleischter aktiv LS fan- empfohlen unter allen umständen aktiv LS anzuschauen (sprich zu anzuhören).



Wenn ich mich nicht irre, lässt sich bei Naim fast jeder Lautsprecher mit entsprechendem Zubehör aktivieren. Wenn dich die Ariva interessiert:
Wende dich doch mal an den "Naim-Dealer" deines Vertrauens.

klingtgut
Inventar
#4 erstellt: 02. Mai 2005, 10:34

GandRalf schrieb:

Wenn ich mich nicht irre, lässt sich bei Naim fast jeder Lautsprecher mit entsprechendem Zubehör aktivieren. Wenn dich die Ariva interessiert:
Wende dich doch mal an den "Naim-Dealer" deines Vertrauens. :prost


Hallo Gandralf,

dies ist bei der Ariva leider nicht möglich.

Viele Grüsse

Volker
GandRalf
Inventar
#5 erstellt: 02. Mai 2005, 12:16
Moin auch,

@ klingtgut:

Das ist aber schade. -oder ist es nicht?

Macht Naim jetzt immer mehr Einschränkungen (Inkonsequenzen) in der eigenen Philosophie (Cinchbuchsen etc.)?
klingtgut
Inventar
#6 erstellt: 02. Mai 2005, 12:35

GandRalf schrieb:
Moin auch,

@ klingtgut:

Das ist aber schade. -oder ist es nicht?

Macht Naim jetzt immer mehr Einschränkungen (Inkonsequenzen) in der eigenen Philosophie (Cinchbuchsen etc.)? :?


Hallo Gandralf,

ob es Sinn macht eine Ariva zu aktivieren lass ich jetzt mal unkommentiert.

Nur soviel Naim ist gerade dabei sich mit Produkten wie z.B. der i Serie oder auch der Ariva auch im "günstigen" Preisbereich mit sehr guten Produkten zu etablieren.Das in diesem günstigeren Bereich einige Merkmale auf der Strecke bleiben ist doch mehr als logisch oder nicht ? Solange ein sehr gutes klangliches Ergebnis dabei heraus kommt ist das auch nicht weiter schlimm oder ?!

Viele Grüsse

Volker
GandRalf
Inventar
#7 erstellt: 02. Mai 2005, 12:45
Moin nochmal,

Vielleicht hätte ich das Ganze etwas deutlicher "kennzeichnen" sollen:

Also nochmal:


@ klingtgut:

Das ist aber schade. -oder ist es nicht?

Macht Naim jetzt immer mehr Einschränkungen (Inkonsequenzen) in der eigenen Philosophie (Cinchbuchsen etc.)?





Daß Naim sich bei der derzeitigen Lage in der Unterhaltungselektronik auch im "günstigeren" Segment tummeln, und auch mit der Steckerphilosophie etwas offener werden muß, ist schon klar.
leon_k
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 02. Mai 2005, 14:07
danke für die Kommentare. ich habe mich in den letzten wochen ausgiebig umgeschaut und umgehört. allerdings als in passiven bereich.

was wären denn empfehlenswerte aktiv LS im 2000 Euro Bereich?
martin
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 02. Mai 2005, 14:50
@leon_k

die Genelec 1031A läge in Deinem Budget. Die dürfte auch in nahezu jedem Studio-Laden vorführbereit sein.

Grüße
martin
Moonlightshadow
Inventar
#10 erstellt: 02. Mai 2005, 15:30
@klingtgut:


Nur soviel Naim ist gerade dabei sich mit Produkten wie z.B. der i Serie oder auch der Ariva auch im "günstigen" Preisbereich mit sehr guten Produkten zu etablieren.


Du machst Scherze oder? Die Ariva (2000€) ist deutlich teurer als der Vorgänger Intro II (um 1400€), der 5 i teurer als ein Nait 3, zudem nicht auftrennbar und auch nicht mit externen Netzteilen erweiterbar wie sein Vorgänger. Naims waren nie so teuer wie heute. Und IMHO steckt auch nicht mehr viel der alten Philosophie dahinter.


[Beitrag von Moonlightshadow am 02. Mai 2005, 15:32 bearbeitet]
klingtgut
Inventar
#11 erstellt: 02. Mai 2005, 17:20

Moonlightshadow schrieb:
Du machst Scherze oder? Die Ariva (2000€) ist deutlich teurer als der Vorgänger Intro II (um 1400€), der 5 i teurer als ein Nait 3, zudem nicht auftrennbar und auch nicht mit externen Netzteilen erweiterbar wie sein Vorgänger. Naims waren nie so teuer wie heute. Und IMHO steckt auch nicht mehr viel der alten Philosophie dahinter.


Hallo Moonlightshadow,

ich sehe die i Serie und auch die Ariva nicht als Nachfolger zu den genannten Modellen.Ich sehe sie als komplett eigenes Konzept um eben auch dem Mainstream zumindest ein wenig gerecht zu werden.Und da haben die Geräte durchaus Ihre Berechtigung.

Viele Grüsse

Volker
Moonlightshadow
Inventar
#12 erstellt: 02. Mai 2005, 18:18

ich sehe die i Serie und auch die Ariva nicht als Nachfolger zu den genannten Modellen.Ich sehe sie als komplett eigenes Konzept um eben auch dem Mainstream zumindest ein wenig gerecht zu werden.Und da haben die Geräte durchaus Ihre Berechtigung.


Also wenns darum geht, dann doch lieber nen anständigen gebrauchten "Original-Naim" alter Schule, den man noch verbessern kann. Ein Nait 3 mit Hicap wird dem 5i wohl die Rückleuchten zeigen.


[Beitrag von Moonlightshadow am 02. Mai 2005, 18:22 bearbeitet]
klingtgut
Inventar
#13 erstellt: 02. Mai 2005, 18:29

Moonlightshadow schrieb:

Also wenns darum geht, dann doch lieber nen anständigen gebrauchten "Original-Naim" alter Schule, den man noch verbessern kann. Ein Nait 3 mit Hicap wird dem 5i wohl die Rückleuchten zeigen. ;)


Hallo Moonlightshadow,

das wäre mal ein interessanter,mit Hicap ein etwas unfairer, Vergleich.

Ansonsten klingt die Kette NAIT 5 I, CD 5 I und Ariva sehr stimmig und musikalisch.Hattest Du inzwischen mal das Vergnügen die Ariva zu hören ?

Viele Grüsse

Volker
Moonlightshadow
Inventar
#14 erstellt: 02. Mai 2005, 19:36
@klingtgut:


das wäre mal ein interessanter,mit Hicap ein etwas unfairer, Vergleich.


Im Naim-Forum wird der 3R oft gegenüber dem 5i als der klanglich bessere Amp empfohlen. Im grossen und ganzen scheint die 5er Serie (auch 112/150) IMHO nicht sonderlich beliebt dort. Hab zwar nicht jeden Thread gelesen, aber doch einige. Dies gilt aber wohl nicht für den ursprünglichen Nait 5, der aus welchen Gründen auch immer nicht mehr produziert wird. Wahrscheinlich war er einfach zu gut.


Hattest Du inzwischen mal das Vergnügen die Ariva zu hören ?


Ne, hatte ich nicht, aber ein schönes Böxchen ist sie ja schon.


[Beitrag von Moonlightshadow am 02. Mai 2005, 19:47 bearbeitet]
klingtgut
Inventar
#15 erstellt: 02. Mai 2005, 19:50

Moonlightshadow schrieb:
Im Naim-Forum wird der 3R oft gegenüber dem 5i als der klanglich bessere Amp empfohlen. Im grossen und ganzen scheint die 5er Serie (auch 112/150) nicht sonderlich beliebt dort. Hab zwar nicht jeden Thread gelesen, aber doch einige. Dies gilt aber wohl nicht für den ursprünglichen Nait 5, der aus welchen Gründen auch immer nicht mehr produziert wird. Wahrscheinlich war er einfach zu gut.


