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Frage zum Wirkungsgrad

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Autor
Beitrag
Lugosi
Stammgast
#1 erstellt: 31. Mai 2005, 08:52
Hi,

ich habe zu zwei Lautsprechern Fragen bzw. zum Wirkungsgrad generell. Mich wurmt das ich das noch immer nicht verstanden habe und hoffe jemand kann mir dabei helfen. Danke

Monitor Silver 9i
B&W LCR6 S2

Beim Suchen habe ich für die Monitor Audios einen Wirkungsgrad von 90db, für den B&W einen von 89db gefunden. Allerdings weiß ich nicht inwieweit die Angaben korrekt oder offiziell sind bzw. ob man da auch anders messen kann. Waren auf "irgendwelchen" Websites. Weiß jemand, dies zu bestätigen oder negieren?

Habe ich das richtig verstanden, daß je höher der db-Wert ist, desto leichter bzw. mit desto weniger "Strom" kann der Verstärker den Lautsprecher antreiben?

Und wenn ich einen Verstärker habe, der für Lautsprehcer mit geringem Wirkungsgrad empfohlen ist (92db). Wie weit sind meine Lautsprecher davon weg? Würden die immernoch als "leicht" durchgehen oder sind das schon "schwere" (die db-Skala ist ja AFAIK nicht linear)?

Verbessere ich den Wirkungsgrad bzw. entlaste ich den Verstärker, wenn ich im Bi-Amping die Box mit 2-Kanälen ansteurere? Also ein Kanal für den Bass-Bereich, einer für den Rest?

Kann man das evtl. irgendwie errechnen, umwieviel leichter ein Lautsprecher werden würde, wenn man ihn im Bi-Amping betreibt?

Was macht schlußendlich einen Lautsprecher schwierig oder leicht? Sind es nur die Auswahl der Chassis oder deren Zusammensetzung oder das Gehäuse?

Vielen Dank
Tantris
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 31. Mai 2005, 09:53
Master_J
Inventar
#3 erstellt: 31. Mai 2005, 10:02

Lugosi schrieb:
Und wenn ich einen Verstärker habe, der für Lautsprehcer mit geringem Wirkungsgrad empfohlen ist (92db).

92 dB/W/m ist schon recht hoch.

Mit "normalen" Konstruktionen muss man sich über den Kennschalldruck keine Gedanken machen.


Lugosi schrieb:
Verbessere ich den Wirkungsgrad bzw. entlaste ich den Verstärker, wenn ich im Bi-Amping die Box mit 2-Kanälen ansteurere? Also ein Kanal für den Bass-Bereich, einer für den Rest?

Zumindest ein Verstärker wird entlastet, aber siehe oben.


Lugosi schrieb:
Kann man das evtl. irgendwie errechnen, umwieviel leichter ein Lautsprecher werden würde, wenn man ihn im Bi-Amping betreibt?

5 kg.


Lugosi schrieb:
Was macht schlußendlich einen Lautsprecher schwierig oder leicht?

Hauptsächlich Chassis und Weiche.


So, jetzt darf mich Tantris schlagen.

Gruss
Jochen
Bass-Oldie
Inventar
#4 erstellt: 31. Mai 2005, 11:10
Hmm, irgendwie verwechselt hier jemand "leicht" (im Sinne von Gewicht) mit "einfach" oder?
Lugosi
Stammgast
#5 erstellt: 31. Mai 2005, 13:28


Verbessere ich den Wirkungsgrad bzw. entlaste ich den Verstärker, wenn ich im Bi-Amping die Box mit 2-Kanälen ansteurere? Also ein Kanal für den Bass-Bereich, einer für den Rest?

Zumindest ein Verstärker wird entlastet, aber siehe oben.
Wieso wird nur ein Verstärker entlastet? Bezogen auf Bi-Amping habe ich in dem anderen Thread nichts finden können. Um wieviel "einfacher":) wird denn ein Lautsprecher in etwa, wenn man mit jeweils einem Verstärker das untere Terminal oder das obere Terminal ansteuert? Kann man das irgendwie beziffern (bei den genannten Lautsprechern?)



Kann man das evtl. irgendwie errechnen, umwieviel leichter ein Lautsprecher werden würde, wenn man ihn im Bi-Amping betreibt?

5 kg. ;)
Ok


So, jetzt darf mich Tantris schlagen. ;)
Ich habe eben den anderen Thread gelesen, aber sind noch Fragen offen geblieben. Da war das schon gut


[Beitrag von Lugosi am 31. Mai 2005, 13:29 bearbeitet]
_iam_charly
Stammgast
#6 erstellt: 31. Mai 2005, 14:17
Wie höher der Wirkungsgrad des Lautsprechers, desto weniger Leistung wird vom Verstärker für den gleichen Pegel benötigt.
So hab ich es zumindest in Erinnerung
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 31. Mai 2005, 14:36
am anfang gibts sehr schöne watt/wirkungsgrad erklährungen:

http://www.elektronikinfo.de/audio/verstaerker.htm
lens2310
Inventar
#8 erstellt: 31. Mai 2005, 16:39
Ein Unterschied von 1 dB ist gerade noch warnehmbar.
Eine Differenz von 3 dB (auch kein allzu großer Unterschied) bedeutet das der Verstärker die doppelte Leistung aufbringen muß.
Bei 10 dB Differenz (subjektiv als doppelte Lautstärke empfunden)muß der Verstärker die 10 fache Leistung liefern (für 90 dB- 1 Watt, für 100 dB- 10 Watt)!!
Der Strom des Verstärkers steigt aber auch mit sinkender Impedanz (Wechselstromwiderstand) des Lautsprechers.
Am besten ist wenn die Endstufe sowohl hohe Spannung als auch hohen Strom liefern kann.
Ein Unterschied von 1 dB Wirkungsgrad zwischen 2 Lautsprechern ist eigentlich vernachlässigbar.
Bass-Oldie
Inventar
#9 erstellt: 31. Mai 2005, 18:11
Alles richtig, setzen
Lugosi
Stammgast
#10 erstellt: 08. Jun 2005, 12:52
Hi,

nochmal danke für die Antworten, aber ich habe noch keine Antwort durch Suchen bzgl. meiner Frage zum Bi-Amping finden können. Kann man irgendwie bestimmen, wie sich der Wirkungsgrad jedes Lautsprecherteils verändert, wenn er sperat angesteuert wird? Oder welchen Effekt hat das Bi-Amping auf den Wirkungsgrad bzw. an die Anforderungen, die dann an jeden Verstärker gestellt werden?

danke
Bass-Oldie
Inventar
#11 erstellt: 08. Jun 2005, 13:07
Der Wirkungsgrad ändert sich durch Bi-Amping überhaupt nicht.
Die benutzten Amps können dabei etwas kleiner gewählt werden, aber auch nicht viel. Siehe das dB Posting von oben.
Dragonsage
Inventar
#12 erstellt: 10. Jun 2005, 20:59
halbe Lautstärke: -10 dB
doppelte Lautstärke: +10 dB
halber Schalldruck: -6 dB
doppelter Schalldruck:+ 6 dB
halbe Leistung: -3 dB
doppelte Leistung: + 3 dB
vierfache Leistung: +6 dB
zehnfache Leistung: +10 dB
doppelter Abstand: -6 dB
doppelte Anzahl (mit doppelter Leistung) +3 dB


Als Beispiel: Ein Baß mit 89 dB (1W/1m). Um 89 dB zu erzeugen werden also 1 W benötigt.

* Für 92 dB werden 2 W benötigt.
* Für 95 dB werden 4 W benötigt.
* Für 98 dB werden 8 W benötigt.
* Für 101 dB werden 16 W benötigt.
* Für 104 dB werden 32 W benötigt.
* Für 107 dB werden 64 W benötigt.
* Für 110 dB werden 128 W benötigt.
* Für 113 dB werden 256 W benötigt.
usw.

Hier kann man spielend ausrechnen, was 3 DB Unterschied bei vernünftigen Pegel ausmachen könnte...

Dann wird auch klar, wann Bi-Amping hilfreich sein kann...
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