Hallo,

ich halte die 112/150er Kombi für eine sehr ordentliche Vor-/Endkombi zumindest ist der Unterschied zum NAIT 5 I enorm.


Moonlightshadow schrieb:

Ne, hatte ich nicht, aber ein schönes Böxchen ist sie ja schon. :)


na dann was steht dem im Wege ?

Viele Grüsse

Volker
Moonlightshadow
Inventar
#16 erstellt: 02. Mai 2005, 19:59
@klingtgut


ich halte die 112/150er Kombi für eine sehr ordentliche Vor-/Endkombi zumindest ist der Unterschied zum NAIT 5 I enorm.


Ob das der Grund für die Stillegung des Nait 5 war?

Für die Naim-Freaks ist Masstab aber das eigene Produkt aus der Historie. Dies gilt es zu schlagen.


[Beitrag von Moonlightshadow am 02. Mai 2005, 20:02 bearbeitet]
funny1968
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 15. Mai 2005, 14:58

Moonlightshadow schrieb:
@klingtgut:


das wäre mal ein interessanter, mit Hicap ein etwas unfairer, Vergleich.


Im Naim-Forum wird der 3R oft gegenüber dem 5i als der klanglich bessere Amp empfohlen. Im grossen und ganzen scheint die 5er Serie (auch 112/150) IMHO nicht sonderlich beliebt dort. Hab zwar nicht jeden Thread gelesen, aber doch einige. Dies gilt aber wohl nicht für den ursprünglichen Nait 5, der aus welchen Gründen auch immer nicht mehr produziert wird. Wahrscheinlich war er einfach zu gut.



Das ist aber böse,

denn der NAIM NAIT 3 (Wie auch NAC 90, NAP 90) ist m.E. ohne Hi-Cap der schlechteste NAIM Amp, den es jemals gab. Völlig übersounded und mindestens eine Woche Einspielzeit, bis er bischen klingt.

Damit ich nicht falsch verstanden werde:

Der NAIT 3 ist sicher immer noch besser als alle Transistorverstärker aus Japan und China unter 3000 EUR.

P.S.: Die Naim Preispolitik gefällt mir auch nicht. Die Designpolitik schon.
Thomas_Seebörger
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 18. Mai 2005, 19:17
Hallo Leute,

zur Frage aktive oder passive LS kann ich aus meiner Erfahrung ganz klar AKTIV LS sagen!

Ich habe mir über viele Jahre schon so einige LS aus dem passiven Bereich angehört, bis ich auf das Thema aktive LS aufmerksam wurde.

Aktive LS wie meine Mackie HR824 sind nicht so "geschwätzig" wie passive LS und besser bei akustisch schwierigen Räumen, wenn z.B. viel harte Fächen vorhanden sind (wie Holzfußboden, Stahl und Glas).
Der Verstärker in den aktiven LS ist optimal auf die LS abgestimmt.

Notwendig wird ein Vorverstärker um die Quellen zu sammeln.

Hochwertige aktive LS werden in der Regel in Fernseh-Rundfunkanstalten und Produktionstudios eingesetzt (gib mal Mackie HR824 bei Google ein und Du wirst sehen wo die überall eingesetzt werden.

Gute aktive LS werden dort zur Beurteilung der Tonqualitäten genutzt. Warum wohl? Weil die Leute dort alle keine Ahnung haben? Nein, weil sie einfach neutraler sind und nur das wiedergeben was auf der Quelle drauf ist.
Sind z.B. nur sehr wenig Bässe drauf geben die auch nur diese wenigen Bässe raus.

Als ich mir meine Mackie (ungehört, aber von einem Tontechniker empfohlen) vor Jahren gekauft habe und sie bei mir zu Hause das erste Mal gehört habe, waren sie absolut unspektakulär.Ich war etwas entäuscht. Doch mir wurde das schon im Vorfeld von dem Tontechniker gesagt, das das so ist. Ich habe den Rat befolgt und sie mir einige Tage angehört und wurde mit jedem Tage begeisterter.
Jeder der Gast bei uns ist ist begeistert von dem Klang,das will nichts heißen, ist aber so.
Ein Freund der privat klassische Musik auf dem Klavier spielt sagt immer, bei den LS kingt das Klavier auch wie ein echtes Klavier.

Bei mir laufen meine Mackie HR824 auch in meinem Heimkino, und da erspare ich mir sogar einen Sub.

Gute aktive LS werden schon seit Jahren fast unverändert gebaut und verkauft. Bringen dem Händler aber lange nicht so viel Gewinn wie die passiven LS aus den so "hoch gelobten Fachzeitschriften".

Das ist meine eigene Meinung die nicht jeder teilen muß, doch es kostet ja nichts sich einmal aktive LS anzuhören!

IHR WERDET ES DANN SCHON HÖREN.

Einen schönen Abend noch...

Thomas Seebörger
lolita
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 19. Mai 2005, 17:34
Hi Thomas!

Du schreibst:


und sie bei mir zu Hause das erste Mal gehört habe, waren sie absolut unspektakulär.Ich war etwas entäuscht. Doch mir wurde das schon im Vorfeld von dem Tontechniker gesagt, das das so ist. Ich habe den Rat befolgt und sie mir einige Tage angehört und wurde mit jedem Tage begeisterter.


Und dann schreibst Du:


Jeder der Gast bei uns ist ist begeistert von dem Klang


Passt irgendwie nicht so zusammen:? oder bleiben Deine Gäste auch immer mehrere Tage um sich an den Klang zu gewöhnen und ihn dann genauso toll zu finden wie Du?

Ich hatte mal aktive Lautsprecher, da war es andersherum: zuerst haben sie mir nicht schlecht gefallen und ich habe dann aber mit der Zeit gemerkt, dass es doch nicht das Gelbe vom Ei ist

Ich denke die Bezeichnung "aktiv" ist bestimmt kein Qualitätsmerkmal.

Grusschen
Lolita
klingtgut
Inventar
#20 erstellt: 19. Mai 2005, 18:06

lolita schrieb:

Ich denke die Bezeichnung "aktiv" ist bestimmt kein Qualitätsmerkmal.

Grusschen
Lolita


Hallo Lolita,

dem kann man wohl nur noch zustimmen.

Viele Grüsse

Volker
mnicolay
Inventar
#21 erstellt: 19. Mai 2005, 18:35

klingtgut schrieb:

lolita schrieb:

Ich denke die Bezeichnung "aktiv" ist bestimmt kein Qualitätsmerkmal.

Grusschen
Lolita


Hallo Lolita,

dem kann man wohl nur noch zustimmen.

Viele Grüsse

Volker :prost

Hallo zusammen,
Hört sich so an, als hättet Ihr schlechte Erfahrung mit Aktiven gemacht. Welche denn ?
Wo seht Ihr denn noch Vorteile von Passiv-LS gegenüber Aktiv-LS
Gruß
Markus
klingtgut
Inventar
#22 erstellt: 19. Mai 2005, 19:12

mnicolay schrieb:
Hallo zusammen,
Hört sich so an, als hättet Ihr schlechte Erfahrung mit Aktiven gemacht. Welche denn ?
Wo seht Ihr denn noch Vorteile von Passiv-LS gegenüber Aktiv-LS
Gruß
Markus


Hallo Markus,

nur weil ich Verallgemeinerungen nicht gut finde muss ich keine schlechten Erfahrungen gemacht haben.Es gibt mit Sicherheit gute Aktivlautsprecher genauso wie es auch gute Passivlautsprecher gibt.Leider gibt es aber auch schlechte Aktiv- wie Passivlautsprecher.Ich habe einfach was gegen den hier immer wieder aufgestellten Grundsatz Aktiv ist in jedem Fall besser als passiv.

Viele Grüsse

Volker
Thomas_Seebörger
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 19. Mai 2005, 23:06
Hallo,

na die Vorteile der passiven LS gegenüber den aktiven interessiert mich jetzt aber auch brennend !

Mit welchen aktiven LS habt ihr denn nun so schlechte Erfahrungen gemacht, und welche passiven waren da so viel besser ?
Was war denn genau besser oder schlechter????????????
Lasst mich teihaben an Eurem Wissen.

Ich bin der Meinung das es sicherlich in beiden „Lagern“ gute und schlechte LS gibt, sagt einem aber eigendlich auch schon der gesunde Menschenverstand, sei hier aber nur mal für die oder den einen erwähnt.

Warum gibt es eigentlich Eurer Meinung nach so viele Modelwechsel bei den passiven LS -Firmen ?

Im Bereich der aktiven passiert da kaum was, die bleiben fast unverändert.
Warum ist das Eure Meinung nach so?

Warum findet man noch so viele Kleinanzeigen mit Verkaufsabsichten von passiven LS in den Zeitungen und im Internet ?
Warum ist das Eure Meinung nach so?

Mit Meinungen scheinen hier aber so einige arge Probleme zu haben !
Mit einer guten Kinderstube aber auch !


Schönen Abend noch

Thomas S.
ukw
Inventar
#24 erstellt: 20. Mai 2005, 00:57
Ein guter Lautsprecher ist ein guter Lautsprecher.

Ob passiv oder aktiv spielt zunächst keine Rolle.

Die Vorteile eines passiven Lautsprechers sind seine günstigen Herstellungskosten.
Die passive Weiche ist "Idiotensicher" der User kann nichts falsch einstellen.

Weitere Vorteile kann ich auch nach langem Nachdenken nicht erkennen.
Dieser Vorteil des passiven Lautsprechers schmilzt schnell zusammen,
wenn man nach einem guten Verstärker zur guten Box sucht.
Viel viel Geld und eine gute + stabile Schaltung ... wo findet man das heute für wenig Geld?

China??


Und warum muß der Verstärker gegen die Frequenzweiche mit Spulen kondensatoren und Hochlastwiderständen ankämpfen??
Habt Ihr mal ausgerechnet wie dramatisch sich der effektive Dämpfungsfaktor verschlechtert,
wenn eine passive Frequenzweiche zwischen der Endstufe und der Schwingspule eines Lautsprecherchassis befindet??

Was kostet eine gute passive Frequenzweiche und was leistet sie??


Jeder passive Lautsprecher läßt sich auch aktiv betreiben.

Ist der Lautsprecher in der passiv Version gut, kann er durch die Aktivierung nur noch besser werden.

Analog aktiv ist teuer und gehört zu den
Plattenspielern und Tapedecks
in die Museumsabteilung der 80ziger Jahre
ein Ehrenplatz in der ersten Reihe,

Mitte bitte




Eine digitale Frequenzweiche ist im Grunde ein Computer, der die digitalen Signale mathematisch den Chassis zuordnen kann.
Dabei kann gleichzeitig die Zeit verzögert werden (Zwischenspeicher) oder die Lautstärke mit der eine Frequenz wiedergegeben wird,
kann auf mathematischer Ebene verändert werden (wie auch bei einer CD die Lautstärke der Frequenz mathematisch gespeichert wird).

Somit ist eine perfekte Wiedergabe möglich, da das z.B. dem Mitteltöner zugeordnete Signal erst am Ausgang der Weiche D/A gewandelt wird
(wie beim Analog Ausgang des CD Player)
und dann nur noch verstärkt werden muß und D I R E K T an die Schwingspule des Mittelton Chassi geleitet wird.
Eine Beeinflussung durch Störungen ist bei einem digitalen Signal nicht möglich,
während ein analoges Signal ständig von äußeren Einflüssen abgeschirmt werden muß.
Das erfordert viel Aufwand, der sich in höheren Herstellungskosten niederschlägt.


Für den Fall das das heimische Wohnzimmer nicht optimale akustische Eigenschaften hat oder die Lautsprecher ansich nicht optimal abgestimmt sind,
kann der aktiv Betreiber zumindest die Lautstärkeverhältnisse der einzelen Systeme zueinander sehr schnell und einfach ändern.
Alle passiv Lautsprecher Bestizer, die noch nie ein aktives System besessen und ausprobiert haben, können sich nicht vorstellen,
wie stark die Klangfarbe eines Lautsprechers durch Nuancen in den Lautstärkeverhältnissen der einzelen Hoch-, Mittel-, Tieftonsysteme zueinander bestimmt werden.
Sie können sich gar nicht vorstellen wie einfach es ist einen Lautsprecher durch Änderung dieser Verhältnisse seinen persönlichen Klangvorstellungen anzupassen.

Die digital aktiven Betreiber genießen den ganzen Komfort der durch die moderne Datenverarbeitung in Hochleistungsprozessoren möglich wird.
Alles ist einstellbar, abspeicherbar und in sekundenbruchteilen wieder abgerufen.

Einstellung einer Veränderung.
Vergleich zu verschiedenen als "Preset" abgespeicherten früheren Varianten mit einer "Compare" Funktion usw.

Betrieb von 20 verschiedenen 2 oder 3 Wege Lautsprechern mit einer digitalen Frequenzweiche und 3 Stereoendstufen?

Umstecken der Lautsprecherkabeln an den Boxen - Abruf des "Presets" und gute Fahrt

nicht mal 20 Sekunden.

Für das Geld, daß eine gute Frequenzweiche kostet bekommt man eine digitale Frequenzweiche.

Hier die Weiche für den rechten Lautsprecher einer Teufel Octopus LT 77. Die Trafospule wiegt 6,25 Kg. Eine DVD als Größenvergleich.
Für einen Stereolautsprecherpaar benötigt man das ganze also zweimal.

Diese passive Weiche ist teurer als eine digital aktive Weiche - kann bedeutend weniger leisten!!



Um einen neuen (d.H. mir nicht bekannten) Lautsprecher mit Hilfe von digital aktiven Equipment aktiv anzuschließen
und optimal zu betreiben, brauche ich keine Viertelstunde.
Inclusive Phasen/ Laufzeitkorrektur und RTA Einmessung (digitaler Terzband EQ)

Ich betreibe/entwickle seit 2 Jahrem alle meine Lautsprecher aktiv.
klingtgut
Inventar
#25 erstellt: 20. Mai 2005, 07:21

Thomas_Seebörger schrieb:
Hallo,

na die Vorteile der passiven LS gegenüber den aktiven interessiert mich jetzt aber auch brennend !

Mit welchen aktiven LS habt ihr denn nun so schlechte Erfahrungen gemacht, und welche passiven waren da so viel besser ?
Was war denn genau besser oder schlechter????????????
Lasst mich teihaben an Eurem Wissen.

Schönen Abend noch

Thomas S.


Hallo Thomas,

spreche ich chinesisch ? Lese einfach mein letztes Posting nochmal.Ich habe keine schlechten Erfahrungen mit aktiven Lautsprechern gemacht.Ich wehre mich nur gegen den Grundsatz das jeder aktive Lautsprecher gut ist und jeder passive schlechter,nicht mehr und nicht weniger.

Gruß

Volker
klingtgut
Inventar
#26 erstellt: 20. Mai 2005, 07:23

ukw schrieb:
Ein guter Lautsprecher ist ein guter Lautsprecher.

Ob passiv oder aktiv spielt zunächst keine Rolle.



Hallo,

auch dem kann ich nur zustimmen,ich habe nichts anderes behauptet.

Gruß

Volker
AndreasMuc
Stammgast
#27 erstellt: 20. Mai 2005, 13:12
@ukw:

Es war interessant Deinen Beitrag zu lesen -- auch wenn mir vieles davon schon klar war. Selbst für mich (bin technischer Laie aber nicht völlig ohne jeden technischen Sachverstand) ist es absolut einleuchtend, dass der erfolgversprechendste Weg zum guten Sound ein digital-aktives Konzept ist.

Als Kunde lege ich Wert auf hochqualitative Musikwiedergabe und auf ein optisch erträgliches Design (ein Lautsprecher ist nicht zuletzt auch ein Möbelstück im Wohnzimmer). High-End-Voodo und Markenfetischismus kann mir gestohlen bleiben. Was mich als Kunde mit diesen (eigentlich sehr rational begründbaren!) Präferenzen maßlos ärgert: Fast kein Hersteller kann bzw. will mir etwas anbieten. Ich kenne genau zwei: Meridian und Revox, beides leider nicht in meiner Preisklasse zu haben. Im Moment bin ich auf der Suche nach Lautsprechern für ca. 3000 Euro Paarpreis (siehe Thread hier im LS-Forum). Wenn ich mir die Endstufe sparen kann, würde ich auch 1000 Euro drauflegen. Aber selbst für 4000 kenne ich keine digital-aktiven Standboxen, die nett anzusehen sind und einen großen Raum gut mit Musik füllen!

Du schreibst, dass Du aus jeder passiven Box ruck-zuck eine digital-aktive machen kannst. Leider habe ich die entsprechenden Fertigkeiten bzw. das entsprechende Wissen nicht. Ich besitze noch nicht mal einen Lötkolben. Eigentlich will ich nur in hoher Qualität Musik genießen, die Technik soll dem dienen, ich will mich nicht mehr damit beschäftigen müssen als nötig. Falls Du mir irgendwelche Tipps geben kannst, wäre ich Dir mehr als nur dankbar.

Viele Grüße, Andreas
Zweck0r
Moderator
#28 erstellt: 20. Mai 2005, 15:55
Hi,


Als Kunde lege ich Wert auf hochqualitative Musikwiedergabe und auf ein optisch erträgliches Design (ein Lautsprecher ist nicht zuletzt auch ein Möbelstück im Wohnzimmer). High-End-Voodo und Markenfetischismus kann mir gestohlen bleiben.


Neulich hat hier im Forum (oder wars in einem anderen ) jemand Studiomonitore gekauft und sich beim Schreiner Einstellgehäuse mit Frontbespannung anfertigen lassen. Optisch absolut wohnzimmertauglich.

Grüße,

Zweck
Lord_Moori
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 20. Mai 2005, 16:08
Hallo,

hier kann man noch etwas zur Aktiv-Technik lesen.

http://www.jessen-highend.de

Übrigends fand ich die kleine BM4 absolut fantastisch, meine Einstiegsdroge ;).

Habe sie im selben Raum gegen die BM30 gehört und konnte nicht wirklich unterscheiden, welche der beiden gerade spielte. Natürlich beschallt eine BM30 größere Räumlichkeiten, aber das "Klangkonzept" zieht sich gleichmäßig durch die ganze Linie.

Also unbedingt mal Probehören!
Meiler
Stammgast
#30 erstellt: 20. Mai 2005, 16:11
Zum Thema Aufhübschen von Monitoren hatte ich was gepostet.

Der Thread heisst "Monitore vs. Optik und Frauen". Budget 3000 Euros reicht lässig für ein Paar Mackie HR824 incl. Tischerjob, bei mir tut noch ein Nubert AW 1000 Subwoofer mit. Den KANN man mit den Mackies verwenden, muss man aber nicht. Mein Wohnraum hat etwa 50m², und wir haben mit den Monitoren schon extrem laut Party gefeiert, ohne dass die Mackies auch nur kurz mit den Overload LEDs geblinkt hätten :-) Lt. Datenblatt machen die knappe 120 dB/ 1m Such mal ne Passivbox, mit der Du das machen kannst :-)

Ich würde mir diese oder Ähnliche (Genelec) einfach mal anhören. Die Tischleraktion kostet in "schön", also mit ein paar netten Details etwa 800 Euronen.

Schönen Abend
Meiler


[Beitrag von Meiler am 20. Mai 2005, 16:12 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#31 erstellt: 20. Mai 2005, 16:38
Genau den Thread meinte ich. Sieht wirklich schick aus

Selbst bei meinen günstigen Behringer ist es eine echte Herausforderung, die Overload-LEDs leuchten zu sehen. Das gelingt mir nur bei mindestens 2,5 Metern Hörabstand mit fiesen Dampfhammer-Bässen. Kino-Subbass lässt die Boxen kalt, weil das offensichtlich eingebaute Subsonic-Filter alles aussortiert, was eine Bassreflexbox dieser Größe sowieso nicht wiedergeben könnte.

Grüße,

Zweck
teite
Stammgast
#32 erstellt: 20. Mai 2005, 17:16
Hallo,


Zweck0r schrieb:
Genau den Thread meinte ich. Sieht wirklich schick aus

Selbst bei meinen günstigen Behringer ist es eine echte Herausforderung, die Overload-LEDs leuchten zu sehen. Das gelingt mir nur bei mindestens 2,5 Metern Hörabstand mit fiesen Dampfhammer-Bässen. Kino-Subbass lässt die Boxen kalt, weil das offensichtlich eingebaute Subsonic-Filter alles aussortiert, was eine Bassreflexbox dieser Größe sowieso nicht wiedergeben könnte.


Jo die Behringer haben einen Subsonicfilter, konnte ich mit einer Sinus-Cd ermitteln. Interessant wäre noch ob man die Bass-Entzerrung noch optimieren könnte, denk mal da ist noch Potential für mehr Tiefgang.

IMHO(!) ist man mit 5x aktiven B2031A Truths und einem Mittelklasse Receiver BESTENS fürs Heimkino gerüstet (+ Sub). Die Truth haben einen irren Punch und riesige Pegelreserven. Die Overload-LED hab ich noch nie leuchten gesehen.

cu,
Stefan
Zweck0r
Moderator
#33 erstellt: 20. Mai 2005, 19:13

Interessant wäre noch ob man die Bass-Entzerrung noch optimieren könnte, denk mal da ist noch Potential für mehr Tiefgang.


Bei einer Bassreflexbox macht das wahrscheinlich wenig Sinn, wenn sie nicht wie die von Nubert sehr tief abgestimmt ist, um noch Reserven für eine Entzerrung zu lassen.

Eine sinnvolle Modifikation für mehr Bassqualität auf Kosten der Pegelfestigkeit wäre IMHO, das Gehäuse zu verschließen, das Subsonicfilter zu überbrücken und das ganze auf sanften Bassabfall hin zu entzerren. Der Bass ist nämlich die einzige Disziplin, in der meine geschlossenen Grundig Aktivboxen den Truth deutlich überlegen sind: der Bass klingt oben unaufdringlicher und geht trotzdem tiefer herunter.

Grüße,

Zweck


[Beitrag von Zweck0r am 20. Mai 2005, 19:14 bearbeitet]
Thomas_Seebörger
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 20. Mai 2005, 19:24
@klingtgut

"Mit welchen aktiven LS habt ihr denn nun so schlechte Erfahrungen gemacht, und welche passiven waren da so viel besser ?
Was war denn genau besser oder schlechter????????????"

Habe ich DICH klingtgut persönlich angesprochen? NEIN!
Ich habe mich nur der Frage des Vorredners mnicolay im allgemeinen angeschlossen !
Die vielen Fragezeichen sollten nur Ausdruck darüber sein, das ich mal klare Antworten hätte wenn es denn geht.
Ich sehe kein Grund mir gegenüber beleidigend zu werden !

Hier lesen sicher noch andere Leute mit (wie das auch die Diskusion in anderen Foren zum Thema "aktiv oder passiv" zeigt), und nicht nur die Leute die sich hier schriftlich äußern.
Von allen die hier mitlesen, und sich schriftlich äußern, hätte ich gerne ihre Erfahrungen im Vergleich aktive oder passive LS, und die jeweiligen Vor-Nachteile zwischen den LS gehört. Welche passiven LS sind denn genau (und aus welchem Grund) besser oder schlechter?

Ich fand den Beitrag von UKW sehr sehr interessant, gut geschrieben und hat bei mir zur Wissensvermehrung beigetragen!
Das ist das was ich hier im Forum erwartet habe.

Besonders interessiert mich hier aber auch die negative Erfahrung von lolita genau. Welche aktiven LS waren das denn, und was war so schlecht an denen?
Ich habe damals einige aktive LS empfohlen bekommen, vieleicht waren die sogar darunter.

Wenn Du meinen letzten Beitrag sorgsam gelesen hättest wäre Dir nicht entgangen, dass auch ich der Meinung bin, dass es in beiden "Lagern" gute und schlechte LS gibt.

Mich würde aber mal von Dir klingtgut interessieren ob, und welche aktiven LS Du mal gehört hast, und wie Deine speziellen Erfahrungen damit waren.
Welche passiven und aktiven LS kannst Du empfehlen, und warum.

Ich denke das sind einfache klare Fragen und werden nicht "wieder" mißverständlich ausgelegt.

Ich finde das wichtigste ist, dass man am Schluß der Suche mit seinen LS zufrieden ist und Musik genießt.
Die Suche nach den "für sich richtigen LS" ist kostet Zeit, Geld und Nerven.
Ich bin froh das für mich richtige gefunden zu haben.

Thomas Seebörger


[Beitrag von Thomas_Seebörger am 21. Mai 2005, 04:07 bearbeitet]
Thomas_Seebörger
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 20. Mai 2005, 20:01
Hallo Zweck0r,

hast Du oder jemand anderes mal die Behringer gegen ander aktive LS gehört?
Ich hatte damals geschwankt zwischen Behringer Truths B2031, Mackie HR824, Genelec 1031, Genelec 1030 und K+H O300 u.v.a..

Berichtet doch bitte mal von Euren Erfahrungen !

Bei meinem damaligem Kontakt zu einem Forumsteilnehmer eines anderen Forums zum Thema aktiven LS habe ich folgende Mail erhalten, die ich sehr aufschlußreich fand:

"Die Behringer kommt auf jeden Fall in Frage, ist doch ihr Preis-Leistungsverhältnis sehr gut. Subjektiv würde ich sagen, die Genelec 1031 und die Mackie HR824 klingen jedoch noch etwas sauberer und ermüdungsfreier.
Wenn es etwas teurer sein darf, auch noch die K+H O300 (ca 6000) in Erwägung ziehen. Viele Klassikfans sind schon mit kleineren Monitoren zufrieden, wie den Tannoy Reveal active (ca. 1200 DM/Paar) oder den Genelec 1030 (ca. 2200 DM/Paar), Genelec 1031 (ca. 3700 DM/Paar), Mackie HR 824 (ca. 3200/Paar), Behringer Truth B2031 (ca. 1600/Paar)
Ich würde Dir empfehlen, auf jeden Fall mal JBL LSR28P (ca. 4000 DM/P, leider häßlich) und die K+H O198 (ca 5800 DM/P) , K+H O300 (ca 6000) probezuhören! Hervorragend auch die MEG RL906 (ca 5000/P), die allerdings in punkto Baß und Pegel den K+H und JBL nicht das Wasser reichen kann, aber schön klein und gut designed ist. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt, gerade bei den kleinen 906/905, einfach nicht.
Alle genannten Monitore klingen hinreichend neutral, also 'klingen nicht' im besten Sinne. FÜr Hifi-gewohnte Ohren ist die JBL LSR28P am geeignetsten, da sie, wenn sehr laut gehört wird, eher harmonische Verzerrungen erzeugt, Mackie und Genelec werden eher als 'kühl' und 'analytisch' beschrieben. Allerdings sind diese Unterschiede marginal. Über den Baß würde ich mir keine Sorgen machen, alle genannten Speaker gehen bis 45 Hz runter, die Mackie sogar noch tiefer (ich höre damit Heimkino OHNE Sub). FÜr wirklich laute Wiedergabe empfiehlt sich die JBL, die da kaum Grenzen kennt, außerdem gibts in der Reihe noch nen Sub.
Alle von mir empfohlenen Boxen haben neben einem symmetrischen XLR auch einen unsymmetrischen Klinkeneingang, da reicht ein simpler Adapter. Beim Adapter XLR-Cinch kann es zu Problemen kommen wg. der galvanischen Gleichschaltung Masse/Abschirmung, aber das ist selten. Mit Klinke bist Du jedoch auf de sicheren Seite.

Ich habe von einen MEG-Besitzer gehört, daß Genelec, K+H und JBL (Typen weiß ich nicht mehr) eben nicht diese tolle Abbildungsqualität der Geithains besitzen. Ausserdem reichen eigentlich die 904 aus, wenn man auf die letzte Oktave im Keller verzichten kann."

Ich hatte leider nicht die Möglichkeiten diese verschiedenen LS zu hören.

Aus dem passiven Bereich hätte ich auch noch gerne LS von Nubert dagegen gehört.
Über diese Firma habe ich schon viel gutes gehört und gelesen.

Ich bin ja mit meinen Mackie HR824 sehr zufrieden, doch interessiert hätte mich das ganze schon.

Aber jetzt habe ich wenigstens Zeit Musik zu genießen und bin nicht mehr auf der Suche nach DEM LS.
Ich fand das damals sehr zeitintensiv den richtigen LS für mich zu finden.

Gruß
Thomas Seebörger


[Beitrag von Thomas_Seebörger am 20. Mai 2005, 20:07 bearbeitet]
mnicolay
Inventar
#36 erstellt: 21. Mai 2005, 11:11
Hallo Thomas.
[quote]von einem MEG-Besitzer gehört, daß Genelec, K+H und JBL (Typen weiß ich nicht mehr) eben nicht diese tolle Abbildungsqualität der Geithains besitzen. Ausserdem reichen eigentlich die 904 aus...[/quote]
die koaxiale Anordnung der Chassis bei den MEG kommt dem Ideal der Punktschallquelle sehr nahe. Außerdem sind die Töner noch gruppenlaufzeit entzerrt. Die Abbildungsqualität ist außerordentlich, Tiefenstaffelung, Auflösung, Durchhörbarkeit und Klangfarbentreue lassen IMHO keine Wünsche offen. Aber, der Hörraum muß mitspielen.
Auch positiv, die LS, zumindest bis Typ 904 sind absolut nahfeldtauglich, also für kürzeste Hörabstände und somit kleinere Abhörraume konzipiert (ich sitze jetzt 1,70 m davor)
Die unterste Grenzfrequenz bei -3db ist 38HZ (904). Da kommt seltenst ! der Wunsch nach zusätzlichem Fundament auf. Darüber folgt auch die Bass-Wiedergabe der Information auf dem Tonträger.
Die ca. 15 mal preiswertere Behringer 2031A ist zum Einstieg in die Aktivwelt IMHO der Knaller. Unkaputtbar, Pegel satt und gute Stereo-Ortung. Etwas verfärbter Grundton, aber verschmerzbar. Die aktive Raumanpassung kann Akustik-Probleme zuerst mal entschärfen helfen.

Ich selber bin von schlanken High-Ent-Säulen mit seitlichem TT über die Behringer zur MEG "konvertiert". Zwischenzeitlich noch Abhörraumakustik optimiert und genieße mit wachsendem Erstaunen die sich ständig vergrößernde Anzahl der "hörbaren" Tonträger.
Gruß
Markus


[Beitrag von mnicolay am 21. Mai 2005, 11:12 bearbeitet]
Thomas_Seebörger
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 21. Mai 2005, 11:53
Hallo mnicolay,
danke für Deine Ausführungen.
Da klingt ja schon ein wenig Schwärmerei mit, wenn ich das richtig interpretiere.
Da kommt bei mir ja schon fast wieder der Wunsch auf mir zu meinen Mackie HR824 noch 3 weitere aktive LS für mein Kino zu erwerben.
Ich schau in meinem Kino mit 6 m Leinwanddiagonale zwar überwiegend Jazz- und Blueskonzerte an, doch der eine oder andere Kinofilm läuft auch schon mal, besonders wenn Gäste anwesend sind.
Gerade da fällt mir und den Gästen immer positiv auf wie enorm tief diese LS gehen können.
"Leider" sind wir nur spärlich möbeliert,da wir es sehr modern bezüglich Einrichtung mögen, und haben zudem viele Flächen aus Metall und Glas. Das ist für die Raumakustik natürlich nicht gerade positiv.
Ich denke alleine ein Teppich würde der Raumakustik schon sehr gut tun.
Ich bin ja schwer am überlegen meine Thule Audioanlage mit Balanced Vollverstärker und Spirit CD-Player zu verkaufen, weil ich finde, dass die Geräte zu teuer waren um nur als Quellensammler zu dienen.
Ich habe mir mal bei eBay einen Mitsubishi Vorverstärker gekauft, und werde den mal als Quellensammler ausprobieren.
Mal sehen ob es da Unterschiede gibt.
Ich kann mir als technischer Laie nicht so richtig vorstellen, dass ein hochwertiger Vorverstärker notwendig sein soll.
Als Vorverstärker hätte ich aber gerne einen bei dem ich z.B. von meinem Tuner auf meine PR99 MK2 aufnehmen kann und gleichzeitig eine andere Quelle hören kann. Das sollte bei meinem Mitsubishi DA-P600 wohl möglich sein.
Ich habe also noch keine Erfahrungen mit VV gemacht und werde das jetzt einfach mal ausprobieren mit dem Mitsubishi.
Die Thule Audio Anlage stammt noch aus meiner "passiven Zeit" u.a. mit Dynaudio Contour 1.3.
Habe mich auch schon nach Geräten wie Akai DS-5 , Sonx CX 50 u.v.a umgeschaut. Ich bin mir da noch in keinster Weise sicher, doch Versuch macht klug.
Wie hast Du das gelöst, und was für Erfahrungen hast Du bisher selber gemacht?

Schönes Wochenende
Thomas Seebörger
lolita
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 21. Mai 2005, 14:28
Hi Thomas!


Mit Meinungen scheinen hier aber so einige arge Probleme zu haben !


Scheint mir auch so. Anders kann ich mir Eure heftigen Reaktionen mit der Meinung dass "aktiv" eben KEIN Qualitätsmerkmal ist, und es doch noch Leute gibt, die mit Passiven glücklicher werden, nicht vorstellen.

Meine Erfahrung habe ich geschildert. Und ich würde mal behaupten wollen, dass meine RL904 nicht unbedingt ein Beispiel für schlechte Aktive sind oder besser gesagt waren.

Nur: Sie haben mir auf die Dauer eben nicht den erwarteten Spass gemacht. Mir fehlte z.B. auch so etwas wie Musikalität, oder die Vermittlung von Emotionen. (beides werden, vermute ich jetzt mal erfahrungsgemäß, für Dich Schimpfwörter sein)

Und aus dieser eigenen Erfahrung habe ich mir meine eigene Meinung gebildet, so wie Du Dir ja Deine Meinung gebildet hast, oder sie anscheinend von Dritten übernommen hast


Allerdings fällt mir bei Deinen Statements auf, dass Du Dich zwar als technischen Laien ansiehst, aber in Deinen Äußerungen doch ganz klar zu erkennen ist, dass Du ziemlich tief in der Materie drin bist. Ist mir irgendwie rätselhaft.

Auch schreibst Du, dass Du Dir seinerzeit die Mackies ohne vorher Probe zu hören, rein auf die Empfehlung eines anderen angeschafft hättest.

Dann schreibst Du jetzt:


Ich fand das damals sehr zeitintensiv den richtigen LS für mich zu finden.


Was daran zeitintensiv war, ohne Probehören eine LS zu kaufen, erschliest sich mir nicht. Mir kommen da eher so einige Vermutungen über den Zweck Deiner Aktivitäten hier..:)

Wenn Dir Deine Lautsprecher so richtig gut gefallen, sei froh. Ist der Idealfall. Ist aber nicht zwangsläufig auf alle anderen übertragbar und man sollte keine Religion daraus machen. Denn jeder hat seine eigenen Bedürfnisse und Erwartungen an den Klang.

Grusschen von
Lolita
Thomas_Seebörger
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 21. Mai 2005, 16:47
Hallo lolita,

schön das Du antwortest.


Nur: Sie haben mir auf die Dauer eben nicht den erwarteten Spass gemacht. Mir fehlte z.B. auch so etwas wie Musikalität, oder die Vermittlung von Emotionen. (beides werden, vermute ich jetzt mal erfahrungsgemäß, für Dich Schimpfwörter sein)


Das ist Quatsch. Natürlich habe ich nichts gegen passive LS, hatte ja selbst einige gehabt.
Mann muß schlicht und einfach ja auch selbst mit den LS zufrieden sein,da nützt es auch nichts wenn die Testsieger in XY sind ,viel Geld kosten oder was auch immer.
Sie müssen einem gefallen ! Da kann ein auch keiner groß helfen.
Man muss selbst probieren , kann sich aber sicher empfohlene LS (mit Begründungen) anhören.
Nur Entscheiden muß jeder selbst !



Und aus dieser eigenen Erfahrung habe ich mir meine eigene Meinung gebildet, so wie Du Dir ja Deine Meinung gebildet hast, oder sie anscheinend von Dritten übernommen hast


Ich habe mich damals (war noch zu DM Zeiten) SELBST auf die Suche nach verschiedenen LS gemacht und einige bei mir zu Hause, und einige im Laden vorab gehört.
Ich schätze es waren so 20 LS, allerdings alle aus dem passiven Bereich.
Bei uns im Ort gibt es einen HiFi Laden, wo der Chef selbst LS entwickelt. Ich habe dort LS gesehen und gehört, die findet man so schnell in keinem Laden wieder (das bezieht sich jetzt nur auf die Optik)
Ich war aber natürlich auch noch in anderen Läden die LS vertreiben.
Waren alle auf IHRE ART interessant, entsprachen aber nicht meinen Vorstellungen.
Ich war damals so mit Lesen, Gespräche führen und Hören einige Wochen beschäftigt.

Im Bezug auf aktive LS habe ich mich in verschieden Mailkontakten mit Leuten unterhalten die aktive LS in Studios und Sendeanstalten nutzen bzw. einbauen.
Da ich vor Ort keine Möglichkeiten hatte verschieden aktive LS zu hören, habe ich mich einzig und alleine auf deren Erfahrung velassen und bin noch heute sehr begeistert von meinen LS.
Hätten mir die LS nicht gefallen, so hätte ich schon damals nach dem Fernabstandsgesetz die LS zurückgeben können.
Es gab aber keine Veranlassung dafür, wie Du dir sicher denken kannst.




Allerdings fällt mir bei Deinen Statements auf, dass Du Dich zwar als technischen Laien ansiehst, aber in Deinen Äußerungen doch ganz klar zu erkennen ist, dass Du ziemlich tief in der Materie drin bist. Ist mir irgendwie rätselhaft.


Ich denke das ich noch einiges aus der Zeit im Gedächniss behalten habe und es jetzt auch klar ist, woher ich meine Erfahrung habe.
Ich habe einzig und alleine meine Erfahrung als ANREGUNG hier schriftlich anbringen wollen. Mag sein das ich mich da manchmal missverständlich ausdrücke.
Das ist aber kein Grund mir wiederholt Sachen zu unterstellen.
Mann hätte auch einfach Fragen können, wenn unklar ist wie ich manches gemeint habe.
Das fände ich doch deutlich besser.




Mir kommen da eher so einige Vermutungen über den Zweck Deiner Aktivitäten hier..


Ich vertreibe, und habe auch sonst nichts mit LS in jeglicher Form zu tun, sondern bin in der Intensivmedizin tätig, falls Du das mit
den Zweck Deiner Aktivitäten hier..
meinst.




Wenn Dir Deine Lautsprecher so richtig gut gefallen, sei froh. Ist der Idealfall. Ist aber nicht zwangsläufig auf alle anderen übertragbar und man sollte keine Religion daraus machen. Denn jeder hat seine eigenen Bedürfnisse und Erwartungen an den Klang.


Lag NIE IN MEINER ABSICHT HIER EIN GLAUBESKRIEG ZU FÜHREN.
Du hast meine Anregungen und Erfahrungen leider VÖLLIG falsch verstanden oder verstehen wollen.

SCHADE das ich hier von Dir eine Menge Untertöne in Deinem Statement lesen muss.
Meine Meinung dazu behalte ich lieber für mich.
Was nützt der beste Frieden wenn es dem Nachbarn nicht gefällt.

Ich würde lieber zurück zu den Sachfragen und Meinungen kommen wollen.
Interessiert mich schon noch welche passiven LS es dann geworden sind.


Grüsschen zurück
Thomas Seebörger


[Beitrag von Thomas_Seebörger am 21. Mai 2005, 17:54 bearbeitet]
mnicolay
Inventar
#40 erstellt: 21. Mai 2005, 18:04
Hallo Thomas,
nun ja, ich bin mit der Ton-Reproduktion meiner LS zufrieden
Zum Thema VV:
Wenn Du ein bezahlbares Gerät mit exzellenten technischen Daten sowie multiplen Anschlußmöglichkeiten suchst, solltest Du unbedingt mal unter Funk-Tontechnik suchen.
Zumindest der LAP 2 ist konkurrenzlos günstig, der MTX (vollsymmetrisch) erfüllt zudem Wünsche des Profis, zu einem höheren Preis.
"Klanglich" wirst Du nichts vermissen, im Gegenteil, die Verzerrungsarmut ist hörbar und verblüffend.
Aber, es sind keine Hai-Ent Kisten, eher schlicht, "form follows funktion", wobei man angesichts deren Preis-, Leistungsverhältnis durchaus Fragen hinsichtlich der Preisgestältung renommierter Marken stellen darf.
Gruß
Markus
Thomas_Seebörger
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 21. Mai 2005, 18:44
Hallo mnicolay,


Wenn Du ein bezahlbares Gerät mit exzellenten technischen Daten sowie multiplen Anschlußmöglichkeiten suchst, solltest Du unbedingt mal unter Funk-Tontechnik suchen.
Zumindest der LAP 2 ist konkurrenzlos günstig, der MTX (vollsymmetrisch) erfüllt zudem Wünsche des Profis, zu einem höheren Preis.


Bei denen auf der Seite war ich auch schon !
Die Teile gefallen mir "technisch" gesehen auch, und optisch hätte ich damit auch kein Problem, doch der Preis von 620,60 Euro schreckt mich doch ab. Sonst wäre das Teil schon MEINS.
Sicher, gemessen an dem "Inneren" ist das Teil wie so einiges aus dem Studiobereich als "günstig" zu sehen, besonders im Vergleich zu HAI ENT Geräten.
Ich glaube gerne das ich klanglich auch nichts vermissen werde.

Aber fällt Dir nicht noch günstigere Varianten ein?
So ein Teil wie das Akai DS-5 ist ja was vergleichbares vom Prinzip her, wobei natürlich die Technik einfacher ist.
Ich dachte auch schon mal an einen Mischer (z.B. von Behringer o.a.)
Ich bin etwas im Retrofieber durch meine Revox PR99 MK2 und könnte mir auch gut vorstellen einen alten VV von "Früher" zu nehmen.

Gruß
Thomas Seebörger
mnicolay
Inventar
#42 erstellt: 22. Mai 2005, 07:03
Hallo Thomas,
Du meinst die 620 EUR schrecken Dich wegen der Höhe ? Okay, manchmal gibt es einen gebraucht, ich hatte Glück und konnte einen SE für 20% unter NP erstehen.
Habe selber noch einem alten VV "von früher" den Denon PRA-2000, kennst Du den ? Entweder manche Bauteile sind in den 20 Lebensjahren gealtert, oder das Schaltungskonzept des LAP ist einfach das optimalere in Bezug auf Verzerrungsfreiheit etc.
Seitdem steht der Denon bei mir unbenutzt im Regal, sieht da auch nett aus
Den Mischer von Behringer kannst Du auch probieren, die Geräte haben ja eine guten Ruf. Von low-price HiFi würde ich die Finger lassen, dann lieber noch etwas sparen.
Gruß
Markus
Thomas_Seebörger
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 22. Mai 2005, 10:42
Hallo mnicolay,

also ich war auch schon auf der Suche nach einem gebrauchtem LAP-2. Ist bei mir u.a.auch unter den Favoriten bei eEbay ( habe es also auch fest im Visier),aber nicht zum Neupreis.
Habe auch schon in den Kleinanzeigen z.B. bei http://www.netzmarkt.de/thomann/ gesucht aber nichts gebrauchtes gefunden.
Welche Front bei m SE hast Du denn genommen (Silber, Gold, Chrom, Rot). Chrom gefiele mir schon sehr !
Freut mich das Du das Teil günstiger erworben hast.Tja mann muss nur Glück haben.

Nein, den Denon PRA-2000 kenne ich nicht, habe aber gleich mal bei Google gesucht und mir Fotos und einen alten Testbericht davon einverleibt. Als Foto habe ich nur welche gesehen mit geschlossener Front. Sieht ganz schön aus. Ist jetzt also ein schönes "Möbelstück" geworden.

Ich habe gestern hier im Forum einiges zum Thema Verstärker mit Empfehlungen unter VERSTÄRKER gelesen. War recht aufschlussreich. Ich hate gerade auch ein nettes Gespräch mit einem Kaufinteressenten gehabt der mir wiederum einige Geräte empfohlen hatte die er selbst ausprobiert hatte.

Ich lege mir eine große Liste an und werde den Kreis immer mehr einengen.

Was ist für Dich "low-price HiFi".
Ich wollte für einen gebracuhten VV nicht mehr als 300 Euro ausgeben. Meinst Du das das ok ist?

Schönen Sonntag
Thomas Seebörger
mnicolay
Inventar
#44 erstellt: 22. Mai 2005, 11:29
Hallo Thomas,
mein SE ist schwarz, komplett. Viel aussuchen geht bei einem Gebrauchtgerät ja nicht...;)
Seitdem ich den LAP betreibe, ist für mich das Thema VV erledigt, vergleiche deshalb auch nicht weiter. Low-price sind für mich VV, deren Meßwerte deutlich unten denen des LAP liegen, preislich bis EUR 5-600. Da gibt es aber gar nicht mehr so viele ? Kann mich jedenfalls an Rotel und NAD erinnern, den Akai kenne ich nicht.
Wenn Du ein Gebraucht-Gerät bis EUR 300 findest, welches die von Dir gesuchten Eigenschaften hat, geif doch zu.
Schönen Sonntag
Markus
klingtgut
Inventar
#45 erstellt: 22. Mai 2005, 14:15

Thomas_Seebörger schrieb:
@klingtgut
Habe ich DICH klingtgut persönlich angesprochen? NEIN!
Ich habe mich nur der Frage des Vorredners mnicolay im allgemeinen angeschlossen !


Hallo Thomas,

dann muss ich da wohl was falsch verstanden haben.


Thomas_Seebörger schrieb:

Die vielen Fragezeichen sollten nur Ausdruck darüber sein, das ich mal klare Antworten hätte wenn es denn geht.


finde ich schon witzig das ausgerechnet Ihr klare antworten fordert.Ich habe mich hier nicht so pauschal geäußert wie aktiv ist besser als passiv.Nochmal zur Klarstellung damit ich nicht wieder falsch verstanden werde.Ich wehre mich einfach gegen diese pauschalisierung aktiv ist besser als passiv.Es gibt in beiden Lagern sehr gute Lautsprecher und auch sehr schlechte Lautsprecher.
Dies hat aber nichts mit dem Prinzip zu tun.


Thomas_Seebörger schrieb:

Ich sehe kein Grund mir gegenüber beleidigend zu werden !


ich bin mir nicht bewusst Dich irgendwo angegriffen zu haben,so dass das beleidigend gewirkt haben könnte,sollte dies so rübergekommen sein entschuldige ich mich natürlich dafür.


Thomas_Seebörger schrieb:

Wenn Du meinen letzten Beitrag sorgsam gelesen hättest wäre Dir nicht entgangen, dass auch ich der Meinung bin, dass es in beiden "Lagern" gute und schlechte LS gibt.


ich habe nie etwas anderes behauptet,da sind wir uns ja dann einig.


Thomas_Seebörger schrieb:
Mich würde aber mal von Dir klingtgut interessieren ob, und welche aktiven LS Du mal gehört hast, und wie Deine speziellen Erfahrungen damit waren.


ich habe z.B. sehr gute Erfahrungen mit den aktiven Naim Lautsprechern gemacht,genauso gefallen mir aber hier auch die Passiven...


Thomas_Seebörger schrieb:

Welche passiven und aktiven LS kannst Du empfehlen, und warum.


wenn ich die jetzt alle aufzähle und noch dazu schreibe warum schreibe ich wahrscheinlich morgen noch,ich denke hier im Forum weiß inzwischen jeder was ich empfehle und warum.Wenn nicht empfehle ich den Blick in meine letzten Beiträge oder auf meine HP.


Thomas_Seebörger schrieb:

Ich finde das wichtigste ist, dass man am Schluß der Suche mit seinen LS zufrieden ist und Musik genießt.
Die Suche nach den "für sich richtigen LS" ist kostet Zeit, Geld und Nerven.
Ich bin froh das für mich richtige gefunden zu haben.

Thomas Seebörger


dem kann ich eigentlich auch nur noch zustimmen.

Viele Grüsse

Volker
teite
Stammgast
#46 erstellt: 23. Mai 2005, 18:22
Hallo,

Diese Beliebigkeit - alles Geschmacksache - stört mich doch etwas.

Es ist doch wohl jedem klar, das Lautsprecher mit aktiven Weichen, konstruktive Vorteile haben und mehr Freiheitsgrade (steile Filter, Wirkungsgrad, Dämpfungsfaktor etc) für den Entwickler und weniger Freiheitsgrade für den Anwender (Kabelklang, Verstärkerklang) bieten?

Ob jetzt der einzelne Lautsprecher, passiv oder aktiv, objektiv besser ist, hängt von vielen anderen Faktoren ab. Das Potential dafür ist jedenfalls da.

Es ist also nicht so, das ein aktiver LS perse besser als ein passiver ist. Auch eine Aktivierung eines passiven LS muss nicht unbedingt einen objektiven Fortschritt bringen.

cu,
Stefan


[Beitrag von teite am 23. Mai 2005, 18:24 bearbeitet]
ukw
Inventar
#47 erstellt: 24. Mai 2005, 16:32

Auch eine Aktivierung eines passiven LS muss nicht unbedingt einen objektiven Fortschritt bringen.


Einspruch!!

Begründung: siehe oben
teite
Stammgast
#48 erstellt: 24. Mai 2005, 17:27
Hallo,


ukw schrieb:

Auch eine Aktivierung eines passiven LS muss nicht unbedingt einen objektiven Fortschritt bringen.


Einspruch!!

Begründung: siehe oben :.


Nunja Digitalweichen sind nun wieder noch ne andere Baustelle. Ich bezog mich auf normale analoge Weichen.

Es ist zwar grosses Potential für eine Verbesserung bei einer aktivierten Box da, aber man kanns trotzdem versauen.

cu,
Stefan
ukw
Inventar
#49 erstellt: 24. Mai 2005, 22:46
Moin Stefan,
so liest sich das schon anders. Um es mal deutlich zu sagen:

Auch mit analog Aktiv, wird das System besser als analog Passiv (gleiche Treiber, gleiche Filter, gleiche Gehäuse)

Es ist verdammt nochmal ein gewaltiger Unterschied, ob ich zwischen Endstufe und Lautsprecher
eine Barriere aus passiven Bauteilen stelle oder diese eben fehlt.

Bei all dem fatalen Halbwissen, welches sich in den Köpfen der Hifi Freaks festgesetzt hat:
Glaubt Ihr nur ein Tieftonchassis profitiert von einer höheren Kontrolle der Membran durch den Verstärker ?
"knackigerer Bass" oder so ... lese ich dann immer


Schon mal im Forum gelesen: Ultra Brutal lauter Pegel einer Behringer Truth aktiv Box (hat größe eines Schuhkartons :D)
Aber kein Wort von Verzerungen.

Wie kommt?

Erstens: Siehe oben.
Zweitens: Ein Übersteuern eines Verstärkers im Bass (20-150 Hz) wird erst bei einem Klirr von 2-5 % hörbar.
Beim Mittelton reichen 0,2 % um deutlich wahrgenommen zu werden.

Hast Du 3 Verstärker (Hoch- Mittel-,Tiefton jeweils separat)
So ist Der Klang sauber, bis der Mitteltonverstärker oder das Mitteltonsystem im Klirr ist.
Passivboxenhörer kennen in der Regel nur den Punkt, wo der Verstärkerklirr bei 0,2% im Mittelton hörbar wird.
Und der Punkt tritt sehr viel früher ein als bei einem Aktivsystem!

Es ist wirklich gescheiter sich drei Jappi Verstärker der unteren Mittelklasse für 500 - 1000 Euro zu kaufen
(Preis und Güte betreffend - nicht Leistungsmäßig zu verstehen)
als zwei Krell MRA Für 240.000,- Euro.
Die drei Jappen hören sich an einer Aktivbox (fast) besser an.
Sie dürfen halt nicht rauschen ...

Mein Wort drauf.

Und darum geht es: Seit ein paar Jhren sind die Digitalweichen am Markt.
Eine gute Soundkarte im PC kann das heute schon!

Es steht jedem frei sich in den High End Himmel zu katapultieren.

In ein paar Jahren weiß das jeder

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